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Gerhard Becker aus Daun erhält Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz

Daun/Trier – Aus der Hand des Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Thomas Linnertz, konnte vergangene Woche in Trier Gerhard Becker die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen. „Sie haben sich über Jahrzehnte dem Ehrenamt und dem Dienst in der Gemeinschaft verschrieben. Leidenschaftlich und ernsthaft haben Sie die Pflichten des Ehrenamtes mit all seiner Verantwortung und Herausforderung angenommen und gemeistert“, betonte ADD-Präsident Linnertz in seiner Laudatio.

Gerhard Becker aus Daun hat sich insbesondere im sozialen und kulturellen Bereich engagiert. So war er seit 2010 und somit seit Gründung des Vereins „Bürger für Bürger e.V.“ in Daun, dessen Vorsitzender. Den Verein, der mit 25 Mitgliedern startete und nun mehr als 1.000 Mitglieder zählt, führte er bis 2021. „Bürger für Bürger e. V.“ fördert die Jugend- und Altenhilfe sowie Bildung und Erziehung und unterstützt Personen bei Aktivitäten des täglichen Lebens.

Erfolgreich wird hier Hilfe im Haushalt, im Garten, bei begleiteten Fahrten zu Ärzten oder zur Entlastung von Pflegenden und deren Familien angeboten. Als Leuchtturmprojekt konnte bereits im Jahr 2017 ein Bürgerbus angeschafft werden. Der Verein „Bürger für Bürger e.V.“ stellt eine herausragende Erfolgsgeschichte für ehrenamtliches Engagement in der Eifel dar. Daneben ist der 78-Jährige auch geschichtlich interessiert, hat zahlreiche historische Abhandlungen veröffentlicht und leitete sechs Jahre lang den Arbeitskreis Geschichte. Zusätzlich gehörte er von 2014 bis 2019 dem Rat der Verbandsgemeinde Daun an und war vier Jahre Mitglied des Stadtrates Daun. Den Glückwünschen von ADD Präsident Linnertz schlossen sich in Vertretung für Landrätin Julia Gieseking der 1. Kreisbeigeordnete Alois Manstein sowie Friedhelm Mader, Bürgermeister der Stadt Daun und Otmar Monschauer, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Daun an.

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Trauer um Professor Hans Fuhs in Mechernich – Prediger mit Herz und Präzision starb heute Nachmittag

Mechernich-Kommern – Pfarrer Prof. Dr. Hans Fuhs ist heute nachmittag gestorben – Prof. Dr. Dr. Hans Ferdinand Fuhs ist tot. Der beliebte Seelsorger, Schützenpräses, Alttestamentler und Professor em. für Orientalistik, aktiv ehedem in Paderborn, starb am Montagnachmittag. Die Nachricht vom Tod des über die Maßen beliebten Priesters verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Er wurde am 2. Juli 1969 von Josef Kardinal Höffner im Hohen Dom am Rhein zum Priester geweiht. Als Mitglied des Seelsorgeteams Veytal im Sendungsraum Zülpich war der in Bad Godesberg geborene Priester trotz seiner weit über 80 Lenze bis vor nicht allzu langer Zeit im seelsorgerischen Einsatz. Mehr Professor Fuhs als die amtierenden Hauptamtlichen hielten „den Laden“ katholische Kirche im Raum Kommern/Satzvey noch zusammen.

Volksnah und gebildet

Der volksnahe Intellektuelle suchte die Nähe der Menschen. Er war im Grunde einer von ihnen und teilte ihre Sorgen und kleinen Freuden, sei es im Karneval oder im Schützenwesen. Seine Predigten zeugten von hoher Präzision und tiefer Bibelkenntnis. Der Professor las viel, auch neueste Forschungsergebnisse rund um Gott und die biblische Welt, um „auf dem aktuellen Stand zu bleiben“ und nichts von „Vorgestern“ zu erzählen.

„Umherschwadronieren“ war nicht seine Sache. Ein bloßes Aneinanderreihen von Lesungen und Texten fand er „geradezu lieblos, den Menschen einfach etwas um die Ohren zu schmeißen.“

„Mit seinen Botschaften erreichte er die Leute und bewegte sie“, schrieb die ProfiPress-Redakteurin und PR-Expertin Kirsten Röder 2019 zu seinem Goldenen Weihejubiläum. Hans Ferdinand Fuhs studierte in Bonn, Freiburg im Breisgau, Cambridge, Jerusalem, Kairo und Addis Abeba die Fächer Katholische Theologie und Orientalistik.

Ihn interessierten vor allem die alten Texte, die in Hebräisch, Arabisch oder Keilschrift verfasst worden waren. Deshalb grub er auch nach Scherben im Nil-Delta, um mehr zu erfahren, über alte Zeiten.

Professor und „Nothelfer“

1982 wurde der Priester als Professor für Geschichte und Umwelt des Alten Testaments an die Universität Würzburg berufen. 1986 erfolgte seine Ernennung zum Professor für Exegese, also der Erklärung und Auslegung des Alten Testamentes an der Theologischen Fakultät Paderborn. Gleichzeitig war er als Pfarrverweser in Oberdürrbach bei Würzburg tätig, bevor er 1993 nach Kommern kam, als sogenannter „Nothelfer des Ortspfarrers“.

Mehr als die Hälfte seiner Schaffenszeit als Priester wirkte er im Seelsorgebereich Veytal, der Kommern, Satzvey, Antweiler, Lessenich und Firmenich-Obergartzem umfasst. Zunächst als unterstützende Hand für Pfarrer Jakob Bister, später für Pfarrer Burkhard Möller. Bis vor kurzem zog der Professor als Präses der Kommerner St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft durchs Dorf. Ebenso war er im Vorstand des Vereinskartells und seit „eh und je“ Mitglied der Feuerwehr. Bis zu seinem 60. Geburtstag ist er sogar noch mit ausgerückt.

Auch als Autor hat er sich einen Namen gemacht und nennenswerte Werke auf den Weg gebracht, so zum Beispiel „Die äthiopische Übersetzung des Propheten Micha“ oder den „Kommentar zum Buch der Sprichwörter“, eine von Christen bislang wenig beachtete Kostbarkeit unter den biblischen Büchern, der eine Synthese aus den Weisheitstraditionen des Alten Orients und Israels und den Traditionen des Jahwe-Glaubens gelang.

Sorgen und Nöte teilen

Die aktuelle Entwicklung der Kirche betrachtete der erfahrene Geistliche mit Sorgenfalten. „Sicher, dass jedes Dorf seinen eigenen Pfarrer hat, ist zwar nur eine kurze Spanne innerhalb der Kirchengeschichte“, sagte er Kirsten Röder. Viel länger habe es ein Zentrum gegeben, von dem die Gottesvertreter ausgesandt worden sind – also wie es heute vielfach wieder angestrebt werde. „Nur, dass zu dieser Zeit, die Leute vor Ort in ihrer Volksfrömmigkeit fest verwurzelt waren. Das trifft man heute nicht mehr so an.“

Nah bei den Menschen zu sein, mit ihnen ihre Sorgen und Nöte, ja auch Freude teilen zu können, sei heutzutage umso wichtiger als Gottes Botschafter. Wie wolle ein Priester sonst die spezifische Situation vor Ort kennenlernen? Von einem zentralen Ort losgeschickt, Messe halten und wieder weg sein, das sei doch auch unbefriedigend für den Seelsorger. Sich bei dörflichen Festen und Veranstaltungen unter die Menschen zu mischen, mitten im Leben unter den Menschen zu sein, dafür fehle den meisten Priestern heute bedauerlicher Weise die Zeit.

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Kunst & Kultur

Neuer Teilnahmerekord zum Start der Leseförderaktionen “LESESOMMER” Rheinland-Pfalz

Region/Koblenz/Trier – „Lese-Alaaaarm!“ Mit neuem Motto geht der erfolgreiche „LESESOMMER Rheinland-Pfalz“ für Schülerinnen und Schüler in seine 16.Saison, begleitet von der zweiten Auflage des „VORLESE-SOMMERS“ für KITA-Kinder. Der „LESESOMMER“ ist eine der größten Ferienaktionen im Land und zählt gleichzeitig auch bundesweit zu den erfolgreichsten Leseförderaktionen seiner Art.

„Lesekompetenz ist ein fundamentaler Teil unserer Bildung und ein wichtiger Baustein, der Kindern und Jugendlichen eine selbstständige Weiterentwicklung ermöglicht. Lesen ist auch eine notwendige Voraussetzung dafür, dass Menschen sich in ihrer Umwelt orientieren, an gesellschaftlich relevanten Prozessen teilhaben und ihre Rolle als mündige Bürger und Bürgerinnen aktiv wahrnehmen können.

Die Leseförderung ist daher eine ganz zentrale Aufgabe der Bildungs- und Gesellschaftspolitik, aber auch der Wirtschaftspolitik und für die Zukunft unserer Gesellschaft geradezu systemrelevant. Die Bibliothekslandschaft in Rheinland-Pfalz leistet dabei einen bedeutenden und unverzichtbaren Beitrag“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in ihrer Rede zur Eröffnung der Leseförderaktionen in der Stadtbücherei in Trier. Sie dankte den vielen Bibliotheken, die sich mit ihrem Personal und zusätzlich vielen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen an der landesweiten Aktion beteiligen. „Ohne dieses großartige Engagement wären die beeindruckenden Erfolgszahlen nicht denkbar“, so die Ministerpräsidentin.

Nach 212 Bibliotheken im Jahr 2022 sind diesmal 220 Bibliotheken aus ganz Rheinland-Pfalz beim „LESESOMMER“ am Start. Auch bei dem im letzten Jahr erstmals angebotenen „VORLESE-SOMMER“ steigen die Zahlen: Diesmal sind 224 Bibliotheken dabei, 26 mehr als im Vorjahr. Mit dem Start in Trier am 10. Juli stellen die Bibliotheken während der Sommerferien bis zum 10. September für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen eine exklusive Auswahl von Büchern bereit.

Zur Begrüßung konnte der Dezernent für Kultur, Tourismus und Weiterbildung der Stadt Trier, Markus Nöhl, neben der Ministerpräsidentin zahlreiche weitere Gäste begrüßen, darunter die Leiterin des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz (LBZ), Dr. Annette Gerlach. Durch das Programm führte Andrea May, die Leiterin der Stadtbücherei Trier. Mit dabei auch der Autor Sven Gerhardt, der für die 3. Klassen der Grundschule am Dom in Trier eine Lesung veranstaltete.

Im letzten Jahr lasen die etwa 22 000 teilnehmenden Kinder und Jugendliche etwa 162 000 Bücher. Auch der 2022 neu ins Leben gerufene „VORLESE-SOMMER“ für Kinder im Vorschulalter startete mit guten Ergebnissen: Eltern, Großeltern oder Geschwister lasen den 6343 angemeldeten Kindern aus mehr als 37 000 Büchern vor. Angesichts der erneut angestiegenen Zahlen teilnehmender Bibliotheken werden die Ergebnisse von 2022 in diesem Jahr sicherlich noch übertroffen werden.

Kinder und Jugendliche die beim „LESESOMMER Rheinland-Pfalz“ mitmachen wollen, können sich mit Clubausweis kostenlos aktuelle Kinder- und Jugendbücher in den beteiligten Bibliotheken ausleihen. Wer mitmacht, kann neben einem Interview oder Buchcheck zu den gelesenen Geschichten auch online Buchtipps unter www.lesesommer.de abgeben. Zu jedem gelesenen Buch gibt es einen Stempel für die Clubkarte und eine Bewertungskarte, die gleichzeitig als Los fungiert. Wer in der Zeit des LESESOMMERS mindestens drei Bücher liest, erhält eine Urkunde. Viele Schulen vermerken die erfolgreiche Teilnahme positiv im nächsten Zeugnis. Darüber hinaus gibt es auch wieder ein Gewinnspiel. Als Hauptpreis winkt ein vom Europapark Rust gesponsertes Wochenende im Park und in der Wasserwelt Rulantica für vier Personen.

Beim „VORLESE-SOMMER“ für KITA-Kinder können Eltern oder ältere Geschwister mit Clubausweis Bilderbücher und Vorlesebücher ausleihen. Dies werden dann in den teilnehmenden Bibliotheken abgestempelt. Dazu soll ein Bild zum Lieblingsbuch gemalt und abgegeben werden. Auch hier nimmt bei drei vorgelesenen Büchern und einem Bild ein Clubausweis pro Kind an der landesweiten Verlosung teil. Der „VORLESE-SOMMER“ wird von der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz mit 5000 Euro unterstützt.

Der „LESESOMMER Rheinland-Pfalz“ und der „VORLESE-SOMMER“ werden unter Federführung des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den teilnehmenden Bibliotheken veranstaltet. Das Land unterstützt die Leseförderaktionen mit mehr als 111 000 Euro.

Weitere Informationen und die Namen der teilnehmenden Bibliotheken sind unter www.lesesommer.de und www.vorlese-sommer.de zu finden.

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Kommernerin Hermine Mende hat wieder Bronze in Bordeaux gewonnen

Mechernich-Kommern – Hermine Mende (62) holte bei den European Company Sport Games in Bordeaux mit ihrem Kölner-Allianz-Team Medaille im Minigolf. Erneut brachte die Kommernerin Hermine Mende (62) von den Europameisterschaften der Betriebssport-Mannschaften im französischen Bordeaux eine Bronzemedaille im Minigolf für ihr Kölner Allianz-Team und für ihren Heimatort Kommern mit nach Hause. Auch 2022 hatten sie und ihre Mannschaft Bronze in Arnheim gewonnen, im Jahre 2013 Gold in Prag.

Es waren diesmal die 24. Europäischen Spiele der Betriebssportgemeinschaften (European Company Sport Games) mit knapp 7500 Teilnehmern aus 26 Nationen in 33 unterschiedlichen Disziplinen, darunter Fußball, Tennis, Schwimmen, Darts, Tischtennis, Golf und Minigolf.

Gold, Silber und Bronze

Hermine Mende war Teil des knapp 90köpfigen Teams der Betriebssportgemeinschaft der Allianz Köln Weiß-Blau e.V. und holte in ihrer Disziplin Minigolf nach zwei Wettkampftagen á drei Runden, die bei höchstsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad ausgetragen wurden, Bronze im Einzelwettbewerb der Damen. Ihre Teamkolleginnen Hildegunde Kauth und Elisabeth Kettler konnten die Silber- und Goldmedaille erringen.

Trainingsplatz der international erfolgreichen Kommerner Minigolf-Turnierspielerin ist übrigens nicht der Minigolfplatz im Kommerner Mühlenpark, sondern das Trainingsgelände ihres Leverkusener Vereins in Kerpen-Türnich. Auf den sportlichen Erfolg von Hermine Mende machte wiederum ihr Nachbar Johannes Ley den Mechernicher „Bürgerbrief“ aufmerksam.

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Tourismus

Deutschlands „Lieblingssee“ gesucht – Auch der Laacher See und der Waldsee Rieden stehen zur Wahl!

Niederzissen/Brohltal – 62 Tage Hochspannung verspricht auch in diesem Jahr wieder das große Sommer-Event „Dein Lieblingssee“, veranstaltet vom Freizeit- und Urlaubsportal Seen.de. Beim größten deutschen See-Voting können Wasserfans vom 1. Juli bis zum 31. August auf Seen.de aus über 2.000 Seen ihren Favoriten wählen und wieder tolle Preise gewinnen.

Welches sind die beliebtesten Seen Deutschlands? Wo fühlen sich die Besucher besonders wohl? Gibt es „heimliche Favoriten“ der Deutschen?

Spannung pur verspricht auch in diesem Jahr wieder das große Sommer-Event „Dein Lieblingssee“, veranstaltet vom Freizeit- und Urlaubsportal Seen.de. Beim größten deutschen See-Voting können Wasserfans vom 1. Juli bis zum 31. August auf Seen.de aus über 2.000 Seen ihren Favoriten wählen und wieder tolle Preise gewinnen.

„Dein Lieblingssee“ geht in diesem Jahr in die 12. Runde. Das Event elektrisiert alle See-Freunde – Menschen, die am Wasser wohnen, Tourismusförderer, Erlebnisanbieter und Urlauber gleichermaßen. Mit über 100.000 Votingstimmen hat es sich als bedeutender Gradmesser wassertouristischer Beliebtheit etabliert. Seen-Battles, Zwischenergebnisse aus allen Bundesländern, ständige Updates und Aktionen an den Seen mit Voting-Cards sorgen für dramaturgische Spannung bis zur letzten Minute.

Das Ergebnis ist eine ganz aktuelle Landkarte der beliebtesten Seen Deutschlands. Neue Lieblingsplätze und Erfahrungen am See – solche persönlichen „Storys“ dürften in diesem Jahr mehr denn je in das Voting bei „Dein Lieblingssee“ einfließen und zu Überraschungen beim Ranking führen. Abgestimmt werden kann unter https://www.seen.de/lieblingssee/voting.html

Das diesjährige Voting läuft bis zum 31. August.

Mit zu fiebern und mitzumachen bei „Dein Lieblingssee“ bedeutet wie immer viel Spaß und Spannung, aktive Unterstützung für den persönlichen Lieblingssee – und die Möglichkeit, attraktive Preise im Wert von über 5.000 Euro zu gewinnen. Die Abstimmung läuft während der beiden Hochsommermonate Juli und August und erfolgt direkt auf der Website des Internetportals Seen.de, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Der Laacher See und Waldsee Rieden freuen sich über jede Stimme – Infos und abstimmen:

www.seen.de

Seen.de ist ein Projekt der more virtual agency GbR Agentur für Kommunikations- und Technologieberatung aus Bonn.

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Ausbildungsstart 2023 bei der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Am 1. Juli 2023 starteten drei Nachwuchskräfte ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung. Stefanie Krieger beginnt die zweijährige Ausbildung zur Verwaltungswirtin. Meike Dietz und Mareck Biermann steht das dreijährige duale Studium zum Bachelor of Arts – Allgemeine Verwaltung bevor.

Landrat Gregor Eibes begrüßte die jungen Menschen und gab mit der feierlichen Ernennung den Startschuss in einen neuen Lebensabschnitt. An diesem wichtigen Tag wurden die Anwärterinnen und Anwärter zudem begleitet vom Personalratsvorsitzenden Werner Petry, der Teamleiterin Personal Lena Janser sowie der Ausbildungsleiterinnen Claudia Becker und Stefanie Clemens.

Zusammen mit den Neuzugängen bildet die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich aktuell zwölf Anwärter aus.

Auch im Jahr 2024 bietet die Kreisverwaltung wieder mehrere Stellen für das duale Studium sowie für die Ausbildung zum/r Verwaltungswirt/in an. Bewerbungen können noch bis zum 30.07.2024 über das Bewerberportal eingereicht werden.

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Rettungsmedaille für Wolf-Christian Lorenz aus Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Wolf-Christian Lorenz aus Bad Münstereifel ist mit der Rettungsmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Die Medaille wurde ihm am Mittwoch, 5. Juli, durch Ministerpräsident Hendrik Wüst in der Düsseldorfer Staatskanzlei verliehen. Mit der Rettungsmedaille werden Menschen geehrt, die unter eigener Lebensgefahr einen anderen Menschen aus einer Situation gerettet haben, in der dessen Leben bedroht war. Wolf-Christian Lorenz ist einer der drei Männer, die am 15. Juli 2021 maßgeblich dazu beigetragen, die drohende Katastrophe eines Dammbruchs an der Steinbachtalsperre abzuwenden. Der Ingenieur betreut die Steinbachtalsperre seit 1988. Als der Wasserabfluss aus der bis zum Rand gefüllten Talsperre nicht mehr funktionierte, stieg er mit Carsten Bönsch aus Zülpich, Mitarbeiter der e-regio, die sich im Auftrag des Wasserversorgungsverbands Euskirchen Swisttal (WES) um den Betrieb und die Instandhaltung der Talsperre kümmert, in den Kontrollgang hinab.

In diesem stand das Wasser bereits bis zur Brust. Beide stellten fest, dass der Grundschieber, der den Wasserauslass öffnet, nicht ohne Lebensgefahr geöffnet werden kann. Also wurde Bauunternehmer Hubert Schilles aus Mechernich angefragt, ob er den Auslass auf der wasserabgewandten Seite des sich Damms, der sich durch herabgespültes Geröll und ähnliches zugesetzt hatte, freibaggert. Trotz der Lebensgefahr des Unterfangens übernahm Schilles die Aufgabe. Anschließend konnten Lorenz und Bönsch den Grundschieber im Kontrollgang öffnen und die Gefahr eines Dammbruchs abwenden. Die drei Männer wurden für ihr Handeln mit der Rettungsmedaille ausgezeichnet.

In einem Video, das die Staatskanzlei im Vorfeld der Verleihung an der Steinbachtalsperre gedreht hat, sagt Lorenz zur Rettungsmedaille: „Mein Gedanke war eigentlich eher, dass es ein bisschen eine Stellvertreterfunktion für ganz viele andere Menschen ist, die in dieser Zeit Außergewöhnliches geleistet haben. Ich freue mich natürlich über eine Auszeichnung. Aber ich bin einer von vielen und damit ist es doch getan.“ Das Video ist abrufbar unter: https://twitter.com/landnrw/status/1676568587782299648

Mit Freude hat Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian die Absicht, Wolf-Christian Lorenz die Rettungsmedaille zu verleihen, durch ihre Anwesenheit unterstützt. „Christian Lorenz hilft uns darüber hinaus in Bad Münstereifel mit all den betroffenen Dörfern beim Aufbau der Infrastruktur von Stunde null an nach der Flut“, so die Bürgermeisterin.

 

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Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel werben gemeinsam

Daun/Bitburg/Wittlich/Cochem-Zell – Wer eine berufliche Aufgabe sucht, die einen direkten Einfluss auf die Gesellschaft hat, langfristige Perspektiven und einen sicheren Arbeitsplatz bietet, findet im öffentlichen Dienst eine vielversprechende Option für den Berufsstart. Um diese und weitere positive Aspekte einer Berufsausbildung oder eines Dualen Studiums in der öffentlichen Verwaltung gebündelt herauszustellen, haben nun vier Kommunalverwaltungen in der Region eine gemeinsame Informationskampagne ins Leben gerufen. Unter dem Titel „TraumjobsWanted?“ stellen die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel die einzelnen Berufe und Studiengänge sowie deren Entwicklungsmöglichkeiten vor. Hierzu wurde eine digitale, interaktive Ausbildungsbroschüre entwickelt, die unter anderem mittels Videos einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag ermöglicht.

Im Rahmen ihrer interkommunalen Zusammenarbeit haben die vier Landkreise als „IKZ Eifel-Mosel-Hunsrück“ vereinbart, einzelne Verwaltungsprojekte im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gemeinschaftlich umzusetzen. Was die vier großen Arbeitgeber vereint, sind rückläufige Mitarbeiterzahlen – auch aufgrund der allgemeinen Altersentwicklung – bei gleichzeitig wachsendem Personalbedarf beispielsweise infolge sich ändernder Gesetzeslagen. Die Konsequenz: Immer mehr wichtige Verwaltungsprozesse können nicht mehr in der gebotenen Intensität betreut werden. Unisono beschreiben Landrätin Julia Gieseking (Vulkaneifelkreis) sowie die Landräte Gregor Eibes (Kreis Bernkastel-Wittlich), Andreas Kruppert (Eifelkreis Bitburg-Prüm) und Manfred Schnur (Kreis Cochem-Zell) das Ziel der Kampagne:

„Mit der kreisübergreifenden Zusammenarbeit in der Ansprache von Nachwuchskräften werben wir für einen Berufsstart im öffentlichen Dienst mit seinen vielfältigen Vorteilen und im Dienst des Gemeinwesens.

Dabei treten wir auch dem verbreiteten Klischee gemeinsam und umso entschiedener entgegen: Die Mitarbeit in der Verwaltung ist alles andere als eintönig. Mit dem Einsatz in den unterschiedlichsten Fachbereichen können junge Menschen ihre Interessen und Stärken gezielt einbringen und sich auf Themengebiete spezialisieren. Ebenfalls bringt die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen eine spannende Dynamik in den Arbeitsalltag.

Gemeinsam laden wir dazu ein, die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten unserer Verwaltungen zu nutzen. Vielen Dank an alle, die sich für das Gelingen der gemeinsamen Ausbildungsbroschüre eingebracht haben.“

Was macht eigentlich ein Verwaltungswirt oder ein Verwaltungsfachangestellter? Wie verläuft ein Duales Studium Bachelor of Arts der Fachrichtungen Verwaltungsinformatik oder Soziale Sicherung? Diese und weitere Fragen werden nun in einer ansprechenden Informationsbroschüre der beteiligten Kreisverwaltungen beantwortet und um Auskünfte zu Ausbildungsdauer, Urlaubsanspruch oder Höhe der Ausbildungsvergütung ergänzt.

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Neue Mitarbeiter in der Verbandsgemeinde Vordereifel

Mayen – Bürgermeister Alfred Schomisch konnte zum 1. Juli zwei weitere neue Mitarbeiter im Rathaus der Verbandsgemeinde Vordereifel begrüßen: Lisa Neunheuser aus Gering und Niklas Weber aus Boos.

Die 29-jährige Lisa Neunheuser verfügt sowohl über eine abgeschlossene Berufsausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation sowie auch als Bankkauffrau. Sie ist als Sachbearbeiterin im Fachbereich 2 – „Finanzen“ für den digitalen Rechnungseingang zuständig. Ihre Hauptaufgaben umfassen dabei die zentrale Organisation der Geschäftsbuchhaltung, die Belegprüfung, die Haushaltsüberwachung und die Beratung der Fachbereiche sowie die zentrale Stammdatenpflege.

Der 22-jährige Niklas Weber hat gerade erfolgreich die Laufbahnprüfung zum 3. Einstiegsamt mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) abgeschlossen. Er ist im Fachbereich 3 – „Bürgerdienste“ eingesetzt und kümmert sich dort um die folgenden Arbeitsgebiete: Kinder/Kindertagesstätten (Einrichtung und Betrieb von kommunalen Kindertagesstätten etc.), Jugendarbeit/Schulen (Schulorganisation und -bedarfsplanung einschließlich Ganztagsschulen und betreuender Grundschulen etc.), Seniorenarbeit (Organisation von Seniorenveranstaltungen, Rentenberatung, Rentenantragstellung) sowie Soziales/Asylwesen/Migration (Aufgaben nach den Sozialgesetzbüchern).

Nach internen Stellenwechseln bei der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel waren beide Positionen vakant und konnten nun zügig mit Lisa Neunheuser und Niklas Weber wieder besetzt werden.

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Grund zum Feiern bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel

Daun – Vier junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in das Beamtenverhältnis auf Probe oder Lebenszeit berufen und beginnen damit einen wichtigen beruflichen Lebensabschnitt. Maximilian Groß und Moritz Heinen berief Landrätin Julia Gieseking in das Beamtenverhältnis auf Probe. Vanessa Alflen und Robin Schleidweiler wurden in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit ernannt. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gratulierte Julia Gieseking zu den bestandenen Prüfungen und beglückwünschte zu den Ernennungen in das Beamtenverhältnis.

„Es ist für jeden Menschen etwas ganz Besonderes und ein weiterer wichtiger Meilenstein, wenn das wegweisende Lebenskapitel „Ausbildung und Studium“ erfolgreich abgeschlossen ist. Ich bin froh, dass wir in jedem Jahr erfolgreich junge Menschen ausbilden können und ich freue mich, wenn es uns gelungen ist, dass  diese auch weiterhin in unserer Verwaltung und damit in und für unsere Heimat, die Vulkaneifel, arbeiten möchten“, so Landrätin Julia Gieseking.

Interessante Aufgabengebiete und viele Möglichkeiten der Weiterbildung

Die Kreisverwaltung Vulkaneifel bietet durch die vielfältigen Aufgaben- und Einsatzgebiete viele Chancen und Perspektiven der Weiterbildung und ein interessantes und breitgefächertes Ausbildungs- und Arbeitsportfolio.

Die Aufgaben einer modernen und zukunftsfähigen Verwaltung werden immer vielfältiger und anspruchsvoller. „Unsere Verwaltung bietet unzählige unterschiedliche Serviceangebote für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Vulkaneifel an. Viele Bereiche in unserem Haus beschäftigen sich mit der Gestaltung unserer Region und unseres Landkreises, damit wir auch in Zukunft eine liebens- und lebenswerte Region bleiben, in der es sich lohnt, zu leben und zu arbeiten“, so Julia Gieseking weiter.  Aufgeteilt auf 10 Abteilungen arbeiten in und für die Kreisverwaltung Vulkaneifel rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Wie groß die Bandbreite der verschiedenen Aufgaben innerhalb der Kreisverwaltung Vulkaneifel ist, haben auch die jungen Kolleginnen und Kollegen bereits in ihrer Ausbildung erfahren, in der sie bereits unterschied-liche Bereiche und Arbeitsfelder durchlaufen haben. „Das Besondere an der Ausbildung und Arbeit in der Kreisverwaltung Vulkaneifel ist, dass diese nach der abgeschlossenen Ausbildung eine große Auswahl an vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bietet. Ob Bau-, Kommunal, Sozial oder Ordnungsverwaltung – alles ist möglich. Darüber hinaus werden den Mitarbeitenden vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten“, so Ausbildungsleiterin Meike Welling.

Landrätin Julia Gieseking, Büroleiter Dieter Schmitz und Personalratsvorsitzender Lothar Saxler wünschten den jungen Kolleginnen und Kollegen gutes Gelingen sowie Freude an der Arbeit.

Die frisch ernannten Fachkräfte

Für Vanessa Alflen und Robin Schleidweiler erfolgte nach Ablauf der 3-jährigen Probezeit die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit. Vanessa Alflen hat im Juni 2020 erfolgreich ein duales Studium der allgemeinen Verwaltung abgeschlossen und ist aktuell als Leistungssachbearbeiterin im Jobcenter des Landkreises Vulkaneifel eingesetzt.

Robin Schleidweiler hat im Juni 2020 bei der Kreisverwaltung Cochem-Zell als Jahrgangsbester seine Ausbildung zum Verwaltungswirt für das 2. Einstiegsamt abgeschlossen. Seit November 2020 ist er bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel beschäftigt und hier als Sachbearbeiter im Bereich der Ausländerbehörde tätig.

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zum Verwaltungswirt für das zweite Einstiegsamt im Juni 2023 wurde Maximilian Groß als Beamter auf Probe ernannt. Eir wird als Sachbearbeiter im Bereich Wohngeld eingesetzt.

Ebenfalls zum Beamten auf Probe ernannt wurde Moritz Heinen. Nach erfolgreicher Absolvierung eines dualen Studiums der allgemeinen Verwaltung im Juni 2023 wird Moritz Heinen als Leistungssachbearbeiter im JobCenter eingesetzt.