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Brand- und Katastrophen-Schutz in Rheinland-Pfalz bekommt neue Inspekteurin

Region/Mainz – Innenminister Michael Ebling hat mitgeteilt, dass Dr. Kirstin Eisenhauer zur neuen Brand- und Katastrophenschutzinspekteurin des Landes Rheinland-Pfalz (LBKI) ernannt wird. Eisenhauer ist Referatsleiterin im Innenministerium und in der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz für Einsatz- und Grundsatzfragen, sowie finanzielle Förderung zuständig. Zum 01. August 2023 wird sie das neue Amt übernehmen. Dr. Kirstin Eisenhauer ist die erste Frau, die in Rheinland-Pfalz ein solches Amt übernimmt.

„Der Brand- und Katastrophenschutz bekommt nun eine Inspekteurin, die über viel Erfahrung und ein umfassendes fachliches Know-How verfügt. In ihren bisherigen Funktionen, als Brandreferendarin der Feuerwehr in Köln, Abteilungsleiterin der technischen Dienste der Feuerwehr in Gelsenkirchen und schließlich Referatsleiterin im rheinland-pfälzischen Innenministerium, hat sich Kirstin Eisenhauer hervorragend bewährt. Mit ihrer umfassenden Fachkompetenz ist sie genau die Richtige für diese Aufgabe. Ich schätze ihre Arbeit sehr und wünsche viel Erfolg und gutes Gelingen“, sagte Innenminister Ebling.

Die promovierte Biochemikerin übernimmt das Amt von Heinz Wolschendorf, dem Referatsleiter für Brand- und Katastrophenschutz der ADD.

Als Feuerwehrangehörige genießt die neue Brand- und Katastrophenschutzinspekteurin das besondere Vertrauen der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren, der Berufsfeuerwehren und der Werkfeuerwehren, was eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Brand- und Katastrophenschutz weiter fördert. Neben der Beratung der Aufgabenträger des Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfe, sowie die die Beratung der Einsatzleitung bei Großschadensereignissen, ist Eisenhauer in ihrer neuen Funktion die feuerwehrfachliche Beraterin des Ministers, der Staatssekretärin und der Abteilungsleitung im Ministerium des Innern und für Sport.

„Ich bin froh, dass wir mit dieser Personalentscheidung einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Neuaufstellung des rheinland-pfälzischen Katastrophenschutzes gegangen sind“, so Minister Ebling. „Es gilt leistungsfähige Strukturen auf allen zuständigen Ebenen zu schaffen und alle relevanten Akteure, Einrichtungen und Behörden des Brand- und Katastrophenschutzes besser zu vernetzen. Mit der neuen Landes Brand- und Katastrophenschutzinspekteurin sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt, um künftige Herausforderungen zu bewältigen“, sagte der Innenminister.

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Johanna Fox 25 Jahre im Dienst der Öffentlichkeit

Region/Trier-Land – Seit einem Vierteljahrhundert steht Johanna Fox im Dienst der Verbandsgemeinde Trier-Land. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Anglistik und Kunstgeschichte war die „Jubilarin“ im Bereich der örtlichen Presse tätig. 1998 wechselte sie zur Verbandsgemeindeverwaltung Trier-Land, wo sie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernahm. Zu ihren Aufgaben zählt u.a. auch die Organisation von Veranstaltungen wie der Musikerlebnistage Trier-Land und die Betreuung der Stiftung „Musikjugend Trier-Land“. 2010 legte sie erfolgreich die Prüfung zur Verwaltungsfachwirtin ab.

Seit 2020 leitet Johanna Fox das neugebildete Sachgebiet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und ist federführend für die Koordination der gesamten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Verwaltung zuständig. Bürgermeister Michael Holstein gratulierte Johanna Fox jetzt zum 25jährigen Dienstjubiläum und bedankte sich für ihren vorbildlichen Einsatz.

Der Gratulation schlossen sich die Kolleg*innen an.

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Hockey- und Tennisclub Bad Neuenahr hat eine großzügige Spende von der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 wurden die Sportanlagen des HTC vollständig zerstört. Um den Spielbetrieb dennoch aufrecht erhalten zu können, wurde seitdem auf die Sportanlagen der umliegenden Tennisvereine ausgewichen. Die Spende der Kreissparkasse Ahrweiler dient zur Finanzierung der hieraus entstehenden Mietkosten und damit zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs. Die symbolische Spendenübergabe erfolgte vor kurzem durch René Schell, Leiter des BeratungsCenters der Kreissparkasse Ahrweiler in Ahrweiler, an Karl-Horst Gödtel, Vorstand des Hockey- und Tennisclubs.

„Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge nicht mehr möglich. Dies zeigt sich auch hier wieder. Der HTC Bad Neuenahr ist im Stadtgebiet der erste Ansprechpartner rund ums Thema Tennis. Umso mehr freut es uns, dass wir durch unsere Spenden dem Verein etwas zurückgeben können und dadurch unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten können“, erklärt René Schell und führt weiter aus: „Wir wünschen dem HTC eine erfolgreiche Saison..“

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Politik

Jahrhundertflut – Noch sind nicht alle Schäden behoben – Auch Bistum Aachen erhält Förderung

Aachen/Schleiden/Geilenkirchen – NRW Ministerin Ina Scharrenbach übergibt Förderbescheid für Wiederaufbau. 2,3 Millionen Euro für das bischöfliche St. Ursula Gymnasium in Geilenkirchen sowie für das Franziskushaus und das Caritashaus in Schleiden. Die Keller waren komplett überflutet, in einzelnen Klassenräumen stand das Wasser teilweise einen halben Meter hoch: Das bischöfliche Gymnasium St. Ursula in Geilenkirchen war stark von der Flutkatastrophe im Juli 2021 betroffen.

Teilweise heute noch sind die Auswirkungen zu sehen. Die meisten Sanierungsarbeiten sind zwar abgeschlossen, aber einige Arbeiten laufen noch. Diese sollen voraussichtlich bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. „Wir sind froh, dass es gelungen ist, den Schulbetrieb während der gesamten Sanierungsarbeiten aufrecht zu erhalten. Das ist nicht selbstverständlich. Ein großer Dank gilt deswegen der Schulleitung, dem Lehrerkollegium sowie den Schülerinnen und Schülern“, sagt Generalvikar Dr. Andreas Frick.
Mit dem Wiederaufbaufonds unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Kommunen bei Wiederaufbau und Schadensbeseitigung.

Hierzu gehören auch Träger sozialer Einrichtungen und Vereine. Auch das Bistum Aachen erhält eine Förderung in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro: als Träger des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula für die Instandsetzung in Geilenkirchen (1,89 Millionen Euro) sowie für das Franziskushaus und das Caritashaus in Schleiden (insgesamt 461.989 Euro).

Ina Scharrenbach (MdL), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, übergab den Förderbescheid persönlich an Generalvikar Dr. Andreas Frick. „Schule kann losgehen: Die Arbeiten sind fast abgeschlossen, es wird noch fleißig gearbeitet. Rund 1,9 Millionen Euro aus dem Wiederaufbaufonds des Landes Nordrhein-Westfalen für das St. Ursula-Gymnasium in Geilenkirchen“, sagt Ina Scharrenbach, die sich bei einem kleinen Rundgang über den Fortschritt der Arbeiten informierte.

Knapp 1.100 Schülerinnen und Schüler besuchen das St.-Ursula-Gymnasium in Geilenkirchen. Durch das Hochwasser konnten vier Klassenräume und der Kunstrasenplatz nicht genutzt werden. „Damit sind wir sehr kreativ umgegangen. Deswegen hat der Unterricht auch während der Arbeiten sehr gut weitergehen können“, sagt Jürgen Pallaske, Leiter des Geilenkirchener Gymnasiums.

Einer der größten Sanierungspunkte: eine neue Heizungsanlage. „Obwohl es in der Zeit nach der Flut sehr schwer war, überhaupt die Gewerke zu beauftragen oder Materialien zu bekommen, konnten wir noch vor dem Winter 2021 eine neue Heizungsanlage einbauen, so dass der Unterricht nicht aussetzen musste“, betont Peter Schumacher, Architekt beim Bistum Aachen.

Für die Hilfe zum Wiederaufbau bedankte sich der Aachener Generalvikar: „Wir sind dankbar für die großzügige finanzielle Unterstützung des Landes, die damit den notwendigen Wiederaufbau in den von der Flut betroffenen Orten unterstützt.

Bistum Aachen: Viel Unterstützung und Hilfe für Betroffene

Neben Geilenkirchen und der Eifel war das Bistum auch in Eschweiler, Stolberg und Kornelimünster von der Flutkatastrophe betroffen. Das Bistum Aachen hat nach der Flut einen Solidaritätsfonds gegründet, der aus Spenden finanziert wurde. Für betroffene Gemeinden gab es eine Soforthilfe in Höhe von 10.000 Euro. 660.405 Euro hat das Bistum Aachen der Caritas für die Fluthilfe bereitgestellt. Caritas International steuerte gut 5,6 Millionen Euro bei. Insgesamt kamen zur Unterstützung der Flutopfer mehr als 7,1 Millionen Euro zusammen. In den betroffenen Regionen unterstützen Fluthilfebüros, eingerichtet von der Caritas, direkt vor Ort in der Städteregion Aachen, Kreis Düren, Eifel und Heinsberg die betroffenen Menschen.

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Ernte 2023 – Durchschnittliche Getreideernte – örtlich katastrophal

Region/Koblenz/Mörschbach – Im Rahmen der jährlichen Erntepressekonferenz erläuterte der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, ÖR Michael Horper, bei der Raiffeisen-Hunsrück-Handelsgesellschaft in Mörschbach die Erntesituation im nördlichen Rheinland-Pfalz. Bis Mitte Mai gab es reichlich Regen und das Getreide stand im Frühjahr weitgehend dicht und mastig auf den Feldern. Danach begann eine längere Trockenphase, die die Hoffnung auf eine insgesamt gute Getreideernte zunichtemachte.

Horper: „Die Landwirtschaft kommt mit den Widrigkeiten des Wetters klar, nicht aber mit unverständlichen politischen Entscheidungen. Ich werde weiter darum kämpfen, dass alle Bäuerinnen und Bauern ihre Kulturen schützen dürften. Ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln in Schutzgebieten jeglicher Art ist mit mir nicht zu machen.“ Weiter stellte er klar, dass auch die Naturwiederherstellungsrichtlinie der EU nicht zur Enteignung der Landwirte führen dürfe. Vielmehr sei die Landwirtschaft bereit intensiv für den Naturschutz zu arbeiten. Es sei vielmehr an der Zeit, dass die Flächenversiegelung, die Zerschneidung der Landschaften mit Verkehrsprojekten und das Ausbreiten von Steingärten und Rasenwüsten in den Hausgärten gestoppt werde.

Zur Ernte 2023 erklärte Horper: „Die Pflanzenbestände waren in den Trockenphasen ab Ende Mai aufgrund lokal sehr unterschiedlicher Niederschlagsereignisse nicht einheitlich gewesen. Also gibt es Regionen, die deutlich stärker unter Wassermangel gelitten haben als andere. Dies trifft vor allem für die Westeifel, den Hunsrück und das Nahegebiet zu.“ Auch die Wasserhaltefähigkeit der Böden sei ausschlaggebend für die Ertrags- und Qualitätsentwicklung. Regionen mit leichteren, d. h. sandigeren Böden, hätten deutlich unterdurchschnittliche Erntemengen eingefahren.

Die Wintergerste, die überwiegend als Futtergetreide und zum Teil als Braugerste genutzt werde, habe gute Erträge erzielt. Auch die Qualitäten seien insgesamt zufriedenstellend. Die Erzeugerpreise für Wintergerste lägen zur Zeit um 30 Prozent unter dem Vorjahresniveau, das allerdings noch stärker von der Ukrainekrise geprägt gewesen sei als heute. Die Sommerbraugerste sei ein Sorgenkind der diesjährigen Ernte, betonte der Präsident, da gerade die spät ausgesäten Kulturen vom Frühjahrsregen nicht mehr profitiert hätten. Weniger Ähren tragende Halme und eine schlechte Kornausbildung seien die Folge. Das Ergebnis seien vereinzelte Totalausfälle und Erträge bis höchstens mageren fünf Tonnen pro Hektar.

Der Winterweizen sei weitgehend noch nicht geerntet, so Horper, es werde aber mit leicht unterdurchschnittlichen Erträgen gerechnet. Der Weizen profitiere noch von der Winterfeuchte. Die Sommertrockenheit führe aber auch bei sandigerem Untergrund zu einer schlechteren Kornausbildung. Erträge über sieben Tonnen pro Hektar seien daher voraussichtlich eher selten anzutreffen. Die Eiweißgehalte würden offensichtlich den Qualitätsnormen für Brotweizen entsprechen. Spitzenqualitäten seien in der Regel aber nicht zu erwarten. Die aktuellen Erzeugerpreise seien allenfalls zufriedenstellend, erklärte der Präsident.

„Auch die Rapsernte gibt keinen Anlass zur Freude. Die Erträge werden 2023 sehr unterschiedlich sein und sich zwischen 2 und 4 Tonnen pro Hektar bewegen.“ Hier gebe es einen merklichen Ertragsrückgang, der einerseits auf die Witterungsschwankungen und andererseits auf fehlende Pflanzenschutzmittel zurückzuführen sei. Rapserdfloh und Rapsglanzkäfer könnten nicht optimal bekämpft werden, sodass auch wirtschaftliche Schäden durch Schädlinge eingetreten seien. Die Erzeugerpreise lägen über 400 Euro die Tonne, was die geringeren Erträge wirtschaftlich teilweise kompensieren könne.

Problematisch entwickle sich aktuell die Situation in der Viehhaltung. Nach einem ersten akzeptablen guten Grünschnitt, seien danach keine weiteren ertragreichen Ernten mehr eingefahren worden. Den Betrieben fehle häufig der zweite und dritte Schnitt und somit über 40 Prozent des Gesamtjahresertrages des Grünlandes. Auch der Mais leide unter der aktuellen Trockenheit. Hoffnung mache allerdings der aktuelle Regen. Der Mais könne noch Vegetationsrückstände kompensieren. Eine weitere längere Trockenheitsphase wäre allerdings fatal, machte Horper deutlich.

Der Obstbau profitiere von den Wurzeln der Obstbäume, die in tiefere Bodenschichten vordringen und somit Trockenphasen überstehen könnten. Ernteeinbußen seien daher beim Baumobst nicht zu verzeichnen. Zwar gebe es bei den Äpfeln aktuell kleinere Fruchtgrößen, die aber aufgrund der Ernte im Herbst noch durch Regen oder, wo möglich, durch Bewässerung, kompensiert werden könnten. Auch die Erdbeerbetriebe blickten auf eine zufriedenstellende Saison zurück, die durch einen späteren Saisonstart, daraus resultierende geringere Konkurrenz durch Importware und gute Erzeugerpreise gekennzeichnet gewesen sei, erklärte BWV-Präsident Horper. Ohnehin habe die Hitze in Südeuropa den Obstimport nach Deutschland deutlich verringert, was zu einer Entspannung auf dem deutschen Obstmarkt geführt habe.

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Wirtschaft

Initiative Region Trier e.V. unter neuer Geschäftsführung

Region/Trier – Gewohnt reibungslos und ohne große Diskussionen verlief die diesjährige Mitgliederversammlung der Initiative Region Trier e.V. (IRT) am Dienstag, 25. Juli, im Tagungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier. Vorsitzende Julia Gieseking führte durch die Sitzung und verwies dabei gleich zu Beginn auf „zwei spannende Neuigkeiten“, die sich im Laufe der knapp einstündigen Veranstaltung als personelle Neubesetzungen herausstellen sollten.

So stellte Kevin Gläser, IHK-Referent Unternehmensförderung und Umwelt und seit März 2020 Geschäftsführer der IRT, seinen Nachfolger für diese ehrenamtlich ausgeübte Position vor. IHK-Kollege Stefan Rommelfanger, Referent Handel und Dienstleistungswirtschaft, wird das Amt zum 1. August übernehmen. Gläser hat innerhalb der IHK die Funktion des Vor-Ort-Beauftragten im Landkreis Bernkastel-Wittlich als zusätzliche Aufgabe wahrgenommen und ist dort fortan zentraler Ansprechpartner der IHK Trier für Politik und Unternehmen.

Eine weitere personelle Veränderung betrifft den Vorstand. Einstimmig wählte die Mitgliederversammlung den neuen Trierer Baudezernenten Dr. Thilo Becker als Nachfolger für seinen zum 1. Mai ausgeschiedenen Dezernats-Vorgänger Andreas Ludwig in das Gremium.

Der Fokus der aktuellen Mitgliederversammlung lag auf der persönlichen Präsentation zweier großer Projekte. Thomas Mersch, Ausbildungsberater der IHK Trier, nutzte die Gelegenheit, den aktuellen Stand beim deutlich ausgebauten digitalen Ausbildungsatlas vorzustellen. Den hat die IRT zur Unterstützung bei der Ausbildungssuche 2019 gemeinsam mit IHK und HWK ins Leben gerufen. Auf einer digitalen Karte können sich Schüler anschauen, welche Berufe und in welchen Betrieben in der Region ausgebildet wird. Inzwischen sind rheinland-pfalzweit nicht weniger als 240 Ausbildungsberufe, 15.000 Betriebe und 30.000 Ausbildungsplätze unter www.derausbildungsatlas.de zusammengetragen und um die jeweiligen Berufsschulstandorte ergänzt worden. Alle vier rheinland-pfälzischen IHKs sind mit im Boot. Die IHK Saarland wolle ebenso zusteigen wie andere HWKs in Rheinland-Pfalz sowie die Agentur für Arbeit in Trier, berichtete Mersch. Zur digitalen Praktikumsbörse wie auch zur IHK-Lehrstellenbörse, wo Unternehmen offene Ausbildungsstellen schalten, gibt es eine Schnittstelle. Mersch: „Wir verzeichnen täglich 600 Seitenaufrufe, mit steigender Tendenz.“
Seit wenigen Wochen können sich Schüler darüber hinaus auf dieser Seite mittels des neu implementierten „BerufePilots“ auf Basis der Selbsteinschätzung ihrer Fähigkeiten ein Kompetenzprofil erstellen lassen und in einer Schnellsuche prüfen, welcher Beruf zu ihnen passen könnte. „Das ist ein Navigator, um noch zielgerichteter den Ausbildungsmarkt zu entdecken“, beschreibt Mersch. „Mit dem BerufePilot ist es uns gelungen, ein Instrument zu schaffen, das Jugendlichen innerhalb kurzer Zeit ein Bild verschafft, welcher Beruf gut zu ihnen passen könnte.“ 1500 solcher digitaler Berufsberatungen seien in den drei Wochen seit Implementierung des „BerufePilots“ abgerufen worden.

IRT-Vorstand und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer betonte: „Was wir hier entwickelt haben, ist deutschlandweit einmalig. Das gibt es in dieser Form nirgendwo. Wichtig ist jetzt, dass wir das flächendeckend an die Schulen herantragen.“

Stefan Rommelfanger, der als Handelsreferent das Projekt „Heimat shoppen“ betreut, berichtete zum Hintergrund und zur nächsten geplanten Aktion: „Heimat shoppen ist eine Image-Kampagne zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels, der Gastronomen und Dienstleister. Wir wollen zeigen, dass die Gewerbetreibenden einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen Innenstadt und damit zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor leisten und gleichzeitig die Lebensqualität der Anwohner positiv beeinflussen.“ 16 Gewerbevereine aus der Region mit ihren mehr als 600 Mitgliedsbetrieben nutzten in diesem Jahr an einem Aktionswochenende im Zeitraum 8. September bis 8. Oktober die Gelegenheit, sich und ihre Betriebe zu präsentieren. Dabei sei im Hinblick auf die Ausgestaltung der Aktion der Kreativität der Gewerbetreibenden keine Grenzen gesetzt. Die IHK unterstützt mit einer Ideensammlung und stellt 37.500 mit dem „Heimat shoppen“-Logo bedruckte Papiertaschen sowie Plakate, Schaufensteraufkleber und weiteres Werbematerial zur Verfügung.
Erstmalig wird im Vorfeld eine Testimonial-Kampagne mit prominenten und anderen Gesichtern über lokale Medien und Social Media gestartet. Die IRT unterstützt die Kampagne als Sponsor.

In seinem Bericht zu den Aktivitäten der IRT im zurückliegenden Jahr ging Kevin Gläser unter anderem auch auf den Launch der Plattform „work-in-region-trier“ ein. Mit dem Ziel, Fachkräfte zu gewinnen und zu sichern, habe die IRT dieses Portal 2022 gemeinsam mit der IHK, der HWK und der Arbeitsagentur als Antwort auf die luxemburgische Aktion „Work-in-Luxemburg“ ins Leben gerufen (www.work-in-region-trier.de). Zusätzlich wurde der Karriereatlas online neu aufgelegt. Beim Karriereatlas haben Betriebe die Möglichkeit, ihr Firmenprofil zu präsentieren und auf freie Positionen hinzuweisen.
Auf die gemeinsame Standortumfrage von IRT, IHK und HWK 2021/22 ging Gläser kurz ein. Im Herbst 2021 hatten die drei Institutionen hiesige Unternehmen nach ihrer Einschätzung des Wirtschaftsstandorts Region Trier befragt. 462 verwertbare Antworten von Unternehmen mit insgesamt rund 22.000 Beschäftigten standen nach Abschluss der Befragung als Datengrundlage zur Verfügung. Daraus wurde im Hinblick auf Initiativen zur Verbesserung der Standortattraktivität ein aktualisiertes Stärken- und Schwächeprofil des Wirtschaftsstandorts Trier erarbeitet. Die Ergebnisse wurden in einer Pressekonferenz im Frühjahr 2022 und in verschiedenen Gremien der Region vorgestellt.

Reibungslos gingen an diesem Abend auch die formalen Tagesordnungspunkte durch. Die Vorstellung des Jahresabschlusses 2022 und des Wirtschafts- und Finanzplans 2023 nahm das Gremium ohne Einwände zur Kenntnis. Einstimmig erfolgten die Entlastung des Vorstands und der Geschäftsführung sowie die Feststellung und Genehmigung des Jahresabschlusses 2022.

Den scheidenden IRT-Geschäftsführer Kevin Gläser verabschiedete Vorsitzende Julia Gieseking mit einem Geschenk und großem Lob: „Sie haben das toll gemacht, immer alles präzise vorbereitet, nichts dem Zufall überlassen und kreative, neue Ideen beigesteuert.“ In Richtung seines Nachfolgers, Stefan Rommelfanger, und des neuen Vorstandsmitglieds Dr. Thilo Becker sagte sie: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und blicken sehr positiv in die Zukunft.“

EXTRA:
Die Initiative Region Trier e.V. (IRT) wurde 1994 gegründet. Gründungsinitiatoren waren die vier Landkreise der Region, die Stadt Trier, die Industrie- und Handelskammer Trier, die Handwerksammer Trier sowie die Bitburger Braugruppe. In der Struktur der Public-Private-Partnerschaft bietet die IRT den genannten Gründungsmitgliedern sowie darüber hinaus inzwischen auch Hochschulen, Unternehmen, Kommunen, öffentlichen Institutionen und engagierten Einzelpersonen eine neutrale Plattform und ein Netzwerk zur Zusammenarbeit. Ziel der IRT ist, die Zukunft der Region Trier als wirtschaftlich attraktiven, kulturell bedeutsamen, ökologisch intakten und europäisch orientierten Raum mit hoher Lebensqualität zu sichern und seine Standortfaktoren aktiv zu stärken und zu entwickeln. Zentrale IRT-Gremien sind der regulär auf fünf Jahre gewählte Vorstand – vertreten durch Vorstandsvorsitzende Julia Gieseking sowie ihre Stellvertreter Dr. Jan Glockauer (Hauptgeschäftsführer IHK Trier), Dr. Thilo Becker (Baudezernent Stadt Trier), Dr. Thomas Simon (Geschäftsführer IT-Haus) und Aloysius Söhngen (Bürgermeister Verbandsgemeinde Prüm) – sowie die Mitgliederversammlung. Weitere Gremien sind der Arbeitskreis Wirtschaftsförderung und das Forum Wirtschaft und Kultur. Die Geschäftsführung ist ehrenamtlich unter dem Dach der IHK Trier angesiedelt. Stefan Rommelfanger, IHK-Referent Handel und Dienstleistungswirtschaft, wird Kevin Gläser zum 1. August in der Geschäftsführung ablösen. Gläser war seit März 2020 mit der Aufgabe betraut, widmet sich künftig jedoch neuen Herausforderungen innerhalb der IHK. Die IRT Trier zählt 55 Mitglieder (Stand Juli 2023).

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Tourismus

Eifelsteig erneut für drei weitere Jahre mit dem Deutschen Wandersiegel zertifiziert

Prüm – Der Premiumwanderweg Eifelsteig ist und bleibt ein Fernwanderweg in höchster Qualität. Der Steig führt in 15 Tagesetappen von Aachen nach Trier und umfasst 313 Kilometer. Alle drei Jahre begutachtet das Deutsche Wanderinstitut den Eifelsteig. Dafür wird ein umfangreicher Kriterienkatalog abgearbeitet und in verschiedenen Kategorien Punkte vergeben. Für den Eifelsteig gilt: Die Wegweisung ist top und die Markierungen sind nochmals verbessert worden. Kein Wunder, dass der Eifelsteig seine hervorragende Zertifizierung behält und auch in den nächsten Jahren zu den bestens gepflegten Premiumwanderwegen zählt.

Dr. Ralf Nolten, Hauptvorsitzender Eifelverein, zeigt den Wegepaten aus der Vulkaneifel stolz das neue Eifelsteig Zertifikat. Neben den Wegepaten freuen sich Matthias Irle, zentraler Wegemanager Eifelsteig (2. von links) und Manfred Rippinger, Geschäftsführer Eifelverein (3. von rechts). Foto: Copyright Eifelverein

Zertifizierung

Um die Zertifizierung zu erlangen, muss die Qualität des Weges stimmen. Dazu zählt beispielsweise eine durchgängige und gut erkennbare Markierung, es muss ansprechendes Mobiliar vorhanden sein und die Wege sollen möglichst naturnah sein.

Bei Matthias Irle, dem zentralen Wegemanager des Eifelvereins, laufen die Fäden zusammen. Er ist Schnittstelle zwischen den Akteuren, die täglich am Weg arbeiten und den Touristikern, die im direkten Kontakt zu den Wanderern stehen. In den vergangenen Jahren stand der Eifelverein vor großen Herausforderungen: „Wir haben es trotz Flut und Wegebaumaßnahmen geschafft, die Qualität des Steigs zu halten. Die Punktzahl ist im Vergleich zur vorhergehenden Zertifizierung zwar leicht gesunken, doch wir sind stolz und zufrieden, die Herausforderungen der letzten Jahre gemeistert zu haben“. 

Zu den Akteuren zählen die Wegepaten und kommunalen Wegemanager. Sie kommen regelmäßig zusammen, um sich auszutauschen. Fünf Treffen entlang des Eifelsteigs gab es bereits in diesem Jahr. “Wir freuen uns über die Zertifizierung des Eifelsteigs. Für unsere Gemeinde ist er ein wichtiges Standbein im Wandertourismus”, sagte die Blankenheimer Bürgermeisterin Jennifer Meuren beim Treffen in Blankenheim.

Großes Engagement der Wegepaten

Die Wegepaten des Eifelsteigs sind im Auftrag des Eifelvereins unterwegs und überprüfen zweimal im Jahr ihren Streckenabschnitt. Sie führen, falls erforderlich, Nachmarkierungen oder kleinere Instandsetzungsarbeiten durch und geben Schäden an die kommunalen Wegemanager weiter. Durch die hervorragende Zusammenarbeit der Wegepaten mit den kommunalen Wegemanagern und dem zentralen Wegemanagement des Eifelvereins wird die hohe Qualität des Steigs gewährleistet.

„Die Wegepaten sind das Rückgrat und das Herz auf dem Eifelsteig. Sie sorgen dafür, dass Wanderer unbeschwert die Eifellandschaften genießen können“, hob Dr. Ralf Nolten, Vorsitzender des Eifelvereins, das große Engagement der Wegepaten hervor. Sein Dank richtet sich auch an die kommunalen Wegemanager, die dafür sorgen, dass auf ihren Streckenabschnitten eventuelle Schäden oder Beeinträchtigungen schnellstmöglich behoben werden.

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Lotto-Glückspilz aus dem Landkreis Mayen-Koblenz gewinnt über 585.000 Euro

Region/Koblenz – Zum Jackpot fehlte nur die richtige Superzahl 3  – Es ist der sechste rheinland-pfälzische Lotto-Gewinn über 500.000 Euro innerhalb von zweieinhalb Wochen: Ein Glückspilz aus dem Landkreis Mayen-Koblenz hat in der Lotto-Ziehung am Mittwochabend über 585.000 Euro gewonnen.

Die Glücksgöttin Fortuna wurde mit einem Normalschein heraus-gefordert, der nur für eine Ziehung galt. Die exakte Gewinnsumme beträgt 585.259,80 Euro. Eingesetzt wurden dafür 44,80 Euro. Der Gewinner oder die Gewinnerin tippte die sechs richtigen Zahlen 7, 21, 23, 32, 35 und 45 und hatte den Tippschein am Montag in einer Annahmestelle im Landkreis Mayen-Koblenz ins Spiel gegeben. Zum Jackpot in Höhe von rund sieben Millionen Euro fehlte lediglich die richtige Superzahl 3.

Da der Schein ohne Kundenkarte abgegeben wurde, muss sich der oder die Glückliche nun bei Lotto Rheinland-Pfalz melden, um den Gewinn geltend zu machen.

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News

Vereinsförderaktion „Energieschub“ der evm geht in die nächste Runde

Region/Mayen-Koblenz – Zwischen dem 27. Juli und 9. August können sich Vereine und Institutionen mit ihren Projekten um einen Zuschuss von bis zu 3.000 Euro zu erhalten. Insgesamt 18.000 Euro lobt die evm damit für den guten Zweck aus. Das Besondere: Nicht die evm entscheidet, wer wie viel Geld bekommt, sondern die Allgemeinheit in einem öffentlichen Voting vom 11. bis 16. August.

Das ist das Schöne am Energieschub. Wir bieten die Plattform, damit gemeinnützige Projekte mehr Aufmerksamkeit und gleichzeitig auch finanzielle Unterstützung erhalten“, so evm-Sprecher Marcelo Peerenboom. „Denn wir wissen: Gerade in der heutigen Zeit haben es die Ehrenamtlichen schwer. Deren Engagement ist beeindruckend und verdient daher unsere besondere Anerkennung.“

Vereine aufgepasst: Jetzt für Energieschub von bis zu 3.000 Euro bewerben

Vom 27. Juli bis 9. August können sich Vereine, Gruppen und Institutionen mit ihrem Projekt für den Energieschub bewerben. Dafür einfach unter www.evm.de/energieschub registrieren und anschließend Infos zu dem Projekt hochladen, das gefördert werden soll. Die Registrierung ist dabei für alle offen – Gruppierungen müssen kein eingetragener Verein sein. Wer in den vergangenen Jahren schon dabei war, muss nur noch ein neues Projekt hochladen. Die Login-Daten, die bei der ersten Registrierung ausgewählt wurden, bleiben bestehen.

Jeder ist gefragt: Abstimmen für Lieblingsprojekte
Im Anschluss an den Bewerbungszeitraum startet ab dem 11. August auf derselben Plattform die Abstimmung für den Energieschub. Bis zu 3.000 Euro sind für eine Gruppe oder einen Verein drin. Auf einer Bestenliste wird angezeigt, wer aktuell in der Rangfolge wo genau steht. Jeder kann mitmachen und jeder Person steht dazu täglich eine Stimme zur Verfügung. Das Votum kann dabei für verschiedene Teilnehmer abgegeben werden, man muss sich nicht auf einen festlegen. Die Abstimmung läuft bis zum 16. August. Anschließend wertet die evm diese aus und gibt die Gewinner bekannt. „Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß beim diesjährigen Energieschub. Wir freuen uns auf vielfältige Projekte“, so Peerenboom. Alle Informationen finden Interessierte unter www.evm.de/energieschub.

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solid UNIT Klimabeirätin Sandra Weeser MdB besucht Unternehmen in der östlichen Vulkaneifel

Region/Berlin/München/Stuttgart – Das Gebiet um den Laacher See westlich von Koblenz ist bekannt für seine bei Vulkanausbrüchen entstandenen Rohstoffe – vorwiegend Bims, der als Baustoff für Leichtbeton umweltschonende und energiesparende Eigenschaften aufweist. Sandra Weeser MdB, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen sowie Mitglied im Klimabeirat von solid UNIT Deutschland, besuchte gemeinsam mit solid UNIT Geschäftsführer Thomas Zawalski im Juli zwei innovative Unternehmen der Region. Begleitet wurden sie von Christian Bruch, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM), und Dieter Heller, Geschäftsführer des Bundesverbands Leichtbeton e.V.

In Mendig hat sich das Unternehmen Meba Bodenverwertung GmbH auf die Bereiche Abbrucharbeiten, Materialkreisläufe und Bodenaufbereitung spezialisiert. Im Wertstoffhof der Firma wird recyclefähiges Material aufbereitet und auf diese Weise eine anschließende Wiederverwertung sogenannter RC-Baustoffe im Hoch- und Tiefbau sichergestellt. Doch man setzt auch auf neue Rohstoffe: Künftig soll hier aus Mauerbruch in einem mit Wasserstoff betriebenen Drehrohroffen eine Art Blähton entstehen.

Auf die Realisierung dieses Projektes wartet das Unternehmen Jakob Stockschläder GmbH & Co. KG (JASTO Baustoffwerke) im benachbarten Ochtendung. Das Familienunternehmen ist seit über 70 Jahren als Lieferant von hochwertigen Baustoffen tätig. Mit dem Blähton der Firma Meba möchte der Baustoffspezialist eine zusätzliche Alternative zum Bimsstein erhalten.

„Leichtbetone haben eine hervorragende Ökobilanz und ermöglichen ein hochwertiges, monolithisches Bauen. Die beiden Firmen zeigen, dass aus gemeinsamem Ideenreichtum und Kooperationsbereitschaft ein positiver Beitrag für den Klimaschutz entstehen kann“, freut sich Thomas Zawalski über die Zusammenarbeit der besuchten Unternehmen.

„Von JASTO wurden uns einige beeindruckende Innovationen vorgestellt, darunter der patentierte ‚Z-Stein‘. Mit diesem umweltfreundlichen Baustoff können wir nachhaltig bauen, ohne dicke Dämmstoffschichten zusätzlich auf den Stein aufbringen zu müssen“ so solid UNIT Klimabeirätin Sandra Weeser MdB nach dem Besuch. „Thema bei Meba war unter anderem auch die bevorstehende Ersatzbaustoffverordnung, die ab dem 1. August in Kraft tritt – leider ohne Regelung zum sogenannten Abfallende, mit der sich Ersatzbaustoffe als gleichwertige Bauprodukte durchsetzen könnten.“

solid UNIT, das Netzwerk für den innovativen Massivbau e.V., ist ein Zusammenschluss von Vertreter:innen der Bauwirtschaft und der Baustoffindustrie sowie von Hochschulen, Forschungsinstituten, Kammern und Start-ups der Branche. Das Ziel von solid UNIT ist es, durch eine engere Vernetzung der Partner:innen Innovationen in Forschung und Entwicklung weiter voranzutreiben und verstärkt auch auf den Baustellen zum Einsatz zu bringen. Im Zentrum des Netzwerkes stehen dabei sogenannte Netzwerk-Teams, die jeweils in speziellen Themenbereichen, wie zum Beispiel CO2-Einsparung oder nachhaltiges Ressourcenmanagement, zusammenarbeiten. Darüber hinaus informiert solid UNIT über Innovationspotenziale der mineralischen Bauweise und stellt nachhaltige Beispielprojekte vor.