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Kunst & Kultur

Benefizkonzert der Mainzer Hofsänger erbrachte 9.000 Euro für Mendiger Hilfsorganisationen

Mendig – Ein VG-Seniorentag voller Höhepunkte – Als die Mainzer Hofsänger als Zugabe „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ intonierten, wurde das Publikum in der Laacher See-Halle zum Teil des weltbekannten Chors und sang text- und stimmsicher mit. In Zusammenarbeit mit Lotto Rheinland-Pfalz war es gelungen die Sänger aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt als Höhepunkt des diesjährigen Seniorentages der VG Mendig zu begrüßen.

„Liebe Seniorinnen und Senioren, heute sage ich Ihnen Danke für ihre Lebensleistung. Sie haben unsere Heimat aufgebaut. Ihnen möchten wir heute einen Nachmittag der hochwertigen Kultur schenken und unter dieses Motto passen perfekt die Stimmen der Mainzer Hofsänger“, hatte VG-Bürgermeister Jörg Lempertz nicht zu viel versprochen. Dabei dankte er insbesondere Ute Dernbach, Teilbereichsleiterin Soziales in der VG-Verwaltung, und der Seniorenbeauftragten in der Verwaltung, Bettina Cornely, die den VG-Seniorentag perfekt vorbereitet hatten und die für Fragen und Anliegen der Seniorinnen und Senioren immer ein offenes Ohr hätten.

Das Publikum in der Laacher See-Halle erlebte in der Folge ein besonderes Showtime-Programm, der  durch „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ bekannten Sänger – mit beliebten Liedern aus weltbekannten Musicals – von „Cats“, „Hair“ bis hin zur „Westside Story“ –  Gospels und absoluten Welthits, wie „New York, New York“ oder „My Way“. „Ein wunderschöne Nachmittag“, war die einhellige Meinung der Gäste, die zum Abschluss stehend applaudierten.

Und als Sahnehäubchen konnte der Erlös des Benefizkonzerts von Lotto-Aufsichtsrat Fritz Langenhorst an drei Mendiger Hilfsorganisationen übergeben werden: Jeweils 3.000 Euro gingen an „Nachbar in Not“, „Kaffee Kunterbunt“ und die Initiative „Regenbogen“. Die Spendenschecks wurden an Frank Neideck, Petra Wienpahl und Evelyne Schumacher überreicht.

Dank der Unterstützung heimischer Sponsoren – der Dr. Schlags Apotheke, der Firma Heuft – The Thermo-Oel People, der Kreissparkasse Mayen, der „evm“ und dem Medi-Center Mittelrhein – konnte, so VG-Bürgermeister Lempertz, der Eintrittspreis für die Seniorinnen und Senioren aus der VG Mendig günstig gehalten werden und nicht zuletzt versüßten auch Kaffee, Kuchen, kühle Getränke und Schnittchen den musikalischen Nachmittag.

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Kunst & Kultur

Party, Romantik und spanische Fiesta – Die „Bühne unter Sternen“ begeistert in Nideggen

Nideggen/Düren – Drei Konzerte, eine historische Kulisse und viele begeisterte Besucherinnen und Besucher – das waren die Zutaten, für das gelungene Musikfestival „Bühne unter Sternen“, das auf der Burg Nideggen gefeiert wurde. Dieses Jahr standen Querbeat, Álvaro Soler und Tim Bendzko auf dem Programm.

„Wir freuen uns jedes Jahr sehr auf die Bühne unter Sternen in Nideggen. Diese Atmosphäre mit großartiger Musik ist einmalig“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, Schirmherr des Festivals. Den Auftakt bestritt am Donnerstag, 31. August, die 13-köpfige Brass-Band Querbeat aus Bonn. Vor ausverkaufter Burg machten sie dem Namen ihres Albums „radikal positiv“ alle Ehre und heizen den rund 2400 Menschen vor der Bühne ordentlich ein. Ob Songs wie „Nie mehr Fastelovend“, „Randale & Hurra“ oder „Guten Morgen Barbarossa Platz“ – auf der Burg Nideggen wurde getanzt, gesprungen und mitgesungen.

Zeit für Pausen war nicht – Energie pur! Auch beim spanisch-deutschen Superstar Álvaro Soler ging es energievoll weiter. Zunächst sorgte sein Bruder Greg Taro beim Publikum für viel gute Laune. Danach brachte Álvaro Soler doppelten Sonnenschein, Sommergefühle und absolute Lebensfreude auf die ebenfalls ausverkaufte Burg Nideggen. Neben seinen großen Hits wie „Magia“ oder „La Libertad“ spielte Álvaro Soler auch ein paar neue und selten gespielte Songs. Das Publikum war durchweg begeistert, sang, tanzte und feierte mit.

Spontane Tanzeinlagen und lustige Sprüche rundeten die Open-Air-Veranstaltung ab. „Der Abend fühlt sich irgendwie familiär für mich an und ich bin von der Stimmung einfach nur überwältigt. Dazu noch dieser tolle Ausblick, einfach schön“, sagte der Sänger. Zum musikalischen Abschluss der Bühne unter Sternen und bei schönster Abendsonne bewies Tim Bendzko, wie großartig seine gefühlvollen Songs in das romantische Ambiente der historischen Burg Nideggen passen. Der Berliner machte den lauen Septemberabend zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es war das letzte Open-Air-Konzert des Jahres für ihn und seine Band. Mit Songs aus seinem aktuellen Album „April“ und seinen Hits wie „Nur noch kurz die Welt retten“ und „Kein Problem“ verzauberte er das Publikum. Alle Künstler trugen sich auch noch in das goldene Buch des Kreises Düren ein.

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Wirtschaft

HARIBO Color-Rado = 60 Jahre bunte Naschfreude

Grafschaft – HARIBO Color-Rado wird 60 Jahre jung! Seit 1963 verspricht die Lakritz-Fruchtgummi-Mischung einzigartige Vielfalt, einen unverwechselbaren Geschmack und eine Prise Wundertüten-Feeling – und trifft damals wie heute einen Nerv. HARIBO Color-Rado ist neben den HARIBO Goldbären das zweitbeliebteste Produkt des Süßwarenherstellers in Deutschland. „Mit dem 60. Geburtstag von HARIBO Color-Rado feiern wir ein Traditionsprodukt, das heute so beliebt ist wie eh und je. Viele unserer Fans berichten, dass die süße Mischung schon bei ihren Großeltern auf dem Tisch stand. HARIBO Color-Rado ist Kult und verbindet Groß und Klein in kindlicher Freude am Naschen. Bei Lakritz, Fröschen, Himbeeren und Co. ist für jede und jeden das Richtige dabei“, erzählt Holger Lackhoff, Chief Marketing Officer DACH bei HARIBO.

Die Mischung macht’s

Mit 40 verschiedenen Produktstücken in einem Beutel bietet HARIBO Color-Rado eine bunte Auswahl an Naschereien für jeden Geschmack. Feste Bestandteile sind die HARIBO Goldbären und das HARIBO Konfekt. Dazu gesellen sich exklusive Produktstücke wie Fruchtgummi-Früchte, würziges Lakritz und beliebte Klassiker wie Frösche, Vampire oder die allseits begehrte Himbeere. Für weitere Abwechslung im Beutel sorgt der Zauber des Zufalls: Denn HARIBO Color-Rado wird zufällig gemischt. Die genaue Anzahl von Goldbären, Fröschen, Lakritz und Co. variiert und lässt sich durch das Sichtfenster im Beutel erspähen. Zum Erfolgsrezept gehört, dass Fruchtgummi, Lakritz und Schaumzucker immer etwas Aroma voneinander annehmen. In HARIBO Color-Rado schmecken die Produktstücke einzigartig anders als separat verpackt.

Von Anfang an für jeden was dabei

Die Idee hinter dem Kultprodukt war es, die gesamte Produktpalette in einen Beutel zu bringen: also Lakritz, Fruchtgummi und Schaumzucker als Querschnitt durch das damalige Sortiment. Die Frage, ob der Name Color-Rado nun in Anlehnung an die vielseitigen Landschaften des amerikanischen Bundesstaates Colorado entstanden ist, oder „Color“, die bunte Vielfalt, mit dem sagenhaften Goldland „Eldorado“ verbindet, lässt sich nicht mit Sicherheit beantworten. Unumstritten ist, dass sich HARIBO Color-Rado in den vergangenen 60 Jahren zum zweitbeliebtesten HARIBO-Artikel der Deutschen entwickelt hat und direkt hinter den HARIBO Goldbären rangiert.

Für kurze Zeit in den Regalen: HARIBO Color-Rado Farbmix

Zum 60. Jubiläum greift HARIBO in die Fruchtgummi-Schublade und feiert das Geburtstagskind mit einer limitierten Edition: Im HARIBO Color-Rado Farbmix ist noch mehr Fruchtgummi als üblich. Cola-Flaschen sorgen für eine süße Erfrischung und knallige Zuckerdrops bringen zusätzliche Farbe ins Spiel. Auch das klassisch rote Beuteldesign erhält einen farbenfrohen Anstrich und sorgt so für Aufsehen im Süßwarenregal. HARIBO Color-Rado Farbmix ist ab September für kurze Zeit im klassischen Lebensmittelhandel, bei Süßwarenhändlern sowie im Convenience-Bereich oder direkt im HARIBO Online-Shop unter www.haribo.shop erhältlich.

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VINUM Award „Der Deutsche Rotweinpreis 2023“ im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Deutsche Spitzenrotweine werden erneut im Tal der roten Traube gekürt – Tickets für exklusive Abendveranstaltungen und Publikumsverkostung ab sofort erhältlich. Rubine im Glas – so lautet das Motto des diesjährigen Awards „Der Deutsche Rotweinpreis“, der seit 1987 jährlich von der Redaktion und Veranstaltungsabteilung des europäischen Fachmagazins VINUM ausgelobt wird. Wie bereits in den vergangenen Jahren erwartet die Liebhaber von einzigartigen Rotweinen ein zweitägiges Fest rund um Weine, Winzer, Kulinarik und das malerische Ahrtal.

„Wo sonst als im Anbaugebiet Ahr, in dem 90 % der Rebfläche mit Rotweintrauben – vorrangig dem anspruchsvollen Spätburgunder – bestockt sind, könnte „Der Deutsche Rotweinpreis“ beheimatet sein?“, freut sich Peter Kriechel, Vorsitzender des Ahrwein e.V. und 2019 einer der Hauptverantwortlichen bei der Bewerbung um den Ausrichtungsort für diesen Preis.

Mit dem Deutschen Rotweinpreis zeichnet VINUM jedes Jahr die besten deutschen Rotweine und ihre Erzeuger aus – mit dem Ziel, das Kulturgut Wein im In- und Ausland zu stärken, den Bekanntheitsgrad der deutschen Rotweine auch international auszuweiten und gleichzeitig den Winzerinnen und Winzern eine Präsentationsplattform zu bieten. Im letzten Jahr konnte sogar ein Winzer der Ahr, Ludwig Kreuzberg, vom gleichnamigen Weingut aus Dernau, den begehrten Preis der Kategorie „Roter Riese“ erringen.

„VINUM goes Valley“ – Wine and Dine Abende am 20. Oktober 2023 in drei Restaurants

Die zweitägige Veranstaltungsreihe startet mit einer Harmonie aus Wein und Kulinarik an gleich drei gastronomischen Hot-Spots im Ahrtal. Die Restaurants Ruland in Altenahr, Hohenzollern in Ahrweiler und Brogsitters St. Peter in Walporzheim begrüßen zeitgleich jeweils ihre Gäste im Rahmen der Veranstaltung „VINUM goes Valley“ – der Rotweinpreis im ganzen Tal. Zum genussvollen 4-Gang Menü der Küchenchefs servieren dabei drei Weingüter, davon zwei Sieger des Rotweinpreises und ein Weingut des Ahrtals, insgesamt zwölf ausgewählte Rotweine.

„Das Ahrtal stand immer schon für eine Symbiose aus charakterstarken Weinen und regionaler Genussküche, das wollen wir auch im Rahmen des Gourmetabends präsentieren“, so Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V., dem exklusiven Partner der VINUM im Rahmen des Events.

Die limitierten Tickets sind zum Preis von 159,- € inkl. Menü, Wein, Wasser und Kaffee erhältlich.

Die Teilnahme ich jeweils nur in einem der Restaurants am Abend möglich.

An den kulinarischen Abend angeschlossen wird der VINUM-Award am Samstag, 21. Oktober 2023, im Helmut-Gies-Bürgerzentrum in Ahrweiler verliehen. Somit findet die Verleihung des renommierten Weinpreises bereits zum dritten Mal in Folge im Spätburgunderparadies statt.

„Die Durchführung des Deutschen Rotweinpreises ist unser Beitrag und Mitwirken am Wiederaufbau der Region und soll unsere Solidarität zum Anbaugebiet und den hiesigen Winzern verdeutlichen. Heute mehr denn je und mit einer langfristigen Perspektive.“, so Nicola Montemarano, VINUM-Geschäftsführer.

Große Publikumsverkostung am 21. Oktober 2023

Als Austragungsort für die Preisverleihung und anschließende Verkostung am 21. Oktober 2023 wurde erneut das Helmut-Gies-Bürgerzentrum in Ahrweiler ausgewählt. Die Verkostung ist dabei allen Interessierten, Fachbesuchern wie Endverbrauchern ab 14.00 Uhr zugänglich. Die Eintrittskarten zu 20,00 € (Tageskasse: 25,00 €, VINUM-Abonnenten: 10,00 €, Studenten und Azubis: 10,00 €, Fachbesucher mit Nachweis: kostenlos) sind bereits jetzt im Vorverkauf erhältlich.

Alle Infos und die weiterführenden Links zur Ticketbuchung sind auf der folgenden Seite zu finden: www.ahrtal.de/rotweinpreis

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436 Studierende der Hochschule der Polizei leisten Eid in Bitburg

Bitburg/Mainz – Im Beisein von Innenminister Michael Ebling haben 436 junge Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter des 28. und 29. Bachelorstudiengangs Polizeidienst ihren Eid auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Verfassung des Landes Rheinland-Pfalz abgelegt. In diesem Jahr konnten 173 Studentinnen und 263 Studenten durch den Inspekteur der Polizei, Friedel Durben, vereidigt werden.

„Die Vereidigung im Polizeidienst ist ein bedeutungsvolles Ritual, das die moralische, ethische und rechtliche Verantwortung der Polizeibeamtinnen und -beamten betont und sie dazu anhält, ihren Dienst im Einklang mit den Prinzipien des Rechtsstaats auszuüben. Die Studierenden des 28. und 29. Bachelorjahrgangs haben sich feierlich dazu bereiterklärt, diese wichtige Rolle für unsere Gesellschaft zu übernehmen und Verantwortung für Sicherheit und Recht zu tragen. Ihre Ausbildung befähigt sie, fair, professionell und entschlossen zu handeln“, sagte Innenminister Michael Ebling.

„Die Herausforderungen des täglichen Polizeidienstes in einer zunehmend komplexer werdenden Welt zu meistern, ist eine anspruchsvolle und – das kann ich nach 40 Dienstjahren sagen – auch eine schöne Aufgabe. Hierauf können sich die Studierenden freuen“, so der Direktor der Hochschule der Polizei, Uwe Lederer.

Laura Wagner, Studiengangsprecherin des 28. Bachelorstudiengangs Polizeidienst betonte: „Wir haben nicht nur dem Grundgesetz und der Verfassung Treue geschworen, sondern auch unser Versprechen an die Bürgerinnen und Bürger gegeben, stets nach der hierauf basierenden Grund- und Werteordnung zu handeln.“

Nach der Vereidigung fand das traditionelle gemeinsame Eintopfessen statt. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Landespolizeiorchester.

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Rettungsdienst Kreis Düren begrüßt sieben neue Azubis

Düren – Der Rettungsdienst Kreis Düren (RDKD) freut sich über sieben neue Auszubildende, die auf dem Weg sind, Notfallsanitäter zu werden. Landrat Wolfgang Spelthahn hat sie herzlich begrüßt. „Wir sind sehr froh, dass Sie den Rettungsdienst Kreis Düren unterstützen. Vielen Dank, dass Sie sich für diesen wichtigen und anspruchsvollen Beruf entschieden haben und das Leben von Menschen im Kreisgebiet retten werden“, sagte er.

Gemeinsam mit Peter Kaptain, RDKD-Vorstand, hieß er die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich willkommen. „Wir wünschen Ihnen einen guten Start und viel Erfolg für den neuen Lebensabschnitt“, sagte Peter Kaptain. Die sieben jungen Nachwuchskräfte Lisa Radetzky, Iona Bralant, Jonathan Mathieu, David Kämmerling, Marc Wildenhein, Merle Berg und Jonas Schorn lernen in den kommenden drei Jahren sowohl praktisch als auch theoretisch alles Wichtige, um Menschenleben zu retten. In diesem Jahr können mehr Auszubildende beim RDKD lernen, da der Bedarfsplan angepasst wurde. „Wir brauchen dringend neue Nachwuchskräfte im Rettungsdienst, daher sind wir sehr froh, dass die sieben jungen Menschen nun bei uns starten“, sagte Michael Wimberger, leitender Praxisanleiter.

Der Notfallsanitäter ist die höchste nichtärztliche Qualifizierung im Rettungsdienst. Ausgebildet werden sie auf dem Campus Stockheim sowohl in den Rettungswachen vor Ort als auch im NOBIZ, dem Notfallbildungszentrum Eifel-Rur gGmbH, in Stockheim. An ihrer Seite sind zudem Robert Engels, Leiter des Einsatzdienstes, und Thomas Wagner, stellvertretender Praxisanleiter, die den sieben ebenfalls alles Gute wünschen.

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Kunst & Kultur

Publikum bei „MundART-Abend“ im „Siechhaus“ außer Rand und Band

Zülpich-Rövenich – Gejohle, Applaus, Füße-Stampfen drangen durch die geschlossenen Fenster. Moderator Julius Esser fürchtete um die Nachtruhe der 300 Meter vom legendären „Siechhaus“ entfernten Rövenicher. Es war ein stinknormaler Mittwochabend, nicht Rosenmontag oder Kirmes: Unter dem Titel „MundART“ hatten Nordeifel-Tourismus-GmbH und der Tausendsassa Julius Esser ins Kultlokal an der B 265 bei Zülpich eingeladen. Und nicht nur viele „Mund-Artisten“ folgten dem Ruf zum gleichnamigen Bühnenprogramm, sondern noch viel mehr Zuschauer und Zuhörer, so dass der Veranstaltungssaal des „Sieches“ am Ende ausverkauft war.

Die Stimmung hätte besser nicht sein können, Zugabe-Forderungen würgte der Moderator Julius Esser immer wieder charmant ab mit dem Hinweis, dass die Veranstaltung nicht an einem Wochenende, sondern mitten unter den Werktagen stattfinde. Dennoch ging das Mammutprogramm bis fast 23 Uhr.

Tolle Akteure

Mit von der Partie waren ein glänzend aufgelegtes „EUsemble“ mit Robert Kunze (Bariton), Robert Schloeßer (Bass) und Bruno Schreiner (Tenor), die jecke Tön aus den siebziger Jahren rezitierende „Birte“ Karstens aus Zülpich, WochenSpiegel-Kolumnist („Manni kallt Platt“) Manfred Lang, die Kölsch-Rocker „Blues mer jet“, Klaus Hölper (Gitarre) und Martin Langen (Bass/Schlagwerk), die Berbuer- und Ostermann-Interpreten Udo Esser (Gesang) und Holger Weimbs (Klavier) sowie last not least der Poetry-Slammer und Entertainer Julius Esser selbst.

Auch die Festival-Organisatorin Nicole Habrich von der NeT Eifel (Nordeifel-Tourismus-GmbH) und die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der VR-Bank Nordeifel waren ebenso hochzufrieden, wie das Publikum. Die „Hausbank der Region“, die seinerzeit sogar ihr Unternehmensleitbild von dem bekannten Eifeldichter Fritz Koenn in Mundart übertragen ließ, ist Hauptsponsor des von Günter Hochgürtel und Landrat Markus Ramers ins Leben gerufenen Festivals „Mir kalle Platt“. Eifeler Mundart sei „Teil unserer DNA“, sagte VR-Bank-Vorstandsvorsitzender Mark Heiter bei der Eröffnung des Festivals.

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TuS Ahrweiler und die KSK Ahrweiler – Ein starkes Team

Ahrweiler – Seit vielen Jahren unterstützt die Kreissparkasse Ahrweiler den örtlichen Sportverein als Förderer und Partner insbesondere die Abteilungen Leichtathletik, Triathlon und Bogenschießen. Der TuS Ahrweiler 1898 e.V., welcher in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiert, ist mit seinen über 1.400 Mitgliedern und zusätzlich ca. 200 Rehasportlern der größte Sportverein im Kreis Ahrweiler.

Mit seinen 12 Abteilungen, die von Badminton über Gesundheitssport bis Volleyball reichen, bietet er seinen Mitgliedern ein breites und vielfältiges Angebot an sportlichen Aktivitäten. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die gerade beim Wiederaufbau-Marathon nach der Flut besonders wertvoll ist. Der TuS Ahrweiler und die Kreissparkasse sind ein starkes Team für den Sport und das soziale Miteinander im Kreis Ahrweiler“, berichtet Sabine Schenke, Geschäftsführerin des Vereins.

„Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit dem Sportverein und deren engagierte und erfolgreiche Nachwuchsarbeit in den verschiedenen Sportarten und die zahlreichen initiierten Projekte für Kinder- und Jugendliche, wie zum Beispiel die sportliche Ferienfreizeit. Zum diesjährigen Jubiläum gratulieren wir dem TuS Ahrweiler ganz herzlich.

Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge nicht mehr möglich. Daher freuen wir uns, den TuS Ahrweiler unterstützen zu können. Hierdurch ist es uns möglich unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten können“, erklärt René Schell, Leiter des Beratungs-Centers der Kreissparkasse Ahrweiler in Ahrweiler.

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Im Mai 2024 nach Rom und Pompeji

Mechernich-Kommern/Wachendorf – Diethard Eichinger-Hess organisiert von Mechernich aus Wallfahrten in die Ewige Stadt – Seit 2009 wird aus dem Stadtgebiet Mechernich im Turnus von drei Jahren eine Pilgerfahrt nach Rom organisiert und durchgeführt. Für die nächste Auflage der Wallfahrt vom 2. bis 9. Mai 2024 sind noch einige Plätze frei. Das teilt der langjährige Organisator Diethard Eichinger-Hess der Presse mit.

Es handelt sich um eine Flugreise ab Konrad-Adenauer-Airport Köln/Bonn, die Unterbringung ist in einem Kloster in Rom vorgesehen, das Besichtigungsprogramm umfasst das antike, mittelalterliche und moderne Rom. Im Fokus des Interesses stehen die wichtigsten Stätten der Christenheit.

Bestandteile des Programms sind Gebetszeiten und Heilige Messen. Die Gruppe startet mit dem Morgengebet in der Kapelle des Klosters. Die Sonntagsmesse soll in der Nationalkirche der Österreicher, Schweizer und Deutschen, Santa Maria dell Anima, gefeiert werden. Eichinger-Hess: „Immer wieder Höhepunkt einer jeden Pilgerreise.“

Visite in Castell Gandolfo

Während der acht Tage steht den Mechernicher Pilgern ein Bus zur Verfügung, der die Gruppe vom Kloster in die Stadt bringt und am Abend wieder zurück. Rom wird weitgehend zu Fuß erkundet, so Eichinger-Hess. Außerdem werden tagsüber Metro, Bus und Straßenbahn benutzt. Auch ein Besuch der Generalaudienz von Papst Franziskus ist geplant.

„Neben der Spiritualität soll auch Lebensfreude nicht zu kurz kommen“, so der Organisator, der die Wallfahrten lange für die Kommerner Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft und jetzt von Wachendorf aus organisiert. Es sind Fahrten nach Tivoli und Pompeji und ein ganzer Tag im Vatikan geplant mit Besuch der Museen und der Sixtinischen Kapelle, den Gärten des Papstes, außerdem eine Zugfahrt nach Castell Gandolfo mit Besichtigung der Barberini-Gärten und der päpstlichen Sommerresidenz.

Abends wartet ein reichhaltiges Abendessen im Kloster und gekühlter Wein auf der Terrasse des Kloster-Hotels auf die Pilger.

Während einer bereits ausgebuchten Pilgerreise im Oktober 2023 will ein Kommerner Ehepaar, das schon mehrfach mit in der Ewigen Stadt war, in Rom seine Diamantene Hochzeit feiern. Voranfragen für Mai unter Mail hadeich@t-online.de

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Politik

Kontrollaktion des nordrhein-westfälischen Arbeitsschutzes zur Einhaltung der Sonntagsruhe deckt erneut Verstöße auf

Region/Düsseldorf – NRW Minister Laumann: Illegal durchgeführte Sonntagsarbeit verzerrt den Wettbewerb und benachteiligt diejenigen Betriebe, die sich an Recht und Gesetz halten. In der zweiten landesweiten Kontrollaktion in diesem Jahr zur Bekämpfung illegaler Sonntagsarbeit am Sonntag, 27. August 2023, haben die Bezirksregierungen wieder zahlreiche Verstöße gegen die verfassungsgemäß geschützte Sonn- und Feiertagsruhe festgestellt.

Insgesamt haben 100 Gewerbeaufsichtsbeamtinnen und -beamte aller fünf Bezirksregierungen flächendeckend im Land kontrolliert, ob Sonntagsarbeit anzutreffen ist und wenn ja, ob diese illegal ist oder ausnahmsweise gesetzlich oder aufgrund einer behördlichen Bewilligung erlaubt ist. Dabei haben die Bezirksregierungen landesweit über 1.600 Betriebe unterschiedlicher Branchen und Größe aufgesucht.

Bei insgesamt 78 Betrieben wurde sonntags illegal gearbeitet, sodass nunmehr die Einleitung von Bußgeldverfahren geprüft wird. Insgesamt wurden 226 Beschäftigte bei illegaler Sonntagsarbeit angetroffen. In 43 Betrieben wurde den Beschäftigten die Sonntagsarbeit direkt vor Ort untersagt. Die meisten Verstöße fanden die Kontrolleurinnen und Kontrolleure der Arbeitsschutzverwaltung dieses Mal im Groß- und Einzelhandel, aber auch wieder auf Baustellen (Innenausbau, Fassadensanierung), in der Reinigungsbranche (Gebäudereinigung) sowie in metallverarbeitenden Betrieben.

Darüber meldeten die Aufsichtsbeamtinnen und -beamten auch weitere Arbeitsschutzmängel, wie zum Beispiel mangelhafte beziehungsweise verwahrloste Unterkünfte von Baukolonnen-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, unzureichende Absturzsicherung sowie Gefährdung durch unsichere Arbeitsmittel und Abgase im Gebäude.

Erfreulich ist, dass bei den Betrieben, die Anfang Mai beim ersten Kontrolltag mit illegaler Sonntagsarbeit auffällig geworden waren, keine Verstöße festgestellt wurden.

Arbeitsminister Laumann: „Sonntage und die gesetzlich anerkannten Feiertage dienen der Arbeitsruhe. Illegal durchgeführte Sonntagsarbeit verzerrt den Wettbewerb und benachteiligt diejenigen Betriebe, die sich an Recht und Gesetz halten. Daher werden Verstöße gegen die verfassungsmäßig geschützte Sonntagsruhe nicht toleriert und von den zuständigen Behörden geahndet.“

Alarmierend ist, dass einige Aufsichtsbeamtinnen und -beamten in ihrer Arbeit behindert wurden. So wurde diesen beispielsweise der Zutritt zum Betriebsgelände verwehrt oder die Identitätsfeststellung behindert, sodass Amtshilfe durch die Polizei in Anspruch genommen werden musste.

In Einzelfällen erfolgte aufgrund des Verdachts von Schwarzarbeit eine Abgabe an die Steuerfahndung und die Zollbehörden (Finanzkontrolle Schwarzarbeit)

Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, prekäre Arbeitsbedingungen zu bekämpfen und die Beschäftigten vor (Selbst-)Ausbeutung zu schützen. Hierzu gehört auch, illegale Sonntagsarbeit zu verhindern. Durch die landesweite und branchenübergreifende Kontrollaktion wird das im Koalitionsvertrag vereinbarte politische Anliegen der Landesregierung umgesetzt, Sonn- und Feiertagsarbeit auf das Notwendige zu begrenzen und Unternehmen für die Thematik der Sonn- und Feiertagsruhe zu sensibilisieren.

Hintergrund:

Grundsätzlich ist Sonn- und Feiertagsarbeit nach § 9 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) verboten. Von diesem Grundsatz ausgenommen sind einige genau definierte Branchen und Tätigkeiten, die in § 10 ArbZG aufgeführt sind (z. B. Notfälle, Gesundheitsbranche, Gastronomie, Presse, Volksfeste, Verkehrsbetriebe, unter engen Voraussetzungen auch Produktion). Sollten die gesetzlichen Ausnahmen nicht greifen, so kann der Arbeitgeber unter engen Voraussetzungen bei entsprechender Begründung Bewilligungen bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragen.