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Bistum Trier pilgerte nach Lourdes – Christina und Robin aus der Eifel zum ersten Mal dabei

Region/Trier/Lourdes – 180 Menschen aus dem Bistum Trier pilgern nach Lourdes in Frankreich: „Ein inspirierender Ort der Ruhe und Besinnung“ – Die Marienerscheinungen der armen Müllerstochter Bernadette Soubirous im 19. Jahrhundert faszinieren heute noch die Menschen: Lourdes strahlt eine besondere Atmosphäre aus.

Das kleine Städtchen Lourdes im Südwesten Frankreichs ist einer der berühmtesten und meist besuchten Wallfahrtsorte der ganzen Welt: Hier soll 1858 die junge Müllerstochter Bernadette Soubirous in einer Grotte 18 Marien-Erscheinungen gehabt haben und im Zuge dessen eine heilkräftige Quelle freigelegt haben. Über 5 Millionen Pilgerinnen und Pilger zieht es jedes Jahr hierher, darunter viele kranke Menschen, die sich Besserung oder Heilung ihrer Leiden durch das Wasser der Quelle erhoffen. Auch das Bistum Trier veranstaltet jedes Jahr eine Pilgerfahrt nach Lourdes in der Region Okzitanien, das fast ebenso viele Hotelbetten zählt wie Einwohner und nach Paris der meistbesuchte Ort Frankreichs ist. Am 20. September ist die rund 180 Teilnehmende zählende Pilgergruppe aus Lourdes zurückgekehrt – darunter auch Schülerinnen und Schüler der Sankt-Matthias-Schule Bitburg.

Für die 15-jährige Christina aus Badem war es zwar nicht ihre erste Pilgerreise – aber der Tagesausflug mit ihrer Schule zur Abtei Sankt Matthias in Trier sei natürlich nicht mit der einwöchigen Reise nach Lourdes zu vergleichen, erzählt sie. Mit ihrem Lehrer Philipp Gemmel hat sich die zehnköpfige Schülergruppe gut auf das spirituelle Erlebnis vorbereitet – unter anderem mit einem Film über das Leben der 1933 heiliggesprochenen Bernadette. Christina fand die abendlichen Lichterprozessionen auf dem Wallfahrtsgelände besonders beeindruckend: „Da waren so viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern mit Tausenden von Lichtern, die alle eine Gemeinschaft gebildet haben. Das war eine tolle Stimmung.“ Für die jungen Reisenden beinhaltete die Fahrt auch einige Aufgaben, berichtet Christina: „Wir haben im Pilgerchor mitgesungen, das Pilgerkreuz und die Fahne des Bistums bei den Prozessionen getragen und auch Messdienerdienste übernommen. Auch Gespräche mit den älteren Pilgerinnen und Pilgern gehören dazu“. Für Wallfahrtsleiter Joachim Waldorf und Referentin Doris Fass ist das ein besonders schöner Aspekt der jährlichen Lourdesreise: „Es entsteht ein schöner Austausch zwischen jung und alt“, so Fass.

Christinas Mitschüler Robin aus Oberkail haben die großen Menschenmengen bei den Prozessionen ebenfalls beeindruckt. „Dass so viele Nationen vertreten waren und alle friedlich miteinander unterwegs waren, fand ich generell sehr schön.“ Der 15-Jährige Schüler war schon zwei Mal auf dem Jakobsweg unterwegs; aber auch für ihn war es die erste Reise nach Lourdes. „Die Erfahrung in Lourdes war unbeschreiblich und ich kann viel Positives für meinen eigenen Glauben mitnehmen.“ Weihbischof Robert Brahm, der die Gruppe als geistlicher Leiter begleitet hat, fasst die Anziehung und Spiritualität des Ortes zusammen: „Der Wallfahrtsbezirk ist einfach ein guter Ort der Sammlung, der Stille, um zu sich selbst zu kommen, über sein Leben nachzudenken und sich neu inspirieren zu lassen.“

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Tag des Friedhofs in Aachen – Spannende Projekte und neue Blickwinkel

Aachen – Die Aachener Friedhöfe sind im Wandel. Verschiedene Maßnahmen zur Um- und Neugestaltung der Begräbnisflächen sind bereits angelaufen und in naher Zukunft geplant. Auch auf diese Entwicklung will der Aachener Stadtbetrieb am Sonntag, 24. September, von 10 bis 18 Uhr auf dem Friedhof Hüls eingehen, wenn zum Tag des Friedhofs eingeladen wird. Diese bundesweit jährlich stattfindende Veranstaltung rückt die Themen Friedhofsgestaltung, Bestattungen und Grabpflege in den Vordergrund und will alle Bürger*innen ansprechen.

Mehr als eine Begräbnisstätte

„Durch den Tag des Friedhofs wollen wir vor allem über die aktuellen Friedhofentwicklungskonzepte in der Innenstadt und in den Bezirken informieren und ins Gespräch kommen. Aber auch zu allen anderen Fragen rund um das Thema Friedhof und Bestattung tauschen wir uns gerne aus“, erläutert Wolfgang Berg, Bereichsleiter Friedhofswesen des Aachener Stadtbetriebs, den Zweck der Veranstaltung.

Da die Zahl der klassischen Sargbestattungen abnimmt, entstehen auf den Friedhöfen in der Innenstadt und in den Bezirken immer mehr Freiflächen. Die Stadt Aachen möchte diese Bereiche in Zukunft aufwerten. Durch neue Sitzgelegenheiten, Baum-, Zier- und Blühwiesenpflanzungen sollen Friedhöfe in Zukunft nicht nur Begräbnisstätten sein. Sie werden auch vermehrt Orte für Naherholung und Begegnung. Gleichzeitig wird die Artenvielfalt von Insekten gefördert und neue Lebensräume geschaffen. Rieke Wolters, Projektkoordinatorin des Bereichs Friedhofswesen des Aachener Stadtbetriebs freut sich auf den Austausch zur Friedhofsentwicklung am Sonntag: „Die Besucher*innen können uns am Tag des Friedhofs gerne Anregungen und Wünsche für unsere Friedhofsentwicklungskonzepte mitteilen.“

Neben Informationen zu den Projekten erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Programm rund um verschiedene Bestattungsformen, die Arbeit auf den Friedhöfen, Karrieremöglichkeiten und Angebote zum Mitmachen:

Die Aachener Friedhofsgärtner*innen präsentieren ihre Arbeit im Bereich der Grabpflege. „Oft pflegen wir nach der Bestattung den längsten Kontakt mit Angehörigen und den Gräbern“, sagt Bernd Vossenkaul, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Aachener Friedhofsgärtner e.G..

Ganz praktisch zeigen die Auszubildenden Gärtner*innen des Aachener Stadtbetriebs am Tag Friedhofs, wie die Begrünung einer Grabstätte gestaltet werden kann. „Wer möchte, kann auch beim Gärtnern das ein oder andere selbst ausprobieren. Unsere Auszubildenden zeigen anschaulich, was sie bereits gelernt haben und jede*r kann gerne selbst mit anpacken“, erzählt Wolfgang Berg. Auch die Arbeitsmaschinen, die bei der täglichen Friedhofspflege zum Einsatz kommen, können von Besucher*innen bestaunt werden. Fahrten auf dem Hubwagen in luftige Höhen sorgen für einen neuen Blickwinkel auf den Friedhof.

Friedhof: Ein Thema für alle

Für Wolfgang Berg ist es wichtig, auch Kinder in das Programm miteinzubeziehen: „Es ist pädagogisch wichtig, Kinder bei diesem Thema mitzunehmen“, ist er überzeugt. Aus diesem Grund können Kinder beim Tag des Friedhofs Steine, Grablichter und sogar einen Sarg gestalten. „Viele Friedhöfe bieten diese Möglichkeiten mittlerweile für Jüngere an. Oft können Kinder so ihrer Trauer Ausdruck verleihen, und es kann hilfreich sein, Verluste besser zu verarbeiten. Das Thema Friedhof betrifft nicht nur die Älteren“, weiß Karl Steenebrügge vom Bezirksverband der Bestatter in Aachen. Die Bestatter*innen stellen am Tag des Friedhofs ebenfalls ihre Arbeit vor und beantworten Fragen rund um ihr Fachgebiet.

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Erfolgreicher 1. Parlamentarischer Abend von Lotto Rheinland-Pfalz

Region/Koblenz/Mainz – Lotto Rheinland-Pfalz wird in diesem Jahr 75 Jahre alt. Aus diesem Anlass lud das Glücksspielunternehmen erstmals zu einem Parlamentarischen Abend ins Landtagsrestaurant „Rheintisch“ in Mainz ein. Rund 100 Gäste waren der Einladung gefolgt. Für den musikalischen Rahmen sorgten die weltbekannten Mainzer Hofsänger.

Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner konnte zahlreiche Landtagsabgeordnete aus allen Fraktionen begrüßen. Zudem waren auch die Staatssekretäre Dr. Stephan Weinberg (Finanzmnisterium), Nicole Steingaß, Simone Schneider (beide Innenministerium) und Michael Hauer (Klimaschutzministerium) anwesend.

Außerdem waren viele Freunde des Unternehmens gekommen, unter anderem Vertreter der Destinatäre aus dem Sport- und Kulturbereich und von zahlreichen Verbänden und von sozialen Initiativen und Geschäftspartner. Besondere Ehrengäste waren die Lottofeen Karin Tietze-Ludwig, Franziska Reichenbacher und Miriam Hannah.

„Wenn Gutes tun nur immer so einfach wäre. Bei Lotto Rhein-land-Pfalz genügen dafür sechs kleine Kreuzchen – und das schon seit 75 Jahren“, sagte Landtagsvizepräsident Matthias Lammert und verwies darauf, dass seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1948 mehr als sechs Milliarden Euro für das Gemeinwohl eingespielt worden sind.

„Lotto Rheinland-Pfalz ist nicht nur ein bedeutendes Unternehmen in unserem Bundesland – und das auch als Steuerzahler und Arbeitgeber –, es ist auch eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft.“ Darin unterscheide sich das Unternehmen von anderen Anbietern im Glücksspielbereich: „Es geht hier nicht um Gewinnmaximierung, sondern um eine Stärkung des Gemeinwohls.“

Dem pflichtete Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner bei, der sich auch für die Wertschätzung bedankte, die das Unternehmen von Seiten der Politik erfahre: „Es freut uns, dass das, was wir seit Jahrzehnten für die Allgemeinheit leisten, auch hier im rheinland-pfälzischen Landtag wahrgenommen wird.“

Häfner berichtete den Gästen, dass neben den sechs Milliarden Euro, die seit 1948 an das Gemeinwohl abgeführt wurden, auch über acht Milliarden Euro in Form von Gewinnen an die Spiele-rinnen und Spieler ausgeschüttet werden konnten. 504 Menschen wurden durch Lotto Rheinland-Pfalz in diesen 75 Jahren zu Millionären, den höchsten Gewinn gab es mit 63,2 Millionen Euro in der Pfalz.

„Seit 75 Jahren ist Lotto Rheinland-Pfalz für alle Menschen in unserem Bundesland da. Diese wichtige Aufgabe wollen wir auch in einem sich wandelnden Glücksspielmarkt wahrnehmen und freuen uns auf die Herausforderungen der kommenden Jahre“, sagte der Geschäftsführer, der sich auch freute, dass die Mainzer Hofsänger den Abend musikalisch gestalteten. Deren Kapitän Christoph Clemens berichtete von den zahlreichen gemeinsamen Konzerten mit Lotto Rheinland-Pfalz, durch die seit 2007 über zwei Millionen Euro für soziale Zwecke eingesungen wurden.

Die rund 100 Gäste des Parlamentarischen Abends verdeutlichten mit ihrer Anwesenheit die Verbundenheit zum Unternehmen, das sich als Partner des Sports, Förderer der Kultur und Unterstützer sozialer Initiativen und von Klimaschutzprojekten versteht. Folgerichtig wurden auch beispielhafte Projekte aus den unterschiedlichen Förderbereichen vorgestellt, um das Engagement des Glücksspielunternehmens zu unterstreichen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer konstatierte in einer Videobotschaft im Rahmen eines neuen Unternehmensfilmes, dass viele wichtige Projekte in Rheinland-Pfalz ohne die Unterstützung des in Koblenz ansässigen Unternehmens nicht möglich gewesen wären. Die Ministerpräsidentin wörtlich: „Lotto Rheinland-Pfalz ist ein Jackpot für unser Land. Ich hoffe, dass das Unter-nehmen auch die nächsten 75 Jahre unser Land schöner und besser macht.“

„Lotto Rheinland-Pfalz orientiert sich nicht am Prinzip der Gewinnmaximierung, sondern stellt das Gemeinwohl in den Vordergrund. Die Einsätze der Spielteilnehmer fließen zum überwiegenden Teil an die Allgemeinheit zurück. Die Einnahmen werden so auch zur Förderung öffentlicher oder gemeinnütziger, kirchlicher oder mildtätiger Zwecke verwendet“, sagte zu-dem der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg.

Mit rund 5.200 Beschäftigten in einem Netz von rund 880 Annahmestellen sowie 152 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Koblenzer Zentrale und in sieben Bezirksdirektionen zählt Lotto Rheinland-Pfalz zu einem der bedeutendsten Unternehmen im Land und sorgt seit Jahrzehnten mit einem lückenlosen Sicherheitssystem und hochmoderner Technik für einen reibungslosen und sicheren Spielablauf.

Dankbar zeigten sich auch die Vertreter der Destinatäre, die Empfänger von Lotto-Mitteln: „Wir sind sehr dankbar, Partner von Lotto zu sein“, fasste es die DRK-Landesvorsitzende Anke Marzi in ihrer Funktion als Vorsitzende des Beirates der Destinatäre von GlücksSpirale und BINGO zusammen: „Die Lotto-Gelder geben uns die Möglichkeit flexibel zu helfen.“

Dies bestätigte auch Rudolf Storck, der Präsident des Sport-bundes Pfalz und Vorsitzende der Lotto-Gesellschafterversammlung: „Wir profitieren im Sport, wir profitieren in unseren Vereinen, unsere Athleten profitieren – es war einfach eine unfassbar gute Sache, dass Lotto Rheinland-Pfalz gegründet worden ist.“ Dem pflichtete auch Bernhard Sommer, der Vorstandsvorsitzende der Kernhaus AG, bei, mit der Lotto Rheinland-Pfalz gemeinsam seit Jahren das sehr erfolgreiche Radsportteam „Lotto-Kernhaus“ unterstützt.

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In Zülpich gibt es ab sofort wieder ein Carsharing-Angebot

Zülpich – Am Bahnhof und auf dem Adenauerplatz in Zülpich stehen ab sofort jeweils zwei Kompaktfahrzeuge für die zeitlich begrenzte Nutzung zur VerfügungGemeinsam mit dem Carsharing-Dienstleister cambio Rheinland aus Köln konnte Bürgermeister Ulf Hürtgen jetzt gleich zwei neue Stationen offiziell eröffnen. Ab sofort stehen sowohl am Bahnhof (wegen der dortigen Umbauarbeiten zurzeit noch in der Duisburger Straße) als auch auf dem Adenauerplatz zwei Fahrzeuge für die zeitlich begrenzte Nutzung zur Verfügung.

Das Projekt ist zunächst auf eine Laufzeit von drei Jahren beschränkt und wird mit 60.000 Euro vom Land NRW gefördert. „Gerade in einer ländlich geprägten Stadt wie Zülpich spielt die Mobilität eine große Rolle“, weiß Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Umso wichtiger ist es, hier neben dem klassischen Personennahverkehr mit Bus und Bahn auch Angebote für eine individuelle und zugleich nachhaltige Mobilität zu machen. Dazu gehört neben den bereits etablierten E-Bike-Stationen erfreulicherweise nun auch wieder das Carsharing. Damit möchten wir den Umstieg vom häufig ungenutzten Privatfahrzeug auf ein im Bedarfsfall mietbares Fahrzeug erleichtern.“

Um die Carsharing-Fahrzeuge nutzen zu können, ist eine vorherige Online-Registrierung nötig. Das gewünschte Fahrzeug kann dann über die App „cambio CarSharing“ reserviert und zur gewünschten Zeit an der Station abgeholt werden. Für Personen mit Meldeanschrift in Zülpich entfällt bis zum 31.Oktober 2023 bei der Registrierung die einmalige Anmeldegebühr in Höhe von 30 Euro. Die Abrechnung erfolgt schließlich nach Fahrzeit und zurückgelegten Kilometern, der Sprit ist im Preis inbegriffen.

Weitere Informationen gibt es unter www.cambio-carsharing.de.

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„Clever mobil“-Netzwerk in der Region Aachen um Firmen aus der Städteregion erweitert

Aachen – Das Netzwerk für betriebliches Mobilitätsmanagement in der Region wächst: Mittlerweile haben sich 23 Unternehmen mit rund 26.500 Beschäftigten der Initiative „Clever mobil“ angeschlossen, um Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Mit der Lancom Systems GmbH aus Würselen und der Stadtverwaltung Monschau sind die ersten Arbeitgeber aus der Städteregion Aachen Teil des Netzwerks geworden. Ziel ist es, die Nutzung des ÖPNV, des Fahrrads und weiterer nachhaltiger Verkehrsmittel zu stärken sowie Fahrten des motorisierten Individualverkehrs zu bündeln.

Freuen sich, dass das „Clever mobil“-Netzwerk wächst (v.l.): Dr. Kathrin Driessen, ASEAG, Hans-Peter Geulen, AVV, Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier, Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen, und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer mit Moderator Rob Schaap. Foto: IHK Aachen / Heike Lachmann

Nach dem Besuch bei der Babor Beauty Group im Jahr 2022 waren die Geschäftsführer der teilnehmenden Unternehmen von „Clever mobil“ nun zu Gast bei der Inform GmbH aus Aachen. Dort tauschten sie sich über die bereits erreichten Ziele in ihren Unternehmen und über künftige Aktivitäten aus. Während der CEO-Konferenz wurden fünf Unternehmen gewürdigt: die Kohl Automobile GmbH, Generali Deutschland AG, Intravis GmbH, Lancom Systems GmbH und Inform GmbH. Sie setzen Maßstäbe für ihre Mitarbeitenden – vom kostenfreien Deutschland-Ticket über die Förderung von Fahrgemeinschaften und die Elektrifizierung ihres Fuhrparks bis hin zu subventioniertem Fahrrad-Leasing. Die Inform GmbH darf sich zudem ab sofort „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ nennen.

Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen, ist von „Clever mobil“ begeistert: „Der Umstieg auf klimafreundliche Mobilität ist für die Mobilitätswende von großer Bedeutung. Deshalb ist ein starkes Netzwerk von Unternehmen wichtig, um gemeinsam Ideen auszutauschen und zu stärken.“

Um die Betriebe bestmöglich zu beraten, analysiert das Programmbüro „Clever mobil“, wo Mitarbeitende wohnen und wie sie zur Arbeit kommen. So werden Pendlerbewegungen erfasst, aus denen Handlungsempfehlungen für die Unternehmen abgeleitet werden.

Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier sieht die CEO-Konferenz von „Clever mobil“ als wichtigen regionalen Austausch für mehr nachhaltige Mobilität: „Die Ausweitung des Programms ‚Clever mobil‘ auf die gesamte Städteregion Aachen ist ein wichtiger Schritt in der Mobilitätswende, denn das betriebliche Mobilitätsmanagement bietet Unternehmen eine ideale Chance, sich für mehr Klimaschutz zu engagieren. Jeder Mitarbeitende kann dazu seinen eigenen Beitrag leisten.“

Wie wichtig das Engagement der teilnehmenden Unternehmen ist, unterstreicht Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen: „Ich freue mich sehr darüber, dass sich immer mehr Unternehmen dem Netzwerk anschließen und eigene Ziele für mehr nachhaltige Mobilität setzen. Denn die Fahrten zur Arbeit sind planbar – da setzt ,Clever mobil‘ für mehr nachhaltige Mobilität an.“

„So kann jetzt zum Beispiel auch das Deutschlandticket für einen Monat kostenfrei genutzt werden. Darüber hinaus freuen wir uns, wenn weitere Unternehmen – wie das Universitätsklinikum Aachen seit diesem Juli – mit uns das Mobilitätsbudget für ihre Mitarbeitenden einführen wollen“, sagt Dr. Kathrin Driessen, Bereichsleiterin Mobilität und Qualität bei der ASEAG.

„Ich freue mich sehr darüber, dass das Thema ÖPNV durch das Deutschland-Ticket bei den Unternehmen weiter in den Fokus rückt. Viele Arbeitgeber engagieren sich gerne für nachhaltige Mobilität und fördern das neue Ticket für ihre Mitarbeiter finanziell“, betont Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des AVV.

„Clever mobil“ richtet sich an alle Unternehmen aus Aachen und der Städteregion. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen inklusive Ansprechpartner zum Programm sind unter www.go-clever-mobil.de aufbereitet.

 

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„Smarte Region MYK10“ fördert Digitalisierungs-Projekte der VG Mendig

Mendig – Ein symbolischer Spendenscheck über 40.000 Euro konnte an die Verbandsgemeinde (VG) Mendig übergeben werden. Der Landkreis Mayen-Koblenz unterstützt hiermit im Rahmen seines Modellprojektes „Smart Cities“ die Realisierung und Umsetzung zweier Digitalisierungsprojekte in Rieden und Mendig. Sonja Gröntgen, Digitalisierungsbeauftragte des Landkreises Mayen-Koblenz, überreichte den symbolischen Scheck an den VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und gratulierten allen Beteiligten zur Spende.

Im Zuge der Energiekrise und der damit verbundenen Preissteigerung bei Strom und Gas möchte die VG Mendig mit den Geldern ein neues, individuell steuerbares Beleuchtungskonzept in Rieden umsetzen und testen. Geplant ist zunächst die Errichtung einer neuen Wegebeleuchtung entlang des Riedener Waldsees. Die innovative Straßenbeleuchtung mittels LED-Technologie verfügt über eine intelligente Steuerungstechnik per LoRaWAN, einer energieeffizienten Funktechnologie. Dies ermöglicht eine an die Umgebung anpassungsfähige und um bis zu 70 Prozent dimmbare Wegebeleuchtung. Bei Bewegung oder Überschreiten eines bestimmten Lärmpegels wechselt die Vorrichtung beispielsweise automatisch von der „Nachtabsenkung“ auf die maximale Beleuchtung. Die einzelnen Laternen sind untereinander vernetzt und können so das Signal in die Gehrichtung weitergeben, um sich nach der Bewegung wieder automatisch abzusenken.

Darüber hinaus sollen mit den Geldern öffentliche Grünflächen effizienter bewässert werden. Hierzu werden zunächst modellhaft am Hospitalplatz in der Stadt Mendig unterschiedliche Sensoren eingesetzt, um verschiedene Informationen der Bewässerung automatisiert zu erhalten und auszuwerten. Ziel ist es, die Bewässerung der Grünanlage mit Hilfe von Sensoren zu unterstützen, um eine bedarfsgerechte und ressourcenschonende Versorgung sicherzustellen. Die Sensoren messen die Feuchtigkeit im Boden und können so die Bewässerung zielgenau steuern. Gleichzeitig werden die aufgezeichneten Daten der Bewässerung ausgewertet und dem Bauhof sowie der zugehörigen Fachabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig per Dashboard zur Verfügung gestellt.

Mit beiden Projekten sollen Ressourcen im Bereich Wasser und Energie eingespart werden. Die Ergebnisse fließen in die regionale Datenplattform des Landkreises ein, die voraussichtlich im nächsten Jahr von allen Kommunen genutzt werden kann.

Die Fördergelder stammen aus dem Bundesförderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) sowie der KfW. Unter dem Titel „Smarte Region MYK10“ werden darüber bis Ende 2027 zukunftsweisende analoge und digitale Strategien sowie Lösungen für alle Daseinsbereiche im Landkreis entwickelt und erprobt.

Weitere Infos zum Smart-Cities-Projekt in MYK gibt es online unter www.myk10.de.

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Nora Notruf-App wird technisch überarbeitet

Region/Düsseldorf – Download vorübergehend nicht möglich – Notrufe können weiterhin abgesetzt werden- Das NRW Ministerium des Innern teilt mit: Die Bereitstellung der seit September 2021 angebotenen Notruf-App nora in den App-Stores wird vorübergehend ausgesetzt. Das teilt die zuständige Geschäfts- und Koordinierungsstelle Notruf-App-System, angesiedelt im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, mit.

Grund dafür sind neue organisatorische Anforderungen, die eine technische Überarbeitung notwendig machen. Nach Umsetzung der Anforderungen wird nora wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Über die Bereitstellung der Notruf-App in den Stores wird nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten informiert.

Mit der vorübergehenden Aussetzung des Downloads ist auch eine Neuregistrierung nicht möglich. Notrufe können aber über bereits installierte Anwendungen für registrierte Nutzerinnen und Nutzer weiterhin abgesetzt werden.

Bürgerinnen und Bürger, die sich noch nicht für nora registriert haben, werden gebeten, Notrufe über die 110 bzw. die 112 oder den kostenlosen Tess-Relay-Dienst abzusetzen.

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Gesundheit

Das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz informiert

Region/Mayen-Koblenz – Mit der Impfung ist man der Grippe einen Schritt voraus – Mit Anbruch der dunklen Jahreszeit steht auch die Grippesaison in den Startlöchern. Husten, Gliederschmerzen, hohes Fieber: Grippekranke fühlen sich hundeelend. Der wirksamste Schutz vor einer Grippe ist die Impfung. Darauf weist das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz hin. Die „echte“ Grippe (Influenza) und andere akute Atemwegserkrankungen werden durch Viren verursacht. Mit einer Impfung können schwere Verläufe und Komplikationen vermieden werden.

„Die echte Grippe ist keine einfache Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung. Selbst in unkomplizierten Fällen dauert die Erkrankung fünf bis sieben Tage“, weiß die Leiterin des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz Gabriele Vogt und betont, dass die Grippeschutzimpfung die beste Möglichkeit ist, sich und andere gegen Grippe zu schützen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung für Personen ab 60 Jahren, chronisch Kranke aller Altersstufen und Schwangere sowie für Medizin- und Pflegepersonal, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Kontaktpersonen bestimmter Risikogruppen. Außerdem sollten sich alle Personen schützen, die durch Kontakt zu vielen Menschen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben. Hierzu zählt beispielsweise das Personal in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr.

Menschen die keiner der genannten Personengruppen angehören, können sich trotz fehlender Impfempfehlung gegen Grippe impfen lassen. Dass die STIKO die Influenza-Impfung nur für bestimmte Personengruppen empfiehlt bedeutet nicht, dass sie von einer Grippeimpfung für andere Personenkreise abrät. Auch viele Arbeitgeber bieten ihren Angestellten die Grippeimpfung kostenlos an, um Grippeerkrankungen und dem damit verbundenen Arbeitsausfall vorzubeugen.

Doch wann ist der ideale Zeitpunkt sich impfen zu lassen? „Laut STIKO ist der beste Zeitraum für die Influenza-Impfung zwischen Oktober und Mitte Dezember, aber auch eine spätere Impfung bis ins Frühjahr hinein ist sinnvoll, da die Influenzawelle ihren Höhepunkt oft erst nach dem Jahreswechsel erreicht“, sagt Vogt. Wichtig zu wissen ist, dass die Grippeimpfung nur vor Grippeviren und nicht vor anderen Erkältungskrankheiten oder COVID-19 schützt. Außerdem ist zu beachten, dass es verschiedene Impfstoffe in Abhängigkeit vom Alter gibt. Hier stehen die Hausärzte beratend zur Seite. Aber auch in vielen Apotheken werden Grippeschutzimpfungen angeboten. Das Gesundheitsamt bietet keine allgemeine Grippeschutzimpfung an.

Auch eine zeitgleiche Impfung gegen Grippe und Covid19 ist möglich. Hier steht ein für neue Varianten angepasster Impfstoff zur Verfügung. Die Auffrischungsimpfempfehlungen entsprechen denen für die Grippeschutzimpfung.

Bei Rückfragen können sich Interessierte an Zeba Parwani, Amtsärztin beim Gesundheitsamt Mayen-Koblenz unter Tel. 0261/91480-716 oder per E-Mail an gesundheitsamt@kvmyk.de wenden. Weitere Informationen finden Interessierte auch auf de Internetseite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de

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Wirtschaft

BVR fordert wirtschafts-politischen Neustart der Bundesregierung

Region/Berlin – Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) fordert in seinem aktuellen Konjunkturbericht, dass die Bundesregierung die Prioritäten ihrer Wirtschaftspolitik neu ausrichtet. „Die Bundesregierung sollte die zweite Hälfte der Legislaturperiode für einen wirtschaftspolitischen Neustart nutzen, um gezielt die Wachstumskräfte der deutschen Wirtschaft zu stärken“, so BVR-Präsidentin Marija Kolak. Der Wachstumstrend von derzeit rund 0,5 Prozent könne auf 1 Prozent steigen, wenn die Politik die Sorgen des Mittelstands stärker in den Fokus nehme.

Der Standort Deutschland kämpft aktuell mit mehreren belastenden Trends. Hierzu zählten Arbeitskräfteknappheit, hohe Strompreise, eine weiter steigende Bürokratie und im internationalen Vergleich zu hohe Unternehmenssteuersätze. Kolak: „Wichtige Schritte zur Stärkung des Standorts sind stärkere Anreize zur Erhöhung des inländischen Arbeitsangebotes, eine nachhaltige Senkung der Stromkosten für alle mittelständischen Unternehmen, nicht nur Großverbraucher wie beim Konzept des Industriestrompreises, und eine Senkung der Unternehmenssteuersätze.“

Zudem sollte die Bundesregierung den anstehenden Wohnungsgipfel am Montag, dem 25. September, zum Anlass nehmen, Sofortmaßnahmen zur Stärkung der Immobilieninvestitionen zu beschließen. „Aus dem Einbruch der Immobilienwirtschaft darf keine anhaltende strukturelle Krise werden“, mahnt die BVR-Präsidentin. Daher sollten ohnehin langfristig gebotene Maßnahmen nun schnell umgesetzt werden. Hierzu zählen beispielsweise bessere Abschreibungsmöglichkeiten oder Anpassungen der Konditionen von KfW-Förderprogrammen. Diese seien nicht nur zur Bekämpfung des Wohnungsmangels nötig, sondern auch zum Erreichen der Klimaneutralität bis 2045.

In den vergangenen Wochen wird die Qualität des Wirtschaftsstandorts Deutschland kritisch diskutiert. Im Vergleich zu der Situation vor den Reformen der Agenda 2010 im Jahr 2003 sei die deutsche Wirtschaft heute deutlich solider aufgestellt. Auch sei der Arbeitsmarkt stabil und der solide Deutsche Aktienindex signalisiere eine robuste Situation der deutschen Unternehmen. Dennoch bestehe angesichts der anhaltenden Wachstumsschwäche dringender wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf.

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Verein „Stark für Kinder“ spendet 100.000 Euro für eine Sportanlage in Euskirchen

Euskirchen – Am Rüdesheimer Ring direkt an der Kaplan-Kellermann-Realschule entsteht zurzeit eine neue Multifunktionssportanlage, die ab November für alle Kinder und Jugendliche offen sein soll.

„Das ist wirklich ein tolles Projekt für Euskirchen, von dem viele Kinder und Jugendliche profitieren werden“, so freute sich Bürgermeister Sacha Reichelt. Ganz besonderen Dank richtete er dann auch an den Verein „Stark für Kinder“, der den Bau der Sportanlage mit 100.000 Euro unterstützt. Insgesamt wird die Maßnahme 130.000 Euro kosten.

„Der Verein spendet aber nicht nur Geld sondern unterstützt das Projekt auch mit Arbeitskraft“, so der Bürgermeister. Und weil der Verein den Bau umsetzt und dabei auch die Arbeiten zum Teil übernimmt, ist die Fertigstellung schon für November angesetzt.

„Ein Verein kann bei so einer Baumaßnahme schneller agieren als die Stadt, weil er die Leistungen nicht ausschreiben muss“, erklärte der Bürgermeister.

Die Vereinsmitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, einen Sportplatz für Kinder und Jugendliche umzusetzen, den diese jederzeit nutzen können. Deshalb wird der Platz auch außerhalb der Schulzeiten zugänglich sein.

Unterstützung bekamen sie bei der Planung von Melanie Barth vom Kinder- und Jugendbüro, die das Projekt von Seiten der Stadt begleitet.