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Wirtschaft

Kreis Euskirchen stellt Meister-Stipendium vor – Eine Chance für aufstrebende Talente

Euskirchen – Der Kreis Euskirchen stellt erstmals ein Stipendium für angehende Fachkräfte zur Verfügung. Im Rahmen der Fachkräfteoffensive, die Landrat Markus Ramers zu Beginn des Jahres ausgerufen hat, möchte der Kreis angehende Handwerksmeisterinnen und –meister finanziell unterstützen.

Landrat Markus Ramers würdigte in diesem Zusammenhang die
Bedeutung handwerklicher Fähigkeiten: „Das Handwerk ist eine ganz
wesentliche Säule unserer Wirtschaft im Kreis. Und im Meisterhandwerk liegt ein wichtiger Schlüssel für einen attraktiven Fachkräftestandort“.

Zu den Details des Stipendiums informierte der Landrat am Donnerstag gemeinsam mit Iris Poth, Leiterin der Stabstelle Wirtschaftsförderung beim Kreis Euskirchen, Kreishandwerksmeister Willi Fetten, Jochen Kupp (Leiter BZE) und dem Schulleiter am Berufskollege Eifel Holger Mohr beim Betrieb Treppen Jenniches in Blankenheim.

Alle Anwesenden sind sich einig: Meisterinnen und Meister sind
angesehene Spezialisten in Schlüsselpositionen, die Qualitäts-,
Führungs- und Managementaufgaben in Betrieben übernehmen. So
genießen Meisterinnen und Meister noch immer ein sehr hohes
gesellschaftliches Ansehen und in Deutschland gibt es allein im
Handwerk mehr als 100 Berufe, in denen eine Weiterbildung absolviert
werden kann.

Die Fachkräfteoffensive des Kreises Euskirchen möchte genau hier
ansetzen, einen Anreiz schaffen und die Fachkräfte von heute zu einer
beruflichen Weiterqualifizierung motivieren, um zu den Meisterinnen
und Meistern von morgen zu werden. Dabei soll das heute vorgestellte
Meisterstipendium begabte Talente fördern, die eine entsprechende
Fort- oder Weiterbildung absolvieren und im Kreis Euskirchen ihren
Wohnsitz haben.

Die Vergabe des Meisterstipendiums erfolgt für 12-36 Monate, je
nachdem ob die Weiterbildung berufsbegleitend oder in Vollzeit
absolviert wird. Die finanzielle Ausstattung beläuft sich auf max.
6.000,00 EUR.

Die Vergabe erfolgt im Laufe des vierten Quartals 2023. Anträge
können in schriftlicher Form unter wirtschaftsfoerderung@kreiseuskirchen.de bis zum 31.10.2023 eingereicht werden.

Wer ein Stipendium in Anspruch nimmt, verpflichtet sich zu einer
Anschlussbeschäftigung nach Beendigung der Weiterbildung im
Kreisgebiet von mindestens 5 Jahren in einem Unternehmen oder
einer Institution. Alternativ ist auch eine selbstständige
Unternehmensgründung erwünscht.

„Eine Meisterqualifikation zu erwerben und diese im Anschluss
zielgerichtet in einem Unternehmen erfolgreich einzusetzen, schafft
die Basis für erfolgreiche Betriebe am heimischen Wirtschaftsstandort
im Kreis Euskirchen“ so Iris Poth.

Die Wirtschaftsförderung steht Interessierten und Antragstellenden
gerne beratend zur Verfügung.

Kontakt
Stabsstelle Struktur- u. Wirtschaftsförderung
Frauenberger Straße 152, 53879 Euskirchen
Frau Laura Meyer
Tel.: 02251 15-1541Telefonnummer
Mai.: laura.meyer@kreis-euskirchen.de

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Heiraten auf der Burg Stolberg wird von Jahr zu Jahr beliebter

Stolberg – Das Standesamt Stolberg freut sich deshalb, die Trautermine für 2024 nun vergeben zu können. An fast allen Freitagen und Samstagen, bei denen es keine Trautermine auf der Burg gibt, sind Termine auch im kleinen Trauzimmer in der Villa Zinkhütte vereinbar. Auch weitere Termine in anderen beliebten Traulocations (Wehebacher Hof Schevenhütte, Kupferhof Rosental, Zinkhütter Hof, Bürgerhaus Venwegen) sind an fast allen Freitagen und Samstagen des Jahres möglich und können telefonisch erfragt werden.

Die Burgtermine können auf der Homepage der Stadt Stolberg unter www.stolberg.de (exakter Link: https://www.stolberg.de/Verwaltung-und-Politik/Dienststellen-/-Ansprechpartner.htm/Dienstleistungen/Heiraten-in-der-Kupferstadt-Stolberg.html?#substart) eingesehen werden.

Ansprechpartner sind Heike Kluck (02402/13-466 oder heike.kluck@stolberg.de) oder Andreas Hermanns (02402/13-278 oder andreas.hermanns@stolberg.de). Bei telefonischer Nachfrage kann gerne die tägliche Telefonsprechstunde zwischen 08.30 Uhr und 09.30 Uhr genutzt werden.

 

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Event-Endspurt im Saal Gier in Kall

Kall – Das Herbstprogramm des „Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier“ beginnt mit dem Oktoberfest – Drei Wochen später Kölsch-Rock mit „Kerk & Bänd“ – Zum Sessionsauftakt Schlager-Oldies der Band „Old Timer“ – „Eifelgäng“ mit Weihnachts-Special – Kartenverkauf startet.

Der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier rüstet zum Endspurt und startet am 7. Oktober nach zwei erfolgreichen Kirmestagen mit der „Von Stülp Revival“-Band und dem Trio „Mac Henry“ mit weiteren musikalischen Saal-Veranstaltungen in das vierte und letzte Quartal des Jahres 2023.

Los geht das Herbst- und Winterprogramm am Samstag, 7. Oktober, ab 20 Uhr, mit dem fünften Oktoberfest, zu dem die Ahrhüttener Musikanten wieder aufspielen. Es wird ein Fest in blau-weiß mit viel Gaudi, hausgemachten Schweinshaxen mit Knödel und Sauerkraut sowie echtem Oktoberfestbier, verspricht Vereinsvorsitzender und Haxenbräter Uwe Schubinski. Der Eintritt ist frei.

Auf die Erhebung von Eintritt verzichtet der Verein auch beim großen Kölsch-Rock-Abend mit der bekannten Band „Kerk & Bänd“ am Samstag, 21. Oktober, um 20 Uhr. Aktuell hat die Band nach einem 2. Platz im Jahr 2017 im letzten Jahr den Kölsche-Musik-Bänd-Kontest gewonnen. Außerdem ist das aktuelle Album „Unverbrüchlich“ erschienen. Individuell und kunstvoll wandern die Musiker auf dem schmalen Grat zwischen Rockmusik und Singer/Songwriter-Klängen und haben dabei ihren ganz eigenen Sound entwickelt.

Auch wenn die bereits 1993 gegründete Gruppe keine klassische Nachwuchsband ist: „Im Herzen sind wir jung“, sagte Frontmann Oliver Kerk. Die Leidenschaft, Songs zu schreiben, damit rauszugehen und Menschen zu berühren sei das Wesentliche, so Kerk: „Dofür jon mer op die Bühn“. Kölsch-Rock-Fans können sich schon jetzt auf das Gastspiel der preisgekrönten Band im Saal Gier freuen.

Elch-Pop, Schlager-Oldies, Latin-Music und „kölsche Tön“ sind am Samstag, 11. November, ab 20 Uhr, angesagt, wenn die Band „Old Timer“ im Saal Gier zu den Instrumenten greift. Der Band gehören Akteure aus dem Raum Nettersheim/Kall an. Im Saal Gier werden auf der Bühne stehen: Enrique Willms (Gesang, Gitarre), Ralf Pütz (Drums, Gesang), Johannes Koch (Bass, Gesang), Klaus Griwenka (E-Piano, Saxofon, Akkordeon) und Sängerin Edith Dederichs.

In Kall haben die Musiker um die Bandleader Edith Dederichs und Enrique Willms nach der Flut im Jahr 2021 vor dem Möbelhaus Brucker ein furioses Benefizkonzert zur Unterstützung von Flutopfern durch die Hilfsgruppe Eifel gegeben. 6000 Euro Unterstützung für Flutopfer spielte die Band damals ein.

Beliebte Schlager der 1950er bis 1980er Jahre, aber auch flotter Latin-Jazz sind am 11. November im Saal Gier zu hören. Anlässlich des Karnevals-Sessions-Auftaktes an diesem Tag haben die „Old Timer“ natürlich auch bekannte „Kölsche Tön“ im Repertoire. Statt Eintritt zu erheben, lässt der Kneipenverein den Hut rundgehen.

Der traditionelle Weihnachtsmarkt in und vor dem denkmalgeschützten Gasthaus findet am Sonntag, 3. Dezember, von 11 bis 18 Uhr, statt. Schon jetzt kann Chef-Organisatorin Conny Burmeister auf einen mit Ausstellern ausgebuchten Saal verweisen. „Klein aber fein“ ist die Devise von Conny Burmeister. Deshalb verzichtet der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier auch diesmal wieder auf das Erheben von Standgeld. Stattdessen bringen die Aussteller einen Kuchen für die Cafeteria mit.

Getreu dem Motto „Das beste zum Schluss“ wird die berühmt berüchtigte „Eifelgäng“ mit Manni Lang, Ralf Kramp und Günter Hochgürtel am Freitag, 15. Dezember, um 20 Uhr, den Saal Gier mit einem „Weihnachts-Special“ entern.

Der bekannte Krimiautor und Karikaturist Ralf Kramp lässt die Zuhörer mit makabren Geschichten wie zum Beispiel „Drei Kopfschüsse für Aschenbrödel“ tief in seine schwarze Seele blicken. Liedermacher Günter Hochgürtel sorgt alle Jahre wieder in ausverkauften Sälen für musikalische Stimmung. Und weil es kurz vor Weihnachten ist, greift der „Schinderhunnes“ neben der „Jittar“ auch zu Flöte und Geige.

Der Journalist, Buchautor, Diakon und Mundart-Experte Manni Lang haut dem Fass auf „Platt“ den Boden aus; unter anderem mit der herzerweichenden Beichte eines Eifeler Wilddiebs und nicht zuletzt mit der Story um einen völlig durchgeknallten Christbaumständer.

Der Kartenvorverkauf für das Weihnachts-Gastspiel der Eifelgäng beginnt im Oktober. Der Kneipenverein rechnet mit einem ausverkauften Saal und rät zu rechtzeitigen Kartenreservierungen. Eintrittskarten zum Preis von 17 Euro sind ab Oktober zu bekommen in der Gaststätte Gier direkt, oder bei Event-Organisator und Schriftführer Reiner Züll unter rz@zuell-kall.de.  An der Abendkasse gibt es die Karten, falls noch vorhanden, zum Preis von 19 Euro.  (Reiner Züll)

 

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Mayener Musikduo „2Jestalte“ spenden gemeinsam mit KSK Mayen und Firma Autoteile Esper

Mayen – „Dat es Maye“ – Verkaufserlös für Benefiz-CD geht an den Hospiz e.V. Region Mayen – Einen symbolischen Spendenscheck durfte kürzlich der Hospizverein – Region Mayen entgegen nehmen. Die Spendensumme von 600 Euro ergab sich aus dem Verkauf der Benefiz-CD des Mayener Musikduos „2Jestalte“, bestehend aus Jörg Ebertz und Marco Weiler, die den Titel „Dat es Maye“ aufgenommen und auf CD veröffentlicht hatten. Die Kreissparkasse (KSK) Mayen und die Fa. Autoteile Esper unterstützten bei der Produktion und Herstellung der CD, die in den vergangenen Monaten dann in den KSK-Filialen und in den Geschäftsräumen der Esper zum Verkauf angeboten wurde.

Marc Opper als Filialleiter des KSK-BeratungsCenters Mayen St.-Veit-Straße und Matthias Esper nahmen die Gelegenheit gerne wahr, persönlich zur Spende zu gratulieren und übergaben gemeinsam mit dem Musikduo „2Jestalte“ symbolisch einen „großen“ Scheck an Yvonne Maasberg und Ursula Wolf, die sich im Namen des Hospizvereins für die Spende bedanken.

„Auch bei unseren Live-Auftritten sollte die CD angeboten werden, die jedoch aus gesundheitlichen Gründen leider nicht stattfinden konnten“, bedauert Marco Weiler. „Daher sind über die KSK noch CDs zu haben“, ergänzt sein Musikerkollege Jörg Ebertz. „Der Erlös geht dann natürlich auch an den Hospizverein“, unterstreichen die beiden Mayener Musiker einstimmig, die mit ihrem Engagement die wichtige Arbeit des Hospizvereins in Mayen unterstützen möchten. Die beiden Musiker verrieten bei der Gelegenheit auch, dass der Song „Dat es Maye“ mit einem kleinen Musikvideo über die Stadt Mayen auch bei Youtube bewundert werden kann.

 

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Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Düren bittet um Vorsicht und Wachsamkeit

Düren – Blauzungenkrankheit in den Niederlanden bei Schafen und Rindern – Aktuell wurde in den Niederlanden in über 40 Betrieben eine Infektion mit der Blauzungenkrankheit (BTV Serotyp 3), besonders bei Schafen, festgestellt. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Düren bittet um Vorsicht und Wachsamkeit. Große Schafhalter des Kreises wurden bereits informiert.

Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Düren bittet vor allem Schafhalter im Kreisgebiet darum, besonders wachsam zu sein und auf jegliche Symptome zu achten. Bei eines Verdachts auf eine Infektion mit der Blauzungenkrankheit ist der Tierarzt des Vertrauens oder das Veterinäramt zu kontaktieren. Für den Menschen besteht keine Infektionsgefahr.

Die Krankheit äußerte sich bei Schafen mit hohem Fieber (bis 42°C), geschwollener Zunge, Fressunlust, Speicheln und lethargischem Verhalten. Im weiteren Verlauf sind auch Läsionen im Maul und an der Zunge möglich. Über Todesfälle wurde ebenfalls berichtet. Es ist von einem sehr dynamischen Geschehen auszugehen. Es handelt sich bei dem Virusstamm um den Serotyp 3, der bei Schafen schwere Krankheitssymptome hervorrufen kann und für den es zurzeit keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Dieser Serotyp 3 ist bisher nur in Italien/Sizilien, Nordafrika, Israel und den USA vorgekommen. Bei der Blauzungenkrankheit handelt es sich um eine Viruserkrankung, für die Wiederkäuer anfällig sind. Häufig wird die Krankheit von Insekten übertragen.

Die Niederlande haben im gesamten Staatsgebiet Seuchenbekämpfungsmaßnahmen eingeleitet. Bis auf Weiteres ist zudem der Transport von empfänglichen Arten (Rinder, Schafe, Ziegen etc.) aus den Niederlanden in Betriebe in Deutschland nicht mehr möglich. In den Niederlanden sind in erster Linie Schafhaltungen betroffen, aber auch Rinderbetriebe wurden positiv auf das Virus getestet. Bei Rindern sind nach den bisherigen Informationen die Symptome schwächer ausgeprägt.

Weitere Informationen zu der Blauzungenkrankheit gibt es beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, kurz LANUV, unter folgendem Link: www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/blauzungenkrankheit. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Düren ist unter 02421.22-1039912, 02421.22-1039911 oder amt39@kreis-dueren.de zu erreichen.

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„Städte und Gemeinden in NRW stehen vor einem Drama unvorstellbaren Ausmaßes“

Alsdorf – Als Bürgermeister der Stadt Alsdorf, die sich seit 30 Jahren im Strukturwandel mit immensen sozialen Herausforderungen befindet, nimmt Alfred Sonders Stellung zu dem Brandbrief der Kommunen, den er mit weiteren Präsidiumsmitgliedern des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen dem NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst übergeben hat.

„Die Städte und Gemeinden in NRW stehen vor einem Drama unvorstellbaren Ausmaßes, einer Katastrophe, die unverzügliches und beherztes Eingreifen und Handeln der Landesregierung erfordert“, sagt Sonders. Denn letztendlich sei die Landesregierung in erster Linie für den Erhalt der Handlungsfähigkeit ihrer Kommunen verantwortlich. In den letzten Wochen reihe sich für die Kämmerer und Sonders‘ Amtskolleginnen und -kollegen Horrormeldung an Horrormeldung. Am Beispiel von Alsdorf mit 48.000 Einwohnern macht er deutlich, wie Kommunen „mit vollem Karacho vor die Wand fahren“. Ab 2024 wird keine Isolierung von Covid-/Energie- und Ukrainekriegskosten mehr möglich sein, was das Haushaltsdefizit um vier bis fünf Millionen Euro in 2024 und 2025 erhöht. Zudem wird es keine Lösung der Altschuldenfrage bis Ende 2023 geben, wie ursprünglich von Ministerpräsident Wüst versprochen, sondern erst 2025. So beträgt im kommenden Jahr allein die Höhe der Zinsaufwendungen für Alsdorf 2,1 Millionen Euro – eine Erhöhung um rund 950.000 Euro!

Tiefer in die Tasche greifen müssen die Kommunen zudem bei den Personalkosten nach dem diesjährigen Tarifabschluss – hier werden es für das Haushaltsjahr 2024 in Alsdorf rund 1,06 Millionen Euro mehr sein. Alleine im Haushaltsjahr 2024 rechnet man in Alsdorf mit einer Verschlechterung in Höhe von 15,88 Millionen Euro und insgesamt mit einem negativen Jahresergebnis in Höhe von 15,63 Millionen. Euro. In fünf Jahren rauscht Alsdorf von einem zum 31.12.2022 ausgewiesenen positiven Eigenkapital in Höhe von 26,21 Millionen Euro auf ein negatives Eigenkapital in Höhe von 38,56 Millionen Euro zu! Würde er als Bürgermeister das tun, was nach den kommunalen Finanzregeln und Mechanismen notwendig wäre, müsste er die Grundsteuern von 695 auf fast 1.700 Prozentpunkte mehr als verdoppeln. Sonders: „Das ist verantwortungslos und ein einmaliger Vorgang in der NRW-Landesgeschichte. Und daher bedarf es hier eines Aufschreis der kommunalen Familie!“

Das, wovor die Bürgermeister seit Jahren warnen, tritt nun ein, sagt Sonders. „Jetzt nimmt man uns selbst die Buchhaltungstricks von jetzt auf gleich ab, mit denen wir den Laden noch irgendwie am Laufen gehalten haben, um die Bürgerinnen und Bürger nicht mit höheren Grundsteuern belasten zu müssen!“ Weiterhin ließen Bund oder Land sich immer wieder neue „Wohltaten“ einfallen, die man stets als tolle Errungenschaft verkaufe, diese aber nicht voll selbst finanziere, sondern den Kommunen als letztes Glied in der Kette mit aufbürde. Beispiele dafür gibt es viele:

– Rechtsanspruch auf Kitaplatz und OGS-Platz: Dazu bedarf es nach der jetzigen Lage sowohl kommunaler Anteile bei den Investitionen als auch im Betrieb. Die kommunalen Verbände werden dabei angehört aber oft genug werden ihre Bedenken überhört, ignoriert und über die kommunalen Köpfe hinweg entschieden.

– Konkretisierungen in der Jugendhilfe und mehr Aufgaben für die Kommunen: Wünschenswerte Vorkehrungen für Jugendliche durch neue Auflagen für die Kommunen führen zu jährlichen Steigerungen von fünf bis zehn Prozent und machen in Alsdorf mittlerweile fast 14 Millionen Euro aus für den Bereich der Jugendhilfe, das entspricht beinahe jedem zehnten Euro des Gesamthaushaltes. Bund und Land haben sich schon seit Jahren aus der Finanzierung hierfür verabschiedet, greifen aber fleißig in diese Angelegenheit ein. Wenn die von Bund und Land angedrohte „Große Lösung“ in der Jugendhilfe kommt, die große Aufgabenbereiche zusätzlich den Kommunen zuweist, ist das der letzte Dolchstoß für die Städte und Gemeinden.

– Zudem sind die Kommunen diejenigen, die die großen „Wenden“ für Land und Bund organisieren müssen, zu denen Wärme-/ Klimawandel, Verkehrswende, Digitalisierung und eine Vollbetreuung im Kita- und Schulbereich gehören. Sonders: „Dazu wird es wieder Förderprogrämmchen geben, die die Kommunen alle gar nicht arbeitstechnisch bewältigt bekommen, zu denen Sie die Eigenanteile gar nicht aufbringen können und die mehr Bürokratie und Verwaltungsaufwand verursachen, als notwendig wäre, würde man stattdessen den Kommunen feste zweckgebundene Budgets zuweisen.“ Da es in der Realität jedoch an langfristiger Planung durch Bund und Land fehle, werde keine dieser Wenden stattfinden, schon gar nicht in den angegebenen Zeiträumen.

Sonders‘ Fazit: „Wir stehen jetzt vor dem kommunalen Kollaps und hier ist vor allem das Land gefordert!“ Es brauche ein Notprogramm für die nächsten fünf Jahre und in dieser Zeit einen demokratischen Konsens über Parteigrenzen hinweg zwischen Bund, Ländern und Kommunen mit einem ehrlichen Kassensturz und dem Ziel, die Kommunen wieder stark zu machen. „Sonst können Land und Bund alle schönen Transformationspläne schlicht vergessen. Der von Bundeskanzler Scholz geforderte Deutschlandpakt ist nicht nur eine gute Idee, sondern ein absolutes Muss!“ Es brauche mehr Landes- und Bundesmittel pauschaliert zur freien Verplanung in die Kommunen, wie bei den Konjunkturpaketen I und II oder „Gute Schule 2020“ für jedes Transformationsthema und das Füllen dieser Schatullen für zehn Jahre. „Dann wird man sehen, dass die Transformation von Verkehr, Energie, Digitalisierung, Kita und Schule auch vorankommen.“ Diese Systemumstellung würde zudem bei Bund, Ländern und Kommunen zu einer echten Verschlankung durch Bürokratieabbau führen. Mindestens ein Drittel der Personalstellen und ein Heer an teuren Beratern und Agenturen können eingespart und stattdessen im operativen Geschäft in den Kommunen, die die vielen Projekte stemmen müssen, eingesetzt werden. „Das wäre der schlanke Staat, den alle gerne hätten und es wäre genug Geld für die Gestaltung der Zukunft da!“ Dazu gehöre auch eine echte Entlastung für die Kommunen, das heißt: Echte Übernahme der Kassenkredite durch Bund und Land und keine Umschichtung von einem Kommunaltopf in den anderen. Darüber hinaus sollte der Steueranteil der Kommunen aus dem Gesamtsteueraufkommen des Landes NRW im Gemeindefinanzierungsgesetz wieder von 23 auf 28 Prozent steigen, damit eine Neuverschuldung der Kommunen verhindert wird.

Bei der Übergabe des Brandbriefes in Düsseldorf habe Hendrik Wüst seine Achtung vor der Leistung der Kommunen betont, gleichzeitig aber klargestellt, dass auch das Land mit dem Rücken zur Wand stehe, so Sonders. „Er wolle alles in seiner Macht Stehende tun, um den Kommunen zu helfen. Darauf müssen wir zählen können, denn die Zeit drängt. Wir brauchen jetzt echtes Geld, um nicht den Bürgerinnen und Bürgern tief in die Tasche greifen zu müssen!“ Wenn aber das Land nichts habe und auch beim Bund nichts holen könne, müsse man uns durch haushaltsrechtliche Maßnahmen ermöglichen, für die vor uns liegenden Krisen- und Transformationsjahre die Haushalte so zu gestalten, dass Steuererhöhungen auf kommunaler Seite vermieden werden. „Das gilt vor allem für finanz- und sozialschwache Kommunen wie Alsdorf. Und davon gibt es viele in NRW!“ (apa)

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Gesundheit

Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr geht neue Wege in der Pflegeausbildung

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Mit einem beherzten Schnitt durch ein symbolisches blau-grünes Band fiel nun auch offiziell der Startschuss für die neue Ausbildungsstation am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr. Inoffiziell profitieren die Azubis bereits seit Anfang August von dem richtungsweisenden Projekt, das in dieser Dimension an nur wenigen Kliniken in Deutschland umgesetzt wird. „Anders als vielerorts ist unsere Ausbildungsstation kein vorrübergehendes Projekt, sondern ein fester Bestandteil der Klinikstruktur“, erklärte Pflegedirektor Sven Mühlan den Gästen der Eröffnungsfeier – darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Lokalpolitik, des Fördervereins sowie der regionalen Presse.

Ab sofort durchlaufen alle Azubis der hauseigenen Pflegeschule im zweiten und dritten Ausbildungsdrittel einen mehrwöchigen Einsatz auf der neuen Station. Hier bekommen sie die wertvolle Möglichkeit, selbstbestimmt reale Patientinnen und Patienten zu versorgen und so ihre Kompetenzen für eine eigenverantwortliche Planung und Umsetzung des Pflegeprozesses zu vertiefen – in einem geschützten Rahmen sowie unter Anleitung erfahrener und speziell geschulter Fachkräfte.

Für die Patienten der Station bedeutet das eine besonders umfassende Betreuung. Zudem werden sie aufgrund der Anleitungssituation noch stärker als üblich in den Pflegeprozess eingebunden und dabei ausführlich über alle Abläufe informiert. Mühlan spricht von einer Win-win-win-Situation: für Azubis, Patienten sowie das engagierte Team der Praxisanleiterinnen und -anleiter. Letztere schätzen vor allem die intensive Begleitung ihrer Azubis, mit dem Fokus auf Lernqualität statt Zeitmanagement.

Mit der Eröffnung der Ausbildungsstation möchte sich die Klinikleitung klar zu einer hochwertigen Pflegeausbildung vor Ort im Ahrtal bekennen. „Für die Zukunft unserer medizinischen Versorgung ist es von großer Bedeutung, dass sich junge Menschen für den Pflegeberuf entscheiden“, betont Mühlan. „Für die Qualität ihrer Ausbildung sollten wir uns mit vereinten Kräften einsetzen.“

Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler besteht aus dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr sowie der Brohltal Klinik St. Josef, einer Fachklinik für geriatrische Rehabilitation, in Burgbrohl. Es gehört zur Marienhaus-Gruppe, einem der größten christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Die Gruppe betreibt u.a. 15 Kliniken an 16 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 13 stationäre und ambulante Hospize sowie 9 Bildungseinrichtungen.

 

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„Für die gute Sache“ – Spendenauftakt „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V“ in Mechernich

Mechernich – „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V“, Stadtverwaltung und Bundeswehr werben für gemeinsame Spenden-Auftaktveranstaltung am Freitag, 20. Oktober, auf dem Mechernicher Marktplatz – Standortältester und Regionalgeschäftsführerin des Vereins-Bezirksverbandes Düsseldorf erwartet.

Sie sind stille Zeugen vergangener Kriege und in ihnen verlorener Leben: Kriegsgräber. Damit sie auch in Zukunft noch erhalten bleiben und dem Gedenken dienen können, braucht es Spenden – und den „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V“.

Finanziert werden so auch Informationen und Workshops, beispielsweise für Jugendliche und weitere Interessierte. Der Verein veranstaltet am Freitag, 20. Oktober, von 9 bis 11.30 Uhr auf dem Mechernicher Markplatz den Auftakt zu seiner jährlichen Haus- und Straßensammlung von Sonntag, 15. Oktober, bis Donnerstag, 30. November.

Erwartet würden hier auch der Bundeswehr-Standortälteste Oberstleutnant Dirk Hagenbach und Jana Moers, die Regionalgeschäftsführerin des Vereins-Bezirksverbandes Köln-Aachen. Gemeinsam mit ihnen wollen Vertreter der Stadtverwaltung für „die gute Sache werben“, welche die Veranstaltung im Rahmen der Arbeiten als Vertreter des Volksbundes in Mechernich organisiert. Als deren Ansprechpartnerin in Sachen Sammlung und Auftaktveranstaltung dient Britta Walter.

Engagement und Spendenbereitschaft hoch

„Die Sammelaktion wird wie in jedem Jahr durch die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister, die Bundeswehr, Vereine und freiwillige Helfer durchgeführt“, erklärte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der gleichzeitig auch Stadtverbandsvorsitzender des Vereins ist, im Vorfeld: „Hier konnte immer wieder ein sehr gutes Sammelergebnis erzielt werden. Zum einen aufgrund des hohen Engagements der Sammlerinnen und Sammler, aber auch durch die Spendenbereitschaft der Bevölkerung.“

Nachdem im vergangenen Jahr eine derartige Veranstaltung sehr gut angekommen sei, habe man sich für einem erneuten, größeren Auftakt entschieden. Dabei werde ein Pavillon als Werbestand des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräber“ aufgestellt und Präsentationsmaterial ausgelegt.

Stets gebrauchte Spenden können an den „Volksbund Deutscher Kriegsgräber“ auf folgendes Konto überwiesen werden: Kreissparkasse Köln, IBAN: DE03 3705 0299 0000 0045 30, BIC: COKSDE33XXX, Verwendungszweck: Haus- und Straßensammlung OV Mechernich.

www.volksbund.de

www.nrw.volksbund.de

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Politik

NRW Minister Reul – Die Feuerwehr lebt von den Freiwilligen, von denen wir nicht genug haben können

Region/Düsseldorf – Gefahrenabwehrbericht 2022: So viele Freiwillige bei der Feuerwehr wie nie – Die Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen sind so stark wie nie und wachsen weiter. Mit über 93.500 Einsatzkräften in den Freiwilligen Feuerwehren ist die Mitgliederzahl aktuell so hoch wie noch nie. Auch die Mitgliederzahlen bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren sind im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Gleichzeitig steigt auch die Zahl der hauptamtlichen Feuerwehrkräfte in den Berufsfeuerwehren und den Freiwilligen Feuerwehren weiter. Dies geht aus dem Gefahrenabwehrbericht für das Jahr 2022 hervor.

Innenminister Herbert Reul freut sich über diese positive Entwicklung: „Noch nie war die Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen stärker. Das zeigt, wie viele motivierte und mutige Menschen in Nordrhein-Westfalen nicht nur Brände löschen wollen. Sie helfen, egal wann, egal wo, manchmal unter Einsatz ihres eigenen Lebens. Damit übernehmen sie Verantwortung für die ganze Gesellschaft. Die meisten von ihnen in ihrer Freizeit. Denn die Feuerwehr lebt von den Freiwilligen im Ehrenamt, von denen wir nicht genug haben können. Wir brauchen jede und jeden dringend. Die Feuerwehr ist wie eine Familie. Sie steht zusammen, unterstützt sich und andere. Sie hält immer einen Platz am Tisch frei.“

Der Gefahrenabwehrbericht nimmt auch die Einsatzlage in den Blick. Der Sommer 2022 war der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Durch die extremen Hitze- und Dürrewochen in den Sommermonaten hat sich die Zahl der Wald- und Vegetations­brände im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. In der Folge stieg die Zahl der Feuerwehr-einsätze um vier Prozent.

Die statistischen Zahlen der Rettungsdiensteinsätze der Feuerwehren spiegeln in Nordrhein-Westfalen den bundesweiten Trend zu mehr Notrufen wider. Allein im vergangenen Jahr gab es im Vergleich zu 2021 einen Zuwachs um mehr als 65.000 Einsätze bei den Alarmierungen der Feuerwehren im Rettungsdienst. Das lag zum einen am Faktor Hitze und den daraus resultierenden gestiegenen Einsätzen: Die Rettungskräfte mussten bei den extrem hohen Temperaturen mehr Patienten wegen Hitzschlag oder Flüssigkeitsmangel behandeln. Ein weiterer Grund für die gestiegene Zahl der Alarmierungen ist die zunehmende Inanspruchnahme des Notrufes für Bagatelleinsätze.

Aus dem Bericht geht zudem hervor, dass 2022 die Gemeinden die Investitionspauschale Feuerschutz für Investitionen in den Brandschutz in Höhe von rund 44 Millionen Euro erhielten. Diese Summe wird als Pauschale in Abhängigkeit von Einwohnerzahl und Gebietsfläche auf die Gemeinden in Nordrhein-Westfalen verteilt. Seit 2018 steigt die ausgezahlte Gesamtsumme stetig (2018: knapp 38 Millionen Euro).

Die Jahresstatistik zur Gefahrenabwehr fasst jedes Jahr die wichtigsten Zahlen rund um Feuerwehreinsätze, Brandschutz und Rettungsdienste in Nordrhein-Westfalen zusammen. Ermittelt werden die Daten von den 22 kreisfreien Städten, einer Städteregion und 30 Kreisen mit 374 Städten und Gemeinden.

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Telemedizin-Projekt aus Mayen-Koblenz erhält den R56+ Award

Region/Mayen-Koblenz – Rund 40 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden an einer oder mehreren chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenerkrankungen oder Diabetes mellitus. Die Betroffenen werden dadurch oft maßgeblich in ihrer Lebensqualität, Arbeitsfähigkeit und Sterblichkeit beeinflusst. Telemedizin kann hier einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Patienten mit chronischen Erkrankungen kontinuierlich zu überwachen, ohne dass diese regelmäßig physisch in die Arztpraxis oder ins Krankenhaus kommen müssen. Gerade im ländlichen Raum und in Zeiten von langen Wartezeiten auf Arztterminen ist dies Gold wert.

Genau hier setzt das Projekt Herz.Gesund an, das jüngst mit dem R56+ Award ausgezeichnet wurde. Seit 2020 vergibt die Regionalmarketinggesellschaft R56+ ihn an Projekte und Initiativen, die das Leben, Arbeiten und Lernen in der aus der Postleitzahlenregion 56 nachhaltig verbessern.

Im Rahmen des Projekts „Herz.Gesund“ wird die Betreuung von Personen, die an Herzinsuffizienz leiden, bei höchster Sicherheit der Gesundheitsdaten durch den Einsatz von Telemedizin verbessert. Dabei erhalten sie ein mobiles Blutdruckmessgerät mit zusätzlicher EKG-Funktion, eine Körperwaage und einen Aktivitätstracker, mit denen sie die für die Krankheit entscheidenden Vitalparameter (Blutdruck, EKG, Körpergewicht und körperliche Aktivität) von zuhause aus messen und in die App „SaniQ“ übermitteln können. Mithilfe der dazu passenden Praxis-Software überwachen Fachärztinnen am St. Nikolaus Stiftshospital in Andernach in Abstimmung mit den behandelnden niedergelassenen Fach- und Hausärzten ebendiese Werte. So können sie den Gesundheitszustand ihrer Patienten besser verstehen und bei Bedarf direkt Anpassungen in der Behandlung vornehmen.

Die Software wurde vom regionalen Unternehmen „Qurasoft GmbH“ entwickelt, das vor wenigen Jahren als Ausgründung aus der Universität Koblenz-Landau entstanden ist. Fachlich wird Herz.Gesund vor allem vom St. Nikolaus Stiftshospital Andernach begleitet. Die Finanzierung stellt der Landkreis Mayen-Koblenz über Mittel aus dem Bundesförderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ sicher. Entsprechend nahmen mit Tobias Hastenteufel und Artur Schens (beide Geschäftsführer bei Qurasoft), Dr. Ralph Rüdelstein, Chefarzt für Kardiologie am St. Nikolaus Stiftshospital in Andernach, und Sonja Gröntgen, Chief Digital Officer des Landkreises Mayen-Koblenz den Pokal gemeinsam als Team entgegen. „Für uns ist diese großartige Auszeichnung für Herz.Gesund zugleich Bestätigung und Motivation: eine Bestätigung dafür, dass wir mit unseren Partnern die Versorgung und Lebensqualität von Menschen mit Herzinsuffizienz hier in Rheinland-Pfalz deutlich verbessert haben. Und eine Motivation dafür, unsere hoch innovative Software-Plattform zum Wohle von chronisch kranken Menschen konsequent weiterzuentwickeln,“ fasst Hastenteufel euphorisch zusammen. Dr. Rüdelstein betont aber auch die Außenwirkung der Auszeichnung, da sie „bei Fachkolleginnen und -kollegen, aber auch in der Bevölkerung für die großen Chancen sensibilisiert, die die Telemedizin für eine optimale medizinische Versorgung der Region heute, aber auch in Zukunft bietet“.