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„Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ startete Spenden-Sammelaktion in Mechernich

Mechernich – „Die Erinnerungskultur ist heute wichtiger denn je“, betonte der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in seiner Dankesrede an ein Dutzend Soldaten der Bundeswehr vom Standort Mechernich, als man sich an einem verregneten Freitagmorgen auf dem Marktplatz traf.

Gemeinsam mit Konstanze Bauer, Bildungsreferentin beim „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“, machte man sich hier für den Verein stark, der sich für Erinnerungskultur, Instandhaltung von Kriegsgräbern, Aufklärung, Jugendarbeit und vieles mehr einsetzt. Und so machte man sich an die Arbeit, wie es mittlerweile schon Tradition in Mechernich ist, die Sammeldosen gemeinsam zu füllen.

Es war die Auftaktveranstaltung zur Sammelaktion des „Volksbundes“, die am Ende jedes Jahres, so auch in der Stadt am Bleiberg, ansteht. Diesmal läuft sie noch bis Ende November. Hierfür hatte der Verein eigens einen Pavillon aufgestellt und die Soldaten, die samt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick trotz herbstlichem Regenwetter fleißig Spenden sammelten, mit Infomaterial, Buttons und mehr ausgestattet.

„Sie verdienen, dass wir uns erinnern“

Schick verwies in seiner eingänglichen Ansprache auf die angespannte politische Lage in der ganzen Welt. Seien es die Kriege in der Ukraine und Israel oder die politischen Rückentwicklungen, die an dunkelste Zeiten der Geschichte erinnern. „Das zeigt eigentlich nur, wie wichtig es ist, zu verhindern, dass Ereignisse wie der erste oder zweite Weltkrieg erneut geschehen. Dafür setzt sich die Kriegsgräberfürsorge ein. Dazu gehört auch, sich für Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenrechte stark zu machen.“

Viele deutsche Soldaten und anderer Nationen seien während der beiden Weltkriege ums Leben gekommen. Zum allem Übel seien die Meisten von ihnen noch sehr jung gewesen. „Sie verdienen, dass wir uns an sie erinnern, so auch die Verbliebenen“, so Schick. Dazu gehöre auch, die Überreste noch verschollener Soldaten zu bergen und ihnen ein würdevolles Begräbnis zu ermöglichen, wie es der „Volksbund“ täte.

Ebenso wichtig: Zukünftige Kriege vermeiden, auch wenn es nicht immer geht, wie der Angriffskrieg auf die Ukraine zeige. Denn sich zu verteidigen zu können sei ebenfalls nötig. Schließlich dankte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick allen Anwesenden und Beteiligten herzlich für ihr wichtiges Engagement.

„Versöhnung über den Gräbern“

Konstanze Bauer vom Volksbund ist an diesem Morgen für ihre Kollegin Jana Moers, die Regionalgeschäftsführerin des Vereins-Bezirksverbandes Köln-Aachen, eingesprungen. Sie erklärte: „Ein Drittel der Einnahmen beziehen wir nur aus Spenden, der Rest kommt aus Mitgliedsbeiträgen und öffentlichen Mitteln. Daher sind jährliche Aktionen wie diese für uns sehr wichtig.“

Überall in Deutschland finden solche Aktionen mit Unterstützung der Bundeswehr statt, bald zum Beispiel auch in Bonn oder Siegburg. Hier untermale sogar ein Musikchor die Feierlichkeiten. „Dass es diese enge Zusammenarbeit quasi schon seit Anfang des »Volksbundes« gibt, freut uns wirklich sehr!“, so Bauer.

Dirk Hagenbach, Oberstleutnant und Standortältester der Mechernicher Bundeswehr, betonte ebenso, wie wichtig solche Sammelaktionen und die Arbeit des Vereins allgemein ist: „Besonderen Wert hat für mich die Jugendarbeit des Volksbundes. Er wurde einst unter dem Leitspruch »Versöhnung über den Gräbern« gegründet. Und genau das verkörpert er auch, beispielsweise mit Jugendcamps, die eine klare Investition in unser aller Zukunft darstellen. Gerade heutzutage gilt es besonders, Aggressionen zu vermeiden, Verständnis aufzubringen und den Frieden zu wahren.“

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Wirtschaft

Eine weitere „High Potential“ schließt ihr Studium erfolgreich mit der Unterstützung der Kreissparkasse Ahrweiler ab

Ahrweiler – Mit 27 Jahren kann unsere junge Kollegin Melisa Uslu neben einer abgeschlossenen Berufsausbildung auch einen erfolgreich absolvierten Bachelor-Studiengang vorweisen. Nach Abschluss ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau im Januar 2019 begann sie im Sommersemester 2020 ihren Bachelor-Studiengang. Nach dreieinhalb Jahren und insgesamt 7 Semestern im berufsbegleitenden Bachelor-Studium hält Melisa Uslu nun ihr Bachelorurkunde in den Händen. Im Rahmen der Graduierungsfeier der Hochschule haben die Studierenden vergangenen Freitag ihre Urkunde erhalten.

Seit dem Ende ihrer Ausbildung ist Melisa Uslu im Vorstandssekretariat der Kreissparkasse Ahrweiler eingesetzt und mittlerweile u. a. als Nachhaltigkeitsbeauftragte für das Thema Nachhaltigkeit verantwortlich. Passend dazu lautete der Titel ihrer Bachelor-Arbeit „Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken in Kreditinstituten“.

Ihr Bachelor-Studium startete sie im Zuge des „High Potential“-Programms, einem Förderprogramm für überdurchschnittliche Auszubildende der Kreissparkasse Ahrweiler. Bereits seit 2011 ist dieses Programm fester Bestandteil des Weiterbildungsportfolios und eine gute Alternative zum dualen Studium, das ebenfalls zum Repertoire der Kreissparkasse gehört. Die angebotenen Bachelor-Studiengänge finden an der Hochschule für Finanzwirtschaft und Management in Bonn statt.

Die Graduierungsfeier nutzten Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, und Achim Gemein, Verhinderungsvertreter des Vorstands, um Melisa Uslu ihre Glückwünsche auszudrücken. Melisa Uslu berichtete über ihren Studienverlauf, ihre Eindrücke, ihre fachliche und persönliche Weiterentwicklung während des Studiums: „Von der Vielfältigkeit der Studieninhalte und dem Austausch im Netzwerk mit anderen Kommilitonen konnte ich in meinem täglichen Doing sehr profitieren. Ich bin froh, dass die KSK Ahrweiler mir die Möglichkeit gegeben hat, ein Teil dieses Weiterbildungsangebotes zu sein.“

„Wir freuen uns, dass wir über so talentierte Nachwuchskräfte in unseren eigenen Reihen verfügen. Eine Investition in Bildung zahlt sich immer aus“, hielt Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, fest und stelle den Nutzen der Weiterbildungsmaßnahmen heraus: „Die permanente Weiterbildung unserer eigenen Mitarbeiter ist für uns als wichtigster Finanzdienstleister im Landkreis Ahrweiler ein wesentlicher Bestandteil, um unseren Kundinnen und Kunden dauerhaft mit einem Höchstmaß an Qualität zu betreuen. Alleine im vergangenen Jahr haben wir rund 400 T€ in die Aus- und Weiterbildung unserer rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investiert.“

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Kunst & Kultur

Kreiswackesträger Mayen-Koblenz 2024 steht fest – Kreisnarrentreffen 2024 findet in Ettringen statt

Region/Mayen-Koblenz – Seit 1997 wird die höchste karnevalistische Auszeichnung, der aus Pflastersteinen gefertigte Kreiswackes, vergeben. Der Kreiswackes ist ein aus einem „Pflasterstein gefertigtes Narrengesicht“. Diese Auszeichnung geht alljährlich an einen verdienten Karnevalisten. Eine Jury bestehend aus Landrat, Präsident der Rheinischen Karnevalskorporationen e.V. (RKK) und Pressevertretung wählen einen Karnevalisten aus verschiedenen von den Vereinen eingereichten Vorschlägen aus. Die Auswahl der Person, die 2024 mit dem Kreiswackes ausgezeichnet wird, hat jüngst stattgefunden. Verliehen wird der Preis während des Kreisnarrentreffens. Bis dahin bleibt es ein gut gehütetes Geheimnis, welche Person den Preis erhält.

Das Kreisnarrentreffen findet nächstes Jahr am 31. Januar in der Hochsimmerhalle in Ettringen statt. Durchschnittlich nehmen 75 Vereine mit rund 800 bis 900 Gästen an der Veranstaltung teil. Jedes Jahr ist ein anderer Karnevalsverein Ausrichter des Treffens, so dass es an wechselnden Orten im Landkreis stattfindet. Programmpunkte sind unter anderem Auftritte einzelner Karnevalsvereine, die Ordensverleihung an die teilnehmenden Vereine und als Höhepunkt der Veranstaltung die Verleihung des Kreiswackes.

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Regionalkonferenz der linksrheinischen Kommunen in Meckenheim

Meckenheim – Fruchtbare Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg – Auch in diesem Herbst fand die jährliche Regionalkonferenz der linksrheinischen Kommunen zwischen Köln und Bonn zur Abstimmung der Schulentwicklungen statt. Dieses Mal hatte die Stadt Meckenheim die Rolle der Gastgeberin und damit die Organisation übernommen und ins Rathaus eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter von neun Städten und Gemeinden, der Kreisschuldezernent Thomas Wagner und die Schulamtsleiterin Brigitte Böker sowie Vertretende der Bezirksregierung und Fachberatende aus dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Rhein-Erft-Kreis nahmen am Erfahrungsaustausch teil.

Selbstverständlich sind die Kommunen als Schulträgerinnen mittels gesetzlichen Auftrags aufgefordert, ihre jeweiligen Schulangebote entsprechend der Entwicklung der Schülerzahlen rechtzeitig zu planen. In der Städteregion zwischen Köln und Bonn hat sich gezeigt, dass die kommunalen Grenzen aber keineswegs Grenzen für Schulentscheidungen und Schulwege sind. Diese lassen sich nicht lenken und der Elternwille spielt bei den individuellen Entscheidungen und Überlegungen eine Rolle. Die sechs linksrheinischen Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis hatten das vor einigen Jahre erkannt und angeregt, Schulentwicklungen über die kommunalen Grenzen, sogar über Kreisgrenzen hinaus abzustimmen. Die Wechselwirkungen zwischen dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis der Stadt Bonn und den Städten im Rhein-Erft-Kreis und dem Kreis Euskirchen müssen bei den einzelnen kommunalen Entscheidungen berücksichtigt werden, da auch die Schülerinnen und Schüler sich in der gesamten Region orientieren.

So war auf Initiative der Schuldezernenten eine sogenannte Regionalkonferenz erstmals im Jahre 2018 nach Bornheim einberufen worden. Seither finden die Abstimmungen jährlich statt. Dass dies sinnvoll und eine fruchtbare Zusammenarbeit ist, zeigt sich in der Weiterentwicklung der regionalen Schullandschaft. Nicht zuletzt das neue gymnasiale Angebot in Alfter und die Gründung einer Gesamtschule in Swisttal sind sicherlich hier argumentativ vorbereitet und sondiert worden. Auch die Städte Brühl und Wesseling profitieren aktuell bei ihren Plänen für die Ausdehnung des Gesamtschulangebotes.

Die reine Quantität, die Entwicklung der Schülerzahlen und die Schaffung entsprechender Gebäude sind dabei nur ein Diskussionspunkt, die anstehenden Herausforderungen in der qualitativen Weiterentwicklung wie der Digitalisierung oder die Vorbereitungen auf den OGS-Rechtsanspruch nahmen breiten Raum ein. Auch das Thema der Förderschulen, die aus allen Nähten platzen, wurde beim jüngsten Treffen in Meckenheim thematisiert.

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Benediktiner-Abtei Maria Laach streicht kostenfreie sonntägliche Parkzeit

Maria Laach – Mit Stichtag zum 5. November 2023 erfolgt eine Anpassung der sonntäglichen Parkzeit. Die kostenfreie Parkzeit von 00:00 Uhr bis 12:30 Uhr entfällt. Dazu Philipp Lohse, Geschäftsführer der Abtei und der Klosterbetriebe: „Auch am Kloster und den Klosterbetrieben gehen die Preissteigerungen durch Inflation und Energiekosten nicht spurlos vorbei. Wir hoffen, mit dem Verzicht auf die kostenfreie Zeit am Sonntagvormittag einer grundsätzlichen Erhöhung der Parkgebühren entgegenwirken zu können.“

Die Benediktinerabtei erhält keine direkten Mittel aus der Kirchensteuer und finanziert sich neben den Einkünften aus den Klosterbetrieben auch über Spenden. Das Kloster muss neben den fast tausend Jahre alten Gebäuden wie der Kirche, die von vielen tausend Besuchern jedes Jahr aufgesucht wird, auch z. B. Sorge für die Pflege der größten Teile des Naturschutzgebiet Laacher See tragen.

Pater Petrus Nowack OSB, Oberer der Benediktinerabtei Maria Laach, dankt im Namen aller Benediktiner für das Verständnis für diese Maßnahme.

Seit über 930 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktinerordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack. Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zu Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugsziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

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Familienplaner des Kreises Düren unterstützt im Alltag

Düren – Der Familienplaner des Kreises Düren hilft dabei, den abwechslungsreichen und mit zahlreichen Terminen verbundenen Familienalltag zu organisieren. Die druckfrische und bunte Ausgabe für das kommende Jahr ist nun erschienen.

Der Familienplaner wird seit über zehn Jahren herausgegeben und setzt in jedem Jahr unterschiedliche Schwerpunkte – rund um familienrelevante Themen. Das Thema des Familienplaners für das kommende Jahr lautet „Ehrenamt macht sich stark für Familien im Kreis Düren“. Es werden vielfältige ehrenamtliche Angebote für Familien im Kreisgebiet gezeigt. Vereine, Organisationen und Initiativen hatten durch einen öffentlichen Aufruf die Möglichkeit, sich für den Familienplaner des Kreises Düren zu bewerben, um ihr ehrenamtliches Angebot vorzustellen. „Mit dem Thema des Familienplaners 2024 wollen wir unsere Wertschätzung und Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement ausdrücken. Denn dies ist ein wichtiges Fundament unserer Gesellschaft und stärkt unsere Gemeinschaft. Gleichzeitig repräsentiert das bunte Design die Vielfalt der Menschen im Kreisgebiet“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Vorstellung des Familienplaners.

Wie in den vergangenen Jahren wird das Projekt von der Sparkasse Düren unterstützt. Dr. Gregor Broschinski, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren, war von dem Kalender begeistert: „Ich freue mich sehr darüber, dass der Familienplaner des Kreises Düren auch in diesem Jahr wieder kostenlos ausgegeben wird und die Familien in ihrem Alltag unterstützt.“

Der Familienplaner des Kreises Düren wurde von der Initiative „Familie im Kreis Düren – Eine runde Sache!“ in Kooperation mit der Kontakt- und Anlaufstelle „Dein Ehrenamt. MITWIRKUNG.“ gestaltet. Er erscheint im A3-Format und ist ab sofort – solange der Vorrat reicht – kostenlos an der Hauptinformation der Kreisverwaltung Düren (Bismarckstraße 16, 52351 Düren) sowie in der Jülicher Geschäftsstelle (Düsseldorfer Straße 6, 52428 Jülich) erhältlich. Darüber hinaus werden Exemplare des Familienplaners in den Rathäusern der 15 kreisangehörigen Kommunen schnellstmöglich, nach erfolgter Verteilung, zur Verfügung gestellt.

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Fünf Weingüter von der Ahr räumen beim Deutschen Rotweinpreis ab

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Publikumsverkostung zog Weinfreunde von Nah und Fern an – Wine and Dine-Abende boten Siegerweine in Kombination mit Kulinarik – Beim Deutschen Rotweinpreis der Zeitschrift VINUM hat die Ahr ihrem Titel als ausgewiesenes  Rotweinanbaugebiet alle Ehre gemacht: Gleich fünf Weingüter aus dem Ahrtal landeten bei der Preisverleihung am vergangenen Samstag im Helmut-Gies-Bürgerzentrum Ahrweiler auf dem Siegertreppchen.

Den ersten Platz belegte das Weingut O. Schell aus Rech in der Kategorie „Spätburgunder bis 19,99 Euro“ mit seinem 2021er Bad Neuenahrer Sonnenberg Spätburgunder trocken. In der Kategorie „Spätburgunder bis 39,99 Euro“ errang das Weingut Max Schell mit seinem 2020er Ahrweiler Rosenthal Spätburgunder trocken Grand Max „S“ den zweiten Platz. Eine weitere Auszeichnung ging in der Kategorie „Spätburgunder ab 40 Euro“ an die Ahr. Das Weingut H.J. Kreuzberg überzeugte hier mit dem 2019er Ahrweiler Silberberg Spätburgunder VDP.Großes Gewächs auf dem dritten Platz. Stark waren die Weingüter von der Ahr auch in der Kategorie Frühburgunder, der im Ahrtal als besondere Spezialität gilt. Das Weingut Peter Kriechel belegte hier mit dem 2021er Ahr-Frühburgunder B trocken den zweiten Platz. Die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr räumte mit dem 2020er Frühburgunder trocken Goldkapsel *** den dritten Platz ab.

„Das Weinbaugebiet Ahr hat beim Deutschen Rotweinpreis mit seinen Kernkompetenzen, den Spätburgundern und Frühburgundern, geglänzt“, so Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V. „Dass wir sogar fünf Preise an die Ahr holen konnten, zeigt, auf welchem Qualitäts-Niveau und mit wieviel Leidenschaft unsere Winzerinnen und Winzer ihre Weine produzieren.“

Publikumsverkostung mit Siegerweinen

Nach der feierlichen Preisverleihung hatten Rotwein-Fans die Gelegenheit, insgesamt rund 150 Weine der Sieger-Weingüter im Rahmen einer Publikumsverkostung zu probieren. Insgesamt hatte die Zeitschrift VINUM Sieger in 13 Kategorien gekürt, darunter beispielsweise auch Merlots, Cabernets und Cuvées. An den Ständen der Weingüter herrschte reger Betrieb. Hier wurde noch geschnuppert, dort schon gekostet, es gab viele Fachgespräche und die Winzerinnen und Winzer aus dem Ahrtal und aus ganz Deutschland erteilten gerne Auskunft über ihre Weine und deren Ausbau.

Wine and Dine-Abende

Bereits am Freitagabend konnten Gäste an dem Event „VINUM goes Valley – der Rotweinpreis im ganzen Tal“ teilnehmen. Bei den Wine and Dine-Abenden servierten Top-Restaurants im Ahrtal zu einem 4-Gang Menü der Küchenchefs insgesamt zwölf ausgewählte Rotweine, darunter vier Gewinner-Weingüter des Rotweinpreises sowie Weingüter aus dem Ahrtal. Im Restaurant Brogsitter‘s Sanct Peter führte VINUM- Redakteurin Claudia Stern unterhaltsam und mit vielen Informationen zu den Weinen und Weingütern durch den Abend. Zum Menü wurden Weine der Weingüter Hammel & Cie aus Kirchheim, Jürgen Krebs aus Freinsheim, Jürgen Frey aus Esslingen, Peter Kriechel aus Ahrweiler und Brogsitter gereicht.

Im Hotel-Restaurant Hohenzollern in Ahrweiler begrüßte VINUM-Redakteur Harald Scholl die Kulinarik- und Weinfreunde. Neben dem Siegerwein des Weingutes O. Schell aus Rech gab es den vier Gängen weitere korrespondierende Weine der Weingüter Escher aus Schwaikheim, Fritz Waßmer aus Bad Krozingen, Jürgen Frey aus Esslingen und Peter Kriechel aus Ahrweiler.

Diese Veranstaltung konnte im Ahrtal in dieser Form nur mit der großzügigen Unterstützung von der Kreissparkasse Ahrweiler, der VR Bank RheinAhrEifel, Zwiesel Kristallglas und SELTERS Mineralquelle stattfinden.

 

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Anbieterwechsel beim Handyparken in Aachen – PaybyPhone App geht – EasyPark kommt

Aachen –  Die Zeiten des Parkens mit der PaybyPhone App sind vorbei: Ab dem 1. November geht die Parkapp EasyPark in Aachen an den Start.

So funktioniert die App

Wie beim Vorgänger PaybyPhone können Benutzer*innen mit EasyPark ihr digitales Parkticket lösen und bezahlen. Nach dem Download, folgt die Registrierung und das Auswählen der Zahlungsart in der App. Wenn sich das Programm öffnet, können die Benutzer*innen ihren Standort überprüfen und die Parkzeit über ein virtuelles Rad einstellen. Anschließend starten sie den Parkvorgang. Zum Stoppen oder Verlängern der Parkzeit müssen die Autofahrer*innen erneut das Rad drehen. Das Parken endet sonst automatisch nach Ablauf der eingestellten Zeit. Überwachungskräfte können bei einer Parkscheinkontrolle anhand des Nummernschildes prüfen, ob digital ein Ticket gelöst wurde.

Das kann die App außerdem:

Über eine Karte zeigt die App an, in welcher Parkzone sich die Benutzer*innen befinden. Parkende können in der App einstellen, dass sie 15 Minuten vor Ablauf der Parkzeit eine Push-Nachricht auf ihr Handy erhalten, um Strafzettel zu vermeiden. Jeder Bezahlvorgang wird übersichtlich mit Rechnung aufgelistet. Die Nutzung von EasyPark ist außerdem nicht auf Aachen beschränkt: In mehr als 600 deutschen Städten und über 20 Ländern europaweit können Autofahrer*innen über den Dienstleister ihr Fahrzeug parken. Flyer mit Informationen über die neue Software und einem fünf Euro Parkgutschein auf der Rückseite liegen zum Start des neuen Angebots, ab dem 1. November, solange der Vorrat reicht in den Bezirksämtern und Bürger*innenservice der Stadt Aachen aus.

Weitere Informationen

Der Vertrag mit dem Anbieter Paybyphone Deutschland GmbH mit der Stadt Aachen läuft Ende Oktober diesen Jahres aus. Für den neuen Anbieter fand ein europaweites Auswahlverfahren statt, in dem sich die EasyPark GmbH als wirtschaftlichste Option herausstellte. Die Software kann im Apple- und Google Play Store kostenlos heruntergeladen werden. In der Stadt Aachen parken Autofahrer*innen mit App bisher ohne zusätzliche Servicegebühr. Das heißt: Ein Parkticket online kostet genauso viel wie ein Parkticket am Automaten. Außerhalb von Aachen ist parken mit EasyPark ebenfalls möglich. Dort können allerdings – je nach Standort und Betreiber – zusätzliche Servicegebühren zu den Kosten des Parktickets anfallen.

Bei Problemen und Anliegen können Benutzer*innen der App sich unter der Mailadresse post@easypark.net melden oder den Kundendienst unter der Nummer +49 221 2601899 kontaktieren.

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Kunst & Kultur

Eifeler Dialekt steht im Mittelpunkt des aktuellen Heimat-Jahrbuches in der Vulkaneifel

Daun – „Eifeler Dialekt – oder eher die Dialekte der Eifel? Unsere Sprache, so wie sie sich entwickelt hat und welche Rolle sieh heute noch spielt“– so lautet das Schwerpunktthema des vor wenigen Tagen in der Historischen Wassermühle in Birgel vorgestellten Heimatjahrbuches 2024 des Landkreises Vulkaneifel. Über 30 Beiträge des 286 Seiten starken Werkes beschäftigen sich alleine mit diesem Thema. In unterschiedlichen Facetten haben die jeweiligen Autorinnen und Autoren Geschichten im Dialekt, über unser Platt oder die historische

Entwicklung des Dialektes eingereicht.  „Eh Schtöckelche üwer Platt“, Eifeler Platt als erste Fremdsprache, „Gendern op platt“ oder „Platt hürt önner Denkmolschotz“ – und viele weitere interessante Beiträge laden zum Lesen, Schmöckern und Schmunzeln ein. Und für alle, die den Eifeler Dialekt nicht beherrschen, gibt es bei Beiträgen in Platt auch immer die Version in Hochdeutsch dazu.

Über die jüngste Geschichte des Landkreises informiert der bewährte Jahresrückblick, der die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren lässt.

Neben dem Schwerpunktthema hat das Buch aber auch viele weitere spannende Themen zum Inhalt. Wissen Sie z.B. warum man in Brasilien Moselfränkisch spricht, wie der Ernstberg bei Daun 701 Meter hoch wurde oder was es mit einem rätselhaften Hausbrunnen in Auel auf sich hat? Die Antworten hierzu und viele weitere historische Begebenheiten, Beschreibung von Brauchtum und Traditionen, Geschichten oder Anekdoten aus unserem Landkreis finden interessierte Leserinnen und Leser im Heimatjahrbuch 2024.

Über 60 Autorinnen und Autoren haben erneut dazu beigetragen, dass ein interessantes und informatives Heimatjahrbuch und somit ein begehrtes Sammler – und Nachschlagewerk für unsere Region entstanden ist.

Es ist gute Tradition, dass die Kreisverwaltung Vulkaneifel die Autorinnen und Autoren zur Buchvorstellung in einen Betrieb im Landkreises Vulkaneifel einlädt. In diesem Jahr hatte die Kreisverwaltung in die Historische Wassermühle nach Birgel eingeladen. Der Nachmittag startete mit einer Mühlenführung mit Chefmüller Erwin von der Mühle.

Bei der eigentlichen Buchvorstellung im Anschluss an die Führung dankte Landrätin Julia Gieseking den zahlreichen Autorinnen und Autoren sowie den Mitgliedern des Redaktionsausschusses Brigitte Bettscheider, Siegfried Czernohorsky, Madlene Steffes, Dorothea Gessner-Blum, Elke Sprünker und Verena Bernardy, die in stundenlanger Arbeit die eingehenden Texte Korrektur lesen, redigieren und eigene Texte einbringen.

 

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Wirtschaft

Zukunftsweisende Kooperation – Regionale Unternehmen gründen Verein „Eifelkreis digital“

Bitburg – Um innovative Technologien, vorwiegend auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI), zum Wohle des Eifelkreises Bitburg-Prüm und der hier ansässigen Unternehmen zu erforschen, zu entwickeln und deren Anwendung und Verbreitung zu fördern, wurde nun der Verein „Eifelkreis digital“ gegründet.

In diesem neuartigen Zusammenschluss engagiert sich eine Gruppe namhafter Arbeitgeber aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm, mit dem Ziel, eine enge, wissenschaftliche und technische Vernetzung untereinander sowie mit Kooperationspartnern zu gewährleisten. „Der gemeinsame Fokus liegt unter anderem darauf, die Attraktivität unserer Region für Arbeitskräfte zu steigern“, erklärt Landrat Andreas Kruppert. Hierzu kooperiert der Verein eng mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), dem weltweit größten öffentlichen KI-Forschungszentrum, und seiner Außenstelle in Trier. Erster Meilenstein ist die Einrichtung eines „Transferlabors“, das gemeinsam mit dem DFKI am Sitz des Vereins in Bitburg entsteht.

„Unsere Initiative vereint in einem wegweisenden Modell die praktische Arbeitswelt mit der wissenschaftlichen Forschung und orientiert sich dabei ganz konkret am Bedarf des Wirtschaftsstandorts Eifelkreis“, sagt Jürgen Weiler, der in der Gründungsversammlung zum Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde. Zudem wurden für die kommenden zwei Jahre Ferdinand Niesen zum 1. Stellvertreter, Benedikt Ney zum 2. Stellvertreter, Thomas Gülich zum Schatzmeister sowie Norbert Meyer, Christian Hoor, Timo Geibel und Andreas Kruppert zu Beisitzern gewählt.

Weitere Schwerpunkte des Vereins sind die Unterstützung des Wissens- und Technologietransfers im Bereich digitaler Lösungen, der aktive Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie die gegenseitige technische Unterstützung. Auch will der Verein spezifische Anwenderschulungen für die Mitgliedsbetriebe und ihre Beschäftigten ausarbeiten und durchführen. Wesentliches Ziel ist es, die hiesigen Unternehmen sowie die Öffentlichkeit für den Innovationsgehalt, die Chancen und Risiken der digitalen Transformation zu sensibilisieren.

Die Gründungsmitglieder von „Eifelkreis digital“ sind: Weiler-Bau, Westeifel Werke, Euweco, Zahnen Technik, BIT Control, Kreissparkasse Bitburg-Prüm, Volksbank Eifel, STIHL, Bitburger Braugruppe, Industrie- und Handelskammer Trier, Kommunale Netze Eifel, LST-Automation, Tesla Automation sowie der Eifelkreis Bitburg-Prüm.