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HARIBO und die SDW starten Kampagne zur Kastanienrettung

Grafschaft – Mit über zehntausend Besucherinnen und Besuchern ist die HARIBO Kastanienaktion ein jährliches Herbst-Highlight, das über zehntausend Menschen aus vielen Orten Deutschlands zur Unternehmenszentrale nach Grafschaft, Rheinland-Pfalz, lockt.

Fleißige Sammlerinnen und Sammler tauschten vergangenes Wochenende, am 20. und 21. Oktober, stolze 292 Tonnen Kastanien und Eicheln gegen bunte HARIBO-Naschereien ein. Zusätzlich zum Tauschspaß startete in diesem Jahr eine Aufklärungs- und Aktivierungskampagne. Das Motto: „Gemeinsam retten wir die Kastanie!“. Denn seit mehreren Jahren sind deutschlandweit viele Kastanienbäume von zwei Krankheiten bedroht, ausgelöst durch die Miniermotte und ein Bakterium. HARIBO nutzte zusammen mit der SDW die große Reichweite der Kastanienaktion, um auf das Problem des Kastaniensterbens aufmerksam zu machen, Lösungen zu zeigen und die Menschen zu motivieren, sich für die Gesundheit ihres Lieblingsbaumes einzusetzen.

Zeit zu handeln – für gesunde Kastanienbäume
Die Rosskastanie ist ein echter Lieblingsbaum: Sie bietet an sonnigen Tagen ein schattiges Plätzchen und lädt im Herbst mit ihren kugelig-braunen Früchten zum Kastaniensammeln, Spielen und Basteln ein. Doch viele Kastanienbäume sind krank, haben häufig schon im Sommer braune, welke Blätter oder dunkle Flecken am Baumstamm. Schuld daran sind die sogenannte Miniermotte und das Pseudomonas-Bakterium. Die Miniermotte, ein kleiner Falter, befällt die Blätter der Kastanie: Ihre Larven fressen Gänge in das Blattgewebe, bis sie sich verpuppen und neue Falter schlüpfen. Auf diese Weise vermehrt sich die Miniermotte rasant, befällt unzählige Blätter am Baum und schwächt die Kastanie damit massiv. Der jahrelange Miniermotten-Befall macht den Baum umso anfälliger für das Pseudomonas-Bakterium, das zu Schäden an der Baumrinde des Stammes führt. In der Folge werden viele Kastanienbäume morsch, sterben ab und müssen gefällt werden. Einige Städte und Gemeinden pflanzen deshalb bereits keine Rosskastanien mehr nach, sodass die Kastanie langfristig aus vielen Orten verschwinden wird.

„Wir alle können etwas für die Kastaniengesundheit tun, indem wir das herabgefallene Herbstlaub aufsammeln und einer professionellen Entsorgung zuführen“, sagt Christoph Rullmann, Bundesgeschäftsführer der SDW. Warum das so ist und was es beim Laubsammeln und bei der Entsorgung zu beachten gibt, ist online unter www.kastanienrettung.de nachzulesen.

Kastanien sind für HARIBO und tausende Fans Herzenssache
Seit mehr als 85 Jahren lädt HARIBO im Herbst Sammel-Fans zur traditionellen Kastanienaktion ein, um gesammelte Kastanien und Eicheln gegen bunte HARIBO-Naschereien zu tauschen. Die Waldfrüchte spendet HARIBO als Winterfutter an Wildgehege in Deutschland und Österreich. „Bei HARIBO liegen uns die Kastanien sehr am Herzen, denn das gemeinsame Sammeln und Tauschen ist für alle Beteiligten immer eine Riesenfreude“, sagt Burkhard Zyber, Vice President Communications bei HARIBO Deutschland. „Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, über die Bedrohung unseres Lieblingsbaums aufzuklären – damit Herbstzeit auch in Zukunft Kastanienzeit bleibt.“

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Neue Trikots der Powervolleys mit Kreis-Düren-Logo

Düren – Powervolleys tragen den Wasserstoffkreis Düren in die Lande – Die SWD Powervolleys Düren und der Kreis Düren sind ein starkes Team. Das verdeutlicht jetzt auch das neue Trikot des Volleyball-Bundesligisten, auf dem sich der Wasserstoffkreis Düren präsentiert.

Eine gelungene Kooperation, denn beide, sowohl die Powervolleys als auch der Kreis Düren, setzen auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Deshalb ist der Kreis Düren als Modellregion für grünen Wasserstoff auch der passende Kooperationspartner für die neue Spielsaison, um auf dem Trikot mit eigenem Logo vertreten zu sein. „So machen wir weiter national und international auf uns aufmerksam“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Denn im Rahmen der Wasserstoff-Offensive wird nationale und internationale Aufmerksamkeit generiert und der ebenfalls international spielende Volleyballbundesligist unterstützt somit das Ziel des Kreises Düren, für das Klima einzustehen. „Wir stehen voll hinter dem Wasserstoffprojekt des Kreises“, betonte Tomas Kocian-Falkenbach, Geschäftsführer der Powervolleys.

Im Kreishaus in Düren präsentierte er das schicke, neue Trikot. Landrat Wolfgang Spelthahn und Annegret Greven, die das Projekt beim Kreis mit begleitet, waren angetan. Bei der Gelegenheit wurden auch gleich weitere Projekte besprochen, um die selbst gesteckten Nachhaltigkeitsziele weiter zu verfolgen.

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Die Sommerzeit endet am 29. Oktober 2023

Region – Am kommenden Sonntag, dem 29. Oktober 2023, um 3:00 Uhr morgens, endet dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde auf Winterzeit zurückgestellt, das heißt auf 2:00 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Die Zeitumstellung erfolgt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in weiteren Nachbarstaaten. Die Winterzeit gilt bis zur nächsten Zeitumstellung am 31. März 2024.

Für die EU-Mitgliedstaaten ist die Zeitumstellung durch europäische Regelungen vorgegeben. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.

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Auf dem Aachener Wohnungsmarkt ist keine Entspannung in Sicht

Aachen – Der aktuelle Wohnungsmarktbericht 2023 liegt vor – Globale Ereignisse haben im vergangenen Jahr auch den Aachener Wohnungsmarkt stark beeinflusst. Der Klimawandel, die Covid-19-Pandemie, der Konflikt in der Ukraine und die damit verbundene Änderung der Kreditzinsen haben gezeigt, wie schnell sich politische und wirtschaftliche Bedingungen ändern können. Der aktuelle Wohnungsmarktbericht zeigt, dass in nahezu allen Marktsegmenten eine steigende Anspannung zu beobachten war. Insbesondere die soziale Wohnraumversorgung steht in den kommenden Jahren vor zahlreichen Herausforderungen. Auf dem Aachener Wohnungsmarkt ist keine Entspannung in Sicht.

Wohnungspolitische Strategie der Stadt Aachen

„Vor dem Hintergrund eines angespannten Wohnungsmarktes ist die Sicherung des städtischen Ziels, jedem Menschen in Aachen eine bedarfsgerechte und bezahlbare Wohnung zu ermöglichen, noch komplexer und herausfordernder geworden. Die wohnungspolitische Strategie der Stadt Aachen muss entsprechend in Zukunft immer wieder zielgerichtet angepasst werden“, sagte Professor Dr. Manfred Sicking, städtischer Beigeordneter für Wohnen, Soziales und Wirtschaft, in einem Pressegespräch zur Vorstellung des neuen Wohnungsmarktberichts, der später am Tag druckfrisch den Mitgliedern des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses präsentiert wurde.

Planungsgrundlage für verschiedene Wohnungsmarktakteur*innen

Regelmäßig analysiert der Wohnungsmarktbericht des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration der Stadt Aachen auf breiter Datenbasis Trends und langfristige Entwicklungen auf dem Aachener Wohnungsmarkt. Seine Erkenntnisse eignen sich als verlässliche Planungsgrundlage und dienen der Stadt als Basis zur Entwicklung integrierter Strategien und zur zielgerichteten Ausrichtung wohnungspolitischer Handlungsinstrumente. Ein gutes Beispiel ist hier das Handlungskonzept Wohnen, das sich derzeit in der Umsetzungsphase befindet.

Die Bautätigkeit auf dem Aachener Wohnungsmarkt wird deutlich von Herausforderungen beeinflusst, die die Bau- und Immobilienbranche bundesweit stark beschäftigen. Hier spielen insbesondere die Kreditzinswende, die steigenden Baukosten und die hohe Inflationsrate eine entscheidende Rolle. Für 2022 wurden für Aachen historisch niedrige Baugenehmigungszahlen registriert. Lediglich 305 Wohneinheiten wurden im Neubau genehmigt, so wenige wie nie zuvor seit Bestehen der Aachener Wohnungsmarktbeobachtung.

Soziale Wohnraumversorgung

Eine zentrale Herausforderung bleibt, trotz aller ergriffenen Maßnahmen, die soziale Wohnraumversorgung. Der Bestand an öffentlich geförderten Wohnungen sank auf nur noch 9.510 Wohnungen und machten damit gerade einmal knapp sieben Prozent des Gesamtwohnungsbestands aus. Für nur noch 38 Wohneinheiten wurden Förderanträge bewilligt. Ursache hierfür waren unter anderem strategische Entscheidungen der Investierenden, da für 2023 deutlich bessere Förderkonditionen erwartet wurden. Bürgermeister Norbert Plum, Vorsitzender des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses:“ Viele interessierte Investierende verschoben ihre Vorhaben auf das aktuelle Jahr, die Antragszahlen für 2023 sehen bisher sehr gut aus.“ Plum betonte, dass auch der Aachener Quotenbeschluss einen wichtigen Anteil zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums beitrage. Erstmals beschreibe der Wohnungsmarktbericht im Sinne eines Controllings quantitativ sowie qualitativ die Wirksamkeit dieses Instrumentes.

Gemeinsame grenzüberschreitende Strategie

Mit der Analyse einer ersten Auswahl an euregionalen Indikatoren erweitertet die Stadt Aachen im aktuellen Wohnungsmarktbericht ihren Blick auf Wohnraumbedarfe und -entwicklungen in der Gesamtregion. „Die Profile und Herausforderungen für die Kommunen könnten kaum unterschiedlicher sein. Doch genau darin liegen auch Chancen für Synergieeffekte durch gemeinsame Handlungsansätze verborgen. Aus diesem Grund hat die Stadt Aachen in den vergangenen beiden Jahren themenspezifische euregionale und übergeordnete Fachtagungen der Kommunen organisiert und wird diesen Austausch weiter verstetigen“, berichtete Carina Begaß, Leiterin der Abteilung „Planung“ im Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration. Sie erklärte: „Es ist deutlich, dass die Stadt Aachen ihren Wohnbedarf nicht mehr allein decken kann. Eine gemeinsame un33grenzüberschreitende Strategie birgt daher viele Chancen für die soziale Wohnraumversorgung sowie die Siedlungs- und Mobiliätsentwicklung.“

Neubauprojekt Akazienstraße

Das Pressegespräch zum neuen Wohnungsmarktbericht fand in einem Neubauprojekt der Gewoge AG an der Haarener Akazienstraße statt. Bis Anfang 2024 wird die Wohnungsgesellschaft dort 20 neue, öffentlich geförderte Wohnungen fertigstellen.

Wohnungsmarktbericht 2023

Eine gedruckte Ausgabe des Wohnungsmarktberichts 2023 kann beim Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration der Stadt Aachen unter der Telefonnummer 0241/432-56306 oder der Mail-Adresse komwob@mail.aachen.de angefordert werden. Im Internet ist der Wohnungsmarktbericht unter www.aachen.de/wohnungsmarktbericht zu finden.

 

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Kaisersescher Verbands-Bürgermeister als Vorsitzender der Wasserstoff-Initiative bestätigt

Kaisersesch – Der größte Erfolg der rheinland-pfälzischen Wasserstoffinitiative (H2BZ Netzwerk RLP e. V.) hier in Kaisersesch ist sicherlich die Ansiedlung des SmartQuart-Projektes in Kaisersesch, das bereits vor vier Jahren auf den Weg gebracht wurde. Dieses Projekt hat sich mittlerweile zu einem landesweiten Vorzeigeprojekt entwickelt. Vorstandsmitglieder des H2BZ Netzwerkes besuchten als Experten auch andere Wasserstoffinitiativen, wie in Bendorf, in der Westpfalz und in Rheinhessen.

Im vergangenen Jahr hat das H2BZ Netzwerk ein neues Projekt ins Leben gerufen, bei dem jedes Mitglied wöchentlich einen Newsletter mit den aktuellsten Informationen aus der Wasserstoffbranche erhält. Dies stellt sicher, dass die Mitglieder stets auf dem neuesten Stand der Entwicklungen in der Wasserstoffwirtschaft sind, ohne mühsam in verschiedenen Medien nach Informationen suchen zu müssen.

Die diesjährige Mitgliederversammlung brachte auch Neuwahlen hervor. Neben Albert Jung (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch) als Vorsitzenden wurden Joachim Thon als zweiter Vorsitzender, Ulrich Zimmer als Schatzmeister, Silvia Eifel als Schriftführerin sowie Jürgen Hansen, Uwe Diederichs-Seidel und Georg Valder als Beisitzer gewählt. Edgar Johann und Gerhard Walgenbach wurden als Kassenprüfer für die nächsten drei Jahre bestätigt.

Des Weiteren wurden folgende Beiräte berufen: Dr. Katrin Zimmermann (Klimaschutzministerium, Mainz), Dr. Peter Götting (Energieagentur Rheinland-Pfalz), Dr. Günther Kolb (Fraunhofer ICT-IMM, Mainz), Wolfgang Schäfer (Kuba Gymnasium Münstermaifeld), Dr. Friedhelm Fischer (HWK Koblenz) und Prof. Oliver Türk (TSB Bingen).

Hintergrundinformationen zum H2BZ Netzwerk RLP e. V.

Der gemeinnützige Verein wurde im November 2005 in Kaisersesch gegründet und ist in Rheinland-Pfalz das einzige Netzwerk, das sich mit den Themen Wasserstoff und Brennstoffzelle beschäftigt. Durch seine Beiratsstruktur ist der Verein wissenschaftlich, wirtschaftlich und auch politisch sehr stark vernetzt.

Finanziell und personell wird das H2BZ Netzwerk RLP von der Verbandsgemeinde Kaisersesch unterstützt. Neben der Realisation eigener Projekte ist das Netzwerk auch an Energieprojekten der Verbandsgemeinde Kaisersesch und anderer Institutionen beteiligt. Mit den Aktivitäten und Projekten des Vereins soll ein deutlicher Beitrag zur Stärkung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Rheinland-Pfalz geleistet werden.

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Am 30. Oktober ist Weltspartag

Region/Mayen – KSK Mayen lädt Groß und Klein eine Woche lang ein, ihr Sparschwein zu leeren – Seit 99 Jahren findet er einmal jährlich Ende Oktober statt: der Weltspartag. Die Idee für diesen Tag geht auf den 1. Internationalen Sparkassenkongress (First International Thrift Congress) im Oktober 1924 in Mailand zurück, an dem sich damals 27 Länder weltweit beteiligten. Kerngedanke des Weltspartages war und ist die Förderung des Spargedankens und somit der Vermögensaufbau für die Zukunft – heute so aktuell wie damals.

Daher lädt die Kreissparkasse (KSK) Mayen auch in diesem Jahr wieder große und kleine Kunden herzlich zum Weltspartag am 30. Oktober in ihre Filialen ein. Getreu dem Motto „Die Zeit vergeht, das Gute besteht“, feiert die KSK Mayen diesen Tag in diesem Jahr eine ganze Woche lang und verlängert den Weltspartag bis zum 3. November, um ihre Kundinnen und Kunden über die individuellen Möglichkeiten zur Geldanlage sowie zur Altersvorsorge zu informieren. Aber auch für die „kleinen“ Kunden lohnt sich der Besuch der KSK-Geschäftsstellen. Sie können ihr Sparschwein abgeben und sich über tolle Präsente freuen. Hierbei ist das erklärte Ziel der KSK Mayen, junge Menschen, z.B. mit einem Taschengeld-Konto, beim Erlernen des richtigen Umgangs mit Geld zu unterstützen. Kinder und Jugendliche können in diesem Jahr mit der Abgabe ihres Sparschweins auch an einem Gewinnspiel zum Weltspartag teilnehmen, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt. Und in den größeren BeratungsCentern der KSK Mayen werden rund um den Weltspartag zudem auch spannende Aktionen für Kinder angeboten.

Doch was hat es eigentlich mit der Geschichte des Sparschweins auf sich? Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt das Sparschwein. Erste aus Ton geformte Sparschweinchen tauchten schon im Mittelalter auf. Aber warum Schweine? Sie stehen für Glück und Wohlstand! Nur jemand, der vermögend war konnte sich eigenes Vieh leisten und hatte immer etwas zu Essen. Ab Mitte des 19 Jahrhunderts gab es dann das Sparbuch, auf das die Menschen ihr Erspartes einzahlen konnten. Heute steht in erster Linie der Gedanke des Vermögensaufbaus im Vordergrund. Zudem zeigt sich, dass sich die lange Phase mit niedrigen Zinsen der letzten Jahre so langsam wieder entspannt und der Spargroschen wieder einen Zinsertrag verspricht.

 

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Corinne Rasky verlässt die GenoEifel

Kall – Projektkoordinatorin wechselt nach sechs Jahren – Nachfolge wird bis Jahresende geregelt – Corinne Rasky, die sechs Jahre lang als Projektkoordinatorin die Generationengenossenschaft Eifel, kurz GenoEifel, mit gegründet, geprägt und entwickelt hat, verabschiedet sich zum 1. November und stellt sich einer neuen beruflichen Herausforderung.

Der Abschied fällt ihr nicht leicht, aber für sie war es Zeit, etwas Neues zu beginnen: „Meine Aufgabe als Mitgründerin und Projektkoordinatorin habe ich mit viel Freude ausgeübt und bin dankbar dafür, dass ich in dieser Zeit das wertvolle Hilfe-Helfer-Netzwerk auf den Weg bringen und viele Erfahrungen machen durfte“, sagt Corinne Rasky zum Abschied. Sie freue sich, „die GenoEifel gut geordnet und aufgestellt zu verlassen und wünsche den Kolleginnen und Kollegen viel Schwung, Freude und Zuversicht für die nächste Zukunft – die Geno 2.0.“

Malte Duisberg, Vorstandssprecher der GenoEifel, dankt Corinne Rasky ausdrücklich für ihre Unterstützung: „Mit Corinne Rasky verlässt die GenoEifel eine Persönlichkeit, die die Fähigkeit besitzt, andere zu inspirieren und für gemeinsame Ziele zu begeistern – sowohl durch ihre fachliche als auch zwischenmenschliche Kompetenz. Ihren Einsatz, auch in herausfordernden Zeiten, schätzen wir sehr und wünschen ihr für ihre neue Aufgabe alles Gute.“

Die Nachfolge für die Position der Projektkoordination wird laut Malte Duisberg in den nächsten Wochen geklärt. „Wir sind zuversichtlich, dass wir bis Jahresende eine geeignete Person finden. Sie wird diese Stelle mit viel Motivation und Engagement für die Belange der GenoEifel und ihrer Mitglieder ausfüllen“, so der Vorstandssprecher.

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HWK Trier Konjunktur-Umfrage – Verbesserte Geschäftslage dennoch sorgenvoller Blick in die Zukunft

Region/Trier – Das regionale Handwerk behauptet sich in der Wirtschaftskrise. Viele Unternehmen erholen sich langsam von den Herausforderungen der letzten Jahre. Das geht aus der aktuellen Herbst-Konjunkturumfrage der Handwerkskammer (HWK) Trier hervor.

91,5 Prozent der befragten Unternehmer zeigen sich mit der aktuellen Geschäftslage zufrieden. Das sind rund 7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Am positivsten beurteilen die Bauhaupt- und Ausbaugewerbe sowie das Gesundheitsgewerbe die derzeitige Geschäftslage. Am schwächsten wird die momentane Lage vom Kraftfahrzeuggewerbe und Lebensmittelgewerbe bewertet.

Auf die kommenden Wochen blicken die Unternehmer nicht ganz so optimistisch. Rund jedes dritte der befragten Unternehmen geht von einer Verschlechterung der Geschäfte aus. Insgesamt rechnen über alle Branchen hinweg 57,8 Prozent mit einer gleichbleibenden Geschäftslage, nur 10,2 Prozent erwarten eine bessere Geschäftslage. Die besten Erwartungen liefern dabei die Gesundheitsgewerbe und die Handwerke für den gewerblichen Bedarf, zu denen Gebäudereiniger, Land- und Baumaschinenmechaniker oder Metallbauer zählen. Mehr als acht von zehn Befragten dieser Gewerke und rund 3/4 der befragten Unternehmen aus den Lebensmittel- und Kraftfahrzeuggewerben sowie der personenbezogenen Dienstleistungsgewerbe rechnen mit einer gleichbleibenden oder sich verbessernden Lage. Damit blicken vor allem die Kfz-, Lebensmittel- und Gesundheitsgewerbe optimistischer in die Zukunft als noch im Herbst 2022. Am wenigsten optimistisch sind das Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Hier erwarten aber immerhin rund sechs von zehn Befragten eine gleichbleibende oder verbesserte Geschäftslage.

84,9 Prozent der Befragten über alle Gewerbegruppen hinweg geben aktuell eine Auslastung von über 70 Prozent an. Branchenübergreifend melden die Betriebe nach wie vor eine hohe Auftragsreichweite von über 10 Wochen, allerdings ist diese Zahl rückläufig. 2022 waren es noch über 13 Wochen. Immerhin rund die Hälfte rechnet mit einem gleichbleibenden Auftragsbestand, 8,7 Prozent rechnen mit einem steigenden. 38,1 Prozent gehen von einem Rückgang aus.

Über die Hälfte der Handwerksunternehmen der Region gibt an, auch im zweiten Halbjahr 2023 in ihren Betrieb investiert zu haben. Dafür haben sie im Durchschnitt mehr als 37.200 Euro aufgewendet.

Die Beschäftigungszahlen im regionalen Handwerk sind in zwei von drei befragten Unternehmen gleichgeblieben. 16 Prozent melden sogar höhere Beschäftigtenzahlen. Der Umfrage zufolge gehen 7 Prozent der Betriebe davon aus, in den kommenden Monaten weiteres Personal einzustellen, fast 17 Prozent rechnen dagegen mit einer sinkenden Mitarbeiterzahl.

Die Preisentwicklungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr beruhigt. Waren es 2022 branchenübergreifend noch nahezu alle Befragten, die mit Preissteigerungen im Einkauf zu kämpfen hatten und weitere erwarteten, sind es 2023 nur noch weniger als die Hälfte. Von sinkenden Einkaufspreisen berichten jedoch lediglich knapp 8 Prozent, mit einer Senkung der zukünftigen rechnen nur rund 6 Prozent. Lediglich jeder Dritte will im letzten Quartal die Verkaufspreise angepasst haben oder plant weitere Preisanpassungen in den kommenden drei Monaten.

Das regionale Handwerk blickt etwas positiver in die Zukunft als noch vor einem Jahr. Dennoch sind die Belastungen und Risiken aufgrund des aktuellen Weltgeschehens weiter hoch. „Das Bauhandwerk sieht dunkle Wolken aufziehen, insbesondere für den Neubau“, sagt HWK-Chefvolkswirt Dr. Matthias Schwalbach. „Die aktuelle Lage ist aber noch gut: Das Handwerk der Region steht fest im Wind.“

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Neue 24-Std-Automaten – SB-Tankstelle der Firma Schäfer bietet Neuerungen

Mechernich/Blankenheim/Euskirchen – Quasi direkt vor der Haustür vieler Autobahnanrainerkommunen, nur einen Kilometer von der A-1-Abfahrt Mechernich/Bad Münstereifel entfernt, gibt es immer preisgünstig und meistens ohne Wartezeiten Super, Super plus, Super E10, Diesel, Autogas und Adblue.

Inhaber und Geschäftsführer Christoph Lehner stellte Medienvertretern an der Tankstelle von „Schäfer-Reisen“ neue Tankautomaten vor, die die Selbstbedienung mit allen Tank- und Kreditkarten an sieben Zapfsäulen gleichzeitig ermöglichen: „Die Bedienung ist selbsterklärend, kontaktlos, mit allen Kartensystemen und Touchscreen möglich.“

Neue Säulen, stärkere Pumpen

Bislang gab es pro Insel mit zwei Zapfsäulen und einer Gasentnahme nur ein solches Bedienungsterminal, jetzt zwei. „Das zieht eine erhebliche Zeitersparnis in Stoßzeiten nach sich“ erläutert Christoph Lehner: „An der Diesel-Tankinsel 1 und 2 wurden außerdem neue Zapfsäulen mit leistungsfähigeren Pumpen installiert.“ Das beschleunige den Tankvorgang bei Pkw und vor allem bei Nutzfahrzeugen.

„Ebenso auch unsere großzügige Anlage mit breiten Anfahrt- und Rundfahrtmöglichkeiten direkt ab dem Kreisverkehr an der B 477, Autobahnauffahrt zur A1“, so Christoph Lehner: „Wir sind preiswert, haben 24 Stunden offen, es gibt keine Wartezeiten an der Kasse, EC-Karte genügt!“ Fürs „Navi“ kann man die Adresse „Kiefernweg 44“ in Mechernich eingeben.

Für Vieltanker und Geschäftskunden gibt es Kundenkarten von „Schäfer-Reisen“ mit einmal monatlicher Abrechnung per Abbuchung. Bei der Kundenkarte besteht die Möglichkeit, individuelle Daten, Kilometerstand und Sicherheitseinstellungen mit verwalten zu lassen. An den neuen Tankautomaten kann man den tatsächlichen Kilometerstand eingeben. Wer diese Angaben nicht benötigt, wählt „Null“.

Genaue Informationen gibt es unter www.tank-netz.de Wer sich für die Karte interessiert, bekommt im Verwaltungsgebäude von „Schäfer-Reisen“ am Kiefernweg 44 nähere Informationen. Dort gibt es auch das ganze Jahr Tankgutscheine in frei wählbarer Größenordnung.

Wertvoll und nützlich

„Sie eignen sich gerade jetzt als wertvolles und nützliches Weihnachtsgeschenk“, so Elisa Schikorra von der Mechernicher Traditionsfirma „Schäfer Reisen“: „Für Nikolausabend oder den weihnachtlichen Gabentisch auch im Geschenkdesign!“

Ihre Kollegin Renate Heyartz: „Arbeitgeber können für ihre Mitarbeiter lohnsteuerfreie Tankgutscheine erwerben, die Höhe bestimmen sie selbst.“ Bis 50 Euro kann einmalig oder jeden Monat getankt werden. „Manche Arbeitgeber wählen die regelmäßige Form, um ihren zuverlässigen Arbeitnehmern zu danken“, so Inhaber Christoph Lehner.

Seine Mitarbeiterin Renate Heyartz: „Andere ordern einen ganzen Stapel Gutscheine, um sie für besondere Leistungen nach und nach an ihre Leute auszugeben.“ Seit dem 1. Januar 2022 können Arbeitgeber jeden Monat bis zu 50 Euro als steuerfreien Sachbezug an Ihre Mitarbeiter ausschütten. 

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Mayen-Koblenz im Zeichen des Sports

Region/Mayen-Koblenz – Landrat zeichnet herausragende Sportler, Persönlichkeiten und Vereine aus – Bei der Veranstaltung „Sport in MYK“, die nach coronabedingter Pause erstmals wieder stattfinden konnte, hat Landrat Dr. Alexander Saftig die Sportmedaille an den Turnverein (TV) Miesenheim verliehen. Den Sportehrenbrief für außerordentliches Engagement in Sportvereinen erhielten Andrea Berschbach aus Kruft und Fred Pretz aus Urbar. Bei der Sportlerehrung wurden 40 Sportler für ihre Top-Platzierungen auf Bundes-, Landes- und internationaler Ebene ausgezeichnet.

Die Preisträger der Veranstaltung „Sport in MYK“ 2023. Foto: Kreisverwaltung/W.Schäfer

„Leistung für Anspruchsvolle, Spaß für jedermann – wie wir als Verein die verschiedenen Sportbedürfnisse von Menschen in Einklang bringen“ lautete das Motto für den Wettbewerb um die diesjährige Sportmedaille der Sportstiftung Mayen-Koblenz, die mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro verbunden ist. Angesprochen werden sollten mit dem Motto Vereine, die an beiden Enden des Spektrums – dem Freizeit- und dem Leistungssport – intensive Bemühungen anstellen.  „Wir haben viele Bewerbungen mit tollen Ideen von Vereinen erhalten. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie vielfältig das Erreichen eines Ziels umgesetzt werden kann. Zudem sind wir durch die Bewerbungen auch in unserem bestehenden Gesamteindruck bestätigt worden – die Vereine im Landkreis leisten eine hervorragende Arbeit“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig vor rund 170 Gästen bei der Feierstunde im Bürgerhaus in Kottenheim. Der TV Miesenheim hat es geschafft, sich ständig neu zu erfinden und auf die individuellen Sportbedürfnisse der Mitglieder einzugehen. Der mitgliederstarke Verein ermöglicht es, dass insbesondere Kinder in einem angenehmen Umfeld, ohne das Gefühl von Ausgrenzung aufgrund der Leistung und ohne das Gefühl von Unterforderung für Talente, die ersten sportlichen Schritte gehen können. Darüber hinaus zeigt der Club in vorbildlicher Art und Weise, dass es möglich ist, sowohl junge wie auch ältere Mitglieder in die Vereinsarbeit einzubeziehen. Die Mitglieder profitieren ihrerseits durch verschiedenste Förderungen. „Als Landkreis brauchen wir Menschen und Vereine, die sich engagieren. Wir brauchen Menschen, die andere mitreißen und das Potential in ihnen erkennen. Im Turnverein Miesenheim finden wir solche Menschen“, lobte der Landrat das Engagement.

Andrea Berschbach erhielt den Sportehrenbrief für ihr fast 40-jähriges Engagement beim TV Kruft. Seit vielen Jahren ist sie als Übungsleiterin in den Abteilungen Turnen und Gymnastik aktiv. Allerdings beschränkt sich Berschbachs ehrenamtlicher Einsatz nicht nur auf den sportlichen Bereich, denn als Erste Vorsitzende gestaltet sie die Vereinsarbeit aktiv mit. Auch Fred Pretz erhält den Sportehrenbrief für sein langjähriges Engagement. Da er aus terminlichen Gründen nicht persönlich anwesend sein konnte, wird seine Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Pretz war nicht nur lange Jahre als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vallendar ein verlässlicher Ansprechpartner für Sportvereine, sondern ist auch selbst in mehreren Sportvereinen Mitglied. Seit Jahren engagiert er sich für die Sportförderung im Landkreis. Er war Präsident des Sportbundes Rheinland und wirkt bis heute aktiv im Sportausschuss des Kreises Mayen-Koblenz sowie im Kuratorium der Sportstiftung MYK mit.

Hintergrund: Die Sportstiftung

Die Sportstiftung des Landkreises Mayen-Koblenz unterstützt die Vereine im Kreisgebiet. Im Jahr 2000 wurde sie von der Kreissparkasse Mayen und der Sparkasse Koblenz ins Leben gerufen. Die „MYK-Sport-Medaille“ wird seit 2005 verliehen. Die Auszeichnung samt Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro wurde somit in diesem Jahr zum 15ten Mal verliehen.