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Eifel Tourismus GmbH verstärkt Fachkräfte-Netzwerk der EIFEL Arbeitgeber

Prüm/Nettersheim/Region – Es ist ein starkes Zeichen: Die Eifel Tourismus GmbH (ET) ist neues Mitglied im Netzwerk der EIFEL Arbeitgeber. Während der Gesellschafterversammlung im Naturzentrum Eifel in Nettersheim, überreichte Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL, die Urkunde: „Für mich bedeutet der Eintritt der Eifel Tourismus GmbH in das regionale Fachkräftenetzwerk Arbeitgebermarke EIFEL ein starkes Signal nach innen und außen. Es ist einerseits ein Schulterschluss zur noch engeren Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Marke Eifel. Andererseits wird mit Vorbildcharakter vorangegangen und zur Nachahmung aufgerufen; denn Fachkräftesicherung und Employer Branding gehen uns alle an.“

Die Eifel Tourismus GmbH

Die Eifel Tourismus GmbH ist für die gesamte Eifel zuständig und kümmert sich als Destinations-Management-Organisation um das Tourismusmanagement und Wirtschaftsstandortmarketing der Eifel. Die ET hat ihren Sitz in Prüm, koordiniert alle in den Regionen vorhandenen Kräfte und tritt nach außen als die zentrale Management- und Marketingorganisation der Eifel auf. Sie ist gleichermaßen Initiator, Motor, Moderator und Organisator und steht für Qualität und Professionalität. Neben der institutionellen Zusammenarbeit gilt dem Aufbau von Netzwerken über die nationalen, länderspezifischen und regionalen Grenzen hinaus die besondere Aufmerksamkeit. Die Marke EIFEL führt in diesem Sinne die Lebenswelten der Markenpartner zusammen. Sie ist das Bekenntnis zur vertrauten Heimat, zum faszinierenden Natur- und Kulturraum, zum attraktiven Wirtschaftsstandort, touristischen Reiseziel und regionalen Qualitätsanbieter. Sie ist einer von fünf Gesellschaftern der Regionalmarke EIFEL.

Der INQA-Prozess

Das 25-köpfige Team hat schon immer an Verbesserungen ihrer Services gearbeitet, zum Beispiel im Rahmen des Qualitätssiegels Service Qualität Deutschland. Dieses Siegel ist jedoch im Schwerpunkt nach außen, kundenorientiert ausgerichtet. Die Eifel Tourismus GmbH hat in einem sich schneller verändernden Markt mit wachsenden Herausforderungen immer neue Aufgabe übernommen und suchte sich bewusst ein zukunftsorientiertes Tool zur internen Organisationsentwicklung aus: Den INQA Prozess Kulturwandel – Arbeit gemeinsam gestalten.

„Wir sind stolz auf das, was wir in den vergangenen Jahren erreicht haben, trotz einer hohen Arbeitsdichte. Der INQA-Prozess hat uns aber auch vor Augen geführt, dass der Prozess der Veränderung nie zu Ende sein wird und wir unsere Arbeitsprozesse immer wieder hinterfragen müssen. Mit der Zertifizierung als EIFEL Arbeitgeber möchten wir als Vorbild dienen und andere Unternehmen aus der Eifel ermutigen, sich diesem Netzwerk anzuschließen. Gemeinsam können wir die Aufgaben wie die Fachkräftesicherung besser meistern“, erklärt Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH.

Hintergrund:

Der Bereich EIFEL Arbeitgeber ist neben EIFEL Energie, EIFEL Gastgeber und EIFEL Produzent die vierte Säule der Regionalmarke EIFEL. Kern aller Bereiche ist der Nachweis einer unabhängig geprüften, hohen Qualität. Ziel ist es, die Region gemeinschaftlich als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum von innen heraus zu stärken.

INQA steht für Initiative Neue Qualität der Arbeit und unterstützt vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei der Gestaltung der Transformation der Arbeitswelt und hat besonders die Arbeitsbedingungen im Fokus.

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Kunst & Kultur

Jahrbuch 2024 des Kreises Euskirchen – „Umweltschutz und Klimawandel“ im Fokus

Euskirchen/Mechernich – Landrat Markus Ramers stellte das Buch mit Kreisarchivarin und Federführerin Heike Pütz in Nettersheim vor – Ab sofort im Handel – „Umweltschutz und Klimawandel“ lautet das Schwerpunktthema des diesjährigen Jahrbuches 2024 des Kreises Euskirchen. Dieses stellte Landrat Markus Ramers nun gemeinsam mit Kreisarchivarin Heike Pütz im nagelneuen „Holzkompetenzzentrum Nettersheim“ vor. Sie hatte das Jahrbuch federführend betreut.

17 interessante Geschichten enthält das Werk. Ob zur Flutkatastrophe von 2021 und ihren Folgen, zu biologisch-dynamischem Landbau, „wunderschönen Alleen“ oder der Rückkehr des Wolfes, der auch das Buchcover ziert. Das Buch enthält Aktuelles, Historie und „Herzensprojekte“ der Städte und Kommunen im Kreis, bei denen besonders eines Sichtbar werde: „Vielfalt“.

„Genau richtige Mischung“

Dazu zitierte Markus Ramers in seiner Eingangsrede den französischen Autor André Malraux (1901-1976): „Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern“ – vor den über 20 anwesenden „Möglichmachern“, Autorinnen und Autoren, Journalisten, der Bad Münstereifeler Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian und „Weiss-Verlag“-Geschäftsführer Alexander Lenders.

Das Buch spiegele passen dazu die Entwicklung des Kreises, gerade in Sachen Naturschutz, im Laufe der Jahrzehnte und sogar Jahrhunderte bis heute sehr gut wider. Er führte aus: „In das Buch ist wieder eine Menge Arbeit geflossen. Ein ideales und bezahlbares Weihnachtsgeschenk, wie jedes Jahr!“ Erhältlich sei es ab sofort im regionalen Buchhandel.

Landrat Ramers dankte Pütz für ihren Einsatz, allen Autorinnen und Autoren für ihre Beiträge und dem „Weiss-Verlag“ für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch der „VR-Bank Nordeifel eG“ galt Dank. Sie hatte „großzügige Unterstützung zum Druck des farbigen Einbandes“ geleistet.

Federführerin Heike Pütz sprach im Anschluss an den „Chef“ ebenso den Autorinnen und Autoren ihren Dank aus, mit denen eine „sorgfältige Zusammenarbeit so wunderbar geklappt“ habe. Für sie enthalte das Buch die „genau richtige Mischung“ aus verschiedensten Themen und zeige das große Engagement der Menschen im Kreis auf, gerade beim Thema Naturschutz.

So historisch wie aktuell

Egal ob die Verleihung der „Rettungsmedaille des Landes NRW“ an den Floisdorfer Bauunternehmer Hubert Schilles, der den Kollaps der Steinbachtalsperre in der Flutnacht unter Einsatz seines Lebens verhindert hatte oder ein Besuch von Außenministerin Annalena Baerbock beim DRK im Kreis Euskirchen auf Burg Vogelsang zum „internationalen Rotkreuz-Tag“ – viele besondere, historische und ergreifende Momente sind im Buch festgehalten.

Gerade das Mechernicher Stadtgebiet kommt hier aber auch mit kleineren Geschichten wie den Bienenflüsterern Ludwig Schmitz und Dennis Oesterling oder der frisch gefeierten „Goldenen Hochzeit zwischen Mechernich und Kommern“ gut weg.

Auch geschichtliche Themen, zusammengetragen und verfasst von Regionalhistorikern, wie die Kriegserinnerungen des Wollseifeners Josef Zöll, Ausführungen zur Firmenicher „Barbarakapelle“ oder zum Eisenbahnwagon „Donnerbüchse“ (ehemalige Reichsbahn) im Satzveyer Gewerbegebiet kommen dabei genauso so wenig zu kurz wie eine historische Betrachtung von Umweltfolgen der Bleisande im ehemaligen Mechernicher Bergbaurevier.

„Heimat wieder präsenter“

Ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis – das sah auch „Weiss-Verlags“-Geschäftsführer Alexander Lenders so. Er sei froh, dass die eigene Heimat wieder präsenter und interessanter für die Menschen werde. Besonders freue ihn aber auch der Weg des diesjährigen Jahrbuches zurück zur Natur.

Vor einem Gruppenfoto mit allen Beteiligten, auf das eine anregender Austausch unter den Anwesenden folgte, betonte Heike Pütz: „Nach dem Jahrbuch ist vor dem Jahrbuch.“ Und so werde sie sich auch gleich schon wieder an die Orga des nächsten Werkes machen. Dieses hat das Thema „Reisen – Entwicklung des Tourismus hier und in der weiten Welt“. Darauffolgen sollen dann „die goldenen Zwanziger Jahre“ (2026) und „Made im Kreis Euskirchen“ (2027).

„Weiss-Verlag“: „Jahrbuch Kreis Euskirchen 2024“; Verschiedene Autoren; gebundenes Buch, 240 Seiten; Preis: 9,80 Euro (D); ISSN: 1863-592X

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Mayen-Koblenz heißt 56 neue deutsche Staatsbürger willkommen

Region/Mayen-Koblenz – In einer feierlichen Zeremonie im Kreishaus überreichte der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong jüngst 56 neuen deutschen Staatsbürgern ihre Einbürgerungsurkunden. „Ganz gleich, aus welchem Kulturkreis und welchem Herkunftsland Sie kommen oder welche persönlichen Schicksale und Lebensläufe Sie von zum Teil sehr entfernten Ländern zu uns nach Deutschland führten. Diese Entscheidung, die Sie mit Ihrem Antrag auf Einbürgerung getroffen haben, ist ein großer Vertrauensbeweis für Deutschland, für Rheinland-Pfalz und für den Landkreis Mayen-Koblenz – die Entscheidung unseres Landes, Ihren Antrag zu genehmigen, ist gleichermaßen auch ein großer Vertrauensbeweis für Sie“, sagte Pascal Badziong.

In seiner Rede unterstrich der Erste Kreisbeigeordnete zudem die Bedeutung der deutschen Staatsbürgerschaft sowie die Rechte und Pflichten, die damit einhergehen. Die freiheitliche Grundordnung ermöglich es jedermann, sich individuell frei zu entfalten und frei zu äußern. Badziong lobte die Demokratie, die nicht nur der Regierungsgewalt durch den Willen der Mehrheit gleichkomme, sondern auch Rechtsstaatlichkeit, Schutz von Minderheiten, Toleranz und die Förderung der kulturellen Vielfalt bedeutet. Nicht zuletzt warb der Erste Kreisbeigeordnete bei den Eingebürgerten um eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und betonte, dass gute Kenntnisse der deutschen Sprache für eine gelingende Integration von großer Bedeutung sind. Die Feierlichkeit endete mit der Nationalhymne. Wenn auch noch ungewohnt, so absolvierten die Eingebürgerten ihre erste „Pflicht“ als deutsche Staatsbürger dennoch mit Bravour.

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Gressberger haben Dreigestirn poklamiert – Kindheits-Träume wurden wahr

Mechernich-Kommern – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick proklamiert am Greesberg Prinz Jan I. (Jaeck), Jungfrau „Bärbel“ (Thomas Bank) und Bauer Marc (Schoeller) – Noch nie zuvor habe er die Kommerner Bürgerhalle derart gut gesehen, sagte Thomas Bank, der Präsident der örtlichen Schützengesellschaft, dem Reporter Cedric Arndt: „Ich stand schon oft hier oben auf der Bühne, aber das ist wirklich einmalig diesmal!“ Zumal der oberste Schützenbruder am Samstag nicht im grünen Rock die Bühne erklomm, sondern als Jungfrau Bärbel im Dreigestirn an der Seite von Prinz Jan I. (Jaeck) und Bauer Marc (Schoeller).

Am Samstag gaben die drei im Kommerner Gürzenich Vollgas in die neue Session: „Darum wollen wir keine langen Reden schwingen, sondern einfach gemeinsam feiern“, versprach Prinz Jan I., dessen Vater Rolf und Großvater Emil Jaeck ebenfalls bereits Tollitäten in Kommerner Dreigestirnen waren.

Als gebürtiger Bleibuirer kann Bauer Marc in diesem Dreigestirn die wenigsten Erfahrungen mit dem Kommerner Karneval vorweisen. Er habe jedoch als Schwager des Prinzen bereits einen ordentlichen Crashkurs erhalten, scherzte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der die Proklamation des Dreigestirns leitete.

Bei seiner kurzen Ansprache gab sich der „staatse Buur“ zurückhaltend. „Ich muss heute ein wenig auf meine Wortwahl achten. Als ich während der Kirmes verkündet habe, wir würden so richtig auf den Putz hauen, habe ich zu Hause Ärger von meiner Frau bekommen, weil ich ein anderes Wort verwendet habe…“ Hauptsache, es werde eine „geile Session“, so der Bauer, ein Enkel des früheren Mechernicher Stadtbrandmeisters Jean Schoeller. www.kg-greesberger.de

Enkel des Ex-Wehrführers

Thomas Metzen, Sprecher der „Greesberger“, schickte der Agentur ProfiPress einen Bericht mit der Überschrift „Kommern kann Karneval!“. Das designierte Dreigestirn sei endlich proklamiert worden. Im Programm der Proklamationssitzung traten Kölner Hochkaräter auf, wie „Dä Tuppes vum Land“, „Dä Nubbel“, „Lupo“ und „Torben Klein“.

„Jetzt jeht et endlich loss – et öss su witt, oss Dreijjestiern kann et kaum noch erwaade!“, skandierte Björn Schäfer, der zweite Vorsitzende und Prinzenführer kurz vor dem Einmarsch in die ausverkaufte Bürgerhalle. Tatsächlich hatte das neue Dreigestirn in den vergangenen Wochen bereits auf zahlreichen Veranstaltungen „geübt“ – aber immer in Zivil. Jetzt feierten Jan, Marc und Bärbel im vollen Ornat.

Das Tambourcorps Einigkeit Kommern begleitete das Dreigestirn auf seinem Triumphzug in die restlos ausverkaufte Bürgerhalle. Die Narrenherrscher verschenkten Rosen, Brezeln und Bützje. Nachdem sie sich durch die jubelnden Jecken gekämpft hatten, schritt man auf der Bühne gleich zur Tat. Der Bürgermeister der Stadt Mechernich, Dr. Hans-Peter Schick, proklamierte alle feierlich.

Für Prinz Jan I. gingen „Kindheitsträume in Erfüllung“. Das Motto der Tollitäten lautet: „Ejal, ob krüzz ode quer, fiere mir en Kommere dä Fasteleer!“. Nach der Inthronisierung gab es „Blitz un Donner“ mit Uwe Reetz und Wilfried Oberauner, zwei Kommerner Originale, die ihre Mitbürger liebevoll auf die „Schippe“ nahmen.

Dank für Wertschätzung

Ebenfalls mit im Programm das „Bürvenicher Danzspektakel“ und die „Domstädter“. Zum großen Finale wurden alle früheren Tollitäten geehrt, die da waren. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Sitzungspräsident Björn Schäfer für die große Teilnahme an der Sitzung und für die Wertschätzung der auftretenden Künstler.

„Ein großes Dankeschön geht an die befreundeten Karnevalsgesellschaften und Ortsvereine, die heute so zahlreich erschienen sind,“ sagte Schäfer beim Abschluss. Es erschien fast wie eine kleinere Version des Prinzenempfangs im Kreishaus. Unter anderem waren KG Hardtburg aus Stotzheim, der KV Harzheim, die KG Weyerer Blömsche, die Bergheimer Seilbahn-Jecken und der KV Vussem gekommen.

Die Vorsitzende Nicole Reipen war mit dem Verlauf des Kommerner Sessionsauftaktes zufrieden und meinte: „Wenn die Proklamation bereits ein solcher Erfolg ist, dann kann ich nur zu unserer Herrensitzung am 13. Januar sowie die Ü-30 Party an Weiberdonnerstag und zum Rosenmontagszug einladen.“

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Kunst & Kultur

Mehr als nur Prickeln… Partnerschaftsverein Wachtberg e.V. lud zum Champagner-Seminar ein

Wachtberg – In Frankreich und darüber hinaus in der ganzen Welt assoziiert man mit Champagner nicht nur ein edles Getränk, sondern auch die mondäne Welt der Schönen und Reichen. Dabei gibt es in der Champagne sehr viele Winzer, die ganz unprätentiös einfach nur den besten Schaumwein produzieren, auf den sie zu Recht stolz sein dürfen.

Wenn Wachtberger Familien ihre Freunde in Wachtbergs Partner-Gemeinden im Canton La Villedieu du Clain besuchen, gehört es bei vielen Gastgebern zur typisch französischen Kultur dazu, eine Flasche Champagner zu öffnen. Ein Grund mehr für den Partnerschaftsverein Wachtberg e.V., ergänzend zu den seit Jahren bei seinen Mitgliedern sehr beliebten französischen und italienischen Kochkursen nun zu einem Champagner-Seminar einzuladen. Hiltrud und Stefan Hahn vom Champagnerkontor Rheinland führten fachkundig und mit Unterstützung der Vorstandsmitglieder Hedwig Tesch, Astrid Binz-Wald, Martina Linten und ihrem Ehemann Gerhard die 40 Gäste in die faszinierende Welt des Champagners ein. Da trockene Theorie allein nicht geeignet erscheint, die vielfältige Kultur des Champagners kennenzulernen, wurden die Gäste bereits mit einem Glas Premier-Cru-Champagner begrüßt. Anhand der dann folgenden sechs weiteren Grand-Cru-Champagner wurden die besonderen Qualitätsmerkmale der Champagnerherstellung erklärt, die Champagner zu einem Schaumwein machen, der seinesgleichen sucht. Blanc de Blancs, Blancs de Noirs, Tirage, Rosé Saignée, Remuage, Degorgement, Brioche, Perlage und viele weitere Fachbegriffe wurden erläutert, so dass manchem Gast vor lauter Informationen schwindlig wurde…oder lag es vielleicht am Champagner?

Mit dem Genuss des Champagners wurde die Stimmung lockerer und schon bald entwickelten sich an den Tischen unterhaltsame Gespräche. So änderte sich der Schwerpunkt der Veranstaltung nach dem dritten Glas weg von der Wissensvermittlung hin zu einem unterhaltsamen Abend, den man mit alten und neuen Freunden des Partnerschaftsvereins verbrachte. Denn bereits in ihren Begrüßungsworten hatten Hiltrud und Stefan Hahn darauf hingewiesen: Die wichtigste Eigenschaft des Champagners ist es, dass er Menschen zusammenführt und gemeinsame Abende zu unvergesslichen Abenden macht. Alle Teilnehmenden waren nach drei Stunden sicher: Diesen Abend würde man so schnell nicht vergessen. (Partnerschaftsverein Wachtberg e.V., Hiltrud u. Stefan Hahn)

 

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8 x 11 Jahre – Mendiger Stadtsoldaten feiern Jubiläum

Mendig/Mayen/Region – KSK Mayen gratuliert mit 880 Euro zum 88-jährigen Bestehen – Gleich zu Beginn der 5. Jahreszeit durften sich die Karnevalisten der Stadtsoldaten 1935 Mendig über einen Spendenscheck der Kreissparkasse (KSK) Mayen freuen. KSK-Filialleiterin Katerina Heße und KSK-Vertriebsleiter Alexander Müller gratulierten daher kürzlich zum 88-jährigen Bestehen und übergaben hierzu in den Räumen des KSK-BeratungsCenters Mendig einen symbolischen Spendenscheck über 880 Euro.

„Als traditioneller Förderer von Kunst und Kultur in der Region nehmen wir als Kreissparkasse die Gelegenheit gerne wahr, das Engagement der Mendiger Karnevalisten zum Erhalt des karnevalistischen Brauchtums in der Region zu unterstützen. Im Karneval sehen wir eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und Bereicherung, alleine wenn man sich vor Augen hält, wieviele Kinder und Jugendliche hier eine Heimat finden. Daher werden wir auch in Zukunft als Partner an der Seite des Karnevals stehen“, betont Alexander Müller, der selbst im Mendiger Karneval aktiv ist.

Die Mendiger Stadtsoldaten, die zur Spendenübergabe standesgemäß in ihrem karnevalistischen Ornat erschienen, bedankten sich für die Unterstützung der KSK mit einem dreifach donnernden Mennesch Ahoi.

„Seit 1973 gehören die Stadtsoldaten 1935 Mendig der Karnevalsgesellschaft Niedermendig 1897 e.V. an und bilden dort die größte Abteilung. Unsere Mitglieder engagieren sich ausschließlich ehrenamtlich für den Erhalt unseres schönen Brauchtums und in der Jugendarbeit. Nun feiert Mendigs älteste karnevalistische Garde in diesem Jahr ihr 88-jähriges Bestehen. Neben einer großen Jubiläumsveranstaltung am 25. November zum Abschluss des Jubiläumsjahres werden wir natürlich auch das Korps, seine Historie und dessen Leistungen in einer Festschrift vorstellen“, erklärt Stefanie Busenkell als Vorstandsmitglied der Stadtsoldaten

„Mit unserer Jubiläumsveranstaltung läuten die Mendiger Stadtsoldaten gleichzeitig auch die Session 23/24 ein. Wir freuen uns auf die Damensitzungen und die Herrensitzung der KG Niedermendig und die Sitzungen der KG Obermendig“, ergänzt Yannik Assenmacher als Kommunikationsoffizier der Stadtsoldaten 1935 Mendig.

 

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Das lange Warten hat ein Ende – Stadt Ulmen bekommt Glasfaser bis ins Gebäude

Ulmen – Die Stadt Ulmen sowie die Ortsbezirke Meiserich und Vorpochten können sich über einen kostenlosen Glasfaseranschluss freuen. Die Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit bis zu bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde. Damit haben Kund*innen den schnellsten Anschluss und hervorragende Stabilität für gleichzeitiges Streaming, Gaming und Homeoffice und sind bestens für die Zukunft vorbereitet. Der Baustart ist für Anfang nächsten Jahres vorgesehen.

Alfred Steimers, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen, sagte: „Ich freue mich sehr, dass die Vorvermarktung so erfolgreich war. Damit können nun noch mehr Bürgerinnen und Bürger sowie Betriebe einen eigenen Glasfaseranschluss erhalten und so zukünftig schneller im Internet surfen. Die künftigen Glasfaseranschlüsse sind so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Videokonferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich sind – stabil und zuverlässig.“

„Mit diesem Projekt legen wir weitere Grundsteine für eine sichere und moderne Digitalisierung in einer weiteren Stadt in Deutschland. Schnelles Internet direkt ins Gebäude ist der Standard für die Zukunft. Eine leistungsstarke, digitale Infrastruktur wird immer wichtiger und wir freuen uns, die Stadt Ulmen und die Ortsbezirke Meiserich und Vorpochten bei dem Ausbau unterstützen zu können“, betonte Sven Bender, Regionalmanager von Westconnect.

Auskunft und Beratung

Die Westconnect GmbH ist zuständig für den Ausbau des Breitbandnetzes in den Städten und Gemeinden. Die Ansprache von Kund*innen im Ausbaugebiet und der Vertrieb von passenden Breitbandprodukten erfolgt dienstleistend unter der Marke „E.ON Highspeed“ durch die E.ON Energie Deutschland.

Noch immer können Interessenten einen Vorvertrag über ein E.ON-Highspeed Produkt und einen kostenlosen Glasfaseranschluss abschließen. Auskünfte über Produkte und Services gibt es online unter www.eon-highspeed.com/ulmen oder über die 02632 93 2092. Über den Verfügbarkeitscheck können Anwohnende sowie Gewerbetreibende dort sofort prüfen, ob ihr Gebäude im Vermarktungsgebiet liegt und eine Grundstückseigentümererklärung einreichen. Der Verfügbarkeitscheck ist rund um die Uhr ebenfalls unter www.eon-highspeed.com/ulmen möglich.

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IHK Aachen und Mittlerer Niederrhein stellen Behauptungen richtig

Aachen – Nachdem die Kölner IHK-Spitze wiederholt falsche Behauptungen über die Industrie- und Handelskammern (IHK) Aachen und Mittlerer Niederrhein mit Sitz in Krefeld veröffentlicht hat, beziehen Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, und Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, gemeinsam Stellung:

Wir – die IHK Aachen und die IHK Mittlerer Niederrhein – haben unsere Haltung zum Strukturwandel und zum vorgezogenen Kohleausstieg im Rheinischen Revier zu keinem Zeitpunkt geändert. Diese Behauptung der Kölner IHK-Spitze, jüngst wiederholt von IHK-Präsidentin Nicole Grünewald, ist falsch und wird durch ihre öffentlichen Wiederholungen nicht richtig. Die IHK Köln war an dem monatelangen Prozess zur Erarbeitung des Reviervertrages beteiligt und hat die Kammern im Rheinischen Revier sogar in der Redaktionskonferenz vertreten. Bis zuletzt hat die IHK Köln weder im Prozess noch in den Gremien zu erkennen gegeben, dass sie beabsichtigt, den Reviervertrag nicht zu unterzeichnen.

Wir – die IHK Aachen, die IHK Mittlerer Niederrhein und die IHK Köln – bewerten die aktuelle Lage auf Grundlage der beiden gemeinsam in Auftrag gegebenen Studien aus den Jahren 2022 und 2023 gleich: Der Kohleausstieg bis 2030 führt zu massiven Problemen für unsere Wirtschaft, da es noch nicht genügend alternative Energiequellen gibt und diese nach derzeitigem Stand auch nicht rechtzeitig bis 2030 zur Verfügung stehen werden.

Deshalb fordern wir – die IHK Aachen und die IHK Mittlerer Niederrhein – einen Paradigmenwechsel hin zu einem massiven und deutlich schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie die Option, Kohlekraftwerke als Sicherheitsreserve länger vorzuhalten, sollte bis 2030 eine vollumfängliche und stabile Energieversorgung aus alternativen Quellen nicht möglich sein. Das haben wir erst vorgestern wieder in einer Anhörung des Landtags zur Leitentscheidung des Landes über die Zukunft des Rheinischen Reviers unmissverständlich eingefordert.

Wir – die IHK Aachen und die IHK Mittlerer Niederrhein – haben eine andere Entscheidung getroffen als die IHK Köln, wie wir bis zum Kohleausstieg 2030 weiterarbeiten: Wir haben den Reviervertrag 2.0 bewusst unterzeichnet, um weiterhin sachlich und konstruktiv den Strukturwandel im Rheinischen Revier voranzutreiben.

Wir – die IHK Aachen und die IHK Mittlerer Niederrhein – werden durch regelmäßige Monitorings rechtzeitig Fortschritte und Defizite der Energiewende aufzeigen, ganz im Sinne unserer Mitglieder, die eine sichere und kostengünstige Energieversorgung auch nach 2030 erwarten und benötigen. Das Ausscheren der IHK Köln erschwert es, schnell Lösungen für das gesamte Rheinische Revier zu erzielen.

Wir – die IHK Aachen und die IHK Mittlerer Niederrhein – glauben weiterhin an die Zukunftsfähigkeit des Rheinischen Reviers und arbeiten proaktiv und lösungsorientiert mit allen anderen Akteuren daran, unsere Region fit für die Zukunft zu machen.

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Politik

Stolberg erhält zweithöchste Förderung in NRW -1,5 Mio. Euro gehen nach Eschweiler und Stolberg

Düsseldorf/Stolberg/Eschweiler – Die Innenstädte in Eschweiler und Stolberg wurden in jüngster Vergangenheit von zweifachem Unglück heimgesucht: erst die Corona-Pandemie, dann die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021. Für die Stadtentwicklungspolitik eine besondere Bürde und doppelte Herausforderung, um beide Zentren wiederaufzubauen, zu stärken und mit Leben zu füllen.

Dabei hilft die CDU-geführte Landesregierung mit umfangreicher Förderung. Unabhängig von den millionenschweren Wiederaufbauhilfen erhielten bereits im vergangenen Jahr Eschweiler 323.807 Euro und Stolberg 1.406.055 Euro aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren“. Nun hat die Landesregierung weitere Finanzmittel in Höhe von 35 Millionen Euro zur Unterstützung innenstadtstärkender Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Davon kommen Eschweiler und Stolberg 1,5 Mio. Euro zugute. Mit 1,26 Mio. Euro erhält Stolberg dabei die zweithöchste Förderung im ganzen Land, teilt Daniel Scheen-Pauls, Landtagsabgeordneter von Eschweiler, Monschau, Simmerath, Stolberg und Roetgen:

„Stolberg ist ein herausragendes Beispiel, warum wir das Programm neu aufgesetzt haben. Denn mit der zweithöchsten Förderung in NRW wird in Stolberg die größte Innenstadt-Belebung seit 20 Jahren vorangetrieben. Aufgrund der Förderhilfen des Landes konnten bereits 20 Mietverträge abgeschlossen werden. Mit der Neugestaltung des Steinwegs und den neuen Inhabergeführten Läden wird ein attraktives Zentrum geschaffen, das viel Charme versprüht und zum Bummeln einlädt.“

Mit den Fördermitteln werden Kommunen dabei unterstützt, Leerstände zu füllen, gezielter zu verhandeln oder neue Innenstadt-Allianzen zu schmieden. Das Förderprogramm sieht unter anderem vor, dass bei der Anmietung von leerstehenden Ladenlokalen die Miete für die Dauer von bis zu 2 Jahren auf 70% reduziert wird. Außerdem werden Umbaumaßnahmen der Eigentümer in Höhe von 50% bezuschusst und bis zu 200.000 Euro Zuschüsse sind bei neu zu schaffenden Gewerbeeinheiten für Eigentümer möglich.

Hintergrund:

Am 2. Juli 2018 wurde die Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.“ gegründet. Sie wird von Partnern der kommunalen Familie, des Handels, der Wohnungswirtschaft, der Baukultur sowie vom Netzwerk Innenstadt und der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne getragen. Ziel ist es, die Städtebau- und Wohnungspolitik in den Stadtzentren weiterzuentwickeln, Förderschwerpunkte zur Innenstadtentwicklung auszugestalten sowie Stadt- und Ortskerne zu stärken.

Weil die Stärkung der Innenstädte und Ortszentren als multifunktionale Orte für die Stadtentwicklungspolitik des Landes Nordrhein-Westfalen von besonderer Bedeutung ist und bleibt, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen weitere Finanzmittel in Höhe von 35 Millionen Euro zur Unterstützung innenstadtstärkender Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Bis zur Antragsfrist am 15. Juni 2023 sind rund 240 Anträge mit einem Antragsvolumen von 54 Millionen Euro eingegangen.

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Lottospielerin aus dem Raum Trier gewinnt knapp 1,2 Millionen Euro

Region/Koblenz – Gewinnklasse 2 im Lotto 6aus49 mit Kundenkarte – Es ist der dritte rheinland-pfälzische Lotto-Millionengewinn in Folge und der siebte diesem Jahr: Eine Spielteilnehmerin aus dem Raum Trier hat in der Lotto-Ziehung am Samstagabend knapp 1,2 Millionen Euro gewonnen.

Die Gewinnerin tippte die sechs richtigen Zahlen 10, 18, 23, 27, 28 und 38 auf dem Tippschein. Zum Gewinn des Jackpots fehlte ihr lediglich die richtige Superzahl 4.

Den Lottoschein hatte sie am Freitag in einer Annahmestelle im Raum Trier ins Spiel gegeben und die Glücksgöttin Fortuna mit einem Normalschein, der für eine Woche galt, herausgefordert. Eingesetzt hatte die Neu-Millionärin dafür lediglich 12,35 Euro. Die exakte Gewinnsumme beträgt 1.196.545,20 Euro.

Da der Schein mit einer Lotto-Kundenkarte ins Spiel gegeben wurde, ist die Gewinnerin Lotto Rheinland-Pfalz persönlich bekannt und wird das Geld in den kommenden Tagen überwiesen bekommen.