Kategorien
Gesundheit

Wann rufe ich die 112? – Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr-Ahrweiler lädt zu einem Arzt-/ Patientenseminar

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Notfälle erkennen und richtig reagieren –  Am 19.12.2023 laden Experten aus der Zentralen Notaufnahme am Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr-Ahrweiler zu einem Arzt-/Patientenseminar. Der Informationsabend ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Zweimal die Eins, einmal die Zwei: Die Nummer des europaweiten Notrufs ist den meisten bekannt. Dennoch zögern viele, im Fall der Fälle den Rettungsdienst zu alarmieren – und verlieren damit wertvolle Zeit. Andere setzen unbedacht einen Notruf ab, obwohl es vielleicht gar nicht notwendig wäre. Woran Laien medizinische Notfälle erkennen, wie sie im Ausnahmezustand richtig reagieren und an wen sich Hilfesuchende in weniger dringlichen Situationen wenden können, erfahren Interessierte am 19.12.2023 ab 17 Uhr im Rahmen eines Informationsabends am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr.

„Der Notruf 112 ist immer dann die beste Wahl, wenn akute Lebensgefahr besteht“, sagt Dr. Heike Kornemann, Leiterin des Notarztstandortes sowie der Zentralen Notaufnahme des Klinikums. „Oder, wenn sich der Zustand der betroffenen Person nur schwer einschätzen lässt.“ Als Beispiele nennt sie schwere Unfälle, Bewusstlosigkeit, Vergiftungen, allergische Schocks sowie Anzeichen eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Wer sich unsicher ist, sollte trotzdem zum Telefon greifen. „Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig,“ appelliert die Notärztin. Die Fachleute in der Leitstelle seien darauf geschult, die Situation anhand eines Fragenkatalogs einzuschätzen und dann zu entscheiden, welche Maßnahmen es zu ergreifen gilt.

Dennoch gibt es Situationen, in denen Dr. Kornemann darum bittet, von einem Notruf abzusehen. „Wer bei einem grippalen Infekt oder mit Rückenschmerzen die 112 wählt, blockiert die Notrufleitungen für wirklich wichtige Hilferufe“, gibt sie zu bedenken. „Im schlimmsten Fall mit lebensbedrohlichen Konsequenzen.“

Grundsätzlich gilt: Während der regulären Praxiszeiten sind Haus- sowie Kinderärzte erste Anlaufstelle für Erkrankungen und Verletzungen aller Art. Doch was ist am Abend, am Wochenende oder an Feiertagen? „Bei dringlichen Beschwerden, die keiner sofortigen Notfallversorgung bedürfen, aber trotzdem nicht bis zur nächsten Sprechzeit warten können, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst weiter“, so Dr. Kornemann. Betroffene können entweder eine Bereitschaftspraxis in der Nähe aufsuchen – eine befindet sich direkt neben dem Haupteingang des Bad Neuenahrer Krankenhauses – oder sich zunächst unter der kostenfreien und bundesweit gültigen Rufnummer 116117 beraten lassen.

Detailliertere Informationen, nützliche Tipps sowie viele praktische Beispiele hält der Informationsabend Mitte Dezember bereit. Im Anschluss an kurze Vorträge haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Die Arzt-/Patientenseminare des Krankenhauses Maria Hilf finden in Kooperation mit dem Förderverein des Klinikums statt und nehmen jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus. Themen und Termine für 2024 finden Interessierte auf der Homepage des Krankenhauses unter www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

Was?              Arzt-/Patientenseminar „Wann rufe ich die 112?“
Wann?            Dienstag, 19.12.2023 | 17:00-18:30 Uhr
Wo?                Cafeteria im Krankenhaus Maria Hilf –
Dahlienweg 3, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Kategorien
Top-Events

Ein Fußballfest für Grundschulen in NRW

Region/Hennef – Westdeutsche Fußballverbände unterstützen Grundschulen bei ihrem EURO 2024-Grundschulfestival – Im Vorfeld und rund um die UEFA EURO 2024 in Deutschland (14. Juni bis 14. Juli) wollen die drei westdeutschen Fußballverbände Mittelrhein, Niederrhein und Westfalen interessierte Grundschulen bei ihrer ganz eigenen EURO-Fußballparty für Erst- bis Viertklässler unterstützen. Dafür haben die Verbände unter dem Titel „EURO 2024 – Das Grundschulfestival“ eine umfangreiche Broschüre mit Übungen, Anleitungen sowie Tipps und Tricks erstellt, um mit möglichst wenig Aufwand ein großes Sportfest durchzuführen und so die Vorfreude auf die UEFA EURO 2024 im eigenen Land zu steigern.

„Im Jahr 2024 kommt mit der EURO 2024 in Deutschland ein ganz besonderes Ereignis auf uns zu, dem viel Aufmerksamkeit gewidmet wird“, sagt Peter Frymuth, Präsident des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV). „Es wäre schön, wenn der Fußball aus diesem Anlass Gast an möglichst vielen Schulen sein dürfte. Ich würde mich freuen, wenn die Schulen gemeinsam mit unseren Landesverbänden und Vereinen die Möglichkeiten, die diese Broschüre aufzeigt, für sich einsetzen und allen Kindern, aber auch Lehrkräften ihrer Schule einen tollen Fußball-, Bewegungs- und Erlebnistag ermöglichen.“

Das Grundschulfestival ist als gemeinsames Sport- und Fußballfest so konzipiert, dass es auf einem Fußballplatz – gerne auch mit Unterstützung des örtlichen Vereins – stattfinden sollte. Es ist aber auch möglich, das Fußballfest auf dem Schulgelände durchzuführen.

Ziel ist es, dass alle Kinder der ersten bis vierten Klasse eine große Fußballparty feiern. An den einzelnen Festival-Stationen können sie in kleinen Teams Fußball spielen oder attraktive Bewegungsaufgaben absolvieren. Eine Einzelwertung gibt es nicht – das gemeinsame Erleben des Festes steht im Mittelpunkt!

Am Ende eines jeden Festivals erhalten die Kinder Urkunden, die in der Klasse aufgehängt werden können. Außerdem gibt es für jedes Kind einen exklusiven Ansteck-Pin des DFB – und die ersten 100 Schulen, die sich anmelden, bekommen für jedes Kind ein hochwertiges Armband. Ob alle Klassen oder nur einzelne Jahrgangsstufen teilnehmen, kann jede Schule individuell entscheiden.

Die sportlichen Herausforderungen, die bei den Festivals aufgebaut werden können, sind in der Broschüre zum Grundschulfestival detailliert beschrieben. Auch die notwendigen Materialien werden aufgeführt. Der Schwerpunkt liegt auf fußballerischen Übungen, die zum Beispiel das Passen oder das Schießen in den Mittelpunkt stellen. Ergänzt werden kann das Festival mit einem Quiz rund um die UEFA EURO 2024sowie mit freien Mitmachangeboten.

„Fußball ist eine der Lieblingssportarten der Kinder und die EURO 2024 in Deutschland wird im kommenden Sommer viele positive Emotionen auslösen“, so Roland Bürger, selbst Lehrer und Vorsitzender der Kommission Schule und Kita im WDFV. „Warum also diese Emotionen nicht für den Alltag in der Schule nutzen? Ein (Projekt-)Tag zum Thema wird mit Sicherheit auf viel Begeisterung bei Kindern, Eltern und dem Kollegium stoßen und bietet viele großartige Aspekte für den täglichen Unterricht in allen Fächern.

Wir freuen uns, wenn an möglichst vielen Grundschulen in Nordrhein-Westfalen unser Festival durchgeführt wird. Die Broschüre wird dazu eine alltagstaugliche Hilfe sein, mit der das Sportfest leicht zu planen und durchzuführen sein wird. Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter eines Landesverbandes kann bei der Vorbereitung helfen und könnte am Festivaltag ggf. sogar vor Ort sein.“

Weitere Informationen zum Grundschulfestival finden interessierte Schulen unter https://euro2024-grundschulfestival.de/. Dort gibt es auch das Anmeldeformular und Kontaktdaten zum jeweiligen Landesverband. Im Anschluss an die Anmeldung wird die Broschüre per Post versandt. Alternativ kann  die Broschüre auch als PDF herunterladen werden.

EURO 2024 – Das Grundschulfestival: Leuchtturmveranstaltung für Kölner Schulen

Das Konzept des Grundschulfestivals zur UEFA EURO 2024 greifen das EM-Büro der Stadt Köln und der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) im Rahmen ihrer Kooperation mit einer Leuchtturmveranstaltung auf. Die Stadt Köln und der FVM arbeiten eng zusammen, um die UEFA EURO 2024 nicht nur im Stadion zu einem Erlebnis zu machen, sondern in gleichem Maße die Menschen aus der Stadt und der Region aktiv einzubinden. Vor allem Aktivitäten zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements sowie des Amateur- und Jugendfußballs sollen in den Mittelpunkt rücken. Davon sollen der Sport und die Stadt weit über das Event hinaus profitieren.

Vor dem Hintergrund dieses nachhaltigen Ansatzes sollen auch die Jüngsten mit einer Leuchtturmveranstaltung zum UEFA EURO 2024 – Grundschulfestival angesprochen und für die UEFA EURO 2024 begeistert werden. „Natürlich soll auch für die Kinder eine Fußball-Europameisterschaft in der eigenen Stadt ein Highlight sein, an dem sie aktiv teilnehmen können“, so Robert Voigtsberger, Kölns Dezernent für Jugend, Bildung und Sport, am Montag bei einer gemeinsamen Vorstellung des Grundschulfestivals zur EURO 2024 mit dem FVM.

Die Leuchtturmveranstaltung findet am 11. April 2024 auf den Vorwiesen des RheinEnergieStadions statt. Dort kommen Erst- bis Viertklässler*innen zusammen und spielen in Anlehnung an die Broschüre des Grundschulfestivals in kleinen Teams Fußball, absolvieren Bewegungsaufgaben oder nehmen an freien Mitmachangeboten teil. Ergänzt werden die Übungen und Angebote der Broschüre durch ein attraktives Rahmenprogramm, an dem auch lokale Sportgrößen mitwirken.

„Es geht uns darum, die Fußballbegeisterung und Euphorie aufzugreifen und die Vorfreude auf das Turnier im eigenen Land zu wecken. Das übergeordnete Ziel des FVM ist es, den Kinder- und Jugendfußball zu fördern und Teilhabe an der EURO 2024 zu ermöglichen“, fasst Hans-Christian Olpen, Vizepräsident des FVM, zusammen.

 

Kategorien
Kunst & Kultur

Mühlstein-Geschichte im Hof Michels in Mendig ausgestellt

Mendig – Die Brüder Martin und Leonhard Fuchs haben der Verbandsgemeinde Mendig eine beeindruckende Mühlsteinsammlung von insgesamt 14 Exponaten geschenkt und somit den Grundstock für eine öffentliche Ausstellung gelegt, die ab sofort im Hof Michels in der Mendiger Brauerstraße zu sehen ist.

Im Rahmen einer Feierstunde bedankte sich der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz bei den Stiftern sowie Dagmar und Andreas von Wissmann, die als Eigentümer des Hofs Michels das Projekt von Anfang an unterstützt haben. Lempertz dankte auch der Kreissparkasse Mayen und der VR Bank RheinAhrEifel für ihr finanzielles Engagement, dass die Ausstellung mit ermöglichte. Zudem dankte er den Mitgliedern und Helfern der Kulturgemeinschaft Albertinum, den Handwerkern und nicht zuletzt Dr. Nicolas Junglas, Walter Müller und Dr. Karl-Heinz Schumacher, die mit ihrer Expertise für den Text einer erklärenden Tafel verantwortlich zeichneten. „Alle zusammen haben sich eingebracht, um Geschichte greifbar und verständlich zu machen“, lobte der VG-Bürgermeister die Protagonisten.

Den geschichtlichen Hintergrund zu den Exponaten lieferte Dr. Nicolas Junglas. Er referierte im Rahmen der Feierstunde über die 7.000-jährige Tradition der Reib- und Mühlsteine aus der Osteifel. „Mit den nun hier im Michelshof ausgestellten Reib- und Mühlsteinen können 3000 Jahre dieser Geschichte hautnah nachvollzogen werden“, so der Mühlstein-Experte. Reibsteine bestünden aus einem Grundstein, der auf dem Boden aufliegt (Bodenstein) und einem beweglichen Stein (Läufer). Durch Hin- und Herschieben des Läufers werde das Getreide auf dem Bodenstein zermahlen, erklärte Dr. Junglas, der unter anderem auch die Mühlstein-Form des „Napoleonhutes“ vorstellte. „Eigentlich ein Anachronismus, denn diese Form lässt sich in der jüngeren Eisenzeit verorten, 450 – 40 vor Christus. Der Stein mit einem spitzen Kiel an der Unterseite erinnert halt an die Kopfbedeckung des französischen Kaisers“, klärte er auf.

Die Mitglieder der Kulturgemeinschaft Albertinum, für die Heinz Lempertz sprach, organisierten ehrenamtlich den Transport der Mühlsteine von Mayen nach Mendig mit eigenen Fahrzeugen und schweißten in mehr als 100 Stunden alle wieder an einer extra erstellten Zaunanlage aus verzinkten Stahlrohren an. Entstanden ist eine kleine, feine Ausstellung, die jetzt den Eingang zum Aufzug zum Besuch der Lavakeller flankiert und ein Zeugnis der Kultur- und Menschheitsgeschichte ist.

Kategorien
Wirtschaft

Fachkräfteoffensive – Kreis Euskirchen vergibt zwei Meisterstipendien

Euskirchen – Maternus Schmitz und David Franz sind die beiden ersten Meisterstipendiaten des Kreises Euskirchen. Landrat Markus Ramers überreichte den beiden 21-Jährigen jetzt eine entsprechende Urkunde. Das Stipendium ist mit jeweils 6.000 Euro dotiert. „Das ist eine große Hilfe“, freute sich David Franz, der sich aktuell in einer Weiterbildung zum Meister in Elektrotechnik befindet.

Auch Jonas Maternus Schmitz freute sich, dass sich die Jury für ihn entschieden hatte. Er macht eine Weiterbildung zum Tischler- /Schreinermeister. Die Initiative zum Meisterstipendium ging Anfang des Jahres von Landrat Markus Ramers aus. Angesichts der grassierenden Fach- und Arbeitskräftemangels in zahlreichen Branchen hatte er für dieses Jahr eine Fachkräfteoffensive angekündigt.

Ein Baustein war dabei das Meisterstipendium. „Der Kreis Euskirchen ist ein Handwerkerkreis. Das Handwerk ist eine wesentliche Säule unserer Wirtschaft. Und im Meisterhandwerk liegt ein wichtiger Schlüssel für einen attraktiven Fachkräftestandort.“ Daher habe man sich entschieden, jährlich zwei junge Menschen auf ihrem „Meisterweg“ zu unterstützen und damit ein Zeichen zu setzen.

„Die Fachkräfteoffensive des Kreises Euskirchen möchte genau hier ansetzen, einen Anreiz schaffen und die Fachkräfte von heute zu einer beruflichen Weiterqualifizierung motivieren, um zu den Meisterinnen und Meistern von morgen zu werden“, so Landrat Ramers. „Dabei soll das Meisterstipendium begabte Talente fördern, die eine entsprechende Fort- oder Weiterbildung absolvieren.“ Wesentliche Bedingung für die Förderung ist, dass die Stipendiaten nach Abschluss der Meisterprüfung noch mindestens fünf Jahre im Kreis arbeiten, entweder in einem Unternehmen oder auch als Selbstständige.

Für Jonas Schmitz und David Franz ist dies keine Bedingung, sondern eine Selbstverständlichkeit. Beide stammen aus Euskirchen und sind hier fest verwurzelt. David Franz macht gerade in Köln eine Vollzeit-Ausbildung zum Elektrotechnik-Meister, die er voraussichtlich im Herbst abschließen wird. Danach kann er sich sehr gut vorstellen, als Selbstständiger im Kreis Euskirchen zu arbeiten. Jonas Maternus Schmitz besucht derzeit eine Meisterschule mit angegliedertem Internat in Hessen und hofft, dass er bereits im Frühjahr seinen Meisterbrief in der Tasche hat. Das Stipendium kann er sehr gut brauchen, da angehende Tischler insbesondere für ihr „Meisterstück“ mit hohen Materialkosten rechnen müssen.

Insgesamt 17 junge Menschen hatten sich bei der Premiere des Kreis-Meisterstipendiums beworben, allesamt Männer. Die Jury war prominent besetzt: Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Berufskollegs, Berufsbildungszentrum und Kreis hatten die Qual der Wahl. Die nächsten beiden Meisterstipendien werden im kommenden Jahr vergeben, eine Bewerbung ist voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte möglich.

Kategorien
Politik

CDU im Kreis Ahrweiler gratuliert Karl-Heinz Sundheimer aus Kempenich

Ahrweiler – Vertreter der CDU im Kreisverband Ahrweiler gratulierten jetzt Karl-Heinz Sundheimer zur Verleihung der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz. Der langjährige Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion hatte diese Ehrung jetzt vor allem für seine Verdienste in der Kommunalpolitik erhalten. Die CDU-Kreisvorsitzende Petra Schneider MdL dankte Sundheimer bei dieser Gelegenheit für seinen langjährigen Einsatz für die CDU, ebenso Michael Korden, Fraktionsvorsitzender im Kreistag und Nachfolger des 72jährigen Kempenichers.

Petra Schneider MdL und Michael Korden erklärten dazu: „An verantwortlicher Stelle hat Karl-Heinz Sundheimer in seiner 26jährigen Zeit als Fraktionsvorsitzender die Arbeit der Kreisgremien geprägt und maßgeblich an der nachweislich guten Entwicklung des Kreises mitgewirkt. So ist der AW-Kreis seit vielen Jahren führend in der Schul- und Kitaausstattung sowie bekannt für seine mehrfach ausgezeichnete Sozialpolitik. Durch seine ausgleichende Art hat es Sundheimer dabei immer verstanden, einen guten Draht zu allen Fraktionen im Kreistag zu unterhalten, so dass bei den meisten Abstimmungen Mehrheiten über die Parteigrenzen hinweg gefunden werden konnten. Wir freuen uns für ihn über seine Auszeichnung mit der Ehrennadel des Landes.“ Karl-Heinz Sundheimer ist nach wie vor Mitglied des Kreistages und stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender. Er wird sich aus dem Mandat im Kreistag nach 30 Jahren mit der nächsten Kommunalwahl im Juni 2024 zurückziehen.

Kategorien
News

Dankesfeier für rund 70 aktive Ehrenamtliche des Kreises Düren

Düren – Im Lumen Filmtheater Düren wurde am Montag den zahlreichen aktiven Ehrenamtlichen gedankt, die die verschiedenen Projekte und die Arbeit des Kreises Düren tatkräftig unterstützen. Sie helfen ohne Zögern ihren Mitmenschen, lesen Kindern Geschichten vor, erleichtern Seniorinnen und Senioren das Leben und begrüßen junge Familien mit ihren Neugeborenen im Kreisgebiet – all das und noch so viel mehr leisten die ehrenamtlich Tätigen im Kreis Düren.

Bei der Dankesfeier waren rund 70 Ehrenamtliche der Interessensgemeinschaft Seniorenarbeit Raum Düren-Jülich (ISaR), des Leseclubs (Betreuerinnen und Betreuer des Kreises Düren), des Bunten Chors im Kreis Düren, des Babybegrüßungsdienstes, Akteurinnen sowie Akteuren der „Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz“, Nachbarschaftshelferinnen sowie -helfer und EFI-Senior-Trainierinnen sowie -trainer.

„Sie setzen jeden Tag ein Zeichen der Gemeinsamkeit, indem Sie alle gemeinsam für und im Kreis Düren in den unterschiedlichsten Bereichen arbeiten. Das ist ein enormer Einsatz, der die Verwaltung und die Menschen im Kreisgebiet unterstützt. Sie geben dem Kreis Düren ein freundliches Gesicht und leisten ein hohes ehrenamtliches Engagement. Dafür wollen wir uns heute herzlich bei Ihnen bedanken – und zwar mit einem Film, den man immer wieder schön findet und der ebenfalls zwei Menschen auf eine ganz besondere Weise verbindet“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Begrüßung im Kinosaal.

Denn um die Schwerpunkte Generationen, Kulturen, Inklusion und das Altern zu vereinen, wurde – nach einem gemeinsamen Kaffee und Kuchen – der Film „Ziemlich beste Freunde“ gezeigt. Dabei konnten die Gäste ein kostenloses Popcorn- oder Nacho-Menü genießen. Auch Kreisdezernentin Elke Ricken-Melchert bedankte sich für den Einsatz aller Ehrenamtlichen: „Ohne Sie wäre so vieles im Kreis Düren nicht möglich. Sie alle sind eine große und unerlässliche Stütze der Gesellschaft. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.“

Der Film handelt von dem vom Kopf abwärts gelähmten Philippe (François Cluzet), der von dem gerade aus dem Gefängnis entlassenen Driss (Omar Sy) gepflegt wird. Der junge und unbekümmerte Mann lockert das Leben des adeligen Philippe auf und es entsteht eine einzigartige Freundschaft. Die Dankesfeier wird in Kooperation zwischen dem Amt für Generationen, Demografie, Inklusion und Sozialplanung, dem Amt für Kinder, Jugend und Familie sowie dem Sozialamt des Kreises Düren veranstaltet. Gefördert wird die Veranstaltung durch die Projekte „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“ sowie „Generationen – Kulturen –  Vielfalt“, an denen der Kreis Düren teilnimmt. Die Dankesfeier dient gleichzeitig als Abschlussveranstaltung des Projektes „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“, das zum Ende des Jahres ausläuft.

Kategorien
News

Treffsicher ins Goldene Buch der Gemeinde Wachtberg

Wachtberg-Berkum – Bernd Krahforst für sportliche Verdienste geehrt – „Ruhig stehen und die Nerven behalten!“ Das bräuchte man, war die Antwort von Bernd Krahforst auf die Frage von Bürgermeister Jörg Schmidt, was er denn für einen Trick hätte, um so erfolgreich zu sein.

Denn erfolgreich ist Bernd Krahforst. Seit 1998 zählt der Wachtberger zu den besten Sportschützen Deutschlands, mehrfach hat er oberste Plätze belegt. Nicht nur in diesem Jahr ist er als Einzelkämpfer „Deutscher Meister in der Disziplin Pistole.45 ACP“ und „Deutscher Meister in der Disziplin Ordonnanzgewehr“ geworden. Auch als Teamplayer steht er regelmäßig mit seiner Mannschaft in der Disziplin Ordonnanzgewehr auf dem ersten Platz.

Anlass genug für Bürgermeister Schmidt, Krahforst zu diesen herausragenden Leistungen zu gratulieren. Zur kleinen Feierstunde im Rathaus begleitete Bernd Krahforst neben dessen Partnerin Martina Becker, einer ebenfalls begeisterten Sportschützin, auch Thomas Brück, der 1. Brudermeister der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Villip von 1496 e.V. „Ich bin froh, dass der Bernd unser Schießmeister ist. Er achtet auf Sicherheit!“ sagte dieser. Denn Verantwortung und Sicherheit sind das A und O in diesem Sport. Auch das ist ein großes Thema für Krahforst. Von 1999 bis 2014 war Krahforst Bezirksschießmeister, seit 1989 ist er ununterbrochen erster Schießmeister im heimischen Villiper Verein. Fünf Jahre schon ist er zudem Landesreferent für Vorderlader beim Rheinischen Schützenbund, wo er sein Fachwissen einbringt. So war er 2020 auch maßgeblich am Umbau der Villiper Schießanlage zur modernen Sportstätte beteiligt, die dank Sportförderungsprogramm beim Großkaliberstand und bei den Luftdruckständen seitdem mit elektronischer Zieleinrichtung punkten.

„Ich bin stolz darauf, dass Sie die Titel nach Wachtberg gebracht haben und dadurch unsere Gemeinde Wachtberg in der Sportschützenwelt repräsentieren“, gratulierte Schmidt dem Meisterschützen herzlich und lud ihn ein, sich ins Goldene Buch der Gemeinde Wachtberg einzutragen. Dieser Bitte kam Bernd Krahforst gerne nach. (mm)

Kategorien
Wirtschaft

Mehr als 90 Jahre Möbelhaus Reuter – Kaisersescher Familien-Unternehmen mit Tradition und Innovation

Kaisersesch – Die Geschichte des heutigen Möbelhauses begann bereits im Oktober 1932. In den Anfangsjahren als Farbenfachhandel gestartet, erlebte das in der 3. Generation geführte Familienunternehmen zahlreiche Entwicklungen und Innovationen. Das Sortiment wurde den Kundenwünschen und dem jeweiligen Bedarf entsprechend immer wieder angepasst. Von Farben, Tapeten, Gardinen über Spielwaren bis hin zu Lebensmitteln gab es alles im Kaufhaus Reuter.

Heute ist das einst von Josef und Gertrud Reuter gegründete Unternehmen ein fester Bestandteil der ganzen Region und blickt auf neun Jahrzehnte Familiengeschichte und Tradition zurück. Mit den Jahren rückte der Bereich Wohnen immer mehr in den Fokus. Unter dem Stichwort „Alles unter einem Dach“ finden Kunden heute eine breite Auswahl an Küchen, Wohnmöbeln und ansprechender Raumausstattung.

Einen großen Wert legt Inhaber Thomas Reuter auf die qualifizierte Beratung und die wertschätzende Betreuung seiner Kunden. Fachkundig und leidenschaftlich beraten und begeistern sein Team und er Interessenten. Auch wenn die vergangenen Jahre herausfordernd waren, schaut Thomas Reuter optimistisch in die Zukunft.

Bürgermeister Albert Jung, Wirtschaftsförderer Mario Leidens sowie Tobias Wältermann und Siegfried Niederelz gratulieren zum außergewöhnlichen Firmenjubiläum und wünschen weiterhin viel Erfolg.

Kategorien
News

Fleißige HwK-Nikolause bringen zum Beratungstag süße Überraschungen in Schulen

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Koblenz – Eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet die Ausbildungsberatung der Handwerkskammer (HwK) Koblenz und die Schulen im Landkreis Ahrweiler an 365 Tagen im Jahr … und auch am 6. Dezember gab es Berufsinformationen aus und über das Handwerk, doch das wurde in Personalunion durch HwK-Experten und Nikolause übernommen.

So gab es an den Schulen eine kleine, süße Überraschung, überreicht von den HwK-Beraterinnen, die für den Landkreis Ahrweiler zuständig sind, Claudia Wildermann und Mizan Hailu. Über HwK-Nikloausbesuche freuten sich die „Barbarossaschule Realschule plus“ in Sinzig ebenso wie die Integrierte Gesamtschule in Remagen, die BBS in Bad Neuenahr-Ahrweiler und die „Philipp-Freiherr-von-Boeselager-Realschule plus“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

„Die Ausbildungszahlen im Landkreis Ahrweiler steigen seit Jahren kontinuierlich und wir schaffen es zusammen mit den Schulen, Jugendliche für das Handwerk zu interessieren und zu begeistern. Wir sehen hier konkret, wie wichtig eine intensive und praxisnahe Beratung ist und möchten der Lehrerschaft wie auch den Schulleitungen einfach Danke sagen“, erklärt HwK-Beraterin und „Chefnikolausin“ Claudia Wildermann diese Initiative.

Kategorien
Kunst & Kultur

Kunst- und Familienkalender 2024 der Kreissparkasse Bitburg-Prüm vorgestellt

Bitburg – Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm widmet ihren Kunst- und Familienkalender 2024 dem Kunstkreis Beda anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums und stellt erneut einen breiten Querschnitt künstlerischen Schaffens in unserer Region und darüber hinaus vor.

Der im Jahr 1982 von Dr. Hanns Simon gegründete Kunstkreis Beda zählt nach nunmehr 40 Jahren seines Bestehens sowohl namhafte Künstler aus der Region als auch aus Liebhaberei in der Malerei und Bildhauerei tätige Künstlerinnen und Künstler zu seinen Mitgliedern. Die rund 100 Kunstschaffenden präsentieren ein breites Spektrum von Malerei, Zeichnung, Radierung und Fotografie bis hin zu Skulpturen aus Holz, Stein und Keramik.

Irene Mees, Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, präsentiert gemeinsam mit der Vorsitzenden des Kunstkreises Beda, Christiane Hamann, den neuen Kunst- und Familienkalender 2024 und dankt Frau Hamann, stellvertretend für die beteiligten Künstlerinnen und Künstler.

Gerne laden wir unsere Kundinnen und Kunden ein, sich ihr eigenes Exemplar in den Filialen der Kreissparkasse Bitburg-Prüm abzuholen. Erleben Sie die stimmungsvollen Darstellungen künstlerischen Schaffen als Kunst- und Bildkalender oder als Familienübersicht.