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Mainova und evm bündeln Kräfte im Bereich Smart City

Region/Koblenz/Frankfurt – Energieversorger aus Frankfurt und Koblenz vereinbaren eine enge Zusammenarbeit – Immer mehr Kommunen in Deutschland nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung und entwickeln sich zur Smart City. Um Städte, Gemeinden und auch Bürgerinnen und Bürger noch besser beim Einsatz innovativer Technik zu unterstützen, arbeiten die Koblenzer Energieversorgung Mittelrhein (evm) und die Frankfurter Mainova AG ab sofort enger zusammen. „Wir bündeln unsere Kompetenzen und entwickeln gemeinsam intelligente Lösungen, von denen viele profitieren können“, erklärt evm-Vorstandsmitglied Bernd Wieczorek. Mainova-Vorständin Diana Rauhut ergänzt: „Wir wollen unsere Städte für Menschen lebenswert machen. Unsere gemeinsame Kooperation hat das Ziel, Synergien zu schaffen, um auf dem Wachstumsmarkt Smart City erfolgreich unseren Kundinnen und Kunden passgenaue Lösungen zu bieten.“

Jahrelange Erfahrung

Beide Energieversorger greifen auf jahrelange Erfahrung im Bereich Smart City zurück. So hat die Koblenzer evm unter der Marke Smartmacher zahlreiche Anwendungsfälle versammelt und in vielen Kommunen in Rheinland-Pfalz erfolgreich umgesetzt. Da geht es um intelligente Parkraumbewirtschaftung, Optimierung in den Bereichen Abfallentsorgung und Grünflächenbewässerung, um Besucherzählung und vieles mehr. In der Regel kommen dabei spezielle Sensoren zum Einsatz, die kostengünstig installiert werden und Daten über lange Distanzen hinweg übermitteln können.

Breite Palette an Lösungen

Auch Mainova bietet ihren Kundinnen und Kunden eine breite Palette von Smart-City-Lösungen. Der Frankfurter Energiedienstleister hat dafür in der Mainmetropole ein flächendeckendes LoRaWAN-Netz mit über 8.000 Sensoren aufgebaut. Die darüber generierten Informationen werden anwenderfreundlich aufbereitet und online visualisiert. Für ihre dafür eigens entwickelte Smart-City-Plattform, die verschiedene App-Lösungen für Kommunen, Energieversorger und Unternehmen vereint und zur Digitalisierung kommunaler Aufgaben oder auch zur Fernüberwachung von Infrastruktur genutzt werden kann, ist Mainova in diesem Jahr mit dem Innovationspreis des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) ausgezeichnet worden.

Ob es der smarte Winterdienst, das Luftgüte-Monitoring oder die digitale Verkehrszählung ist: Immer geht es um die Nutzung moderner Technologie im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Im Rahmen der nun vereinbarten Partnerschaft starten evm und Mainova in die Entwicklung eines gemeinsamen Portfolios, um auch über Rheinland-Pfalz und Hessen hinaus Kommunen auf dem Weg zur Smart City wirkungsvoll zu unterstützen.

Neben der gemeinsamen Entwicklung von Anwendungsfällen und der Harmonisierung der jeweiligen Angebote bieten evm und Mainova zwei Dashboards an: So ist Mainova für das Smartportal zuständig, das unter anderem für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen gedacht ist. Die evm wiederum betreibt das Smartboard, das Bürgerinnen und Bürger als Zielgruppe hat. Sowohl evm als auch Mainova bieten anderen Stadtwerken, Städten und Gemeinden sowie weiteren Interessenten an, sie in allen Facetten von Smart-City-Projekten zu unterstützen. Das reicht von der Entwicklung individueller Strategien über den Aufbau der notwendigen Kommunikationsinfrastruktur bis hin zum Betrieb.

Mehr zu den Projekten gibt es im Internet: www.smartmacher.com und www.mainova.de/smartcity

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Wirtschaft

Delegierten-Tagung der Kreis-Handwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück Region (MEHR)

Birgel/Prüm – Verbesserungen für das Handwerk von der Politik gefordert – Mehr Wertschätzung für das Handwerk und Bürokratieabbau forderte der Vorsitzende Kreishandwerksmeister Raimund Licht bei der Delegiertentagung der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück Region (MEHR) von Petra-Dick-Walther ein. Die RLP Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau hatte die Delegierten bei ihrer Tagung Ende November in der historischen Wassermühle in Birgel besucht. In ihrem Grußwort ging sie unter anderem auf die aktuell unsichere Haushaltslage ein, gab einen Rückblick auf die Zeit der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe. Dick-Walther bewertete die Senkung der Stromsteuer als sehr positiv, auch für das Handwerk. Bundesweit sieht sie allein im Handwerk einen Bedarf von 250.000 Fachkräften, was langfristig auch Sorgen für anstehende Betriebsnachfolgen bedeute. Dick-Walther wies auf umfangreiche Förderungen durch das Ministerium zur Nachwuchs- und Fachkräftesicherung hin. Hierbei erwähnte sie die Projekte „passgenaue Besetzung“, „Ausbildungsbotschafter“, „Klimahandwerk“, „Maker-Spaces“, „Feriencamps“ und den „Aufstiegsbonus I + II“. Die Staatssekretärin wollte vor Ort aber auch von den Handwerkern hören „wo der Schuh drückt“.

Damit hielten die anwesenden Handwerksmeister nicht hinter dem Berg. „Ich habe die Politik in meinen 34 Jahren Selbstständigkeit noch nie so erlebt, wie in den letzten Jahren“, äußerte sich Kreishandwerksmeister Harald Schmitz kritisch. Der Obermeister der Baugewerbe-Innung MEHR schilderte einen Fall aus seinem Baubetrieb, bei dem die Bürokratie monatelang die Entsorgung von Abrissmaterial verhinderte und einen Aufwand erzeugte, der den Auftrag nahezu unrentabel werden ließ. „Dem Baugewerbe steht das Wasser bis zum Hals und zu allen Problemen durch Fachkräftemangel und Zinspolitik kommt die überladene Bürokratie noch hinzu“, wertet Schmitz die Lage. „Es ist Handlungsbedarf, das haben wir erkannt“, meldet die Staatssekretärin und betont, dass hierzu auch Ministerin Daniela Schmitt im engen Austausch mit den Handwerkskammern steht.

Die Sinnhaftigkeit großer Subventionen an die Industrie wurde kritisch hinterfragt. Stattdessen sei eine breite Mittelstandsförderung möglich gewesen. Aufgrund der unsicheren Haushaltslage und der damit verbundenen fehlenden Planungssicherheit würden zunehmend Submissionen aufgehoben und Bauvorhaben abgesagt oder verschoben. Dies würde zu einer weiteren Verschlechterung der Situation am Bau beitragen.

Kreishandwerksmeister Herman Waldorf, Maler- und Lackiermeister, wies auf die sich zuspitzende Situation an den Schulstandorten in der Westeifel hin. „Das duale Ausbildungssystem wird hochgelobt, dazu gehört aber auch, dass Schulen für 16-jährige erreichbar sein müssen. Lange Anfahrtswege und Fachlehrermangel führen zwangsläufig zu rückläufigen Ausbildungszahlen.“ Er fordert, dass die vorhanden Schulstandorte Gerolstein und Bitburg gesichert bleiben und damit die Ausbildung im Malerhandwerk wieder attraktiver wird.

Auch Schreinermeister Eduard Schiefer meldete sich zu Wort. Die Fahrtkosten für die weiten Entfernungen für Azubis zu den Ausbildungsstätten, Schulen und zur überbetrieblichen Leistungsunterweisung an der Handwerkskammer müssten finanziell ausgeglichen werden. Auch der Ausbildungsaufwand sei gestiegen. „Betriebe müssen gestärkt werden, damit Ausbildung noch machbar ist. Denn ohne Ausbildung keine Fachkräfte“, betont er.

Geschäftsführer Dirk Kleis schilderte der Staatsekretärin einen aktuellen Fall, bei dem der Beginn eines Arbeitsverhältnisses bislang an der Bürokratie scheiterte. Ein Innungsmitglied, Bäckermeister, möchte einen Mitarbeiter einstellen, der aus einem Drittstaat kommt. Bislang würden aber trotz Fachkräfteeinwanderungsgesetzt nur Hürden auftauchen und eine Einstellung verhindern. Auch dieses Thema will Dick-Walther mit nach Mainz nehmen.

„Es gibt viel zu tun“, könnte die Überschrift über der Delegiertentagung lauten. „Packt die Politik es an?“ wird die Zukunft zeigen. Als Arbeitgeberorganisation führt die Kreishandwerkerschaft regelmäßigen Austausch mit der Politik, um immer wieder auf die Punkte aus der Praxis aufmerksam zu machen. „Wir werden da nicht müde“, bekräftigt Geschäftsführer Dirk Kleis.

Zur Versammlung war auch die Handwerkskammer Trier eingeladen und mit Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf, Präsident Rudi Müller und Vizepräsident Bernd Elsen vertreten.

Ein weiter Punkt der Tagung war die Sanierung der Hauptgeschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft MEHR in der Wittlicher Händelstraße. Hier stehen umfassende Maßnahmen an, deren Umsetzung für die nächsten zwei Jahre geplant ist.

Im Rahmen der Versammlung ging es auch um die Wertschätzung des Ehrenamtes und die Verleihung der Goldenen Ehrennadel an verdiente Ehrenamtsträger (siehe separater Bericht). Derweil verabschiedet wurde aus dem Vorstand der Kreishandwerkerschaft MEHR Beisitzer Johannes Lorscheider, Obermeister der Böttcher- und Weinküfer-Innung Mosel-Saar-Ruwer. Sein Amt wird zukünftig Rainer Schmitz, Obermeister der Elektroinnung Westeifel übernehmen.

Verabschiedet wurde auch Hans Josef Jakoby, Geschäftsführer bei der Tochtergesellschaft Arbeitsmedizinischer und Sicherheitstechnischer Dienst der Kreishandwerkerschaft GmbH. Jakoby war auch jahrzehntelang ehrenamtlich für die Kreishandwerkerschaft und die Bäckerinnung tätig.

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News

Auch 2024 soll es das „Phantastische Wintermärchen“ in Alsdorf geben

Alsdorf – Und am Ende war es (fast) wie in jedem Jahr: Nach dem gemeinsam vorgetragenen „Stille Nacht“ verkündete der Nachtwächter das Ende des „Phantastischen Wintermärchens“ für dieses Jahr. Für dieses Jahr wohlgemerkt, denn auch 2024 wird es entgegen einiger anderslautender Gerüchte den Weihnachtsmarkt in Alsdorf in seiner gewohnten Pracht geben, kündigte Bürgermeister Alfred Sonders in seiner Abschlussrede an.

Marktorganisator Toni Klein war zuvor aus privaten Gründen als Leiter zurückgetreten, versprach aber Unterstützung, dort wo es nötig sei. Bürgermeister Alfred Sonders und der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf (ASA) dankten Toni Klein und seinem Aufbauteam aus ehrenamtlichen Unterstützern für die Arbeit, die sie „bei Wind und Wetter“ (Sonders) wieder für die Aussteller und Besucherinnen und Besucher des Marktes geleistet hatten. Zehn Tage lang erstrahlte der Burgpark im Glanz tausender Lichter und verzauberte den Weihnachtsmarkt in das „Phantastisches Wintermärchen“, das die Menschen so lieben – aus nah und aus fern.

Dass das auch in den kommenden Jahren weiterhin der Fall sein wird, dafür wolle Bürgermeister Sonders sich einsetzen und ein Team mit dem ASA-Vorsitzenden Stefan Heffels an der Spitze, der Erfahrungen aus 17 Jahren Mitorganisation und Unterstützung mitbringt, präsentieren. Ungeschmälert seien aber Dank und Anerkennung für Toni Klein, der 18 Jahre lang „sein Kind“, wie er den Markt gerne nannte, „ans Laufen zu bringen“. Aus den Händen von Bürgermeister Alfred Sonders erhielt er als einer von nur wenigen Ausgezeichneten den „Silbertaler der Stadt Alsdorf“. Silbern feiern durfte auch Ralf Schmitz vom Gesangsduo „Silvi & Ralf“, der seit Anbeginn, nämlich seit 25 Jahren, Teil des Wintermärchens ist.

Mit dem Abschied von Toni Klein jedoch hat der Weihnachtsmarkt nicht nur einen Organisator, sondern auch einen verlässlichen Ansprechpartner und für viele Helfer und Aussteller auch Freund verloren. Und so war es zum Abschluss des „Phantastischen Wintermärchens“ eben doch nur „fast“ wie in jedem Jahr…. (apa)

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Top-Events

Uferlichter in Bad Neuenahr präsentieren Aktionen, Shows und Konzerte für alle Generationen

Bad Neuenahr – Das dritte Adventswochenende ist bei den Uferlichtern traditionell besonders den Familien mit Kindern gewidmet. Kleine Uferlichter-Besucher dürfen sich in diesem Jahr von Freitag, 15. Dezember, bis Sonntag, 17. Dezember, auf ein nostalgisches Karussell, ein Familienkonzert zum Mittanzen und Mitsingen, Kreativaktionen, eine Feuershow sowie Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn freuen. Dazu gibt es weitere Konzerte für alle Generationen.

Das nostalgische, festlich geschmückte Karussell lädt freitags ab 15 Uhr sowie samstags und sonntags ab 14 Uhr dazu sein, in einer goldenen Kutsche, auf einem stolzen Pferd oder in einem eleganten Schwan Platz zu nehmen und sich rund drehen zu lassen. Am Samstag, 16. Dezember, ist ab 15 Uhr Kreativzeit in der Kleinen Bühne im Kurpark.  Hier können Kinder und Jugendliche zusammen mit der städtischen OKUJA ihre eigenen Bilderrahmen werkeln und gestalten. In einer Fotobox kann man lustige Bilder mit verschiedenen Accessoires machen lassen.

Rockig wird es am Samstag um 18 Uhr in der Kleinen Bühne mit der Band „Pelemele“. Pop ’n‘ Roll? Dafür hat diese Band einen Sound und jede Menge Ohrwürmer am Start, welche sich in heimischen Kinderzimmern äußerst wohl fühlen. Es ist ihre wilde, pelemelige Mischung aus Rock, Disco, Hiphop, Pop und Ska, die Klein und Groß regelmäßig zum Ausrasten bringt. Die vier Jungs aus Köln, die 2021 großes 20-jähriges Pelemele-Bühnenjubiläum feierten, haben außerdem ihr pralles Album „Der Wëcker“ mit im Gepäck. „Der Wëcker“ ist laut, frech und fresh und hat seine Freunde mitgebracht: Roboter Arnold 100 quietscht und tanzt, ein Flashmops skatet wie ein Profi und ein Desperado droht mit Kitzelüberfall. Tollkühne Gestalten betreten die Bühne und eine Schnick-Schnack-Schnuck-Schlacht sorgt für die Entscheidung. Alle Lieder sind mit viel Witz und Einfühlungsvermögen selbst ausgeheckt, komponiert und von Hand eingespielt, so dass die Musik ohne Umwege Tanzbeine und Lachmuskeln triggert.

Sonntags geht es ab 14 Uhr weiter mit Kinderschinken. Für staunende Kinderaugen sorgt dann abends um 18 Uhr René Albert mit einer faszinierenden Feuershow auf der Centerwiese im Kurpark. Die Eisbahn im Kurpark ist an allen drei Tagen zum Schlittschuhlaufen geöffnet. Für kleine Besucher gibt es Schiebe-Figuren, an denen sie sich festhalten und ihre ersten Fahrversuche auf dem Eis wagen können. Im Schlittschuhverleih gibt es alle Schuhgößen von klein bis groß auch zum Ausleihen.

Neben dem speziellen Programm für Kinder stehen am dritten Adventswochenende weitere Konzerte für Musikfreunde aller Generationen auf dem Programm. Der Gospelchor Bad Neuenahr präsentiert am Samstag, 16. Dezember, und dem Motto „Legenden“. zwei Konzerte im Evangelischen Gemeindehaus, Wolfgang-Müller-Straße 9, Sowohl um 17 Uhr als auch um 19 Uhr stehen Songs und Lieder von Michael Jackson, Abba, Udo Jürgens und vieler anderer unvergessener Stars im Mittelpunkt. Wie immer bei den Auftritten des Gospelchores Bad Neuenahr wird das Publikum ins musikalische Geschehen mit hineingenommen und so selbst zum aktiven Konzert-Mitgestalter. Prominente Musiker der christlichen Popkulturszene wie Michael Schütz (Klavier) und Andreas Hermjakob (Percussion) begleiten den Chor. Die Leitung der Konzerte hat Andrea Stenzel. Einlass zum Konzert ist 20 Minuten vor Beginn. Wer sich vorab einen Platz bei den begehrten Konzerten sichern möchte, kann im evangelischen Gemeindebüro in der Wolfgang-Müller-Straße 7 kostenlose Eintrittskarten erhalten.

Am Sonntag, 17. Dezember, ist die Kleine Bühne im Kurpark Schauplatz für drei weitere Konzerte. Während um 11 und um 15 Uhr Mitglieder des Bad Neuenahrer QuAHRtetts mit Gästen ein klassisches  Repertoire spielen, wird die Musikvereinigung Bad Neuenahr-Ahrweiler um 18 Uhr ein winterlich-weihnachtliches Blasmusikkonzert präsentieren. Unter der Leitung von Norbert Nyikes erleben die Besucher sowohl traditionelle Weihnachtslieder als auch schwungvolle Christmas-Hits.

Die Uferlichter leuchten freitags und samstags von 15 bis ca. 21 Uhr und sonntags von 14 bis 21 Uhr.

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Wartungsarbeiten – Die Eifelschau optimiert die User Experience

Region/Weiler – In der Zeit vom 10. Dezember mittags bis voraussichtlich 12. Dezember 2023 nachmittags führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.

Ab dem 12. Dezember 2023 nachmittags bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um  Ihr Verständnis.

Ihr Eifelschau-Team

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Top-Events

Joe Wulf’s „Wonderful World of Christmas“ am 16. Dezember auf dem Mayener Weihnachtsmarkt

Mayen – Mit Joe Wulf und seinen Gentlemen of Swing kommt am 16. Dezember ein weiteres Musik-Erlebnis der „CHRISTMAS BEATS“-Reihe auf die Bühne des Mayener Weihnachtszaubers. Präsentiert wird das exquisite Musikprogramm von der MY-Gemeinschaft in Kooperation mit DIMEPRO Recording & More und der Stadt Mayen, sowie dem Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“.

Die Gäste des Weihnachtsmarktes können sich zum Abschluss der Reihe auf ein Konzert der Extraklasse freuen: Swing vom Feinsten! Sieben hochkarätige Jazzmusiker spielen die beliebtesten Weihnachtssongs der ganz großen Künstlerinnen und Künstler. Von Bing Crosby, Frank Sinatra, Louis Armstrong, bis hin zu Nat King Cole oder Ella Fitzgerald. Mit Ihrem unverkennbaren Swing-Sound spielen die kongenialen Musiker Hits wie „I’m Dreaming Of A White Christmas“ oder „Let It Snow, Let it Snow“ und viele andere Klassiker der Weihnachtszeit.

Joe Wulf und seine Gentlemen of Swing wurden mit unzähligen renommierten Preisen ausgezeichnet. Tourneen und Konterte führten die Band auf die Bühnen internationaler Festivals und Clubs und in Konzerthallen im In- und Ausland.

Für das Programm „Wonderful World of Christmas“ haben sich die Gentlemen of Swing eine weitere begnadete Künstlerin ins Boot geholt. Durch die Zusammenarbeit mit der Sängerin Angela van Rijthoven kommt nun noch eine Stimme hinzu, die das Programm umso strahlender und hörenswerter macht.

Wer also im wahrsten Sinne „beswingt“ durch die Vorweihnachtszeit gehen möchte, sollte den 16. Dezember unbedingt auf dem Mayener Weihnachtsmarkt vebringen, oder besser noch „verswingen“!

Jeweils ab Freitags um 12.00 öffnet der Weihnachtsmarkt an jedem Adventwochenende und lädt dazu ein, die Vorweihnachtszeit in vollen Zügen zu genießen. Geboten werden Leckereien, Kunsthandwerk, Live-Musik, ein großer Tag für Kinder und sogar für sportliche Weihnachtsfans ist etwas dabei. Am 23. Dezember endet der Mayener Weihnachtszauber mit einem feierlichen Finale.

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Wirtschaft

Rennatmosphäre im Hangar 9 – Neue Indoor-Kartbahn auf dem Mendiger Flugplatz

Mendig – Im Hangar 9 des Mendiger Flugplatzes herrscht demnächst Rennatmosphäre. Hier hat die TEA (Test Event Area) eine Indoor-Kartbahn gebaut. Auf rund 300 Metern Länge werden hier mit Elektro-Karts Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreicht. Der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong überreichte jetzt mit dem Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz, und dem Ersten Beigeordneten der Stadt Mendig, Achim Grün, die letzten Dokumente für den Startschuss des neuen Angebots an den TEA-Geschäftsführer Manfred Sender.

„Airfield Art Kart“ hält was der Name verspricht: ein Hangar als Motodrom, fetzige, plakative Graffitis an den Wänden und nicht zuletzt schnelle Elektro-Karts. „Wir planen zudem mit Schulungsräumlichkeiten und mit einer individuellen Kart-Nutzung“, umreißt Sender das Angebot, das im Hangar 9, Bereich Flugplatz-Süd, zu finden ist. „Wer hier einmal zehn Minuten seine Kurven dreht, der weiß was er geleistet hat. Die Strecke ist herausfordernd“, verspricht Sender mit Blick auf den kurvenreichen Kurs, der durch eine Überführung einen besonders spektakulären Streckenabschnitt bereithält.

„Die Kartbahn ist eine absolute Bereicherung des Freizeitangebots in unserer Region. Und sie zeigt, dass auf dem Flugplatz auch kreative Ideen ihren Platz finden“, zeigten sich Badziong, Lempertz und Grün beeindruckt von „Airfield Art Kart“.

www.tea-mendig.com

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Tourismus

Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt Kurpark on Ice

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt auch in diesem Jahr das Schlittschuhlaufen im Kurpark Bad Neuenahr und damit den Ausrichter, den Ahrtal-Tourismus. Die Spende dient zur Deckung der Kosten, die mit dem Betrieb der Schlittschuhbahn entstehen. Im Rahmen der guten Zusammenarbeit zwischen dem Ahrtal-Tourismus und der Kreissparkasse Ahrweiler fand zur Eröffnung der Schlittschuhbahn ein gemeinsamer Fototermin mit Christian Senk, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, und Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, statt.

„Wir freuen uns den Ahrtal-Tourismus und seine Veranstaltungen, wie Kurpark on Ice oder die Klangwelle, auch in diesem Jahr so vielfältig unterstützten zu können. Hierdurch wird auch für viele Menschen ein Ort der Begegnung und viele schöne Momente geschaffen. Die Förderung unserer Heimat war schon immer ein bedeutender Eckpfeiler unserer Geschäftsphilosophie. Daher freut es uns, dass solche Veranstaltungen auch durch unsere Unterstützung ermöglicht werden“, erklärt Guido Mombauer und führt weiter aus: „Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß!“

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Kunst & Kultur

Reiseführer mit „Hau ab“-Garantie – „Um diese Orte in der Eifel sollte man einen Bogen machen

Mechernich/Hillesheim – Alle Dörfer in der Eifel mindestens einmal zu besuchen, sei einmal sein Lebensziel gewesen, erklärte der Kriminalschriftsteller Ralf Kramp während einer Pressekonferenz im Euskirchener Café Kramer.

Dort stellte der Autor mit zeitweiligem Wohnsitz in Glehn und familiären Wurzeln in Mechernich sein neuestes Buch vor. Titel: „99 1/2 Orte in der Eifel, die man besser nicht besuchen sollte“. Das ist ja mal das glatte Gegenteil des ehemaligen Lebensentwurfs. Der einzige Unterschied: Die „99 ½ Orte“ gibt es in Wirklichkeit gar nicht, die aus unterschiedlichen Gründen „unmöglichen“ Locations sind Ausgeburten von Kramps erstaunlicher Phantasie. Man kann sie in Wirklichkeit nicht besuchen.

Es handelt sich um einen satirischen Gegenentwurf zu bekannten Reiseführern mit 111 Orten, die man laut eines bekannten Kölner Regionalverlag gesehen haben muss. „In Kramps Buch geht es um Orte, die man besser nicht gesehen haben sollte“, schreibt Frederik Scholl im „WochenSpiegel“.

„Während meiner Recherche bin ich in der Eifel auf die Suche nach Orten gegangen, in denen es nicht schön ist. Ich habe sie nicht gefunden und deshalb habe ich sie erfinden müssen“, sagte der Autor dem Interviewer mit einem Augenzwinkern.

Die Balz des Steppenhamsters

Aufgeteilt ist Kramps erster „Nicht-Reiseführer“ in verschiedene Kategorien. In die Sparte „Natur“ fällt dabei beispielsweise „die letzte Steppenhamsterherde Deutschlands“, die vorgeblich am Rande des Hohen Venns ihr karges Dasein fristet. In der Paarungszeit der Steppenhamster sollte man die Gegend meiden, schreibt Frederik Scholl: „Die Exemplare sind etwa viermal so groß wie normale Feldhamster und neigen zu verstörenden Balzritualen…“

Unter „Außergewöhnliches“ firmiert in Kramps Aufzählung das Tropfsteinbadezimmer der Familie Schorf in Niedereumelbach, schließlich gibt es dort das härteste Wasser der Eifel. Unter „Brauchtum“ fällt der Dauerzwist der Nachbardörfer Denster und Orft unweit von Zülpich: „Dort gibt es keinen Maibaum, der länger als zwölf Stunden stehen bleibt, keine Kirmes ohne Schlägerei und kein Martinsfeuer, das nicht wenigstens drei Tage vor St. Martin abgefackelt wird…“

Ebenfalls in die Kategorie „Brauchtum“ fällt der Volkshochschulkursus „Eifeler Unsitten“, der in der Rureifel unterrichtet wird. Natürlich darf auf die Eifeler Regional-Hymne nicht fehlen, zu der das Pieselbachtal unweit des deutsch-luxemburgischen Grenzgebietes liegt, den Komponisten und Dichter Karl-Heinz Rübsam inspiriert hat.

Zu jedem der 99 1/2 Orte, um die man einen großen Bogen machen sollte, gibt es mehr oder weniger authentische Fotos, die das „Grauen“ verstärken. Erschienen ist „99 1/2 Orte in der Eifel …“ im KBV-Verlag (ISBN 978-3-95441-633-2), 18,50 Euro.

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Wolfgang Pallien aus Dudeldorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm zum Vereinshelden für Rheinland-Pfalz gewählt

Bitburg – Kreissparkasse Bitburg-Prüm überreicht insgesamt 4.000 Euro Preisgeld an den Vereinsvorsitzenden des SV Dudeldorf 1923 e.V. – Die Sparkassen-Finanzgruppe hat deutschlandweit nach „Vereinsheld:innen“ gesucht, also Ehrenamtlichen in Sportvereinen, die mit ihrer Einsatzbereitschaft maßgeblich zu optimalen Trainingsbedingungen und einem engen Gemeinschaftszusammenhalt beitragen. Weit über 1.000 Sportvereine haben sich beteiligt und ihre persönlichen Vereinsheldinnen und -helden benannt, vorgestellt und für sie abgestimmt. Über 1,2 Mio. Menschen haben sich bundesweit an der Abstimmung beteiligt.

Zum Vereinshelden in Rheinland-Pfalz wurde Wolfgang Pallien gewählt, der sich als Vorsitzender des SV Dudeldorf 1923 e.V. gemeinsam mit seinem Verein über eine Fördersumme von 2.500 € freuen darf und gleichzeitig auch Sieger der Abstimmung im Eifelkreis Bitburg-Prüm geworden ist. Zusätzlich zum Preisgeld der Sparkassen-Finanzgruppe belohnt die Kreissparkasse Bitburg-Prüm diesen Erfolg mit einem weiteren, regionalen Preisgeld von 1.500 € für den SV Dudeldorf.

9.081 Vereinsmitglieder und Fans hatten bis zum 27. November 2023 ihre Stimme für Wolfgang Pallien abgegeben und sich damit für sein jahrzehntelanges, außergewöhnliches Engagement – davon 25 Jahre als Vereinschef des SV Dudeldorf – bedankt. Alle bundesweit 16 Vereinsheldinnen und -helden wurden am 5. Dezember 2023, dem „Tag des Ehrenamts“, bekanntgegeben und in vielen Orten ausgezeichnet. So auch Wolfgang Pallien, der vom Vorstand der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, Rainer Nickels und Mark Kaffenberger, feierlich in der Filiale der Sparkasse in Bitburg empfangen wurde.

„Diese Auszeichnung ist nicht nur ein großes Dankeschön an Wolfgang Pallien. Sie ist auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber allen Nominierten. Die enorme Resonanz auf die Aktion zeigt schließlich, dass ehrenamtliches Engagement nicht als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird. Und sie zeigt, dass es ohne diesen Einsatz nicht geht. Denn jede und jeder dieser Vereinsheldinnen und -helden ist für den Verein unverzichtbar und leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft“ betont Rainer Nickels, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm.

Im Jahr vor den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris soll mit dieser Aktion der Stellenwert des Ehrenamtes betont werden. Die vielen zuverlässigen Unterstützerinnen und Unterstützer im Hintergrund sind das Fundament für sportliche Karrieren. Sie tragen einen großen Teil dazu bei, dass Sportlerinnen und Sportler immer wieder große Momente erleben können.

Die Sparkassen sind an der Seite der Menschen. Auch in schwierigen Zeiten. Sie und ihre Verbundpartner sind mit rund 90 Mio. € jährlich der größte nichtstaatliche Sportförderer in Deutschland – lokal, regional und national, im Breiten- wie im Spitzensport.

Die Sparkassen-Finanzgruppe ist damit das „Rückgrat“ des Sports in Deutschland und sichert durch die umfangreiche Förderung die Aufrechterhaltung des Sports vor Ort. Sie begleitet die Athletinnen und Athleten als wichtigster Förderer vom ersten Schnuppertraining bis zum Olympiasieg. Egal ob im Breiten-, dem Nachwuchs- und/oder dem Spitzensport. Sie nimmt dadurch soziale Verantwortung wahr und handelt sozial und ökologisch nachhaltig: Weil‘s um mehr als Geld geht!