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Hilfsgruppe Eifel – Eifeler haben dem Kaller Verein in 32 Jahren nahezu neun Millionen Euro anvertraut

Kall/Roggendorf – Weihnachtszeit ist Spendenzeit – Wenn es im Kreis Euskirchen auf Weihnachten zugeht, kann sich auch die Hilfsgruppe Eifel über ein erhöhtes Spendenaufkommen freuen. So auch in diesem Jahr, in dem der Kaller Verein auf ein nunmehr 32-jähriges Bestehen zurückblicken kann. In dieser Zeit, so Vorsitzender Willi Greuel, habe die Eifeler Bevölkerung der Hilfsgruppe 8.678.450,19 Euro (Stand 5. Dezember 2023) Spendergelder anvertraut.

Von diesem Geld seien unter anderem zwölf große Typisierungsaktionen mitfinanziert worden, bei denen 24.030 Menschen aus dem Bereich des Kreises Euskirchen in die weltweite Spendendatei der Deutschen Knochenmark-Spender-Datei (DKMS) gebracht worden seien. Und das mit großem Erfolg. Greuel: „Die Zahl der Eifeler, die für leukämiekranke Menschen in 34 Ländern der Welt lebensrettende Stammzellen gespendet haben, ist dieses Jahr auf 362 gestiegen“. Darauf könne die Hilfsgruppe stolz sein.

Fast wöchentlich ist Willi Greuel vor Weihnachten unterwegs, um Spenden von Vereinen, Organisationen, Schulen oder Kindergärten entgegenzunehmen. So auch in der DRK-Kita in Herhahn, die sich das Buch „Juli tut Gutes“ zum Thema gemacht hatte, bei dem es Das Teilen geht.

Die Kinder Spielzeuge, die sie entbehren konnten, mit in die Kita gebracht. Beim Martinsflohmarkt hatten sie dann die Gelegenheit, für einen Euro eines der Spielzeuge zu kaufen, um damit etwas Gutes zu tun, denn der Erlös war für die Hilfsgruppe Eifel bestimmt. Die 19 Euro, die bei der Aktion zusammengekommen waren, wurden von der Kita auf 300 Euro aufgestockt und von Kita-Leiterin Julia Jakobs an den Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel übergeben.

Eine Spende von 1678,90 Euro konnte Greuel vom Vorsitzenden des „Renault Oldie Club Eifel“, Jörn Hück, in Empfang nehmen. Bereits zum 26. Mal hatte der Club im Sommer rund um das Roggendorfer Autohaus Hück ein Treffen von Besitzern von Renault Oldtimern organisiert.  Seit 26 Jahren wird dieses Treffen in Roggendorf zugunsten der Hilfsgruppe ausgerichtet.

Aus der ganzen Bundesrepublik und den Beneluxländern waren 85 Besitzer der alten Schätzchen nach Roggendorf angereist, um dort ihre Renaults zu präsentieren. Ältestes Fahrzeug war ein Renault 4 CV von 1954. Besondere Aufmerksamkeit weckten zehn 10 Alpine-Modelle. Des Weiteren waren durch die Modelle R4, R6, R8 und R16 fast das komplette Renault-Oldtimer-Programm zu sehen gewesen. Auch eine Tombola mit 150 Preisen trug dazu bei, Dass Vorsitzender Jörn Hück jetzt die Spende von fast 1700 Euro an Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel übergeben konnte.

Treuer Spender für die Hilfsgruppe Eifel ist der Junggesellenverein aus Pesch, der dort im September die Kirmes und das abschließende Hahneköppen veranstaltet. Beim letzten Arbeitstreffen der Hilfsgruppe in diesem Jahr, übergab Volker Nielen den Erlös des Hahneköppens in Höhe von 300 Euro an Willi Greuel. Wie Nielen berichtete, wird nach der Ermittlung des Hahnenkönigs ein Brathähnchen zugunsten der Hilfsgruppe versteigert. „Innerhalb kurzer Zeit, in der jeder Zeltgast automatisch mitbieten muss, sind auch dieses Jahr wieder 300 Euro zusammengekommen“, freute sich Volker Nielen.

Das Geld stehe eigentlich dem Hahnekönig zu, aber der Junggesellenverein habe beschlossen, das Geld sinnvoller zu verwenden und damit Kindern und Jugendliche zu unterstützen, die auf Hilfe angewiesen seien. Nielen: „Wir sind eine Gemeinschaft von Jugendlichen und jungen Erwachsenen und möchten dieses Gemeinschaftsgefühl auch nach außen tragen, damit die hilfsbedürftigen Kinder und Jugendlichen auch in diesen schweren Zeiten nicht vergessen werden“.

Die Pescher Junggesellen unterstützen die Hilfsgruppe nunmehr seit neun Jahren. „Wir tun das, weil wir wissen, dass jeder Cent zu 100 Prozent dahingeht, wo er benötigt wird“, so Nielen.

Viel Beifall der Hilfsgruppe wurde den Landfrauen aus Rescheid zuteil, die mit starker Mannschaft zum Monatstreffen erschienen waren, um eine Spende von 2453,54 Euro zu überreichen. Es war der Erlös des diesjährigen Adventsbasars, den die 22 Frauen des 1968 gegründeten Vereins veranstaltet hatten.

In den ersten Jahren ihres Bestehens hatten die Landfrauen aus Rescheid, Giescheid, Kamberg und Schnorrenberg landwirtschaftliche Info-Versammlungen sowie Fahrten und Wanderungen veranstaltet. Doch schnell kam der Gedanke auf, mit dem Verkauf von Bastelarbeiten und Eifeler Köstlichkeiten Gelder zu erwirtschaften, um gemeinnützige Institutionen oder Hilfsprojekt zu unterstützen. Regelmäßig wurden die Köstlichkeiten auf den Flohmärkten in Kronenburg und bei den Jahrmärkten in Reifferscheid angeboten.

Die Landfrauen unterstützten viel Projekte der Pfarre St. Barbara in Rescheid. Später gingen Spenden an die Lebenshilfe in Zülpich, an die Gala Tolbiac, an die Tafel in Mechernich, an ein Brunnenprojekt in Indien sowie auch an den Verein für Tumor- und leukämiekranke Kinder Blankenheimerdorf, an Kindergärten der Gemeinde Hellenthal und an die DRK-Rettungswache in Rescheid.

Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Juli 2021 spendeten die Landfrauen 5000 Euro an Flutopfer, und auch eine Bank um die Dorflinde in Rescheid wurde von der agilen Frauengruppe finanziert. In diesem Jahr sei es ein Anliegen der Landfrauen gewesen, den Erlös des Adventsbasars an die Hilfsgruppe Eifel zu spenden, berichteten die Frauen bei der Übergabe. (Reiner Züll)

 

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„Vor Weihnachten Blut spenden!“ – Rotes Kreuz im Kreis Euskirchen appelliert an die Bevölkerung

Mechernich/Kall/Gemünd – Kaum noch Reserven im Westen des Landes – Die Lage ist ernst, Blutkonserven sind knapp: Deshalb appelliert das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen: „Jetzt Blut spenden!“ Die Lage sei problematisch, so der Blutspendedienst West: „Die Versorgung von Krebspatienten mit Blutplättchen ist gefährdet.“

Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker und die Blutspende-Beauftragte Edeltraud Engelen schreiben: „Aktuell sind wir in Sorge, weil seit längerer Zeit zu wenige Menschen Blut spenden. Dies hat in diesem Jahr unmittelbar Auswirkungen auf die Versorgung mit Thrombozyten (Blutplättchen). Wir bitten daher um Teilnahme an den nächsten Blutspende-Terminen in Eifel und Börde.“

Diese finden kommenden Sonntag, 17. Dezember, von 8:30 – 12:30 Uhr in der Schule, Petrusstraße, in Zingsheim, ebenfalls am Sonntag, 17. Dezember von 9.30 – 13.30 Uhr in den Kaller Nordeifelwerkstätten, Siemensring 36, am Montag, 18. Dezember, von 17 – 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Lommersum, Löwener Straße (Haupteingang), am Dienstag, 19. Dezember, von 15.30 – 20 Uhr im Kurhaus Gemünd und am Donnerstag, 21. Dezember, von 15.30 – 20 Uhr im Rotkreuz-Zentrum Mechernich, Bruchgasse 34, statt.

„Überlebenswichtiges tun!“

„Um Weihnachten möchte keiner an Krankheiten denken, aber viele Patientinnen und Patienten verbringen die Weihnachtsferien im Krankenhaus und sind darauf angewiesen, dass für ihre Behandlung Blutkonserven zur Verfügung stehen“, so Rolf Klöcker. Insofern entspräche es doch dem Advent und christlicher Nächstenliebe, jetzt Gutes und Überlebenswichtiges für Mitmenschen zu tun.

„Wegen der kurzen Haltbarkeit von Blutpräparaten und drohender Engpässe rufen wir dringend zur Blutspende auf“, so Edeltraud Engelen. Bereits seit Oktober werde weit weniger Blut gespendet, als der DRK-Blutspendedienst West für die Kliniken und zum Aufbau einer Sicherheitsreserve benötige.

Im Übrigen sei es eine sehr gute Sache, auf Dauer Blutspender und anonymer Lebensretter zu werden, so Rolf Klöcker: „Es gibt keine Altersbeschränkung nach oben mehr. Über 18-jährige dürfen mit dem Okay des Arztes so lange spenden, wie sie möchten. Auch die Eintrittsgrenze für Erstspender (68 Jahre) existiert nicht mehr!“ Wer bereit ist, bei einem der Blutspende-Termine einen halben Liter Lebenssaft abzugeben und damit anderer Menschen Leben zu retten, kann auf www.blutspendedienst-west.de/blutspendetermine einen Termin buchen.

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Erster Lichterzug im Kreis Euskirchen genehmigt

Euskirchen – Weiterhin keine Zeichen vom „Phantom-Erlass“ –
Am Sonntag, den 17. Dezember, wird ein Lichterzug mit
geschmückten Traktoren der Landwirte von Mechernich über Bad
Münstereifel bis nach Euskirchen ziehen. Die Kreispolizeibehörde hat
nach dem heutigen Kooperationsgespräch für 2023 den ersten
Lichterzug als Versammlung genehmigt. Landrat Ramers besuchte
die Organisatoren Herrn Gräf und Herrn Schmitz am
Montagnachmittag, um gemeinsam Werbung für den Lichterzug zu
machen.

Hierzu gibt der Landrat folgendes Statement ab:

„Ich freue mich, dass es auch in diesem Jahr mindestens wieder
einen Lichterzug im Kreis Euskirchen geben wird. Dass in sozialen
Netzwerken und öffentlichen Diskussionen mitunter behauptet
wurde, die Polizei oder das Straßenverkehrsamt würden die Aktionen
blockieren, ist absolut nicht angebracht. Natürlich muss die Polizei
prüfen, ob der Versammlungscharakter erfüllt und die Sicherheit für
alle Teilnehmer und Zuschauer gewährleistet ist. Hier hat man für
meine Begriffe gute Lösungen mit den Landwirten gefunden.“

Und weiter:

„Der von der CDU und MdL Voussem medial groß angekündigte
Phantom-Erlass der Landesregierung hat übrigens niemandem
geholfen, sondern bei den Landwirten nur für Verunsicherung
gesorgt. Im Kreishaus liegt – auch auf Nachfrage – bis heute kein
Erlass hinsichtlich einer Einstufung von Lichterzügen in der uns
bekannten Form als Brauchtumsveranstaltung vor. Das ist doch
peinlich“, so Landrat Markus Ramers.

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evm-Palettenparty startet – Wurfmaterial für Karnevalsvereine zu gewinnen

Region/Koblenz – evm unterstützt Karnevalsvereine – Jetzt bewerben – Die evm-Palettenparty geht in die achte Runde: Auch in dieser Session will die Energieversorgung Mittelrhein (evm) die Karnevalsvereine und -gruppen in der Region mit dem erfolgreichen Wettbewerb unterstützen. Insgesamt verlost das Unternehmen elf Paletten voller Wurfmaterial, das bei den Karnevalszügen im nächsten Februar unters närrische Volk gebracht werden kann. „Wir freuen uns, dass im Karneval wieder Normalität herrscht und wir im Rahmen unserer Aktion wieder wie gewohnt Paletten mit Wurfmaterial verlosen können“, erklärt evm-Sprecher Marcelo Peerenboom. In den Coronajahren hatte das Energie- und Dienstleistungsunternehmen den Vereinen mit Geldspenden unter die Arme gegriffen.

Das Mitmachen ist ganz einfach: Um eine der Paletten zu gewinnen, müssen die Karnevalsgruppen ein Foto zum Motto „Alles paletti mit Power und Konfetti“ einreichen. Die Palette muss dabei auf dem Bild zu sehen sein. Das Foto kann bis Donnerstag, 11. Januar 2024, unter www.evm.de/palettenparty eingereicht werden. Ab Montag, 15. Januar, bis Freitag, 19. Januar, 11.11 Uhr, kann jeder für seinen Favoriten abstimmen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.evm.de/palettenparty. „Der große Erfolg der evm-Palettenparty in den vergangenen Jahren spricht für sich. Wir möchten diesen besonderen Brauch aufrechterhalten und die jahrelange Arbeit der Karnevalsvereine weiterhin unterstützen“, so Marcelo Peerenboom.

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Karnevalistischer Adventsaltentag in Mechernich-Vussem

Mechernich-Vussem – Erbsensuppe für die heilige Familie – Was anders gewesen wäre, wenn Jesus in Vussem geboren worden wäre: Nicht nur diese Frage wurde bei einem bunten karnevalistischen Adventsaltentag des Ortskartells beantwortet. Einen beschwingten Adventsnachmittag mit karnevalistischen Einlagen, Kaffee, Kuchen und Tombola präsentierte der Bürgerverein Vussem (Ortskartell) unter der Leitung von Ortsbürgermeister Carsten Vogel den über 65-Jährigen des Dorfes am zweiten Adventssamstag.

Mit Prinz Tamara I. (Empt), Jungfrau Jana (Empt) und Bauer Elena (Empt) stellten sich sogar karnevalistisch gekrönte Häupter ein, um den Senioren ihre Aufwartung zu machen. Ebenso der Musikverein unter der Leitung von Hans-Hubert Schmidt, der ein Medley mit Weihnachtsliedern und alpine Melodien für Blasorchester intonierte.

Durch das Programm führten Franz-Josef Schmidt und Mischa Kreuser als Moderatoren, die eins ums andere Mal auch selbst als Akteure in die Bütt gingen. So erläuterte Mischa Kreuser dem entzückten Publikum, was alles anders gewesen wäre, wenn Jesus nicht in Betlehem, sondern in Wahrheit im Feytal geboren worden wäre.

Statt Königen kam das Dreigestirn

Statt Hirten hätten sich Bauern und Handwerker eingefunden und der heilige Josef hätte aus dem mitgebrachten Gemüse eine gute Erbsensuppe für die Familie kochen können. Die Vussemer hätten auch einen gewissen in der Eifel gänzlich machtlosen „Herrn Rodes“ abblitzen lassen – und das Christkind hätte vielleicht Augen gemacht, wenn sich im Stall zu Vussem am 6. Januar nicht die heiligen Drei Könige eingefunden hätten, sondern Prinz, Bauer und Jungfrau.

Heftigen Applaus gab es für das neue Dreigestirn, allesamt leibliche Schwestern und Töchter von Marika und Peter Empt, früheren Tollitäten von Vussem. Auch im Gefolge „Famelijekrohm“ mit den Adjutanten Sabrina Empt, Katja Löbel und Marika Empt. KV-Vorsitzender Wolfgang Schneider, Präsident Ralf Schumann und Ex-Prinz Frank Gummelt sowie Solomariechen Liv Lingscheidt waren auch mit von der Partie.

Der Männergesangverein von 1892 unter der Leitung von Heinz Sistig intonierte mehrere Lieder, der Dirigent Heinz Sistig ging höchstpersönlich auch als heftig bejubelter Redner in die Bütt, ebenso wie Mischa Kreuser, Manni Lang und Franz-Josef Schmidt, der auch das Bühnenprogramm zusammengestellt hatte.

Tanzgarde und Bambini des Karnevalsvereins Vussem von 1977 erfreuten die Senioren ebenso wie Marietta Schneider. Ein eingespieltes Anti-Kriegs-Lied der Kastelruther Spatzen stimmte nachdenklich und war den bislang 238.000 Kriegs- und Konflikttoten des Jahres 2023 gewidmet. Der Junggesellenverein organisierte die Bewirtung, „Vussem aktiv“ und Karnevalsverein 1977 regelten Auf- und Abbau sowie die Küche mit Broteschmieren und Kaffeekochen. Resümee: Ein ganzes Dorf bewirtet und unterhält seine Senioren.

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Förderverein Krankenhaus Maria Hilf e.V. Bad Neuenahr dankt allen Mitgliedern für ihre Unterstützung

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Auch in diesem Jahr konnte der Förderverein Krankenhaus Maria Hilf e. V. dank der finanziellen Unterstützung seiner Mitglieder wieder Projekte zum Wohle der Mitarbeiter und Patienten realisieren. Der Verein unterstützt das Klinikum finanziell und ideell. Durch Spenden und Mitgliedsbeiträge konnten in den vergangenen Jahren einige Anschaffungen getätigt werden. Vom Engagement des Fördervereins profitieren sowohl die Patientinnen und Patienten der Region, als auch die Mitarbeitenden des Hauses.

Auch in diesem Jahr konnten gleich 3 große Projekte umgesetzt werden. Für das Team der Intensivstation sowie für die Zentrale Notaufnahme wurde jeweils eine Küche gespendet. Beide Teams versorgen täglich Patienten mit schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen. Um zwischendurch kurz durchatmen zu können, steht den Mitarbeitenden jeweils ein Pausenraum zur Verfügung, die nun umfassend modernisiert und mit einer neuen Küchenzeile ausgestattet wurden.

Im Kampf gegen Darmkrebs wurde in diesem Jahr eine künstliche Intelligenz (KI) angeschafft. Unter der Leitung von Prof. Jörg Heller, Chefarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie, wurde das System eingehend getestet. „Das System prüft jede noch so kleine Unregelmäßigkeit auf der Darmschleimhaut und markiert Auffälligkeiten mit einem grünen Rahmen“, erklärt Prof. Heller.

Der Förderverein steht gemeinsam mit dem Direktorium, den Chefärzten sowie dem gesamten Krankenhaus-Team für ein leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

„Wir konnten gemeinsam viel erreichen und ein starkes Zeichen der Solidarität mit unserem Krankenhaus Maria Hilf setzen. Gerade in Zeiten der Neuausrichtung im Gesundheitswesen ist dieses Engagement von enormer Bedeutung“, so Horst Gies MdL (1. Vorsitzender des Fördervereins). Ein besonderes Anliegen sind Gies die monatlichen Arzt-/Patientenseminare in Kooperation mit dem Förderverein des Klinikums. „Jeden Monat steht ein anderes Krankheitsbild im Fokus. Interessierte, Patienten und Angehörige haben im Anschluss die Möglichkeit mit den Spezialisten des Klinikums ins Gespräch zu kommen“, so Gies.

Wer die Arbeit des Fördervereins unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, als Mitglied beizutreten. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Homepage des Krankenhauses: www.marienhaus-klinikum-ahr.de. Vorsitzender Horst Gies MdL und seine Vorstandskollegen freuen sich über jedes neue Mitglied: „Wenn viele einen kleinen Beitrag leisten, können wir gemeinsam so einiges erreichen“!

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Politik

Christdemokraten im Kreis Ahrweiler distanzieren sich erneut vom ehemaligen Landrat

Ahrweiler – CDU-Kreisvorstand Ahrweiler diskutierte über aktuelle Lage nach der Flut von 2021 – Kritik an Verzögerung der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen – Der CDU-Kreisvorstand Ahrweiler führte bei seiner letzten Sitzung eine Aussprache über die aktuelle Lage weit über zwei Jahre nach der Flut im Ahrtal. Anlass hierfür war ein Experten-Gutachten zum Katastrophenschutz an der Ahr, das durch die Staatsanwaltschaft Koblenz vorgelegt worden war. Hintergrund sind dabei vor allem Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Koblenz gegen den ehemaligen Landrat des Kreises Ahrweiler, Dr. Jürgen Pföhler. Voraussichtlich wird sich die staatsanwaltliche Entscheidung, ob eine Anklage erhoben wird, weiter hinausziehen, weil das neue Gutachten auszuwerten ist und auch der Untersuchungsausschuss des Landtages Rheinland-Pfalz erneut in die Beratung eingetreten ist. Bei der CDU im Kreis Ahrweiler herrscht wie bei der Bevölkerung Unverständnis, warum es bei diesen Ermittlungen weitere Verzögerungen gibt.

Die Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes Ahrweiler bewerteten jetzt nochmals sehr kritisch das Verhalten des ehemaligen Landrates während und nach der Flut. Unabhängig von der strafrechtlichen Bewertung zeigte sich aus Sicht der CDU-Vertreter, dass der damalige Landrat seiner persönlichen und politischen Verantwortung während der Flutkatastrophe nicht gerecht geworden ist. Kritisch wird in der CDU gesehen, dass die politische Führung der Einsatzleitung während der Flutnacht offenkundig nicht gegeben war. Auch in den Tagen nach der Flut gab es keinerlei sichtbares Krisenmanagement, so dass die Einsatzleitung dem Land übergeben wurde.

Die CDU im Kreis Ahrweiler erklärt dazu: „Wir haben während der letzten zweieinhalb Jahre darauf gehofft, dass sich Dr. Jürgen Pföhler zu diesen Fragen äußert und auch seine eigene Fehleinschätzung am Tag der Flut und sein eigenes Verhalten in diesen Stunden und den Tagen danach selbstkritisch beleuchtet. Aus unserer Sicht wäre seine Entschuldigung bei allen Betroffenen der Flut dringend erforderlich.“ Die CDU im Kreis Ahrweiler distanziert sich damit erneut sehr deutlich vom ehemaligen Landrat.

Zum Hintergrund:

Als CDU im Kreistag Ahrweiler hatte man bereits im August 2021 Landrat Dr. Pföhler dazu aufgefordert, sich vollständig von der Spitze des Kreises Ahrweiler zurückzuziehen:

„Die eingeleiteten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu den Fragen, wer und in welchem Ausmaß die Verantwortung für die Einsatzleitung am Katastrophenabend hatte und ob dabei schuldhaft gehandelt wurde, werden in einem rechtsstaatlichen Verfahren durchgeführt. Aus unserem Verständnis kann man ein Amt jedoch nicht ausüben, wenn strafrechtliche Ermittlungen laufen. Der Schritt von Landrat Dr. Jürgen Pföhler, jetzt die Verantwortung abzugeben, war daher notwendig und unausweichlich. Das Vertrauen der Menschen im Kreis Ahrweiler war nicht mehr gegeben, die entschlossene Führung des Amtes in einer solchen Ausnahmesituation war nicht mehr möglich.“

 

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Stadt Mayen erhält Spenden für die Bepflanzung in der Innenstadt

Mayen – Das weihnachtliche Ambiente in der Innenstadt erhielt kürzlich eine weitere passende Dekoration. Die Blumenampeln an den Straßenlaternen wurden neu bepflanzt und passen nun in weihnachtlicher Optik in das Gesamtbild der Innenstadt.

Sowohl die VR Bank RheinAhrEifel als auch die Kreissparkasse Mayen haben, wie jedes Jahr, die Beschaffung der Blumen finanziell großzügig unterstützt. Auch in der Weihnachtszeit machen frische Blumen Mayen noch attraktiver und lebendiger. Darum nahm Oberbürgermeister Dirk Meid mit Udo Lohner der Kreissparkasse Mayen, Oliver Engels der VR Bank RheinAhrEifel, Dr. Wolfgang Schlags von der MY-Gemeinschaft und Kerstin Stüwe von der Wirtschaftsförderung der Stadt, die neue Bepflanzung auf dem Marktplatz in Augenschein.

„Es freut mich sehr, dass durch den Austausch von Sommer- auf Winterbepflanzung auch die Blumenampeln optisch ins weihnachtliche Bild der Innenstadt passen. Danke an die Institutionen für die großzügige Spende“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Weihnachtsspende an Naturpark-Kitas und -Schulen der Eifel

Arzfeld/Irrel – Zahnen Technik aus Arzfeld setzt seine Tradition fort: Statt Weihnachtspräsente für Geschäftspartner, wird auch in diesem Jahr wieder eine gemeinnützige Organisation durch einen Geldbetrag unterstützt. Die diesjährige Spende geht an den Förderverein Naturpark Südeifel e.V. in Irrel. Der Spendenbetrag wird für die Anschaffung von Bildungsmaterialien verwendet, die in Naturpark-Kitas und Naturpark-Schulen eingesetzt werden.

„In diesen zertifizierten Einrichtungen im Naturparkgebiet lernen schon die Kleinsten unsere einzigartige Naturlandschaft der Eifel spielerisch kennen. Dort werden beispielsweise die Themen Klimawandel und Klimaschutz sowie Natur und Landschaft regelmäßig im Unterricht, in Exkursionen oder Projekttagen von unserem Referententeam behandelt. Das Lehrpersonal wird dahingehend auch regelmäßig geschult“, erläutert Daniela Torgau, Geschäftsführerin des Zweckverbandes Naturpark Südeifel und seines Fördervereins. Die Kinder können sich so schon in den ersten Lebensphasen bewusst mit der Natur auseinandersetzen, einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen lernen und für natürliche Kreisläufe sensibilisiert werden.

„Wir beschäftigen uns – als Wasserspezialist – tagtäglich mit der wichtigsten Ressource der Welt. Als Folge des Klimawandels treten mittlerweile auch in Deutschland immer häufiger Dürren und Hitzewellen auf. Das führt dazu, dass unsere kostbare Ressource Wasser immer knapper wird. Ein Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur kann durch die Bildungsarbeit in den Naturpark-Kitas und -Schulen schon bei den Kleinsten geschaffen werden“, so Herbert Zahnen.

Daniela Torgau und der Vorsitzende des Fördervereins Naturpark Südeifel e.V., Moritz Petry, nahmen bei einem gemeinsamen Termin bei Zahnen Technik in Arzfeld die Spende symbolisch entgegen. Moritz Petry dazu: „Unser Dank geht an die Firma Zahnen Technik. Die Förderung von Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit ist entscheidend für die Zukunft unserer Gesellschaft, und die Spende setzt genau an diesem wichtigen Punkt an.“

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Wirtschaft

Auszubildender aus Düren zählt zu den Besten Deutschlands

Aachen/Düren – Cenk Cansiz ist einer der besten Auszubildenden Deutschlands. Der Kaufmann für Digitalisierungsmanagement ist von der Leitungspartner GmbH in Düren ausgebildet worden. Am Montagabend wurde er in Berlin gemeinsam mit 218 weiteren Bundesbesten von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr, dass ein Auszubildender aus unserem IHK-Bezirk zu den bundesweit Besten gehört“, sagt Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen. „Gemeinsam mit unseren rund 2.300 Ausbildungsbetrieben aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungsgewerbe in der Städteregion Aachen und in den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg machen wir uns dafür stark, dass die duale Ausbildung und die höhere Berufsbildung die gesellschaftliche Anerkennung erhalten, die sie verdienen.“

An der Preisverleihung in Berlin nahmen rund 1.000 Gäste teil – neben Eltern und Angehörigen der Absolventen auch Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Bundestagsabgeordnete sowie Präsidentinnen und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern. Unter den Ausgezeichneten sind 84 Frauen und 135 Männer. Das Bundesland mit den meisten Prämierten in diesem Jahr ist Baden-Württemberg (44), gefolgt von Bayern (34) und Nordrhein-Westfalen (31).

Um Ausbildung in Deutschland populärer zu machen, hat die IHK-Organisation im Frühjahr die bundesweite Kampagne Jetzt#könnenlernen gestartet. Ziele sind, die enge Verbindung von Theorie und Praxis während einer Ausbildung sowie die hervorragenden beruflichen Perspektiven nach einem erfolgreichen Abschluss in den Fokus zu rücken. „Wir wollen mehr Schulabgängerinnen und Schulabgänger für eine IHK-Ausbildung begeistern“, betont Kohl-Vogel. „Unsere Kernbotschaft lautet: Ausbildung macht mehr aus uns.“