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Kreissparkasse Ahrweiler nimmt Photovoltaikanlage in Betrieb – 1,3 Millionen Euro in Gesamtprojekt investiert

Ahrweiler – Nachdem die Kreissparkasse Ahrweiler im Mai dieses Jahres bereits das neue energetische Konzept in Betrieb genommen hatte, welches auf einer Luftwärmepumpentechnologie basiert, die um eine Gaskesselkomponente ergänzt wird, wurde nun die in den vergangenen Wochen die Photovoltaikanlage angebracht.

„Bereits im Frühjahr dieses Jahres konnten wir den Einbau der Luftwärmepumpentechnologie vermelden. Nun ist das Projekt durch die Installation der Photovoltaikanlage abgeschlossen. Mit einem Gesamtvolumen von über 1,3 Millionen Euro ist dies eines unserer größten Projekte in den vergangenen Jahren“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, und führt weiter aus: „Hiermit ist uns ein echter Meilenstein gelungen. Künftig können wir über 20 % unseres Stromverbrauches selbst erzeugen. Der selbst produzierte Strom erspart fast 35 Tonnen Co²-Emissionen, dies entspricht einem Äquivalent von fast 1.600 gepflanzten Bäumen.“

„Bereits seit vielen Jahren beschäftigt uns der Nachhaltigkeitsgedanken. Nicht umsonst haben wir den Umbau unserer Hauptstelle von 2010-2013 unter dem Stichwort „Green-Building“ durchgeführt.“, berichtet Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, und ergänzt: „Nachdem wir bereits die Aufträge für die Luftwärmepumpentechnologie an Unternehmen aus unserer Region vergeben konnten, ist uns dies hierbei ebenfalls gelungen.“

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Gesundheit

Gesunde Ernährung im Winter – Gut ernährt mit heimischen Produkten

Region/Eisenberg – Im Sommer ist alles frisch, im Winter gibt es bei uns nichts? Wer glaubt, dass wir im Winter auf weit gereistes Obst und Gemüse angewiesen sind, liegt falsch: Auch im Winter können wir uns mit heimischen Produkten extrem lecker und ausgewogen versorgen.

Erdbeeren im November, Spargel und Tomaten im Dezember – für die Supermärkte ist es kein Problem, uns Obst und Gemüse aus fernen Landen zu präsentieren. Über das große Angebot vergisst man leicht, dass solche Produkte um diese Zeit gar nicht aus Deutschland stammen können und erst von weit hertransportiert werden müssen. Oft werden sie unter höherem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln produziert. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher bevorzugen mittlerweile wieder Obst und Gemüse aus der Region. Und das bedeutet eben auch, dass im Winter etwas ganz Anderes auf den Teller kommt als im Sommer. Neben dem ökologischen Aspekt, heimische Produkte zu kaufen, sieht die Expertin der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse, Martina Ebener, das saisonale Essen noch unter einem ganz anderen Gesichtspunkt: „Heimisches Wintergemüse wie verschiedene Kohlsorten oder Steckrüben sind bei vielen in Vergessenheit geraten. So können wir mit dem Zubereiten dieses Gemüses eine neue Geschmacksvielfalt entdecken“, sagt Martina Ebener.

Dabei brauche niemand Angst zu haben, ohne die eingeführten Produkte unzureichend mit Nährstoffen versorgt zu sein. Vor allem in den verschiedenen Kohlsorten stecken die Vitamine A, C, E und K. Vitamin C und E sind wichtige Antioxidantien, schützen vor freien Radikalen und helfen, das Krebsrisiko zu senken. Weiterhin unterstützt Vitamin C das Immunsystem. Vitamin A ist insbesondere für das Sehen erforderlich und Vitamin K ist für die Blutgerinnung unerlässlich.

Feldsalat, Spinat und Schwarzwurzeln sind gute Lieferanten für Eisen. Ballaststoffe finden sich vor allem in Fenchel, Grünkohl, Rosenkohl, Knollensellerie und Möhren. Wenn Sie einkaufen gehen, haben beispielsweise diese Produkte aus heimischen Gefilden im Winter Saison: Fenchel, Lauch, Pastinaken, Grün-, Rot- und Rosenkohl sowie Rote Beete, Steckrüben, Schwarzwurzeln und Wirsing. Auch Chicorée ist eine Winterpflanze, die nicht nur als Salat, sondern auch gekocht und gebraten köstlich-bitter schmeckt. Auch Endivie und vor allem Feldsalat haben im Winter Saison, Radicchio findet man als Lagerware bis in den Februar hinein. „Champignons gibt es ganzjährig, Möhren, Kartoffeln und Zwiebeln lassen sich so gut lagern, dass wir sie ebenfalls das ganze Jahr über verzehren können“, so die Expertin. Lediglich beim Obst wird im Winter die Auswahl knapper: Über alle kalten Monate hinweg lassen sich einheimische Äpfel und auch Birnen länger lagern. Trockenfrüchte und vor allem Nüsse gehören traditionell mit zum Winterstimmungsessen, liefern aber gleichzeitig auch viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Ein passender AOK-Küchen-Tipp: Bratapfel

Zutaten (für vier Personen): Vier Äpfel, am besten Boskop, vier Walnüsse gehackt, zwei Esslöffel gehackte Mandeln, zwei Esslöffel Rosinen, ein Esslöffel Zucker, ein halber Teelöffel Zimt, etwas Butter. Die Äpfel entkernen und wenn nötig das Loch noch größer stechen für die Füllung. Aus den übrigen Zutaten die Füllung mischen und in die Äpfel füllen. In eine Auflaufform geben und einige Löffel Wasser dazu, auf jeden Apfel etwas Butter. Im Ofen bei 200 bis 220 Grad 15 bis 20 Minuten backen.

 

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SGD-Nord-Präsident würdigt ehrenamtliches Engagement von Christine Zimmermann aus Polch

Polch/Koblenz – Die persönliche Lebensgeschichte von Christine – genannt „Christel“ – Zimmermann und die Geschichte ihres ehrenamtlichen Engagements sind auf das Engste verbunden mit der Stadt Polch. Denn hier ist Christel Zimmermann 1947 zur Welt gekommen und hier, in ihrer Heimat und im Kreis Mayen-Koblenz, hat sie sich in besonderem Maße für ihre Mitmenschen, die ansässige Wirtschaft und ein lebenswertes Umfeld eingesetzt. Für dieses bemerkenswerte Engagement überreichte ihr Wolfgang Treis, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, nun die Landesverdienstmedaille im Namen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Einen beträchtlichen Teil ihres Ehrenamts widmet Christel Zimmermann dem Landfrauenkreisverband Mayen-Koblenz. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, die Attraktivität des ländlichen Lebens zu erhalten bzw. weiter zu steigern. Für diese Ziele hat sich Christel Zimmermann mit großem Eifer rund zwei Jahrzehnten lang im Vorstand des Verbands engagiert, zwölf Jahren davon als Kreisvorsitzende. In dieser Zeit hat sie viele Ideen auf den Weg gebracht und zahlreiche Projekte mitgestaltet. Zu nennen sind hier etwa die Schulaktionen, bei denen sie junge Menschen über gesunde Ernährung aufgeklärt hat, sowie das „Wachholderfest“, das sie gemeinsam mit Landrat Dr. Alexander Saftig organisierte.

Darüber hinaus befasste sie sich intensiv mit dem Projekt „Integrierte ländliche Entwicklung“ im Bereich des Regionalmanagements. Dieses Projekt zielt darauf ab, ländliche Bereiche als Lebens-, Arbeits-, Erholung- und Naturräume weiterzuentwickeln. Von 2005 bis 2013 hat sich Christel Zimmermann in diesem Kontext auch auf überregionaler Ebene für ein gutes Leben auf dem Land eingesetzt, als Vertreterin des Kreises im Rheinischen Landfrauenverband.

Dass ihr der ländliche Raum am Herzen liegt, zeigt auch ihr Engagement im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau. Der Verband setzt sich für die Interessen der landwirtschaftlichen Betriebe in der Region ein und hält jene Werte hoch, die vorbildliche Landwirtschaft auszeichnen. Christel Zimmermann hat die ehrenamtliche Arbeit des Verbands maßgeblich mitgeprägt, insbesondere in den Jahren 2004 bis 2015, als sie sich mit großem Einsatz im Vorstand engagierte.

Doch damit endet ihr ehrenamtliches Wirken noch nicht. Denn Christel Zimmermann ist auch Gründungsmitglied des Lokalen Teilhabekreises „Polch verbindet“. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern setzt sie sich seit dem Jahr 2012 für ein gelungenes Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung ein. Anerkennung verdient jedoch nicht nur ihr soziales Engagement, sondern auch ihr langjähriges Wirken in der Kommunalpolitik. Christel Zimmermann ist seit beinahe 20 Jahren Mitglied des Polcher Stadtrats sowie zahlreicher Ausschüsse, und hatte acht Jahre lang den Fraktionsvorsitz der Freien Wählergruppe Polch inne. Auch in der Verbandsgemeinde Maifeld engagierte sie sich über viele Jahre hinweg im Rat und in den Ausschüssen – aktuell ist sie als Dritte Beigeordnete des Bürgermeisters tätig.

SGD-Nord-Präsident Treis dankte Christel Zimmermann für ihr Engagement und sprach ihr seine Anerkennung aus. Bei der Feierstunde in der SGD Nord waren ihre Familie, Freunde sowie kommunale Vertreter anwesend. Anreger der Auszeichnung ist Fred Strässer, Vorsitzender der Freien Wählergruppe Polch.

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Gemeinde Kreuzau und Westenergie zeichnen Engagement für die Umwelt mit Klimaschutzpreis aus

Kreuzau – Der Klimaschutzpreis der Westenergie zeichnet Initiativen aus, die in besonderem Maße Energie effizient nutzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern. Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz umfasst viele Bereiche. Entsprechend vielfältig sind die Ideen.

Jetzt hat die Gemeinde Kreuzau zwei Preisträger ausgewählt. Die Urkunden und das symbolische Preisgeld von insgesamt 1.000 Euro überreichten Ingo Eßer, Bürgermeister der Gemeinde Kreuzau, und Achim Diewald, Kommunalbetreuer der Westenergie.

Der zweite Preis in Höhe von 400,00 Euro ging an die Kita Rurmäuse, die sich in Trägerschaft der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR befindet. Foto: Gemeinde Kreuzau

Ingo Eßer dankte den Preisträgergruppen für ihr Engagement und fügte hinzu: „Es ist schön zu sehen, dass sich schon unsere jüngsten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde so kreativ und begeistert für die Umwelt einsetzen.“

Achim Diewald stellte fest: „Ich bin immer wieder überrascht, wie vielfältig umweltbewusstes Verhalten im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sein kann.“

Der Klimaschutzpreis der Westenergie macht seit 1995 regelmäßig viele gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Damit regt er zur Nachahmung an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt wurden bereits über 7.000 Projekte ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich in den Städten und Gemeinden ausgeschrieben und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Die Gewinner werden von einer Jury aus Vertretern der Kommune und der Westenergie ermittelt. Voraussetzung ist, dass das Projekt dem Gemeinwohl dient. Und das Besondere: Kein Bewerber geht leer aus. Wird ein Bewerber nicht ausgezeichnet, erhält er einen Sachpreis.

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Lukas Sermann ist neuer Vorsitzender des Ahrwein e.V.

Ahrweiler – Mitgliederversammlung blickte auf ein erfolgreiches Weinjahr zurück – Der Altenahrer Winzer Lukas Sermann vom gleichnamigen Weingut ist neuer Vorsitzender beim Ahrwein e.V. Bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag wurde er einstimmig zum Nachfolger von Peter Kriechel gewählt. Zum zweiten Vorsitzenden wählten die Mitglieder Vivien Greber von der Dagernova Weinmanufaktur. Als weitere Vorstandmitglieder stehen ihnen Alexander Müller vom Ahrweiler Winzerverein, Torsten Pollig vom Weingut Pollig & Schmidt, Niklas Körtgen als Vertreter der Jungwinzer, Philip Nelles vom Weingut Nelles als Vertreter der VDP-Winzer, Lea Kreuzberg vom Weingut Kreuzberg und Mirco Burkardt von der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr zur Seite. Sie wurden bereits im vergangenen Jahr für vier Jahre in den Vorstand gewählt. Dem Vorstand gehören als sogenannte „geborene“ Mitglieder auch immer die jeweiligen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweileran, derzeit Dominik Gieler und Guido Orthen.

Zunächst aber ließ der scheidende Vorsitzende Peter Kriechel das vergangene Jahr Revue passieren. Sowohl im Innen- als auch im Außenmarketing und im Bereich Veranstaltungen hat der Ahrwein e.V. zahlreiche Projekte umgesetzt – darunter auch viel Neues. So wurde die neue Website ahrwein.de vorgestellt. Sie wurde in den vergangenen Wochen komplett in das Framework, sprich die technische Plattform des Ahrtal-Tourismus integriert. In diesem Zuge erfolgte auch eine Neugestaltung der Texte und Informationen. Die Website ist geht am Montag, 18. Dezember, online und soll im nächsten Jahr um weitere Informationen erweitert werden. Darüber hinaus wurde der Online-Marketing- Bereich weiter ausgebaut. So gibt es seit diesem Jahr eine durchgängige mediale Begleitung aller Veranstaltungen, Social Media Kampagnen, beispielsweise zu den Siegerweinen beim Ahrwein des Jahres, neue Videodrehs sowie Co-Creator-Posts in Kooperation mit dem Deutschen Weininstitut.

Im Bereich Veranstaltungen präsentierte der Ahrwein e.V. neben vielen bewährten Formaten wie dem Weinmarkt der Ahr oder dem Tag der offenen Weinkeller, im November erstmals eine Publikumsverkostung zum Ahrwein des Jahres. Das erfolgreiche Event unter dem Titel „Test the Best“ soll im kommenden Jahr in jedem Fall wiederholt werden. „Überhaupt war der Ahrwein des Jahres, ausgerichtet von der Kreissparkasse Ahrweiler, und gemeinsam organisiert, ein Höhepunkt im diesjährigen Weinjahr an der Ahr. Die Preisverleihung, bei der auch viele Weingüter neu in den Siegerlisten erschienen sind, zeigt die hohe Qualitätsdichte, die wir hier an der Ahr haben“, so Kriechel. Ein weiteres Highlight war unzweifelhaft der Besuch der Masters of Wine im Juli an der Ahr. „Dass wir die besten Weinkenner weltweit begrüßen durften, war eine besondere Ehre für unser kleines Weinbaugebiet.“

Vor den anstehenden Wahlen gab es dann ein große Verabschiedung von Peter Kriechel, der dem Ahrwein e.V. insgesamt sieben Jahre vorgestanden hat. Geschäftsführer Christian Senk hob nicht nur sein großes persönliches Engagement im Vorstand hervor, sondern auch die Meilensteine, die in die Amtszeit Kriechel fielen. So wurde er als Vorsitzender nach der Flut von 2021 schnell zu einem der Gesichter des Weinbaus im Ahrtal, gab unermüdlich Interviews und machte auf die enormen Schäden in den Weinbaubetrieben aufmerksam. „Als Mitbegründer des Rebuilding e.V., der mit seiner Aktion Flutwein Millionen-Hilfen für die Winzer im Ahrtal generiert hatte, wird er für immer in die Annalen des Ahrwein e.V. eingehen“, so Senk, der sich im Namen aller Mitglieder herzlich bei Peter Kriechel für seine Vorstandarbeit bedankte.

Bei den anstehenden Wahlen wurde dann der bisherige Zweite Vorsitzende, Lukas Sermann, zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Frisch in seinem neuen Amt stellte Sermann daraufhin den Marketing- und Budgetplan für 2024 vor. Das erfolgreiche Marketing soll im kommenden Jahr weiter ergänzt werden durch neue Impulse in Sachen Content, beispielsweise eine Weinberglagen-Kampagne, sowie durch einen neuen Kunden-Newsletter. Für die Marke „Ahrwein e.V.“ ist ein Strategiefindungsprozess geplant und daran angelehnt die Ausarbeitung eines neuen Corporated Designs. Auch auf überregionalen Veranstaltungen und Messen wird der Ahrwein e.V. sich wieder präsentieren, im März beispielsweise bei der ProWein in Düsseldorf.

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Top-Events

„Kein klassisches Weihnachtsevent“ – Konzert mit „Eifeltroubadour“ Günter Hochgürtel am Freitag 22. Dezember

Firmenich-Obergartzem – Auf ein erfolgreiches erstes Veranstaltungsjahr kann die neue Kulturinitiative „DODO-Treff“ im Doppelort Firmenich-Obergartzem zurückblicken. Zahlreiche Konzerte im Sommer und Herbst waren gut besucht.

Nun findet die Konzertsaison ihren besinnlichen Ausklang: „Am Freitag, 22. Dezember, gibt es ab 19 Uhr zwar kein klassisches Weihnachtsevent. Aber die Gäste dürfen sich auf einen gemütlichen Abend mit dem »Eifeltroubadour« Günter Hochgürtel freuen“, betont dazu Elke Klaeser vom „DODO“-Team gegenüber der Agentur ProfiPress.

Besinnliche Lieder zum Fest

Im „schnuckeligen Bistro“ der Einrichtung (Zum Sportplatz 1a, 53894 Mechernich) werde der Musiker vor allem seine „sanfte Seite“ zeigen. Statt „Alle Jahre wieder“ könne man bei Glühwein und Plätzchen ruhige, besinnliche Lieder wie „You’ve got a friend“ (James Taylor), „Vincent“ (Don Mclean) oder die beliebten „Wibbelstetz“-Klassiker „Nempt mich möt“ oder „Leev Mam“ genießen.

Da das Platzangebot im „DODO-Treff“ begrenzt ist, werde eine frühzeitige Reservierung angeraten. Die Gästeliste liegt hier bereits aus. „Die Vergabe der Sitzplätze erfolgt in Reihenfolge der Anmeldung“, so Klaeser. Der Eintritt ist frei, ein Hut geht rund.

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Wirtschaft

Deutsche Post und DHL eröffnen Poststation für wichtigste Brief- und Paketservices in Monschau

Monschau – Leistungen rund um die Uhr: Verkauf von Brief- und Paketmarken, integrierter Briefkasten sowie Paketempfang und -versand – Poststationen als Serviceplus für Stadt und Land – Einfache Bedienung und Unterstützung per Videochat – Eine zusätzliche Anlaufstelle für Post- und Paketservices gibt es ab sofort in Monschau: Deutsche Post und DHL haben an der Monschauer Straße 1 am Frischmarkt Stolle eine Poststation in Betrieb genommen.

Der neuentwickelte Automat ist rund um die Uhr und an sieben Tagen die Woche zugänglich. Ähnlich wie beim Erfolgsmodell Packstation bieten Deutsche Post und DHL ihren Kundinnen und Kunden einen Service rund um die Uhr an, allerdings mit deutlich erweitertem Angebot. Denn die neuen Poststationen bieten nahezu all jene Postdienstleistungen an, die Kundinnen und Kunden in Filialen am häufigsten nachfragen. Der Kauf von Brief- und Paketmarken, inklusive Zusatzleistungen wie zum Beispiel Einschreiben, ist ebenso möglich wie der Versand von Briefen und Paketen. Außerdem der Empfang von DHL Paketen, Bücher- und Warensendungen sowie Groß- und Maxibriefen und Einschreiben ohne Zusatzleistungen direkt an dieser Station mit 27 Paketfächern möglich.

„Die Poststation ist ein zusätzlicher Service für unsere Kundinnen und Kunden und ergänzt unsere Angebote vor Ort. Mit unseren Poststationen können wir postalische Leistungen rund um Brief und Paket an attraktiven Standorten Tag und Nacht für unsere Kundinnen und Kunden anbieten“, erklärte Peter Mayer, Regionaler Politikbeauftragter der Deutschen Post, bei der Vorstellung der Poststation im Beisein von Bürgermeisterin Dr. Carmen Krämer. „Heute erleichtern Automationslösungen bereits an vielen Stellen unser tägliches Leben: beispielsweise in Form von Geldautomaten, Ticketautomaten und DHL-Packstationen. Jetzt machen wir mit unserer Poststation den nächsten logischen Schritt und knüpfen unser Netz noch einmal deutlich enger“, so Mayer weiter.

Bürgermeisterin Dr. Carmen Krämer freute sich, dass Monschau eine weitere Poststation bekommen hat: „Die Poststation kann 24 Stunden genutzt werden. Das hat den Vorteil, dass Kundinnen und Kunden nie vor verschlossenen Türen stehen. Automatisierte Lösungen wie die Poststation sind vor allem in kleineren Städten und Gemeinden wie Monschau eine optimale Lösung, um den Bürgerinnen und Bürgern die Infrastruktur ihres täglichen Bedarfs anbieten zu können und so die Lebensqualität in ihrem heimischen Umfeld zu steigern.“

Einfache Bedienung mit Touchscreen und Unterstützung per Videochat

Die Poststation hat einen Touchscreen und ist intuitiv bedienbar, wie Vertriebsmanager Dirk Coenen erklärte. Wer dennoch Schwierigkeiten mit der Bedienung hat oder sonstige Unterstützung benötigt, kann ganz einfach über das Bedienfeld per Video den Kundenservice des Unternehmens kontaktieren. Auf dem Bildschirm der Poststation erscheinen dann eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter vom Kundendienst, um der Kundin oder dem Kunden weiterzuhelfen. Die Automaten haben zudem einen integrierten Briefkasten sowie Fächer für Pakete und Päckchen. Brief- und Paketmarken können an den Poststationen bargeldlos mit allen gängigen EC-Karten, mit Visa- und Master Card sowie mit Google Pay und Apple Pay gekauft werden. Die Nutzung der Poststation ist kostenfrei.

Um Pakete und Päckchen an der Poststation zu empfangen, ist, ähnlich wie bei der Packstation, eine einmalige Registrierung unter dhl.de/registrierung erforderlich. Weitere Informationen zur neuen DHL Poststation gibt es unter dhl.de/poststation.

Pakete kommen vom Zustellstützpunkt Monschau

Die Zuführung der Pakete erfolgt vom Zustellstützpunkt Monschau aus. Für die Kundinnen und Kunden bietet die Packstation innerhalb der Poststation den Vorteil, dass sie rund um die Uhr an ihre Pakete gelangen können. Und auf betrieblicher Seite besteht der Vorteil darin, dass die Zustellerinnen und Zusteller bei ihrem Stopp an der Station gleich mehrere Pakete abliefern und abholen können, wie Zustellstützpunktleiter Daniel Hofmann und Standortleiter Ersilio Urbani vom Zustellstützpunkt Monschau erläuterten. Für die Be- und Entladung stehen Elektrofahrzeuge zur Verfügung.

Poststationen ergänzen das Angebot von Deutsche Post und DHL, bestehend aus rund 25.000 Verkaufsstellen (Filialen, DHL Paketshops & Verkaufspunkte), mehr als 13.000 DHL Packstationen sowie etwa 108.400 Briefkästen im gesamten Bundesgebiet. Unter deutschepost.de/standorte können Postkundinnen und Postkunden nach Eingabe des eigenen Standortes die Adressen und Öffnungszeiten sämtlicher Filialen und Paketshops sowie die Standorte aller Packstationen, Poststationen und auch Briefkästen abrufen.

 

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Wirtschaft

Dürener Bauverein investiert rund 10 Millionen Euro in Wohnraum

Düren – Die Dürener Bauverein AG investiert rund 10 Millionen Euro in weiteren Wohnraum, unter anderem explizit für kinderreiche Familien in Düren. So entstehen 15 Einfamilienhäuser an der Brückenstraße. Zudem wird ein Mehrfamilienhaus mit 19 Wohnungen „Am Wehr“ in Düren gebaut. Landrat Wolfgang Spelthahn überreichte für beide Projekte eine knapp 8,3 Millionen Euro schwere Förderung des Landes NRW an den Bauverein.

Baubeginn für beide Wohnprojekte ist voraussichtlich im Frühjahr 2024, die Bauzeit soll rund zwei Jahre andauern. „In Hinblick auf die Wachstumsoffensive, bei der wir bald mehr als 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählen wollen, ist es wichtig, dass wir besonders Familien attraktiven Wohnraum bieten können. Die Investitionen des Bauvereins sind richtig und wichtig“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. An der Brückenstraße entstehen 15 Miethäuser in zwei Reihen, jedes Haus hat eine Wohnfläche von rund 111 Quadratmetern und ist besonders geeignet für Familien mit mindestens drei Kindern. Die Gebäude haben zwei Geschosse und einen ausgebauten Dachboden. Die Gesamtinvestition beläuft sich hierbei auf rund 5 Millionen Euro.

„Diese Projekte können dank der sehr guten Zusammenarbeit mit dem Kreis Düren, der die Förderungen des Landes NRW zuverlässig vermittelt und bewilligt, sowie der Stadt Düren, die zeitnah für die Baugenehmigung gesorgt hat, realisiert werden. Das ist ausgesprochen erfreulich“, sagt Dagmar Runge, Vorstandsvorsitzende der Dürener Bauverein AG. Gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen Peter Kaptain und Thomas Hissel nahm sie die beiden Förderzusagen im Kreishaus in Düren entgegen – im Beisein von Kreisamtsleiter Maximilian Weinberger und Alexander Corsten aus dem Amt für Tiefbauangelegenheiten, Verkehrslenkung und Wohnungsbauförderung.

Das große Mehrfamilienhaus „Am Wehr“ weist eine Gesamtwohnfläche von 1200 Quadratmetern auf, die barrierefreien Wohnungen haben zwischen zwei und vier Zimmer und können, wie in den Häusern an der Brückenstraße, von allen bewohnt werden, die einen Wohnberechtigungsschein vorweisen können. Die Gesamtkosten belaufen sich hierbei auf gut 5 Millionen Euro.

Der Dürener Bauverein ist eine Aktiengesellschaft (AG), an der die Stadt Düren, der Kreis Düren und einige weitere kleinere private Aktionäre beteiligt sind. Die AG hat einen Bestand von mehr als 1450 Wohnungen, wovon gut 440 öffentlich gefördert sind. Mit der „Strategie 2030“ verfolgt der Bauverein das Ziel, 900 neue Wohnungen zu schaffen. Eine zentrale Aufgabe ist auch die Schaffung und Bereitstellung von Bauland. In Niederzier entstehen derzeit acht öffentlich geförderte sowie 22 freifinanzierte Wohnungen. Im kommenden Jahr sollen zudem neue Bauprojekte in Kreuzau und Langerwehe auf den Weg gebracht werden.

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„Vorzeitiges Weihnachts-Geschenk“ – Spende von „Tischlein deck dich“

Blankenheim-Dollendorf – 300 Euro aus dem Spendenschwein von „Tischlein deck dich“ konnten auf dem traditionellen und seit 25 Jahren stattfindenden Weihnachtsmarkt des DRK-Kindergarten „Die kleinen Strolche“ übergeben werden. Entgegen nahmen die Spende Birgit Bresgen, Leiterin der Kita und Katharina Michels, die Kassiererin des Fördervereins.

„Alle freuen sich, mit diesem kleinen »vorzeitigen Weihnachtsgeschenk« weitere kleine Umweltprojekte unterstützen zu können. Denn Nachhaltigkeit und Umwelterziehung wird bei den »Kleinen Strolchen« ganz großgeschrieben“, so Bresgen.

Dass auf dem Weihnachtsmarkt das Geschirr und Besteck von „Tischlein deck dich“ verwendet wurde, erstmals in Kombination mit dem neuen „Spülmobil“ der Gemeinde, sei da fast schon selbstverständlich gewesen.

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Spatenstich – 1,3 Millionen Euro zur Erweiterung der Grundschule Osann-Monzel

Wittlich – Bei sonnigem Winterwetter und in fröhlicher Stimmung fand am 7. Dezember der symbolische Spatenstich für den Erweiterungsbau der Grundschule Osann-Monzel statt. In einer kleinen Feierstunde versammelten sich Vertreter/-innen der Verbandsgemeindegremien, der Ortsgemeinde, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, der Bau – und Schulabteilung der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, die Elternsprecherin sowie die Kinder der Grundschule Osann-Monzel mit ihren Lehrkräften.

Auf dem Schulhofgelände entstehen drei neue Klassenräume, von denen zwei durch eine mobile Trennwand zu einem großen Raum verbunden werden können. Darüber hinaus werden neue Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sowie für Menschen mit Behinderungen gebaut. Durch einen überdachten Gang, den man auch als Pausenhalle nutzen kann, wird die Verbindung zum Altbau und damit ein wetterunabhängiger Wechsel zwischen den Gebäuden gewährleistet.

Die Ausführung des Bauwerks erfolgt in Massivbauweise mit einem Flachdach. Zur Kompensierung des Energiebedarfs wird auf dem Dach eine 25 kWp PV-Anlage installiert. Rund 40 Prozent des Gebäudestrombedarfes sollen mit der Anlage gedeckt werden.
Die geplante Bausumme für dieses Projekt beläuft sich derzeit auf rund 1,3 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz hat eine Förderung von 560.000 Euro in Aussicht gestellt. Der Landkreis beteiligt sich an den Investitionskosten mit 93.684 Euro. Die voraussichtliche Bauzeit soll 12 Monate betragen.

Bürgermeister Manuel Follmann äußerte sich erfreut über den Beginn der Arbeiten und stellte die Kinder an diesem Vormittag in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Beim Spatenstich waren daher alle eifrig mit dabei und freuen sich über den Start der Schulbaumaßnahme.