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Kunst & Kultur

KulturRaum Bad Bertrich – Mit dem Trierer Kaffeehaus-Orchester in ein glückliches neues Jahr starten

Bad Bertrich – Ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr: Das wünscht das Trierer Kaffeehaus-Orchester am Sonntag, 7. Januar 2024 um 17 Uhr seinen Gästen in Bad Bertrich. Bei seinem feierlichen Neujahrskonzert im vornehmen Kursaal wird das neue Jahr mit Walzerklängen und volkstümlichen, feier- und tanzfreudigen Czárdás- und Schlager-Melodien begrüßt.

Hierbei lässt das Ensemble musikalisch für gewisse Zeit das erhabene und mondäne Gefühl wieder aufleben, wie es zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den bekannten Kurorten Europas geherrscht haben musste.

Ein Ausdruck zart-schmelzender bis hin zu virtuos-berauschenden Klängen: Das Trierer Kaffeehaus-Orchester unter der musikalischen Leitung von Gert Spies hat sich der Salonmusik im Stile des beginnenden 20. Jahrhunderts verschrieben. Seit seiner Gründung 2017 haben sich zehn Musikerinnen und Musiker aus dem Raum Trier gefunden, deren Leidenschaft es ist, die klassisch-vornehme wie die bürgerlich-unterhaltende Salonmusik mit Präzision und Spielfreude zu präsentieren.

Kern eines typischen Salonorchesters bildet das Klavier und ein Streicherensemble. Je nach Einflussgebiet kommen eine Flöte (Wiener Besetzung), eine Klarinette und eine Posaune (Berliner Besetzung) oder ein Kornett (Pariser Besetzung) hinzu. Das Trierer Kaffeehaus-Orchester lässt sich in keine dieser Schubladen einordnen, denn Flöte, Tuba, Akkordeon, Klarinette und Saxophon sind feste Bestandteile dieser „Trierer Besetzung“.

Tickets zum Preis von 19,45 EUR sind erhältlich unter www.kulturraum-badbertrich.de/veranstaltungen/termine, an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional sowie in den GesundLand Tourist Informationen Bad Bertrich, Daun und Manderscheid.

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News

Die Weihnachtsengel vom Bund – Das Bundeswehrdepot Mechernich ist in gewisser Weise der Nabel der Welt

Mechernich – Transitzentrum der Bundeswehr mit Sitz im Bundeswehrdepot West in Mechernich beschert diese Weihnachten 4827 Soldaten im Auslandseinsatz – Trotz krankheitsbedingt dünner Personaldecke wird die Solidarität mit den Bundeswehrsoldaten in aller Welt am Bleiberg großgeschrieben: „Ein Zeichen der Solidarität und ein Stück Heimat hinschicken“ – Von hier aus werden die in Jordanien und Niger im Einsatz befindlichen Einheiten mit allem versorgt, was sie brauchen. Vor Weihnachten verwandeln sich die Mitarbeiter von Marco Groß in „Halle 25“ des Bundeswehrdepots dann allerdings in Helfer des „Christkinds“ die dieses Jahr rund um den Globus 4827 Soldaten und Zivilbeschäftigte der Streitkräfte mit Weihnachtspaketen bescherten.

Außerdem lieferte die ausschließlich mit Zivilisten besetzte Nachschubeinheit 16 Christbäume für Gemeinschaftsunterkünfte, drei Paletten mit Schokonikoläusen sowie je sechs Europaletten mit Stollen, Glühwein, Punsch und Thermobechern an Einsatzorte von der Ägäis und dem Balkan über Mali und Polen bis zur Slowakei sowie auf Fregatten und Zerstörer der Bundesmarine, die auf den Weltmeeren unterwegs sind.

Marco Groß: „Wir als Transitzentrum der Bundeswehr stellen das ganze Jahr über die Einsatzfolgeversorgung sicher. Bei Sonderereignissen wie Flüchtlingshilfe und Fluthilfe reagieren und unterstützen wir auch.“ Ab Ende Oktober bis Weihnachten betreut seine zurzeit krankheitsgeschwächte Truppe das Projekt „Adventsgruß“ von Verteidigungsminister Boris Pistorius und Generalinspekteur Carsten Breuer.

„Eine ganz besondere Aufgabe“

Dabei werden Jahr für Jahr Weihnachtspäckchen und Weihnachtspräsente des Deutschen Bundeswehrverbandes an die im Auslandseinsatz befindlichen Bundeswehrangehörigen in Mechernich zusammengestellt und von Transportmaschinen von Wunstorf und Leipzig aus ausgeflogen. Marco Groß: „Für das Team im Transitzentrum ist das jedes Jahr eine besondere Aufgabe!“

Die vielen positiven Rückmeldungen der Soldaten zu Weihnachten gäben dem gesamten Team ein besonderes Gefühl, so der Firmenicher: „Es ist auch für uns toll, dass wir den Kameradinnen und Kameraden gerade zu Weihnachten ein Lächeln auf die Gesichter zaubern können – und ihnen ein Stück Heimat vermitteln.“ Er persönlich sei „sehr stolz auf das gesamte Team des Transitzentrum!“

Zu seiner Mannschaft gehören Guido Müller, Mehmet Sahin, Sylvia Grßel, René Lersch, Sarah Walper, Sara Kallen, Jörg Weber, Heike Piel, Manuela Lickfeld, Guido Conraths, Mischa Hatzenbühler, Heike Hermanns, Ralf Sobotta, Michael Steffens, Barbara El-Mehallawy und Marko Schmitz.

Vor dem Truppenabzug aus Afghanistan waren teilweise noch mehr gute Gaben mit Christtags-Grüßen vom Depot-West verschickt worden. „Weihnachten in der Fremde ist ein emotionales Thema“, so der in Schleiden-Scheuren geborene Marco Groß: „In dem Punkt unterscheiden sich Militärs nur wenig von Zivilisten. Die sprichwörtlich schönsten Tage des Jahres gelten als Familienfest – und (fast) jede/r wäre dann gerne bei den Lieben zu Hause.“

Familien leiden oft mehr

Manchmal sei es für die Familien aber noch schwerer, Weihnachten zu feiern, wenn ein enger Angehöriger gerade im Auslandseinsatz stehe. Ein Afghanistanveteran erinnerte sich im Interview, er habe in unregelmäßigen Schichten gearbeitet, zwischen seinen Diensten habe er meistens nur acht Stunden frei gehabt.

Und in der Zeit habe er geschlafen und sich um seine Ausrüstung gekümmert: „Ich kam nicht in die Verlegenheit, mir da groß Gedanken zu machen.“ Im Feldlager werde versucht, etwas weihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Das Lager werde geschmückt, es laufe Weihnachtsmusik, in der Kapelle gebe es Weihnachtsgottesdienste und die Küche koche ein besonderes Essen.

Außerdem bekomme jede Einheit die Gelegenheit, eine drei- bis vierstündige Weihnachtsfeier zu veranstalten. Dort gebe es dann heißen Kakao und auch Geschenke, denn viele Angehörige schickten Päckchen. „Aber es gibt auch welche, die bekommen nichts“, erinnert sich der Mann.

Damit trotzdem kein Soldat und keine Soldatin leer ausgeht, darum kümmert sich seit Jahren das Transitzentrum der Bundeswehr in Mechernich. Damit alle Päckchen rechtzeitig ihr Ziel erreichen, wurden sie bereits seit Anfang November gepackt und nach und nach verschickt. Die Letzte Christbäume wurden in der zweiten Adventwoche ausgeflogen, damit sie möglichst frisch in der Wüste ankommen…

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News

Empfang für die neuen Professor*innen der Aachener Hochschulen

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen empfing jetzt die neuen Professor*innen der Aachener Hochschulen zu einem offenen und informativen Austausch im Weißen Saal des Rathauses. „Die Wissenschaft ist ein wichtiger Katalysator für die gesamte Stadt Aachen“, betonte Sibylle Keupen bei ihrer Begrüßung. Sie ergänzte: „Dieser Empfang markiert den Auftakt zu einer fesselnden Reise des Wissensaustauschs, der gemeinsamen Entdeckungen und Innovationen.

Ich wünsche allen neuen Professorinnen und Professoren einen erfolgreichen Start in unserer schönen Stadt, inspirierende Forschungsergebnisse und eine erfüllende Zeit. Gemeinsam werden wir Aachen zukunftsfest machen.“ Auf Einladung des städtischen Wissenschaftsbüros hatten die Professor*innen später die Gelegenheit, ihre Gespräche über den neuen Wohn- und Arbeitsort bei einem Get-together weiter zu vertiefen.

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Wirtschaft

Kreissparkasse Bitburg-Prüm ehrt und verabschiedet langjährige Mitarbeiter

Bitburg – In einer Feierstunde hat die Kreissparkasse Bitburg-Prüm langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt. Der Vorstandsvorsitzende Rainer Nickels dankte Christine Hasenbeck (Privatkunden), Christina Theis (Filiale Arzfeld) und Marcus Fabry (Datenmanagement) für 25 Dienstjahre.

Auf eine 40-jährige Betriebstreue zur Kreissparkasse Bitburg-Prüm können Manuela Schumacher, Michael Schönhofen (beide Kreditmanagement), Elmar Holper (Firmenkunden), Joachim Liesenfeld (Vermögensberatung), Iris Ewertz (Filiale Prüm), Andrea Michaeli (Vertriebsmanagement) und Andrea Kleis (Personalratsvorsitzende) zurückblicken. Ebenfalls ihr 40-jähriges Dienstjubiläum und zugleich auch den Eintritt in den Ruhestand feiern Lydia Schackmann (Privatkunden), Sieglinde Schmitt (Verwaltung), Thomas Koch (Kreditmanagement) und Arnold Kootz (Medialer Vertrieb).

Dem Dank für die geleistete Arbeit und die langen Jahre der Treue zur Sparkasse schlossen sich Margit Keil (Personalrat) und Stefan Krämer (Personalleiter) gerne an.

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Top-Themen

Fachtag zum Thema LSBTIQ* und Diversität im Alter in Düren

Düren – Der Kreis Düren hat, gemeinsam mit dem Verein rubicon aus Köln, die Kooperationsveranstaltung „LSBTIQ* – geschlechtliche und sexuelle Vielfalt bis ins Alter“ präsentiert. Die deutschlandweit bekannte trans Aktivistin Georgine Kellermann berichtete über ihre Erfahrungen.

Die zahlreichen Gäste, die am Donnerstag, 14. Dezember, im Kreishaus zum Fachtag zusammengekommen sind, zeigen: es gibt Handlungsbedarf. In Deutschland leben rund eine Million über 65-Jährige, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans- oder intergeschlechtlich identifizieren. Im Kreis Düren wohnen – laut einer Studie des Berliner Marktforschungsinstitutes Dalia Research und der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität – rund 4000 queere Menschen, die älter als 65 Jahre sind.  „Daher brauchen wir noch mehr Akzeptanz in unserer Gesellschaft. Wir werden noch einige Herausforderungen und Barrieren gemeinsam überwinden. Ältere queere Menschen müssen auch im Kreis Düren ein selbstbestimmtes und respektiertes Leben führen können“, betonte Kreisdezernentin Elke Ricken-Melchert bei der Eröffnung der kostenlosen Veranstaltung.

Was bedeutet „LSBTIQ*“? Welche Bedürfnisse haben queere Menschen im Alter? Welche Angebote fehlen? Wie wird die Pflege von trans Menschen im Alter gestaltet? All diese und noch viel mehr Fragen wurden im offenen Dialog thematisiert. Georgine Kellermann sprach über Diversität und ihr Leben als trans Aktivistin, das sie in vollen Zügen genießt. Sie selbst outete beziehungsweise offenbarte sich im Alter von 62 Jahren. Über 40 Jahre war sie als der TV-Journalist Georg Kellermann tätig. „Die letzten Jahre nach meiner Offenbarung im Jahr 2019 sind voller Freiheit, Wertschätzung und einfach wunderbar. Ich war immer Georgine und wollte mich irgendwann einfach nicht mehr verstecken. Ab dieser Sekunde war ich endlich frei, denn ich bin eine Frau“, sagte sie offen. Dennoch berichtete die 66-Jährige über Ängste, die sie in Bezug auf Pflegebedarfe im Alter verspürt oder über Kommentare voller Hass, die sie immer wieder im Internet erhält. Beim Austausch mit Carolina Brauckmann und Georg Roth von rubicon e.V. sowie homosexuellen Menschen aus der Region wurde unter anderem über Wohn- sowie Pflegesituationen im Alter, mangelnde Treffpunkte sowie Angebote gesprochen. „Der lebendige Erfahrungsaustausch zeigt, dass wir beim Thema Vielfalt im Alter mehr Sichtbarkeit brauchen und Orte für Begegnungen schaffen müssen. Auch ein Netzwerk für das queere ländliche Leben sowie ein generationsübergreifender Austausch wären ein großer Erfolg, für den wir nun den Grundstein gelegt haben“, erklärt Carolin Küpper, Leiterin des Amtes für Generationen, Demografie, Inklusion und Sozialplanung des Kreises Düren.

Die Veranstaltung wurde von der Koordinationsstelle „Pro Seniorinnen und Senioren im Kreis Düren“ mit dem rubicon e.V. und mit Unterstützung der Zukunftswerkstatt Kommunen (ZWK) präsentiert.

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Politik

Zukunftsfähige Innenstadt – Aachen freut sich über millionenschwere Förderung vom Land NRW

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen: „Dieser wichtige Förderbetrag ergänzt wunderbar die städtischen Großprojekte, in die wir aktuell investieren, den Büchel, die Innenstadtmobilität oder den Theaterplatz.“ – Es ist eine Botschaft, die wenige Tage vor dem Weihnachtsfest im Rathaus für freudige Gesichter sorgt: Die Stadt Aachen erhält eine millionenschwere Förderung vom Land NRW. Mit dem Geld können gleich mehrere Projekte und auch neue Formate in der Innenstadt unterstützt und angestoßen werden. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Stadtbaurätin Frauke Burgdorff stellten das neue Paket gemeinsam in einer Pressekonferenz am Donnerstag, 14. Dezember vor. „Über das Paket in Landesfarben freuen wir uns sehr, insbesondere weil es so reich bepackt ist und genau unserem Wunschzettel entspricht“, freut sich die Oberbürgermeisterin. Keupen unterstrich, dass mit dieser guten Nachricht zum Ausklang eines herausfordernden Jahres das richtige Signal gesendet wird: „Die Stadt Aachen hält zusammen und setzt die gesamte Klaviatur für die Innenstadt ein. Das fachbereichsübergreifende Engagement wird mit einer Zuwendung von rund einer Million Euro belohnt.“

Investitionen, von denen alle profitieren

Auf die Kommastelle genau bedeutet das: Aachen erhält 1.054.326,00 Euro. Das Geld fließt im Rahmen des Förderangebots „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ vom NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung von Düsseldorf in den Westzipfel. „Mit dem Innenstadtmorgen-Prozess haben sich Politik, Verwaltung und zahlreiche Bürger*innen bereits auf den Weg gemacht, die Transformation der City aktiv zu gestalten. Mit dem zusätzlichen erfreulichen Förderbaustein des Landes können wir weitere wichtige Hebel bewegen. Unser Ziel ist es, die aktuellen Herausforderungen anzunehmen und unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen“, betonte Keupen. Das Stadtoberhaupt dankte den vielen unterschiedlichen städtischen Fachbereichen, die den erfolgreichen Förderantrag in kurzer Zeit ermöglicht haben. Nun erhalten die Expert*innen im Citymanagement, in der Wirtschaftsförderung und der Stadtentwicklung weitere Möglichkeiten, die Innenstadt zusammen mit der Bürgerschaft zu gestalten.

Bewegung in der Innenstadt

„Um die Innenstadt in Bewegung zu bringen, sind verschiedene Faktoren wichtig: Viel Motivation, Zusammenarbeit mit dem Handel, aber auch große Investitionen und bauliche Veränderungen sorgen am Ende dafür, dass unsere Innenstadt attraktiv ist.“, weiß Stadtbaurätin Frauke Burgdorff.

Die Fördermittel sollen verschiedenen Projekten in der Innenstadt zugutekommen. Für ein modernes Zentrenmanagement – Planungen, Analysen, Konzepte für die zukünftige Innenstadt – steht Geld im Rahmen der Förderung zur Verfügung.

Das Land unterstützt die Stadt außerdem bei der Anmietung und dem Umbau von leerstehenden Ladenlokalen. Das Geld soll auch in Beratungsangebote für Um- und Nachnutzungskonzepte für Eigentümer*innen und digitale Plattformen investiert werden, um Einzelhandelsimmobilien in Zukunft leichter vermitteln zu können. So schafft die Stadt Aachen Raum für neue, kreative Geschäftsideen.

Das Geld aus dem Fördertopf fließt auch in Verschönerungsmaßnahmen in der Innenstadt. Insbesondere in der Adalbertstraße, auf dem Willy-Brand-Platz und dem Synagogenplatz sollen mehr Grün, Sitzgelegenheiten und Spielpunkte Groß und Klein in der Innenstadt zum Verweilen einladen.

Zusätzlich erhält die Stadt vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau- und Digitalisierung noch eine Förderung für den Zwischenerwerb von leerstehenden Immobilien in der Stadt. Diese ermöglicht es einen Teil der Kosten, die durch den Zwischenerwerb entstehen, zu refinanzieren. So kann die Verwaltung dem Leerstand entgegenwirken, die leerstehenden Immobilien in attraktive Investitionsobjekte umwandeln und somit wieder Bewegung in die Innenstadt bringen. „Das Förderpaket ist eine gute Ressource, mit der wir arbeiten können und die allen in der Stadt Aachen zugutekommt“, ist Frauke Burgdorff überzeugt. Für Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen fügen sich die Fördergelder gut in das Gesamtkonzept der momentanen Innenstadtmaßnahmen ein: „Dieser wichtige Förderbetrag ergänzt wunderbar die städtischen Großprojekte, in die wir aktuell investieren, den Büchel, die Innenstadtmobilität oder den Theaterplatz.“

 

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Wirtschaft

Vom Hobby-Bierbrauer zum besten Weintechnologen Deutschlands

Region/Trier – Michael Behrens aus Bernkastel-Kues hat in seiner Ausbildung zum Weintechnologen bundesweit das beste Ergebnis erzielt. Dafür wurde der 34-Jährige nun von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) in Berlin ausgezeichnet. Bereits im Oktober hatte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier ihn bei der Bestenfeier im Theater Trier für seine herausragende Leistung geehrt.

Michael Behrens blickt auf einen spannenden Werdegang zurück. Er hatte zunächst ein Jura-Studium mit zweitem Staatsexamen absolviert, ehe er sich doch gegen einen Job am Schreibtisch und für die Ausbildung bei der Peter Mertes KG in Bernkastel-Kues entschieden hat.

Das Arbeiten mit Getränken habe ihm bereits immer Spaß gemacht, während des Studiums braute er mit Freunden bereits sein eigenes Bier. Wie dann der Wechsel zum Wein gelang, was ihn an der Ausbildung fesselte und ob er den Weg aus dem Studium so noch einmal wählen würde, das beantwortet Michael Behrens gerne in einem persönlichen Gespräch. Wir vermitteln auf Anfrage gerne den Kontakt.

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Jetzt noch ein Weihnachtsgeschenk sichern – Aufruf der Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler

Eschweiler – Die Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler ruft zu weiterer Unterstützung für Spenderwald auf – Einen Beitrag leisten zur Wiederaufforstung im Stadtwald – dazu hatte die Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler im November 2022 angeregt. Das Vorhaben war vor allem in der Vorweihnachtszeit auf großes Interesse in der Eschweiler Bürgerschaft gestoßen. Insgesamt 93 Personen, Vereine und Unternehmen hatten zusammen knapp 200 Bäume für das Projekt der Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler gespendet – viele davon als sinnstiftendes Weihnachtsgeschenk für Familienangehörige und Freunde.

Bei einer von der Stiftung in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Freiraum und Grünordnung der Stadtverwaltung durchgeführten Veranstaltung im Februar kamen viele der Baumspender*innen und Beschenkten zusammen, um unter fachlicher Anleitung durch den Stadtförster ihren Baum zu pflanzen.

Da die Projektfläche im Naturschutzgebiet liegt und deshalb beispielsweise während eines Waldspaziergangs nicht einfach betreten werden darf, wurde im Spätsommer eine vom Waldweg aus gut zugängliche Aussichtsplattform auf einem kleinen Hügel angelegt. Von hier aus können Interessierte seitdem einen Blick auf die Pflanzfläche werfen und dem Spenderwald beim Wachsen zusehen.

Da seit der vergangenen Pflanzung bereits weitere 50 Baumspenden bei der Stiftung Nachhaltigkeit eingegangen sind, wird auch für Februar/März 2024 wieder ein gemeinsamer Pflanztag geplant. Jede*r, die/der bis Mitte Januar einen Baum oder mehrere Bäume für das Spenderwaldprojekt der Stiftung spendet, soll zu dieser Veranstaltung eingeladen werden.

Weitere Baumspenden sind also willkommen. Der Spendenbeitrag, den die Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler pro Baum auf 40,- Euro angesetzt hat, beinhaltet neben dem nach forstwissenschaftlichen Kriterien ausgewählten Laubbaum die Kosten für eine Wuchshilfe. Für die darüberhinausgehenden Einnahmen aus der Spende garantiert die Stiftung eine Verwendung für weitere Projekte im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes in Eschweiler.

Für jede Baumspende wird von der Stiftung Nachhaltigkeit eine Pflanzurkunde ausgestellt. Auf Wunsch können Spender*innen auf dieser natürlich auch den Namen von Angehörigen und Freunden eintragen lassen. Gerade jetzt zu Weihnachten bietet sich so also die Möglichkeit, mit einer Baumspende als Weihnachtsgeschenk jemandem eine Freude zu machen und gleichzeitig etwas für die Eschweiler Natur zu tun.

Bei Interesse an einer Unterstützung des Eschweiler Spenderwaldprojekts nehmen Sie gerne schriftlich oder telefonisch Kontakt mit der Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler auf: stiftung.nachhaltigkeit@eschweiler.de oder 02403 71-683. Weitere Infos sowie einen elektronischen Flyer zur Aktion erhalten Sie unter: www.stiftung-eschweiler.de

Infokasten: Die Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler

Die 2020 gegründete Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler ist eine rechtlich unselbstständige, treuhänderische Stiftung in der Stadt Eschweiler. Sie verfolgt das Ziel, die nachhaltige Entwicklung in Eschweiler in den fünf Handlungsfeldern „Soziale Teilhabe“, „Umwelt, Klima und Natur“, „Bildung“, „Völkerverständigung“ und „Globale Verantwortung“ zu fördern und zu stärken. Vorstandsvorsitzende ist die amtierende Bürgermeisterin Nadine Leonhardt.

 

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Mechernich-Stiftung beschenkt 100 bedürftige Senioren

Mechernich – Stiftung hilft „Christkind“ – Hundert Weihnachtspakete für bedürftige ältere Menschen im Stadtgebiet gepackt: Für 25 Euro Lebensmittel plus 20 Euro Einkaufsgutschein – 25 Frauen und Männer stehen im Ratssaal der Mechernicher Stadtverwaltung um vier zusammengeschobene Tische. Darauf stehen in Reih und Glied einhundert Weihnachtstüten. Gepackt von der Belegschaft eines Mechernicher Supermarktes in der Marienau im Auftrag der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung. Empfänger sollen hundert unterstützungswürdige Senioren werden, die sich über den Inhalt freuen dürften.

Eingepackt in die hundert kunterbunten Weihnachtstüten hat das Rewe-Team um die Geschäftsfrau Leila El Hamdani Lebensmittel im Wert von 25 Euro und einen Einkaufsgutschein über 20 Euro, also insgesamt Waren im Wert von 4500 Euro. „Bislang haben wir meistens Kinder aus bedürftigen Familien, Flüchtlinge und Kindergartengruppen beschert“, so Stiftungsvorsitzender, Stadtdezernent Ralf Claßen.

2023 habe die Seelsorgerin und stellvertretende Stiftungsvorsitzende Maria Jentgen sämtliche Ortsbürgermeister der 44 zur Stadt Mechernich gehörenden Ortschaften angerufen und nach älteren bedürftigen Menschen befragt, denen man mit einem solchen Weihnachtspaket eine Freude machen könnte.

18 Ortsbürgermeister suchten Bedürftige

Nur 18 Ortsbürgermeister sowie Vertreter der Caritas und der katholischen Kirchengemeinde benannten potentielle Paketempfänger. „In den anderen Orten sind den Vorstehern keine bedürftigen älteren Leute bekannt“, berichtete Maria Jentgen bei der Übergabe der hundert Weihnachtspakete im Ratssaal. „Vermutlich eine Folge der verschämten versteckten Armut“, vermutet Vorsitzender Ralf Claßen.

Maria Jentgen und er freuten sich jedenfalls mit den übrigen Mitgliedern des Stiftungsvorstandes, Erststifterin Inge Eich, Ex-Grundschulrektorin Rita Gerdemann, KSK-Regionaldirektor Volker Zart und der evangelische Pfarrer Dr. Michael Stöhr, hundert Adressaten gefunden zu haben, bei denen die 2005 von den Eheleuten Inge und Walter Eich gegründete gemeinnützige Bürgerstiftung das „Christkind“ unterstützen kann.

Die Mechernich-Stiftung habe in den bislang letzten drei Jahren 1,1 Millionen Stiftungsmittel und Spenden an hilfsbedürftige Mechernicher ausgeschüttet, so Ralf Claßen: „Den Löwenanteil natürlich im Flutjahr 2021, nämlich 840.000 Euro, aber auch 2022 noch 85.000 und dieses Jahr 70.000, obwohl unser Spendenaufkommen dieses Jahr bislang lediglich 32.000 Euro beträgt.“

Die Mechernich-Stiftung war im Jahre 2005 durch eine Erststiftung der Eheleute Walter und Inge Eich ins Leben gerufen worden. Im Laufe der Jahre gab es eine Reihe Zustiftungen, unter anderen unterstützungswilligen Stadtbürgern auch immer wieder von Familie Eich, sodass das Stammkapital der gemeinnützigen Bürgerstiftung heute 1,1 Millionen Euro beträgt.

Stadt dankte Eheleuten Eich

„Dieses Kapital darf laut Stiftungsgesetz nicht angegriffen werden, sondern lediglich die Erlöse, die wir damit erzielen“, sagte Vorsitzender Ralf Claßen, der auch Kämmerer der Stadt ist. Der Erststifterin Inge Eich und ihrem verstorbenen Mann Walter zollte Claßen höchste Anerkennung: „Ohne Sie stünden wir nicht da, wo wir heute stehen… Die Stadt Mechernich und ihre Bürger verdanken Ihnen sehr viel!“

Die Mechernich-Stiftung unterstützt Familien und Einzelpersonen im Stadtgebiet, die sich in materiellen Notlagen befinden, aber auch Institutionen und Organisationen, die in humanitären Anliegen Hilfe brauchen. Dem Gründungsvorstand gehörten 2005 neben den Eheleute Eich auch Schwester Lidwina von der Communio in Christo an, Pfarrer Michael Stöhr und als Vorsitzender der damalige Erste Beigeordnete Christian Baans.

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BWV-Präsident Horper – Agrardiesel-Kürzung ist Schlag ins Gesicht des ländlichen Raums

Region/Koblenz – Einsparungen trifft Landwirtschaft hart – Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Ökonomierat Michael Horper, kritisiert die Pläne der Bundesregierung, die Agrardieselrückvergütung für die Landwirtschaft und den Weinbau zu streichen, auf das Schärfste: „Es gab eindeutige politische Zusagen, dass die Agrardieselrückvergütung unangetastet bleibt.

Die Bauern- und Winzerfamilien sind durch den Beschluss der Bundesregierung mehr als enttäuscht. Die Streichung ist gerade für die kleineren und mittleren Betriebe in Rheinland-Pfalz ein Faustschlag ins Gesicht. Es trifft wieder einmal die wirtschaftlich ohnehin stark gebeutelten Menschen im ländlichen Raum. Außerdem wird sich die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe europaweit deutlich verschlechtern.“ Denn gerade für die kleineren Betriebe, die auch auf eine höhere Mechanisierung angewiesen sind, sei die Kürzung ein erheblicher Wettbewerbsnachteil.

Die im Ackerbau hoch mechanisierten Öko-Betriebe – die bisher vor allem von Seiten grüner Landwirtschaftspolitik gefördert und nicht behindert wurden – würden ebenfalls sehr in Mitleidenschaft gezogen. Den Steuernachlass gab es berechtigterweise, weil die Landwirtschaft überwiegend Treibstoff für die Bewirtschaftung ihrer Flächen benötigt und nur einen kleinen Teil auf öffentlichen Straßen verbrauche.

Die Entscheidung der Ampelkoalition, die Agrardieselrückvergütung zu streichen und der drohende Wegfall der Befreiung landwirtschaftlicher Fahrzeuge von der Kfz-Steuer werde sich auf die Preise für Lebensmittel auswirken und damit auch die Verbraucher treffen. Es könne nicht sein, so Horper, dass die für die gesamte Gesellschaft so wichtige Landwirtschaft als Steinbruch für eine verfehlte und nicht rechtmäßige Haushaltspolitik der Bundesregierung herhalten müsse. Dies sei ein weiterer Beweis dafür, dass der ländliche Raum besonders in den Augen der Berliner Politik und sogar auch bei Teilen der im ländlichen Raum ansässigen Politikern nichts wert sei. Horper: „Wir werden uns mit Macht gegen die Pläne der Bundesregierung wehren. Das Maß ist voll.“