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Interviewreihe der DLG Eifel mit Ingo Pfennings, Bürgermeister der Stadt Schleiden und ehrenamtliches DLG-Eifel-Aufsichtsratsmitglied

Schleiden, 22.10.2020 – „Wir in der Eifel stehen zusammen“ Die Interviewreihe der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel (DLG Eifel) wird fortgesetzt mit Ingo Pfennings, Bürgermeister der Stadt Schleiden und ehrenamtliches DLG-Eifel-Aufsichtsratsmitglied.

Herr Pfennings, warum ist solidarisches Handeln mit Fokus auf die Regionalität bei uns in der Eifel so wichtig?

Die Corona-Pandemie hat eins gezeigt: Wir in der Eifel stehen gerade in Zeiten der Not zusammen. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie viele unterschiedliche Hilfsaktionen sich zu Beginn der Krise in kürzester Zeit gebildet haben und sich sehr rege für Ihre Mitmenschen eingesetzt haben und weiter einsetzen. Das zeigt aber eben auch, wie wichtig ein regionales Miteinander ist – auch in Nicht-Krisen-Zeiten. Gemeinsam sind wir stark, daher sollten wir uns auch noch stärker als Region sehen und auch so verkaufen.

Haben Sie in Ihrem Bereich bereits Erfahrungen mit der DLG Eifel gesammelt?

Als ehrenamtliches Aufsichtsratsmitglied der DLG Eifel habe ich natürlich Einblick in alle Prozesse. Es ist schön zu sehen, dass so viele Unternehmen unserer Region gemeinsam wichtige Themen angehen und Angebote für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen. Wichtig ist, je mehr Betriebe mitmachen, desto größer wird am Ende der erzielbare Mehrwert für alle sein.

Die Stadt Schleiden nutzt regelmäßig die DLG-Eifel-Angebote?

Wir als Stadt Schleiden sind Mitglied in der DLG Eifel und geben die DLG-Eifel-Angebote an unsere Belegschaft weiter. Wir durften mehrere Veranstaltungen der DLG Eifel bei uns im Stadtgebiet begrüßen und haben von den Teilnehmern – sowohl aus unserer Belegschaft als auch von Unternehmen aus dem Stadtgebiet – nur positive Rückmeldungen erhalten. Die Führungskräfte der Verwaltung haben gemeinsam einen Strategieworkshop zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM der DLG Eifel belegt. Dieser ist durch die Teilnehmer als qualitativ hochwertig und vor allem als für den Arbeitsalltag sehr nützlich bewertet worden. Ich selber fand den Workshop ebenfalls sehr positiv und war zudem erfreut, wie viel durch unsere Führungskräfte bereits richtig gemacht wird.

Der DLG Eifel geht es um die Erhöhung der Attraktivität und der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in der Region Eifel.

Das Ziel, die Attraktivität und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in der Region Eifel zu erhöhen, ist für die Region, gerade hinsichtlich ihrer Rolle als Wirtschaftsstandort, sehr sinnvoll. Globalisierung und Digitalisierung führen dazu, dass unsere Region als Wirtschaftsstandort – genauso als touristische Destination und als Wohnstandort – in einem Wettstreit mit vielen anderen Regionen steht. Daher kann es für uns als Region aber auch für jeden einzelnen Unternehmer nur wünschenswert sein, unsere Unternehmen möglichst attraktiv und wettbewerbsfähig aufzustellen. Sinnvoll ist dabei auch ein Miteinander der Unternehmen, da auch für diese gilt: Gemeinsam ist man stärker.

Die DLG Eifel handelt nach den fünf Säulen Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit, Wissen & Kompetenz und Digitalisierung. Welcher dieser Aspekte ist für Sie am relevantesten?

Ich sehe die fünf Säulen als gleichberechtigt an. Jede der Säulen beinhaltet sowohl für die Unternehmen als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wichtige Themen. Daher ist es umso erfreulicher, dass durch den Zusammenschluss in der DLG Eifel gleichzeitig mehr verschiedene Themenfelder abgedeckt werden können, als dies in einem einzelnen Unternehmen vielleicht der Fall wäre.

Was wünschen Sie sich von der DLG Eifel?

Eine noch breitere Aufstellung hinsichtlich der fünf Säulen. Natürlich hat das aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit geförderte Projekt „Gesunde Region Eifel“ zu einer Dominanz der Säule Gesundheit geführt. Mit dem Auslaufen des Projektes müssen nun auch die anderen Säulen gestärkt werden, wie dies aktuell bereits mit der Säule Digitalisierung geschieht. Zudem wäre es schön, wenn sich noch mehr Unternehmen der Region zu einer Mitgliedschaft entschließen.

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Die neuen Schülervertreter der BBS in Gerolstein stellen sich vor

Gerolstein, 22.10.2020 – Das Mitwirkung von Schülern bei der Gestaltung der BBS in Gerolstein wird von Seiten der Schulleitung sehr ernst genommen. Die Schülervertretung (SV) ist ein Teil der Schulkultur und wichtig für ein Funktionieren, das über organisatorische Fragen hinaus geht. Zu Beginn des neuen Schuljahres wurde demzufolge auch eine neue SV gewählt.

Nach Auswertung der abgegebenen Stimmzettel steht nun das neue SV-Team der BBS Vulkaneifel für das Schuljahr 2020/21 fest: Alina Hebig (BF 2 20A) und André Ganser (BGY T 18) werden als Team die Interessen der Schülerinnen und Schüler vertreten. Adrian Groß (KBM 19) wird den beiden als stellvertretender Schulsprecher zur Seite stehen.

Hanna Ölscher und Sabine Steffen werden als neue Vertrauenslehrerinnen ein offenes Ohr für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler haben und die SV in ihrer Arbeit unterstützen. Ein herzliches Dankeschön der Schulleitung geht an alle Kandidatinnen und Kandidaten für ihr Engagement und ihren Einsatz für die BBS Vulkaneifel.

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NEU! Das Familienbuch Gillenfeld und die Region zwischen Sammet und Ueß

Gillenfeld, 22.10.2020 – Ein Must-have für jeden Gillenfelder Haushalt, all diejenigen, die in der Region um Gillenfeld einen Teil ihres Lebens verbracht haben, sowie alle heimatinteressierten Vulkaneifeler. Diese Neuerscheinung schließt eine genealogische Lücke.

Endlich ist das von Heimatkundlern und Familienforschern lang ersehnte Ortsfamilienbuch „Gillenfeld und die Region zwischen Sammet und Ueß – ca. 1700-1905“ erschienen. Nach jahrelangen Recherchen und akribischer Suche in den verschiedensten Archiven hat nun der Lokalhistoriker Alois Mayer, Daun, dieses umfangreiche Werk über die Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde (WGfF) veröffentlicht. Neben den Familienbüchern der Pfarreien Mehren (2010), Schalkenmehren/Weinfeld (2011), Hilgerath/Beinhausen (2015), Daun-Neunkirchen und Dockweiler-Dreis (2016), Darscheid (2017) ist dieses Buch der 7. Band von Alois Mayer.

Zugegeben, der Titel des Buches ist etwas sperrig. Jedoch beschreibt er in etwa den Umfang und den Inhalt des Familien­buches, das so eine große Lücke des ehemaligen Amtes Gillenfeld schließt und die bereits erschienenen Familienbücher der Verbandsgemeinde Daun ergänzt.

In­begriffen sind in diesem Familienbuch auch die Pfarreien Brock­scheid (mit Udler und Tettscheid), Demerath (mit Steineberg und teilweise Wollmerath), Gillenfeld (mit Ellscheid, Saxler und Winkel), Strohn  (mit Mückeln und Trautzberg) und Strotzbüsch (mit Immerath). Darüber hinaus finden sich zahlreiche Menschen aus den nahe gelegenen Orten des Umlandes – also doch „eine ganze Region“.

6.600 Familien sind in diesem 1856 Seiten starken Buch, bestehend aus zwei Bänden erfasst, alphabetisch ge­ordnet und erschlos­sen durch Namens-, Orts- und Berufsregister sowie 1150 verschiedene Orte. Alles Namen und Daten von Personen, die in den vorliegenden Kirchenbüchern obiger Pfarreien bis zur Datenschutzgrenze und den Standesamtsunterlagen von 1800 bis 1905 zu finden waren – eine wahre genealogische Fundgrube. Eine vollständige Liste sämtlicher Geistlichen der Pfarrei ergänzt das Buch.

Im Vorwort geht der Autor besonders auf die Kirchengeschichte, die Kirchen und Kapellen, sowie die Priester in aus den Pfarreien ein, ergänzt um ein Kapitel mit Geschichte und Geschichten.

Zwischen den Zeilen zeichnen die vielen Totgeburten oder die hohe Zahl von Auswanderern auch ein Bild sozialer Strukturen oder Nöte.

Wer also auf der Spurensuche nach der eigenen Herkunft und Familiengeschichte ist oder die Ortshistorie heimatkundlich erforscht, dem ist dieses Ortsfamilienbuch nicht nur behilflich, sondern unverzichtbar.

Wo kann man das Buch kaufen?

Eine öffentliche Präsentation kann zurzeit coronabedingt nicht stattfinden. Erhältlich ist dieses Buch kurzfristig bei den Ortsbürgermeistern zum Subskribtionspreis von 40 Euro oder über die Buchhandlung Werner in Daun bzw. den Shop der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde www.wgff-shop.de zum Preis von 52 Euro.

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Am 30. Oktober ist Weltspartag – Kreissparkasse Mayen lädt Groß und Klein ein

Mayen/Region, 22.10.2020 – Seit 96 Jahren findet er einmal jährlich Ende Oktober statt: der Weltspartag. Die Idee für diesen Tag geht auf den 1. Internationalen Sparkassenkongress (First International Thrift Congress) im Oktober 1924 in Mailand zurück, an dem sich 27 Länder weltweit beteiligten. Kerngedanke des Weltspartages war und ist die Förderung des Spargedankens und somit der Vermögensaufbau für die Zukunft – heute so aktuell wie damals.

Daher lädt die Kreissparkasse Mayen auch in diesem Jahr wieder große und kleine Kunden herzlich zum Weltspartag am 30. Oktober in ihre Filialen ein. Getreu dem Motto „Die Zeit vergeht, das Gute besteht“ feiert die Kreissparkasse Mayen diesen Tag und informiert ihre Kunden über die individuellen Möglichkeiten zur Geldanlage sowie zur Altersvorsorge.

Doch was hat es eigentlich mit der Geschichte des Sparschweins auf sich? Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt das Sparschwein. Erste aus Ton geformte Sparschweinchen tauchten schon im Mittelalter auf. Aber warum Schweine? Sie stehen für Glück und Wohlstand! Nur jemand, der vermögend war konnte sich eigenes Vieh leisten und hatte immer etwas zu Essen. Ab Mitte des 19 Jahrhunderts gab es dann das Sparbuch, auf das die Menschen ihr Erspartes einzahlen konnten. Heute wird die Anlage in Wertpapiere geschätzt, denn der anhaltend niedrige Leitzins der EZB zwingt die Sparer, ihre Anlagestrategien zu überdenken und den Gedanken des Vermögensaufbaus in den Vordergrund zu stellen. Auch der Kauf oder Bau von Immobilien ist hier für viele in dem Zusammenhang attraktiv.

Aber auch für die „kleinen“ Kunden lohnt sich der Besuch der Geschäftsstellen. Sie können ihr Sparschwein abgeben und sich über tolle Präsente freuen. Hierbei ist das erklärte Ziel der KSK Mayen, junge Menschen, z.B. mit einem Taschengeld-Konto, beim Erlernen des richtigen Umgangs mit Geld zu unterstützen.

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Der Spitzenkandidat der rheinland-pfälzischen CDU, Christian Baldauf, besuchte im Rahmen seiner Herbsttour die Vulkaneifel

Vulkaneifel Region, 22.10.2020 – Christian Baldauf möchte Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz werden. Deshalb besucht er die Regionen des Landes und sucht das Gespräch mit allen Bürgern. Am 14. Oktober kam der aus Frankenthal stammende 53-Jährige in die Vulkaneifel.

Bei zahlreichen Gesprächen mit Unternehmern und Arbeitern, Kom-munalpolitikern, ehrenamtlich Tätigen und vielen Bürgerinnen und Bürgern sammelte er zahlreiche positive Eindrücke. Baldauf hatte aber auch ein offenes Ohr für die Sorgen der Vulkaneifeler. Dabei stand das Thema Corona, die Folgen der Pandemie und Ansätze, diese schwere Zeit bestmöglich zu gestalten, im Mittelpunkt.

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Organisatoren sagen die historische und beliebte Führung durch das Bergschadensgebiet ab

Mechernich, 22.10.2020 – Keine Wanderung an Silvester. Organisatoren sagen die historische und beliebte Führung durch das Bergschadensgebiet, die alljährlich am 31. Dezember stattfindet, Corona-bedingt für 2020 ab.

„Die derzeitige Entwicklung der Corona-Pandemie, die auch im Kreis Euskirchen die Zahl der Neuinfizierten steigen lässt, veranlasst uns, die für den 31. Dezember vorgesehene Silvester-Wanderung nicht durchzuführen“, teilt Günter Nießen, Vorsitzender des Fördervereins Bergbaumuseum, mit.

Die Veranstaltung erfreue sich immer eines regen Zulaufs. „In den vergangenen Jahren wurden sechs Gruppen mit jeweils 50 bis 70 Personen geführt. Gemäß den vorgeschriebenen Richtlinien des Landes NRW können wir leider in diesem Jahr diese historische und beliebte Führung durch das Bergschadensgebiet nicht vornehmen“, so Nießen. Er bittet um Verständnis und hofft, dass es in 2021 wieder eine Silvester-Wanderung geben wird.

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Stiftung des NORMA-Gründers fördert Bildung, Soziales und Kultur

Lutzerath, 22.10.2020 – Im Sinne von Manfred Roth setzt die nach ihm benannte Stiftung ihre Arbeit konsequent fort: Seit dem Tod des 2010 verstorbenen Fürther Unternehmers und NORMA-Gründers sind bereits eine Vielzahl von Spenden an soziale, kulturelle, bildungsfördernde und wissenschaftliche Einrichtungen ausgeschüttet worden.

Aktuell darf sich jetzt die KITA Lutzerath über die zugesagte Spende freuen. Dort wurde durch den Verkaufsleiter Herrn Reitenbach und die Bereichsleiterin für Aus- und Fortbildung Frau Steffes-lai ein Scheck in Höhe von 5.000,00 Euro an Frau Simone Schmitz, Rita Ternes und Susanne Saxler überreicht. Finanzielles Engagement dort, wo es hilft und für gemeinnützige Zwecke gebraucht wird – für die Manfred-Roth-Stiftung ist es selbstverständlich, auf zahlreichen Gebieten im
öffentlichen Leben und der Gesellschaft aktiv zu sein.

Manfred Roth selbst, der das Handelsunternehmen NORMA zu einem in Deutschland, Frankreich, Österreich und Tschechien erfolgreichen Unternehmen formte, war auch zeitlebens mit seinem persönlichen Einsatz für gute Ausbildungs- und Berufschancen in- und außerhalb seines Unternehmens bekannt.

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Wirtschaft

Kostenfreier Sprechtag am 04. November für Existenzgründer und bestehende Unternehmen

Düren, 22.10.2020 – Zu einem kostenfreien Sprechtag lädt das Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren in Kooperation mit der IHK Aachen für Mittwoch, 4. November, in das Technologiezentrum Jülich ein. Der Sprechtag richtet sich an interessierte Existenzgründer und bestehende Unternehmen.

In dem – vorab vereinbarten – einstündigen Beratungsgespräch können konkrete Fragen mit den Gründungs- und Betriebsberatern der Industrie- und Handelskammer Aachen und der Wirtschaftsförderung Kreis Düren besprochen werden. Egal, ob man sich allgemein über ein Existenzgründungsvorhaben informieren möchte oder ob ein etabliertes Unternehmen über Neuinvestitionen, Unternehmensnachfolgeregelung oder einen möglichen Rechtsformwechsel etc. nachdenkt – die erfahrenen Fachberaterinnen Sabrina Hauck, Birgit Müller-Langohr und Elke Mehl – auch tätig für das Startercenter NRW – stehen mit ihrem Praxiswissen gerne zur Verfügung. Der Sprechtag findet im Technologiezentrum Jülich, Karl-Heinz-Beckurtsstr. 13, statt.

Sollte es coronabedingt nicht möglich sein, die Gespräche persönlich durchzuführen, wird die Wirtschaftsförderung den Sprechtag online über Webex anbieten. Eine vorherige Anmeldung ist deshalb aus organisatorischen und technischen Gründen unbedingt erforderlich.

Eine Anmeldung ist möglich bei Birgit Müller-Langohr, 02421/22-1061210, und Elke Mehl, 02421/22-1061211 sowie per E-Mail an e.mehl@kreis-dueren.de vom Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung.

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KSK Vulkaneifel: Corona bedingt Weltsparwochen statt Weltspartag

Daun, 22.10.2020 – Vom 26. Oktober 2020 bis zum 20. November 2020 sind die Eltern mit ihren Kindern herzlich eingeladen die Sparkassengeschäftsstellen in Daun, Gerolstein, Hillesheim, Jünkerath und Kelberg zu besuchen. „Uns ist es wichtig an dieser guten Tradition festzuhalten und gleichzeitig aufgrund der Corona-Pandemie unsere Mitarbeiter und Kunden zu schützen. In den vergangenen Jahren haben wir einen riesigen Kundenandrang am Weltspartag feststellen dürfen. Wir wollen allen Kunden gerecht werden und gleichzeitig überfüllte Kundenhallen vermeiden um unseren jungen Nachwuchssparern ein tolles und stressfreies Weltspartagserlebnis zu gewährleisten.

Von daher ergeht eine herzliche Bitte an die Eltern die gesamten vier Wochen für einen Besuch bei uns zu nutzen“, so KSK-Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen.„In diesem Jahr gibt es als kleine Anerkennung für das Sparen die Knuddelmaus „Freddy“ oder wahlweise einen Gutschein für einen Kinobesuch bzw. einen Besuch des Wildparks Daun bzw. des Adler- und Wolfsparks Kasselburg in Pelm. Es lohnt sich zu uns zu kommen!“, so Petra Müller von der KSK-Filialdirektion Hillesheim und Andreas Hubertz von der KSK-Hauptstelle in Daun. Neben den Weltspartagsgeschenken bietet die Kreissparkasse Vulkaneifel zusätzlich ihren jungen Kunden in Zusammenarbeit mit den S-club-Kooperationspartnern in über vierzig Geschäften, Freizeiteinrichtungen und Restaurants Rabatte von bis zu 50 Prozent an. Darüber hinaus gibt es für die Eltern und erwachsenen Kunden ab Ende Oktober den neuen Vulkaneifel-Bildkalender vom Fotografen Sven Nieder mit Texten von Dr. Tim Becker zum Thema: „Wege der Vulkaneifel“.

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Stadt Mechernich setzt mit Bündnis ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus

Mechernich, 22.10.2020 – Wer den Kopf gen Himmel hebt, wenn er vor dem Rathaus steht, dem fällt ein großes Plakat auf dem Balkon des Verwaltungsgebäudes auf, das neu dort aufgestellt ist. „Vielfalt“ steht dort in großen Lettern geschrieben, von einem Herz umrahmt und ein „Wir“ davor.

Die Stadt Mechernich setzt damit ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Sie steht ein für eine offene Gesellschaft. Unterstützt wird das Engagement durch das Landes-Förderprogramm „NRWeltoffen“, in welchem die Akademie IP gemeinsam mit dem Kreis Euskirchen ein lokales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus entwickelt hat. Nun ist auch die Stadt Mechernich eine der Verbündeten. „Wir lieben Vielfalt“, lautet die klare Botschaft der Allianz.

Extremismus auch im Kreis Euskirchen

Sabine Weber, Bildungsreferentin der Akademie Vogelsang IP, stellte das Konzept „NRWeltoffen“ im Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales der Stadt Mechernich vor. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Sabine Weber, Bildungsreferentin der Akademie Vogelsang IP, stellte das Konzept bereits im Juni im Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales vor. Sie zog schnell einen Zahn: Wer bisher noch glaube, im Kreis Euskirchen gebe es keinen Extremismus, der täusche sich.

Alltagsrassismus habe viele Gesichter, so auch im Kreis Euskirchen, erklärte sie. Mal sei es die Frage nach der Herkunft eines Menschen, der augenscheinlich „nicht von hier“ sei. Mal seien es die abwertenden Blicke im Bus, mal die rassistischen Rufe auf dem Fußballplatz.

Aber auch Hakenkreuzfahne, Helm und Hitlergruß seien hierzulande keine Seltenheit und sogar Reichsbürgerinnen und Reichsbürger präsent. Im Jahr 2019, so schätzen laut Weber die Sicherheitsbehörden und die Kreisverwaltung, dass „eine mittlere zweistellige Zahl“ von ihnen im Kreis Euskirchen lebt. Einige von ihnen fallen demnach im Kontakt mit Behörden auf, andere durch Kommentare im Internet.

Politik, Rat und Verwaltung waren sich einig: tatenlos zusehen darf und will man nicht. Deshalb schloss man sich überzeugt dem Bündnis gegen Rechts an.

„Entschlossen entgegenstellen“

Allen voran Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Wir müssen uns dieser Bewegung entschlossen entgegenstellen, indem wir voller Energie für die Grundwerte dieses Staates und der Stadt eintreten: für die Würde des Menschen, für Gleichberechtigung, für Menschenrechte. Dies sollte selbstverständlich sein.“

Die Broschüre „Von wegen rechts“ liegt ab sofort im Rathaus aus und kann kostenlos mitgenommen werden. Der Leser erfährt darin unter anderem: Welche Erfahrungen haben Rassismus betroffene Menschen im Kreis gemacht? Was kann jeder und jede einzelne gegen die extreme Rechte und gegen Ausgrenzung unternehmen? Wohin kann man sich wenden?

Mut macht die Euskirchener Erklärung, die schon rund 600 Personen, unterschrieben haben. Sie stehen mit ihrer Unterschrift für eine Kultur der Toleranz, des friedlichen Miteinanders, im Bewusstsein einer historischen Verantwortung Deutschlands.

Präventionsarbeit für eine offene Gesellschaft

Der Kreis Euskirchen fördert außerdem Jugendbildungsangebote der Akademie Vogelsang IP zur Sensibilisierung für die Gefahren der extremen Rechten, kurz: „Maßnahmen gegen Rechtsextremismus“. Schulen werden bei der Organisation von Gedenkstättenfahrten unterstützt, etwa durch Austauschtreffen und konkretes Knowhow.

Bürgemeister Dr. Hans-Peter Schick: „Aufklärung, Prävention und Sensibilisierung – das sind wichtige Bausteine auf dem Weg zu einer offenen Gesellschaft des Miteinanders. Dafür wollen wir uns in Mechernich einsetzen.“