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Wer sollte sich testen lassen? Gesundheitsamt Mayen-Koblenz weist auf Vorgaben des RKI hin

Reigion/Kreis MYK, 05.11.2020 – In der kalten Jahreszeit ist auch vermehrt mit einfachen Erkältungen zu rechnen. Da es aus Gründen limitierter Kapazitäten nicht möglich ist, in der Herbst-/ Wintersaison alle Personen mit Symptomen wie Schnupfen und Halsschmerzen auf eine Corona-Infektion zu testen, empfiehlt das RKI, die Testkapazitäten zur Diagnostik auf das Corona-Virus effizient einzusetzen. Nach dem RKI ist ein Test durchzuführen, wenn mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt:

  • Schwere respiratorische Symptome (bspw. durch akute Bronchitis oder Pneumonie, Atemnot oder Fieber)
  • Störung des Geruchs- und Geschmackssinns
  • Ungeklärte Erkrankungssymptome und Kontakt (1. Kategorie) mit einem bestätigten COVID-19-Fall
  • Akute respiratorische Symptome jeder Schwere UND
    • Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe

ODER

  • Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis, Krankenhaus

ODER

  • weiterhin enger Kontakt zu vielen Menschen (z. B. Lehrer, Erzieher)

Ein Test bei Kontaktpersonen ist dabei erst nach 5 bis 7 Tagen nach dem letzten Kontakt sinnvoll, weil zu diesem Zeitpunkt die höchste Wahrscheinlichkeit besteht, den Erreger nachzuweisen.

Darüber hinaus wird empfohlen, dass Menschen, die NICHT aufgrund der obigen Kriterien getestet werden und rein respiratorische Symptome aufweisen, sich trotzdem so verhalten, dass Übertragungen verhindert werden könnten, wenn sie eine COVID-19-Erkrankung hätten. Das heißt auch bei einem einfachen Schnupfen: Eine Isolation zu Hause UND mindestens 48 h Symptomfreiheit vor Beendigung sowie eine Kontaktreduktion. Bei Verschlechterung des Allgemeinzustandes und einer Zunahme der Symptome wird eine sofortige Testung auf Covid-19 empfohlen.

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Tourismus

OB Treis verabschiedet sich vom Arbeitskreis „Eifeler Mühlsteinrevier“

Mayen, 05.11.2020 – Dem scheidenden Oberbürgermeister Treis war es ein Anliegen, den Mitgliedern des Arbeitskreises Welterbeinitiative „Eifeler Mühlsteinrevier“ in ihrer letzten Sitzung für die geleistete Arbeit zu danken und sich mit einem kleinen Weinpräsent zu verabschieden.

„Das Engagement aller Beteiligten war vorbildlich. Es ist Ihr Verdienst, dass wir mit unserer Region auf den Weg zum höchsten kulturellen Gütesiegel der Welt, dem UNESCO-Welterbetitel, sind. Ich bin stolz und dankbar, dass ich Sie alle auf ihren ersten Schritten eines langen Weges begleiten durfte, “ so Treis.

Die Arbeitsgemeinschaft bestehend aus der Stadt Mayen, Stadt Mendig, Verbandsgemeinde Mendig, Verbandsgemeinde Vordereifel und der dazugehörigen Ortsgemeinden Ettringen und Kottenheim, und wurde 2015 gegründet.

Kürzlich wurden die Beschlussfassungen zur Bewerbung um einen Platz auf die Tentativliste durch die Stadt Mendig, Stadt Mayen, Stadt Andernach, Verbandsgemeinde Mendig, Verbandsgemeinde Vordereifel sowie den Ortsgemeinden Kottenheim und Ettringen, gefasst. Die Beschlussfassung des Landkreises Mayen-Koblenz steht in Kürze an.

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Wirtschaft

Dauner Gewerbe- und Verkehrsverein verlost wieder ein Auto!

Daun, 05.11.2020 – Umbrüche im Leben kommen meist aus heiterem Himmel. Sie werden selten erwartet und verunsichern schwer, wie die Corona-Pandemie. Corona beherrscht die Tagesthemen und verändert Vieles in dieser schweren Zeit.

Die Mitgliedsbetriebe des Dauner Gewerbe- und Verkehrsverein (GVV) möchten aber weiterhin auf Bewährtes setzen und ihre Vorteile und Stärken gegenüber dem Versandhandel hervorheben: Fachkompetente Beratung und der persönliche Service. Die Mit-gliedsbetriebe des Dauner GVV haben Grund, ihren Kunden „Danke“ zu sagen. „Danke“ für die Treue, die sie in diesen und vergangenen Monaten zeigen und gezeigt haben.

Daher hat der GVV-Vorstand beschlossen, auch in diesem Jahr das beliebte Weihnachtsgewinnspiel durchzuführen und seinen Kunden nach jedem Einkauf ein Gewinnlos zu schenken. Zu gewinnen gibt es wieder einen Kleinwagen. In diesem Jahr einen PEUGEOT 108, der bei Automobile Junk bestellt worden ist. Wann genau die Lose zur Verfügung stehen, wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Das ist eine großartige Nachricht! So können die Dauner Geschäfts-leute ihren Kunden zeigen und beweisen, dass beim Einkaufen in der Qualitätsstadt Daun der Mensch im Vordergrund steht. Machen Sie reichlich davon Gebrauch! „Wir können mehr als nur verkaufen und dienstleisten!“ – sagt die GVV-Vorsitzende Stefanie Augarde selbstbewusst.

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Mayen: Neue Mitarbeiter im Rathaus begrüßt

Mayen, 05.11.2020 – In diesen Tagen traten vier neue Mitarbeiter ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen an. So hieß Oberbürgermeister Wolfgang Treis die Erzieherin Michelle Jansen als Mitarbeiterin für die Kindertagesstätte Alzheim, Christina Wolff als Sachbearbeiterin Wirtschaftsförderung für die Mayener Innenstadt, Tina Mannebach als Sachbearbeiterin für System- und Netzwerkadministration und Laura Hartmann als Sachbearbeiterin für das Beitragswesen, willkommen.

„Ich freue mich, dass Sie sich alle für die Stadt Mayen einbringen möchten und wünsche Ihnen allen einen guten Start“, so der Stadtchef.

Den guten Wünschen schlossen sich Christoph Buttner für den Bereich Verwaltungssteuerung und der Personalratsvorsitzende Ralf Dietz an.

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Kreis Düren bietet Senioren Telefon Sprechstunden an

Düren, 05.11.2020 – Ein Muster mit Mehrwert: Aus der guten Resonanz auf die Demenz-Telefonaktionswoche anlässlich des Welt-Alzheimertages hat die Koordinationsstelle „Pro Seniorinnen und Senioren im Kreis Düren“ ein neues Angebot abgeleitet. „Künftig werden wir zweimal pro Woche Telefonsprechstunden für ältere Mitmenschen anbieten“, berichtet Monika Sandjon. Sie arbeitet seit 2006 in der Koordinationsstelle im Kreishaus Düren und bedauert, dass es in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie keine Veranstaltung mit Vorträgen, Informationsständen, Begegnung und Unterhaltung zum Welt-Alzheimertag im Kreishaus Düren geben konnte. „Dieses Zusammenkommen und sich Austauschen haben viele ältere Menschen vermisst“, weiß Monika Sandjon.

Ersatzweise hatte sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen Ulrike Breuer und Anja Kaldenbach für die Aktionswoche eine Hotline organisiert. Hiesige Fachleute aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern waren über die zentrale Rufnummer zum Thema Demenz zu sprechen. „Das ist sehr gut angenommen worden“, berichtet die Sozialpädagogin.

Allerdings wurden an der Hotline nicht nur Fachfragen beantwortet. „Rückblickend haben wir erkannt, dass die Corona-Pandemie ältere Menschen vereinsamen lässt. Sie können keine Veranstaltungen besuchen und scheuen als besonders Gefährdete den Kontakt zu anderen Menschen. Teilweise machten sie einen depressiven Eindruck oder sprachen das sogar offen aus“, berichtet Sozialpädagogin Ulrike Breuer.

Dem will die Koordinationsstelle „Pro Seniorinnen und Senioren“ nun mit regelmäßigen Sprechstunden entgegenwirken. Ab Montag, 2. November, wird die Koordinationsstelle montags von 9 bis 12 Uhr und dienstags von 14 bis 17 Uhr unter der Servicenummer 02421/2210-51999 zu erreichen sein. „Unser Vorteil ist der Bekanntheitsgrad der Koordinationsstelle. Die Scheu, mit Unbekannten über persönliche Dinge sprechen zu müssen, ist dadurch gemildert“, glaubt die Sozialpädagogin Anja Kaldenbach.

Sollte sich in einem Gespräch herausstellen, dass weitergehende fachliche Beratung erforderlich ist, kann die Koordinationsstelle unter anderem auf die im Jahr 2002 gegründete ISaR – das ist die Interessengemeinschaft Seniorenarbeit im Raum Düren-Jülich – zurückgreifen. Ihr gehören fast 300 Institutionen und rund 1700 Einzelpersonen aus dem Kreis Düren an. Die ISaR-Aktiven bearbeiten die Themenfelder Kultur und Begegnung, Wohnen im Alter, Armut, Demenz und generationenübergreifende Projekte.

„Wir alle hoffen, dass die Telefonsprechstunden gut genutzt werden und den Anrufern dabei helfen, mit der Corona-Zeit besser zurechtzukommen“, hofft Landrat Wolfgang Spelthahn angesichts der bis Ende November geltenden strikten Kontaktbeschränkungen in Deutschland.

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Stadtrat Wittlich zeigt Flagge gegen Corona-Leugner

Wittlich, 05.11.2020 – Der Platz an der Lieser war vergangenen Sonntag wieder Schauplatz von Corona-Demonstrationen. Mit rund zehn Personen versammelten sich die sogenannten „Corona-Rebellen“ in ihrem selbsternannten „Wohnzimmer“ zu einer erneuten sonntäglichen Kundgebung.

Viele Wittlicher Bürgerinnen und Bürger schlossen sich dem Stadtrat an und demonstrierten gemeinsam gegen die abstrusen und teilweise aggressiv vorgetragenen Theorien der Corona-Leugner. Plakate mit der Aufschrift „Masken sind der neue Hitlergruß“ machten deutlich, welche Weltanschauung die Corona-Leugner vertreten.

Bürgermeister Joachim Rodenkirch verlas die vom Stadtrat einstimmig beschlossene Resolution und machte einmal mehr deutlich, dass die Stadt sich bewusst dafür entschieden hat, den einleitenden Satz des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ für jeden Besucher Wittlichs an der Synagoge sichtbar zu machen.

An die Adresse der Corona-Rebellen richtete der Stadtrat seine Bot-schaft, dass er entschieden dafür eintritt, dass menschenverachtende Ideologien in Wittlich nicht salonfähig werden. Gemeinsam machte man den Corona-Rebellen klar: „Ihr seid hier nicht willkommen! “Neben dem Stadtrat demonstrierten auch das „Solidarische Wittlich“ und die Antifa gegen die Coronas-Leugner.

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Wirtschaft

Auftaktforum des Forschungsprojektes „DAZWISCHEN“ in Euskirchen / Hohe Nachfrage nach Wohnraum im Kreisgebiet

Euskirchen, 05.11.2020 – Der Ausstieg aus der Braunkohle ist beschlossen. Für das Rheinische Revier hat diese Entscheidung gravierende Auswirkungen: Wie kann eine gute Zukunft für die Zeit „nach der Kohle“ gesichert werden? Um diese Frage ging es jetzt beim digitalen Auftaktforum des Forschungsprojektes „DAZWISCHEN – Zukunftsorientierter Strukturwandel im Rheinischen Revier“. Der Kreis Euskirchen ist seit Februar 2020 Verbundpartner in diesem Projekt.

Das Forschungsprojekt DAZWISCHEN ist ein Verbundprojekt zwischen der Technischen Universität Dortmund, der RWTH Aachen, dem Infas Institut für Sozialforschung, der Stadt Düren und dem Kreis Euskirchen sowie der Zukunftsagentur Rheinisches Revier als assoziierter Partner. In dem Projekt werden die Auswirkungen des Strukturwandels im Rheinischen Revier durch den Kohleausstieg und das Spannungsverhältnis von Stadt-Land-Beziehungen untersucht. Dadurch sollen die Stärken der Region in räumlicher und ökonomischer Hinsicht identifiziert werden.

Die Auftaktveranstaltung in Euskirchen diente jetzt dazu, die relevanten Akteure des Rheinisches Reviers über das Projekt zu informieren und die Vernetzung in der Region zu fördern. Das Interesse der Kommunen des Kreises Euskirchen war groß, die Veranstaltung wurde durch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister online verfolgt.

Nach der Begrüßung durch Landrat Günter Rosenke betonte Staatssekretär Thomas Rachel vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Fördergeber) die Wichtigkeit des Verhältnisses zwischen Stadt und Land. Das Zusammenspiel müsse nachhaltig gestaltet werden, damit Ökologie, Ökonomie und soziale Belange bei den Stadt-Land-Beziehungen in Einklang gebracht werden. Das Projekt wird mit 1,4 Mio. Euro der Förderrichtlinie Stadt-Land-Plus gefördert und ist Teil der Leitinitiative Zukunftsstadt innerhalb des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung – FONA“ des Bundesministeriums für Forschung und Entwicklung. Die Leitinitiative ist auf einen integrativen Ansatz zur Entwicklung nachhaltiger Städte fokussiert.

Während der Veranstaltung konnten die Herausforderungen des Rheinischen Reviers mit den Projektpartnern diskutiert werden, die Chancen des Strukturwandels mit Vertretern der Politik und der Ministerien erörtert werden und die Erwartungen an das Projekt DAZWISCHEN formuliert werden. Manfred Poth, Allgemeiner Vertreter des Landrats, betonte in einer Diskussion die Rolle des Kreis Euskirchen in Bezug auf den Flächendruck, der von den Ballungsräumen ausgeht. Im Kreis würden vermehrt Baugrundstücke nachgefragt und es sei ein Zuzug aus den Ballungsräumen in den Kreis Euskirchen ist zu spüren. Hier müsse bedarfsgerecht auf die Nachfrage reagiert werden.

Durch die Untersuchungen der Verflechtungen des Kreises Euskirchen mit dem Rheinischen Revier könne die Betroffenheit des Kreises in Bezug auf den Strukturwandel genau herausgestellt werden. „Im Folgenden sollten darauf basierend Handlungsstrategien erarbeitet werden, die es ermöglichen, im Rahmen des Forschungsprojektes, aber auch darüber hinaus Projekte zu initiieren und Fördermöglichkeiten zu akquirieren“, so Manfred Poth. Somit könne gezielt auf die Herausforderungen und Chancen des Strukturwandels eingegangen werden – für eine gute Zukunft für die Zeit „nach der Kohle“.

Weitere Infos unter https://www.kreis-euskirchen.de/umwelt/entwicklung/dazwischen.php

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Alternative Mobilität – Planung für Pendler-Radroute in Sinzig nimmt Fahrt auf

Sinzig, 05.11.2020 – Innovative und nachhaltige Mobilitätskonzepte sind zentraler Gegenstand des im Jahr 2018 gegründeten Städtenetzes „Mitten am Rhein“. Auch die Stadt Sinzig ist hier beteiligt. „Von Anfang an stand die Mobilität im Mittelpunkt unserer Beratungen“, so Bürgermeister Andreas Geron. „Wir haben auf Bürgermeisterebene in zahlreichen Sitzungen Ideen entwickelt. Dabei wurde nicht in Grenzen von Zuständigkeiten gedacht, sondern zieloríentiert und offen mit Blick auf die einheimische Bevölkerung und den Tourismus.“ Eines der Projekte ist die Errichtung einer Pendler-Radroute von Koblenz bis zur Landesgrenze nach NRW. „Um Kosten zu minimieren und das Verfahren zu beschleunigen, haben wir uns darauf verständigt, dass die Route überwiegend auf vorhandenen Straßen und Wegen hergestellt werden soll“, so Geron. Der Umstand, dass alle Städte, deren Gebiet betroffen ist, im Städtenetz mitarbeiten, ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil dieser Gruppe von insgesamt 11 Rheinkommunen. „Und nur durch die Einbindung auch von Bad Neuenahr-Ahrweiler und Koblenz kann ein für die Region nachhaltiges und effektives Wegenetz geschaffen werden“, erläutert der Bürgermeister.

Der Hauptausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung die von Bürgermeister Geron eingebrachte Vorlage beschlossen. Sollte der Stadtrat zustimmen, ist der Weg frei für eine Machbarkeitsstudie des Landesbetriebs Mobilität (LBM) und der Geschäftsstelle des Städtenetzes „Mitten am Rhein“. Durch eine hohe 80 %- Landesförderung und die Verteilung der restlichen 20 % Planungskosten auf alle beteiligten Städte sind die Kosten für die Stadt Sinzig vergleichsweise gering.

Bürgermeister Geron: „Den Verkehr mit Rad und E-Bike wird die Stadt Sinzig auch künftig in erheblichem Umfang unterstützen. Auch im Schulwegekonzept Dreifaltigkeitsweg wollen wir mit der innovativen und modernen Ausweisung einer Radstraße neue Wege einschlagen, um diese Form der Mobilität zu fördern“.

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Tourismus

Mit den an den Ortseingängen Kallmuths frisch aufgestellten Objekten wird Heimat-Geschichte sichtbar gemacht

Kallmuth, 05.11.2020 – Es ist vollbracht. An den Ortseingängen von Kallmuth wird in großen „Bildern“ die Geschichte des kleinen Eifel-Dörfchens „erzählt“. In der Hauptrolle auch ein legendärer christlicher Heiliger: Georg, der Drachentöter.

Die Überlieferung seiner Märtyrer-Geschichte durchaus als Plot für einen spannenden Hollywood-Streifen und wahren Helden-Epos dienen. Denn der heilige Georg überstand einst unversehrt einen Drachenkampf gegen das Böse erfolgreich und hoch zu Ross. Seit Jahrzehnten huldigt man ihn mit dem weit über die Grenzen des 395-Seelen-Dorfes hinaus bekannten St.-Georgsritt. Sein Abbild ist an der Kreisstraße 32 von Kall nach Kallmuth kommend zu sehen.

Unweit vom heiligen Georg, wurde außerdem ein maßstabgetreues Metall-Abbild der heimischen Burg errichtet. Zu Ehren der Burg und des einstigen Burgherrn, der eine Kapelle errichten ließ für das wundersame Gnadenbild der Mutter Gottes. Der Schmerzensfreitag führt seit vielen Hundert Jahren Pilger aus der ganzen Nordeifel zur „Schmerzhaften Mutter“ nach Kallmuth, wegen der heute noch hunderte Gläubiger nach Kallmuth pilgern.

An dritter Stelle steht eine Lore, die an der K28 Richtung Scheven, die glorreichen Glanz-Zeiten des Bergbaus im und um den Westschacht erinnert. Ein rotes Herz auf dem Namenszug „Kallmuth“ heißt die Ankommenden und Reisenden wörtlich „Herzlich Willkommen“. Auf der Rückseite begleitet ein „Tschüss“ die Scheidenden.

Mechernicher Künstler entwarf heimatliche Objekte

Beauftragt wurde der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Mechernicher Künstler und Gestalter Franz Kruse. Ihn zeichnen 40 Jahre Erfahrung in Theater- und Bühnengestaltung aus. Als Bühnenbildner wirkte er mit für Produktionen unter anderem in Rom, Oslo, Paris, London und Washington, außerdem auch an den großen Bühnenbildern des Kölner Karnevals sowie als Dekorateur bei den Rosenmontagszügen. Die Firma Müller aus Hostel setzte seine Entwürfe fachmännisch um.

Ortsvorsteher Robert Ohlerth, Mit-Initiator des Projekts, freut sich angesichts der individuell gestalteten Kallmuther Ortseingänge. „Die Fläche um die Objekte werden vom städtischen Bauhof schön gepflastert und dann werden Steine, die aus der Region stammen, noch herum drapiert“, sagt er.

Letztlich sei das eine bedeutende Bedingung gewesen, um die Förderung durch die Heimat-Schecks der Landesregierung zu erhalten, dass die unterstützen Projekte Heimatgeschichte(n) erhalten, weitertragen und sichtbar machen.

Eigens für die Beantragung der „Heimat-Schecks“ hatten die ortsansässigen Vereine gemeinsame Sache gemacht, um sogar vier Mal vier Heimatschecks zu beantragen. 8.000 Euro sind mit der konzertierten Aktion insgesamt zusammengekommen. Am Ortseingang Richtung Vollem wurde außerdem ein altes Fuhrwerk-Rad aufgehangen, dass die Kallmuther Familie Stoffels spendete.

Ohlerth kamen mittlerweile Hinweise zu Ohren, dass die Kallmuther Idee, die Dorfeingänge ortstypisch zu gestalten, Nachahmer gefunden habe. „Das ist doch schön“, so Ohlert und lässt sich die Freude nicht nehmen: „Wir waren auf jeden Fall die ersten.“

Sponsoren für Bäume gesucht

Doch der rührige und langjährige Ortsvorsteher Kallmuths hat weiter Großes vor. „Jetzt brauchen wir noch Bäume und Leute, die bereit sind einen Baum zu sponsern.“ Spendenwillige können sich gerne an den Ortsvorsteher persönlich wenden unter Telefon 02484/1331. Perfekt passen würden aus seiner Sicht solche Bäume wie die hochwachsenden Rotbuchen, die im Dorf an markanten Stellen eingepflanzt werden sollen.

Seine Vision: „Wenn man in dreißig Jahren von Vollem, Scheven oder Kallmuth kommt, sieht man schon von weitem die hochgewachsenen Rotbuchen, die das Ortsbild von Kallmuth prägen.“ Der Baum soll dann mit dem Namen des Sponsors beschriftet werden. Auch eine Mitfahrbank soll Kallmuth noch erhalten.

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Aktion Klima-Coach: Kreisverwaltung Ahrweiler spart über 2,5 Tonnen CO2

Ahrweiler, 05.11.2020 – Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat mit großem Erfolg am CO2-Einsparwettbewerb „Klima-Coach“ der Energieagentur Rheinland-Pfalz teilgenommen. Mehr als 2,5 Tonnen konnten im Aktionszeitraum von Anfang September bis Anfang Oktober eingespart werden. Der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL, hat jetzt die erfolgreichsten Teilnehmer im Wettbewerb ausgezeichnet.

„Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, denn Sie haben durch Ihre Teilnahme bewiesen, dass jede noch so kleine Maßnahme eine große Wirkung für den Klimaschutz entfalten kann. Dies ist ein Ansporn für die Zukunft, in unseren Anstrengungen, gemeinsam für den Klimaschutz einzutreten, nicht nachzulassen“, betont der Schirmherr der Aktion, Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Die Einsparung von rund 2500 Kilogramm CO2 entspricht in etwa dem durchschnittlichen Jahres-Stromverbrauches eines 4-Personen-Haushalts in einem Einfamilienhaus mit elektrischer Warmwasserbereitung. „Eine so große Menge nebenbei im Büroalltag einzusparen, ist eine großartige Leistung“, zeigte sich auch der Erste Kreisbeigeordnete beeindruckt.

Rund 800 Aktionen führten die Mitarbeiter einzeln oder in Teams organisiert durch: Sie nahmen die Treppe statt den Aufzug, fuhren mit dem Fahrrad oder in Fahrgemeinschaften oder achteten bewusst darauf, elektronische Geräte auszuschalten, statt den Standby-Modus zu nutzen. Jeder Teilnehmer konnte die geleistete CO2-Einsparung direkt nachverfolgen und erhielt zudem weitergehende Informationen und Tipps für ein klimaschonendes Verhalten.

In der Einzelwertung konnte der Sieger 245 Kilogramm CO2 einsparen. Diese große Einsparung wurde vor allem durch das Abhalten von Meetings per Videokonferenz und somit die Vermeidung langer Anreisen eingespart. Das beste Team, „Klima-Förderer“ sparte pro Kopf 86,4 Kilogramm CO2 ein – vor allem durch die Nutzung des Fahrrades sowie das Händewaschen mit kaltem Wasser.

Organisiert und fachlich begleitet wurde der Klima-Coach-Wettbewerb von Claudia Lill, Referentin für Nachhaltigkeit & Suffizienz bei der Energieagentur Rheinland-Pfalz, in enger Zusammenarbeit mit Johannes Praeder, Klimaschutzmanager der Kreisverwaltung Ahrweiler.

Weitere Informationen zur Klimaschutzinitiative im Kreis unter www.kreis-ahrweiler.de > Kreis & Gemeinden > 100% Erneuerbare Energie. Informationen zur Aktion „Klima-Coach“ finden Sie unter www.klimacoach-rlp.de