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Kreisjahrbuch 2021 rückt den Sport ins Scheinwerferlicht

Düren, 06.11.2020 – Das Jahrbuch 2021 des Kreises Düren ist druckfrisch im Handel. Auf 240 Seiten findet sich anregende Lektüre für lange Winterabende. Das Schwerpunktthema „Sport im Kreis Düren“ hat in den letzten Wochen unverhofft an Aktualität gewonnen: Mit dem couragierten Auftreten des 1. FC Düren beim Champions-League-Beherrscher Bayern München hat der Kreis Düren bundesweite Bekanntheit erlangt. Nicht nur das riesige Presse-Echo seit dem Sieg gegen Alemannia Aachen, auch die Live-Übertragung im Free-TV hat den Namen „Düren“ in die weite Welt getragen. Eine kleine Nachschau von Kevin Teichmann auf die Entwicklung dieses noch jungen Vereins und auf das Spiel in München war deshalb Pflicht.

Aber Sport im Kreis Düren hat noch viele andere Facetten. Wolfgang Schmitz zeigt, wie sich der Kreissportbund um die Fitness der Menschen im Kreis Düren bemüht und sich mit einer Reihe von Initiativen in Fachkreisen viel Anerkennung erworben hat. Mit dem Handball ist die Ballsportart Nummer zwei im Kreis ebenfalls vielfach vertreten. Auch wenn die ganz großen Zeiten für die Vereine vorbei sind, bringt der Kreis, wie Rolf Terkatz und Axel Keldenich zeigen, immer wieder große Talente wie zuletzt Simon Ernst hervor.

Guido von Büren blickt auf die Vereinsgeschichte des TTC indeland Jülich. Er spielt mittlerweile in der 2. Bundesliga und konnte schon viele nationale und internationale Titel einheimsen. An die ehemalige Sportabteilung des Jüdischen Jugend-Vereins Jülich erinnert Susanne Richter. Sie macht deutlich, was mit der Vertreibung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung an Kultur verlorenging.

Spektakuläre Fotos von Guido Barth zeigen die Faszination des „Motorsports auf Eifelhöhen“, wie er vom MSC Kleinhau betrieben wird. Vor allem die großen Moto-Cross-Events, die jedes Jahr viele tausend Zuschauer in die Eifel locken, machten diesen Verein europaweit bekannt. Die verbindende und identitätsstiftende Funktion von Sport zeigte sich auch an den Sportvereinen, die die ersten Gastarbeiter im Dürener Raum in den 1960er Jahren und später gründeten. Nicht alle überlebten, weiß Anne Krings, manche gingen auch in bestehenden Dürener Vereinen auf.

Dass Lesen trotz aller elektronischen Verführungen immer noch eine beliebte Kulturtechnik ist, zeigt Berit Arentz mit der Rückschau auf 150 Jahre Stadtbücherei Düren. Achim Jaeger ergänzt das Thema um die Geschichte der 1836 gegründeten ersten Dürener Lesegesellschaft.

Mit Kopfschütteln wird man bei Guido von Büren lesen, wie vor einem halben Jahrtausend unmündige kleine Kinder aus Gründen des Machterhalts miteinander „verheiratet“ wurden. Eine Praxis, die nicht nur in den Herzogtümern Jülich-Berg und Kleve gang und gäbe war.

„Aus Revolution wird Plage“ – mit diesem deutlichen Statement überschreibt Judith Hages den Niedergang der alten Schmiedebetriebe und die Entwicklung des Verkehrswesens in Düren, um festzustellen: „Das klassische Auto wird in naher Zukunft ausgedient haben.“

Liegen in Models Grab auf der Kriegsgräberstätte in Vossenack wirklich Models Knochen? Frank Möller versucht eine Klärung dieser Frage, nicht zuletzt, um den zahlreichen „Wallfahrern“ zu diesem Grab endlich den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Diese und eine Reihe weiterer Beiträge sowie die gewohnten Rückblicke auf die Entwicklung in den Kommunen und im Kreis füllen das Jahrbuch, das ab sofort in hiesigen Buchhandlungen und direkt beim Hahne & Schloemer Verlag für 14 Euro erhältlich ist.

„Die Redaktion um Bernd Hahne hat es einmal mehr verstanden, mithilfe ehrenamtlicher Autoren eine Fülle verschiedenster Themen aufzuarbeiten. So bietet das neue Kreisjahrbuch sehr viel gehaltvollen Lesestoff. Mit ihm kann man sich und anderen ein Freude machen“, würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn die Arbeit aller, die an dem Buch mitgewirkt haben.

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Stilles Jubiläum im Eifelkreis: Vor 50 Jahren wurden die Kreise Bitburg und Prüm zusammengelegt

Bitburg, 06.11.2020 – Am 7. November 1970, so hatte es der Landtag von Rheinland-Pfalz beschlossen, sollten die beiden Landkreise Bitburg und Prüm aufgelöst und zu einer neuen Verwaltungseinheit zusammengelegt werden: „Es wird neugebildet der Landkreis Bitburg-Prüm aus der Stadt Bitburg, den Gemeinden der Verbandsgemeinden Arzfeld, Bitburg-Land, Irrel, Kyllburg, Neuerburg, Prüm und Speicher.“, heißt es im 7. Landesgesetz über Verwaltungsver-einfachung in Rheinland-Pfalz. In wenigen Worten wurde damit ein Schritt in einer langen Reihe von Maßnahmen vollzogen, mit denen das 1946 gegründete Bundesland zwischen 1968 und 1973 die Verhältnisse in der Kommunalverwaltung neu ordnete. Der 7. November 1970 fiel auf einen Samstag, und so war den Landratsämtern in Prüm und Bitburg kaum etwas von dem eigenartig unauffällig vollzogenen Ereignis anzusehen, außer ein paar neuen Schildern und einem schwarzen Trauerflor am Schild des Prümer Landratsamtes.

Die damals angeordneten Veränderungen hatten für reichlich Konfliktstoff gesorgt: Während Bitburg zum Sitz der Verwaltung bestimmt wurde, verblieb in Prüm eine Außenstelle, die bis heute dem täglichen Publikumsverkehr dient. Starker Protest artikulierte sich daher vor allem im Kreis Prüm. Die dort entstandene Gegenbewegung warb mit einem weitreichenden Vorschlag: Die Kreise Prüm, Bitburg und Daun sollten zu einem einzigen „Westeifelkreis“ zusammengefasst werden.

Die Landesregierung ließ sich jedoch nicht mehr von ihren tiefgreifenden und weit fortgeschrittenen Plänen zur „Verwaltungsvereinfachung“ abbringen: So sollte nicht nur im ganzen Land die Zahl der Landkreise von 39 auf 24 reduziert und Gebietszuschnitte verändert werden. Ähnliches war für die Orts- und Verbandsgemeinden sowie die Regierungsbezirke geplant. Schließlich sollte auch die Aufgabenverteilung zwischen Gemeinden, Verbandsgemeinden, Kreisen und Bezirksregierungen weitgehend neu geregelt werde.

Ein Mammutunternehmen, das bereits 1963 durch Ministerpräsident Peter Altmeier ins Rollen gebracht worden war, und das auf lokale Interessen letztlich wenig Rücksicht nahm. Denn damals zeichnete sich bereits ab, dass das junge Bundesland mit seiner kleinteiligen und regional sehr unterschiedlich gegliederten Verwaltung den kommenden Herausforderungen einer fortschreitenden Modernisierung nicht mehr gewachsen war. Der Umbruch in der Landwirtschaft, ein großer Nachholbedarf der ländlichen Regionen in Bereichen wie Bildung, Wirtschaft und Verkehr verlangten geradezu nach tiefgreifenden Reformen der Verwaltung.

Die Unausweichlichkeit der Reform hatte schließlich zu einem konstruktiven Miteinander geführt, mit der man das Beste aus der Situation machen wollte. Dies war nicht zuletzt zwei Personen zu verdanken, die als integrierende Kräfte immer wieder zu vermitteln verstanden: dem Bitburger Landrat Karl Vogt und Vincenz Hansen aus Prüm, der dort in Personalunion als Bürgermeister der Verbandsgemeinde und der Stadt Prüm wirkte. 1970 bewertete Landrat Karl Vogt die Reform mit den Worten: „Das Ziel des neuen Kreises soll es sein, die infrastrukturelle Ausstattung dieses Raumes weiter zu vervollkommnen, damit sich die Schere zu den bessersituierten Gebieten immer mehr schließt.“

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Polizei Bitburg warnt aktuell vor Telefonbetrügern

Bitburg, 06.11.2020 –  Im Laufe des gestrigen Vormittags versuchten Trickbetrüger wieder mittels Anrufwellen im Bereich Bitburg und Umgebung hohe Geldbeträge durch Enkeltrick – Falsche Gewinnversprechen – Falsche Polizeibeamte zu erlangen.

Außerdem werden mit einer neuen Masche hohe Geldbeträge von den Anrufern gefordert, weil man angeblich wegen der Coronakrise ein Haus auf dem Land gekauft habe und dieses bar finanzieren möchte.

Die Polizei Bitburg bittet um erhöhte Sensibilität und warnt ausdrücklich vor solchen Anrufen. Im Verdachtsfall oder bei Zweifeln kontaktieren Sie bitte unmittelbar die Polizeiinspektion in Bitburg: 06561-9685-0 oder ihre zuständige Polizeidienststelle, alternativ auch gerne über Notruf: 110 !

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Verabschiedung von Bürgermeister Dr. Uwe Friedl durch die Feuerwehr

Euskirchen, 06.11.2020 – Die Feuerwehr Euskirchen hat sich am Abend des 30. Oktober 2020 in einem bewegenden und atmosphärischen Rahmen vom scheidenden Bürgermeister Dr. Uwe Friedl verabschiedet.

Auf dem Hof der Feuerwache hat der Spielmannszug der Feuerwehr Euskirchen vor einer Aufstellung von einer Vielzahl von Feuerwehrfahrzeugen den musikalischen Rahmen dafür geschaffen, den der Feuerwehr sehr verbundenen obersten Dienstherrn nach 21 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie konnte nur eine kleine Abordnung der Feuerwehr dabei sein. Neben dem Leiter der Feuerwehr, Alexander Berger, und seinen beiden Stellvertretern Thomas Smarsly und Markus Neuburg nahmen Bezirksbrandmeister Heinz-Peter Brandenberg, Kreisbrandmeister Peter Jonas, Fachbereichsleiter Sacha Reichelt, die stellvertretenden Sachgebietsleiter Florian Struben und Alexander Krüger und der ehemalige Sachgebietsleiter Rolf-Peter Stupp teil.

Im Lichte der Dämmerung vor dem Schein blinkender Blaulichter spielte der Spielmannszug die FC Hymne „Mer stonn zo dir“ und „Du bes die Stadt“. Im Anschluss dieses bewegenden Moments sprach Rolf Stupp als ehemaliger Sachgebietsleiter, der viele Jahre unter der Leitung von Dr. Friedl arbeitete, dass der scheidende Bürgermeister in Verhandlungen und als Vorgesetzter hart, aber in der Sache stets fair gewesen sei.  Kreisbrandmeister Peter Jonas lobte ebenfalls die gemeinsame Arbeit, betonte allerdings, wie schade es sei, dass viele Kameradinnen und Kameraden die Gelegenheit zur Verabschiedung nicht nutzen konnten und sehr gerne doch Teil des feierlichen Rahmens gewesen wären.

Bezirksbrandmeister Heinz-Peter Brandenberg bewertete die Zusammenarbeit mit Dr. Uwe Friedl nicht nur als sehr gut, vielmehr unterstrich er, dass der Bürgermeister ein ganz besonderes Verhältnis zur Feuerwehr habe. Der Neubau der Gerätehäuser in Palmersheim und Dom-Esch als auch der Erweiterungsbau für die hauptamtliche Wache fielen in seine Amtszeit. Ferner sorgten die zahlreichen Neubeschaffungen von Fahrzeugen nicht zuletzt dafür, dass die Kreisstadt Euskirchen eine sehr gut ausgestatte Feuerwehr vorhält. Vor diesem Hintergrund hatte die Leitung der Feuerwehr Euskirchen über den Kreisfeuerwehrverband beim Deutschen Feuerwehrverband die Verleihung der Deutschen Feuerwehr Ehrenmedaille an Herrn Dr. Uwe Friedl als Anerkennung für besondere Verdienste für das Feuerwehrwesen beantragt. Bezirksbrandmeister Brandenberg verlieh diese Auszeichnung, die vom Kreisfeuerwehrverband nur einmal jährlich beantragt werden kann, an den scheidenden Bürgermeister. Der Leiter der Feuerwehr, Alexander Berger, ließ es sich zusammen mit seinen beiden Stellvertretern ebenfalls nicht nehmen dem obersten Dienstherrn noch ein ganz persönliches Geschenk der Feuerwehr Euskirchen zu überreichen. Eine Brenntonne ganz im Feuerwehrdesign wird wohl in Zukunft die Terrasse der Familie Friedl schmücken und für Atmosphäre im Herbst sorgen.

Bürgermeister Dr. Friedl selbst war sehr überrascht und freute sich über den Rahmen der Verabschiedung und betonte in diesem Zusammenhang die Herausforderungen der Pandemie. In puncto Zusammenarbeit unterstrich er, dass Rat und Verwaltung genau wüssten, was sie an „ihrer“ Feuerwehr hätten. Die Notwendigkeit einer gut gerüsteten und organisierten Feuerwehr machte er vor dem Hintergrund besonderer Einsätze, wie beispielsweise dem Busunglück auf der BAB 61 im Jahre 2004 oder aber der Explosion einer britischen Luftmine in der Innenstadt im Jahre 2014, deutlich. Dr. Friedl dankte dem Spielmannszug, der durch die musikalische Darbietung seine Verbundenheit mit der Heimatstadt verdeutlichte. Die Ehrung des Deutschen Feuerwehrverbandes habe ihn überwältigt. Gleichwohl machte er deutlich, dass die gute Arbeit im Zusammenspiel mit der Verwaltung zustande komme. Der Feuerwehr wünscht er mit seinem Nachfolger Sacha Reichelt weiterhin eine gute Zusammenarbeit.

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DEHOGA respektiert Regelwerk der Novemberhilfe und verzichtet auf den Rechtsweg

Region/Bad Kreuznach, 06.11.2020 – Die Details der Entschädigung für gastgewerbliche Betriebe aufgrund der zwangsweisen Schließung der Branche im November stehen fest. Der DEHOGA Rheinland-Pfalz respektiert, dass die Politik den massiven Eingriff in das Grundrecht der Berufsfreiheit durch die angeordnete Schließung aller Betriebe und die sich daraus ergebenden 100% Umsatzausfälle mit den Novemberhilfen zumindest zu 75% ihrer Umsatzausfälle kompensieren wird. „Damit haben die Bundesminister Altmaier und Scholz Wort gehalten.

Das ist ein richtiges Zeichen und wichtig für die Glaubwürdigkeit der Politik! Unsere Branche wurde geschlossen, obwohl wir keine Pandemietreiber sind und alle Hygiene-, Abstands- und Schutzkonzepte eingehalten haben. Der Grund für die Schließung liegt außerhalb unserer Betriebe, da ist es nur folgerichtig, dass die entstandenen Schäden zumindest anteilig ersetzt werden. Das sind notwendige und mutmachende Nachrichten für unsere notleidenden Betriebe“, sagt Gereon Haumann, Präsident DEHOGA Rheinland-Pfalz. „Der Bundesregierung gebührt unser Respekt auch dafür, dass sie mit dem Beihilfeprogramm die außerordentliche Betroffenheit unserer Branche anerkennen und die vielen insbesondere familiengeführten Betriebe in größter Not unterstützen. Aufgrund dieses angemessenen Regelwerkes für die Entschädigungszahlungen haben wir unseren Betrieben
davon abgeraten, die angedachten einstweiligen Verfügungen und Klagen auf den Rechtsweg zu bringen.“

Die Zuschüsse pro Woche der Schließung betragen 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019. Für junge Unternehmen gelten die Umsätze im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung als Maßstab. Für Restaurants wird die Umsatzerstattung auf 75 Prozent der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 mit vollem Mehrwertsteuersatz begrenzt. Damit werden Außer-Haus-Verkaufs- Umsätze mit reduziertem Mehrwertsteuersatz herausgerechnet. Im Gegenzug werden die Einnahmen aus dem Außer-Haus-Verkauf während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen. Für Hotels, die weiterhin Geschäftsreisende beherbergen dürfen, gilt, dass Umsätze von weniger als 25 Prozent auf die Umsatzerstattung nicht angerechnet werden.

„Jetzt ist es wichtig, dass unsere Gastgeber schnellstmöglich ihre Anträge auf Entschädigung über ihre Steuerberater auf den Weg bringen können, um noch im November die dringend notwendigen Erstattungsbeträge erhalten zu können. Es eilt!“, so Haumann „Denn viele unserer Betriebe im Gastgewerbe stehen mit dem Rücken zur Wand!“

Abschließend stellt Präsident Haumann fest: „Nach den jüngsten Entscheidungen über die Bedingungen im November sollte uns die Politik auch möglichst bald ein Signal geben, welche Perspektiven unsere Betriebe in den vor uns liegenden Wintermonaten haben. Wir und unsere Gäste benötigen rasch Planungssicherheit für die Advents- und Weihnachtszeit sowie den Jahresbeginn 2021.“

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In Kommern sind Martinszug, öffentliche Kranzniederlegung am Volkstrauertag und Schmücken des Weihnachtsbaumes abgesagt

Mechernich-Kommern, 06.11.2020 – In Corona-Zeiten muss man zuweilen von liebgewonnen Traditionen zugunsten der Gesundheit aller Abstand nehmen – so auch in Kommern.

„Nach dem Lockdown-Light-Entscheid des Bundes und der Länder muss das alljährliche Schmücken des Weihnachtsbaumes durch unsere Kinder der KGS Kommern und der Kindergärten auf dem Arenbergplatz leider abgesagt werden“, teilt Vereinskartell-Vorsitzender Rolf Jaeck mit.

Aufstellen werde das Vereinskartell vor dem ersten Advent wieder Weihnachtsbäume an die Laternen im historischen Kernort. „Es wäre sehr schön, wenn die Tannen auch in diesem Jahr weihnachtlich von den Anwohnern geschmückt würden. In den Corona-Wochen tut uns der Anblick und die Vorfreude auf die hoffentlich heimelige Weihnachtszeit bestimmt allen gut“, so Jaeck.

Weihnachtsbaum-Schmück-Wettbewerb

Ausgelobt werde dazu erneut ein Weihnachtsbaum-Schmück-Wettbewerb – nach dem Motto. „Wer hat seine Tanne am schönsten dekoriert?“ Auch hübsch geschmückte Fenster sollen bewertet werden. Im Dezember werde eine Kommission die schönsten Exemplare begutachten. Die Maijugend stelle außerdem noch eine große schmucke Tanne für die besinnliche Adventszeit auf dem neu gestalteten Arenbergplatz auf, so Jaeck.

Der Vereinskartell-Vorsitzende gibt zudem bekannt, dass die Gedenkfeier in Kommern zum Volkstrauertag abgesagt ist. Vom Vorstand des Vereinskartells werde zu Ehren der Gefallenen aber ein Kranz am Kriegerdenkmal niedergelegt.

Nicht stattfinden wird auch der große Martinszug. „Die Kinder bekommen ihre Wecken in der Grundschule und in den Kindergärten“, kann Jaeck zumindest ein bisschen über den Verlust hinwegtrösten.

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Heike Raab, Staatssekretärin zu Besuch im Technologie- und Gründerzentrum der Verbandsgemeinde Daun

Nerdlen, 06.11.2020 – Heike Raab, Staatssekretärin besuchte auf Einladung des Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde, Jens Jenssen, am 23. Oktober 2020 das Technologie- und Gründerzentrum TGZ in Nerdlen, um mit Gründern digitaler Innovationsunternehmen über die Rah-menbedingungen im ländlichen Raum zu sprechen.

Nach der Vorstellung des TGZ, das 25 Unternehmen beherbergt, er-läuterte Judith Klassmann-Laux, Geschäftsführerin der Wirtschafts-förderungsgesellschaft (WfG) des Landkreises Vulkaneifel, deren Aktivitäten für Gründerinnen und Gründer im Kreis.

Heike Raab unterstrich: „Deutschland hat in den letzten Monaten einen enormen Digitalisierungsschub erfahren, der auch die Ar-beitswelt nachhaltig verändern wird. Das Homeoffice hat an Bedeutung gewonnen und durch digitale Anwendungen wird Vieles ortsunabhängig, wenn nur die Internetverbindung stimmt. Darin besteht eine enorme Chance für den ländlichen Raum.“

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Erneute Demonstration in Gerolstein gegen den geplanten Windpark auf dem Duppacher Rücken

Gerolstein/Duppach, 06.11.2020 –  Am Donnerstag, den 29.10. 220 hat erneut eine Demonstration gegen Windkraft am Duppacher Rücken anlässlich der VG-Ratssitzung stattgefunden.

Lautstark haben ca. 250 Demonstranten trotz Regens ihren Protest bekundet. Dabei trugen alle Demonstranten Schirme zur besseren Sichtbarkeit, schwenkten Plakate und begrüßten die Ratsmitglieder jeweils mit Trillerpfeifen und dem Klang von Vuvuzelas.

Dabei skandierten sie lautstark „Wir schützen unseren Wald!“. Vor dem Eingang wurden die Ratsmitglieder von Bürgerinnen und Bürgern mit einem ausführlichen Flyer der Interessengemeinschaft begrüßt!

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Absage der öffentlichen Kranzniederlegung am Ehrenmal in Gimmersdorf

Wachtberg-Gimmersdorf, 06.11.2020 – Durch die Corona-Pandemie sieht sich die Ortsvertretung veranlasst, in diesem Jahr auf die Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal in Gimmersdorf zu verzichten. Die Kranzniederlegung zum Gedenken der Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg wird in diesem Jahr in aller Stille durch Mitglieder der Ortsvertretung am 22. November 2020 um 11:00 Uhr erfolgen.

Angesichts der weiterhin steigenden Infektionszahlen bittet die Ortsvertretung Gimmersdorf hierfür um Verständnis. (Ortsvertretung Gimmersdorf, Christoph Fiévet)

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Carola Clasens neuer Krimi „Leichenstille“ im Hillesheimer KBV-Verlag herausgebracht

Hillesheim/Mechernich, 06.11.2020 – Mit „Leichenstille“ veröffentlicht die Autorin Carola Clasen ihren zwölften Eifelkrimi um die pensionierte Kommissarin Sonja Senger. Der 260-Seiten-Roman aus dem Hillesheimer KBV-Verlag des früheren Mechernicher Autors und Karikaturisten Ralf Kramp ist für zwölf Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-95441-520-5)

Die Kriminalschriftstellerin Carola Clasen bei einer Lesung im Rahmen der Halloween-Veranstaltungen „Abendgrauen, die Gruselnacht“ der Herausgeber Ralf Kramp und Manfred Lang im Freilichtmuseum Kommern. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Carola Claßen beginnt scheinbar mit einer „Enkeltrick“-ähnlichen Konstellation. Sonja Senger erhält einen ungewöhnlichen Telefonanruf: ein Junge, der sich als ihr Enkel ausgibt und dringend Geld braucht. Die pensionierte Kommissarin, ledig und kinderlos, lässt sich auf das Spiel ein. Sie bestellt ihn in ihr Forsthaus am Ende der Stromleitung in Wolfgarten und baut behutsam Vertrauen zu ihm auf.

Eine ganze Gang zu Gang

Wie nicht anders zu erwarten, agiert der Junge nicht allein, sondern ist Mitglied einer Gang. Unterdessen wird Sonjas Nachfolgerin Frieda Stein von der Kripo Euskirchen mit dem Mord an einer jungen Frau konfrontiert, die an einem Malkurs in Blankenheim teilgenommen hat. Noch während Frieda und ihre Kollegen die Hintergründe der Tat rekonstruieren, geschieht ein weiterer Mord: Eine Frau, die ein Heilfasten-Seminar in Nettersheim besuchte.

Bei diesen beiden Toten wird es nicht bleiben. Als es Sonja schließlich gelingt, die geheimen Verbindungen ihres „Enkels“ aufzudecken, liefert sie Frieda unverhofft einen ersten Ermittlungsansatz in der Mordserie.

Carola Clasen wurde 1950 in Köln geboren, wo sie heute – nach Zwischenstationen im Raum Heimbach/Mechernich – auch wieder lebt. Sie arbeitete einige Jahre als Fremdsprachenassistentin in Belgien und veröffentlichte 1998 ihren ersten Eifelkrimi „Atemnot“.