Im August war das Projekt den Beteiligten in der Kaller Bürgerhalle vorgestellt worden. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Kall, 10.11.2020 – Die Gemeinde Kall und das Planungsbüro PE Becker haben ein Wirtschaftswegenetzkonzept erstellt, das ab sofort auf der Homepage der Gemeinde Kall einsehbar ist. Dieses Konzept entstand in Zusammenarbeit mit den Nutzern der Wirtschaftswege, also Landwirten, Forstmitarbeitern, Tourismus-Einrichtungen und Co. Nach den Abstimmungsterminen, die sich auf die jeweiligen Gemarkungen bezogen, wurden die gemeindeweiten Ergebnisse mit den Naturschutzverbänden erörtert.
„Das Konzept ist fertig und wird den Bürgern nun online zur Verfügung gestellt“, teilt Christoph Graf mit, der das Projekt vonseiten der Gemeinde betreut. Den Plan, die Ergebnisse in einer Bürgerinfo vorzustellen, hat die Gemeinde auf Anweisung der Bezirksregierung wegen der Corona-Pandemie nun verwerfen müssen. Interessierte finden den Link zum IST- wie SOLL-Konzept auf der Homepage der Gemeinde www.kall.de.
Bürgermeister Hermann-Josef Esser lobt die konstruktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Insgesamt umfasst das Konzept 440 Kilometer Wirtschaftswege. 360 Kilometer sind in Eigentum der Gemeinde, bei den restlichen 80 Kilometern handelt es sich um Privatwege. Neue Wege wurden keine hinzugefügt. Allerdings wurde festgestellt, dass insgesamt 70 Kilometer – davon rund 60 Kilometer öffentliche Wege – Im Laufe der Jahre „verschwunden“ sind. Diesbezüglich wird die Gemeinde mit den Beteiligten noch prüfen, ob diese Wege wiederhergestellt werden müssten oder ob sie eventuell wegfallen können.
Alle Wege wurden auf ihren Zustand und ihre Nutzung geprüft. Daraus ergaben sich Handlungsempfehlungen, etwa die Verbesserung oder Entfernung von Wegen, mit bestimmter Priorität. „Wir werden für 2021 Fördermittel beantragen und hoffen, bereits im kommenden Jahr mit der Umsetzung des Konzepts beginnen zu können“, sagt Christoph Graf. Es handele sich um einen dynamischen Umsetzungsprozess, der fortgeschrieben wird.
Die Gemeinde bittet darum, dass Bürger, die Rückfragen oder Anmerkungen zum Konzept haben, sich bei Michael Lorse vom Planungsbüro PE Becker (Tel. 02441/ 999033, E-Mail michael.lorse@pe-becker.de) oder Christoph Graf (Tel. 02441/ 88826, E-Mail cgraf@kall.de) melden.
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Alsdorf, 09.11.2020 – Die Sanierung des Sportplatzes Alemannia Mariadorf startet vor Ort ab 9. November. Dann wird die Baufirma Strabag Sportstättenbau aus Lünen mit den Erdarbeiten beginnen. Im Vorfeld werden noch erforderliche Baum-/Rückschnittmaßnahmen vorgenommen. Im Zuge der Baumaßnahme wird eine provisorische Baustellenzufahrt in der Neulüttcher Straße eingerichtet, eine entsprechende Beschilderung wird ausgewiesen. Die Baumaßnahme wird planmäßig bis zum 31. Mai 2021 beendet.
Verwaltung und Baufirma sind natürlich bemüht, die Beeinträchtigungen der Anwohner auf das geringstmögliche Maß zu reduzieren, es kann jedoch zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen sowie zu einer baustellenüblichen Geräuschkulisse kommen.
Ahrweiler, 09.11.2020 – Gestern gab es 31 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis: sechs in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, sechs in der Stadt Remagen, 10 in der Stadt Sinzig, eine in der Verbandsgemeinde Adenau, je zwei in der Verbandsgemeinde Bad Breisig und in der Verbandsgemeinde Brohltal sowie vier in der Gemeinde Grafschaft.
In Bad Neuenahr-Ahrweiler ist die Grundschule Heimersheim bis auf Weiteres geschlossen. Hintergrund sind die nachgewiesenen Infektionen einer Lehramtsanwärterin und dreier Schülerinnen und Schüler mit dem Coronavirus. Die Kontaktpersonen aus der Einrichtung (LehrerInnen und SchülerInnen) werden derzeit ermittelt und getestet. Erst nach Abschluss der Kontaktpersonenermittlung und bei Vorliegen aller Abstrichergebnisse kann entschieden werden, inwieweit und wann der Betrieb in der Einrichtung wieder aufgenommen wird. Gegenüber den engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet. Die Eltern sind informiert. Diese Regelung wurde in Abstimmung mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler als Träger der Einrichtung und dem Gesundheitsamt gemeinsam getroffen. Darüber hinaus werden derzeit mögliche weitere Kontaktpersonen aus dem privaten Umfeld der positiv getesteten Personen ermittelt und Abstriche entnommen. Auch diese befinden sich in angeordneter Quarantäne.
Am Donnerstag wurde ein Kind, das die katholische Kindertagesstätte „St. Laurentius“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler besucht, positiv auf das Corona-Virus getestet. Zwischenzeitlich liegen weitere Abstrichergebnisse der Kontaktpersonen des Kindes vor. Jetzt ist auch eine Mitarbeiterin positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Vor diesem Hintergrund kommt eine Teilöffnung der Kita nicht in Betracht und die Einrichtung bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Diese Regelung wurde in Abstimmung mit der KiTa gGmbH Trier als Träger der Einrichtung und dem Gesundheitsamt gemeinsam getroffen.
Die Anzahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Ahrweiler liegt aktuell bei 408. Darüber hinaus befinden sich derzeit 1030 Personen in Quarantäne. Acht Personen sind bisher an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.
Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Ahrweiler liegt bei 158 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche an. Damit befindet sich der Kreis weiterhin in der „Alarmstufe“ rot des Warn- und Aktionsplans des Landes Rheinland-Pfalz.
Der aktuelle Verlauf der Corona-Pandemie stellt sich in den einzelnen Städten, Gemeinden und Verbandsgemeinden im Kreis wie folgt dar:
Verbandsgemeinde Adenau: 126 Infektionen, davon 50 genesen, 1 Person verstorben Verbandsgemeinde Altenahr: 66 Infektionen, davon 48 genesen, 1 Person verstorben Verbandsgemeinde Bad Breisig: 68 Infektionen, davon 31 genesen Verbandsgemeinde Brohltal: 62 Infektionen, davon 33 genesen Gemeinde Grafschaft: 83 Infektionen, davon 59 genesen Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler: 211 Infektionen, davon 114 genesen, 4 Personen verstorben Stadt Remagen: 108 Infektionen, davon 52 genesen Stadt Sinzig: 134 Infektionen, davon 55 genesen, 2 Person verstorben
Referentin Birgit Wintermann, Project Manager Programm Unternehmen in der Gesellschaft, Bertelsmann-Stiftung. Foto: Wintermann Betrelsmann Stiftung/
Kreisverwaltung Euskirchen
Euskirchen, 09.11.2020 – Das „Kompetenzzentrum Frau und Beruf“ der Region Aachen und die Struktur- und Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen bieten kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus der Region am Donnerstag, 26. November, von 15 bis 16:30 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung rund um den Wirtschaftsfaktor Familienfreundlichkeit an.
KMU spüren die Folgen immer noch oder gerade wieder: weggebrochene Aufträge und Umsätze, Kurzarbeit, hohe Krankenstände. Kita- und Schulschließungen lähmen die Arbeitnehmer*innen noch weiter. Nach Monaten des Spagats zwischen Beruf und Privatleben ist eines klar: Familienfreundliche Unternehmen sind und waren für die Krise besser aufgestellt!
Die Teilnehmer*innen erfahren in einer spannenden Veranstaltung mit anschließender Networking-Runde, wie sie ihr Unternehmen familienfreundlich und zukunftsfähig machen. Birgit Wintermann (Bertelsmann Stiftung) erklärt, wie Corona die digitale Transformation der betrieblichen Arbeitswelt beschleunigt, warum familienfreundliche Unternehmen besser aufgestellt sind und was in der „New Work“ bleiben wird.
Anmeldungen sind bis zum 19. November über das Onlineformular auf der Region Aachen Webseite möglich: www.regac.de/wifafamilie. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen erteilt:
Sarah Komp, Struktur- und Wirtschaftsförderung, Tel. 02251 / 15 904, E-Mail: sarah.komp@kreis-euskirchen.de
Im Vordergrund steht für den NABU die Wiederaufbereitung. Foto: Verbandsgemeinde Pellenz
Plaidt, 09.11.2020 – NABU sammelt Handys für Hummel, Biene und Co. Wie bereits in vielen Gemeindeverwaltungen steht nun auch im Rathaus der Verbandsgemeinde Pellenz in Plaidt eine Handysammelbox bereit, um alte Handys sinnvoll und nachhaltig verwerten zu können. Mit dem NABU Osteifel zusammen wurde die Sammelstelle eingerichtet, was das Engagement des NABU beim Handy-Recycling seit 2011 unterstreicht und dem Ziel dient, Ressourcen zu schonen und Projekte zu fördern. Bis 2019 wurde dabei für das NABU-Projekt „Alte Handys für die Havel“ gesammelt, neuerdings fließen die eingenommen Mittel in den NABU-Insektenschutzfonds.
Gute Gründe sprechen für Weitergabe, Reparatur und Recycling. So schlummern nach Angaben des Digitalverbands Bitkom mehr als 105 Millionen alte Handys und Smartphones in deutschen Schubladen. Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen oder an illegale Händler zu geben, schadet der Umwelt und ist auch gesetzlich verboten. Zu viele Schadstoffe gelangen in die Umwelt. Seltene Rohstoffe gehen für eine Wiederverwertung verloren. Unnötige Rohstoffe werden in Ländern des globalen Südens weiter abgebaut. Im Vordergrund steht für den NABU daher die Wiederaufbereitung und – falls erforderlich – Reparatur inklusive Austausch von Ersatzteilen von Mobilgeräten, um die Nutzungsdauer eines Handys oder Smartphones zu erhöhen. Eine Verlängerung der Nutzungsdauer spart 58 Kilogramm CO2 und 14 Kilogramm Ressourcen.
Der Entsorgungspartner AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) verkauft die wiederaufbereiteten Geräte nur in Europa. Nicht mehr funktionsfähige Geräte gibt der NABU zum Recycling an Umicore, die die ökologischsten Schmelzanlagen in ganz Europa betreiben. Beim Recycling der NABU-Handys entstehen Rohstoff-Gewinne von bis zu einem Kilo Gold jährlich, ganz zu schweigen von den Umweltvorteilen. So lässt sich mit zurückgegebenen Altgeräten gleich doppelt für mehr Umweltschutz sorgen: Zum einen wird dadurch sichergestellt, dass Rohstoffe wiederverwertet werden und Schadstoffe nicht auf dem Müll landen. Zum anderen erhält der NABU einen jährlichen Geldbetrag, der in den NABU-Insektenschutzfonds fließt.
Mit Hilfe des Insektenschutzfonds werden Ackerflächen und Wiesen durch die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe als Lebensraum für Insekten gesichert. Zusätzlich werden Ackerrandstreifen zu Blühstreifen umgewandelt, bunt blühende Wiesen und Weiden angelegt und auch Hecken gepflanzt. Um herauszufinden, wie sich die Insektenbestände auf den neuen Flächen entwickeln, wird zeitgleich ein Insektenmonitoring gestartet.
Land in privater Hand soll ebenfalls zu Insektenschutzflächen umgestaltet werden. Hierzu stellt das NABU-Projekt „Fairpachten“ Landwirten, Pächtern und Grundbesitzern seine langjährige Erfahrung beratend zur Verfügung. Unter www.fairpachten.org finden sich dazu nützliche Informationen und hilfreiche Materialien.
Und schließlich ist es ein weiteres Ziel des Insektenschutzfonds, die breite Öffentlichkeit über die wichtige Funktion von Insekten zu informieren. Einfache aber effektive Möglichkeiten werden dazu vorgestellt, wie Insektenschutz auch im Kleinen funktionieren kann.
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Eschweiler, 09.11.2020 – Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und die Stadt Eschweiler haben mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zur Öffnung des Propsteier Waldes einen Durchbruch in den langjährigen Verhandlungen geschafft – auch dank der Unterstützung der Eschweiler Bundestagsabgeordneten Claudia Moll (SPD), die sich seit Jahren gemeinsam mit dem Förderverein Propsteier Wald e.V. für die Öffnung der ehemals militärischen Liegenschaft einsetzt.
Grafik – Luftbild Rechteinhaber: Geobasis NRW 2020
Rund 350 ha des im Südwesten der Stadt Eschweiler gelegenen Propsteier Waldes wurden mit Einzug der belgischen Streitkräfte Anfang der 1950er Jahre gesperrt. Diese nutzten den Wald, der bereits zuvor eine lange militärische Nutzungsgeschichte hatte, bis 1995 als Munitions- und Materialdepot. Nach Abzug der Belgischen Streitkräfte wurde das Lager ausschließlich forstwirtschaftlich und jagdlich genutzt und musste bis heute auf Grund der diffusen Gefahrensituation durch bauliche Anlagen und Kampfmittelreste aus dem Zweiten Weltkrieg gesperrt bleiben.
Bereits seit gut zehn Jahren bemüht sich die Stadt Eschweiler gemeinsam mit dem Förderverein Propsteier Wald e.V. um die Öffnung des Waldes zur Naherholung. Gleichzeitig besteht ein starkes Interesse daran, den Propsteier Wald als ökologisch bedeutenden Naturraum in der ansonsten ausgeräumten Landschaft der Jülicher Börde zu schützen, als öffentliches Eigentum dauerhaft zu erhalten und so einer Privatisierung vorzubeugen.
Nach anfänglichen Überlegungen, den Wald in eine Waldgenossenschaft zu überführen, einigte man sich nach dem Scheitern der Kaufverhandlungen auf einen gemeinsamen Fahrplan mit der Eigentümerin, der BImA. Die Ziele und Aufgaben wurden im Dezember 2013 in einer Rahmenvereinbarung gemeinsam festgehalten, die zwischenzeitlich im Sommer 2020 aktualisiert wurde. Darin ist vereinbart, dass erst nach Rückbau aller Gebäude bis zur Bodenplatte, der Entsorgung der asbest- und schadstoffhaltigen Abfälle sowie der Beseitigung sonstiger baulicher Gefahrensituationen der Propsteier Wald auf festgelegten und markierten Wegen für die Erholungsnutzung geöffnet wird.
Um der im gesamten Gebiet vorherrschenden Gefahrensituation durch die militärischen Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkrieges Rechnung zu tragen, werden nur ein Teil der vorhandenen Wege explizit für Wanderer und Radfahrer ausgewiesen. Alle außerhalb des freigegebenen Wegenetzes gelegenen Waldflächen und die übrigen Wege werden zur Gefahrenabwehr sowie aus Naturschutzgründen weiterhin gesperrt. Zudem wird es ein ausdrückliches Wegegebot geben. Zu diesem Zweck haben BImA und Stadt gemeinsam mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf eine Kampfmittelverhütungsverordnung erarbeitet, die im Herbst 2020 vom Rat der Stadt E-schweiler beschlossen werden soll.
Sind alle Maßnahmen zur Gefahrenabwehr durchgeführt, werden die rund neun km lange Zaunanlage entfernt und die ausgewiesenen Waldwege freigegeben.
Derzeit bereitet die BImA die Ausschreibung der Rückbaumaßnahmen im Wald vor, z.B. den Abriss von ca. 350 Lagerhütten. Im Vorfeld muss zum Schutz der evtl. durch den Rückbau beeinträchtigten Tiere und Pflanzen eine Artenschutzprüfung durchgeführt werden, die derzeit mit der Unteren Naturschutzbehörde der StädteRegion Aachen abgestimmt wird. Liegen alle erforderlichen Informationen vor, soll die Maßnahme im Laufe des nächsten Jahres unter ökologi-scher Baubegleitung durchgeführt werden.
Zudem sind zahlreiche Maßnahmen – naturschutzfachliche Kompensationsvorhaben und ökologische Aufwertungsmaßnahmen – vorgesehen, um den Lebensraum bedeutender und teils streng geschützter Arten zu sichern und aufzuwerten. Durch den Verbleib des Probsteier Waldes im Eigentum der BImA ist das öffentliche Eigentum dauerhaft gesichert.
Parallel dazu soll in Kürze die Offenlage zur 4. Änderung des Landschaftsplanes III bei der StädteRegion Aachen erfolgen. Im Rahmen dieses Verfahrens wird die Unterschutzstellung des gesamten Propsteier Waldes angestrebt – die Ausweisung zum Naturschutzgebiet. Auf einem Teilbereich des ehemaligen Wartungsareals für Militärfahrzeuge soll zudem eine Photovoltaikanlage entstehen. Die Stadt wird dazu in Kürze das Verfahren eröffnen, um Planungsrecht zu schaffen. Claudia Moll, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Eschweiler, hat sich für die Öffnung des Propsteier Waldes in Berlin stark gemacht und den Weg geebnet.
Mit großem Engagement haben sich die Vertreter*innen von BImA, Bundesforst, Stadt und Förderverein Propsteier Wald e.V. für dieses Ziel und den gemeinsamen Weg eingesetzt. Auch wenn es noch einige Zeit dauern wird, bis die ersten Naherholungssuchenden nach 65 Jahren wieder offiziell das Sperrgebiet betreten dürfen, ist die Freude aller Beteiligten groß, endlich den Knoten in Sachen Propsteier Wald durchschlagen und damit das Ende des ehemaligen Camp Astrid eingeläutet zu haben.
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Meckenheim, 09.11.2020 – Meckenheim ist ausgezeichnete fahrradfreundliche Stadt. Das belegt unter anderem der Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). In der bislang letzten Erhebung vor zwei Jahren führte die Apfelstadt das Feld der fahrradfreundlichen Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis an und belegte landesweit den zweiten Platz. Im Bundesvergleich landete Meckenheim unter insgesamt 311 Städten mit einer Einwohnerzahl von 20.000 bis 50.000 Menschen auf dem bemerkenswerten vierten Rang.
Aktuell bietet sich den Bürgern erneut die Gelegenheit, das Radklima vor Ort zu bewerten. Bis zum 30. November führt der ADFC unter https://fahrradklima-test.adfc.de seine interaktive Befragung durch – weltweit eine der größten ihrer Art. In diesem Jahr widmet sich die Aktion unter anderem dem Radfahren in Corona-Zeiten. Auch Fragen, ob man in einer Stadt zügig und sicher ans Ziel gelangt, gilt es zu beantworten. Das Mitmachen lohnt sich: Durch ihre Einschätzung geben die Teilnehmer der Stadtverwaltung wichtige Hinweise und Impulse für noch bessere Rahmenbedingungen.
Ausnahmsweise wird der VDK-Kreisverband Düren die Kränze an diesem Wochenende in aller Stille niederlegen. Foto: Kreis Düren
Kreis Düren, 09.11.2020 – Corona-bedingt verzichtet der Kreisverband Düren des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) am Sonntag, 15. November, auf eine zentrale Gedenkfeier mit Programm zum Volkstrauertag. Traditionell lädt Landrat Wolfgang Spelthahn als VDK-Kreisvorsitzender die Menschen an diesem Tag zu einer Gedenkfeier für die Opfer von Kriegen und Gewalt auf die Ehrenfriedhöfe Hürtgen und Vossenack ein. „So schmerzlich es ist, in diesem Jahr auf das gemeinsame Innehalten und Gedenken zu verzichten: Angesichts der Infektionszahlen ist das Risiko einer Begegnung so vieler Menschen keine verantwortbare Option“, sagt der Landrat. Ausnahmsweise werde der VDK-Kreisverband Düren die Kränze an diesem Wochenende in aller Stille niederlegen, um den Opfern von Kriegen und Gewalt die Ehre zu erweisen, teilt der stellvertretende VDK-Vorsitzende Peter Kaptain mit. Mit Blick auf die Corona-Pandemie hatte dann auch der VDK-Landesverband NRW empfohlen, von öffentlichem Gedenken abzusehen.
Zudem verzichtet der VDK NRW auf die vom 1. bis 30. November traditionelle Spendensammlung auf Straßen und an Haustüren. Als Folge befürchtet er einen erheblichen Rückgang an Spenden, die für ihn zur Finanzierung seiner Aufgaben unverzichtbar sind. Wer den eingetragen Verein dennoch unterstützen möchte, findet auf seiner Homepage eine digitale Spendendose. Zudem gibt es die Möglichkeit, Geld auf das Spendenkonto des Volksbundes bei der Commerzbank Essen zu überweisen.
Der Volksbund pflegt Kriegsgräber aus beiden Weltkriege. Zurzeit sind das mehr als 2,8 Millionen Gräber auf 832 Friedhöfen in 46 Staaten Europas und Nordafrikas. Darüber hinaus hat der Volksbund seit 1989 in Osteuropa über 950.000 Kriegstote geborgen, zum Großteil identifiziert, auf neuen Friedhöfen bestattet und die Angehörigen informiert. Mit seiner internationalen Jugend- und Friedensarbeit fördert der VDK die Völkerverständigung in Europa.
Die größte Adventkerze in der Region erstrahlt auch in dieser Vorweihnachtszeit. Doch die feierliche Entzündung im Rahmen der Eröffnung des Adventmarktes kann unter Corona-Bedingungen nicht durchgeführt werden. Foto: Josef Dedenbach
Mayen, 09.11.2020 – Corona macht leider auch vor der Vorweihnachtszeit nicht halt: Der Adventmarkt in der Genovevaburg kann aufgrund der geltenden 12. Corona-Bekämpfungsverordnung nicht stattfinden.
Der Adventmarkt, der immer am ersten Adventswochenende in und um die Genovevaburg stattfindet, wird in diesem Jahr nicht durchgeführt. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen und auch Spezialmärkte, sind derzeit nicht erlaubt. Die notwendigen Abstände an den Ständen in der Genovevaburg könnten ohnehin nur schwerlich eingehalten werden. Auch das gemütliche, aber vor allem enge Beisammen-Stehen beim Entzünden der größten Kerze und dem offiziellen Startschuss des Marktes ist in Zeiten einer Pandemie nur schwer vorstellbar.
Natürlich wird trotzdem ab dem 27. November die größte Kerze auf dem Goloturm erstrahlen. Auch durch den „Mayener Lichterglanz“, an dem sich über 60 Hauseigentümer und Mieter beteiligen, indem sie gleichzeitig ihre Beleuchtung anschalten, werden tolle Akzente gesetzt.
Die Entzündung der Kerze und des Lichterglanzes findet wie in den vergangen Jahren bei ausreichender Dunkelheit am 27. November um 17.30 Uhr statt.
Gisa Stein (l.) und Stefanie Reichenbach (r.) vom Amt für Stadtmarketing präsentieren den diesjährigen Jülicher Schokoladenadventskalender. Foto: Stadt Jülich/D`Orsaneo
Jülich, 09.11.2020 – Nur noch wenige Tage, dann öffnet sich das erste Türchen der Adventskalender. Wer noch keinen hat, kann ab sofort in der Tourist-Information oder im Rathaus ein besonderes Exemplar erwerben.
Das Amt für Stadtmarketing hat innerhalb der Aktion „Jülich im Advent“ auch in diesem Jahr eine streng limitierte Auflage von Schokoladenadventskalendern produzieren lassen. Die hochwertigen Kalender zeigen natürlich ein Jülicher Motiv: eine rote Christbaumkugel mit goldener „Skyline“ von Jülich mit den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sie sind nicht nur mit fair gehandelter Schokolade gefüllt, sondern haben ein komplett plastikfreies Innenteil, so dass der Kalender nach Ablauf komplett dem Altpapier zugeführt werden kann.
„Der Schokoladenadventskalender ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich die Stadt Jülich bereits seit Jahren für mehr Nachhaltigkeit und für den Fairen Handel einsetzt. Ich freue mich, dass dieses Engagement auch durch die Bewerbung als Fairtrade-Stadt weiter bekräftigt und fortgeführt wird.“, so Stefanie Reichenbach als Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik bei der Stadt Jülich.
Das Motiv stammt aus der Kollektion der Souvenirs innerhalb der Aktion „Jülich im Advent“. „Für die Weihnachtszeit sind weitere Produkte geplant und wir werden ganz sicher einen Weg finden, den Bürgerinnen und Bürgern in Kürze die Möglichkeit zu geben, kleine Geschenke von Jülichern und für Jülicher erwerben zu können“, so Gisa Stein vom Amt für Stadtmarketing. Ab sofort sind die Kalender zu den Öffnungszeiten in der Tourist Information am 7./8./14./21. und 28. November jeweils von 10 bis 15 Uhr erhältlich oder auf Bestellung beim Amt für Stadtmarketing unter 02461-63418 oder gstein@juelich.de reservierbar und werden nach Absprache (!) ausschließlich am Eingang des Nebengebäudes des Neuen Rathauses an der Kartäuserstraße ausgegeben oder auf Wunsch zugeschickt.
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