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Weinbaugebiet Ahr wieder zu Gast bei der ProWein

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ahrwinzer präsentieren sich gemeinschaftlich auf der wichtigsten Weinmesse im Jahr – Nach der erfolgreichen gemeinschaftlichen Präsentation des Weinbaugebietes Ahr im vergangenen Jahr werden die Ahrwinzer sich auch bei der diesjährigen ProWein Düsseldorf wieder mit einem Gemeinschaftsstand beteiligen. Der Ahrwein e.V. hat die Teilnahme an der renommierten Weinmesse, die jährlich über 40.000 Fachbesucher aus mehr als 140 Ländern anzieht, vom 10. bis 12. März erneut organisiert.

„Mit unserem Gemeinschaftsstand ermöglichen wir es auch kleineren Betrieben von der Ahr teilzunehmen und von der Strahlkraft der Messe zu profitieren“, so Carolin Groß, Referentin Ahrwein. „Nur über einen Schulterschluss der kleinen Weinregion Ahr können wir eine breitere Aufmerksamkeit der internationalen Fachpresse sowie der Gastronomie- und Handelsszene erzielen und damit Erfolge in der Bewerbung der Weinregion und deren Winzern erreichen“, so Groß.

Das im vergangenen Jahr eingeführte Standkonzept bietet alle Möglichkeiten für eine attraktive Präsentation. An einer großen Theke finden neun Winzer mit 18 Weinen Platz, um Fachbesucher von der hohen Qualität und Einzigartigkeit der Ahrweine zu überzeugen. Vorgestellt werden die Weine vor Ort vom Team des Ahrwein e.V. Zu vorab festgelegten Zeitslots sind ebenfalls die Winzer am Stand anzutreffen. Folgende Winzer sind am Gemeinschaftsstand des Ahrwein e.V. vertreten:

Die Weingüter O. Schell und Max Schell aus Rech, das Weingut Stark-Linden aus Heimersheim, das Weingut Sermann aus Altenahr, die Weingüter Maibachfarm und Pollig & Schmidt sowie die Jungwinzer Next Generation aus Ahrweiler sowie die beiden Winzergenossenschaften Dagernova und Mayschoß-Altenahr.

Die ProWein findet in den Hallen des Messegeländes in Düsseldorf vom 10. bis 12. März 2024 jeweils von 9 bis 18 Uhr statt. Der Stand des Ahrwein e.V. befindet sich in Halle 1/A36. Gesprächstermine am Stand vor Ort können gerne schriftlich über info@ahrwein.de oder telefonisch unter 02641/9171-26 angefragt werden.

 

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Windpark Schneifelhöhe wird konkret – Windreiche Eifel

Region/Koblenz – Genehmigung zum Bau von elf Windenergieanlagen liegt nun vor – Baubeginn im nächsten Jahr – Der Windpark Schneifelhöhe bei Prüm darf gebaut werden. Zehn Jahre, nachdem die Planungen für das Projekt gestartet sind, hat die Projektgesellschaft Windpark Schneifelhöhe nunmehr die immissionsschutzrechtliche Genehmigung erhalten. Das Projekt wurde gemeinschaftlich von der Energieversorgung Mittelrhein (evm), der THÜGA Erneuerbare Energien und der ENOVA Power entwickelt. „Unser gemeinsames langjähriges Durchhaltevermögen macht sich mit der vorliegenden Genehmigung bezahlt und nun beginnt die konkrete Vorbereitung zur Umsetzung des Windparks“, erklärt Dr. Steffen Weil, Bereichsleiter Energieerzeugung bei der evm. Zur Bedeutung des Projekts sagt er: „Der Windpark Schneifelhöhe ist ein Vorzeigeprojekt für uns und unsere Region. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende vor Ort. Allerdings darf ein solches Projekt nicht ein Jahrzehnt Planungsverfahren in Anspruch nehmen. So werden wir dem politischen und gesellschaftlichen Ruf nach einer klimaneutralen Energieversorgung nicht gerecht. Hier bedarf es dringend einer Beschleunigung.“

Vorzeigeprojekt in Rheinland-Pfalz

Die Genehmigungsbehörde hat grünes Licht für elf Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils 5,7 Megawatt gegeben. „Mit einer Gesamtleistung von rund 60 Megawatt ist der Windpark Schneifelhöhe aktuell das größte geplante regenerative Erzeugungsprojekt bei der evm und zudem eines der leistungsstärksten Windprojekte in Rheinland-Pfalz“, berichtet Dr. Steffen Weil. Die Nabenhöhe der Windenergieanlagen wird, ebenso wie der Rotordurchmesser, rund 160 Meter betragen. Damit erreichen die Anlagen eine Gesamthöhe von rund 250 Metern. Die jährliche Stromproduktion beträgt rund 200 Millionen Kilowattstunden. Genug, um rund 160.000 Menschen ein Jahr lang mit „grüner Energie“ zu versorgen. Zum Vergleich: In der Verbandsgemeinde Prüm leben aktuell rund 22.000 Einwohner.

Der Baubeginn des Projektes ist im ersten Halbjahr 2025 geplant. Die Inbetriebnahme ist aktuell für Mitte 2026 vorgesehen. In den Windpark investiert die evm gemeinsam mit ihren Partnern Thüga Erneuerbare Energien und den Stadtwerken Karlsruhe.

Windreiche Eifel

Der geplante Standort des Windparks befindet sich im Norden der Verbandsgemeinde Prüm auf dem bewaldeten „Schneifelrücken“. Dieser gilt als windreichster Gebirgszug in der Eifel. Mit einer Höhe von bis zu 670 Metern über Normalnull finden sich hier beste Voraussetzungen für die Erzeugung von Strom aus Windenergie.

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Kreissparkasse Mayen wird mit dem EIFEL Award Nachhaltigkeit 2023 ausgezeichnet

Mayen/Region – Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Ostbelgien präsentierten innovative Konzepte – In Simmerath-Eicherscheid wurde die Kreissparkasse Mayen gemeinsam mit 35 Unternehmen verschiedener Branchen für vorbildliche Konzepte und den Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Die Preisträger kamen aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Ostbelgien.

Der Award fragte sowohl harte wie weiche Faktoren ab: Welche baulichen oder energetischen Maßnahmen werden im Betrieb umgesetzt? Welche Innovationen tragen dazu bei, Produktion und Verbrauch ressourcenschonend zu gestalten? Wie werden die Beschäftigten und die Stakeholder zu nachhaltigem Handeln motiviert? Wie wird die soziale Verpflichtung von Nachhaltigkeit als Zukunftsbasis verwirklicht?

Eine Jury der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE) wählte aus allen Bewerbern die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger aus.

„Unter dem Motto “Wir. Leben. Eifel.” ist auch für unsere Kreissparkasse ganz klar: Ökonomie und Ökologie gehören einfach zusammen“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, der den Preis gemeinsam mit Judith Sauerborn, Leiterin der Unternehmenskommunikation entgegennahm.

Aus dem Landkreis Mayen-Koblenz wurden neben der Kreissparkasse Mayen ebenfalls ausgezeichnet die Achim Lohner GmbH & Co. KG aus Polch, Heuft Thermo-Oel GmbH & Co. KG aus Bell und Presto Humus GmbH aus Kobern-Gondorf.

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Neustart im Haus der Begegnung in Kall

Kall – Das DRK startet ab 1. Februar 2024 wieder mit Beratungsangeboten im Haus der Begegnung – Kurse der EuroSchulen laufen bereits – Mit Jahresbeginn sind die Wiederaufbauarbeiten im Innenbereich des von der Flut 2021 völlig zerstörten Erdgeschosses im Haus der Begegnung so gut wie fertiggestellt. Die ersten Nutzer/innen haben ihre Angebote wiederaufgenommen, konkret sind dies die EuroSchulen mit wochentäglich zwei Integrationskursen sowie das Team Migration/Integration des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen mit verschiedenen Beratungsangeboten.

„Wir sind froh, dass es hier im Haus der Begegnung wieder losgeht“, sagt DRK-Teamleiter Boris Brandhoff, „Kall war neben den Angeboten in Euskirchen schon immer unser wichtiges zweites Standbein im Zentrum des Kreises.“

Seine Kollegin Monika Schwingeler, die selbst als Beraterin vor Ort sein wird, ergänzt: „Es gibt auch eine wichtige Neuerung.“ Künftig werde einerseits montags wieder die niederschwellige Migrationsberatung in Form einer offenen Sprechstunde angeboten. Geflüchtete und zugewanderte Menschen aller Herkunftsländer erhalten dort Unterstützung etwa bei Fragen des Aufenthaltsrechts, der Arbeitsmarktintegration sowie dem Zugang zum Bildungssystem und Spracherwerb.

Monika Schwingeler: „Hinzu kommt nun aber donnerstags mit der „Antragswerkstatt“ auch ein Angebot für alle Ratsuchenden, die unkompliziert Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen, etwa auch für Arbeitslosengeld, Wohngeld oder Kindergeld haben möchten.“ Die Antragswerkstatt richte sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Migrationshintergrund. „Wir arbeiten da auch eng mit den Wohngeldstellen der Kommunen zusammen“, so Monika Schwingeler.

An zwei Tagen die Woche wird das DRK-Team künftig im Haus der Begegnung (Beratungsbüro im Erdgeschoss) präsent sein. Die Migrationssprechstunden finden jeden Montag von 10 bis 13 Uhr statt, die Antragswerkstatt jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr.

Die offenen Sprechstunden sollen niederschwellige Erreichbarkeit und Kurzberatung für Hilfesuchende ermöglichen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Bedarf werden individuelle Termine für ausführliche Gespräche außerhalb der Sprechstundenzeiten vereinbart. Die Beratung ist vertraulich, unabhängig und kostenfrei.

Für die Migrationsberatung (montags) sind Ansprechpartner/in:

Monika Schwingeler, Tel.:02251 / 79 11 9508, Mobil: 0151 / 221 25935, Mail: mschwingeler@drk-eu.de und Philipp Scholzen, Tel.: 02251 / 107 920, Mobil: 0160 / 992 178 00, Mail: pscholzen@drk-eu.de.

Für die Antragswerkstatt (donnerstags) ist Ansprechpartner:

Kevin Löhr, Tel.: 02251 / 79 11 95 29, Mobil: 0151 / 25 17 28 50, Mail: kloehr@drk-eu.de.

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„Bares für Rares“-Star „Waldi“ zündet Meiler an

Mechernich/Düttling – Kein geringerer als Walter Lehnertz („Waldi“) aus der Fernsehshow „Bares für Rares“ soll 2024 den Holzkohlemeiler auf der Stadtgrenze zwischen Mechernich, Heimbach und Schleiden im Dörfchen Düttling anzünden. Das gab „Chefköhler“ Gerd Linden am Wochenende bekannt, nachdem er mit dem populären Antikhändler aus Krekel handelseinig geworden war.

Lehnertz und Linden wollen den aktuellen Meiler an Pfingstsamstag, 18. Mai, um 14 Uhr anzünden. Dazu gibt es ein Unterhaltungsprogramm, Essen und Trinken. Ausgeschenkt werden soll auch ein Gebräu namens „Schwarzer Kerl“, ein Doppelbockbier mit 7,1 Prozent, das in einer kleinen Brauerei in Mendig in der Vulkaneifel gebraut wird.

„Walter Lehnertz ist ausgebildeter Pferdewirt“, schreibt das Internetlexikon „Wikipedia“, über den oft von den anderen „Bares-für-Rares“-Händlern auf den Arm genommenen angeblichen Eifel-Prototypen, mit dessen Image sich zweifelsohne nicht alle Bewohner des Landstrichs identifizieren:

„Von 1998 bis zur Auflösung 2002 war er als Geschäftsführer der Walter Lehnertz Garten- und Landschaftsgestaltung GmbH in Mechernich tätig. Zwischenzeitlich war er als Angestellter im Baugewerbe aktiv. Seit etwa 1998 beschäftigt sich Lehnertz mit Antiquitäten.“ Seit 2016 sei Lehnertz Geschäftsführer der „Waldi’s Eifel Antik“ in Krekel und betreibe zudem nach Angaben des ZDF eine Baufirma.

80-Euro-Gebote machten ihn bekannt

Überregionale Aufmerksamkeit erreichte „Waldi“ durch seine Auftritte in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“, deren Händlerteam er seit der ersten Staffel 2013 angehört. Als sein „Markenzeichen“ gelten Erstgebote von 80 Euro, so „Wikipedia“, oft auch für höherwertige Objekte. Auch bei Carmen Nebel, in der Quizshow „Wer weiß denn sowas?“, beim Tanzwettbewerb „Skate Fever“ (RTL 2) und im „Kölner Treff“ stand Walter Lehnertz bislang vor der Kamera.

Der Düttlinger Meiler wird seit über 15 Jahren betrieben, zunächst im Wechsel mit dem Rheinischen Freilichtmuseum Kommern, wo Gerd Linden als Landwirtschafts- und Köhlermeister beschäftigt war. Das Entzünden und das jährliche „Meilerfest“ mit „Köhlerbraten“ und Programm sind Publikumsattraktionen.

In der Zeit der Eisenerzverhüttung im Schleidener Tal gab es im Kermeter mehr als 1000 Meilerplätze. Buchen, wie sie früher zwischen Gemünd, Heimbach und Voißel schon in Urwäldern gediehen, werden für die von Gerd Linden und Team betreuten Meiler gefällt, auf Stücke geschnitten, gerissen und zu Meterscheiten gespalten, kunstvoll kreisförmig aufgestapelt, mit Waldgrassoden bedeckt und schließlich mit Erde überzogen und angezündet.

Bei einem normalgroßen Meiler weichen die Köhler 14 Tage nicht von ihrem vor sich hin kokelnden Bauwerk, um Tag und Nacht eingreifen zu können. Die Sauerstoffzufuhr darf nicht hermetisch abgeriegelt, muss aber minutiös überwacht werden.

Übung im Übernachten in mit Soden gedeckten Köhlerhütten haben außer Köhlermeister Gerd Linden selbst auch seine Söhne Daniel, Ingo und Markus, deren Frauen und „Köhlerliesel“ Ellen, Jenny und Kerstin, deren „Oberliesel“ Andrea Esser, deren Freund Markus „Bienchen“ Schmitz, ein Imker, „Köhlerbube“ Gerd „the Bird“ Gabrys, Guido, Günter Müller sowie Senior Jakob Gresser aus Bergbuir.

Zuschauer sind willkommen

Mitte der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts ließ sich Gerd Linden, damals noch Landwirtschaftsmeister im Mechernicher Freilichtmuseum, von den letzten „schwarzen Männern“, die noch Köhlereiwirtschaft in der Region betrieben, in Aufbau und Meiler-Führung unterweisen.

Die ersten Meiler brannte Linden seit Mitte der achtziger Jahre in Kommern ab, seit 2008 zusätzlich alle zwei Jahre im Mai/Juni am Kermeter-Rand in der Nähe seines Heimatdorfes Düttling. Außerdem war Gerd Linden bereits zweimal als „Wanderköhler“ beim Forstamt in Essen im Einsatz und 2022 mit seinem Sohn Daniel beim „größten Waldfest Deutschlands“ in Müschenbach im Westerwald.

Zuschauer sind auch schon beim Aufschichten des Holzkohlemeilers vom 13. bis 17. Mai willkommen. Das Fest zum Anzünden durch „Waldi“ Lehnertz“ beginnt Samstag, 18. Mai, um 14 Uhr. Die Verkohlungsphase dauert etwa 18 Tage, so die Journalistin Gudrun Klinkhammer vom Düttlinger Meilerteam, und soll bis etwa 26./27. Mai dauern. Die Ernte ist für Sonntag, 28. Mai, bis Dienstag, 30. Mai, geplant. „Meilerfeste“ am Sonntag, 19. Mai, Sonntag, 26. Mai, und Fronleichnams-Donnerstag, 30. Mai.

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Als EIFEL- und 1-A-Arbeitgeber erneut eindrucksvoll bestätigt

Prüm/Ulmen – hs Heizung und Sanitär aus Ulmen erfolgreich rezertifiziert – „Wir haben kein Fachkräfteproblem.“ Ganz selbstbewusst spricht Marco Häb, neben Daniel Dreis und Frank Schneider einer von drei Geschäftsführern der hs Heizung und Sanitär GmbH in Ulmen, aus, was viele seiner Kollegen aus dem Handwerk eher nicht behaupten können.

Die Firma hs Heizung und Sanitär ist seit 2020 Mitglied der Arbeitgebermarke EIFEL, beschäftigt ca. 50 Mitarbeiter incl. Auszubildenden und hat sich über das Qualitätssiegel 1-A-Arbeitgeber fit gemacht. Guido Schmitz von Schmitz Controlling aus Schalkenmehren ist Coach und Auditor für das 1-A-Arbeitgeber-System, das speziell für Handwerksbetriebe ausgerichtet ist. Im Zentrum dieses Siegels steht eine umfassende Mitarbeiterbefragung zu breitgefächerten Themen – und dann ein klar formulierter Maßnahmenkatalog zur Optimierung der wertschätzenden Zusammenarbeit im Team. Und schon sind wir beim Erfolgskonzept und bei der Fachkräftestrategie von hs. „Wir haben einen stabilen Mitarbeiterstamm, geringe Fluktuation und eine gute und hohe Ausbildungsquote motivierter Menschen. Wir pflegen offene Kommunikation mit unserem jungen Team – und das auf Augenhöhe. Flache Hierarchien, attraktive Arbeitszeitmodelle und sehr gute Verdienstmöglichkeiten machen uns für unsere Mitarbeiter zu einem sehr verlässlichen und attraktiven Arbeitgeber. Unser Team steht hinter uns – und wir hinter unserem Team,“ so die drei Geschäftsführer. Doch klar wird auch, dass diese Erfolgsgeschichte kein Schnellschuss war, sondern ein Marathonlauf. Das 1-A-Arbeitgeber-Siegel und die Teilnahme an der Arbeitgebermarke EIFEL sind zugleich zusätzliche Marketing- und Imagemaßnahmen, aber auch Selbstreflexion und Anspruch auf sich permanent verbessernde Qualität. Denn: wer rastet, der rostet.

Guido Schmitz lobt als Auditor die sehr hohe Rücklaufquote als Zeichen der hohen Mitarbeiterzufriedenheit und des gegenseitigen Vertrauens im Unternehmen und sagt: „Die überdurchschnittlich positiven Rückmeldungen aus der Befragung haben zu einem TOP-Ergebnis geführt.“

Markus Pfeifer, verantwortlich für das Netzwerk der Arbeitgebermarke EIFEL, betont: „ hs Heizung und Sanitär können anderen Handwerksunternehmen ein leuchtendes Beispiel sein. Vor vielen Jahren hat sich hs konsequent in die richtige Richtung entwickelt und kann jetzt die Früchte der Arbeit ernten. Unser Netzwerk bietet gerade Handwerksbetrieben einen schnellen, einfachen, kostengünstigen und aussichtsreichen Zugang zur eigenen zukunftssichernden Fachkräftestrategie. Wir beraten gerne. Anfangen muss der Arbeitgeber.“

Der Bereich EIFEL Arbeitgeber ist neben EIFEL Energie, EIFEL Gastgeber und EIFEL Produzent die vierte Säule unter dem Dach der Regionalmarke EIFEL. Kern aller Bereiche ist der Nachweis einer unabhängig geprüften, hohen Qualität. Ziel ist es, die Region gemeinschaftlich als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum von innen heraus zu stärken.

 

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Die Gewinner der „evm-Palettenparty“ stehen fest – Ein Verein aus der Vulkaneifel dabei

Region/Koblenz – Die Gewinner der diesjährigen evm-Palettenparty stehen fest. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hatte in diesem Jahr wieder elf Paletten mit Wurfmaterial verlost. „Wir freuen uns, dass auch im Karneval wieder Normalität eingekehrt ist und die Vereine wieder Süßigkeiten bei ihren Umzügen werfen können“, sagt evm-Sprecher Marcelo Peerenboom.  Über eine Palette mit Wurfmaterial darf sich auch ein Verein aus der Vulkaneifel freuen: Jirrelsteener Narrenbande, Gerolstein.

Die Jirrelsteener Narrenbande aus Gerolstein belegte bei der evm-Palettenparty den dritten Platz und freuen sich über eine Palette mit Wurfmaterial. Foto: evm/Sascha Ditscher

„In diesem Jahr haben 59 Vereine aus der Region ihre Fotos eingereicht. Das ist die zweitgrößte Palettenparty seit Bestehen des Wettbewerbs“, erklärt Marcelo Peerenboom. Auch alle anderen Gewinnspielteilnehmer gingen nicht leer aus: Die evm unterstützt drei weitere Vereine mit einer Geldspende von jeweils 111 Euro. „Kreativität wird bei uns belohnt. Daher erhalten drei Vereine einen Sonderpreis, da uns ihre Bilder besonders gut gefallen haben“, so Marcelo Peerenboom.
Auch alle anderen Vereine erhalten eine Geldspende. „Das Hauptziel der Palettenparty ist es, Karnevalsvereine aus der Region zu unterstützen. Daher möchten wir uns bei allen Vereinen für ihren Einsatz bedanken und unterstützen sie mit einem Trostpreis in Höhe von je 55 Euro“, sagt Marcelo Peerenboom.

Palettenparty ging in die achte Runde

Die evm unterstützt zum achten Mal mit der Aktion Karnevalsvereine und -gruppen aus der Region. Um zu gewinnen, mussten die Gewinnspielteilnehmer ein kreatives Foto zum Motto „Alles paletti mit Power und Konfetti“ einreichen. Die Allgemeinheit konnte online für ihren Favoriten abstimmen. „Wir sind ein regional verwurzeltes Unternehmen und engagieren uns für die Menschen in der Region. Daher spielt auch der Karneval eine wichtige Rolle für uns, und wir freuen uns, dass wir mit der Palettenparty die hiesigen Karnevalsvereine unterstützen können“, so der evm-Sprecher. An der Verlosung durfte jeder teilnehmen, der im Karneval in der Region aktiv ist.

 

 

 

 

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MYK AUF ZACK – Neue Arbeitgebermarke für Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Der Mangel an Auszubildenden und jungen Fachkräften nimmt bei den Unternehmen in Mayen-Koblenz stetig zu. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbh (WFG) reagiert auf diese Negativentwicklung mit dem Projekt „MYK AUF ZACK“. Mit dieser neuen Arbeitgebermarke für den Landkreis Mayen-Koblenz möchte die WFG Berufseinsteigern sowie deren Eltern einen Überblick über regionale Unternehmen und berufliche Chancen vor Ort geben.

Wie Henning Schröder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH erläutert, resultiert „MYK AUF ZACK“ aus dem jüngsten Jugendmonitor für den Landkreis Mayen-Koblenz. Bei dieser Studie, deren Teilergebnisse online unter www.wfg-myk.de/jungendmonitor eingesehen werden können, wurden mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene zu ihren beruflichen Zukunftsvorstellungen befragt. „Wir haben uns gefragt, wie die Zukunftsorientierungen junger Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz eigentlich aussehen und wie Jugendliche sich über ihre beruflichen Möglichkeiten informieren“, berichtet Henning Schröder und betont, dass jede Studie letztendlich dazu dienen sollte, passende Maßnahmen abzuleiten. „Deshalb ,MYK AUF ZACK‘!“

Basis des neuen Projektes ist der Internetauftritt www.mykaufzack.de, der unter anderem Unternehmens-profile sowie Erfolgsgeschichten von Azubis zeigt. Begleitet werden soll die Marke „MYK AUF ZACK“ durch flankierende Imagekampagnen, um regional die Zukunftschancen in Mayen-Koblenz sichtbar zu machen. Denn die Erfahrungen der WFG, aber auch deutschlandweiter Studien zeigen, dass gerade diese Möglichkeiten jungen Menschen häufig unbekannt sind.

Nachdem die WFG im Dezember 2023 mit einem Pre-Kickoff des Projektes gestartet ist, bei dem erste Unternehmen die Möglichkeit erhielten, sich als „MYK AUF ZACK“-Betrieb zu registrieren, sind mit dem neuen Jahr alle Mayen-Koblenzer Betriebe aufgerufen, Teil der neuen „MYK AUF ZACK“-Gemeinschaft zu werden. Aktuell befindet sich das Projekt in der Phase der Unternehmensakquise. Sobald eine kritische Masse an Unternehmen Teil der Arbeitgebermarke geworden ist, erfolgt das Markenroll-out bei der Zielgruppe – den potenziellen Azubis. „Einige Unternehmen mit tollen Unternehmensprofilen sind bereits Teil der regionalen Arbeitgebermarke. Gehören auch Sie mit Ihrem Betrieb zur ,MYK AUF ZACK‘-Gemeinschaft!“, ruft WFG-Geschäftsführer Henning Schröder die Unternehmer in MYK auf.

Mehr Informationen zur Arbeitgebermarke „MYK AUF ZACK“ gibt es bei Jana Wagner (Tel. 0261/108-482, E-Mail an jana.wagner@wfg-myk.de) von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH. Beispiel-Unternehmensprofile können unter www.mykaufzack.de/unternehmen/brohl-wellpappe/ oder unter www.mykaufzack.de/unternehmen/niesmannbischoff/ eingesehen werden.

 

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Tourismus

Über 10.000 Besucher kurvten auf der Eisbahn im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Marketing GmbH zieht durchweg positives Fazit – Die Eisbahn im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler war ein voller Erfolg: Vom 1. Dezember bis zum 14. Januar schnürten mehr als 10.000 Besucher die Schlittschuhe und drehten hier ihre Runden, darunter alleine rund 7.500 Kinder und Jugendliche. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, in diesem Jahr wieder eine Eisbahn zu eröffnen. Dass diese dann einen solchen Zulauf hatte, ist natürlich super und eine Bestätigung der Arbeit unseres gesamten Veranstaltungsteams“, freute sich Geschäftsführer Jan Ritter. Außer an Heiligabend und Silvester und einigen Schlechtwettertagen war die Eisbahn täglich geöffnet. Der Eisbahn-Betrieb, der Schlittschuhverleih und die angrenzende GlühbAHR haben laut Marketing GmbH reibungslos funktioniert.

Darüber hinaus bot die Eisbahn eine sportliche Alternative für Schulklassen und Kindergartengruppen. „Schulsport ist hier und da immer noch nicht wie in gewohntem Maße möglich, weil einige Sportanlagen noch im Wiederaufbau sind. Das Schlittschuhlaufen an der frischen Luft war hier eine willkommene Möglichkeit zu Bewegung und Spaß an der frischen Luft“, erklärte Dominik Kremer, Leiter Veranstaltungsmanagement. Insgesamt haben über 80 Schul- und Kitagruppen die Eisbahn vormittags kostenlos besucht. Hier gebühre laut Kremer der Dank den vielen Sponsoren, welche durch ihren Beitrag dieses Angebot für Schulen und Kitas überhaupt erst ermöglicht hätten.

Ritter ergänzt: „An den Wochenenden hat sich zudem gezeigt, dass die Kombination von Eisbahn und Uferlichtern ideal ist. Denn zum einen hat die Eisbahn sicherlich Besucher angezogen, die zuvor die Uferlichter noch nicht kannten und umgekehrt nutzten Uferlichter-Besucher, vor allem Familien mit Kindern, gerne die Eisbahn als tolles zusätzliches Angebot. So erlebten die Gäste eine attraktive Weihnachts- und Winterwelt im Kurpark.“ Ob im kommenden Winter wieder eine Eisbahn inklusive des kostenlosen Schlittschuhlaufens für Schulen und Kitas angeboten werden kann, hänge vor allem davon ab, ob Sponsoren sich wieder engagieren möchten. „Mit der wichtigen Unterstützung der bestehenden Sponsoren sind wir sehr zuversichtlich, auch in 2024 wieder eine Eisbahn für die Besucher realisieren zu können.“, so Ritter abschließend.

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EIFEL Award 2023 – Nachhaltigkeit ist die Zukunft der Region

Simmerath – In der Tenne in Simmerath-Eicherscheid wurde der EIFEL Award 2023 vergeben. Der Preis ging an 36 Unternehmen, die eines gemeinsam haben: Sie haben vorbildliche Konzepte und Ideen, um das große Zukunftsthema Nachhaltigkeit in ihren Betrieben und für ihre Kunden konkret werden zu lassen.

Die Eifel ist als Wirtschaftsregion in besonderer Weise abhängig von Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz. Denn ihre hohe Lebensqualität ist ein wichtiger Standortfaktor. Darüber hinaus basieren viele Betriebe auf intakter Natur, vom touristischen Betrieb über die Produzenten etwa von Lebensmitteln bis hin zum Dienstleister für nachhaltige Lösungen. Der breit gefächerte Branchenmix von solidem Handwerk bis zur innovativen Hightech macht die Eifel stark und zukunftsfähig. Herausforderungen wie etwa der immer dringlicher werdende Klimaschutz werden aktiv angenommen, denn die Unternehmerinnen und Unternehmer verfügen über Tatkraft und Bodenständigkeit, sie sind optimistisch und gemeinschaftlich orientiert. Mit ihrem Standort sind sie eng verwurzelt und wissen, was Verbindlichkeit bedeutet. Sie verwirklichen jeden Tag den Slogan “Wir. Leben. Eifel.” An einem Strang ziehen bedeutet für sie: Nachhaltigkeit ist keine Theorie, sondern alltägliche Praxis – damit das Fundament der Eifel stark bleibt. Ökonomie und Ökologie gehören zusammen.

Der EIFEL Award 2023 zeichnet Betriebe aus, die sich in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern ebenso wie in ihren Abläufen und Verfahren besonders um Nachhaltigkeit verdient machen. Der detaillierte Bewerbungsbogen für den EIFEL Award fragte sowohl harte wie weiche Faktoren ab: Welche baulichen oder energetischen Maßnahmen werden im Betrieb umgesetzt? Welche Innovationen tragen dazu bei, Produktion und Verbrauch ressourcenschonend zu gestalten? Wie werden die Beschäftigten und die Stakeholder zu nachhaltigem Handeln motiviert? Wie wird die soziale Verpflichtung von Nachhaltigkeit als Zukunftsbasis verwirklicht?

Die Rückmeldungen auf den diesjährigen Wettbewerb des EIFEL Award waren zahlreich, sie kamen aus allen Teilregionen der Eifel und Ostbelgien sowie aus allen Sparten. Die Auswahl der Preisträger fiel nicht leicht. Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier als Gastgeber der diesjährigen Preisverleihung charakterisiert das hohe Niveau: „Der diesjährige EIFEL Award zeichnet Unternehmen aus, die nicht nur von Nachhaltigkeit reden, sondern bereits aktiv mit konkreten Projekten auf dem Weg sind. Ich freue mich, dass aus der städteregionalen Eifel fünf tolle Unternehmen dabei sind! Unternehmen, die in umweltfreundliche Praktiken investieren und Maßnahmen ergreifen, profitieren nicht nur von Kosteneinsparungen, sondern stärken auch ihre Marktposition. Die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit wird sich für die Unternehmen somit auszahlen, das ist die Zukunft!“

Andreas Kruppert, Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm und Präsident der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE), betonte in seiner Rede die Bedeutung des von der ZIE angestoßenen Standortmarketings und in diesem Rahmen auch der Nachhaltigkeit als eines der wichtigsten Themen: „Als Zukunftsinitiative Eifel konnten wir seit über 15 Jahren durch zahlreiche Projekte, intensiven Austausch mit Partnern und gezielter Einbindung der Wirtschafts- und Wissenschaftstreibenden viele begeistern, Zahlreiches bewegen und Nachhaltiges bewirken. Damit wurden Mehrwerte geschaffen, die für einzelne Akteure – ob Unternehmen oder Institutionen – nicht zu erreichen gewesen wären. Wir sind unverwechselbar: Diese positive Entwicklung wollen wir innerhalb und außerhalb der Eifel erlebbar und erkennbar machen.

Nachhaltigkeit impliziert als Zielstellung den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Nachhaltiges Handeln im unternehmerischen Sinne bedeutet daher, ökonomische, ökologische und soziale Ziele gleichgewichtig zum Wohlergehen heutiger und zukünftiger Generationen in Einklang zu bringen. Unsere Unternehmen übernehmen Verantwortung über gesetzliche Vorgaben hinaus. In Zeiten globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcenknappheit rückt die Verantwortung von Unternehmen für die Auswirkungen ihres Handelns auf Umwelt und Gesellschaft immer stärker in den Fokus.

Dass dieses Thema zunehmend in den Eifeler Betrieben ankommt, zeigt die große Anzahl der Bewerbungen zum diesjährigen Eifel Award. Mit ihm wollen wir die Eifeler Betriebe dabei unterstützen, ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Verantwortung ganz bewusst als Erfolgsfaktor in die Unternehmensstrategie zu integrieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und gleichzeitig das Wohlergehen auch zukünftiger Generationen zu sichern.“

Der EIFEL Award 2023 aus Sicht der Unternehmerinnen und Unternehmer

Der EIFEL Award ist auch aus Sicht der ausgezeichneten Unternehmen eine große Motivation, weiterhin vorbildlich aktiv zu sein. Sie sehen sich durch den Award in ihren Bemühungen, von denen letztlich der gesamte Wirtschaftsstandort Eifel profitiert, effektiv gestärkt. So sagt beispielsweise Matthias Kuhl, Geschäftsführer der Premosys GmbH mit Sitz in der Vulkaneifel: „Dass wir den Award bekommen haben, ist eine echte Ehre, wir freuen uns sehr. Auch beim Thema des EIFEL Award 2024, der zur Digitalisierung verliehen wird, sehen wir uns bestens aufgestellt.“ Das Interesse auch eines international erfolgreichen Industrie-Unternehmens wie Premosys am EIFEL Award belegt die hohe Bedeutung, die der Auszeichnung beigemessen wird.

Ganz anders sind die betrieblichen Strukturen bei Julietta Baums aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm, die mit geführten Lama- und Alpaka Wanderungen ihres Reiseunternehmens eifelnomaden die Auszeichnung erhielt. „Der EIFEL Award ist eine schöne Bestätigung für den richtigen Weg und doch auch eine Überraschung“, sagt sie. Seit mehr als zwanzig Jahren bietet sie mit dem Unternehmen nomad nachhaltige Reisen in orientalische Länder an und bekam als einer der ersten deutschen Reiseveranstalter ein Gütesiegel für Nachhaltigkeit im Tourismus. Bei den eifelnomaden kommt noch etwas hinzu: „Wir sind sehr gut mit Erzeugern oder Gastronomen in der Eifel vernetzt, so dass Wertschöpfung in der Region bleibt… auch ein Faktor für Nachhaltigkeit. Umweltbildung und Artenschutz bringen wir unseren Gästen konkret in der Eifel nahe.“

Bei Hydro Extrusion, Teil einer international agierenden Holding, zeichnet der EIFEL Award ebenfalls die konsequent umgesetzte Strategie aus: „Nachhaltigkeit steht im Fokus für jeden Mitarbeiter. Monatlich berichten wir den Fortschritt, der zu unseren Zielen führt. Jeder Mitarbeiter hat die Chance in wöchentlichen Meetings Verbesserungsvorschläge zu machen. Wir bilden unsere Mitarbeiter in nachhaltigem Arbeiten aus und erklären die Umweltkosten unserer Aktionen“, so die Plant Managerin Vanessa Pirlot am Firmensitz im ostbelgischen Raeren zur Bedeutung des Preises. Nachhaltigkeit meint auch das Soziale: „Wir sind Sponsoren in den meisten lokalen Sportvereinen, beim lokalen Töpfereimuseum oder bei Aktionen wie dem ‚Lauf des Lebens‘ für Krebsforschung. Des Weiteren fördern wir den ‚Lions Club‘ oder Benefizveranstaltungen.“

Nachhaltigkeit ist konkret und visionär zugleich, wie der EIFEL Award unter anderem am Beispiel der Raiffeisenbank Eifel eG, Simmerath, belegt: „Wir sind stolz auf unsere Raiffeisenwälder. Aber um unsere Region nachhaltig zu stärken, bedarf es mehr. Hier setzen wir heute schon im Kleinen bei uns an: durch die Einsparung von CO2, selbsterzeugtem Strom und die sukzessive Optimierung unserer Arbeitsprozesse. Gemeinsam verfolgen wir die Vision, uns als DIE Bank für die Eifel zu positionieren“, sagt Alena Voßen, Vorstandsreferentin und Nachhaltigkeitsmanagerin des Kreditinstituts.

Für Alexandra Menge, die Presto Humus GmbH mit Sitz in Kobern-Gondorf leitet, gehört das Thema des EIFEL Award sogar zu den Grundvoraussetzungen des Geschäftsmodells: „Wir sind Erdenmacher, Gartenliebhaber und vor allem Umweltschützer! In Zeiten knapper Ressourcen schaffen wir echte Nachhaltigkeit und Wertschöpfung: Aus ‚grünem Abfall‘ entstehen neue Produkte für Endverbraucher. Kreislaufwirtschaft gehört zu unserer DNA, denn dank eigener Rohstoffversorgung mit nachwachsenden und natürlichen Produkten wie beispielsweise Rohrinden und Grünschnittkompost bekommt die Natur durch uns zurück, was sie bietet.“

Alle 36 Gewinner des EIFEL Award 2023 bezeugen auf ihre eigene Weise, dass die Eifel in Sachen Nachhaltigkeit eine starke Position einnimmt. Sie haben viele Gemeinsamkeiten, aber durch ihre Strukturen und Geschäftsfelder natürlich auch viele Unterschiede im Umgang mit dem Thema. Insgesamt bilden die Preisträger die Vielfalt ab, mit der Nachhaltigkeit in der Eifel erfolgreich umgesetzt und konsequent vorangetrieben wird. Der EIFEL Award wird von den Preisträgern als Ansporn und Würdigung zugleich verstanden.

Hintergrund

Der EIFEL Award wird seit 2009 von der Zukunftsinitiative EIFEL (ZIE) verliehen. Zu den Preisträgern seitdem gehören unter anderem produzierende Betriebe ebenso wie Kultureinrichtungen, soziale Projekte ebenso wie Start-ups. Die gesamte Palette der Eifeler Wirtschaft wird abgebildet. Der letzte Award wurde 2022 verliehen und gab mit dem Schwerpunktthema „Gute Arbeitgeber“ Impulse für die Gewinnung von Fachkräften und für das erfolgreiche Halten motivierter und gut ausgebildeter Fachkräfte.

Der EIFEL Award 2024 wird sich dem Thema „Digitalisierung“ widmen. Der Aufruf zur Bewerbung startet im Sommer, die Preisverleihung wird stattfinden am 19. November 2024.