Kategorien
News

Gemeinde-schwestern plus beraten auch in Corona-Zeiten

Ahrweiler, 18.11.2020 – Auch in Corona-Zeiten stehen die Gemeindeschwestern plus Seniorinnen und Senioren über 80 Jahre für Fragen und Beratungsgespräche zur Verfügung. Allerdings sind zurzeit aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen und der dynamischen Entwicklung des Infektionsgeschehens Hausbesuche, Sprechstunden und Informationsveranstaltungen bis auf weiteres nicht möglich. Hierauf weist die Kreisverwaltung hin.

Dennoch sind die Gemeindeschwestern plus auch in diesen schwierigen Zeiten für ihre Klienten da. So können über Telefonate oder per Mail weiterhin Beratungen erfolgen und Kontakte aufrechterhalten werden. Je nach Wetterlage sind auch Beratungsgespräche am Fenster oder im Rahmen von gemeinsamen Spaziergängen möglich. Bei Bewegung an der frischen Luft ist so ein erstes Kennenlernen möglich und verschafft Ablenkung vom Alltag unter Corona-Bedingungen. Gleichzeitig kann damit einer drohenden Vereinsamung entgegengewirkt werden.

Die Gemeindeschwestern plus beraten Menschen über 80 Jahre, die noch nicht pflegebedürftig sind, aber doch hier und da merken, dass sie nicht mehr alles problemlos alleine meistern können. Die Gemeindeschwestern plus kennen Möglichkeiten, die den Alltag erleichtern und die Gesundheit stärken können. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich und erfolgt auf Wunsch auch zu Hause.

Das Projekt Gemeindeschwester plus wird vom Landesministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, den gesetzlichen Krankenkassen und dem Kreis Ahrweiler gefördert. Weitere Informationen und Kontaktdaten unter www.kreis-ahrweiler.de > Bürgerservice > Soziales > Gemeindeschwester plus.

Kategorien
Wirtschaft

Drei IT-HAUS Azubis bei der Ehrung der besten Prüfungs-absolventen

Föhren, 17.11.2020 – Auch 2020 hat die IHK Trier wieder die besten Ausbildungsabsolventen, die ihre Abschlussprüfung im Winter 2019/2020 oder im Sommer 2020 mit der Note „sehr gut“ oder als Beste(r) in ihrem Beruf abgeschlossen haben, geehrt.

In der Regel veranstaltet die IHK Trier eine jährliche „Bestenfeier“ und beglückwünscht die ehemaligen Auszubildenden sowie deren Ausbildungsbetriebe vor großem Publikum auf der Bühne. In diesem Jahr fiel das Event aufgrund der aktuell zugespitzten Corona-Situation aus. Die Absolventen und die jeweiligen Unternehmen wurden dementsprechend per E-Mail benachrichtigt und erhielten auf diesem Weg eine Urkunde.

Unter den besten Prüfungsabsolventen zählten in diesem Jahr auch drei ehemalige Azubis der IT-HAUS GmbH. Jan Ludwig und Mohammad Alzaouri schlossen ihre Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel mit Bravour ab. Shefquet Beqiraj konnte in der Ausbildung zum IT-Systemelektroniker ein Spitzenergebnis in seiner Abschlussprüfung erlangen.

„Wir als Arbeitgeber sind wahnsinnig stolz, die drei Absolventen nach diesem erfolgreichen Ausbildungsabschluss nun auch als Fachkräfte in ihren jeweiligen Berufen bei uns begrüßen zu dürfen. Das zeigt uns als Unternehmen wieder einmal wie wichtig es ist, Auszubildenden eine umfassende und moderne Ausbildung zu ermöglichen.“, so Dr. Thomas Simon, Shareholder Managing Director IT-HAUS GmbH.

Die IT-HAUS GmbH beschäftigt derzeit insgesamt 36 Auszubildende in verschiedenen kaufmännischen und technischen Bereichen. Auch im nächsten Jahr – mit Start zum 1. August 2021 – sucht das Föhrener Systemhaus wieder Auszubildende in folgenden Berufen:

  • Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m/w/d),
  • Fachinformatiker Systemintegration (m/w/d),
  • Fachinformatiker/in für Daten- und Prozessanalyse 2021 (m/w/d),
  • Fachinformatiker/in für digitale Vernetzung 2021 (m/w/d),
  • Kaufmann/frau für Digitalisierungsmanagement 2021 (m/w/d),
  • Kaufmann/frau für Groß- und Außenhandelsmanagement (m/w/d),
  • Kaufmann/frau für IT-System-Management (m/w/d).
  • Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d),
  • IT-Systemelektroniker (m/w/d),

sowie diverse duale Studiengänge.

Weitere Information und Bewerbungsmöglichkeiten gibt es auf dem IT-HAUS Azubi-Portal unter https://www.it-haus.com/azubi-connect/

Kategorien
Wirtschaft

Förderpreise der SparkassenStiftung für den Handwerker-Nachwuchs im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 17.11.2020 – Das Handwerk hat goldenen Boden. Das gilt auch in Zeiten neuer Technologien. Um Kenntnisse von Auszubildenden und Gesellen zu fördern und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks im Kreis Ahrweiler insgesamt zu stärken, hat die Sparkassenstiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ beschlossen, das Handwerk durch die Vergabe von Förderpreisen auch im nächsten Jahr erneut zu unterstützen. Seitens der Stiftung wurden bis dato über 71.000 € für die Förderpreise zur Verfügung gestellt. „Damit leistet die Zukunftsstiftung seit Jahren enorme aktive Berufsförderung im Handwerk,“ so Dr. Jürgen Pföhler, Landrat des Kreises Ahrweiler und Vorsitzender des Kuratoriums der Sparkassenstiftung.

Vor dem Hintergrund der besonderen Bedeutung des Handwerks ist es der Stiftung wichtig, dass den Menschen in der Region innovative Handwerksdienstleistungen zur Verfügung stehen. Dies wiederum setzt eine ständige Weiterbildung voraus. Um hier einen Anreiz für die berufliche Weiterbildung zu schaffen, wurde der Förderpreis für den Handwerker-Nachwuchs in 2009 ins Leben gerufen. Hierbei werden die im Kreis Ahrweiler aktiven Innungen der Kreishandwerkerschaft berücksichtigt. Mit dem Preis wird jeweils der Prüfungsbeste in jedem der 13 Berufsbilder bezuschusst, der die eigene Fort- und Weiterbildung unterstützen soll. „Unsere Handwerke/Innungen im Kreis sind für die Unterstützung der jungen Menschen sehr dankbar,“ freut sich Frank Wershofen, Kreishandwerksmeister Ahrweiler.

Das Förderspektrum der Stiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ ist so vielfältig wie der Satzungszweck der Stiftung selbst. Es reicht von der Förderung von Kunst und Kultur, Soziales sowie Bildung über die Förderung von Sport, Forschung und Wissenschaft. In ihrer mittlerweile 20-jährigen Fördertätigkeit hat sie fast 100 Maßnahmen mit rund 400.000 € unterstützt. Seit 2011 beträgt das Stiftungsvermögen nunmehr 1.500.000 €.

Zweck der Stiftung ist die Förderung gemeinnütziger Vorhaben und Maßnahmen im Landkreis Ahrweiler. Hier werden insbesondere die Bereiche Sport, Wissenschaft und Forschung, Volks- und Berufsbildung, Landschafts- und Naturschutz, Kunst und Kultur sowie Heimatpflege mit der Förderung des traditionellen Brauchtums unterstützt.

Kategorien
Tourismus

Hotels und Gastronomie brauchen umgehend effektive Unterstützung – viele Betriebe akut gefährdet

Region/Bad Kreuznach, 17.11.2020 – Zur prekären wirtschaftlichen Lage und der angekündigten staatlichen Unterstützung von Hotel- und Gastronomie-betrieben haben sich der rheinland-pfälzische DEHOGA Präsident Gereon Haumann und der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten in einem heutigen Arbeitsgespräch intensiv ausgetauscht:

Haumann und Weingarten: Hotels und Gastronomie brauchen umgehend effektive Unterstützung – viele Betriebe akut gefährdet

In der AZ vom vergangenen Samstag hatte Joe Weingarten sein Unverständnis über die Klage Kreuznacher Gastronomen über fehlende Hilfen des Bundes geäußert. Er verwies hierbei auf die von der Bundesregierung zugesagte „Novemberhilfe“ und die Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Altmaier auf Abschlagzahlungen von bis zu 10.000 €.

„Alles richtig“, sagt Haumann, „bis lang aber noch graue Theorie“. Und verwies auf das noch nicht abschließend geklärt entsprechendes Antragsverfahren, und fehlende verbindliche Verwaltungsvorschriften. Die Novemberhilfe benötigen die Betriebe – mal ganz unabhängig von dem Namen des Hilfsprogramms als „Novemberhilfe“ nicht morgen oder übermorgen, sondern heute. Es ist gut und richtig, dass die Bundesregierung die besonderen Liquiditätsnöte der gastgewerblichen Betriebe nach dem zweiten Lockdown erkannt haben; jetzt geht es schlicht darum, dass diese Hilfe auch den Betrieben ankommt“, so DEHOGA Präsident Gereon Haumann. Ein Hinweis auf eine Einrichtung eines Onlineportals bis voraussichtlich“ zur letzten Novemberwoche ist ernüchternd, und wann es dann tatsächlich zu der Auszahlung der „Novemberhilfe“ kommen wird, weiterhin ungewiss.

Weingarten verwies in dem Gespräch auf die Zusage des Bundeswirtschaftsministers, ab 25. November das Antragsverfahren unbürokratisch zu eröffnen. Der Bundestagsabgeordnete und Haumann stimmten in der Bewertung der kritischen Lage der Unternehmen und ihrer Handlungs-möglichkeiten überein: „Klagebefugt ist in Rheinland-Pfalz – anders als in manch anderen Bundesländern – ausschließlich der einzelne Unternehmer.

Haumann verwies darauf, dass viele DEHOGA-Mitgliedsbetriebe Klagen vorbereitet haben: „Für die Erfolgsaussicht einer solchen Klage ist für die Bewertung des Kriterium der Angemessenheit einer Beschränkung der eigenen unternehmerischen Betätigung die dafür gewährte Hilfe in die rechtliche Bewertung zu berücksichtigen. Eine Entschädigungszahlung in Höhe von 75% des Vorjahres-Monatsumsatzes ist – zumindest für den Lockdown-Monat November – für viele der betroffenen Unternehmen eine zu beachtende Größenordnung.“ Ob Klagen Aussicht auf Erfolg haben werden, könne abschließend auch erst bewertet werden, wenn die konkrete Verwaltungs-vorschriften für dieses politisch verkündete Hilfsprogramm vorliegen. „Ob es dann Klagen aus Branchenbetrieben gegen die Schließung der Betriebe geben wird, bleibt abzuwarten“, so Haumann.

Haumann und Weingarten teilen die Sorge, dass die Corona-Krise viele mittel-ständische Betriebe in die Insolvenz treiben könne. „Dies ist umso dramatischer, als nach Überzeugung vieler Marktkenner wir für 2021 einen starken „Boom“ für den Tourismus in Rheinland-Pfalz erwarten dürfen.“, stimmten beide überein. Das Urlaubsverhalten der Deutschen werde sich gravierend ändern; Urlaub könne unter Aspekten wie Nachhaltigkeit, Gesundheit und Sicherheit verstärkt innerhalb von Deutschland, und hier verstärkt in dem diese Komponenten aufs Beste vereinenden Rheinland-Pfalz stattfinden.

„Die Betriebe, die wir bis zum Frühjahr verlieren, die werden Rheinland-Pfalz ab der Saison 2021 – und dann für viele Jahre – fehlen. Hier droht neben der Dramatik für das einzelne Unternehmen, das in Folge der Corona-Pandemie schließen muss, ein immenser gesamtwirtschaftlicher Schaden für das Land“, so Präsident Gereon Haumann. Weingarten unterstützt ihn in dieser Frage: „Wir müssen alles tun, um diesen Schaden für unser Land zu vermeiden.“

Kategorien
News

Aktion zauberte Licht ins Dorf – Ortsvorsteher von Weyer und Urfey, zog als St.-Martin von Haus zu Haus

Weyer, 17.11.2020 – „In den Wochen vorher war es ein ständiges Hin und Her – können St.-Martinszüge stattfinden oder doch nicht…?“, so Björn Wassong, Ortsvorsteher von Weyer und Urfey. Dann kam die offizielle Lockdown-Absage der St.-Martins-Züge im Land. Der guten Taten des Samariters hoch zu Pferd durfte diesmal nicht im Tross gemeinschaftlich gehuldigt werden.

Björn Wassong schwor sich und „seinen“ Dörfern: „Nein, so ganz ohne St.-Martin will ich die Kinder nicht sitzen lassen.“ Und gab ein Schreiben an alle Haushalte, doch bitte gerade im Corona-Jahr ein „Licht der Hoffnung“ zu geben und Laternen am Martinsabend in die Fenster zu stellen.

Der Brief flatterte auch in den Briefkasten der örtlichen AWO-Kita. Deren Leitern, Judith Offermann, nahm den Ball auf und war begeistert von der „tollen Idee“. Die Kita-Kinder bastelten mit ihren Erzieherinnen was das die Utensilien hergaben. Sie kreierten bunte Laternen und sammelten und beklebten mit Transparentpapier genauso emsig Marmeladen- und Einweckgläser.

Nicht allein nur für sich, sondern sie verschenkten sie von Herzen auch an Omas, Nachbarn und Tanten, damit sie auch etwas hatten, um an diesem besonderen Abend Licht in ihr Fenster stellen zu können. Damit verknüpft ein segensreicher Wunsch. „Wir bringen Licht in Euer Haus, wir wünschen Glück, tagein tagaus.“

„Das Dorf war am Martinsabend vom Kerzenschein hell erleuchtet. Das war mega und hat mich sehr beeindruckt“, erzählt Wassong von seine Eindrücken des Rundgangs. Er hatte sich natürlich ganz besonders in Schale geworfen.

Bekannt wie bunter Hund

„Ich habe mir das St.-Martinskostüm vom Vereinskartell übergezogen“, berichtet er. Im Corona-Jahr kam noch eine  Mund-und-Nasenmaske hinzu. Auch seine Brille hat er ausgezogen und durch Kontaktlinsen ersetzt. Alles verbunden mit der Hoffnung unerkannt zu bleiben, schließlich ist er als Ortsvorsteher bekannt wie ein bunter Hund. „Sonst erkennt mich ja jedes Kind“, sagt er und lacht.

Auf jeden Fall habe er im St-Martinsmantel mehr geschwitzt als im Karnevalskostüm, so der bekennende Karnevalist und als „Ne Jeck im Rähn“ bekannte Büttenredner.

Bei seinem dreistündigen Rundgang verteilte er mit viel Liebe zum Details das passende Gebäckstück: „An jede Türklinke, wo ein Kind von null bis 14 Jahren wohnt, habe ich einen Martinswecken drangehangen.“ Rund 100 Türklinken kamen zusammen. Dazu gab es für jedes Mädchen und jeden Jungen ein buntes Gläschen mit einem Anhänger dran, auf dem die Geschichte zum Heiligen Martin zu lesen war.

Da sieht man auch, was Corona auch Gutes hervorbringt. „Hätte ich mir nie träumen lassen, mal als St. Martin durch unser Dorf zu ziehen“, ist  der Ortsvorsteher glücklich nach der Aktion. Er sei natürlich auch gefragt, worden, wo denn sein Pferd sei. Da er auch in jungen Jahren das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde gesucht hatte und nicht gänzlich unerfahren im Sattel ist, sagte er leichthin: „Nächstes Jahr bringe ich eins mit.“

Normalerweise habe man die Mittel, um die Wecken zu finanzieren, durch Erlöse aus Veranstaltungen im Dorf gestemmt. Ohne zu Zögern sei im Corona-Jahr die ortsansässige Konditorei „M+M Arns“ eingesprungen und habe die Wecken für die Kinder gesponsert und gestiftet.

Wassong: „An solchen Aktionen merkt man in der schwierigen Pandemie-Zeit nochmal ganz besonders, wie das Dorf zusammenhält und zusammensteht.“

Kategorien
News

Kreis Düren startet mit neuem, innovativem Ausbildungsgang – Kreis erhält Förderbescheid von 5,4 Mio. Euro

Düren, 17.11.2020 – Es ist oft keine leichte Frage: Die Schule ist abgeschlossen, doch wie geht es nun weiter? Ausbildung? Studium? Im Kreis Düren startet jetzt ein neuer Bildungsgang, in dem beides möglich ist: Praktische und akademische Inhalte werden in der sogenannten „Studienintegrierenden Ausbildung in NRW (SiA NRW)“ gemeinsam vermittelt. „Dieses Angebot wird es für viele junge Menschen leichter machen, den richtigen Weg zu finden“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Im Rahmen einer Corona-konformen Video-Konferenz nahm der Landrat am Freitagmittag von Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, einen Förderbescheid in Höhe von 5,4 Millionen Euro entgegen. Das Geld wird verteilt auf die drei beteiligten Verbundpartner, zu denen neben dem Kreis Düren die Bezirksregierung Düsseldorf und die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) gehören.

Der neue berufliche Bildungsgang, der maximal vier Jahre dauert und wissenschaftlich begleitet wird, verbindet Berufskollegs, Betriebe und Hochschulen in einer neuartigen Art und Weise. Den Auszubildenden werden in einer rund 18-monatigen Grundstufe wesentliche Teile einer dualen Ausbildung und zusätzlich an einer Hochschule fachbezogene Studieninhalte vermittelt. Dabei sind Ausbildungs- und Studieninhalte aufeinander abgestimmt. Nach der Grundstufe haben Auszubildende die Möglichkeit, einen Abschluss der dualen Berufsausbildung zu erlangen, einen Berufs- und einen akademischen Bachelor-Abschluss oder das Studium fortzusetzen und mit einem Bachelor-Titel zu beenden.

„Mit dem Projekt der ‚Studienintegrierenden Ausbildung in NRW‘ wird ein innovativer Ansatz erprobt, der die berufliche Bildung zukunftsfest macht. Hier wird Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung sichtbar gelebt“, sagte Staatssekretär Thomas Rachel. Die Ausbildung überzeuge durch eine zeitliche und kluge Verzahnung von Berufsbildung und Hochschule, auch im Lehrplan, so Rachel weiter.

SiA NRW wird zunächst an drei Pilotstandorten, die bereits an der Konzeptionsphase beteiligt waren, umgesetzt, später werden es insgesamt sechs Pilotstandorte sein. Im Kreis Düren ist das in Trägerschaft des Kreises stehende Berufskolleg Jülich dabei, das mit der Fachhochschule Aachen zusammenarbeitet und den Ausbildungsberuf des Industriemechanikers und den Studiengang Maschinenbau verbindet. Weitere Standorte sind in Düsseldorf und Frechen, die kaufmännische Ausbildungen und Studiengänge wie Administration Business und General Management integrieren. „Wir schaffen damit eine breit gefächerte und sehr fundierte Ausbildung“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Vor allem die Verbindung zwischen Praxis-Inhalten und theoretischen akademischen Bestandteilen mache den Reiz aus. „Das Projekt fördert eine höhere Durchlässigkeit der beruflichen Bildungsgänge“, sagte der Landrat weiter.

Der Kreis Düren übernimmt in der Erprobungs- und Umsetzungsphase die Koordination der beteiligten Hochschulen und informiert die Schulträger, die kommunalen Koordinierungsstellen und Partner auf kommunaler Ebene wie Arbeitsagenturen, Kammern oder Regionalagenturen.

An der Videokonferenz nahmen neben den Verbundpartnern Vertreter des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Ministeriums für Schule und Bildung sowie die beteiligten Berufskollegs und das Bundesinstitut für Berufsbildung teil.

Kategorien
News

Per Videokonferenz mit den Freunden aus Uherské Hradiště getroffen

Mayen, 17.11.2020 – Wegen der Corona-Pandemie ist in diesem Jahr nicht nur die Bürgerfahrt in die tschechische Partnerstadt ausgefallen, sondern alle gegenseitigen Besuche, die sonst in vielfältiger Weise und sehr gerne mit den Freunden stattfinden. Im Vorstand des Deutsch-Tschechischen Freundschaftskreises Mayen – Uherské Hradiště wurde daher vor einiger Zeit die Idee geboren, sich doch mal in einer Videokonferenz auszutauschen. Dies allein schon, um das Lächeln sowie die Stimmen der Freunde wieder einmal live zu erleben und wie sich zeigte, ist es mit den modernen Medien selbst für wenig Versierte gar kein Problem. Es entwickelte sich eine lockere Gesprächsrunde, bei der zahlreiche Informationen ausgetauscht und auch viel gelacht wurde.

Tschechien als einstiges europäisches Musterland sei durch die zweite Coronawelle schwer herausgefordert berichteten die Freunde und die Corona-Fallzahlen etwa zehnmal so hoch in ihrer Stadt wie in dem etwas kleineren Mayen. Glücklicherweise sei aktuell niemand infiziert vom dortigen Freundschaftskreis oder den auch hier gut bekannten Winzern. Heftig spekuliert wurde im Gespräch darüber, wann das nächste persönliche Treffen sattfinden kann.

Noch während des Austausch waren sich alle einig darüber, eine solche Konferenz auf jeden Fall zu wiederholen. Vereinbart wurde der 4. Dezember um 18.30 Uhr. Interessierte können sich an den Vorstand des Freundschaftskreises wenden und erhalten dann rechtzeitig vom Adminstrator den Einwahllink in die Konferenz. Alles was man zur Teilnahme braucht, ist außer guter Laune ein Computer mit Mikrofon und Kamera.

Kategorien
News

Altes Passionskreuz in neuer Schönheit

Wachtberg-Ließem, 17.11.2020 – Das Passionskreuz an der Oberbachemer Straße in Ließem steht nach einer Auszeit wieder an seinem Platz. Es musste dringend restauriert werden. Schädlingsfraß und Feuchteeinwirkung hatten die Balken im Kreuzungsbereich stark geschädigt, so dass auch der geschnitzte Jesuskopf abgefallen war. Trotz enger Haushaltslage hat die Gemeinde Wachtberg schnell reagiert und das Kreuz von Restaurator Roland Gassert in Klein Villip renovieren lassen.

Bisher ist nicht bekannt, welcher Künstler dieses besonders schöne Kreuz gestaltet hat. Es lohnt sich, an dem Kreuz zu verweilen und sich die einzelnen Bilder zu den Leiden Christi auf dem Eichenkreuz anzuschauen. In der Kreuzmitte ist das sehr ausdrucksvolle Antlitz Christi und über der Holzüberdachung ist als Abschluss das Auge Gottes im Strahlenkranz dargestellt. Familie Knauf aus Ließem hat das Kreuz im ersten Weltkrieg gestiftet und 1915 außerhalb des Ortes am Feldrand aufgestellt. Auf der Rückseite steht die Bittschrift: „Jesus gib uns Frieden“. Die Familie Knauff hat in den Kriegsjahren ihren Besitz verkauft, ist nach Australien ausgewandert und hat das Kreuz zur Erinnerung der katholischen Kirchengemeinde überlassen. 1984 wurde es unter Denkmalschutz gestellt. Bei dem Bau der Umgehungsstraße 1987 bekam es in der Nähe der ursprünglichen Stelle den heutigen, angemessen gestalteten Platz.

Für die Renovierung hat der Restaurator die Schadstellen am Kreuz ausgebessert, die alten Farb-und Firnisschichten entfernt und in Abstimmung mit dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege in mehreren Schichten helleres Tungöl-Firnis aufgetragen. Durch den mehrfachen Auftrag dringt dieses Naturöl tief ins Holz ein, erhöht die Witterungsbeständigkeit des über hundert Jahre alten Eichenkreuzes und bringt die natürliche Schönheit des Holzes besonders zur Geltung.  (Bertram Reuter)

Kategorien
Top-Events

Theaterverein „Einigkeit“ Wallenthal sagt die ganze Spielzeit ab – „Gesundes Wiedersehen 2021“

Kall-Wallenthal, 17.11.2020 – „Dörpstheater“ ist in der Eifel „schwer in“ – meist erfreuen die engagierten Ensembles wie das des Theatervereins „Einigkeit“ in Wallenthal ihr treues Stammpublikum mit herzerfrischenden Komödien. Vermutlich täte ein derber Schwank in diesen trüben Tagen vielen Gemütern gut, aber ausgerechnet die Pandemie ist auch Schuld daran, dass kein Theater gespielt werden darf.

In der Hoffnung auf ein besseres Jahr 2021 und eine erfreuliche Theatersaison nächsten Herbst und Winter kündigte Agnes Klinkhammer, die Schriftführerin des Wallenthaler Theatervereins, am Wochenende das „Aus“ für die aktuelle Spielzeit auf der Theaterbühne in der Wallenthaler Dorfhalle an.

Klinkhammer schreibt: „Wir kommen damit der Empfehlung für Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus nach. In der Hoffnung auf Veranstaltungen im nächsten Jahr wünschen wir allen Gesundheit und ein baldiges Wiedersehen.“

Kategorien
Wirtschaft

Kostenlose Beratung zu Wirtschafts-förderung

Wittlich, 17.11.2020 – Am 26. November informiert die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) als Förderbank des Landes in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich online und kostenfrei zu ihren
Wirtschaftsförderprogrammen.

Das Angebot richtet sich an Existenzgründer, freiberuflich Tätige und Unternehmen im Landkreis Bernkastel-Wittlich, die sich über die Einbindung öffentlicher Mittel in Finanzierungen aller Art – von Gründungsvorhaben bis hin zu Wachstums- und Festigungsinvestitionen – beraten lassen wollen.

Aufgrund der derzeitigen Lage wird der Beratertag rein digital
stattfinden. Weitere Informationen erhalten Interessierte nach Anmeldung unter 06571 14-2494 oder
wirtschaftsfoerderung@bernkastel-wittlich.de.