Gleich zwei Scheiben des Buswartehäuschens an der Gemünder Straße wurden zerstört. Harald Heinen ist sich sicher: „Das muss jemand gehört haben.“ Foto: Gemeinde Kall/pp/Agentur ProfiPress
Kall, 26.11.2020 – Im Kaller Kernort häufen sich derzeit Fälle von Vandalismus und Sachbeschädigungen. Innerhalb der vergangenen Woche gab es gleich mehrere Vorfälle. Aus diesem Grund hofft das Kaller Ordnungsamt auf die Mithilfe der Bürger.
Wer etwas Verdächtiges bemerkt oder Sachbeschädigungen feststellt, wird gebeten, sich bei der Gemeinde Kall unter 02441/888-0 zu melden. Außerdem hat die Gemeinde den Kaller Sicherheitsdienst ESA Security, der für die City-Streife zuständig ist, beauftragt, in den Abendstunden bestimmte Bereiche verschärft zu kontrollieren.
Auch das Buswartehäuschen an der Trierer Straße wurde heimgesucht. Eine Scheibe wurde zerstört, der Inhalt des Mülleimers auf dem Boden verteilt. Foto: Gemeinde Kall/pp/Agentur ProfiPress
In der Nacht zu Freitag wurden die Scheiben von zwei Bushaltehäuschen zerstört: einmal an der Trierer Straße in Höhe des Bahnhofs, dann gleich zwei Scheiben an der Gemünder Straße. „Um diese Scheiben zu zerstören, muss man schon Gewalt anwenden“, ist sich Harald Heinen, stellvertretender Teamleiter Ordnungswesen, sicher. Gerade im Bereich Gemünder Straße vermutet er auch, dass Anwohner das Bersten der Scheiben gehört haben müssten.
Spuren eines Zusammentreffens: Vor der überdachten Trainerbank am Kaller Sportplatz entdeckte das Ordnungsamt Leergut und Müll. Foto: Gemeinde Kall/pp/Agentur ProfiPress
Im Hof der Begegnung wurden in der vergangenen Woche Mülleimer aus ihren Verankerungen getreten. An mehreren Abenden haben Jugendliche außerdem die Bäume aus den Pflanzkübeln gerissen. Hier sind die jungen Täterinnen bzw. Täter bekannt, weil sie Videos von ihrer Tat in einem sozialen Netzwerk präsentiert hatten. „Der Hof der Begegnung darf gerne als Treffpunkt genutzt werden, dafür ist er errichtet worden. Allerdings sollte sich jeder an die Regeln halten, sonst müssen wir diesen schönen Treffpunkt schließen“, so der Tenor des Ordnungsamtes.
Hinzu kommen noch deutliche Spuren von Zusammenkünften, die darauf deuten, dass auch gegen die Corona-Verordnung verstoßen wurde. In der Grillhütte „Auf dem Fels“ sowie im Bereich des Kaller Sportplatzes (Trainerbank, Treppe zur Urft) fand das Ordnungsamt jede Menge liegen gelassenes Leergut und Müll.
Sprayer haben außerdem die Unterführung an der Keldenicher Straße mit Graffiti beschmiert. Die Wände waren vor vier Jahren aufwendig gereinigt und mit großflächigen Grafiken aus der Kaller Historie versehen worden.
Die beiden Verkehrsinseln sollen auf dem Schimmelsweg helfen, die Geschwindigkeit des fahrenden Verkehrs zu reduzieren. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 26.11.2020 – Zwei kleine Verkehrsinseln sind auf dem Schimmelsweg auf Höhe des TuS-Sportplatzes aufgestellt worden. „Die Elemente sind eine reine Maßnahme zur Geschwindigkeitsreduzierung“, so Constantin Hochgürtel von der Stadtverwaltung.
Zwischen dem Kreisverkehr Mechernich-Nord und Abzweig Johannesweg soll der Verkehr damit testweise ausgebremst werden. Sie sind mit einem ausreichenden Abstand angebracht, damit die Radfahrer zwischen Insel und Bürgersteig durchfahren können, ohne mitten im Verkehr einen Schlenker um das Element machen zu müssen.
Bei Verkehrsmessungen sei aufgefallen, dass an der Stelle häufiger schneller gefahren wird als die erlaubten 50-Stundenkilometer, berichtet Hochgürtel: „Rund 40 Prozent der Fahrer hatten sich nicht an die erlaubte Geschwindigkeit gehalten. Es waren keine dramatischen Geschwindigkeitsüberschreitungen dabei. Aber definitiv schon auffällig erhöht.“
Der Schimmelsweg werde häufig von Fußgängern überquert, um in das angrenzende Waldstück zu gelangen. „Wir hätten dort gerne auch eine Querungshilfe installiert, das gibt aber die Fahrbahnbreite leider nicht ausreichend her“, bedauert Hochgürtel.
Der Verkehrsversuch soll zunächst bis 31. März 2021 befristet laufen. Bis dahin werde regelmäßig kontrolliert, ob und wie sich die Maßnahme in der Praxis bewährt.
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Mayen, 26.11.2020 – Die aktuelle Situation bedeutet leider für viele Familien, ihren geliebten Menschen und Freunden nicht nahe sein zu können. Dabei kann es ganz einfach sein, auch über weite Entfernungen hinweg, seinen Liebsten eine kleine Freude zu bereiten. Diesen Gedanken haben sich die Netzwerkkoordinatorin des Stadtjugendamtes Mayen sowie die Mitarbeiterin des „Netzwerk Familienbildung“ der kath. Familienbildungsstätte e.V. Mayen als Grundlage für eine gemeinsame Postkarten-Aktion für Familien aus Mayen genommen.
Besonders in der Vorweihnachtszeit, in der normalerweise die Gemeinsamkeit und Besinnlichkeit im Vordergrund stehen, kann durch das Versenden einer selbstgestalteten „Mayener Sterne“-Postkarte einem Menschen zeigt werden, dass an diesen gedacht wird. Zusätzlich haben die teilnehmenden Familien die Möglichkeit, ein Foto der selbstbemalten und gestalteten Postkarte an MayenerSterne@web.de zu senden.
Aus den eingesendeten Fotos soll eine Kollage entstehen mit einer Übersicht darüber, wohin „die Sterne aus Mayen“ gereist sind. Die kostenfreien „Mayener Sterne“-Postkarten werden in der Woche vom 30. November bis 4. Dezember in zahlreichen Einrichtungen, wie Kindertagesstätten und Grundschulen, in Mayen verteilt. Zusätzlich sind die Postkarten bei der Information im Eingang der Stadtverwaltung Mayen (Rosengasse 2) sowie in der kath. Familienbildungsstätte e.V. Mayen (Bäckerstraße 12) zu erhalten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.fbs-mayen.de sowie auf der Homepage der Stadtverwaltung unter www.mayen.de (Suchbegriff: Familienbildung im Netzwerk).
Vollkontakt-Motorsport vor den Augen begeisterter Zuschauer: Die voller Vorfreude erwartete Premiere der FIA World Rallycross Championship am Nürburgring fällt trotz Ausweichtermin der Corona-Pandemie zum Opfer. Dennoch schauen die Verantwortlichen dank erprobter Konzepte zuversichtlich auf 2021. Foto: FIAWORLDRALLYCROSS.COM
Nürburg, 25.11.2020 – Trotz aller Bemühungen kann die FIA World Rallycross Championship in diesem Jahr am Nürburgring nicht stattfinden. Das für den 12. und 13. Dezember geplante Rennen muss auf Grund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Die Entscheidung haben der Nürburgring und der Promoter der FIA Weltmeisterschaft, IMG, auf Basis der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz getroffen. Der nun gestrichene Dezember-Termin ist bereits der ursprünglich angesetzte Ausweichtermin. Die Rallycross Weltmeisterschaft am Nürburgring hätte eigentlich im August starten sollen.
„Wir alle hatten uns sehr auf diese Premiere an unserer Rennstrecke gefreut“, sagt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort. „Die Rallycross Weltmeisterschaft ist ein kurzweiliges und actionreiches Format, welches unser Portfolio weiter bereichert. Dennoch ist diese Entscheidung im Sinne aller Beteiligten und deren Gesundheit unabdingbar.“ Zwar hat der Nürburgring in den vergangenen Monaten erfolgreich unter Beweis gestellt, dass Veranstaltungen mit Zuschauern auch im Rahmen des Infektionsschutzes funktionieren. Dennoch sei die Situation durch die stark angestiegenen Infektionszahlen nun eine andere, so Markfort.
Fans sollen nächstes Jahr von erprobten Konzepten profitieren
2021 soll die Premiere der FIA World Rallycross Championship im zweiten Anlauf gelingen. Der Termin wird mit dem Veranstaltungskalender der Rennstrecke in den nächsten Tagen verkündet. „Die Vorfreude auf das Rallycross-Event bleibt und wird nun auf nächstes Jahr verschoben“, erklärt Markfort und richtet den Blick nach vorne. „Die Erfahrungen mit unseren kontaktlosen Konzepten waren dieses Jahr durchweg positiv und wir sind zuversichtlich, dass davon die Besucher, die Rennserie und natürlich wir als Veranstaltungsort nächstes Jahr profitieren.“
Ticketinhaber für abgesagtes Rennen können zwischen zwei Optionen wählen
Fans, die sich frühzeitig ihre Karten für die Veranstaltung dieses Jahr gesichert hatten, können sich unterdessen auf den Nürburgring verlassen. Sie bekommen klare Optionen aufgezeigt: Entweder können sie sich bereits jetzt auf die Rallycross-Premiere im nächsten Jahr freuen und ihr Ticket für 2021 behalten oder sich ganz einfach den Kaufpreis erstatten lassen. All diejenigen, die den Wunsch über ein Rückgabe-Formular äußern, bekommen ihr Geld problemlos zurück. Dieses Procedere wurde bereits bei der Formel 1 erfolgreich durchgeführt. „In diesen Zeiten ist Vertrauen besonders wichtig. Wir möchten deshalb die Sicherheit geben, dass wir den Ticketpreis im Ernstfall eben auch unkompliziert zurückzahlen.“
Beteiligten sich an der Fahnenaktion: die erste stellvertretende Bürgermeisterin Ariane Stech (links) und die städtische Gleichstellungsbeauftragte Bettina Hihn (rechts). Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim, 25.11.2020 – Am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen traf sich das Netzwerk aus städtischer Gleichstellungsbeauftragten, katholischem Familienbildungswerk Rhein-Sieg-Kreis, Jugendmigrationsdienst RSK linksrheinisch (Katholische Jugendagentur Bonn) und Integrationsagentur des Fachdienstes Integration & Migration des Caritasverbandes Rhein-Sieg, um mit der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin Ariane Stech ein deutliches Zeichen zu setzen. Gemeinsam hissten sie, wie in jedem Jahr, am Kirchplatz die Fahne „frei leben ohne Gewalt“. Der neuen stellvertretenden Bürgermeisterin „ist es ein wichtiges Anliegen, diese Tradition im Sinne aller Frauen fortzuführen, um auf Missstände und nicht tolerierbare Zustände aufmerksam zu machen.“ Neben Ariane Stech und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Meckenheim Bettina Hihn nahmen die Leiterin des Familienbildungswerks Anne Schmidt-Keusgen, Irina Vilver, Leitung des Jugendmigrationsdienstes RSK linksrheinisch, und Stephanie Neuhaus, Integrationskraft der Caritas, an der Aktion teil.
Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik. Wegen ihres politischen Widerstands gegen den Diktator Rafael Trujillo wurden sie vor 60 Jahren am 25. November 1960 vom Geheimdienst nach monatelanger Folter ermordet. Der Mut der drei Schwestern gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln.
Für Fragen steht die städtische Gleichstellungsbeauftragte Bettina Hihn unter Telefon (02225) 917-144 und E-Mail gl-bettina.hihn@meckenheim.de zur Verfügung.
Landrat Heinz-Peter Thiel im Gespräch mit Gesundheitsamtsleiter Dr. Volker Schneiders, Martin Holbach, Kreisentwickler Dieter Schmitz und dem Beigeordneten der Stadt Hillesheim, Gerald Schmitz. Foto: Kreisverwaltung Vulkaneifel
Daun, 25.11.2020 – Die derzeitigen Planungen sehen vor, dass es in Rheinland-Pfalz insgesamt 36 Impfzentren in den 24 Landkreisen und 12 kreisfreien Städten geben kann, die durch mobile Impfteams ergänzt werden. „Mir ist wichtig, dass wir auf jeden Fall ein eigenes Impfzentrum bekommen. Damit möchte ich gemeinsam mit den Kreisgremien eine bestmögliche und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung – auch mit einem Impfstoff, wenn er denn bis dahin auf dem Markt ist – gewährleisten“, so Landrat Heinz-Peter Thiel.
Anhand der Rahmenbedingungen, die das Land vorgibt, finden im Landkreis Vulkaneifel bereits erste Überlegungen und Gespräche statt. „Ich gehe derzeit davon aus, dass wir bis Mitte Dezember im Landkreis Vulkaneifel soweit sein werden, dass wir nähere Informationen zum Ort, der Infrastruktur vor Ort und den weiteren Vorgaben geben können“, so Heinz-Peter Thiel weiter.
Förderung der Nachhaltigkeit mit 60.000 Euro. Foto: KSK Ahrweiler
Ahrweiler, 25.11.2020 – Das Thema „Klimawandel“ hat sich zu einem der gesellschaftlichen Mega-Themen entwickelt. Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat sich bereits vor einigen Jahren dieses Thema auf die Agenda geschrieben mit dem Ziel, dass der Strombedarf im Kreisgebiet bis zum Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden soll. “Der Kreis Ahrweiler beschreitet seit Jahren einen Weg, der die Energiewende unterstützt und fördert. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sich alle privaten und staatlichen Akteure für den Ausbau erneuerbarer Energien engagieren. Der öffentlichen Hand kommt hierbei die Vorreiterrolle zu“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.
In der jüngsten Sitzung der Sparkassenstiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ hat das Kuratorium um den Kuratoriumsvorsitzenden Landrat Dr. Jürgen Pföhler beschlossen, das Top-Thema „Klimawandel“ in einer neuen Schwerpunktmaßnahme unter dem Titel „Wir machen die Dächer voll“ aufzugreifen. In Kooperation mit der Kreisverwaltung Ahrweiler wurde in den vergangenen Monaten ein tragfähiges Konzept für einen kreisweit ausgerichteten, interkommunalen Wettbewerb zum Ausbau der alternativen Energiegewinnung ausgearbeitet. An diesem Wettbewerb, der über drei Jahre läuft, können alle Gebietskörperschaften des Kreises teilnehmen. So werden jährlich Preisträger in den Kategorien „Ausbau der installierten Leistung (absolut in kWp)“ und in der Kategorie „Ausbau der installierten Leistung in Relation zur Anzahl der Bürger“ ermittelt. Die Preise sind mit 10.000 Euro dotiert und sind ausschließlich im Bereich des Klimaschutzes einzusetzen.
Insgesamt fördert die Sparkassenstiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ die Schwerpunktmaßnahme mit einem Betrag von 60.000 Euro. Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler und stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Sparkassenstiftung betont: „Mit dem Wettbewerb unterstützen wir das Ziel des Landkreises Ahrweiler, den Energiebedarf zu 100% aus regenerativen Energien zu decken. Die Kommunen werden dabei in ihrer Funktion als Vorbild und Multiplikator animiert und unterstützt.“
Das aktuelle Projekt steht in einer Reihe etlicher Maßnahmen, die die Kreissparkasse Ahrweiler und ihre Stiftungen seit vielen Jahren in den Bereichen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit fördern. So riefen die Kreisverwaltung und die Sparkassenstiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ z. B. auch das Projekt „Solardachkataster“ ins Leben. Auf der Internetseite „www.solardachkataster-ahrweiler.de“ können alle Hauseigentümer seither mit wenigen Mausklicks kostenlos prüfen, ob ihre Dachfläche für eine Photovoltaikanlage geeignet ist. Außerdem erhalten die Nutzer gezielte Informationen über die mögliche Nutzung von Photovoltaik. Alle etwa 127.000 Gebäude im Kreis Ahrweiler sind hier erfasst.
Das Förderspektrum der Stiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ ist so vielfältig wie der Satzungszweck der Stiftung selbst. Es reicht von der Förderung von Kunst und Kultur, Soziales sowie Bildung über die Förderung von Sport, Forschung und Wissenschaft bis hin zum Naturschutz. „In der Satzung unserer Stiftung nimmt die Förderung des Natur- und Umweltschutzes eine wichtige und zentrale Rolle ein. Mit der neuen Schwerpunktmaßnahme greifen wir eines der großen und ganz aktuellen Themen auf und stellen es für die kommenden drei Jahren in den Mittelpunkt. Wir unterstützen die Menschen und die Wirtschaft in unserem Landkreis Ahrweiler und tragen mit dazu bei, die geplante Energiewende umzusetzen“, erklärt Guido Mombauer, Stiftungsvorstand der Sparkassenstiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“.
In den letzten gut 20 Jahren Fördertätigkeit hat die Stiftung nahezu 100 Maßnahmen mit rund 400.000 Euro unterstützt. Mit dem Ziel, das Gemeinwohl in der Gesundheits- und Fitnessregion Landkreis Ahrweiler zu fördern sowie die Zukunft des Landkreises Ahrweiler aktiv mitzugestalten, hat die Kreissparkasse Ahrweiler 1999 beschlossen, die SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ zu errichten.
„Klar ist: Eine Begrenzung des persönlichen Bewegungsradius auf 15 Kilometer stellt einen erheblichen Grundrechtseingriff dar. Dieser ist nach der Rechtsprechung nur bei nachhaltig hohen Inzidenzen und nur auf Grundlage einer sicheren Datenbasis vertretbar”, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Foto: Gerd Altmann
Landkern/Kaisersesch, 25.11.2020 – Die Vorbereitungen für ein kreiseigenes Impfzentrum im Landkreis Cochem-Zell laufen auf Hochtouren. Seitens des Landes Rheinland-Pfalz werden einige Anforderungen an den Standort eines Impfzentrums gestellt. So sollte es sich beispielsweise um eine feste Halle mit ausreichend Platz handeln, die außerdem verkehrsgünstig gelegen ist und auch ausreichend Parkplätze bietet.
Nach einer Vor-Ort-Besichtigung der Eifelgoldhalle in Landkern wurde gemeinsam mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden entschieden, dass diese Halle alle Kriterien, die an ein Impfzentrum gestellt werden, erfüllt.
„Wir sind sehr froh, dass wir so schnell einen geeigneten Standort gefunden haben. Was vor ein paar Tagen noch als Plan auf dem Papier existierte, kann nun in kürzester Zeit umgesetzt werden. Organisatorisch stellt dies natürlich auch mein Haus vor große Herausforderungen“, so Landrat Manfred Schnur.
Ein großer Dank gilt neben dem Ortsbürgermeister von Landkern, Thomas Heucher, auch dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch, Albert Jung und dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem, Wolfgang Lambertz, deren Verbandsgemeinden als Mitglied im Schulzweckverband Landkern Eigentümer der Eifelgoldhalle sind.
Die Eifelgoldhalle wird in der Regel durch die angrenzende Grundschule und den nahegelegenen Kindergarten genutzt. Beide Einrichtungen wurden in die Planungen mit einbezogen und begrüßen die Einrichtung eines Impfzentrums.
Abschließend muss der Standort von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz geprüft und freigegeben werden.
„Ich möchte es nicht versäumen, mich ausdrücklich bei allen Bürgermeistern der vier Verbandsgemeinden zu bedanken, die uns verschiedene Standorte angeboten haben“, so der Kreischef weiter. „Bedanken möchte ich mich auch dafür, dass uns von jeder Verbandsgemeinde personelle Unterstützung – sei es mit Verwaltungskräften oder durch die Feuerwehr – zugesagt wurde“.
Wir sind zuversichtlich, dass wir bis Mitte Dezember die Voraussetzungen für eine hoffentlich alsbald beginnende Impfung schaffen können.
Die neuen und wiedergewählten Ratsmitglieder bei der Verpflichtung. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 25.11.2020 – Für Dr. Hans-Peter Schick ist es bereits die fünfte konstituierende Ratssitzung innerhalb seiner 21-jährigen Amtszeit. Trotzdem ist für ihn die erste Versammlung zu Beginn einer neuen Legislaturperiode noch keine alltägliche Amtshandlung geworden. „Eine solche Sitzung hat immer etwas Aufregendes“, so der Bürgermeister in der Kommerner Bürgerhalle, in der die Ratssitzung Corona-bedingt stattfand.
Die konstituierende Sitzung des Rates der Stadt Mechernich fand in der Bürgerhalle Kommern statt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mit der Kommunalwahl ist der Rat der Stadt in Mechernich größer geworden. Waren es vorher 32 Sitze, tagen nun regelmäßig insgesamt 38 Ratsherren und -damen. Die Hälfte davon sind neue Gesichter. Alle zusammen leisteten sie an diesem ersten Abend ihren Verpflichtungs-Eid, stets zum Wohle der Mechernicher Bürger zu handeln.
Neben den Christdemokraten (16 Sitze) und Sozialdemokraten (sieben Sitze), der UWV (fünf Sitze), den GRÜNEN (fünf Sitze) und der freien Liberalen (zwei Sitze) sind die AfD neu hinzugekommen und stellen nun zwei Ratsmitglieder. Daniel Decker ist für die Partei „DIE LINKE“ wieder an Bord.
Konstruktive Zusammenarbeit
Der Bürgermeister stimmte alle neuen Amtsträger auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit im Sinne der Stadt und den Bürgerinnen und Bürgern für die Wahlperiode ein. Seine Tür stünde für Gespräche und den politischen Austausch allen jederzeit offen.
Drei statt zwei neue Bürgermeister-Stellvertreter wurden jetzt in der konstituierenden Ratssitzung gewählt, v.r.: Günter Kornell, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Egbert Kramp und Heinz Schmitz. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Zur einer der ersten Amtshandlungen des neuen Stadtrates gehörte die geheime Wahl der stellvertretenden Bürgermeister. Ab sofort hat die Stadt drei Bürgermeister-Stellvertreter statt bisher zwei.
Erster Mann hinter Dr. Hans-Peter Schick bleibt Günter Kornell (CDU), der 68-jährige Pensionär aus Floisdorf, der seit 2018 das Amt bekleidet. Auf Wolfgang Weilerswist folgt der 54-jährige Mechernicher Sozialpädagoge Egbert Kramp (SPD) als zweiter Stellvertreter. Das Trio komplettiert der 72-jährige Kaufmann und UWV-Fraktionsgeschäftsführer Heinz Schmitz. Die Vorschläge kamen von der gemeinsamen Liste von CDU, SPD, UWV und DIE LINKE. Der Rat votierte bei 28-Ja-Stimmen, sieben Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen für die Vorschläge – zwei Ratsmitglieder fehlten bei der Sitzung.
In der Ratssitzung sprach sich der Stadtrat außerdem mehrheitlich dafür aus, die Anzahl der Mitglieder in den jeweiligen Ausschüssen grundsätzlich auf 23 Vertreter festzulegen. Damit hat Daniel Decker von der Partei „Die Linke“ in allen Ausschüssen nicht nur eine beratende Funktion, sondern ist stimmberechtigt.
Der Antrag der GRÜNEN, einen separaten „Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz“ ins Leben zu rufen, wurde mehrheitlich abgelehnt. Diese Themen würden per se im Stadtentwicklungsausschuss schon berücksichtigt, so CDU-Ratsherr Günter Kornell. Um zukünftig die Inhalte besser zum Ausdruck zu bringen, wurde auf Antrag der SPD-Fraktion ein neuer Name für das Plenum gewählt und lautet: „Ausschuss für Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz“. Der Fachausschuss soll außerdem – nach einem Antrag der SPD – in Zukunft häufiger tagen.
Vorsitzende und Stellvertreter
In der kommenden Legislaturperiode wird es neben dem Stadtrat außerdem folgende fünf Gremien unter folgenden Vorsitzenden und Stellvertretern geben. Für den Ausschuss für Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz: Michael Averbeck, Tobias Heidemann (beide CDU), Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales: Dr. Peter Schweikert-Wehner, Ute Wagener (beide SPD), Betriebsausschuss: Olaf Hutzeler, Björn Wassong (beide CDU), Rechnungsprüfungsausschuss: Dr. Manfred Rechs, Gunnar Simon (beide UWV) und Wahlprüfungsausschuss: Dustin Gemünd, Egbert Kramp (beide SPD).
Für die Christdemokraten sind neu im Rat: Margret Eich, Tobias Heidemann, Uwe Höger, Marco Kaudel, Björn Schäfer, Carsten Vogel. Für die Sozialdemokraten: Horst Sielaff, Dr. Peter Schweikert-Wehner, Ute Wagener. Gerd Altmeier, Heike Grimus, Ingrid Volkmer und Yana Yo sind für die Grünen am Start. Dr. Manfred Rechs, Karl-Heinz Seeliger vertreten die Interessen der UWV, Thomas Helmling die der FDP. Hinzukommen: Heinz Fürkötter und Dr. Klaus Jeck (beide AfD) sowie Daniel Decker (Die Linke).
Folgende Damen und Herren setzen ihre Arbeit im Stadtrat fort, der bis 2025 gewählt ist: Peter Kronenberg, Nicole Reipen, Günter Kornell, Michael Averbeck, Ralf Mertens, Björn Wassong, Hermann-Josef Krest, Olaf Hutzeler, Wilhem Gerstenmeier, Rudolf Hoß (alle CDU), Bertram Wassong, Egbert Kramp, Dustin Gemünd, Thomas Tampier (alle SPD), Gunnar Simon, Heike Waßenhoven, Heinz Schmitz (alle UWV), Nathalie Konias (Grüne), Oliver Totter (FDP).
Saffig/Köln/Essen, 25.11.2020 – Westenergie und RheinEnergie wollen im Rheinland stärker kooperieren. Ziel der Zusammenarbeit ist, die dynamische rheinische Region weiter zu stärken. Beide Partner bringen dabei ihre jeweiligen Stärken mit ein: Westenergie als leistungsfähiger Infrastrukturpartner für mittelgroße und kleinere Stadtwerke, RheinEnergie mit ihrer regionalen Ausrichtung und ihren Geschäftsmodellen für städtische Zentren.
„Im dynamischen rheinischen Wirtschaftsraum wollen wir gemeinsam die passenden Lösungen entwickeln und arbeitsteilig auf die Straße bringen. Wir verfügen über unterschiedliche Stärken, und die führen wir mit der geplanten Kooperation zusammen. Das bietet zusätzliche Chancen für die kommunalen Partner und Stadtwerke der Region, mit denen wir seit vielen Jahren vertrauensvoll und zukunftsgerichtet zusammenarbeiten“, betonte Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie.
„Gemeinsam wollen wir sicherstellen, dass unsere Lösungen zu den Bedürfnissen von Kommunen und Kunden gleichermaßen passen: Dort, wo einheitliche, zum Beispiel digitale, Lösungen gefragt sind, entwickeln wir sie zusammen. Dort, wo unterschiedliche Anforderungen für Wohnen, Gewerbe, Mobilität, Logistik, Datenkommunikation oder Trinkwasserversorgung gestellt werden, entwickeln wir differenzierte Antworten im gemeinsamen regionalen Raum“, unterstrich Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie, den Plan.
Bestandteil der Kooperation ist auch, einzelne Stadtwerke-Beteiligungen der beiden Partner in der rhenag zusammenzuführen. Hierzu wird ab sofort das Gespräch mit den Beteiligungen gesucht. Es ist geplant, dass RheinEnergie die Mehrheit an rhenag übernimmt und Westenergie mit einem starken Anteil vertreten bleibt. Weiterhin ist vorgesehen, dass Westenergie ihre Anteile an RheinEnergie moderat erhöht. Westenergie und RheinEnergie haben mit Zustimmung ihrer Aufsichtsgremien eine entsprechende Absichtsvereinbarung unterzeichnet. Auf dieser Grundlage werden die weiteren Details der Kooperation ausgearbeitet, die zu Beginn 2022 operativ starten soll.
Die Westenergie AG ist zum 1.10.2020 aus der innogy SE hervorgegangen und hat deren Beteiligung an RheinEnergie (derzeit 20 %) übernommen. Die RheinEnergie hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2002 zu einem der großen, mehrheitlich kommunal geführten Regionalversorger in Deutschland entwickelt.
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