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Jülicher Rathaus erstürmt – Stadtschlüssel an Kinderpräsidentin Elisa übergeben

Jülich – Pünktlich um 11.11 Uhr an Weiberfastnacht war es wieder so weit: zahlreiche Närrinnen und Narren stürmten das Jülicher Rathaus. Bereitwillig übergab Bürgermeister Axel Fuchs den Stadtschlüssel an Kinderpräsidentin Elisa Zimmermann von der KG Schnapskännchen Güsten. Sie übernahm mit Freude die Herrschaft über das Rathaus und feierte mit den Jülicher Jecken. Zahlreiche Jülicher Karnevalsgesellschaften boten mit ihren Gastauftritten im Rathaus beste Unterhaltung.

Unter dem Ordensmotto „Im Rathaus ist die Heizung kalt, denn dort ist alles morsch und alt“ sorgte auch in diesem Jahr der Personalrat mit Unterstützung zahlreicher Kolleginnen und Kollegen für das närrische Programm und das leibliche Wohl der Gäste.

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Tausende Menschen füllten an Weiberdonnerstag die Straßen Kommerns

Mechernich-Kommern – Jecke „Pänz“ begeisterten Kommern –  Kinder-Karnevalszug mit über 1.000 Kids schlängelte sich trotz Dauerregen durch die Straßen Kommerns. „Wenn us Pänz Karneval fiere, sull et nur Kamelle und Konfetti rääne!“ Das Motto des 21. Kommerner Kinder-Karnevalszuges könnte man eigentlich schon so stehen lassen. Denn wer mit dabei war, hat schnell gemerkt, was den Zug so besonders macht. Da verdirbt auch ergiebiger Dauerregen die Stimmung nicht.

So füllten tausende Menschen an Weiberdonnerstag die Straßen Kommerns und jubelten den „Pänz“ und großen Jecken zu, die ihnen alle möglichen Arten von Leckereien und kleinen Aufmerksamkeiten zuwarfen: Schokolade, Gummibärchen, Lutscher – sogar Obst, Tee, Taschentücher und vieles mehr. Bei so viel Kamelle blieb natürlich keine Tasche leer. Konfettikanonen, beschwingte Karnevalsmusik aus allen Ecken, hunderte Seifenblasen und tausende lachende Gesichter rundeten das jecke Spektakel ab.

Rund 1000 Pänz aus Kitas und Schulen rund um den Bleiberg, 300 davon aus der KGS Kommern, gingen unter dem Kommando von Zugleiter Frank Drehsen im „größten Karnevalszug im Kreis Euskirchen“ mit: vom Andersenweg über Im Rothenfeld, In der Eule, Kölner Straße und Gielsgasse bis zur Bürgerhalle, wo Günter Kornell, der erste stellvertretende Bürgermeister Mechernichs, den Stadtschlüssel schließlich freudestrahlend an das Dreigestirn überreichte

Ein bunt gemischter Haufen

Angeführt hatte den Karnevalszug ein Oldtimer-Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr, die gemeinsam mit der DRK-Ortsgruppe Mechernich unter Sascha Suijkerland und der Polizei erfolgreich dafür sorgte, dass alles problemlos verlief.

„18 Termine begleiten wir bis Dienstag. Das heißt, es gibt richtig viel zu tun. Doch wir machen das gerne und hoffen, dass es auch weiterhin so friedlich bleibt und so viel Freude bereitet, wie hier in Kommern!“, betonte Suijkerland gegenüber der Agentur ProfiPress.

Indes zogen die Menschenmassen vorüber: kleine und große Maler, Tintenfische, bunte Vögel, Pandas, Schafe, Cowboys und -girls. Ein Highlight: die Highlandrinder der Klasse 3a (KGS Kommern) mit ihrem Klassenlehrer Karl Frohn. Der war von Anfang an bei jedem Kinderzug mit dabei und ist es noch sehr lange nicht satt: „Es macht einfach jedes Jahr wieder Riesenspaß. Selbst wenn ich Rentner bin werde ich bestimmt noch herkommen!“ Unter anderem war ebenfalls das GAT Mechernich mit insgesamt fünf Klassen der Jahrgänge fünf und sechs vertreten.

Von Balkonen und Fenstern aus mitgefeiert

Auch der „Tambourcorps Kommern“ wusste zu begeistern und die Menschen zum Schunkeln zu bewegen, die das bunte Geschehen teils sogar von ihren Balkonen und Fenstern aus miterlebten. Manche hatten sich sogar Pavillons in die Einfahrten gestellt, um vom Regen verschont zu bleiben.

Aber selbst die, die nass wurden, hatten großen Spaß und sackten reichlich Kamelle ein. So sollte der Vorrat bis Montag erst einmal reichen, wenn schon wieder der nächste Karnevalszug durch die Straßen Kommerns zieht.

Nichts desto trotz freuen sich die meisten „Pänz“ wohl jetzt schon wieder auf das nächste Jahr, wenn sich vielleicht auch die Sonne wieder blicken lässt und den kleinen und großen Besuchern der Kommerner Kinder-Karnevalszuges ein noch größeres Lächeln auf die bunt geschminkten Wangen zaubert.

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Schwerdonnerstag – Kreishaus Mayen-Koblenz fest in Frauenhand

Region/Mayen-Koblenz – Punkt 11:11 Uhr am Schwerdonnerstag gab es kein Halten mehr und die ganze Kreisverwaltung war „sportlich in Bewegung“. Mit einem rekordverdächtigen Sturm auf das Büro des Kreischefs machte die Damen-Mannschaft der Verwaltung Landrat Dr. Alexander Saftig und dem Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong deutlich, wer an diesem Tag das Sagen im Kreishaus hat.

Frei nach dem olympischen Gedanken „Dabeisein ist alles“ stellten die Frauen die Kreisspitze beim Kreishausradau vor verwaltungssportliche Herausforderungen. Landrat und Erster Kreisbeigeordneter hatten dabei nicht nur „vom Feeling her ein gutes Gefühl“, sondern bewiesen auch, dass sie „körperlich und physisch topfit“ sind. Und da nach dem Spiel bekanntlich vor dem Spiel ist, drehte das komplette Kreishaus im Anschluss noch eine laute Extrarunde mit ordentlich dreimal #Helau, #Alaaf, #Mayoh, #Ahoi, #Meck-Meck, #Säbalä, #Hädau, #Jelau, #Maju, #Wilau…

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Mechernicher Rathaussturm feierte eine musikalische Premiere

Mechernich – Auf dem Trettraktor kapituliert – Bürgermeister und Landwirt Dr. Hans-Peter Schick nutzte seine Abdankungsrede für eine gereimte Abrechnung mit der Berliner Ampel-Politik. Das Duell lautete: Dreigestirn mit Bauer gegen Bauer mit Beamten. Vor dem Mechernicher Rathaus standen sich die Vussemer Tollitäten mit Prinz Tamara I., Jungfrau Jana und Bauer Elena samt großer Entourage dem als Bauer verkleideten Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick mit seinem tapferen Gefolge gegenüber. Trotz schwerem Geschütz auf beiden Seiten sollte es eine friedliche Übernahme des Beamtenbunkers werden.

Pünktlich um 11.11 Uhr ging die Belagerung los. Leider fing gleichzeitig auch der Regen an. Aber die Jecken vor dem Rathaus hatten Sunnesching im Herzen, Schirme in der Hand und die Aussicht auf Currywurst und lecker Kölsch im Ratssaal. Aber der musste natürlich erst erobert werden. Dafür war auch die Kanone der Prinzengarde in Stellung gegangen und schoss den Beamtenbunker nach guter alter Tradition sturmreif.

Die Rathaus-Crew wehrte sich allerdings mit aller Macht gegen eine schnelle Kapitulation. Böllerschüsse von Jürgen Erken ließen die Anwesenden ob ihrer Lautstärke erzittern. Der Erste Beigeordnete Thomas Hambach hatte Konfetti-Kanonen im Anschlag. „Damit kann nichts schief gehen“, sagte er mit einem Lächeln und spielte darauf an, dass er im vergangenen Jahr mit Wasserbomben die Soundanlage ins Nirwana befördert hatte.

Ass im Ärmel

Und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hatte noch ein Ass im Ärmel. Denn erstmals wusste er eine schlagkräftige und bunt zusammen gewürfelte Musikkapelle hinter sich, die den anstürmenden Jecken kräftig den karnevalistischen Marsch blies. „Bei einer Betriebsfeier hatten wir die Idee dazu“, erklärten die Rathaus-Mitarbeiter Andreas Kurth und Aloys Schnotale. Unter den Kollegen fanden sich mit Georg Lenzen, Tanja Schulz und Philipp Seeliger noch drei weitere Musikanten. Aufgefüllt mit musikalischen Freunden, Verwandten und Bekannten war eine richtige Musikkapelle entstanden.

„Die hat allerdings noch keinen Namen“, berichten Andreas Kurth und Aloys Schnotale mit einem Schmunzeln. Bei der ersten gemeinsamen Probe am Morgen stand als Bandname „Die Schickies“ im Raum, als Hommage an den Bürgermeister, aber die musikalischen Verwaltungsmitarbeiter sind für weitere Vorschläge noch offen.

Derweil nützte ihr fantastisches Spiel auch nichts: Denn Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick musste bei diesem jecken Ansturm einfach kapitulieren. Er tat das auf einem roten Trettraktor. Vorne drauf hatte er auch ein Protestschild montiert. „Lasst euch nicht verampeln“, stand darauf und damit war klar, dass der Landwirt und Bürgermeister in seiner Abdankungsrede die Bundesregierung und ihre Kürzungen bei den Bauern ins Visier nahm.

Klimaneutral mit Tretpedal

Nach eigener Aussage war er mit dem Trettraktor sogar bis nach Berlin gefahren, um sich an den Protesten zu beteiligen. „Klimaneutral mit Tretpedal, glaubt mir es war ne richtige Qual. Zehn Tage brauchte ich bis nach Berlin und das alles ohne Diesel und Benzin“, reimte das Mechernicher Stadtoberhaupt.

Für ihn war klar, dass die Ampel offenbar ganz vergessen hat, dass die Bauern für das leckere Essen sorgen. „Denn so können wir nicht mehr konkurrieren. Die Folge: Man wird die Lebensmittel aus dem Ausland importieren. Ich fühl mich damit gar nicht wohl, ich mag nämlich keinen Chinakohl“, sorgte der reimende Landwirt für Lacher.

Ein klares Statement in Reimform durfte derweil auch nicht fehlen. „Wir Bauern protestieren auch für unsere Demokratie, denn das ist jetzt so wichtig wie noch nie. Rechtsextremismus und Judenhass hat hier in Deutschland keinen Platz.“ Eine Aussage, die von allen Anwesenden mit großem Applaus unterstrichen wurde.

Sieg für die jecken Wiever

Applaus gab es schließlich auch für seine Abschiedsworte. „Jetzt ist’s genug, ich geh jetzt nach Hause. Mach jetzt vom Rathaus mal ne Pause“, ließ er seine Noch-Untertanen wissen. Denn mit den Worten „Ich sag jetzt tschüss, mach nett viel Klaaf. Sag nur noch drei Worte: Dreimal Mechernich Alaaf“ sollte seine Macht bis Aschermittwoch auf die Vussemer Tollitäten übergeben.

Prinz Tamara I. übernahm nur allzu gern den Rathaus-Schlüssel und die Abdankungsurkunde, um anschließend mit alle Mann in den Ratssaal einzuziehen.  Als Mitarbeiterin des Kreises Euskirchen stellte sie dort der Verwaltungsspitze mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Erstem Beigeordneten Thomas Hambach und Kämmerer Ralf Claßen zwar ein sehr gutes Zeugnis aus, aber auf die jecke Regentschaft bis Aschermittwoch wollte sie mit ihren Schwestern natürlich trotzdem nicht verzichten. Und somit war klar, wer das eingangs erwähnte Duell für sich entscheiden konnte: Wie es sich für Weiberfastnacht gehört, natürlich die jecken Wiever.

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Grandioser Prinzenempfang der HwK Koblenz als perfekter Auftakt für die tollen Tage

Region/Koblenz – Mehr als 500 Teilnehmer feierten ausgelassen mit beim traditionellen Prinzenempfang der Handwerkskammer (HwK) Koblenz – ein neuer Besucherrekord, wie das Organisationskomitee der beliebten Veranstaltung mitteilte. Pünktlich ab 11.11 Uhr verwandelte sich das Atrium des Zentrums für Ernährung und Gesundheit (ZEG) in einen närrischen Hexenkessel. HwK-Präsident Kurt Krautscheid taufte das Gebäude daher spontan um in „Zentrum für Ernährung und Gesundheit und für Fröhlichkeit“.

AKK-Präsident Andreas Münch (Mitte), verlieh HwK-Präsident Kurt Krautscheid (rechts) und HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich Sonderorden als Dank dafür, dass die HwK zum 200-Jahr-Jubiläum der AKK einen übergroßen OLAU-Schriftzug hergestellt hatte. Foto: Michael Jordan

Die Gäste aus dem Karneval, dem Handwerk, der Politik und Wirtschaft genossen den Prinzenempfang, der als Garant für Stunden ausgelassener Fröhlichkeit gilt. Unter anderem die Koblenzer Bürgermeisterin sowie Ehrenhandwerksmeisterin Ulrike Mohrs und das Koblenzer Original Manfred Gniffke setzten mit Hunderten Narren das Kommando eines Kinderprinzen auf der Stelle um: „Flugmodus aus – Karneval an!“

Andreas Münch, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AAK), führte zusammen mit Kurt Krautscheid höchst amüsant durch das Programm und verlieh sowohl an Krautscheid wie auch an HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich Sonderorden als Dank dafür, dass die HwK zum 200-Jahr-Jubiläum der AKK einen übergroßen OLAU-Schriftzug hergestellt hatte. Der ist seit Monaten in Koblenz an verschiedenen Standorten zu sehen und wird während des Rosenmontagszugs neben dem Schängelbrunnen stehen.

Insgesamt waren 61 Garden und stolze 25 Tollitätenpaare aus dem gesamten Kammerbezirk am Tag vor Schwerdonnerstag mit ihrem farbenfrohen und bestens gelaunten Hofstaat angereist. Sie präsentierten Tänze oder Reden und tauschten Orden aus. „Olé, olé – Fiesta hier am Rhein“, wie es die Lahnsteiner Tollitäten forderten, gab es zur Genüge und auch das Lob fürs heimische Handwerk kam nicht zu kurz – nicht nur, weil es ohne Handwerk keinen Umzugswagen für die Karnevalsum-züge und keine Berliner gäbe. Vielmehr feiern die HwK und ihre Gäste das gute Miteinander zu je-der Jahreszeit, denn „was uns verbindet ist, dass Handwerk und Karneval beide von Tradition und Leidenschaft geprägt sind!“, wie der Kowelenzer Karnevalsprinz unterstrich. Dass außerdem beide offen für Integration sind, war ebenfalls offensichtlich, denn es gab ein unablässiges Wechseln und Üben der regionalen Schlachtrufe von „Olau“ bis „Alaaf“. Gemeinsam genoss die bunte Narren-schar so bei Live-Musik, Auftritten der „Schängelmaries“, Tanz und Leckereien vom Buffet des HwK-Mensateams bis in den Nachmittag einen gelungenen Start in die tollen Tage. Und für die wünschte Kurt Krautscheid allen Gästen zum Abschluss: „Nehmt die schönen Stunden mit!“

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HARIBO spendet 350 Kilogramm Kamelle für Grafschafter Karnevalszüge

Grafschaft – Zwei Tage vor Weiberfastnacht, am 6. Februar 2024, fand im Rathaus Ringen das traditionelle HARIBO-Aufwiegen statt. In diesem Jahr stellte sich neben den jüngsten Tanzmitgliedern der lokalen Karnevalsvereine auch das Kinderdreigestirn aus Nierendorf auf die Waage. Zum achten Mal kamen am Dienstagnachmittag die Grafschafter Nachwuchsjeckinnen und -jecken zum traditionellen HARIBO-Aufwiegen im Festsaal des Rathauses in Ringen zusammen. Bei närrischer Stimmung und Karnevalsmusik stellten sich die jüngsten Tanzmitglieder der vier örtlichen Karnevalsvereine gemeinsam mit dem Kinderdreigestirn aus Nierendorf auf die Waage. HARIBO tauscht das Gesamtgewicht der jungen Pänz traditionell gegen HARIBO-Kamelle ein, die als Wurfmaterial bei den Grafschafter Karnevalszügen für süße Freude unter den Fastelovend-Feiernden sorgen.

Grafschafter Tradition in der fünften Jahreszeit

Für HARIBO ist nicht nur Karneval, sondern auch die Gemeinde Grafschaft von besonderer Bedeutung: Das im Rheinland verwurzelte Unternehmen hat seit 2018 seinen Firmensitz in Grafschaft. Nicht verwunderlich also, dass Traditionen wie diese eine Herzensangelegenheit für HARIBO sind: „Als leidenschaftliche Fans der fünften Jahreszeit freuen wir uns in jeder Session auf kreative Kostüme, strahlende Gesichter und bunte Kamelle. Für uns ist es Ehrensache, dass wir mit dem Aufwiegen das jecke Treiben in unserem Heimatort unterstützen“, sagt Sarah Honsálek, Head of Communications bei HARIBO Deutschland.

350 Kilogramm süße Ausbeute für die Grafschafter Karnevalszüge

Seit dem ersten Aufwiegen wurden in Grafschaft rund 1,8 Tonnen Wurfmaterial aufgewogen und gespendet – nun kommen für die Session 2023/2024 noch einmal 350 Kilogramm hinzu. Gegen Kamelle aufgewogen wurde in diesem Jahr das Kinderdreigestirn vom Nierendorfer Möhnenverein: Prinzessin Sophia I., Jungfrau Sina I. und Bauer Ben I.. Außerdem stellten sich die jeweils jüngsten Tanzmitglieder der Nierendorfer Möhnen, des Möhnenvereins Gelsdorf, der Ringener Wendböggele und der Fidelen Möhnen Birresdorf mit auf die Waage. Das Eckendorfer Erwachsenendreigestirn sorgte dabei mit einer Gesangseinlage für eine Extraportion karnevalistische Stimmung. Mit tatkräftiger Unterstützung von Michael Schneider, Erster Beigeordneter der Gemeinde Grafschaft, dem Goldbären Walking Act und Sarah Honsálek, Head of Communications bei HARIBO Deutschland, kamen stolze 319 Kilogramm zusammen. Florian Koch, 1. Vorsitzender der KG Ringener Wendböggele e.V., freut sich über das aufgerundete Ergebnis von 350 Kilogramm Kamelle für die Vereine: „Es wäre kein echter Fastelovend ohne die alljährliche Aufwiegen-Tradition von HARIBO. Wir freuen uns riesig auf die bevorstehenden närrischen Tage – und dafür haben wir jetzt ordentlich HARIBO-Kamelle im Gepäck. So zaubern wir den Närrinnen und Narren, die unsere Karnevalszüge besuchen, wie jedes Jahr ein großes Lächeln ins Gesicht.“

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Michael Höhn zum Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters in Zülpich gewählt

Zülpich – Der Rat der Stadt Zülpich hat in seiner gestrigen Sitzung (06. Februar 2024) Michael Höhn einstimmig zum Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters Ulf Hürtgen bestellt. Der 45 Jahre alte Merzenicher folgt damit auf den Beigeordneten Ottmar Voigt, der dieses Amt seit 2016 ausübt und dessen Amtszeit am 23. Februar 2024 endet. Michael Höhn wird die Position als Allgemeiner Vertreter voraussichtlich ab 01. April 2024 übernehmen.

Michael Höhn, Jahrgang 1978, ist seit über 25 Jahren auf kommunaler Ebene im öffentlichen Dienst tätig. Neben seiner Qualifikation als Verwaltungsfachwirt bringt er auch langjährige Führungserfahrung mit. Derzeit ist Höhn bei der Kolpingstadt Kerpen (Rhein-Erft-Kreis) als Dezernent für die Bereiche Personal, Organisation, IT und Digitalisierung, Projektmanagement sowie für das Fördermittelmanagement verantwortlich. Zuvor war er in Kerpen Amtsleiter für die Bereiche Tiefbau und Grünflächen. Bis zum Jahr 2020 leitete er bei der Gemeinde Merzenich (Kreis Düren) den Fachbereich Bürgerdienstleistungen und Soziales. In dieser Funktion war er unter anderem für die Schulen und gemeindeeigenen Kindergärten, für das Ordnungsamt (inklusive Bürgerbüro und Standesamt) sowie für das Sozialamt verantwortlich. Michael Höhn ist verheiratet und dreifacher Vater und bezeichnet sich selbst als „leidenschaftlichen Läufer und Radfahrer.“

„Ich danke dem Stadtrat und Bürgermeister Hürtgen für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Der besonderen und herausfordernden Aufgabe bin ich mir bewusst, freue mich aber auch darauf, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Zülpich meine bisherigen Erfahrungen in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat, dem Verwaltungsvorstand und den Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stellen zu dürfen“, sagte Höhn nach seiner Wahl.

Erster Gratulant war Bürgermeister Ulf Hürtgen: „Mit Michael Höhn hat die Stadt Zülpich einen absoluten Verwaltungsfachmann für das Amt des Allgemeinen Vertreters gewonnen, der uns in den gemeinsamen Gesprächen auch menschlich überzeugt hat. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit!“

Für Ottmar Voigt wird der 23. Februar also der letzte Arbeitstag als Beigeordneter der Stadt Zülpich sein. Vollends in den Ruhestand verabschieden wird sich der 67 Jahre alte Schwerfener allerdings noch nicht. Er wird der Stadt Zülpich bis auf Weiteres bei Bedarf in beratender Funktion erhalten bleiben. Voigts Nachfolge in der Funktion als Kämmerer ist bekanntlich schon seit Längerem geklärt. Bereits seit Juni 2022 leitet Christian Antons den Geschäftsbereich Finanzen und wurde als solcher zum stellvertretenden Kämmerer bestellt.

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„eezy“ mit Bus & Bahn durch Stolberg

Stolberg – Mit eezy ab sofort für 1,41 Euro durch alle Stolberger Stadtteile – „eezy“, der besonders einfach und spontan nutzbare elektronische Tarif (eTarif) für NRW, ist jetzt in Stolberg noch günstiger. Mit „eezy“ gehört die Suche nach dem passenden Tarif der Vergangenheit an: Wer den eTarif nutzen möchte, muss nach erfolgter Registrierung in den Apps movA oder naveo lediglich vor dem Einstieg in Bus oder Bahn in der App einchecken. Unterwegs dient ein QR-Code im Rahmen von Ticketkontrollen als Nachweis. Erst bei der Ankunft am Ziel checken Fahrgäste wieder aus. Fertig! Die App rechnet nach dem finalen Halt automatisch ab. Und das besonders fair auf Basis der zurückgelegten Luftlinienkilometer zwischen Start- und Zielhaltestelle und im AVV nie mehr als eine einzelne Fahrt im klassischen Tarif – häufig sogar weniger. Somit ist „eezy“ besonders für Gelegenheitsfahrgäste attraktiv, da keinerlei Tarifkenntnisse notwendig sind.

Bisher sind Stolberger:innen mit dem City-Tarif Stolberg für 1,80 Euro am günstigsten mit Bus & Bahn unterwegs. Die Stadt Stolberg möchte zusätzlich den Smartphone-basierten eTarif attraktiver gestalten und bietet jetzt einen rabattierten eTarif für das Stadtgebiet an: Fahrgäste zahlen für innerstädtische Fahrten ausschließlich den Grundpreis von 1,41 Euro, egal, wie lang die Fahrt ist. Der Preis für die gefahrenen Luftlinienkilometer wird von der Stadt Stolberg übernommen. Bürgermeister Patrick Haas betont die Verbesserung für den ÖPNV in Stolberg: „Die Stärkung des ÖPNV hängt nicht nur vom Fahrtenangebot ab, an dessen Ausweitung und Anpassung wir aktuell intensiv arbeiten, sondern auch vom Preis und maximal unkomplizierten Tickets. Wir machen mit dem eezy-Ticket in Stolberg den ÖPNV attraktiver. Genau das ist und bleibt mein Ansatz in der Mobilitätswende: Wir verbieten nicht, sondern verbessern die Angebote im ÖPNV, für das Fahrrad und andere Mobilitätsformen.“

„eezy“ kann in allen Bussen und Bahnen in NRW genutzt werden. Bei eezy profitieren Fahrgäste von einem monatlichen Preisdeckel in Höhe von 49 Euro. Dadurch wird verhindert, dass Fahrgäste für Fahrten mit „eezy“ durch NRW mehr als 49 Euro im Monat zahlen. So sind die Kosten pro Monat nicht höher als beim Kauf eines Deutschlandtickets.

Alle Infos zum eezy-Ticket findet man auf avv.de/eezy und aseag.de.

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Tollitäten gaben sich in Euskirchen die Klinke in die Hand

Euskirchen – Eine schöne Tradition wurde am vergangenen Sonntag in Euskirchen gefeiert. Die Tollitäten der Kreisstadt kamen zusammen, um sich und ihre Mottos im Ratssaal des Rathauses zu präsentieren. Außerdem verlieh Bürgermeister Sacha Reichelt zwei Stadtorden an verdiente Karnevalisten aus der Kreisstadt.

Acht Vereine hatten ihre Dreigestirne, Prinzenpaare, Regenten, Prinzen, Prinzessinnen und Küfer mitgebracht, die sich dem Publikum aus Karnevalsvereinen, Rat und Verwaltung vorstellten.

Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des Stadtordens. Üblicherweise schlägt die Karnevalsgesellschaft der Euskirchener Tollität einen potenziellen Ordensträger vor. Das hatte die Euskirchener Narrenzunft auch getan – und so wurde Rainer Virnich ausgezeichnet, unter anderem für seine Unterstützung der Tanzgruppe Euphorie, die dann als Dankeschön einen tollen Auftritt hinlegte.

Des Weiteren wurde Colette Leber, Urgestein der IG Südstadt für ihr langjähriges und großes Engagement mit dem Orden ausgezeichnet. Bürgermeister Sacha Reichelt bedankte sich bei den Ordensträgern für ihr großes Engagement für den Karneval.

„Ohne euch geht es nicht“, betonte der Bürgermeister mit Blick auf die vielen ehrenamtlich tätigen Menschen im Saal, die den Karneval in Euskirchen so bunt und lebendig gestalten.

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Kreis Düren verabschiedet Kreisdezernenten in den Ruhestand

Düren – 34 Jahre lang war Hans Martin Steins für den Kreis Düren tätig, davon 23 Jahre als Dezernent und später als leitender Kreisvermessungsdirektor. Nun beginnt sein Ruhestand.  „Sie haben in Ihrer langen, erfolgreichen Laufbahn zahlreiche gute Akzente gesetzt“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Hans-Martin Steins habe sich immer über die Maße engagiert und dabei viele Veränderungsprozesse im Haus angestoßen und begleitet. „Es wird nicht leicht werden, die nun entstehende Lücke zu füllen“, betonte der Landrat. Steins leitete das Dezernat V, zu dem das Amt für Geoinformationen und Liegenschaftskataster, Bauordnungsamt, Amt für Tiefbauangelegenheiten, Verkehrslenkung und Wohnungsbauförderung sowie das Umweltamt zählen. Insgesamt war er zuletzt für 155 Mitarbeitende zuständig.

„Es ist für mich heute ein besonderer Tag“, sagte Hans-Martin Steins bei seiner Verabschiedung. Er bedankte sich für die „vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen“ und die Möglichkeiten, „beim Kreis Düren auf unterschiedlichen Gebieten zu gestalten“. Der Nörvenicher Bürgermeister Dr. Timo Czech, der im Namen der Kreis Dürener Hauptverwaltungsbeamten sprach, lobte Hans-Martin Steins als einen immer lösungsorientierten und kompromissbereiten Fachmann, der immer „mittendrin war“, um Entwicklungen voranzutreiben.

Geboren wurde Hans Martin Steins in Geilenkirchen. Nach seinem Grundwehrdienst und Studium der Fachrichtung Vermessungswesen an der RWTH Aachen setzte der heute 65-Jährige sein Studium an der Universität Bonn fort. Danach absolvierte er den Vorbereitungsdienst für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst beim Regierungspräsidenten Köln und wurde Kreisvermessungsrat beim Ennepe-Ruhr-Kreis. Am 1. August 1990 begann er schließlich als Kreisvermessungsrat seinen Einsatz im Vermessungs- und Katasteramt des Kreises Düren. Darauf folgte die Leitung des Sachgebietes „Vermessung“ und die Beförderung zum Kreisobervermessungsrat sowie später die Leitung des Vermessungs- und Katasteramtes. 1999 wurde Hans Martin Steins Kreisvermessungsdirektor und 2001 der Leiter des damaligen Dezernates IV. Seit Beginn 2022 war er ebenfalls für die organisatorische Optimierung des Dezernats V zuständig.

„Es war eine spannende Zeit“, sagte der Jetzt-Ruheständler, der aber längst weiß, wie er seine Zeit verbringen wird. Er möchte unter anderem reisen, mehr Sport machen oder mehr Motorradfahren. Zudem wird Hans-Martin Steins nicht so ganz gehen beim Kreis Düren; er wird weiter für die Dürener Deponie Gesellschaft arbeiten, wie er das bisher auch schon tat.