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Der Heilige Nikolaus auch zu Gast in Müllenborn

Müllenborn, 11.12.2020 – Trotz erschwerter Besuchsbedingungen ließ es sich der Heilige Nikolaus mit seinem Gefolge  nicht nehmen, den Kindern in Müllenborn ein Besuch abzustatten und sie reich zu beschenken. Doch anders als in den vergangenen Jahren, kam St.-Nikolaus dieses Jahr nicht mit dem Pferdeschlitten, sondern engagierte eine schön geschmückte Pferdekutsche, gezogen von einem Oldtimer-Trak. An ihren glücklichen Gesichtern und fröhlichen Augen konnte der Nikolaus erkennen, wie glücklich die Kinder über diese Überraschung waren.

Der Dank gilt selbstverständlich dem Heiligen Nikolaus (René Weber) sowie seinem Gefolge (Nicole Dienhart, Natalie Broich und Frank Koch) für ihren ehrenamtlichen, engagierten Einsatz. Ein herzliches Dankschön auch dem Spender der Tüten, unserem Jagdpächter Carl-Conrad Bolten, der auch die Senioren des Dorfes mit einer gut gefüllten Nikolaus-Tasche erfreute. Angemessene Unterstützung fand die allseits gelobte Aktion auch bei der Jagdgenossenschaft Müllenborn.

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Tourismus

LVR-Freilichtmuseum Kommern transloziert Gebäude aus Mechernich-Roggendorf

Mechernich-Kommern, 11.12.2020 – Erweiterung der Baugruppe „Marktplatz Rheinland“ schreitet voran. Am Mittwoch, den 09.12.2020 gegen 10:00 Uhr, konnte aufgeatmet werden. Die spektakuläre Translozierung eines Gebäudeteils, aus dem benachbarten Roggendorf, wurde erfolgreich durchgeführt.

Translozierung Roggendorf. Transport Auffahrt zur Baugruppe „Marktplatz Rheinland“. Foto: Alina Hilbrecht/LVR

Das obere Stockwerk, des giebelständigen Gebäudes, das 1808 als Stockwerkbau errichtet wurde, wurde dabei vom Erdgeschoss gelöst und auf einem Tieflader platziert. Dieser transportierte das Stockwerk in der Nacht zu Mittwoch zur alten Museumsauffahrt an der Toni-Steingass-Straße. Am nächsten Morgen wurde ein zusätzliches Zugfahrzeug an den Tieflader angehängt und mit gemeinsamer Kraft fuhr der Transport die steile Auffahrt zur Baugruppe „Marktplatz Rheinland“ hinauf. Gegen 10.00 Uhr konnte dann das „Paket“ auf dem Marktplatz Rheinland abgeladen werden.

Das restliche Gebäude, also das untere Stockwerk, wird übrigens nicht an einem Stück transportiert, sondern althergebracht abgetragen und vor Ort im Freilichtmuseum Kommern wiederaufgebaut. Das untere Stockwerk wird zerlegt, da hier viele Reparaturen und Restaurierungen nötig sind.

Das Haus diente viele Jahre zu Wohnzwecken und ist eines der typischen Fachwerkgebäude, wie sie vielfach an den Dorf- und Marktplätzen in Rheinland zu finden waren. Am Marktplatz Rheinland soll das Fachwerkhaus aus Roggendorf als Anschlussbebauung neben dem Torhaus aus Schöneseiffen stehen.

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Tourismus

Trier: Bester Weihnachtsmarkt in Deutschland als Reiseziel 2021 – Tourismusportal rief weltweit zu einer Online-Abstimmung auf

Region/Trier/Brüssel, 11.12.2020 – Reisende aus insgesamt 121 Ländern haben in diesem Jahr unter 20 nominierten Weihnachtsmärkten aus ganz Europa ihre Favoriten ausgewählt. Der Trierer Weihnachtsmarkt hat bei dieser Online-Abstimmung die meisten Stimmen (7.622) in Deutschland erzielt. Trier erhält damit den Titel: „Bester Weihnachtsmarkt in Deutschland 2021“ der Tourismusplattform „European Best Destinations“. Den ersten Platz in Europa errang Basel mit 14.201 Stimmen. Der Trierer Weihnachtsmarkt kam erstmals unter die TOP TEN und landete europaweit auf der sechsten Position.

Die Tourismusplattform mit Sitz in Brüssel ruft seit 2009 zur weltweiten Online-Abstimmungen auf und erstellt sogenannte „Bucket-Listen“ für das Internet. Zehn Tage lang haben sich im Dezember insgesamt 101.908 Reisende beteiligt. Trotz der Absagen zahlreicher Weihnachtsmärkte, aufgrund der Corona-Pandemie in Europa, hatte das Online-Portal erneut eine Abstimmung durchgeführt und befragte die Teilnehmer nach ihrem Lieblingsreiseziel für das nächste Jahr.

„In dieser Zeit sollte es uns und ganz Trier Hoffnung für 2021 geben. Zugleich sehen wir dies als Motivation im nächsten Jahr unsere Gäste auf dem Hauptmarkt und Domfreihof gemeinsam mit unseren Marktbeschickern erneut zu begeistern“, erklärt Veranstalterin Angela Bruch von der Arbeitsgemeinschaft Trierer Weihnachtsmarkt zum Ergebnis der Abstimmung.

Die weiteren Platzierungen für 2021 sind in Deutschland: Dresden mit 6.803 Stimmen, Rothenburg mit 896 Stimmen und Nürnberg mit 705 Stimmen. Die TOP-TEN in Europa sind: Basel, Budapest, Posen, Wien, Brüssel, Trier, Dresden, Madeira, Tiflis und Manchester.

Weitere Ergebnisse auf: https://www.europeanbestdestinations.com/christmas-markets/

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Wirtschaft

Mehr Sicherheit für die jungen Fahrer in der Region – dank der Stiftung der Volksbank Eifel eG und den Einrichtungen des Hauses der Jugend in der Eifel

Bitburg, 11.12.2020 – Kinder und Jugendliche zu fördern, verlangt nicht nur pädagogisches Geschick, sondern auch finanzielle Unterstützung. „Unser Ziel ist es, dass jedes Kind und jeder Jugendliche in unserer Eifel unter den bestmöglichen Voraussetzungen aufwachsen und lernen kann. Dabei ist es unser Antritt, mit den Stiftungserträgen vor allem Projekte zu fördern, die junge Menschen stärken in dem, was sie können und was sie bewegt“, so Michael Simonis, Stiftungsvorstand.

Die 2007 gegründet Stiftung der Volksbank Eifel eG konnte bis dato allein aus ihren Stiftungserträgen rund 168 Projekte mit insgesamt 350.000 Euro fördern – ohne dass das Stiftungsvermögen davon angetastet wurde.

2020 bildete die Förderung der Einrichtungen des Hauses der Jugend in Bitburg, Prüm und Gerolstein den Förderschwerpunkt. So konnten über 60 junge Fahrer fast ohne eigenen finanziellen Aufwand an einem „Junge Fahrer Training“ der Kreisverkehrswacht in Trier teilnehmen.

„Die jungen Fahrer nehmen direkt nach der bestandenen Führerscheinprüfung aktiv am Straßenverkehr teil. Da die Routine, Erfahrung und Sicherheit in kritischen Situationen noch fehlen, ist es sehr wichtig, durch ein Fahrsicherheitstraining auf mögliche reale Gefahren beim Autofahren vorbereitet zu werden“, so Diana Brech-Regelski, Stiftungsvorstand.

Alle Teilnehmer erlebten bei dem Fahrtraining unter kontrollierten Bedingungen brenzlige Situationen und bekamen wertvolle Tipps, diese zu meistern. Die jungen Fahrer hatten viel Spaß und konnten gleichzeitig etwas für ihre Sicherheit tun und auf den Ernst des Verkehrslebens vorbereitet werden. „Es ist wichtig, dass die jungen Leute die Grenzen ihres Fahrzeugs und ihrer fahrerischen Möglichkeiten kennen. Durch das Üben von Fahrtechniken verbessern sie ihre Fahrzeugbeherrschung und steigern damit ihre Fahrsicherheit. Wir sind stolz darauf, durch unsere Stiftungsmittel dieses tolle Angebot des Hauses der Jugend in Bitburg und in Gerolstein ermöglicht zu haben.“

Insgesamt wurden 12 Einrichtungen mit insgesamt 40.300 Euro durch die Stiftung im Geschäftsgebiet der Volksbank Eifel eG unterstützt. Folgende Einrichtungen gehörten zu den Förderempfängern:

Förderempfänger Projekt
Haus der Jugend Bitburg Programm 2020 u.a. Junge Fahrer Training
Haus der Jugend Gerolstein Programm 2020 u.a. Junge Fahrer Training
Haus der Jugend Prüm Erneuerung Medienausstattung
Kindertagesstätte St. Peter Neidenbach Erneuerung Spielgelände
Kindertagesstätte Bitburg-Mötsch Bewegungsparcours
Kath. Kindertageseinrichtung St. Michael Sülm Bewegungsbaustelle
Kath. Kindertageseinrichtung St. Antonius v. Padua Jünkerath Neugestaltung Spielgelände
Grundschule Bitburg-Süd Coolnesstraining
Grundschule Rittersdorf Hochbeete für den Schulgarten
Astrid-Lindgren-Schule Prüm Neugestaltung Schulhof
Hubertus-Radar-Förderzentrum Gerolstein Neugestaltung Snoezelraum
Ortsgemeinde Stadtkyll Errichtung einer PUMPTRACK

 Ausblick 2021:

2021 bilden die Jugendfeuerwehren des Geschäftsgebiets den Förderschwerpunkt der Stiftung der Volksbank Eifel eG:

Aufgrund der demografischen Entwicklung in unserer Gesellschaft ist es für unsere Feuerwehren sehr wichtig, Kinder und Jugendliche als Nachwuchs zu gewinnen. Feuerwehr bedeutet vor allem auch Teamarbeit, daher wird das Zusammengehörig-keitsgefühl innerhalb der Jugendfeuerwehr ganz besonders gefördert. Die Kinder und Jugendlichen lernen und erleben durch ihr Engagement Teamgeist, Kameradschaft und Fairness. Werte, die heutzutage immer wichtiger werden und leider nicht mehr selbstverständlich sind. In der Jugendarbeit wird hier besonderer Fokus auf die sozialen Aspekte gelegt. Wichtig ist aber auch, dass Spaß, Aktion und Abenteuer nicht zu kurz kommen. Die Stiftung der Volksbank Eifel eG unterstützt daher die Teambildungsmaßnahmen in den Jugendfeuer-wehren im kommenden Jahr mit einem Förderwettbewerb.

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Junior Uni Daun: Ein Wahrzeichen für Stadt Daun

Daun, 11.12.2020 – „Dies ist ein zukunfts- und richtungsweisendes Projekt für unsere Kreisstadt Daun“. Stadtbürgermeister Friedhelm Marder fand direkt zu Beginn der am 03.12. abgehaltenen Stadtratssitzung die richtigen Worte für das, was die LEPPER Stiftung auf dem Gelände der ehemaligen Brotfabrik im „Alter Weg“ plant.

Das Modell der Junior Uni Daun, welches das mit der Bauplanung beauftragte Architekturbüro GNA aus Wuppertal erarbeitet hat, zeigt, wie hervorragend sich die Junior Uni Daun in die Landschaft einfügt. Besonders das Hauptgebäude sticht mit seinem farbenfrohen Design heraus und setzt damit einen städtebaulichen Akzent. Das Architektenbüro GNA hat bereits das Gebäude der Junior Uni Wuppertal entworfen und damit der Stadt Wuppertal neben der Wuppertaler Schwebebahn zu einem weiteren Wahrzeichen verholfen. Foto: © GNA Architekten, Wuppertal.

Noch vor der Abstimmung meldete sich Julia Gieseking (SPD-Stadtratsmitglied und künftige Landrätin) zu Wort und unterstrich, dass das, was die LEPPER Stiftung für Daun plant, herausragend sei: „Auch die Architekten haben eine phantastische Arbeit geleistet. Die Junior Uni wird ein Wahrzeichen für Daun“, so Gieseking.

Auch CDU-Stadtratsmitglied Dieter Oster fand vor der Abstimmung lobende Worte für das Projekt: „Was die LEPPER Stiftung in die Tat umsetzt, ist ein Leuchtturmprojekt für Daun. Eine tolle Sache, die hier entsteht“.

Junior Uni Daun wird ein außerschulischer Lern- und Erlebnisort

Bei der Junior Uni Daun handelt es sich um einen außerschulischen Lern- und Erlebnisort nach dem erfolgreichen Vorbild der Junior Uni Wuppertal, welche bundesweit höchste Anerkennung erlangt und sich inzwischen zu einem Wahrzeichen Wuppertals entwickelt hat. Hier lernen und forschen junge Menschen im Alter zwischen vier und zwanzig Jahren freiwillig und ohne Notendruck in Kursen rund um die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik, Kunst und Kultur. Errichtet werden wird die Junior Uni Daun auf dem ehemaligen Gelände der Brotfabrik im „Alter Weg“ Daun. Auf dem bisherigen, grauen Fabrikgelände entsteht ein attraktiver und belebter Ort, dessen Park- und Grünanlagen (inkl. Kinderspielplatz) auch von den Anwohnerinnen und Anwohnern genutzt werden können.

Zu hundert Prozent durch die LEPPER Stiftung finanziert und getragen

Die Junior Uni Daun wird zu hundert Prozent durch die LEPPER Stiftung finanziert und getragen. In Kooperation mit allen bereits bestehenden Bildungseinrichtungen wie Schulen und Hochschulen stärken leidenschaftlich engagierte und authentische Dozentinnen und Dozenten mit pädagogischer Kompetenz das Selbstbewusstsein der jungen Besucher und qualifizieren sie – ausdrücklich unabhängig vom Einkommen und Sozialstatus der Familien – zum besseren späteren Einstieg in Berufsbildung oder Studium. In kleinen Gruppen wird lebenslanges Lernen gelehrt, mit Freude – ohne Aufnahmeprüfungen und Zeugnisse, durch konkretes Experimentieren und Forschen im Team, ausdrücklich auch durch die Vermittlung von Wertvorstellungen, Respekt vor jeder Form des Lebens und dem nachhaltigen Schutz der Umwelt.

Hier fügt sich das Konzept der Junior Uni Daun nahtlos ein in die Agenda 2030 des UNESCO Geopark Vulkaneifel, mit den Aspekten, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und internationale Partnerschaft und Wissenstransfer. Überdies wird die Junior Uni Daun durch das praxisorientierte und heimatverbundene Bildungskonzept dazu beitragen, junge Menschen als qualifizierte Nachwuchskräfte für Unternehmen in der Region Daun zu binden. Hierdurch trägt die Junior Uni Daun langfristig und nachhaltig zur Unterstützung der Unternehmen vor Ort im Fachkräftewettbewerb bei und wirkt positiv auf den Erhalt und die Steigerung der regionalen Wirtschaftskraft und Lebensqualität ein.

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Wirtschaft

#handelmacht-Innenstadt: Auch die Verwaltung in Mayen setzt ein Zeichen

Mayen, 11.12.2020 – Auch die Stadtverwaltung Mayen beteiligt sich an der Aktion #handelmachtinnenstadt“ des Handelsverbandes Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz e. V. und möchte damit dem Handel vor Ort noch mehr Stimme und Gesicht verleihen, um der Politik zu zeigen, dass es in den derzeitigen Diskussionen nicht nur um Zahlen und gute Argumente geht, sondern um Menschen mit ihrem Mut und Engagement vor Ort.

Daher haben auch Oberbürgermeister Dirk Meid und Wirtschaftsförderin Christina Wolff ein Foto mit dem Hashtag gemacht, welches nun auf der Homepage des Handelsverbandes und anderen Onlinemedien publiziert wird.

„Wir möchten mit dieser Aktion den Einzelhandel vor Ort unterstützen und ein Zeichen setzen, dass wir uns mit unseren Gewerbetreibenden identifizieren und ihre Sorgen und Nöte teilen“, so OB Dirk Meid und Christina Wolff unisono.

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Mysterium um Jesus-Kreuz gelöst

Mechernich-Urfey, 11.12.2020 – Alle zehn Namen vom schwärzesten Tag Urfeys endlich auf Buntsandstein verewigt – Ortsvorsteher Björn Wassong zog „Heimatscheck“ an Land und recherchierte im Netz und im Ort nach historischen Fakten – Steinmetze vom Mechernicher Familien- und Traditionsbetrieb Simons setzten verloren geglaubte Teile wieder zusammen.

Das Jesus-Christus-Kreuz und die Tafel unter der großen Kiefer sollten eigentlich an den schwärzesten Tag des 36-Seelen-Ortes erinnern. Doch von beidem war nicht mehr viel übrig. Nur der sie umgebende Zaun hielt dem Zahn der Zeit noch wacker stand.

Björn Wassong, Ortsvorsteher von Weyer und Urfey, sorgte nun dafür, dass die Gedenkstätte wieder Instand gesetzt wurde. Vor allem aber konnte er nach detektivischer Spürarbeit bis dahin fehlende Puzzlestücke zusammensetzen.

Gute Arbeit zur Restaurierung der Gedenkstätte leisteten, v.l.: Tobias Lennartz, Beate Simons, Martin Stoffels (alle drei Steinmetzwerkstätte Simons in Mechernich) sowie Ortsvorsteher Björn Wassong. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Bei Spaziergängen sei ihm die Gedenkstätte am kleinen Straßenzug in Urfey das erste Mal aufgefallen, berichtet er. Da war sie noch stark heruntergekommen, das Gras und Unkraut hochgewachsen. Dass das Mahnmal beschädigt war, sei er erst ein paar Tage später bei näherem Hinsehen erkannt.

Zufällig kontaktierte ihn just in dieser Zeit Michael Simons vom Mechernicher Steinmetzbetrieb Simons. Der war auf der Suche nach der Heimat eines Kreuzes, von dem zwei Jahre lang ein Stück in seiner Werkstatt unerkannt schlummerte. Und so nahm die Aktion rund um das insgesamt 2,5 Meter hohen Denkmals ihren Lauf.

„Mir fiel sofort die Aktion Heimatscheck ein“, so Wassong. Er tippte den Antrag für die NRW-Landesförderung direkt in die Tasten seines Computers und erhielt postwendend die Bewilligung über 2.000 Euro. Die Restaurierung des, wie sich herausstellte, infolge eines Sturms und heruntergefallenen Astes 2018 stark beschädigten Denkmals, konnte also starten.

Außerdem stand immer auch eine hölzerne Tafel dem Urfeyer Kriegerdenkmal zur Seite. „Was aber sehr in die Jahre gekommen war“, so Wassong. Leider, denn dort waren einst die sogenannten Totenzettel der gefallenen Soldaten verewigt. Die darauf befindlichen Daten und Bilder waren inzwischen aber bis zur Unkenntlichkeit verwittert.

Nur durch Zufall auf Foto gestoßen

Auf der Suche nach mehr Informationen tummelte sich Wassong also im Internet. „Das Internet weiß ja komischerweise alles“, so Wassong schmunzelnd, der wahrlich Glück hatte: „Im Netz bin ich zufällig auf ein Foto eines Wanderers gestoßen, der mal vor Jahren diese Gedenktafel im Detail fotografiert hat. Da konnte man die Namen noch genau erkennen.“ Ein Gefühl, wie Weihnachten und Geburtstag zusammen, machte sich angesichts dieser „Beweislage“ breit.

In der Ortschronik, die vor 25 Jahren für „1125 Jahre Weyer“ von Anton Könen erstellt worden war, fand er außerdem mehr Hintergrundinformationen zum Kreuz. Die älteste Mitbürgerin Sibilla Kreuser erzählte ihm ihre Geschichte als heute 93-jährige Zeitzeugin. Ihr inzwischen verstorbener Mann hatte sich jahrzehntelang aufopferungsvoll um das Ensemble gekümmert und auch zum Beispiel den heute noch erhaltenen, hübschen Blumenkasten eigenhändig dafür gegossen.

Bei ihr konnte Wassong auch eine Chronik fotografieren, die früher im Schaukasten zu lesen gewesen sein muss. Diese berichtete vom Bombenangriff, der Urfey am 5. Januar 1945 um 13 Uhr traf. Wassong dazu: „An diesem Tag sind hier im Urfeyer Tal Bomben runtergegangen, angeblich hat man sich vermutlich vertan oder etwas vermutet, was hier gewesen sein soll, aber gar nicht war.“ Gerüchten zufolge sollte stattdessen eigentlich die Urfter Bahnlinie bombardiert werden.

Schwere Verwüstungen

Den kleinen Ort traf es schwer. „Es hat schwere Verwüstungen gegeben und auch zehn Todesopfer“, sagt Wassong. Darunter auch die Familie Bernhard Zingsheim, deren Vorfahr das Kreuz 1895 gestiftet und aufgestellt hatte, bei diesem Bombenangriff nahezu ausgelöscht worden – nur ein Sohn überlebte das Unglück. Andere waren sogar zu ihrem Schutz in das sicher erscheinende, idyllisch im Feybachtal gelegene Urfey evakuiert worden, wie Frau Schröder aus Gemünd, außerdem auch eine evakuierte Mutter mit ihren Kindern. Sie alle überlebten den Angriff nicht.

„Drei Namen blieben noch offen“, so Wassong. Bei weiteren Recherchen sei er dann auf einen Zeitungsartikel über Albert Velser von 2015 gestoßen. Der Heimatforscher habe anhand der Kirchenchronik herausgefunden, welche Namen fehlten, nämlich Arnold Thelen aus Kall und zwei russische Zwangsarbeiterinnen, Alexandra Schura und Alexandra Timoschine. Auf der neuen Tafel wurden jetzt auch ihre Namen auch eingraviert.

„Ich bin froh, dass neben den Namen der gefallenen Soldaten jetzt endlich auch alle zehn zivilen Opfer gemeinsam auf der neuen Tafel verewigt werden konnten“, so Wassong. Um weitere anfallende Kosten zu stemmen, unterstützten auch ortsansässige Firmen sowie Wassong selbst das Projekt finanziell. Im Frühjahr sollen außerdem noch der Zaun und eine weitere Infotafel aufgehübscht werden.

Auch Beate Simons, Steinmetzin in vierter Generation der Steinmetzwerkstätten Simons, die gemeinsam mit den beiden Steinmetz-Kollegen Tobias Lennartz und Martin Stoffels das Projekt handwerklich umgesetzt hat, ist glücklich: „Wir sind immer froh, wenn wir so ein tolles Projekt realisieren dürfen und sich Leute vor Ort um den Erhalt solcher Gedenkstätten kümmern.“ Schön finde sie auch, dass man das Mysterium um das Kreuz endlich hat lösen können. So sei zusammengekommen, was zusammengehöre.

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Kostenfreies Parken an den Advents Wochenenden in der Mayener Innenstadt!

Mayen, 11.12.2020 – Wie schon im vergangenen Jahr wird die Parkregelung auf den gebührenpflichtigen Parkplätzen in der Mayener Innenstadt in der Adventszeit geändert.  Seit Freitag, 27. November, kann an den Wochenenden freitags ab 14 Uhr sowie samstags ganztägig auf allen überirdischen Parkflächen in der Innenstadt inklusive der Straßen Alleestraße, Koblenzer Straße ab Alleestraße, Habsburgring, Boemundring und St. Veit Straße bis Alleestraße gebührenfrei geparkt werden.

Diese Aktion ist ein Angebot der städtischen Gremien und der Stadtverwaltung Mayen an die Bürger und zur Unterstützung des Handels in der Mayener Innenstadt wie auch der Dienstleistungsbetriebe, wie z.B. Friseure. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 20. November 2019 auf Vorschlag der Verwaltung beschlossen.

Auf die schnelle noch die letzten Weihnachtsgeschenke besorgen, im Mayener Lichterglanz flanieren und besonders die weihnachtlichen Bepflanzungen rund um die Brückenstraße und das Brückentor, all das lädt zu einem gemütlichen Bummel ein – fernab vom vorweihnachtlichen Einkaufsstress, wie man ihn aus Großstädten kennt.

„Einkaufen in Mayen in der Vorweihnachtszeit ist attraktiv. Wir haben eine Vielzahl an Fachgeschäften, in denen der Service am Kunden an erster Stelle steht und gerade in der jetzigen Zeit sollten wir unsere Mayener Einzelhändler unterstützen und auf den Kauf im Internet verzichten. Und dank der kostenfreien Parkmöglichkeiten kann man sich beim Stöbern nach Geschenken auch Zeit lassen und den Einkaufsbummel noch mit einem Abstecher zum Mayener Weihnachtszauber verbinden“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Ein besonderes Einkaufserlebnis verspricht das Christmas-Shopping am 17. Dezember. An diesem Abend haben die Geschäfte und natürlich auch der Weihnachtszauber bis 22 Uhr in Mayen geöffnet.

Mehr Infos unter https://www.mayen.de/Kultur-und-Maerkte/Feste/Advent-in-Mayen/Weihnachtszauber-in-der-Eifelstadt/

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Arbeiterwohlfahrt Meckenheim erfüllt Kinderwünsche

Meckenheim, 11.12.2020 – Sozialer Dienst der städtischen Jugendhilfe gibt Geldspende an bedürftige Familien weiter. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Meckenheim setzt auch in dieser Vorweihnachtszeit ihre Tradition fort und verteilt einen Teil des Erlöses ihrer Schuh- und Kleiderstube an Meckenheimer Familien. Noch vor den Festtagen trafen sich die AWO-Vorsitzende Barbara Heymann und Anita Grundmann von der Schuh- und Kleiderstube mit Jürgen Elsen-Bollig, um dem Teamleiter des Sozialen Dienstes der Jugendhilfe der Stadt Meckenheim die Geldpräsente – in diesem Jahr in Höhe von 1.000 Euro – zu überreichen. Gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen wird er umgehend dafür sorgen, dass die Geschenke zu den von ihnen betreuten Familien gelangen. Die eingesetzten sozialpädagogischen Fachkräfte kennen die Sorgen und Nöte der Familien, aber auch ihre Verdienste und Anstrengungen.

Insgesamt 13 Familien mit 23 Kindern erhalten einen Umschlag. Der Nachwuchs kann sich damit einen kleinen Wunsch erfüllen, sodass das eine oder andere lang ersehnte Spielzeug unter dem Weihnachtsbaum liegen dürfte.

Die Damen von der AWO berichteten bei ihrem Besuch am Rathaus von den lieben und rührenden Dankesschreiben und selbstgemalten Bildern, die sie immer wieder von den Kindern und Jugendlichen erhalten. Jürgen Elsen-Bollig dankte den fleißigen Helfern der AWO Meckenheim und der Vorsitzenden herzlich für die wertvolle Unterstützung. „Jedes Jahr aufs Neue sind Sie es, die diese schöne weihnachtliche Geste des Schenkens möglich machen und den Familien ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, so Jürgen Elsen-Bollig anlässlich der Übergabe.

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Berufskollegs laden Schüler am Montag, 14. Dezember zur Infoveranstaltung ein

Düren, 11.12.2020 – Die Berufskollegs im Kreis Düren haben sich auch in Zeiten von Corona eine gute Alternative einfallen lassen, um Interessierte über die Bildungsmöglichkeiten zu informieren. So lädt das Berufskolleg für Technik Düren alle Schülerinnen und Schüler des Kreises Düren, die im laufenden Schuljahr die Fachoberschulreife (Mittlere Reife) erlangen werden, zur Online-Informationsveranstaltung „Berufliches Gymnasium und Fachoberschule“ ein. Auch Eltern sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Die Informationsveranstaltung des Berufskollegs für Technik Düren findet am Montag, 14. Dezember, um 19 Uhr online statt. Dabei steht vor allem das Berufliche Gymnasium im Mittelpunkt, da es besonders technisch interessierten Schülern/-innen eine gute Perspektive bietet, das Abitur zu erlangen. Aber auch die Möglichkeiten für das Fachabitur werden aufgezeigt. Für die Online-Veranstaltung, die über Microsoft Teams stattfindet, ist eine Anmeldung bis Sonntag, 13. Dezember, erforderlich. Interessierte können sich dafür per E-Mail an michaela.gallwe@bkt-dn.de unter Angabe ihrer Mailadresse wenden. Der Einladungslink wird dann vor der Veranstaltung zugeschickt.

Der alljährliche Informationsabend für das Berufliche Gymnasium für Wirtschaft und Verwaltung am Berufskolleg Jülich findet in diesem Jahr auch online über Microsoft Teams am Dienstag, 15. Dezember, um 18 Uhr statt. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler der 9. und. 10. Klassen, die die Sekundarstufe I abschließen. Im Fokus stehen Information zum doppeltqualifizierenden Bildungsgang (Abitur und Berufsabschluss). Um teilzunehmen, ist eine Anmeldung per E-Mail bis Freitag, 11. Dezember, an holger.foltz@berufskolleg-juelich.de nötig.

Das Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren veranstaltet bereits am Donnerstag, 10. Dezember, von 15 bis 18 Uhr einen telefonischen Beratungstag zu allen Vollzeitbildungsgängen, die beispielsweise zum Realschulabschluss, Fachabitur oder Abitur führen. Hierfür ist eine Anmeldung sowie die Einsendung eines Fragebogens per E-Mail über beratung@bksd.de nötig. Über diese Mailadresse können auch weitere Beratungstermine vereinbart werden. Den Fragebogen finden Interessierte unter www.bksd.de.

Die nächste Gelegenheit, sich persönlich über die Bildungsmöglichkeiten am Nelly-Pütz-Berufskolleg zu informieren, ist der Tag der offenen Tür, am Samstag, 30. Januar 2021, sofern es das Pandemiegeschehen zulässt.