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Antrittsbesuch vom künftigen Intendanten der Burgfestspiele im Mayener Rathaus

Mayen, 11.12.2020 – Eines ist beiden gemein – sie stehen vor neuen, beruflichen Herausforderungen: Oberbürgermeister Dirk Meid, der erst vor gut einem Monat in sein Amt eingeführt wurde, und Alexander May, der künftig die Geschicke der Mayener Burgfestspiele als Intendant leiten wird.

Ganz im Sinne der künftigen konstruktiven Zusammenarbeit haben sich die Beiden daher kürzlich im Mayener Rathaus zu einem ersten Kennenlernen getroffen.

Dirk Meid erklärt: „Wir haben bereits im Sommer in den städtischen Gremien über die Intendantennachfolge beraten und uns für Herrn May ausgesprochen. Es hat mich sehr gefreut, ihn nun auch persönlich näher kennenlernen zu können. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam an die Erfolgsstory unserer Festspiele anknüpfen und wieder zahlreiche Theaterfreunde begeistern können.“

Alexander May tritt seine Intendanten-Tätigkeit zum Saisonende 2021 an. Der gebürtige Trierer absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Steinbildhauer und Steinmetz. 1999 gründete er die freie Theatergruppe „Fragment“, mit der er zahlreiche Produktionen in Berlin realisierte. Parallel dazu arbeitete er als Regieassistent – unter anderem mit Claus Peymann, Thomas Langhoff und Christoph Schlingensief. Zudem inszenierte er unter anderem am Bayerischen Staatsschauspiel, am Theater Essen, am Theater Trier an der Kammeroper München und bei den Salzburger Festspielen. Von 2018 bis 2020 arbeitete er als stellvertretender Intendant, Chefdramaturg und Regisseur am Rheinischen Landestheater Neuss.

Das  Motto seiner ersten Spielzeit soll dabei „Querköpfe“ lauten – die Burgfestspielfans dürfen sich jetzt schon auf einen unterhaltsamen Sommer 2022 freuen.

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Hilfestellung bei Diskriminierung – Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen hat eine neue Servicestelle eingerichtet

Euskirchen, 11.12.2020 – Der Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen schließt eine regionale Lücke, und das über die Kreisgrenzen hinaus: Zum 1. Oktober ist die DRK-Integrationsagentur um eine Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit erweitert worden. Bisher mussten Menschen, die Unterstützung in diesem Bereich benötigten, bis Aachen, Köln oder Düsseldorf fahren, jetzt geht das auch im Mehrgenerationenhaus in Euskirchen und im Haus der Begegnung in Kall. „Ich bin sehr glücklich, dass die Integrationsagentur um einen weiteren Baustein reicher geworden ist“, drückt es DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker aus.

Möglich wurde das durch eine zunächst bis Ende 2022 zugesagte Förderung aus dem NRW-Landesprogramm „Integrationsagenturen für die Belange von Menschen mit Migrationshintergrund“. Damit wird ein Großteil der Personalkosten für die beiden Teammitglieder Sylvie Dayiku Pomame und Michael Kehren finanziert. Hinzu kommen ab Januar noch Fördermittel aus einem Komm-An-Projekt.

„Die Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit ist ein Gewinn für die Migrations- und Integrationsarbeit im Kreis Euskirchen und passt wunderbar in das Gesamtportfolio der Integrationsagentur“, findet deren Leiter Boris Brandhoff. Auf dem Programm stehen nicht nur Beratungs- und Fortbildungsangebote wie Workshops und Projekte, sondern auch Netzwerkarbeit. Die Servicestelle muss bei den Protagonisten im Kreis Euskirchen, unter anderem bei Behörden und Betrieben, bekannt werden.

Die Servicestelle richtet sich an Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Sprache oder anderer Merkmale im Alltag diskriminiert werden. Besonderer Schwerpunkt ist Rassismus im Alltag, in Behörden und sozialen Einrichtung sowie in der Arbeitswelt. Bisher mussten Menschen an die Stellen in den genannten Großstädten verwiesen werden. Boris Brandhoff vermutet, dass diese Schwelle dann für viele doch zu groß gewesen sei und die Angebote nur unzureichend wahrgenommen wurden, auch weil die Antidiskriminierungsbüros in den Großstädten stark nachgefragt sind. Gerade aus diesem Grund ist die Servicestelle „vor Ort“ umso wichtiger, denn die Hürde, nach Euskirchen zu fahren, ist für hiesige Menschen deutlich geringer.

Erste – wenngleich wegen der Corona-Pandemie eingeschränkte – Erfahrungen haben Sylvie Dayiku Pomame und Michael Kehren bereits gemacht. Sie beraten Betroffene (zurzeit nur digital oder nach Termin), vermitteln bei Rassismusvorfällen auch zwischen den Protagonisten. Sylvie Dayiku Pomame sieht auch Bildungseinrichtungen als einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit: „Wir haben festgestellt, dass es an vielen Schulen an direkten Ansprechpersonen für betroffene Kinder und Eltern fehlt.“

„Ihr seid nicht alleine“

Michael Kehren betont, dass die Servicestelle keine juristische Beratung liefern darf und an spezialisierte Anwälte verweisen muss. Vielmehr gehe es um Rat und Hilfe. „Wir wollen den Menschen, denen Antidiskriminierung widerfahren ist, zeigen »Ihr seid nicht alleine« und Handlungsoptionen an die Hand geben“, sagt Kehren. So geht es unter anderem darum, wie das Thema in einer Behörde oder einem Betrieb angesprochen werden soll. „Wenn Kritik sachlich geäußert wird, wird im Regelfall auch sachlich darauf reagiert“, so Kehren. „Es geht nicht um Konfrontation, sondern Vermittlung“, ergänzt Sylvie Dayiku Pomame. Im Ausnahmefall würden die Teammitglieder die diskriminierte Person auch zum klärenden Gespräch begleiten.

Aber es geht auch um das Bestärken, denn Diskriminierung bedeutet, dass man auf bestimmte Merkmale beschränkt wird, der Mensch selbst aber nicht gesehen werde. Und immer wieder kommt es vor, dass diskriminierendes Verhalten von Menschen unbewusst verwendet wird. „Wir verstehen unsere Arbeit deshalb auch als Bildungsangebot. Ohne erhobenen Zeigefinger wollen wir, dass Stereotypen erkannt werden“, erklärt Kehren.

Die Bereitschaft, sich zu verändern und interkulturell zu öffnen, ist bei vielen Menschen vorhanden. In der Gesellschaft sei inzwischen ein Bewusstsein für die Anliegen der Antidiskriminierungsarbeit vorhanden. „Das sah in den 90er-Jahren oder auch 2010 noch anders aus. Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern innerhalb und außerhalb des Kreises wollen wir nun konstruktive Lösungen für die nächsten zehn oder 20 Jahre finden“, sagt Boris Brandhoff. Und Michael Kehren fügt an: „Integration und der Abbau von Diskriminierung und Vorurteilen brauchen Zeit.“

Wer Kontakt zur Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit aufnehmen möchte, findet die Kontaktdaten auf der Internetseite https://www.drk-eu.de/ada.html.

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Nach Amokfahrt in Trier – Innenminister Lewentz: Polizei ist für Amoklagen gut vorbereitet und ausgestattet

Region/Trier/Mainz, 11.12.2020 – Die Amokfahrt in Trier hat verdeutlicht, dass solche Gewalttaten immer und überall passieren können und ein schnelles Eingreifen der Polizei erfordert.

„Die rheinland-pfälzische Polizei hat sich schon frühzeitig auf die Bewältigung von Gewalttaten wie Terror- und Amoklagen vorbereitet und in Trier konnte die Sicherheit für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger schnellstmöglich wieder hergestellt werden“, sagte Innenminister Roger Lewentz bei der Vorstellung des neuesten Ausrüstungsstandes der Polizeikräfte in Mainz.

Die rheinland-pfälzische Polizei sei bereits seit Jahren für die Bewältigung von Sonderlagen, insbesondere Terror- und Amoklagen, auch mit Blick auf  Bewaffnung und Ausstattung gut vorbereitet.

Mit der Bewaffnung der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) mit der neuen Mitteldistanzwaffe Sig Sauer MCX werde nun ein weiterer Schritt bei der Bewältigung so genannter lebensbedrohlicher Einsatzlagen (LebEL) vollzogen, unter die auch Amoktaten fallen, erläuterte Lewentz. Diese Einheit wurde auch noch einmal speziell für solche Lagen und für das Zusammenwirken mit den Spezialeinheiten trainiert. Angeschafft wurden rund 150 MCX-Waffen, die jeweils rund 3000 Euro kosten.

Nach den Anschlägen von Paris im Jahr 2015 sei eine Anpassung der bestehenden Einsatzkonzeptionen erforderlich geworden, so Lewentz. Daran orientiert wurden rund 3600 Beamtinnen und Beamten in einem speziellen Training ausgebildet für den Einsatz in lebensbedrohlichen Einsatzlagen.

„Die Erfahrungen der Anschläge und Amokläufe der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass insbesondere Polizeibeamtinnen und -beamte im Streifendienst regelmäßig als erste vor Ort eintreffen. Sie agieren bis zum Eintreffen der Spezialeinheiten als Erstinterventionskräfte und sind damit besonderen Herausforderungen und Gefahren ausgesetzt“, sagte Lewentz. Zur Verbesserung der Schutzausstattung des Wechselschichtdienstes wurden für jeden Streifenwagen zwei Schutzwesten mit höherer Schutzklasse und zwei ballistische Helme für insgesamt über zwei Millionen Euro angeschafft.

Neben dem Wechselschichtdienst haben auch die schlagkräftigen Spezialeinsatzkräfte der rheinland-pfälzischen Polizei einen hohen Stellenwert für die Innere Sicherheit und die Bewältigung von lebensbedrohlichen Einsatzlagen. Die Landesregierung hat nach den Anschlägen von Paris eine Optimierung der Ausstattung der Spezialeinheiten im Umfang von rund. 1,7 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Im Oktober 2016 wurden die beiden Spezialeinheiten personell aufgestockt und das Spezialeinsatzkommando und das Mobile Einsatzkommando zusammengelegt. So sind leistungsstärkere Einheiten an vier Standorten landesweit innerhalb einer Stunde verfügbar.

„Ich werde auch weiterhin alles tun, um für größtmögliche Sicherheit zu sorgen, damit die Menschen in Rheinland-Pfalz sicher leben können“, so Minister Lewentz.

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Hohe Nitratbelastungen im Raum Wittlich

Wittlich, 11.12.2020 – Auswertung der Messdaten vom VSR-Gewässerschutz zeigen dass Abwasser nicht zur Belastung beiträgt. Der VSR-Gewässerschutz wurde in den letzten Wochen scharf von den Landwirtschafts-verbänden für die Aussage kritisiert, dass die Agrarindustrie die Hauptursache der Nitratbelastung ist.

Ihre Behauptung, dass die hohen Werte unter anderem die Folge defekter Abwasserrohre sind, widerlegt Dipl. Oecotroph. Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende im VSR-Gewässerschutz: „Brunnenwasser, das durch Abwasser belastet ist, enthält Escherichia coli (E.coli).

Das sind Darmbakterien, die immer im Abwasser festzustellen sind. Da diese nicht vorhanden sind, kann man davon ausgehen, dass die untersuchten Grundwasserproben nicht durch Abwasser belastet werden.“

Insgesamt stellte das Team der gemeinnützigen Organisation viel zu hohe Nitratwerte im Grundwasser fest. Bei fast jeder vierten der 38 untersuchten Brunnenwasserproben im Raum Wittlich wurden der Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm pro Liter überschritten. Bei den Proben mit hohen Nitratwerten wurde keine Belastung aus Abwasser festgestellt. Andererseits wurden bei den Wasserproben mit bakterieller Belastung kein erhöhter Nitratwert gefunden. Das beweist, dass die Ursache der Nitratbelastung hier nicht den defekten Abwasserrohren zuzuordnen ist.

Ein weiteres Argument der Landwirtschaftsvertreter ist die Überdüngung in den privaten Gärten und Kleingartenanlagen. Hier hat sich der VSR-Gewässerschutz an Kleingartenanlagen in ganz Deutschland gewandt um festzustellen, ob dort hohe Belastungen zu finden sind. Gerade die städtischen Kleingärten ohne Landwirtschaft in der nahen Umgebung haben eine geringe Nitratbelastung. Diese Annahme bestätigt auch der Nitratbericht 2020 des Umweltbundesamtes:

„Die Belastungsschwerpunkte mit Messstellen über 50 mg/l Nitrat treten dabei überwiegend unter landwirtschaftlicher Flächennutzung auf. Unter den Nutzungen Siedlung und Wald finden sich selten hoch belastete Messstellen.“

Die hohe Nitratbelastung hat gravierende Folgen für die Umwelt. Das belastete Grundwasser sickert den Gräben und Bächen zu und gelangt so über die Flüsse in die Nordsee. Dort führt die massive Nitratbelastung zu einem übermäßigen Algenwachstum und Sauerstoffmangel. Ohne Sauerstoff ist kein Leben möglich – Fische sterben, sogenannte Todeszonen entstehen. Eine Verringerung der Belastung unserer Gewässer ist dringend nötig. Der VSR-Gewässerschutz findet es schade, dass die Landwirtschaftsverbände von den Nitratbelastungen, die von der Agrarindustrie ausgehen, ablenken wollen.

Eine Verringerung der Nitratbelastung ist möglich – das zeigen die geringen Nitratwerte der Wasserschutzgebiete. Auch in diesen geschützten Bereichen wird Landwirtschaft betrieben. Die Wasserversorger schlugen schnell Alarm als sie feststellten, dass die Nitratwerte drastisch anstiegen. Dank frühzeitig geschlossener Kooperationen zwischen den Wasserversorgern und Landwirten sank die Belastung enorm. „Es wird höchste Zeit die Nitratauswaschung ins Grundwasser auch außerhalb der Wasserschutzgebiete zu verringern. Die Agrarpolitik muss sich ihrer ökologischen Verantwortung stellen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern“, so Susanne Bareiß-Gülzow.

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Der Heilige Nikolaus auch zu Gast in Müllenborn

Müllenborn, 11.12.2020 – Trotz erschwerter Besuchsbedingungen ließ es sich der Heilige Nikolaus mit seinem Gefolge  nicht nehmen, den Kindern in Müllenborn ein Besuch abzustatten und sie reich zu beschenken. Doch anders als in den vergangenen Jahren, kam St.-Nikolaus dieses Jahr nicht mit dem Pferdeschlitten, sondern engagierte eine schön geschmückte Pferdekutsche, gezogen von einem Oldtimer-Trak. An ihren glücklichen Gesichtern und fröhlichen Augen konnte der Nikolaus erkennen, wie glücklich die Kinder über diese Überraschung waren.

Der Dank gilt selbstverständlich dem Heiligen Nikolaus (René Weber) sowie seinem Gefolge (Nicole Dienhart, Natalie Broich und Frank Koch) für ihren ehrenamtlichen, engagierten Einsatz. Ein herzliches Dankschön auch dem Spender der Tüten, unserem Jagdpächter Carl-Conrad Bolten, der auch die Senioren des Dorfes mit einer gut gefüllten Nikolaus-Tasche erfreute. Angemessene Unterstützung fand die allseits gelobte Aktion auch bei der Jagdgenossenschaft Müllenborn.

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LVR-Freilichtmuseum Kommern transloziert Gebäude aus Mechernich-Roggendorf

Mechernich-Kommern, 11.12.2020 – Erweiterung der Baugruppe „Marktplatz Rheinland“ schreitet voran. Am Mittwoch, den 09.12.2020 gegen 10:00 Uhr, konnte aufgeatmet werden. Die spektakuläre Translozierung eines Gebäudeteils, aus dem benachbarten Roggendorf, wurde erfolgreich durchgeführt.

Translozierung Roggendorf. Transport Auffahrt zur Baugruppe „Marktplatz Rheinland“. Foto: Alina Hilbrecht/LVR

Das obere Stockwerk, des giebelständigen Gebäudes, das 1808 als Stockwerkbau errichtet wurde, wurde dabei vom Erdgeschoss gelöst und auf einem Tieflader platziert. Dieser transportierte das Stockwerk in der Nacht zu Mittwoch zur alten Museumsauffahrt an der Toni-Steingass-Straße. Am nächsten Morgen wurde ein zusätzliches Zugfahrzeug an den Tieflader angehängt und mit gemeinsamer Kraft fuhr der Transport die steile Auffahrt zur Baugruppe „Marktplatz Rheinland“ hinauf. Gegen 10.00 Uhr konnte dann das „Paket“ auf dem Marktplatz Rheinland abgeladen werden.

Das restliche Gebäude, also das untere Stockwerk, wird übrigens nicht an einem Stück transportiert, sondern althergebracht abgetragen und vor Ort im Freilichtmuseum Kommern wiederaufgebaut. Das untere Stockwerk wird zerlegt, da hier viele Reparaturen und Restaurierungen nötig sind.

Das Haus diente viele Jahre zu Wohnzwecken und ist eines der typischen Fachwerkgebäude, wie sie vielfach an den Dorf- und Marktplätzen in Rheinland zu finden waren. Am Marktplatz Rheinland soll das Fachwerkhaus aus Roggendorf als Anschlussbebauung neben dem Torhaus aus Schöneseiffen stehen.

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Fortschritt

Trier: Bester Weihnachtsmarkt in Deutschland als Reiseziel 2021 – Tourismusportal rief weltweit zu einer Online-Abstimmung auf

Region/Trier/Brüssel, 11.12.2020 – Reisende aus insgesamt 121 Ländern haben in diesem Jahr unter 20 nominierten Weihnachtsmärkten aus ganz Europa ihre Favoriten ausgewählt. Der Trierer Weihnachtsmarkt hat bei dieser Online-Abstimmung die meisten Stimmen (7.622) in Deutschland erzielt. Trier erhält damit den Titel: „Bester Weihnachtsmarkt in Deutschland 2021“ der Tourismusplattform „European Best Destinations“. Den ersten Platz in Europa errang Basel mit 14.201 Stimmen. Der Trierer Weihnachtsmarkt kam erstmals unter die TOP TEN und landete europaweit auf der sechsten Position.

Die Tourismusplattform mit Sitz in Brüssel ruft seit 2009 zur weltweiten Online-Abstimmungen auf und erstellt sogenannte „Bucket-Listen“ für das Internet. Zehn Tage lang haben sich im Dezember insgesamt 101.908 Reisende beteiligt. Trotz der Absagen zahlreicher Weihnachtsmärkte, aufgrund der Corona-Pandemie in Europa, hatte das Online-Portal erneut eine Abstimmung durchgeführt und befragte die Teilnehmer nach ihrem Lieblingsreiseziel für das nächste Jahr.

„In dieser Zeit sollte es uns und ganz Trier Hoffnung für 2021 geben. Zugleich sehen wir dies als Motivation im nächsten Jahr unsere Gäste auf dem Hauptmarkt und Domfreihof gemeinsam mit unseren Marktbeschickern erneut zu begeistern“, erklärt Veranstalterin Angela Bruch von der Arbeitsgemeinschaft Trierer Weihnachtsmarkt zum Ergebnis der Abstimmung.

Die weiteren Platzierungen für 2021 sind in Deutschland: Dresden mit 6.803 Stimmen, Rothenburg mit 896 Stimmen und Nürnberg mit 705 Stimmen. Die TOP-TEN in Europa sind: Basel, Budapest, Posen, Wien, Brüssel, Trier, Dresden, Madeira, Tiflis und Manchester.

Weitere Ergebnisse auf: https://www.europeanbestdestinations.com/christmas-markets/

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Mehr Sicherheit für die jungen Fahrer in der Region – dank der Stiftung der Volksbank Eifel eG und den Einrichtungen des Hauses der Jugend in der Eifel

Bitburg, 11.12.2020 – Kinder und Jugendliche zu fördern, verlangt nicht nur pädagogisches Geschick, sondern auch finanzielle Unterstützung. „Unser Ziel ist es, dass jedes Kind und jeder Jugendliche in unserer Eifel unter den bestmöglichen Voraussetzungen aufwachsen und lernen kann. Dabei ist es unser Antritt, mit den Stiftungserträgen vor allem Projekte zu fördern, die junge Menschen stärken in dem, was sie können und was sie bewegt“, so Michael Simonis, Stiftungsvorstand.

Die 2007 gegründet Stiftung der Volksbank Eifel eG konnte bis dato allein aus ihren Stiftungserträgen rund 168 Projekte mit insgesamt 350.000 Euro fördern – ohne dass das Stiftungsvermögen davon angetastet wurde.

2020 bildete die Förderung der Einrichtungen des Hauses der Jugend in Bitburg, Prüm und Gerolstein den Förderschwerpunkt. So konnten über 60 junge Fahrer fast ohne eigenen finanziellen Aufwand an einem „Junge Fahrer Training“ der Kreisverkehrswacht in Trier teilnehmen.

„Die jungen Fahrer nehmen direkt nach der bestandenen Führerscheinprüfung aktiv am Straßenverkehr teil. Da die Routine, Erfahrung und Sicherheit in kritischen Situationen noch fehlen, ist es sehr wichtig, durch ein Fahrsicherheitstraining auf mögliche reale Gefahren beim Autofahren vorbereitet zu werden“, so Diana Brech-Regelski, Stiftungsvorstand.

Alle Teilnehmer erlebten bei dem Fahrtraining unter kontrollierten Bedingungen brenzlige Situationen und bekamen wertvolle Tipps, diese zu meistern. Die jungen Fahrer hatten viel Spaß und konnten gleichzeitig etwas für ihre Sicherheit tun und auf den Ernst des Verkehrslebens vorbereitet werden. „Es ist wichtig, dass die jungen Leute die Grenzen ihres Fahrzeugs und ihrer fahrerischen Möglichkeiten kennen. Durch das Üben von Fahrtechniken verbessern sie ihre Fahrzeugbeherrschung und steigern damit ihre Fahrsicherheit. Wir sind stolz darauf, durch unsere Stiftungsmittel dieses tolle Angebot des Hauses der Jugend in Bitburg und in Gerolstein ermöglicht zu haben.“

Insgesamt wurden 12 Einrichtungen mit insgesamt 40.300 Euro durch die Stiftung im Geschäftsgebiet der Volksbank Eifel eG unterstützt. Folgende Einrichtungen gehörten zu den Förderempfängern:

Förderempfänger Projekt
Haus der Jugend Bitburg Programm 2020 u.a. Junge Fahrer Training
Haus der Jugend Gerolstein Programm 2020 u.a. Junge Fahrer Training
Haus der Jugend Prüm Erneuerung Medienausstattung
Kindertagesstätte St. Peter Neidenbach Erneuerung Spielgelände
Kindertagesstätte Bitburg-Mötsch Bewegungsparcours
Kath. Kindertageseinrichtung St. Michael Sülm Bewegungsbaustelle
Kath. Kindertageseinrichtung St. Antonius v. Padua Jünkerath Neugestaltung Spielgelände
Grundschule Bitburg-Süd Coolnesstraining
Grundschule Rittersdorf Hochbeete für den Schulgarten
Astrid-Lindgren-Schule Prüm Neugestaltung Schulhof
Hubertus-Radar-Förderzentrum Gerolstein Neugestaltung Snoezelraum
Ortsgemeinde Stadtkyll Errichtung einer PUMPTRACK

 Ausblick 2021:

2021 bilden die Jugendfeuerwehren des Geschäftsgebiets den Förderschwerpunkt der Stiftung der Volksbank Eifel eG:

Aufgrund der demografischen Entwicklung in unserer Gesellschaft ist es für unsere Feuerwehren sehr wichtig, Kinder und Jugendliche als Nachwuchs zu gewinnen. Feuerwehr bedeutet vor allem auch Teamarbeit, daher wird das Zusammengehörig-keitsgefühl innerhalb der Jugendfeuerwehr ganz besonders gefördert. Die Kinder und Jugendlichen lernen und erleben durch ihr Engagement Teamgeist, Kameradschaft und Fairness. Werte, die heutzutage immer wichtiger werden und leider nicht mehr selbstverständlich sind. In der Jugendarbeit wird hier besonderer Fokus auf die sozialen Aspekte gelegt. Wichtig ist aber auch, dass Spaß, Aktion und Abenteuer nicht zu kurz kommen. Die Stiftung der Volksbank Eifel eG unterstützt daher die Teambildungsmaßnahmen in den Jugendfeuer-wehren im kommenden Jahr mit einem Förderwettbewerb.

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Junior Uni Daun: Ein Wahrzeichen für Stadt Daun

Daun, 11.12.2020 – „Dies ist ein zukunfts- und richtungsweisendes Projekt für unsere Kreisstadt Daun“. Stadtbürgermeister Friedhelm Marder fand direkt zu Beginn der am 03.12. abgehaltenen Stadtratssitzung die richtigen Worte für das, was die LEPPER Stiftung auf dem Gelände der ehemaligen Brotfabrik im „Alter Weg“ plant.

Das Modell der Junior Uni Daun, welches das mit der Bauplanung beauftragte Architekturbüro GNA aus Wuppertal erarbeitet hat, zeigt, wie hervorragend sich die Junior Uni Daun in die Landschaft einfügt. Besonders das Hauptgebäude sticht mit seinem farbenfrohen Design heraus und setzt damit einen städtebaulichen Akzent. Das Architektenbüro GNA hat bereits das Gebäude der Junior Uni Wuppertal entworfen und damit der Stadt Wuppertal neben der Wuppertaler Schwebebahn zu einem weiteren Wahrzeichen verholfen. Foto: © GNA Architekten, Wuppertal.

Noch vor der Abstimmung meldete sich Julia Gieseking (SPD-Stadtratsmitglied und künftige Landrätin) zu Wort und unterstrich, dass das, was die LEPPER Stiftung für Daun plant, herausragend sei: „Auch die Architekten haben eine phantastische Arbeit geleistet. Die Junior Uni wird ein Wahrzeichen für Daun“, so Gieseking.

Auch CDU-Stadtratsmitglied Dieter Oster fand vor der Abstimmung lobende Worte für das Projekt: „Was die LEPPER Stiftung in die Tat umsetzt, ist ein Leuchtturmprojekt für Daun. Eine tolle Sache, die hier entsteht“.

Junior Uni Daun wird ein außerschulischer Lern- und Erlebnisort

Bei der Junior Uni Daun handelt es sich um einen außerschulischen Lern- und Erlebnisort nach dem erfolgreichen Vorbild der Junior Uni Wuppertal, welche bundesweit höchste Anerkennung erlangt und sich inzwischen zu einem Wahrzeichen Wuppertals entwickelt hat. Hier lernen und forschen junge Menschen im Alter zwischen vier und zwanzig Jahren freiwillig und ohne Notendruck in Kursen rund um die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik, Kunst und Kultur. Errichtet werden wird die Junior Uni Daun auf dem ehemaligen Gelände der Brotfabrik im „Alter Weg“ Daun. Auf dem bisherigen, grauen Fabrikgelände entsteht ein attraktiver und belebter Ort, dessen Park- und Grünanlagen (inkl. Kinderspielplatz) auch von den Anwohnerinnen und Anwohnern genutzt werden können.

Zu hundert Prozent durch die LEPPER Stiftung finanziert und getragen

Die Junior Uni Daun wird zu hundert Prozent durch die LEPPER Stiftung finanziert und getragen. In Kooperation mit allen bereits bestehenden Bildungseinrichtungen wie Schulen und Hochschulen stärken leidenschaftlich engagierte und authentische Dozentinnen und Dozenten mit pädagogischer Kompetenz das Selbstbewusstsein der jungen Besucher und qualifizieren sie – ausdrücklich unabhängig vom Einkommen und Sozialstatus der Familien – zum besseren späteren Einstieg in Berufsbildung oder Studium. In kleinen Gruppen wird lebenslanges Lernen gelehrt, mit Freude – ohne Aufnahmeprüfungen und Zeugnisse, durch konkretes Experimentieren und Forschen im Team, ausdrücklich auch durch die Vermittlung von Wertvorstellungen, Respekt vor jeder Form des Lebens und dem nachhaltigen Schutz der Umwelt.

Hier fügt sich das Konzept der Junior Uni Daun nahtlos ein in die Agenda 2030 des UNESCO Geopark Vulkaneifel, mit den Aspekten, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und internationale Partnerschaft und Wissenstransfer. Überdies wird die Junior Uni Daun durch das praxisorientierte und heimatverbundene Bildungskonzept dazu beitragen, junge Menschen als qualifizierte Nachwuchskräfte für Unternehmen in der Region Daun zu binden. Hierdurch trägt die Junior Uni Daun langfristig und nachhaltig zur Unterstützung der Unternehmen vor Ort im Fachkräftewettbewerb bei und wirkt positiv auf den Erhalt und die Steigerung der regionalen Wirtschaftskraft und Lebensqualität ein.

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#handelmacht-Innenstadt: Auch die Verwaltung in Mayen setzt ein Zeichen

Mayen, 11.12.2020 – Auch die Stadtverwaltung Mayen beteiligt sich an der Aktion #handelmachtinnenstadt“ des Handelsverbandes Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz e. V. und möchte damit dem Handel vor Ort noch mehr Stimme und Gesicht verleihen, um der Politik zu zeigen, dass es in den derzeitigen Diskussionen nicht nur um Zahlen und gute Argumente geht, sondern um Menschen mit ihrem Mut und Engagement vor Ort.

Daher haben auch Oberbürgermeister Dirk Meid und Wirtschaftsförderin Christina Wolff ein Foto mit dem Hashtag gemacht, welches nun auf der Homepage des Handelsverbandes und anderen Onlinemedien publiziert wird.

„Wir möchten mit dieser Aktion den Einzelhandel vor Ort unterstützen und ein Zeichen setzen, dass wir uns mit unseren Gewerbetreibenden identifizieren und ihre Sorgen und Nöte teilen“, so OB Dirk Meid und Christina Wolff unisono.