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Mysterium um Jesus-Kreuz gelöst

Mechernich-Urfey, 11.12.2020 – Alle zehn Namen vom schwärzesten Tag Urfeys endlich auf Buntsandstein verewigt – Ortsvorsteher Björn Wassong zog „Heimatscheck“ an Land und recherchierte im Netz und im Ort nach historischen Fakten – Steinmetze vom Mechernicher Familien- und Traditionsbetrieb Simons setzten verloren geglaubte Teile wieder zusammen.

Das Jesus-Christus-Kreuz und die Tafel unter der großen Kiefer sollten eigentlich an den schwärzesten Tag des 36-Seelen-Ortes erinnern. Doch von beidem war nicht mehr viel übrig. Nur der sie umgebende Zaun hielt dem Zahn der Zeit noch wacker stand.

Björn Wassong, Ortsvorsteher von Weyer und Urfey, sorgte nun dafür, dass die Gedenkstätte wieder Instand gesetzt wurde. Vor allem aber konnte er nach detektivischer Spürarbeit bis dahin fehlende Puzzlestücke zusammensetzen.

Gute Arbeit zur Restaurierung der Gedenkstätte leisteten, v.l.: Tobias Lennartz, Beate Simons, Martin Stoffels (alle drei Steinmetzwerkstätte Simons in Mechernich) sowie Ortsvorsteher Björn Wassong. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Bei Spaziergängen sei ihm die Gedenkstätte am kleinen Straßenzug in Urfey das erste Mal aufgefallen, berichtet er. Da war sie noch stark heruntergekommen, das Gras und Unkraut hochgewachsen. Dass das Mahnmal beschädigt war, sei er erst ein paar Tage später bei näherem Hinsehen erkannt.

Zufällig kontaktierte ihn just in dieser Zeit Michael Simons vom Mechernicher Steinmetzbetrieb Simons. Der war auf der Suche nach der Heimat eines Kreuzes, von dem zwei Jahre lang ein Stück in seiner Werkstatt unerkannt schlummerte. Und so nahm die Aktion rund um das insgesamt 2,5 Meter hohen Denkmals ihren Lauf.

„Mir fiel sofort die Aktion Heimatscheck ein“, so Wassong. Er tippte den Antrag für die NRW-Landesförderung direkt in die Tasten seines Computers und erhielt postwendend die Bewilligung über 2.000 Euro. Die Restaurierung des, wie sich herausstellte, infolge eines Sturms und heruntergefallenen Astes 2018 stark beschädigten Denkmals, konnte also starten.

Außerdem stand immer auch eine hölzerne Tafel dem Urfeyer Kriegerdenkmal zur Seite. „Was aber sehr in die Jahre gekommen war“, so Wassong. Leider, denn dort waren einst die sogenannten Totenzettel der gefallenen Soldaten verewigt. Die darauf befindlichen Daten und Bilder waren inzwischen aber bis zur Unkenntlichkeit verwittert.

Nur durch Zufall auf Foto gestoßen

Auf der Suche nach mehr Informationen tummelte sich Wassong also im Internet. „Das Internet weiß ja komischerweise alles“, so Wassong schmunzelnd, der wahrlich Glück hatte: „Im Netz bin ich zufällig auf ein Foto eines Wanderers gestoßen, der mal vor Jahren diese Gedenktafel im Detail fotografiert hat. Da konnte man die Namen noch genau erkennen.“ Ein Gefühl, wie Weihnachten und Geburtstag zusammen, machte sich angesichts dieser „Beweislage“ breit.

In der Ortschronik, die vor 25 Jahren für „1125 Jahre Weyer“ von Anton Könen erstellt worden war, fand er außerdem mehr Hintergrundinformationen zum Kreuz. Die älteste Mitbürgerin Sibilla Kreuser erzählte ihm ihre Geschichte als heute 93-jährige Zeitzeugin. Ihr inzwischen verstorbener Mann hatte sich jahrzehntelang aufopferungsvoll um das Ensemble gekümmert und auch zum Beispiel den heute noch erhaltenen, hübschen Blumenkasten eigenhändig dafür gegossen.

Bei ihr konnte Wassong auch eine Chronik fotografieren, die früher im Schaukasten zu lesen gewesen sein muss. Diese berichtete vom Bombenangriff, der Urfey am 5. Januar 1945 um 13 Uhr traf. Wassong dazu: „An diesem Tag sind hier im Urfeyer Tal Bomben runtergegangen, angeblich hat man sich vermutlich vertan oder etwas vermutet, was hier gewesen sein soll, aber gar nicht war.“ Gerüchten zufolge sollte stattdessen eigentlich die Urfter Bahnlinie bombardiert werden.

Schwere Verwüstungen

Den kleinen Ort traf es schwer. „Es hat schwere Verwüstungen gegeben und auch zehn Todesopfer“, sagt Wassong. Darunter auch die Familie Bernhard Zingsheim, deren Vorfahr das Kreuz 1895 gestiftet und aufgestellt hatte, bei diesem Bombenangriff nahezu ausgelöscht worden – nur ein Sohn überlebte das Unglück. Andere waren sogar zu ihrem Schutz in das sicher erscheinende, idyllisch im Feybachtal gelegene Urfey evakuiert worden, wie Frau Schröder aus Gemünd, außerdem auch eine evakuierte Mutter mit ihren Kindern. Sie alle überlebten den Angriff nicht.

„Drei Namen blieben noch offen“, so Wassong. Bei weiteren Recherchen sei er dann auf einen Zeitungsartikel über Albert Velser von 2015 gestoßen. Der Heimatforscher habe anhand der Kirchenchronik herausgefunden, welche Namen fehlten, nämlich Arnold Thelen aus Kall und zwei russische Zwangsarbeiterinnen, Alexandra Schura und Alexandra Timoschine. Auf der neuen Tafel wurden jetzt auch ihre Namen auch eingraviert.

„Ich bin froh, dass neben den Namen der gefallenen Soldaten jetzt endlich auch alle zehn zivilen Opfer gemeinsam auf der neuen Tafel verewigt werden konnten“, so Wassong. Um weitere anfallende Kosten zu stemmen, unterstützten auch ortsansässige Firmen sowie Wassong selbst das Projekt finanziell. Im Frühjahr sollen außerdem noch der Zaun und eine weitere Infotafel aufgehübscht werden.

Auch Beate Simons, Steinmetzin in vierter Generation der Steinmetzwerkstätten Simons, die gemeinsam mit den beiden Steinmetz-Kollegen Tobias Lennartz und Martin Stoffels das Projekt handwerklich umgesetzt hat, ist glücklich: „Wir sind immer froh, wenn wir so ein tolles Projekt realisieren dürfen und sich Leute vor Ort um den Erhalt solcher Gedenkstätten kümmern.“ Schön finde sie auch, dass man das Mysterium um das Kreuz endlich hat lösen können. So sei zusammengekommen, was zusammengehöre.

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Kostenfreies Parken an den Advents Wochenenden in der Mayener Innenstadt!

Mayen, 11.12.2020 – Wie schon im vergangenen Jahr wird die Parkregelung auf den gebührenpflichtigen Parkplätzen in der Mayener Innenstadt in der Adventszeit geändert.  Seit Freitag, 27. November, kann an den Wochenenden freitags ab 14 Uhr sowie samstags ganztägig auf allen überirdischen Parkflächen in der Innenstadt inklusive der Straßen Alleestraße, Koblenzer Straße ab Alleestraße, Habsburgring, Boemundring und St. Veit Straße bis Alleestraße gebührenfrei geparkt werden.

Diese Aktion ist ein Angebot der städtischen Gremien und der Stadtverwaltung Mayen an die Bürger und zur Unterstützung des Handels in der Mayener Innenstadt wie auch der Dienstleistungsbetriebe, wie z.B. Friseure. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 20. November 2019 auf Vorschlag der Verwaltung beschlossen.

Auf die schnelle noch die letzten Weihnachtsgeschenke besorgen, im Mayener Lichterglanz flanieren und besonders die weihnachtlichen Bepflanzungen rund um die Brückenstraße und das Brückentor, all das lädt zu einem gemütlichen Bummel ein – fernab vom vorweihnachtlichen Einkaufsstress, wie man ihn aus Großstädten kennt.

„Einkaufen in Mayen in der Vorweihnachtszeit ist attraktiv. Wir haben eine Vielzahl an Fachgeschäften, in denen der Service am Kunden an erster Stelle steht und gerade in der jetzigen Zeit sollten wir unsere Mayener Einzelhändler unterstützen und auf den Kauf im Internet verzichten. Und dank der kostenfreien Parkmöglichkeiten kann man sich beim Stöbern nach Geschenken auch Zeit lassen und den Einkaufsbummel noch mit einem Abstecher zum Mayener Weihnachtszauber verbinden“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Ein besonderes Einkaufserlebnis verspricht das Christmas-Shopping am 17. Dezember. An diesem Abend haben die Geschäfte und natürlich auch der Weihnachtszauber bis 22 Uhr in Mayen geöffnet.

Mehr Infos unter https://www.mayen.de/Kultur-und-Maerkte/Feste/Advent-in-Mayen/Weihnachtszauber-in-der-Eifelstadt/

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Arbeiterwohlfahrt Meckenheim erfüllt Kinderwünsche

Meckenheim, 11.12.2020 – Sozialer Dienst der städtischen Jugendhilfe gibt Geldspende an bedürftige Familien weiter. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Meckenheim setzt auch in dieser Vorweihnachtszeit ihre Tradition fort und verteilt einen Teil des Erlöses ihrer Schuh- und Kleiderstube an Meckenheimer Familien. Noch vor den Festtagen trafen sich die AWO-Vorsitzende Barbara Heymann und Anita Grundmann von der Schuh- und Kleiderstube mit Jürgen Elsen-Bollig, um dem Teamleiter des Sozialen Dienstes der Jugendhilfe der Stadt Meckenheim die Geldpräsente – in diesem Jahr in Höhe von 1.000 Euro – zu überreichen. Gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen wird er umgehend dafür sorgen, dass die Geschenke zu den von ihnen betreuten Familien gelangen. Die eingesetzten sozialpädagogischen Fachkräfte kennen die Sorgen und Nöte der Familien, aber auch ihre Verdienste und Anstrengungen.

Insgesamt 13 Familien mit 23 Kindern erhalten einen Umschlag. Der Nachwuchs kann sich damit einen kleinen Wunsch erfüllen, sodass das eine oder andere lang ersehnte Spielzeug unter dem Weihnachtsbaum liegen dürfte.

Die Damen von der AWO berichteten bei ihrem Besuch am Rathaus von den lieben und rührenden Dankesschreiben und selbstgemalten Bildern, die sie immer wieder von den Kindern und Jugendlichen erhalten. Jürgen Elsen-Bollig dankte den fleißigen Helfern der AWO Meckenheim und der Vorsitzenden herzlich für die wertvolle Unterstützung. „Jedes Jahr aufs Neue sind Sie es, die diese schöne weihnachtliche Geste des Schenkens möglich machen und den Familien ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, so Jürgen Elsen-Bollig anlässlich der Übergabe.

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Berufskollegs laden Schüler am Montag, 14. Dezember zur Infoveranstaltung ein

Düren, 11.12.2020 – Die Berufskollegs im Kreis Düren haben sich auch in Zeiten von Corona eine gute Alternative einfallen lassen, um Interessierte über die Bildungsmöglichkeiten zu informieren. So lädt das Berufskolleg für Technik Düren alle Schülerinnen und Schüler des Kreises Düren, die im laufenden Schuljahr die Fachoberschulreife (Mittlere Reife) erlangen werden, zur Online-Informationsveranstaltung „Berufliches Gymnasium und Fachoberschule“ ein. Auch Eltern sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Die Informationsveranstaltung des Berufskollegs für Technik Düren findet am Montag, 14. Dezember, um 19 Uhr online statt. Dabei steht vor allem das Berufliche Gymnasium im Mittelpunkt, da es besonders technisch interessierten Schülern/-innen eine gute Perspektive bietet, das Abitur zu erlangen. Aber auch die Möglichkeiten für das Fachabitur werden aufgezeigt. Für die Online-Veranstaltung, die über Microsoft Teams stattfindet, ist eine Anmeldung bis Sonntag, 13. Dezember, erforderlich. Interessierte können sich dafür per E-Mail an michaela.gallwe@bkt-dn.de unter Angabe ihrer Mailadresse wenden. Der Einladungslink wird dann vor der Veranstaltung zugeschickt.

Der alljährliche Informationsabend für das Berufliche Gymnasium für Wirtschaft und Verwaltung am Berufskolleg Jülich findet in diesem Jahr auch online über Microsoft Teams am Dienstag, 15. Dezember, um 18 Uhr statt. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler der 9. und. 10. Klassen, die die Sekundarstufe I abschließen. Im Fokus stehen Information zum doppeltqualifizierenden Bildungsgang (Abitur und Berufsabschluss). Um teilzunehmen, ist eine Anmeldung per E-Mail bis Freitag, 11. Dezember, an holger.foltz@berufskolleg-juelich.de nötig.

Das Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren veranstaltet bereits am Donnerstag, 10. Dezember, von 15 bis 18 Uhr einen telefonischen Beratungstag zu allen Vollzeitbildungsgängen, die beispielsweise zum Realschulabschluss, Fachabitur oder Abitur führen. Hierfür ist eine Anmeldung sowie die Einsendung eines Fragebogens per E-Mail über beratung@bksd.de nötig. Über diese Mailadresse können auch weitere Beratungstermine vereinbart werden. Den Fragebogen finden Interessierte unter www.bksd.de.

Die nächste Gelegenheit, sich persönlich über die Bildungsmöglichkeiten am Nelly-Pütz-Berufskolleg zu informieren, ist der Tag der offenen Tür, am Samstag, 30. Januar 2021, sofern es das Pandemiegeschehen zulässt.

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Matthias Linden gewinnt Ortsvorsteherwahl in Wittlich-Wengerohr

Wittlich-Wengerohr. 11.12.2020 – Drei Kandidaten standen am vergangenen Sonntag als künftige Ortsvorsteher des Stadtteils Wengerohr zur Wahl. Insgesamt gaben 855 Wählerinnen und Wähler ihre Stimme ab. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 37,48 Prozent. Der Anteil der Briefwählerinnen und Briefwähler war mit rund 24 Prozent ein wenig höher als bei anderen Wahlen üblich. Der 58-jährige Justizvollzugsbeamte Matthias Linden, der als Einzelbewerber kandidierte, konnte bereits im ersten Wahlgang 54 Prozent der Stimmen und damit die absolute Mehrheit auf sich vereinigen.

Der von der CDU ins Rennen geschickte Jan Salfer erreichte 35 Prozent. Michael Monzel kam auf rund 11 Prozent der Wählerstimmen. Linden war sichtlich überrascht über das sehr eindeutige Ergebnis und freute sich über die Glückwünsche von Bürgermeister Joachim Rodenkirch und der anwesenden Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Die Ernennung und Amtseinführung des neuen Ortsvorstehers findet am 15. Dezember 2021 im Rahmen der Stadtratssitzung statt.

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Stadt Meckenheim sucht ehrenamtliche Schiedsperson – Bewerbungsfrist läuft bis zum 23. Dezember

Meckenheim, 11.12.2020 – Der amtierende Schiedsmann im Bezirk II (Altendorf, Ersdorf und Lüftelberg) der Stadt Meckenheim, Walter Wette, gibt sein Schiedsamt nach 30 Jahren Tätigkeit auf. Die Stadt Meckenheim sucht deshalb für diesen Bezirk einen Nachfolger. Die gewählte Schiedsperson wird gleichzeitig zur stellvertretenden Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk I (Meckenheim und Merl) gewählt.

Das Schiedsamt

Die Tätigkeit als Schiedsfrau oder Schiedsmann ist ein Ehrenamt. Die Schiedsperson wird für fünf Jahre vom Rat der Stadt Meckenheim gewählt und vom Amtsgericht Rheinbach bestätigt. Eine Wiederwahl ist möglich, sofern weiterhin die Voraussetzungen erfüllt sind.

Wer für das Schiedsamt geeignet ist

Alle Personen

  • zwischen 30 und 70 Jahren
  • die das Wahlrecht besitzen und
  • die nicht unter Betreuung stehen
  • die im Schiedsamtsbezirk II (Altendorf, Ersdorf und Lüftelberg) wohnen. Der Wohnsitz im Schiedsamtsbezirk ist keine zwingende Voraussetzung.
  • In ihrer Privatwohnung muss die Schiedsperson einen separaten, ausreichend großen Raum für die Schlichtungsverhandlungen zur Verfügung stellen können, denn die Herstellung einer ruhigen und entspannten Atmosphäre unterstützt die Voraussetzung für eine Einigung und die Wiederherstellung des sozialen Friedens. Nach Absprache kann im Einzelfall auch ein Raum im Rathaus der Stadt Meckenheim zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Schiedsperson muss von ihrer Persönlichkeit her zur Streitschlichtung besonders geeignet sein. Dies wird in einem Bewerbungsgespräch geklärt. Verläuft dieses Gespräch positiv, werden noch eine Auskunft aus dem Schuldnerregister beim Amtsgericht und ein Führungszeugnis eingeholt.

Bewerbung einreichen

Ihre formlose Bewerbung reichen Interessierte bis zum 23. Dezember bei der Stadt Meckenheim, Fachbereich Bürgerbüro, Personenstandswesen, Statistik und Wahlen, Siebengebirgsring 4, 53340 Meckenheim ein.

Darin sind anzugeben:

  • Name, Vorname, Geburtsname
  • Geburtstag, Geburtsort
  • Anschrift
  • Beruf
  • Telefon, Telefax sofern vorhanden, E-Mail-Adresse

Gibt es eine Auslagenerstattung?

Für die Nutzung ihrer Wohnung erhält die Schiedsperson eine jährliche Aufwandsentschädigung. Außerdem bekommt sie eine Fallpauschale für jeden verhandelten Fall. Diese Pauschale wird ebenfalls jährlich gezahlt. Auf Antrag werden ihr zusätzlich die notwendigen Auslagen erstattet. Sämtliche Schulungskosten übernimmt ebenfalls die Stadt Meckenheim.

Wie endet das Amt der Schiedsperson?

Die Amtszeit als Schiedsperson endet zunächst nach Ablauf der Wahlzeit von fünf Jahren. Eine Wiederwahl ist aber möglich, wenn sich die Schiedsperson erneut bewirbt und immer noch die Wahlvoraussetzungen erfüllt.

Das Schiedsamt ist an einen Schiedsamtsbezirk gebunden. Die Schiedsperson sollte in diesem Bezirk wohnen. Bei einem Wegzug aus Meckenheim endet die Tätigkeit automatisch.

In dringenden Ausnahmefällen wie zum Beispiel einer schweren Krankheit, die Pflege naher Angehöriger oder häufige berufliche Abwesenheit kann die Schiedsperson aus persönlichen Gründen vor Ablauf der Wahlzeit um Entpflichtung bitten.

Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Ausführliche Auskünfte zum Schiedsamt gibt es bei der:

Stadt Meckenheim, Ursula Schmitz, Leiterin des Fachbereiches Bürgerbüro, Personenstandswesen, Statistik und Wahlen, Telefon (02225) 917-202, Fax (02225) 917-66168.

Ein Flyer zum Schiedsamt kann auch nach schriftlicher Anforderung unter der E-Mail ursula.schmitz@meckenheim.de zugesandt werden.

Weitere Informationen erhalten Interessierte zudem im Internet unter www.schiedsamt.de und www.justiz.nrw.de.

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Pater Albert entsendete 3 Nikoläuse um über 100 Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern

Klausen, 11.12.2020 – Der Heilige Nikolaus ist u.a. als Freund der Kinder bekannt. Deshalb war es ausgeschlossen, dass der Nikolaus wegen Corona nicht zu den Kindern nach Klausen kommt. Rund 100 Kinder hatten sich angemeldet, dass der Nikolaus zu ihnen kommen soll. Da Klausen in der Fläche ein großes Dorf ist, mussten drei Nikoläuse her, um die Kinder zu besuchen. Pater Albert Seul OP hat am Nikolaustag die Nikoläuse am Portal vor der Wallfahrtskirche entsandt. Die Nikoläuse machten mit lautem Schellen auf sich aufmerksam und wurden von freudigen Kinderaugen am Straßenrand erwartet.

Für jedes Kind hatte der Nikolaus ein liebes Wort und eine kleine Überraschung. Auch auf die Gesichter der Eltern und der Senioren zauberte der Nikolaus mit seinen Helfern ein lächeln ins Gesicht. Selbstverständlich hat auch der Nikolaus auch eine Mund/Nasenmaske getragen. „Der Brauch des Nikolaus und der Besuch der Kinder in Klausen war gerade auch in Zeiten von Corona wichtiger denn je, um Freude in das Leben zu bringen.“ sagt Pater Albert. Das SWR Fernsehen hat den Nikolaus begleitet und wir darüber im Rahmen der großen Reportage über Klausen im nächsten Jahr berichten.

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Aloys Krämers erstes Werk „Zeiten“ jetzt in der Buchhandlung Reuffel in Mayen erhältlich

Mayen, 11.12.2020 – Der Mayener Aloys Krämer hat sein erstes Werk „Zeiten“ herausgegeben. Es ist ab sofort in der Buchhandlung Reuffel in Mayen erhältlich und nach der Corona-Pause auch im Museumshop des Eifelmuseums.

Der Titel „Zeiten“ begründet sich aus den Inhalten des Gedichtbandes, da er Themen von König David über Richard Löwenherz bis zu heute (z.B. Biker) behandelt. Die 31 Titel regen zum Schmunzeln, Nachdenken und Lachen an. Sie beziehen sich auf die Schwerpunkte Mayen, Historie und sein eigenes Erlebtes. Illustration und Gestaltung wurden von Dietmar Hildebrand beigetragen.

Besonders die Gedichte rund um die Eifelstadt sind ein guter Grund, das „Büchlein“ zu Weihnachten zu verschenken.

Aloys Krämer hat schon in vielen Bereichen seine Liebe zur Heimat dokumentiert: So ist er nicht nur Kunsthandwerker, der beispielsweise viele Motive aus der Heimat auf Schiefer gefertigt hat. Besonders stolz ist er auch auf den Zunftbaum vor dem neuen Mayener Rathaus.

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Wachstum

Corona-Pandemie: Landrat Wolfgang Spelthahn fordert strengere Maßnahmen

Düren, 10.12.2020 – Der 7-Tages-Inzidenzwert von 200 ist im Kreis Düren erneut überschritten worden. Daher fordert Landrat Wolfgang Spelthahn zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Düren und vor allem auch zum Eindämmen der Pandemie nun strengere Maßnahmen. In einem Brief hat er sich am Donnerstagnachmittag an das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) Nordrhein-Westfalen (NRW) gewandt.

„Im Kreis Düren wird seit Wochen ein überdurchschnittliches diffuses Infektionsgeschehen festgestellt, welches überwiegend auf Schulen, Pflegeeinrichtungen, Kitas und Großfamilien zurückzuführen ist“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Zuletzt gab es einige Fälle in einer Pflegeeinrichtung in der Gemeinde Hürtgenwald, aber auch andere Einrichtungen sind betroffen. Dennoch gibt es keine konkreten größeren Ausbruchsgeschehen, die diesen Anstieg alleinig erklären könnten. Doch die Infektionszahlen im Kreis Düren steigen kontinuierlich und auch die Zahl der Todesfälle stieg zuletzt merklich an. „Wir beobachten die Entwicklung der Fallzahlen täglich und mit strengem Auge. Wir müssen jetzt handeln und können uns keine weihnachtliche Schonfrist einräumen“, sagt Spelthahn.

In seinem Brief an das MAGS bittet Landrat Wolfgang Spelthahn um Einverständnis für die Vorschläge zu strengeren Maßnahmen. „Nur so lassen sich aus meiner Sicht eine Überlastung der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie weitere Infektionen und Todesopfer verhindern“, betont Spelthahn. Seine Vorschläge umfassen unter anderem:

– Den Wechsel zum Distanz-/digitalen Unterricht oder Wechselunterricht ab dem 14. Dezember in allen weiterführenden Schulen, Berufsschulen und anderen Bildungseinrichtungen

– Eine strengere Besuchsbeschränkung in Pflegeeinrichtungen (eine oder zwei festgelegte Personen und maximal eine Stunde pro Tag pro Bewohner)

– Die Reduzierung privater Zusammenkünfte auf Personen des eigenen und eines weiteren Haushaltes. Auch die Personenzahl soll auf maximal zehn, eher fünf, Personen reduziert werden.

– Der Kreis Düren plant zudem eine Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr. Das Verlassen der im Kreisgebiet gelegenen Wohnung ist dann nur bei Vorliegen triftiger Gründe wie beispielsweise der Ausübung der beruflichen Tätigkeit, Handlungen zur Versorgung von Tieren, der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen und auch dem Einkaufen von Lebensmitteln erlaubt.

– Eine Beschränkung der Anzahl von Kunden im Einzelhandel (nicht mehr als eine Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche).

Bereits am morgigen Freitag wird eine erste Reaktion des Landes erwartet, das den Vorschlägen des Kreises Düren noch zustimmen muss. „Wir versprechen uns von den nun erbetenen strengeren Maßnahmen eine Verbesserung der derzeitigen Ausgangslage. Wir möchten alles tun, um der Pandemie zum Jahresende entschieden entgegenzuwirken“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

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Impulse

DEHOGA unterstützt private Initiative „Leere Stühle“ am Freitag, 11. Dezember in Koblenz

Region/Bad Kreuznach, 10.12.2020 – Der DEHOGA Rheinland-Pfalz unterstützt die Aktion „LEERE STÜHLE“ am Freitag, 11. DEZEMBER ´20, 11 – 12 Uhr am Deutschen Eck in Koblenz.

Die private Initiative „Leere Stühle e.V.“ lädt alle Gastronomen, Hoteliers, Caterer, Schausteller, Künstler und Soloselbstständige ein, sich – unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen – an der Mahnwache zu beteiligen, um erneut auf die existenzbedrohende Situation des Gastgewerbes aufmerksam zu machen.

DEHOGA Präsident Gereon Haumann: „Wir unterstützen die private Initiative „Leere Stühle e.V.“ bei der morgigen Veranstaltung in Koblenz gerne ideell durch die Teilnahme der Mitglieder unseres Verbandes und seiner Gremien, weil wir gleichlautende Forderungen haben. So werden Mitglieder des DEHOGA Präsidiums am Mahnmal mit den teilnehmenden Mitgliedsbetrieben, stellvertretend für die 13.500 Gastgeber in Rheinland-Pfalz, Flagge zeigen, um auf die prekäre Situation hinzuweisen, in die unsere Betriebe unverschuldet durch die angeordnete Schließung gebracht wurden“. Ende Dezember werden die meisten Restaurants und Hotels in diesem Jahr viereinhalb Monate komplett geschlossen haben. „Unsere Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand. Jeder Tag zählt. 70 Prozent unserer Gastgeber sehen sich aufgrund der erheblichen Umsatzverluste von bis zu 50% in diesem Jahr in ihrer Existenz akut gefährdet. In der mittlerweile sechsten Woche des zweiten Lockdowns sind die bislang gewährten Abschläge von maximal 10.000 Euro für viele Betriebe lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagt Haumann und fordert eine deutliche Erhöhung der Abschlagszahlungen.