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„Türchen“ des GAT-Adventskalenders der besonderen Art sorgen jeden Tag für Freude im Barbarahof

Mechernich, 14.12.2020 – Ohne Staunen kommt man an dem Werk nicht vorbei: Ein überdimensionaler, von Schülern des Gymnasiums Am Turmhof (GAT) entworfener Adventskalender steht im Foyer des Seniorenzentrums „Barbarahof“ und bereitet den Bewohnern und Angestellten viel Freude in der Vorweihnachtszeit.

„Leider konnten der Barbarahof und das GAT in diesem Jahr die Kooperation nur aus der Ferne gestalten, da gegenseitige Besuche wegen der Pandemie nicht zu verantworten waren“, bedauert Lehrerin Sabine Neuss: „Dennoch haben im Laufe des Jahres Schüler, Eltern, Geschwister und Kollegen den Menschen im Barbarahof durch kleine Gesten immer wieder deutlich gemacht, dass die GAT-Gemeinschaft in Gedanken bei den Bewohnern und Angestellten des Barbarahofes sind.“

Ein herzliches Geschenk des Barbarahofes an das GAT. Foto: Sabine Neuss/pp/Agentur ProfiPress

Gemälde, gefilmte Musikbeiträge, Briefe und sogar ein kleines Hofkonzert  gehörten dazu. Zum Abschluss des Corona-Jahres hat sich die Schulgemeinschaft des Gymnasiums erneut eine besondere Geschenkidee einfallen lassen: Vertreter aller Klassen und Stufen, der Eltern, des Fördervereins, der Schulleitung, der städtischen Angestellten und des Kollegiums gestalteten jeweils ein „Türchen“ für einen Adventskalender der besonderen Art.

Jeden Tag ein Kunstwerk mehr

Die Kreativität der kleinen und großen Künstler kannte keine Grenzen und die Mühe hat sich gelohnt.  „Das Ergebnis ist ein grandioses, überdimensionales, wunderschön anzusehendes Kunstwerk geworden, welches seit dem 1. Dezember den Barbarahof schmückt. Jeden Tag öffnen wir voll Freude mit jedem Türchen eines der kleinen Kunstwerke“, so Anita Deimann vom Sozialdienst im Barbarahof. Vor allem wärme die Geste der Verbundenheit die Herzen.

Wie Neuss berichtet, erscheint in der Adventszeit auf den Monitoren im Foyer des GATs täglich das jeweilige Türchen, was im Barbarahof geöffnet wird, um alle Schülerinnen und Schüler an dieser Aktion teilhaben zu lassen.

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Corona-Geld für Freiwillige: Bis Mittwoch, 16. Dezember letzte Chance einen Antrag zu stellen

Düren, 14.12.2020 –  In Anerkennung ihres ehrenamtlichen Einsatzes zur Bewältigung der Corona-Pandemie können die Freiwilligen noch Geld vom Land Nordrhein-Westfalen erhalten, wenn sie bis spätestens Mittwoch, 16. Dezember, den Antrag einreichen. Dem Kreis Düren hatte das Land 20.000 Euro bis zum Jahresende zur Verfügung gestellt. Die Mittel sind noch nicht vollständig ausgeschöpft, sodass Anträge noch entgegengenommen werden können.

Anträge auf Förderung können nur Freiwilligenagenturen, Engagement fördernde Einrichtungen, Nachbarschaftsinitiativen oder Vereine stellen. Die Auszahlung der Mittel an natürliche Personen ist ausdrücklich nicht vorgesehen.

Das Land fördert Sachkosten – etwa Schutzbekleidung oder Material für das Nähen von Masken – und Fahrtkosten. Auch zusätzlich entstandene Personalkosten können gefördert werden, wenn sie im Zusammenhang mit der Krisenbewältigung stehen. Grundsätzlich können nur Kosten geltend gemacht werden, die ab dem 24. März 2020 zur Bekämpfung der Pandemie entstanden sind.

Der Kreis Düren bietet auf seiner Internetseite unter bit.ly/FreiwilligenCoronahilfe ein Formular an, mit dem eine Förderung beantragt werden kann. Es wird darum gebeten, den Förderantrag per E-Mail zu übersenden an Franziska Floß (f.floss@kreis-dueren.de) von der Stabsstelle für Kreistagsangelegenheiten und Kultur des Kreises Düren. Für Nachfragen ist sie telefonisch unter  02421/22-1002013 zu erreichen.

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Autorenlesung am Cusanus-Gymnasium Wittlich mit Simak Büchel

Wittlich, 14.12.2020 – Die gute Mischung aus packender szenischer Lesung und einer schülergerechten Einführung in die Thematik des Jugendromans “Projekt Mimesis. Die Insel der künstlichen Kinder” durch den Jugendbuchautor Simak Büchel, der regelmäßig an der Schule zu Gast ist, ermöglichte es den anwesenden Sechstklässlern vom Cusanus-Gymnasium Wittlich gedanklich in die Handlung der Geschichte einzutauchen, in der sich ein 11-Jähriger mit Namen Jorin entscheiden muss für die Zusammenarbeit mit Samuel Smuts, einem skurrilen Undercover-Agenten, oder für die Zusammenarbeit mit einem undurchsichtigen Milliardär namens Borax, der dem Waisenjungen Jorin ein paradiesisches Leben in einem Luxusinternat auf einer abgelegenen Insel verspricht.

Wie Jorin sich nun entscheiden wird und wieso, darüber konnten die Schülerinnen und Schüler als “Co-Autoren” während der Lesung Vermutungen anstellen. Auch an anderen zentralen Handlungspunkten konnten Überlegungen ausgetauscht werden, wie es logisch weitergehen könnte, was den Schülerinnen und Schülern viel Freude machte und ihnen gute Ideen entlockte. Mithilfe von Naturbildern von Teneriffa, die der Autor im Rahmen seiner Recherche fürs Buch dort fotografierte und die Eindrücke von der Flora und Fauna der Insel vermittelten, zudem mittels Buchillustrationen konnte das Entstehen der Geschichte, aber auch der Handlungszusammenhang veranschaulicht und aufgeworfene inhaltliche Leerstellen gefüllt werden.

Den Buchgeschmack vieler Schülerinnen und Schüler wird das Buch von Simak Büchel auf jeden Fall getroffen haben, denn Abenteuer- und Kriminalromane seien – so eine kleine Befragung zu Beginn der Autorenlesung – die Themen, die sie interessierten. Dass das Buch auch noch Fragen zur Nutzung und zur Auswirkung künstlicher Intelligenz aufwirft, fördert das Lesevergnügen dann sicherlich umso mehr. Der Förderverein der Schule als wichtige Solidargemeinschaft der Schule unterstützte die Veranstaltung finanziell. Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Projekten sind auf der Homepage der Schule unter www.cg-wittlich.eu nachlesebar.

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Sinziger Bürgermeister Geron testet neues Spielgerät

Sinzig, 14.12.2020 – Mit einer „Himmelsschaukel“ der Firma ABC-Team GmbH hat die Stadt Sinzig auf der Freizeitfläche Hohenstaufenstraße ein neues markantes Spielgerät in Betrieb genommen.

„Da schaukelt auch der Bürgermeister gerne mal und genießt den Blick Richtung Ahr“  freute sich Bürgermeister Andreas Geron, der gemeinsam mit dem Bauamtseiter Marco Schreiner das neue Spielgerät selbst testete.

Die Besonderheit dieser Schaukel ist die enorme Schwunghöhe, welche ein intensives Schaukelerlebnis ermöglicht. „Bewegung ist wichtig für die Gesundheit und ich kann mir vorstellen, dass auch so mancher Jugendlicher und Erwachsener Freude an dieser Schaukel haben wird“, so Bauamtsleiter Marco Schreiner.

Neben der Schaukel wird im Laufe des nächsten eine neue, moderne Calisthenics-Anlage errichtet. Die vorbereitenden Arbeiten sind bereits durchgeführt. „Diese Anlage bietet funktionelle und vielfach einsetzbare Krafttrainingsstationen und wird die Freizeitanlage an der Ahr zu einem noch beliebteren Ausflugsziel für Jung und Alt machen“, betonte Bürgermeister Geron.

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Kreissparkasse Ahrweiler pflanzt Zukunft! – KSK fördert Aufforstung im Kreis mit 30.000 Euro

Ahrweiler, 14.12.2020 – Dort, wo bislang satte grüne Wälder das Landschaftsbild des Landkreises Ahrweiler prägten, zeigen sich heute immer häufiger braune oder bereits kahle Flächen. Fragt man Experten nach den Gründen, werden schnell die direkten und indirekten Folgen des Klimawandels angeführt. Um die Schäden des Waldsterbens einzudämmen und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, unterstützt die Kreissparkasse Ahrweiler die einzelnen Städte und Verbandsgemeinden im Kreis Ahrweiler bei der Aufforstung der Wälder und stellt kreisweit 30.000 Euro zur Verfügung, um Neupflanzungen zu ermöglichen.

So werden Gemeinden und Städte aus nahezu allen Gebietskörperschaften im Kreis Ahrweiler mit einem Betrag von insgesamt 30.000 Euro unterstützt. Dabei gibt es durchaus Unterschiede bei der Auswahl der Baumarten. Die Gemeinde Oberzissen hat zum Beispiel vor kurzem 35 Apfelbäume gepflanzt. Dabei hat sich die Gemeinde bewusst für verschiedene alte Apfelsorten entschieden. „Großflächige, gesunde und naturbelassene Wälder aus heimischen Baumarten sind das beste Mittel, um dem drohenden Klimakollaps unserer Waldbestände entgegenzuwirken“, erklärt Ortsbürgermeister Christof Bürger. „Die alten Sorten haben viele Vorteile: sie sind relativ robust und wenig anfällig für gängige Krankheiten. Da es sich bei den alten Sorten fast immer um Hochstämme handelt, die tief wurzeln, kommen sie mit trockenen Sommern besser zurecht als die oft kleinwüchsigen neuen Sorten. Außerdem werden die Bäume deutlich älter, tragen also länger als neue Züchtungen.“

Die Apfelbäume wurden auf einem Gemeindegrundstück in der Nähe der Lindenstraße von freiwilligen Gemeindebewohnern in Eigenregie gepflanzt. David Söller, Leiter des Beratungscenters Niederzissen und Ortsbürgermeister Christof Bürger waren auch mit dabei.

Mit diesem Projekt setzt die Kreissparkasse Ahrweiler ihr breit angelegtes Engagement für mehr Nachhaltigkeit erfolgreich fort. Zahlreiche Maßnahmen wie das Projekt der Sparkassen-Stiftung Zukunft Kreis Ahrweiler rund um das Thema „Artenreiche Wiese“, die erfolgreiche Ausgabe von 65.000 Saatgut-Tütchen im gesamten Kreis Ahrweiler im vergangenen Jahr, die Umstellung auf Umweltpapier mit dem „Blauen Engel“, erfolgreiche Zertifizierungen bei Energieaudits oder die fortlaufende Umstellung des Fuhrparks auf Autos mit umweltfreundlicheren Antriebssystemen unterstreichen, wie wichtig der Kreissparkasse Ahrweiler nachhaltiges Handeln ist.

Nicht nur im Kreis Ahrweiler, sondern deutschlandweit ist der Wald zunehmend bedroht. Manche Berghänge im Kreis Ahrweiler sind kaum noch wiederzuerkennen. Die zunehmende Trockenheit und der dadurch begünstigte Borkenkäferbefall stellen zwei große Probleme dar. „Als passionierter Wanderer und Naturfreund weiß ich: „Unser Wald ist von unschätzbarem Wert. Er reinigt die Luft, bindet CO2 und ist Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Auch wir Menschen nutzen ihn für Sport oder Erholung sowie wirtschaftlich“, unterstreicht Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, die Bedeutung unserer Wälder.

Angesichts dieser schwierigen Lage, sind Aufforstungen ein wichtiges Instrument. „Wir sind stolz darauf, dass wir unseren Landkreis mit solch einem tollen Nachhaltigkeitsprojekt aktiv bei der Aufforstung unserer Wälder unterstützen können“, freut sich auch David Söller, Leiter des Beratungscenters Niederzissen.

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Im Auftrag von St. Nikolaus

Kirchweiler, 14.12.2020 – Corona lässt viele Veranstaltungen ausfallen; so konnte auch die traditionelle Senioren-Adventsfeier im Bürgerhaus nicht stattfinden. Als Ersatz dafür haben Mitglieder der Bürgergemeinschaft und Rainer Berlingen für die Ortsgemeinde am 5. Dezember gut gefüllte Nikolaus-Tüten mit einem schriftlichen Gruß an die über 63 Jahre alten Einwohner des Dorfes verteilt.

Eine Geste, die sehr gut ankam, wie der Anruf einer Bürgerin zeigte, die sich stellvertretend für die Senioren mit den Worten bedankte: „Dat woar wirklich en Überraschung! Esch han mesch esu jefreut!“

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Weniger Wartezeiten: Terminvereinbarung beim Einwohnermeldeamt der Stadt Alsdorf ist jetzt online rund um die Uhr möglich

Alsdorf, 14.12.2020 – Die Stadt Alsdorf bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern jetzt die Möglichkeit, „rund um die Uhr“ online Termine zu vereinbaren. Über das Bürgerportal der Stadt (buergerportal.alsdorf.de) ist es nun möglich, zunächst für die Dienstleistungen des Einwohnermeldeamtes Termine zu vereinbaren. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Pilotphase ist eine Ausweitung dieses Services auch auf andere Publikumsbereiche geplant.

Gerade in diesen schwierigen Zeiten aber auch im normalen Alltag bietet der Einsatz der Online-Terminvereinbarung sowohl den Alsdorfer Einwohnerinnen und Einwohnern als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung ein hohes Maß an Flexibilität und bringt Planungssicherheit in die täglichen Abläufe. Arbeitsvorgänge können aufgrund der Terminanmeldung vorbereitet und die eigentliche Abwicklung dadurch beschleunigt werden; lästige Wartezeiten für die Besucher entfallen weitgehend.

Und so geht’s:

Suchen oder wählen Sie auf buergerpoprtal.asldorf.de die Dienstleistung „Termin vereinbaren“ aus. Neben einer kurzen Erklärung zum Verfahrensablauf finden Sie den Link zur „Online-Terminvereinbarung“. Dort könne Sie die benötigte Dienstleistung des Einwohnermeldeamtes auswählen und anschließend einen verfügbaren Termin in dem von Ihnen bevorzugten Zeitraum reservieren. Dazu geben Sie lediglich Ihren Vor- und Nachnahmen sowie Ihre E-Mailadresse an. Nach erfolgter Reservierung erhalten Sie dann eine Terminbestätigung per E-Mail. Diese Bestätigung enthält neben Informationen zum gewählten Zeitpunkt und zur gebuchten Dienstleistung auch Ihre Terminnummer und einen QR-Code. Die Terminnnummer oder den QR-Code benötigen Sie am vereinbarten Besuchstag, um den reservierten Termin per Termin Check-In im Foyer des Rathauses zu aktivieren.

Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Corona-Situationist ein Termin Check-In erst 15 Minuten vor Terminbeginn möglich. Dies ist auch der früheste Zeitpunkt zum Betreten des Rathauses. Wie der Check-In Ablauf funktioniert, wird Ihnen in der Terminbestätigung und bei der Dienstleistung im Bürgerportal erklärt. Um diese Dienstleistung im Bürgerportal zu nutzen ist prinzipiell keine Anmeldung am Portal notwendig, allerdings bietet das Bürgerportal für registrierte Benutzerinnen und Benutzer auch weitere interessante Dienstleistungen an.

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Literatur to go: Bücherschrank von Westenergie lädt zum Tauschen und Schmökern ein

Masburg/Saffig, 14.12.2020 – Seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf. Die Stadtmöbel sind rund um die Uhr geöffnet, das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken.

„Der Bücherschrank von Westenergie ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Gemeinde beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, betont Ortsbürgermeister Patrick Schopp. „Als Partner der Gemeinde Masburg kümmern wir uns nicht nur um die Energieversorgung, sondern engagieren uns auch darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Wir freuen uns, wenn sich der Bücherschrank schnell zu einem Treffpunkt des Literaturtausches entwickelt“, erklärt Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie in der Region.

Der Bücherschrank steht auf dem Laurentiusplatz zwischen dem Kindergarten und der Kirche. Er ist rund um die Uhr geöffnet ist, besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Ehrenamtliche Paten achten auf die Bücherschränke, sehen regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein.

Die Mini-Bibliotheken verteilen sich im gesamten Kerngebiet von Westenergie: vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Hermeskeil im Süden, vom nordrhein-westfälischen Alsdorf im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Zu den Standorten im Gebiet des Regionalzentrums Rauschermühle gehören zahlreiche kleine Gemeinden wie Plaidt oder auch größere Kommunen wie Polch oder Daun. Der erste Bücherschrank wurde 2011 in Bramsche im Landkreis Osnabrück eröffnet, der 100. im Jahr 2015 in Schwalmtal am Niederrhein. Inzwischen gibt es bereits mehr als 200 Bücherschränke der Westenergie.

Weitere Infos zu den Bücherschränken von Westenergie sowie eine Übersicht aller Standorte finden Sie unter www.westenergie.de/buecherschraenke.

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Das Peter-Wust-Gymnasium Wittlich ist jetzt Fair-Trade-Schule

Wittlich, 14.12.2020 – Ende November 2020, wurde das PWG in Wittlich zur Fair-Trade-Schule ausgezeichnet. Damit ist das PWG die erste Schule im Landkreis, deren mehrjähriges Engagement für den fairen Handel nun mit dieser Auszeichnung belohnt wurde. Die Urkunde und Auszeichnung überreichte Frau Gundi Berg vom Pädagogischen Landesinstitut. Sie gratulierte der Schulleiterin Frau Metzen-Mirz, der betreuenden Lehrerin Frau Wartner sowie der Schülerschaft, die dieses Projekt getragen und umgesetzt haben und dankte für deren Einsatz für die faire Sache.

Den Kern des Projektes „Faire Schule“ bildet ein wöchentlicher Pausenverkauf, bei dem die Schülerinnen und Schüler der Fairtrade-AG fair gehandelte Produkte verkaufen. Hierzu stellt der Eine-Welt-Laden der Stadt Wittlich die fairen Produkte auf Kommission zur Verfügung. Diese gelungene Kooperation, mit Herrn Bühler als Ansprechpartner, stellte Frau Wartner, die die AG vor vier Jahren mit ihrer damals fünften Klasse gegründet hatte, in den Mittelpunkt ihrer Rede. Für ihr besonderes Engagement dankte sie ihren Schülerinnen und Schülern, besonders Lisa Sprünker, Emma Bonato, Malik Mann und Johannes Koll als Gründungsmitglieder sowie den neuen Unterstützern Luisa Mann, Philipp Barthen, Helena Follmann, Sophie Walldorf, Emma Marbach und Dana Franzen.

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Große Einigkeit über Shutdown vom 16. Dezember bis 10. Januar

Region/Mainz, 13.12.2020 – „Auch wenn es keine leichte Entscheidung ist: Es herrscht große Einigkeit darüber, dass der Shutdown unbedingt notwendig ist. Medizinisch, um Menschenleben zu retten und auch wirtschaftlich. Wenn wir die Zeit um Weihnachten jetzt nutzen, ist der Schaden geringer. Viele Unternehmen haben ohnedies Betriebsferien, die Schulen haben Weihnachtsferien“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Bund-Länder-Schalte.

Diese Entscheidung sei ein sehr schwerer Schritt, der nicht leichtfalle. Aber in ganz Deutschland würden immer mehr Menschen an COVID-19 sterben. „Es ist nicht irgendeine Zahl, oder irgendein Faktor. Und je höher die Gesamtzahl, desto kritischer sei die Situation in den Krankenhäusern und vor allem auf den Intensivstationen“, so die Ministerpräsidentin.

In Rheinland-Pfalz sei Vorsorge getroffen worden: „Unsere Krankenhäuser haben einen Verbund gebildet und unterstützen sich gegenseitig. Wir stehen in sehr engem Austausch. Deswegen wissen wir, wir müssen jetzt handeln. Sie haben unser Versprechen, dass unser erstes Ziel ist, dass in Deutschland alle Patienten gut versorgt werden können“, so die Ministerpräsidentin. Sie habe sehr viele Zuschriften bekommen und mit den Kommunen, den Kammern und Verbänden gesprochen. „Auch aus dem Handel wissen wir, dass eine kurze Zeit der Schließung vielen lieber ist, als ihre Läden mit allen laufenden Kosten offen zu halten und kaum Kunden zu haben“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Am Freitag hätten Rheinland-Pfalz in die Weihnachtsferien begonnen. Die meisten Klassenarbeiten und Klausuren seien geschrieben. Hinter den Schülern und Schülerinnen liege ein schwieriges Jahr. „Deswegen war mit sehr wichtig, dass wir die Schulen nicht einfach schließen. In den Schulen wird die Präsenzpflicht vom 16. Dezember bis zum 18. Dezember 2020 aufgehoben. Dies bedeutet: Alle Schülerinnen und Schüler können und sollten zuhause bleiben. Das ist sinnvoll, damit die Kinder vor den Feiertagen Kontakte reduzieren. Fernunterricht muss in diesen drei Tagen nicht stattfinden. Die Schulfamilie und Eltern können sich in dieser Zeit in einem strukturierten Prozess darauf vorbereiten, dass nach dem regulären Ferienende, am 4. Januar 2021, bis zum 15. Januar 2021 Fernunterricht stattfinden wird. Dies ist das mildere Mittel im Vergleich zur Schulschließung. Bildung ist ein hohes Gut!“, betonte die Ministerpräsidentin. Vom Fernunterricht ausgenommen seien diejenigen, die gerade schon für ihre Abiturprüfungen büffeln, die im Januar stattfinden.

Konkret gilt ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, bis mindestens 10. Januar 2021:

  1. Private Treffen sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch maximal auf 5 Personen, beschränkt. Kinder bis 14 Jahre sind ausgenommen.
  2. Weihnachten kann gefeiert werden, jedoch in deutlich kleinerem Rahmen als sonst. Vom 24. bis 26. Dezember gilt: Ein Hausstand darf von weiteren vier Personen aus dem engsten Familienkreis besucht werden, selbst wenn dadurch mehr als fünf Personen oder mehr als zwei Hausstände zusammenkommen. Es wird ausdrücklich empfohlen, vor dem Familientreffen eine Schutzwoche einzulegen und Kontakte fünf bis sieben Tage zuvor auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.
  3. An Silvester und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Außerdem gilt ein Böllerverbot auf publikumsträchtigen Plätzen und ein Verkaufsverbot von Böllern. Es wird dringend empfohlen, auf das Zünden von Pyrotechnik zu verzichten. Der Verkauf von Pyrotechnik wird verboten.
  4. Die Kitas bleiben im Regelbetrieb geöffnet. An die Eltern wird aber appelliert, möglichst eine Betreuung zu Hause sicher zu stellen.
  5. In den Schulen wird die Präsenzpflicht vom 16. bis 18. Dezember 2020 aufgehoben. Dies bedeutet: Alle Schülerinnen und Schüler können zuhause bleiben. Fernunterricht muss in diesen drei Tagen nicht stattfinden. Für die Zeit nach den Ferien gilt: In der Woche vom 4. bis zum 15. Januar 2021 findet in allen Schularten ausschließlich Fernunterricht statt. Die Schulen bieten Notbetreuung für Schüler und Schülerinnen bis zur Klassenstufe 7 an; für Schüler oder Schülerinnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf und für Schüler, deren häusliche Lernsituation nicht ausreichend förderlich ist. Wir werden mit den Trägern der Schülerbeförderung Gespräche führen, damit die Schülerbeförderung zur Wahrnehmung der Notbetreuung aufrechterhalten bleibt.

Für Prüfungen gilt: Klassenarbeiten und Prüfungen, die in der Zeit bis zum 18. Dezember 2020 sowie vom 4. Januar bis 15. Januar 2021 angesetzt waren, sollen möglichst verschoben oder ersetzt werden. Sollte das nicht möglich sein, finden diese in der Schule statt.

Das Abitur (G9-Gymnasien und IGS) findet wie geplant und in Präsenz an den Schulen statt (Beginn der schriftlichen Prüfungen am 07. Januar 2021, Ende: 27. Januar 2021).

Wie es ab dem 15. Januar 2021 weitergeht, wird in Abhängigkeit von der Infektionslage entschieden.

  1. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird untersagt. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt.
  2. Handel

Der Einzelhandel mit Ausnahme des Einzelhandels für Lebensmittel wird ab dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 geschlossen. Der Verkauf von non-food Produkten im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht dem täglichen Bedarf zuzuordnen sind, kann ebenfalls eingeschränkt werden und darf keinesfalls ausgeweitet werden. Ausnahmen: Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarktern von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkauf und Großhandel.

  1. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich.
  2. Wirtschaftliche Unterstützung: Die Maßnahmen führen dazu, dass einige Wirtschaftsbereiche auch im kommenden Jahr weiterhin erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssen. Daher wird der Bund die betroffenen Unternehmen, Soloselbständigen und selbständigen Angehörigen der Freien Berufe auch weiterhin finanziell unterstützen. Dafür steht die verbesserte Überbrückungshilfe III bereit, die Zuschüsse zu den Fixkosten vorsieht. Mit verbesserten Konditionen, insbesondere einem höheren monatlichen Zuschuss in Höhe von maximal 500.000 Euro für die direkt und indirekt von den Schließungen betroffenen Unternehmen, leistet der Bund seinen Beitrag, Unternehmen und Beschäftigung zu sichern. Für die von der Schließung betroffenen Unternehmen soll es Abschlagszahlungen ähnlich wie bei den außerordentlichen Wirtschaftshilfen geben. Der mit den Schließungsanordnungen verbundene Wertverlust von Waren und anderen Wirtschaftsgütern im Einzelhandel und anderen Branchen soll aufgefangen werden, indem Teilabschreibungen unbürokratisch und schnell möglich gemacht werden. Zu inventarisierende Güter können ausgebucht werden. Damit kann der Handel die insoweit entstehenden Verluste unmittelbar verrechnen und steuermindernd ansetzen. Das sichert Liquidität.
  3. Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften in Kirchen, Synagogen und Moscheen gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern und Maskenpflicht auch am Platz. Gemeindegesang ist verboten.
  4. Wir werden für Alten-und Pflegeheime sowie mobile Pflegedienste besondere Schutzmaßnahmen treffen. In Rheinland-Pfalz leben mehr als 44.000 Menschen in Alten und Pflegeheimen, mindestens genauso viele werden zu Hause von mobilen Pflegediensten betreut. Hier werden wir mit besonderen Maßnahmen für zusätzlichen Schutz sorgen. Der Bund unterstützt diese mit medizinischen Schutzmasken und durch die Übernahme der Kosten für Antigen-Schnelltests.

Die Länder werden zudem eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal in den Alten-und Pflegeeinrichtungen anordnen. Solche regelmäßigen Tests sind ebenso für das Personal in mobilen Pflegediensten angezeigt. In Regionen mit erhöhter Inzidenz soll der Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests für die Besucherinnen und Besucher verbindlich werden. Das ist für die Einrichtungen eine hohe zusätzliche Belastung. Damit es dennoch verlässlich durchgeführt werden kann, steht die Landesregierung im engen Austausch mit DRK, Maltesern und anderen Rettungsdiensten, die bereits signalisiert haben, die Einrichtungen beim Testen zu unterstützen.

  1. Wir haben die Zusage des Bundesgesundheitsministers, dass wir ab dem 27. Dezember beginnen können, zu impfen. In einem ersten Schritt werden wir mit mobilen Teams in die Alten und Pflegeeinrichtungen gehen. Ab dem 4. Januar haben wir dann mehr Impfstoff zur Verfügung und können auch Impfzentren öffnen, die wir startbereit haben.