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Mechernich/Blankenheim, 23.12.2020 – Betroffen sind die auch von außerhalb normalerweise gut besuchten Kapellen in Mechernich und von „Haus Effata“ in Blankenheim. Das Hin- und Her um Zulassung oder Nichtzulassung von öffentlich zugänglichen Gottesdiensten über Weihnachten, hat der Ordo Communionis in Christo für seine Kapellen in Mechernich und Blankenheim mit einem klaren „Nein“ beantwortet.
Wegen der besonders sensiblen Klientel von fast 200 Pflegebedürftigen in „Haus Effata“ in Blankenheim und „Communio in Christo“ in Mechernich sowie bis zu zwölf Gästen im Hospiz „Stella Maris“, erklärte Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio, dass alle Präsenzgottesdienste bis einschließlich 10. Januar abgesagt blieben.
Auch die internationale Kommunität im Mechernicher Mutterhaus mit Generalsuperior Karl-Heinz Haus an der Spitze gehöre teilweise zu den besonders gefährdeten Risikogruppen, sodass die Communio in der jetzigen Situation besser auf Nummer Sicher gehe.
Normalerweise wird in der Cafeteria der Langzeitpflege „Communio in Christo“ an der Bruchgasse vor proppenvoller Gläubigen-Kulisse Heiligabend gefeiert. Die Instrumentalgruppe (Folk-AG) des Steinfelder Hermann-Josef Kollegs um Gerd Weimbs gestaltet die Christmette der Communio seit Jahren musikalisch.
Dieses Jahr hätte der Heiligabend im wesentlich kleineren Rahmen in der Hauskapelle gefeiert werden sollen, nur mit angemeldeten Gläubigen, aber auch dieses Risiko ist mittlerweile zu groß.
Paul Neufeld (M.) ist neuer Integrationsbeauftragter der Gemeinde Kall und folgt auf Alice Gempfer. Michael Heller begleitet das Thema Integration eng. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Kall, 23.12.2020 – Bei der Gemeinde Kall hat es Zuständigkeitswechsel im Bereich Integration gegeben: Paul Neufeld wird neuer Integrationsbeauftragter. Er folgt damit auf Alice Gempfer, die Teamleiterin Irene Emons künftig als Stellvertreterin unterstützt und als ausgebildete Redakteurin nun im Rathaus für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.
„Wir passen innerhalb der Verwaltung immer wieder Abläufe und Aufgaben an und sind uns sicher, dass wir die besonderen Kompetenzen von Paul Neufeld und Alice Gempfer in dieser neuen Konstellation aktuell und zukunftsorientiert nutzen werden“, meinte Michael Heller, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. „Angesichts der Situation in allen Regionen Europas und den kriegerischen Auseinandersetzungen auf der ganzen Welt, sind wir davon überzeugt, dass sich an der Flüchtlingssituation so schnell nichts ändern wird und es sich um eine Daueraufgabe handelt, die wir nicht vernachlässigen werden“, so Heller weiter.
Gleichzeitig lobte Heller die gemeinsame und vorbildliche Arbeit, die Alice Gempfer seit Anfang 2016 und Paul Neufeld seit Herbst 2017 im Bereich Integration und Flüchtlingsarbeit leisten: „Ihre Erfolge wirken nachhaltig. Die Geflüchteten in Kall integrieren sich hier, lernen die Sprache, haben eigene Wohnungen und üben Berufe aus, agieren also völlig selbstständig.“ Mittlerweile fungieren Zugewanderte selbst als Integrationshelfer für Neuankömmlinge.
Die Gemeinde Kall sei besonders durch das Haus der Begegnung, für das Alice Gempfer weiterhin zuständig bleiben wird, erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte für Geflüchtete aus dem gesamten Südkreis geworden. Dort bieten unter anderem Partner wie das Deutsche Rote Kreuz, der Jugendmigrationsdienst oder der Verein Wirkstatt Beratungen und besondere Angebote an. Zusätzlich werden – zumindest wenn die Corona-Pandemie es zulässt – Präventions- und Informationsveranstaltungen für Zugewanderte, Ehrenamtliche und Fachkräfte angeboten sowie monatliche Ehrenamtstreffen veranstaltet. „Das Engagement der ehrenamtlichen Helfer und der katholischen Pfarrgemeinden war zu jeder Zeit eine große und wertvolle Unterstützung. Es ist schön, dass auch der unermüdliche Einsatz der Ehrenamtler trotz der enormen Herausforderungen und Belastungen weiterhin Bestand hat“, betont Michael Heller.
Paul Neufeld gab dieses Lob an die Verwaltung und die Politik weiter: „Durch die positive Grundeinstellung in Kall fühlen sich die Menschen hier aufgenommen.“ Neufeld ist studierter Geograf und hat seine Abschlussarbeit zum Thema „Integrationsperspektiven von Geflüchteten in der kommunalen Flüchtlingsarbeit“ am Beispiel der Gemeinde Blankenheim verfasst, wo er vor seiner Arbeit in Kall bereits als Integrationsbeauftragter tätig gewesen war.
„Wir alle gemeinsam – Verwaltung, Politik und das Ehrenamt – haben in den vergangenen Jahren hier in Kall gute und verlässliche Strukturen für die Integrationsarbeit aufgebaut. Paul Neufeld ist seit 2017 eng in die praktische Umsetzung hier im Rathaus eingebunden. Unter anderem für die Zugewanderten, korrespondierenden Behörden und die Netzwerkwerkpartner ist er ein wichtiger Ansprechpartner. Das Thema Integration ist bei ihm in den allerbesten Händen“, so Alice Gempfer
Die Gemeinde Kall kooperiert bei der Integrationsarbeit neben der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe mit der Integrationsagentur des Deutschen Roten Kreuzes, die dienstags und donnerstags im Haus der Begegnung eine offene Sprechstunde anbietet. Hinzu kommen Beratungsangebote des Jugendmigrationsdienstes Euskirchen im Haus der Begegnung sowie beim Caritasverband für die Region Eifel.
„Die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“, so Bürgermeister Hermann-Josef Esser, „spielt dabei eine ganz besondere Rolle.“ Er bedaure es sehr, dass die jährliche Weihnachtsfeier mit den Ehrenamtlichen in der Gaststätte Gier 2020 pandemiebedingt hatte ausfallen müssen, freue sich aber schon auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.
Momentan leben 203 Geflüchtete aus 23 Ländern im Kaller Gemeindegebiet. Ein Großteil (86) stammt aus Syrien. Es folgen Menschen aus dem Irak (26) und Afghanistan (20). Etwa zwei Drittel der Geflüchteten sind zwischen 18 und 55 Jahre alt. Durch die Auflösung der Zentralen Unterbringungseinrichtung an der Messerschmittstraße ist die Gemeinde wieder zur Aufnahme von Asylbewerbern verpflichtet.
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StädteRegion Aachen, 23.12.2020 – Zuerst wird in den stationären Altenpflegeeinrichtungen mit dem höchsten Anteil der über 80-jährigen geimpft. Der lang ersehnte Impfstoff gegen Covid-19 steht endlich zur Verfügung und es gibt Licht am Ende des Tunnels. Da anfangs nur eine begrenzte Menge an Impfstoffdosen zur Verfügung steht, sollen diese nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission dafür genutzt werden, um die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und Sterbefälle möglichst schnell zu reduzieren. Die Impfung soll daher zunächst Personen über 80 Jahren und Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen angeboten werden. Diese sind besonders gefährdet.
Gleichzeitig empfiehlt die Impfkommission die Impfung von medizinischem Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und Personal in der Altenpflege. Da es gerade in den ersten Tagen und Wochen der Impfung nur eine sehr begrenzte Menge an Impfdosen zur Verfügung stehen wird, musste jetzt festgelegt werden, welche der stationären Einrichtungen zuerst mit dem Impfstoff versorgt wird. Da das Alter das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf darstellt, wurden jetzt von der StädteRegion die vorliegenden Daten über die Altersstruktur der einzelnen Einrichtungen ausgewertet und gewichtet. Danach steht die Einrichtung mit dem prozentual höchsten Anteil der über 80-jährigen Bewohnerinnen und Bewohner an erster Stelle.
„Auf diese Art und Weise ziehen wir ein nachvollziehbares und objektives Kriterium heran“, sagt der Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons. „Insbesondere aufgrund des derzeitigen hohen Ausbruchgeschehens in den vollstationären Pflegeeinrichtungen der StädteRegion Aachen wird die grundsätzliche Entscheidung des Bundes zur Priorisierung auch von allen Mitgliedern der gemeinsam tagenden Krisenstäbe von Stadt und Kreis Aachen begrüßt.“ Konkret werden jetzt, je nach zur Verfügung stehender Menge des Impfstoffs, die stationären Altenpflegeeinrichtungen nach diesem Kriterium versorgt. „Die mobilen Teams gehen in die Einrichtung und impfen dort natürlich nicht nur die über 80-jährigen, sondern alle Bewohnerinnen und Bewohner, die das wünschen“, erklärt Dr. Ziemons weiter. „Alles andere wäre ja auch ineffektiv und macht keinen Sinn.“
Den Kreisen und kreisfreien Städten wird die schwierige Aufgabe zugesprochen, eine Reihenfolge des Aufsuchens der Einrichtungen durch die mobilen Impfteams festzulegen. Die StädteRegion hat sich bei ihrer Entscheidung an den Vorgaben der Impfkommission, der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes und den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen orientiert. Ob Einrichtungen oder Wohnbereiche für demenzkranke Menschen vorrangig geimpft werden sollten, wurde ebenfalls diskutiert. Da nach der Corona-Impfverordnung Menschen mit einer Demenzerkrankung erst in der zweiten Stufe vorgesehen werden, wurde dem Alter eine höhere Priorität zugesprochen. „Diese Entscheidung ist mit allen beteiligten Ämtern diskutiert worden, uns aber trotzdem sehr schwer gefallen, da man sich über die Konsequenzen sehr wohl bewusst war“, so Ziemons.
Die Priorisierungsempfehlung hat nur solange Gültigkeit, bis genügend Impfstoff verfügbar ist. „Ich hoffe sehr, dass die Lieferung des Impfstoffs sehr zügig geschieht, damit wir schnellstmöglich im ersten Schritt alle besonders gefährdeten Menschen versorgen können. Mittelfristig ist es natürlich das Ziel, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer Impfung gegen COVID-19 anbieten zu können.“
Die Kassenärztliche Vereinigung wird nunmehr aufgrund der Prioritätenliste der StädteRegion Aachen Kontakt mit den Einrichtungen aufnehmen, um das weitere Vorgehen und die notwendigen vorbereitenden Arbeiten abklären. Die ersten Impfungen sollen – nach den aktuell vorliegenden Planungen – am 27. Dezember stattfinden.
Neue Verwaltungsdirektor ab 01.01.2020: Tim Wozniak. Foto: Capio Mosel Eifel Klinik
Bad Bertrich, 23.12.2020 – Dank an Petra Hager-Häusler für das große Engagement. Die Capio Mosel Eifel Klinik hat einen neuen Verwaltungsdirektor: Tim Wozniak hat zum 1. Januar 2021 die Leitung der Verwaltung von Petra Hager-Häusler übernommen, die sich rund drei Jahrzehnte lang für die traditionsreiche Venenklinik engagiert hatte.
Verwaltungsdirektorin Petra Hager-Häusler geht Ende 2020 in Ruhestand. Foto: Capio Mosel Eifel Klinik
Als Verwaltungsdirektorin entwickelte Petra Hager-Häusler die Klinik in entscheidenden Punkten weiter: 1992 wurde die Klinik um das Laserzentrum erweitert, 1997 kam Haus Sonnenberg hinzu, in dem heute die ambulante Dermatologie untergebracht ist. 1998 wurde das ambulante Venenzentrum eröffnet, 2006 das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Venenzentrum Bad Bertrich gegründet. 2011 gab es erstmals die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001: 2008 für den Bereich der medizinischen Kompressionsstrümpfe, 2018 wurde die Klinik nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.
„Ich danke Frau Hager-Häusler für ihren großen Einsatz. Die Capio Mosel Eifel Klinik gehört heute zu den führenden und größten Venenkliniken Deutschlands. Zu diesem Verdienst hat Frau Hager-Häusler maßgeblich beigetragen“, sagt Tim Wozniak. „Gleichzeitig möchte ich mich beim Ärzteteam und natürlich bei allen Mitarbeitern für ihr Engagement bedanken. Viele sind bereits seit mehreren Jahren, teilweise sogar seit Jahrzehnten bei uns. Die große Erfahrung und Kompetenz unseres Teams ermöglicht es uns, dass Venenpatienten sehr schonend mit modernsten, individuell ausgewählten Methoden behandelt werden können.“
Tim Wozniak verfügt über mehrjährige Erfahrung im Klinikmanagement. Er ist Bachelor of Science im Fach Medizinökonomie und hat zudem den Studiengang Management in der Medizin mit dem Master of Business Administration abgeschlossen. Im Bereich der planbaren Operationen (elektive Eingriffe) hat er unter anderem neun Monate lang die Geschäftsführung der Helios Endo-Klinik in Hamburg unterstützt, die die größte Endoprothetik-Klinik in Europa ist. Durch die Betreuung weiterer Kliniken, die ausschließlich planbare Behandlungen anbieten, ist Tim Wozniak mit den Ansprüchen der Patienten und den Prozessabläufen vertraut.
Derzeit ist er als Division Manager für die drei deutschen Venenfachkliniken von Bergman Clinics zuständig. Bei seiner Tätigkeit als Verwaltungsdirektor der Capio Mosel Eifel Klinik wird er vom stellvertretenden Verwaltungsdirektor Johannes Simon unterstützt. In seiner Freizeit engagiert sich Tim Wozniak ehrenamtlich in der Initiative Denkschmiede Gesundheit, die sich für ein generationengerechtes Gesundheitssystem einsetzt.
1.000 Euro spendete das Team der MR-Ingenieurgesellschaft an die Mechernich-Stiftung, um die Not bedürftiger Bürgern im Stadtgebiet in Zeiten von Corona und vor Weihnachten zu lindern. Ralf Claßen (2.v.l.) dankte von Herzen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 23.12.2020 – Kurz vor Weihnachten wurde die Mechernich-Stiftung beschenkt. Stiftungs-Vorsitzender Ralf Claßen nahm von Rudi Mießeler, Werner Regh und ihrem Team von der „MR“-Ingenieurgesellschaft in der Bergstraße 2 einen Scheck über tausend Euro in Empfang.
„Wir sind sonst in der Adventszeit mit Karten oder einem kleinen Präsent zu allen Kollegen hingefahren, mit denen wir zusammenarbeiten“, berichtet Rudi Mießeler. Das allerdings habe in diesen schwierigen Corona-Zeiten gestrichen werden müssen. Gutes zu tun, darauf wollte das Mechernicher Unternehmen dennoch nicht verzichten. Spende statt Kundenpräsente lautete die Losung.
Hilfe für bedürftige Mechernicher
„Mit unserer Aktion wollen wir bedürftige Menschen und Familien in unserem direkten Umfeld unterstützen“, so Werner Regh. Da war die Mechernich-Stiftung genau der richtige Partner von „MR“. Denn dort kommt das Geld Mechernichern zu, denen es nicht so gut geht.
Claßen ist in Corona-Zeiten besonders froh über das Engagement von Rudi Mießeler und Team: „Gerade jetzt vor Weihnachten, wo die Not für jeden Einzelnen immer größer, die Spendenbereitschaft aber aufgrund der Not immer geringer wird, tut uns diese Spende sehr gut.“ MR habe aber auch schon vielfach vor der Pandemie geholfen.
Das Unternehmen stehe der Stadt immer als „einer der ersten Ansprechpartner“ unterstützend zur Seite und habe beispielsweise großzügig die 40-Jahrfeier der Stadt Mechernich und das 50-Jahre-Jubiläum der Städtepartnerschaft Mechernich-Nyons gefördert.
Café Asyl wünscht Allen frohe Weihnachten und ein gesundes und hoffnungsvolles neues Jahr 2021. Foto: Peter Doeppes
Daun, 23.12.2020 – Openair, bei strömendem Regen und trotz allem bei bester Stimmung konnten wir am 21. Dezember unter Beachtung sämtlicher Corona-Bedingungen die Geschenke an unsere Migrantenfamilien verteilen.
Foto: Peter Doeppes
Unter dem Motto „ Wunschbaum 2020“ wurde in der Kaserne KN Daun eine Geschenkaktion ins Leben gerufen, um Kinderwünsche zu erfüllen – über 80 Wünsche konnten erfüllt werden!
Ebenfalls starteten Lara Gillen und Julien Augarde zum 2. Mal eine Wunschbaumaktion vor dem Forum Daun und überreichten uns 35 Gutscheine, die in Daun eingelöst werden können.
Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern für dies großartige Weihnachtsaktion, die gerade in der jetzigen tristen und unsicheren Zeit Freude bereitet. Und ein besonders großes Dankeschön an alle Akteure und Mitwirkenden.
Bei Nacht werden die Kunstwerke angestrahlt. Foto: Janine Deinzer/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 23.12.2020 – Mit Bildern an der Rathausbrüstung kommt Kunst zu den Menschen – Bis Ende Januar zu sehen – Abends und frühmorgens werden die Bilder mit Strahlern beleuchtet. Es ist vollbracht. Die Bilder stehen parat. Hoch oben an der Rathaus-Brüstung werden 21 großformatige Werke einheimischer Künstler outdoor präsentiert.
Die Bauhof-Mitarbeiter (oben rechts) montieren die letzten Bilder. Der WDR filmt währenddessen. Foto: Gabi Schumacher/pp/Agentur ProfiPress
Sie sind ein Lichtblick in dunkler Corona-Zeit, wo Kunst und Kultur in der Krise steckt. Die ungewöhnliche „Kopf-hoch!“-Ausstellung, bei der der Titel Programm und Motto zugleich ist, entstammt einer Idee dreier Künstlerinnen: Ela Rübenach, Donata Reinhard und Petra Hansen.
Weil Kunst dem Publikum zurzeit nicht in geschlossenen Räumen gezeigt werden kann, komme die Kunst in die Öffentlichkeit, ans Rathaus, direkt zu den Menschen, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zur feierlichen Eröffnung der Outdoor-Ausstellung, die „auf sehr gelungene Art und Weise mit vielen schönen Bildern“ aufwarten könne.
Dr. Hans-Peter Schick (2.v.l.) lobte die Idee der Organisatorinnen, Kunst zu den Menschen zu bringen, v.r.: Donata Reinhard, Ela Rübenach, Petra Hansen, Gabi Schumacher, Paul Weiermann, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Stadt-Dezernent Ralf Claßen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Gezeigt wird eine große künstlerische Bandbreite, die sich über die gesamte Rathaus-Länge erstreckt. Ein „Blick auf Obergartzem“, „Zerbrechliche Schönheiten“ und der „Song of hope“ (Lied der Hoffnung) sind drei der Titel.
„Notlösung“ wurde „Volltreffer“
Petra Hansen bekennt: „Es ist was richtig tolles draus geworden, aber zu Beginn war es eine Notlösung.“ Denn eigentlich stand für die Drei, wie sonst auch, die traditionelle Kunstausstellung zwischen Weihnachten und Heilige-Drei-Könige zum 41. Mal im Foyer im Gymnasium Am Turmhof auf dem Plan.
Mittlerweile sieht Rübenach die Outdoor-Version sogar als einen „Volltreffer“ an. Denn mit dem Lockdown ab 16. Dezember wäre jede Form von Indoor-Kunst mit Besuchern völlig undenkbar geworden. Auch Reinhard ist zufrieden: „Weil es mal auch was anderes ist.“ Schön findet sie außerdem, dass nicht nur konkret kunstinteressierte Besucher, sondern auch Bürger, Passanten, Autofahrer und Rathausbesucher einen Blick auf die Bilder werfen können.
21 einheimische Künstler zeigen ihre Werke. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Beate Krupp aus Antweiler ist eine der ausstellenden Künstlerin. Normalerweise mache sie zwei Ausstellungen im Jahr zu Hause, die jedoch Pandemie-bedingt ausfallen mussten. Jetzt freut sie sich: „Es ist schön, dass wir hier endlich unsere Kunst wieder den Menschen zeigen können. „Ihre Kollegin Edda Rother aus Euskirchen pflichtet ihr bei und lobt die Organisatorinnen: „Toll, dass ihr das geschafft habt.“
Kunstwerke werden angestrahlt
Im Dunkeln, abends und morgens, werden die überdimensionalen Kunstwerke angestrahlt, berichtet Gabi Schumacher, Mitarbeiterin der Stadt, die das Projekt verwaltungsseitig organisatorisch unterstützte. Für die Technik haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofs gesorgt, wie auch dafür, dass die Kunstwerke eine eigens für den Zweck erstellte Holzkonstruktion aufgezogen werden konnten.
Rübenach betont: „Wir wollen zeigen, dass nichts still stehen muss, dass es immer irgendwie weiter geht und eine Möglichkeit gibt. Vielleicht auch ein bisschen trotzig den Kopf in den Nacken, nach dem Motto: wir lassen uns davon nicht unterkriegen.“ Und Hansen sagt: „Im Moment ist auch sehr viel Destruktivität und Spaltung durch Corona in der Gesellschaft.“ Deshalb wolle man mit der Ausstellung ein Zeichen setzen, um den Zusammenhalt wieder mehr zu fördern.
Bis Ende Januar werden die Werke auf dem Rathaus noch zu sehen sein. Um Temperaturen und Wetter müssen sich Künstler wie Organisatorinnen keinen Kopf machen. „Die Bilder sind LKW-Plane gedruckt, die ist witterungsbeständig und UV-echt.“
Kunstwerke erwerben
Die Kunstwerke können nach der Ausstellung erworben werden. 180 Euro soll jedes Unikat kosten. 1,50 mal 1,50 Meter groß sind sie. „Man kann sie ja auch als Geschäftsmann als Dekoration ins Schaufenster nehmen“, schlägt Reinhard vor, Hansen hat eine andere Idee: „Oder eine große Firma hängt sie ins Foyer.“
Eine Broschüre, die von Heiner Kirch gestaltet wurde und Auskunft über Künstler und Kunstwerke gibt, liegt im Rathaus aus. Daneben steht auch eine Spendendose bereit.
Unterstützt wurde die Aktion von: „Wir in Mechernich“ (Stadtverwaltung), Stadtmarketingverein „Mechernich aktiv“, Burgapotheke im REWE-Markt, Zahnarztpraxis Jahnke, Kirchdesign Euskirchen, Textil- und Bettenhaus Schmitz, Beauty Hair Design, Ein Stück Holz/Tischlermeister Mehrdad Jamneshan, Metzgerei Schmitz, Bücher Schwinning, Unabhängige Wählervereinigung Mechernich.
Die ausstellenden Künstler sind: Petra Hansen, Beate Krupp, Ela Rübenach, Heiner Kirch, Donata Reinhard, Ursula Dasburg, Pia Benz, Johannes Roos, Roland Rosenthal, Sam D. Samans, Anne Zimmermann, Alexander Kiefer, Peter Hein, Gerhard H. Lenz, Franziska Nöthen, Paul Weiermann, Edda Rother, Hermann Nöthen, Horst Kulbrock, Martina Hessel, Inge van Kann.
Stellvertretend für alle 42 mitwirkenden Kinder ließ sich Peter Reifferscheid aus Vollem zu Beginn der Krippenspiel-Dreharbeiten vor einigen Wochen ablichten. Foto: Agnes Peters/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 23.12.2020 – Heiligabend, 16 Uhr, bis Mitte Januar ist auf der Homepage der GdG St. Barbara (www.gdg-barbara-mechernich.de) ein selbst aufgenommenes musikalisches Krippenspiel zu sehen, an dessen Aufzeichnung sich in den vergangenen Wochen 42 schauspielernde Kinder und fünf Musikerinnen und Musik beteiligt haben.
„Und zwar unter etwas erschwerten Corona-Bedingungen“, berichtete Agnes Peters, die Regie führte: „Es wurden viele Einzelszenen gedreht, sodass die Kinder möglichst wenig Kontakt untereinander hatten. Das Maskentragen bis vor dem Dreh war für alle selbstverständlich.“
„Die Dreh-Termine mussten öfter wegen Quarantäne-Fällen verschoben werden. Nachdem nun auch die letzten Hirten aus der Quarantäne raus sind, ist jetzt glücklicherweise alles im »Kasten« und kann gezeigt werden“, so Agnes Peters: „Also, Heiligabend, 16 Uhr, auf der Homepage der GdG St. Barbara… Wir wünschen Euch viel Freude beim Zuschauen!“ Der Familienmesskreis feiert vor Beginn der Freischaltung auf dem YouTube-Kanal der GdG einen kleinen Wortgottesdienst.
Abschied nach einem halben Jahrhundert, von links: Andreas Reincke und Ullrich Hagedorn (beide Baubetriebshof), Claudia Gieraths sowie Bürgermeister Holger Jung. Foto: Privat
Meckenheim, 23.12.2020 -Verdiente Mitarbeiterin des Baubetriebshofes in den Ruhestand verabschiedet. Es war am 1. Juli 1971, als die damalige Bundespost die Gebühren für den Normalbrief auf 60 Pfennig erhöhte, der Preis für das Ortsgespräch von 18 auf 21 Pfennig anstieg und Claudia Gieraths ihre Ausbildung bei der Stadt Meckenheim begann. Knapp 50 Jahre später kostet ein Normalbrief 80 Cent, lösen Smartphones den Festnetzanschluss ab und ist die gute Seele des städtischen Baubetriebshofes nach einem halben Jahrhundert als Verwaltungsfachangestellte in den wohl verdienten Ruhestand gegangen.
„Wir werden sie schmerzlich vermissen“, verabschiedete sich der Leiter des Baubetriebshofes Ullrich Hagedorn gemeinsam mit Bürgermeister Holger Jung voller Dank von Claudia Gieraths. Diese hatte nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung verschiedene Aufgaben im Rathaus übernommen und war mit Jahresbeginn 2000 zum Baubetriebshof gewechselt. Ihr Büro dort galt als organisatorische Schaltzentrale. „Mit Claudia Gieraths geht unsere gute Seele“, sagte Ullrich Hagedorn. Zum Abschied wünschten er und Bürgermeister Jung ihrer verdienten Mitarbeiterin alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.
Künftiger DAB+-Sendemast am „Firmerich“ hoch über Daun. Foto: TechniSat
Daun, 23.12.2020 – Das digitale Radio über DAB+ gewinnt immer mehr Hörer und erlangt durch eine größere Programmvielfalt immer mehr Attraktivität. Seit dem 21. Dezember 2020 müssen Radios in Deutschland auch Zugang zu Digitalradio bieten, so auch in jedem Neuwagen.
Während es einige Programme nur in den jeweiligen Bundesländern gibt, werden auch viele andere im sogenannten Bundesmultiplex angeboten. Diese sind in ganz Deutschland in digitaler Qualität empfangbar.
Seit Oktober befindet sich mit dem zweiten bundesweiten Multiplex, betrieben durch die Antenne Deutschland GmbH, DAB+ im weiteren Ausbau. Leider konzentriert man sich hierbei aber zunächst auf die großen Ballungszentren sowie die Autobahnen. Ländliche Regionen haben wieder einmal das Nachsehen.
Die TechniSat Digital GmbH, welche sich schon seit Jahrzeiten für das Digitalradio in Deutschland stark macht und seit 2012 DAB+ Radios entwickelt und produziert, möchte dies für ihren Stammsitz in Daun nun ändern und hat mit der Media Broadcast GmbH, dem Netzbetreiber hinter der Antenne Deutschland, einen lokalen Ausbau vereinbart.
Hierzu wurde der nicht mehr genutzte Sendemast des SWR in Daun-Boverath gekauft und das zugehörige Grundstück von der Stadt Daun langfristig gepachtet. Der Standort wird nun für das neue Digitalradio vorbereitet. Ab Ende Februar 2021 ist das von TechniSat in Daun ansässige DAB+ Radio-Entwicklungsteam in der Lage mit dem Live-Signal zu testen. Ebenso können dann rund um die Stadt Daun bis zu 16 weitere Digitalradioprogramme kostenlos mit allen DAB+-fähigen Radios empfangen werden
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