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„Weihnachten leben“ in Kall

Kall-Steinfeld, 23.12.2020 – „Wir sitzen alle in einem Boot – und trotzdem müssen wir uns auch ins Bewusstsein rufen, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht als uns“ heißt es in einem Rundbrief des Abiball-Komitees aus der „Q2“ des Hermann-Josef-Kollegs in Steinfeld. Die Schüler haben eine Spendenaktion unter dem Titel „Weihnachten leben“ initiiert, mit dem sie zum einen das Hermann-Josef-Haus in Bonn und zum anderen Obdachlose in Köln unterstützen möchten.

Im Hermann-Josef-Haus in Bonn werden Menschen im Alter bis 27 Jahre sowie junge Familien und Mütter mit Kindern untergebracht und betreut. Die Schüler des Hermann-Josef-Kollegs haben die dortigen Bewohner nun mit 83 bunt verpackten Kartons voller Geschenke bedacht. Angelehnt an die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ enthalten sie neu verpackte Sachspenden für jedes Alter und Geschlecht wie beispielsweise Buntstifte, Kuscheltiere, Bücher und Süßigkeiten.

Die bunt verpackten Kartons gingen an die Bewohner des Hermann-Josef-Hauses in Bonn. Foto: Carlier/pp/Agentur ProfiPress

Ein Teil der Schüler fuhr zusammen mit der Stufenleiterin zum Hermann-Josef-Haus, wo ihnen bei einer kleinen Führung die Verhältnisse der dort lebenden Menschen erklärt wurden. Die Päckchen sollen dann an Heiligabend von der Heimleitung an Kinder und Bewohner verteilt werden.

Im zweiten Teil der Spendenaktion sammelten die Schüler zum einen Sachspenden, um Obdachlose in Köln mit Hygieneartikeln wie Desinfektionsmittel und Masken zu beschenken. Zum anderen sammelten sie Geld, mit denen die Schüler einige Decken, Mützen, Jacken und Handschuhe für die Obdachlosen kaufen konnten. Auch die Tiere, insbesondere Hunde, wurden bei der Aktion nicht vergessen: Für sie wurde Futter und Spielzeug besorgt.

Insgesamt 90 Tüten konnten so gepackt werden, um sie in der Kölner Innenstadt an Obdachlose zu verteilen. Die übrigen Tüten sowie einige weitere große Packungen Desinfektionsmittel gingen an das Erik-Wickberg-Haus in Köln, welches Obdachlosen Unterschlupf und Fürsorge bietet. Auf diese besondere Weise wollten die Schüler der „Q2“ am Steinfelder Hermann-Josef-Kolleg „ein Zeichen der Nächstenliebe setzen“.

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Ein Herz für Bedürftige in Kommern

Mechernich-Kommern, 23.12.2020 – Ihr eigenes Restaurant „Croatia“ ist in der Pandemie-Zeit geschlossen – Vesna Maric hat trotzdem in mühevoller Handarbeit zugunsten Bedürftiger im Ort weihnachtliche Kränze und Gestecke gebastelt – Verkauf lief unter erschwerten Corona-Bedingungen –  Jetzt überreichte sie 3.650 Euro an das Vereinskartell – Spende soll für Empfänger schönes Weihnachtsfest möglich machen.

Vesna Maric hat das Herz am rechten Fleck. Obwohl ihr Restaurant „Croatia“, das sie mit ihrem Mann Slavko an der B266 in Kommern betreibt, über Wochen Pandemie-bedingt geschlossen bleiben musste, bedachte sie jetzt bedürftige Kommerner mit einer Spende in Höhe von 3.650 Euro.

Damit, so ihr Herzenswunsch, soll Kindern, Familien und Senioren ein schönes Weihnachtsfest ermöglicht werden. „Es gibt so viele Menschen, die nicht viel haben. Dieses Jahr ist es durch Corona noch viel schlimmer“, begründet Vesna Maric ihre Entscheidung. Vor allem war ihr wichtig, direkt vor der Haustür zu helfen.

Ortsvorsteher und Vereinskartellvorsitzender Rolf Jaeck ist dankbar über das große Engagement der Wahl-Kommernerin. „Wir werden das Geld im Sinne von Vesna Maric an die Ärmsten der Armen im Ort verteilen. Mit ihrer Aktion ist sie jetzt schon zum zweiten Mal ein Lichtblick vor Weihnachten.“ Das Geld werde auf das Vereinskartell-Konto überwiesen und durch den Vorstand persönlich an die Bedürftigen verteilt.

Vesna Maric hat für ihre Aktion Stunde um Stunde Kränze gebunden und Adventsgestecke gebastelt. „Meine Familie hat mich drei Wochen lang kaum gesehen“, berichtet sie schmunzelnd.

Erschwerte Bedingungen

War im vergangenen Jahr bei der Premiere noch ein großer Basar an den Advents-Wochenenden vor Weihnachten rund um das Croatia möglich, lief die Aktion jetzt nur unter erschwerten Corona-Schutzbestimmungen.

Vesna Maric stimmte jedes Detail mit dem Mechernicher Ordnungsamt ab. Sie bot lange Öffnungszeiten der Ausstellung, damit Menschenansammlungen vermieden werden konnten. Bewusst hatte sie auch auf Werbung für ihren Markt und Glühweinstände verzichtet

Doch auch so wurde ihre Idee zu einem Erfolg. Eigentlich wollte sie die Adventskränze auf den Auslegetischen fotografieren, um sie später zu zählen. Dazu kam sie nicht. „So wie ich sie auf den Tisch hingestellt habe, waren sie weg“, freut sich Maric.

Einen Vorteil hatte die Corona-Pandemie: Im geschlossenen Restaurant, das aber in der Zeit Außer-Haus-Bestellungen entgegengenommen hat, hat sie sich ausbreiten können. „Ich habe Tische, Stühle und Bänke belegt mit meinem Bastelmaterial. Ich musste nicht wie im vergangenen Jahr draußen frieren“, sagt sie schmunzelnd.

Für sie steht jetzt schon fest: „Nächstes Jahr holen wir alles nach und machen eine große Veranstaltung, wenn wir alle gesund bleiben.“

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Grußwort der Bürgermeisterin von Eschweiler zu Weihnachten 2020 und zum Jahreswechsel 2020/21

Eschweiler, 23.12.2020 – Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Ein herausforderndes Jahr für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Auch in Eschweiler bestimmt seit Februar die Corona-Pandemie Leben und Handeln. Insbesondere denke ich an die vielen Menschen und die Familien, die seit vielen Monaten mit Kurzarbeit und einem drohenden Arbeitsplatzverlust leben und die in der schwierigen Lage sind, eine Kinderbetreuung für ihren Nachwuchs zu organisieren. An die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den sogenannten „systemrelevanten“ Berufen arbeiten und die Allgemeinheit versorgen: in Krankenhäusern, Pflegeheimen, im Pflegedienst und in den Kitas und auch insbesondere im Handel und in der Gastronomie. Diesen Menschen zolle ich meinen größten Respekt.

Zu Beginn der Pandemie forderte man für diese Bürgerinnen und Bürger eine gerechtere, sozialversicherungspflichtige Vergütung und direkte Hilfen. Die klatschenden Ovationen waren im wahrsten Sinne des Wortes sehr groß. Diese lauten Stimmen dürfen jetzt nicht ab ebnen: Bund und Land müssen jetzt alles daransetzen, diesen Menschen zu helfen. Die bereitgestellten kurzfristigen finanziellen Hilfen in Millionenhöhe sind hier ein erster Anfang. Das zurückliegende Jahr war jedoch auch ein erfolgreiches für die Stadt Eschweiler. Wir konnten weiterhin in den Ausbau und Neubau von Kindertagesstätten und in die Kindertagesbetreuung insgesamt investieren.

Seit diesem Jahr sind somit die Betreuungsjahre ab dem dritten Lebensjahr bis zur Einschulung beitragsfrei. Wir konnten die Digitalisierung der Schulen vorantreiben und Schulgebäude weiter modernisieren.

Eschweiler wächst und ist gefragter Wohnstandort in der Region. So entstehen ab dem kommenden Jahr u. a. neue Baugebiete am Patternhof, Westlich Vöckelsberg, in Hücheln und auch auf dem Gelände des alten Sportplatzes in Nothberg.

Der Strukturwandel ist auch in unserer Stadt im vollen Gange. Im zurückliegenden Jahr konnten wir zahlreiche Fördermöglichkeiten auf Landes- und Bundesebene ausschöpfen und uns mit den Planungen neuer, auch ressourcenschonender Industrie- und Gewerbegebiete sowie mit dem Projekt „Change Factory – Innovationszentrum auf dem Drieschplatz“ in Stellung bringen.

Im kommenden Jahr haben wir viel vor: Dabei stehen der Ausbau der Mobilität in unserer Stadt, die Digitalisierung der Schulen sowie das „Digitale Rathaus“ und die Schaffung von weiterem bezahlbarem Wohnraum oben auf der Agenda. Liebe Eschweilerinnen und Eschweiler! Diese Investitionen sind ein positives Zeichen in dieser schwierigen Zeit. Aber ohne das ehrenamtliche Engagement von vielen Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt geht es nicht. Sei es in den vielen sport-, musik- und kulturtreibenden Vereinen, in den Karnevalsgesellschaften, den Hilfsorganisationen, Verbänden und Institutionen und der Freiwilligen Feuerwehr. Die Menschen haben trotz der schwierigen Situation an ihrem ehrenamtlichen Engagement festgehalten und in den vergangenen Monaten alles darangesetzt, weiterzumachen, zu üben, zu trainieren, zu organisieren und zu helfen.

Insbesondere danke ich herzlich den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die für alleinstehende Menschen da sind, oft als Einkaufshilfe, Unterstützerin und Unterstützer und Mitmensch, der zuhört und da ist.

Das ehrenamtliche Engagement dieser Eschweilerinnen und Eschweiler trägt zu einem sozialen und solidarischen Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft bei. Dafür danke ich allen Engagierten zutiefst! Bitte lassen Sie nicht nach!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Mit Zuversicht und Selbstbewusstsein sollten wir gemeinsam die im Jahr 2021 vor uns liegenden Herausforderungen und Aufgaben angehen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes, friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest. Erfolg und persönliches Wohler-gehen und vor allem Gesundheit mögen Ihre Begleiter im neuen Jahr 2021 sein.

Ihre

Nadine Leonhardt

Bürgermeisterin

Eschweiler, im Dezember 2020

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Wirtschaft

Creatio-Gruppe begrüßt 500. Mitarbeiterin

Region/Trier, 23.12.2020 – Der größte mittelständische Pflegeanbieter in der Region Trier bietet an vier Standorten vielfältige Pflegekonzepte. Neuestes Projekt: Ein Haus für junge Pflegebedürftige. „Der Blumenstrauß ist für mich eine tolle Überraschung“, freut sich Laura Peters an ihrem ersten Arbeitstag im Team der Pflegedienstleitung der creatio Seniorenresidenz in Ehrang.

„Ich habe früher schon mal für das Unternehmen gearbeitet und irgendwie haben mich die Konzepte und die Wertschätzung hier nie losgelassen.

Deshalb freue ich mich sehr, dass ich wieder im Team creatio bin“, erzählt die 28-Jährige. Für Geschäftsführer und creatio-Gründer Torsten Manikowski eine Bestätigung der Firmenphilosophie: „Wir pflegen nicht nur Menschen, sondern auch ein gutes Miteinander. So sind wir in den letzten 20 Jahren erfolgreich gewachsen – von damals acht Mitarbeitern in Pölich auf heute insgesamt 500 Mitarbeiter an vier Standorten in der Region.“

Neben der Anzahl an Arbeits- und Pflegeplätzen (heute 570) für die Region hat sich auch die Expertise des Unternehmens entwickelt und erweitert. „Wir setzen gezielt Schwerpunkte und entwickeln bedarfsgerecht Konzepte neu. Von speziellen Angeboten für demente Pflegebedürftige über die gesundheitliche Vorsorgeplanung der letzten Lebensphase bis hin zu unserem neuesten Projekt, dem ‚Haus für Junge Pflege’ in Pölich, sorgen wir für ein vielfältiges Angebot für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und bleiben als Arbeitgeber attraktiv“, ergänzt Eric Schmitt, der seit 2018 zur Geschäftsführung der creatio-Gruppe gehört. Das kann Jubilarin Laura Peters nur bestätigen. „Ich freue mich darauf meine eigene Geschichte in die Angebote der creatio einzubringen und so diese Entwicklung in Zukunft aktiv mitzugestalten.“

Zusatzinfo:

Gestartet im Jahr 2000 mit der Seniorenresidenz St. Andreas in Pölich (acht Beschäftigte, 20 Kurzzeitpflegeplätze) hat sich die creatio-Gruppe zum größten privaten Anbieter für stationäre Pflege in der Region Trier entwickelt. Zum Unternehmensverbund gehören heute vier Seniorenresidenzen (in Pölich, Schweich, Wittlich und Trier-Ehrang) mit rund 570 Pflegeplätzen und 500 Arbeitsplätzen. Letzter Meilenstein war 2019 die Inbetriebnahme des Standorts in Ehrang (156 Plätze). Nächster Meilenstein ist ein Haus für jüngere Pflegebedürftige in Pölich (geplant im Herbst 2021). Neben einem Cateringservice verfügt die creatio-Gruppe auch über eine eigene Weiterbildungsakademie für eigene und externe Pflegekräfte.

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Gegen Corona: Impfungen beginnen im Kreis Düren am 27. Dezember

Düren, 23.12.2020 – Endlich ist der Impfstoff zugelassen. Am 27. Dezember werden im Kreis Düren die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft. „Wir sehen damit Licht am Ende des Tunnels“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Zunächst kommen die Bewohner und das Personal in Senioren- und Pflegeinrichtungen an die Reihe.

Um die genaue Abfolge festzulegen, hat das Gesundheitsamt des Kreises Düren eine Prioritätenliste erarbeitet, die sich an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission in Berlin und den Vorgaben des Landes NRW orientiert. Ein wesentliches Kriterium ist die Größe der Einrichtung gemessen an der Zahl der Bewohner. Der Grund: Je mehr Menschen in einer Gemeinschaftsunterkunft leben, desto größer ist die Gefahr, dass das Virus z. B. durch Besucher ins Heim gelangt. Bei Ausbrüchen in großen Einrichtungen ist die Zahl der bedrohten Menschen umso höher, je mehr Menschen in einem Heim leben. Ein besonderes Augenmerk wird auf Einrichtungen mit ausschließlich dementen Bewohnern gelegt. „Das sind objektive und nachvollziehbare Kriterien“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Bis Ende des Jahres können im Kreis Düren rund 2000 Menschen geimpft werden. Mehr Impfdosen stehen zunächst nicht nur Verfügung. In den 48 vollstationären Senioren- und Pflegeeinrichtungen des Kreises Düren leben cirka 3300 Bewohner. Dazu kommen rund 2600 Beschäftigte. Die Impfungen selbst werden von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) im Kreis Düren geplant und über mobile Teams vorgenommen.

Wann die ersten Impfungen im Impfzentrum des Kreises Düren im ehemaligen Gebäude „Am Ellernbusch“ in Düren stattfinden können, steht derzeit noch nicht fest. Dies hängt davon ab, wie schnell größere Mengen an Impfstoff zur Verfügung stehen. „Wir sind bereit und können sofort loslegen“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn nochmals. Im Impfzentrum können rund 1000 Menschen am Tag geimpft werden. Die Kapazitäten sind je nach Lage auf 2000 erweiterbar.

Da zunächst in den Pflegeheimen geimpft wird, wird gebeten, nicht jetzt schon unter der Rufnummer 116 117 nach Terminen für eine Impfung zu fragen. Zweite Priorität hat das Personal der Rettungsdienste und bestimmtes medizinisches Personal in Krankenhäusern. Nachfolgend ist das Personal ambulanter Pflegedienste vorgesehen sowie mit sehr hoher Priorität Menschen, die älter sind als 80 Jahre. „Wir haben uns mit unserer Priorisierung an die rechtlichen Vorgaben des Landes und die Vorlage der Ständigen Impfkommission gehalten“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Dr. Norbert Schnitzler, der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, ergänzte: „Menschen, die in vollstationären Senioren- und Pflegeeinrichtungen leben, zählen zum überwiegenden Teil zu den Risikopatienten für schwere Covid-19-Erkrankungen mit einer grundsätzlich hohen Sterblichkeit. Deshalb sind sie besonders schutzbedürftig.“ Landrat und Gesundheitsamtsleiter wünschen sich, dass viele Menschen die Gelegenheit wahrnehmen, sich impfen zu lassen. Dies sei eine enorm große Chance, das Coronavirus entscheidend einzudämmen und damit in absehbarer Zeit wieder zu einem Stück Normalität im Alltag zurückzukehren.

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Wachstum

Corona-Schutzimpfungen starten auch in der Vulkaneifel am 27. Dezember 2020

Hillesheim, 23.12.2020 – Der Landkreis Vulkaneifel gehört zu den ersten Landkreisen in Rheinland-Pfalz, die mit dem Impfstoff versorgt werden. „Der 27. Dezember wird ein ganz besonderer Tag werden. Ein Tag, der den Menschen im Gedächtnis bleiben wird – nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern auch in Deutschland, ja in ganz Europa. Ein Tag, der uns gerade in der aktuell so schwierigen Phase der Pandemie Zuversicht schenkt. Der uns Hoffnung gibt, dass wir den langen und entbehrungsreichen Kampf gegen dieses Virus am Ende gewinnen werden“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit Blick auf den nahenden Impfauftakt in Rheinland-Pfalz.

In einer allerersten Lieferung wird Rheinland-Pfalz 9.750 Dosen des Impfstoffs erhalten. Aufgrund dieser engen Begrenzung starten die Impfungen daher in den Altenheimen und Senioreneinrichtungen – übereinstimmend mit den Vorgaben des Bundes und basierend auf den Empfehlungen zur Priorisierung der Ständigen Impfkommission. Den ersten Empfehlungen des einberufenen Ethikbeirats Corona-Schutzimpfung folgend werden dabei zunächst jene Regionen bedient, die zum Stichtag 16. Dezember über der durchschnittlichen 7-Tages-Inzidenz des Landes lagen.

Dies sind die Kreise Bad Kreuznach, Germersheim, Kusel, Neuwied, der Rhein-Pfalz-Kreis und der Kreis Vulkaneifel sowie die kreisfreien Städte Frankenthal, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz und Speyer. Betroffen sind dort insgesamt mehr als 200 Einrichtungen, in knapp 70 davon wird in einem allerersten Schritt mit mobilen Impfteams geimpft.

Diese enge Einschränkung auf einen Teilbereich wird sich dabei nach und nach mit der Zulieferung zusätzlichen Impfstoffs erweitern. So soll es laut Bund bereits am 28. und 30. Dezember Nachlieferungen von einmal knapp 25.000 und einmal gut 34.000 Impfdosen für Rheinland-Pfalz geben. Für den Januar hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wöchentliche Lieferungen von je gut 34.000 Impfdosen für Rheinland-Pfalz angekündigt. Nach der Ausweitung auf weitere Seniorenheime sollen in den folgenden Phasen dann auch medizinisches Personal beispielsweise in Krankenhäusern sowie Menschen über 80 Jahren auch in den Impfzentren geimpft werden. Dazu startet Rheinland-Pfalz vermutlich Anfang bis Mitte Januar ein Terminvergabesystem. Der genaue Zeitpunkt wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben.

Zum Start werden die Einrichtungen in Rheinland-Pfalz von mobilen Impfteams aufgesucht, die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) organisiert werden, erläuterte Gesundheitsstaatssekretär und Landeskoordinator Impfen, Dr. Alexander Wilhelm. „Unser Ziel ist es, dass wir zum Start 20 mobile Impfteams haben, die insgesamt 20 Einrichtungen pro Tag bedienen können“, erläuterte Wilhelm. Er dankte dem DRK ausdrücklich. „Das DRK ist zentrale Ansprechstelle für die mobilen Impfteams. Sie sind der Schlüssel für die erfolgreichen Schutzimpfungen der Bürgerinnen und Bürger, die in stationären Einrichtungen leben und keinen Zugang zu Impfzentren haben beziehungsweise diese nur schwer erreichen können.“ Die jeweiligen mobilen Impfteams setzen sich zusammen aus einer Ärztin beziehungsweise einem Arzt, einer Apothekerin oder einem Apotheker zur Aufbereitung des Impfstoffes sowie weiterem Personal, beispielsweise einer medizinischen Fachkraft. Ein Teamleiter übernimmt die Steuerung und ist Hauptansprechpartner für Pflegeeinrichtungen und Impfzentren.

Angesichts der limitierten Impfstoffverfügbarkeit zum geplanten Beginn der Impfungen am 27. Dezember und der dadurch nötigen Priorisierung treten auch viele ethische Fragen in den Vordergrund. Der von Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler ins Leben gerufene Ethikbeirat Corona-Schutzimpfung hat daher ein erstes Empfehlungs­papier verabschiedet. „Idealerweise stünden alle Impfdosen für alle Menschen, die sich impfen lassen möchten, am ersten Tag zur Verfügung. Dem ist bedauerlicherweise, jedoch aus nachvollziehbaren Gründen, nicht so und deshalb müssen wir uns darauf verständigen, wer zu Beginn anhand medizinischer, ethischer und sozialer Kriterien zunächst versorgt werden wird. Dazu haben wir als Ethikbeirat erste Empfehlungen für das Land verabschiedet“, sagte der Vorsitzende Professor Dr. Norbert Paul. Diese lauten unter anderem, die ersten Impfungen durch mobile Impfteams in Einrichtungen der Pflege innerhalb von Kreisen oder kreisfreien Städten mit besonders hoher Inzidenz durchzuführen.

Ministerin Bätzing-Lichtenthäler verband mit dem nahenden Auftakt der Schutz­impfungen auch einen Appell an die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer: „Der Kampf gegen das Virus – das zeigt sich am Beispiel Schutzimpfung besonders deutlich –, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das heißt im Klartext: Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto größer ist der Schutz für uns alle. Angelehnt an das rheinland-pfälzische Motto ‚Ich schütze Dich, Du schützt mich‘ bitte ich hiermit die Menschen in Rheinland-Pfalz von ganzem Herzen, die Impfungen wahrzunehmen, wenn sie dazu an der Reihe sind.“

Bätzing-Lichtenthäler zeigte Verständnis, dass viele Menschen ein sehr großes Informationsbedürfnis rund um die Impfungen und den Impfstoff haben. Sie verwies darauf, dass das Land dafür von morgen an eigens eine Info-Hotline für Bürger geschaltet hat. Diese ist unter der Telefonnummer 0800/5758100 erreichbar und montags bis samstags von 8 Uhr bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr und am 24. und 31. Dezember jeweils von 8 bis 12 Uhr besetzt. Auch vom Bund gibt es eine Info-Hotline, die unter der Nummer 116117 erreichbar ist.    Ausführliche Informationen finden sich darüber hinaus auch auf der Internetseite des Landes unter www.corona.rlp.de. Darüber hinaus schließt sich Rheinland-Pfalz der vom Bund angekündigten groß angelegten Informationskampagne an.

„Wir alle sind sehr optimistisch, dass wir kurz vor einem entscheidenden Wendepunkt im Kampf gegen diese Pandemie stehen. Auch wenn es gerade zu Beginn ob der Knappheit des Impfstoffs schmerzhafte ethische Fragen geben mag, auch wenn in der Anlaufphase sicherlich kleine und größere Problem auftreten werden – dieser Impfstoff und die folgenden Varianten haben das Potenzial, uns im Kampf gegen das Virus einen riesigen Vorteil zu verschaffen“, sagte Bätzing-Lichtenthäler zum Abschluss. „Lassen Sie uns deshalb alle gemeinsam daran arbeiten und alle zusammen zuversichtlich sein, dass der kommende 27. Dezember ein Tag sein wird, an den sich die Menschen noch lange erinnern werden, weil es der Wendepunkt im Kampf gegen Corona war.“

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Communio sagt alle Gottesdienste bis 10.1. ab! In Blankenheim und Mechernich

Mechernich/Blankenheim, 23.12.2020 – Betroffen sind die auch von außerhalb normalerweise gut besuchten Kapellen in Mechernich und von „Haus Effata“ in Blankenheim. Das Hin- und Her um Zulassung oder Nichtzulassung von öffentlich zugänglichen Gottesdiensten über Weihnachten, hat der Ordo Communionis in Christo für seine Kapellen in Mechernich und Blankenheim mit einem klaren „Nein“ beantwortet.

Wegen der besonders sensiblen Klientel von fast 200 Pflegebedürftigen in „Haus Effata“ in Blankenheim und „Communio in Christo“ in Mechernich sowie bis zu zwölf Gästen im Hospiz „Stella Maris“, erklärte Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio, dass alle Präsenzgottesdienste bis einschließlich 10. Januar abgesagt blieben.

Auch die internationale Kommunität im Mechernicher Mutterhaus mit Generalsuperior Karl-Heinz Haus an der Spitze gehöre teilweise zu den besonders gefährdeten Risikogruppen, sodass die Communio in der jetzigen Situation besser auf Nummer Sicher gehe.

Normalerweise wird in der Cafeteria der Langzeitpflege „Communio in Christo“ an der Bruchgasse vor proppenvoller Gläubigen-Kulisse Heiligabend gefeiert. Die Instrumentalgruppe (Folk-AG) des Steinfelder Hermann-Josef Kollegs um Gerd Weimbs gestaltet die Christmette der Communio seit Jahren musikalisch.

Dieses Jahr hätte der Heiligabend im wesentlich kleineren Rahmen in der Hauskapelle gefeiert werden sollen, nur mit angemeldeten Gläubigen, aber auch dieses Risiko ist mittlerweile zu groß.

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Wechsel im Bereich Integration – Paul Neufeld ist neuer Integrations-Beauftragter der Gemeinde Kall

Kall, 23.12.2020 – Bei der Gemeinde Kall hat es Zuständigkeitswechsel im Bereich Integration gegeben: Paul Neufeld wird neuer Integrationsbeauftragter. Er folgt damit auf Alice Gempfer, die Teamleiterin Irene Emons künftig als Stellvertreterin unterstützt und als ausgebildete Redakteurin nun im Rathaus für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

„Wir passen innerhalb der Verwaltung immer wieder Abläufe und Aufgaben an und sind uns sicher, dass wir die besonderen Kompetenzen von Paul Neufeld und Alice Gempfer in dieser neuen Konstellation aktuell und zukunftsorientiert nutzen werden“, meinte Michael Heller, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. „Angesichts der Situation in allen Regionen Europas und den kriegerischen Auseinandersetzungen auf der ganzen Welt, sind wir davon überzeugt, dass sich an der Flüchtlingssituation so schnell nichts ändern wird und es sich um eine Daueraufgabe handelt, die wir nicht vernachlässigen werden“, so Heller weiter.

Gleichzeitig lobte Heller die gemeinsame und vorbildliche Arbeit, die Alice Gempfer seit Anfang 2016 und Paul Neufeld seit Herbst 2017 im Bereich Integration und Flüchtlingsarbeit leisten: „Ihre Erfolge wirken nachhaltig. Die Geflüchteten in Kall integrieren sich hier, lernen die Sprache, haben eigene Wohnungen und üben Berufe aus, agieren also völlig selbstständig.“ Mittlerweile fungieren Zugewanderte selbst als Integrationshelfer für Neuankömmlinge.

Die Gemeinde Kall sei besonders durch das Haus der Begegnung, für das Alice Gempfer weiterhin zuständig bleiben wird, erste Anlaufstelle und Begegnungsstätte für Geflüchtete aus dem gesamten Südkreis geworden. Dort bieten unter anderem Partner wie das Deutsche Rote Kreuz, der Jugendmigrationsdienst oder der Verein Wirkstatt Beratungen und besondere Angebote an. Zusätzlich werden – zumindest wenn die Corona-Pandemie es zulässt – Präventions- und Informationsveranstaltungen für Zugewanderte, Ehrenamtliche und Fachkräfte angeboten sowie monatliche Ehrenamtstreffen veranstaltet. „Das Engagement der ehrenamtlichen Helfer und der katholischen Pfarrgemeinden war zu jeder Zeit eine große und wertvolle Unterstützung. Es ist schön, dass auch der unermüdliche Einsatz der Ehrenamtler trotz der enormen Herausforderungen und Belastungen weiterhin Bestand hat“, betont Michael Heller.

Paul Neufeld gab dieses Lob an die Verwaltung und die Politik weiter: „Durch die positive Grundeinstellung in Kall fühlen sich die Menschen hier aufgenommen.“  Neufeld ist studierter Geograf und hat seine Abschlussarbeit zum Thema „Integrationsperspektiven von Geflüchteten in der kommunalen Flüchtlingsarbeit“ am Beispiel der Gemeinde Blankenheim verfasst, wo er vor seiner Arbeit in Kall bereits als Integrationsbeauftragter tätig gewesen war.

„Wir alle gemeinsam – Verwaltung, Politik und das Ehrenamt – haben in den vergangenen Jahren hier in Kall gute und verlässliche Strukturen für die Integrationsarbeit aufgebaut. Paul Neufeld ist seit 2017 eng in die praktische Umsetzung hier im Rathaus eingebunden. Unter anderem für die Zugewanderten, korrespondierenden Behörden und die Netzwerkwerkpartner ist er ein wichtiger Ansprechpartner. Das Thema Integration ist bei ihm in den allerbesten Händen“, so Alice Gempfer

Die Gemeinde Kall kooperiert bei der Integrationsarbeit neben der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe mit der Integrationsagentur des Deutschen Roten Kreuzes, die dienstags und donnerstags im Haus der Begegnung eine offene Sprechstunde anbietet. Hinzu kommen Beratungsangebote des Jugendmigrationsdienstes Euskirchen im Haus der Begegnung sowie beim Caritasverband für die Region Eifel.

„Die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“, so Bürgermeister Hermann-Josef Esser, „spielt dabei eine ganz besondere Rolle.“ Er bedaure es sehr, dass die jährliche Weihnachtsfeier mit den Ehrenamtlichen in der Gaststätte Gier 2020 pandemiebedingt hatte ausfallen müssen, freue sich aber schon auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.

Momentan leben 203 Geflüchtete aus 23 Ländern im Kaller Gemeindegebiet. Ein Großteil (86) stammt aus Syrien. Es folgen Menschen aus dem Irak (26) und Afghanistan (20). Etwa zwei Drittel der Geflüchteten sind zwischen 18 und 55 Jahre alt. Durch die Auflösung der Zentralen Unterbringungseinrichtung an der Messerschmittstraße ist die Gemeinde wieder zur Aufnahme von Asylbewerbern verpflichtet.

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Priorisierung der Impfungen in der StädteRegion Aachen

StädteRegion Aachen, 23.12.2020 – Zuerst wird in den stationären Altenpflegeeinrichtungen mit dem höchsten Anteil der über 80-jährigen geimpft. Der lang ersehnte Impfstoff gegen Covid-19 steht endlich zur Verfügung und es gibt Licht am Ende des Tunnels. Da anfangs nur eine begrenzte Menge an Impfstoffdosen zur Verfügung steht, sollen diese nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission dafür genutzt werden, um die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und Sterbefälle möglichst schnell zu reduzieren. Die Impfung soll daher zunächst Personen über 80 Jahren und Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen angeboten werden. Diese sind besonders gefährdet.

Gleichzeitig empfiehlt die Impfkommission die Impfung von medizinischem Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und Personal in der Altenpflege. Da es gerade in den ersten Tagen und Wochen der Impfung nur eine sehr begrenzte Menge an Impfdosen zur Verfügung stehen wird, musste jetzt festgelegt werden, welche der stationären Einrichtungen zuerst mit dem Impfstoff versorgt wird. Da das Alter das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf darstellt, wurden jetzt von der StädteRegion die vorliegenden Daten über die Altersstruktur der einzelnen Einrichtungen ausgewertet und gewichtet. Danach steht die Einrichtung mit dem prozentual höchsten Anteil der über 80-jährigen Bewohnerinnen und Bewohner an erster Stelle.

„Auf diese Art und Weise ziehen wir ein nachvollziehbares und objektives Kriterium heran“, sagt der Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons. „Insbesondere aufgrund des derzeitigen hohen Ausbruchgeschehens in den vollstationären Pflegeeinrichtungen der StädteRegion Aachen wird die grundsätzliche Entscheidung des Bundes zur Priorisierung auch von allen Mitgliedern der gemeinsam tagenden Krisenstäbe von Stadt und Kreis Aachen begrüßt.“ Konkret werden jetzt, je nach zur Verfügung stehender Menge des Impfstoffs, die stationären Altenpflegeeinrichtungen nach diesem Kriterium versorgt. „Die mobilen Teams gehen in die Einrichtung und impfen dort natürlich nicht nur die über 80-jährigen, sondern alle Bewohnerinnen und Bewohner, die das wünschen“, erklärt Dr. Ziemons weiter. „Alles andere wäre ja auch ineffektiv und macht keinen Sinn.“

Den Kreisen und kreisfreien Städten wird die schwierige Aufgabe zugesprochen, eine Reihenfolge des Aufsuchens der Einrichtungen durch die mobilen Impfteams festzulegen. Die StädteRegion hat sich bei ihrer Entscheidung an den Vorgaben der Impfkommission, der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes und den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen orientiert. Ob Einrichtungen oder Wohnbereiche für demenzkranke Menschen vorrangig geimpft werden sollten, wurde ebenfalls diskutiert. Da nach der Corona-Impfverordnung Menschen mit einer Demenzerkrankung erst in der zweiten Stufe vorgesehen werden, wurde dem Alter eine höhere Priorität zugesprochen. „Diese Entscheidung ist mit allen beteiligten Ämtern diskutiert worden, uns aber trotzdem sehr schwer gefallen, da man sich über die Konsequenzen sehr wohl bewusst war“, so Ziemons.

Die Priorisierungsempfehlung hat nur solange Gültigkeit, bis genügend Impfstoff verfügbar ist. „Ich hoffe sehr, dass die Lieferung des Impfstoffs sehr zügig geschieht, damit wir schnellstmöglich im ersten Schritt alle besonders gefährdeten Menschen versorgen können. Mittelfristig ist es natürlich das Ziel, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer Impfung gegen COVID-19 anbieten zu können.“

Die Kassenärztliche Vereinigung wird nunmehr aufgrund der Prioritätenliste der StädteRegion Aachen Kontakt mit den Einrichtungen aufnehmen, um das weitere Vorgehen und die notwendigen vorbereitenden Arbeiten abklären. Die ersten Impfungen sollen – nach den aktuell vorliegenden Planungen – am 27. Dezember stattfinden.

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Tim Wozniak ist neuer Verwaltungsdirektor der Capio Mosel Eifel Klinik in Bad Bertrich

Bad Bertrich, 23.12.2020 – Dank an Petra Hager-Häusler für das große Engagement. Die Capio Mosel Eifel Klinik hat einen neuen Verwaltungsdirektor: Tim Wozniak hat zum 1. Januar 2021 die Leitung der Verwaltung von Petra Hager-Häusler übernommen, die sich rund drei Jahrzehnte lang für die traditionsreiche Venenklinik engagiert hatte.

Verwaltungsdirektorin Petra Hager-Häusler geht Ende 2020 in Ruhestand. Foto: Capio Mosel Eifel Klinik

Als Verwaltungsdirektorin entwickelte Petra Hager-Häusler die Klinik in entscheidenden Punkten weiter: 1992 wurde die Klinik um das Laserzentrum erweitert, 1997 kam Haus Sonnenberg hinzu, in dem heute die ambulante Dermatologie untergebracht ist. 1998 wurde das ambulante Venenzentrum eröffnet, 2006 das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Venenzentrum Bad Bertrich gegründet. 2011 gab es erstmals die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001: 2008 für den Bereich der medizinischen Kompressionsstrümpfe, 2018 wurde die Klinik nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

„Ich danke Frau Hager-Häusler für ihren großen Einsatz. Die Capio Mosel Eifel Klinik gehört heute zu den führenden und größten Venenkliniken Deutschlands. Zu diesem Verdienst hat Frau Hager-Häusler maßgeblich beigetragen“, sagt Tim Wozniak. „Gleichzeitig möchte ich mich beim Ärzteteam und natürlich bei allen Mitarbeitern für ihr Engagement bedanken. Viele sind bereits seit mehreren Jahren, teilweise sogar seit Jahrzehnten bei uns. Die große Erfahrung und Kompetenz unseres Teams ermöglicht es uns, dass Venenpatienten sehr schonend mit modernsten, individuell ausgewählten Methoden behandelt werden können.“

Tim Wozniak verfügt über mehrjährige Erfahrung im Klinikmanagement. Er ist Bachelor of Science im Fach Medizinökonomie und hat zudem den Studiengang Management in der Medizin mit dem Master of Business Administration abgeschlossen. Im Bereich der planbaren Operationen (elektive Eingriffe) hat er unter anderem neun Monate lang die Geschäftsführung der Helios Endo-Klinik in Hamburg unterstützt, die die größte Endoprothetik-Klinik in Europa ist. Durch die Betreuung weiterer Kliniken, die ausschließlich planbare Behandlungen anbieten, ist Tim Wozniak mit den Ansprüchen der Patienten und den Prozessabläufen vertraut.

Derzeit ist er als Division Manager für die drei deutschen Venenfachkliniken von Bergman Clinics zuständig. Bei seiner Tätigkeit als Verwaltungsdirektor der Capio Mosel Eifel Klinik wird er vom stellvertretenden Verwaltungsdirektor Johannes Simon unterstützt. In seiner Freizeit engagiert sich Tim Wozniak ehrenamtlich in der Initiative Denkschmiede Gesundheit, die sich für ein generationengerechtes Gesundheitssystem einsetzt.