1.000 Euro spendete das Team der MR-Ingenieurgesellschaft an die Mechernich-Stiftung, um die Not bedürftiger Bürgern im Stadtgebiet in Zeiten von Corona und vor Weihnachten zu lindern. Ralf Claßen (2.v.l.) dankte von Herzen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 23.12.2020 – Kurz vor Weihnachten wurde die Mechernich-Stiftung beschenkt. Stiftungs-Vorsitzender Ralf Claßen nahm von Rudi Mießeler, Werner Regh und ihrem Team von der „MR“-Ingenieurgesellschaft in der Bergstraße 2 einen Scheck über tausend Euro in Empfang.
„Wir sind sonst in der Adventszeit mit Karten oder einem kleinen Präsent zu allen Kollegen hingefahren, mit denen wir zusammenarbeiten“, berichtet Rudi Mießeler. Das allerdings habe in diesen schwierigen Corona-Zeiten gestrichen werden müssen. Gutes zu tun, darauf wollte das Mechernicher Unternehmen dennoch nicht verzichten. Spende statt Kundenpräsente lautete die Losung.
Hilfe für bedürftige Mechernicher
„Mit unserer Aktion wollen wir bedürftige Menschen und Familien in unserem direkten Umfeld unterstützen“, so Werner Regh. Da war die Mechernich-Stiftung genau der richtige Partner von „MR“. Denn dort kommt das Geld Mechernichern zu, denen es nicht so gut geht.
Claßen ist in Corona-Zeiten besonders froh über das Engagement von Rudi Mießeler und Team: „Gerade jetzt vor Weihnachten, wo die Not für jeden Einzelnen immer größer, die Spendenbereitschaft aber aufgrund der Not immer geringer wird, tut uns diese Spende sehr gut.“ MR habe aber auch schon vielfach vor der Pandemie geholfen.
Das Unternehmen stehe der Stadt immer als „einer der ersten Ansprechpartner“ unterstützend zur Seite und habe beispielsweise großzügig die 40-Jahrfeier der Stadt Mechernich und das 50-Jahre-Jubiläum der Städtepartnerschaft Mechernich-Nyons gefördert.
Café Asyl wünscht Allen frohe Weihnachten und ein gesundes und hoffnungsvolles neues Jahr 2021. Foto: Peter Doeppes
Daun, 23.12.2020 – Openair, bei strömendem Regen und trotz allem bei bester Stimmung konnten wir am 21. Dezember unter Beachtung sämtlicher Corona-Bedingungen die Geschenke an unsere Migrantenfamilien verteilen.
Foto: Peter Doeppes
Unter dem Motto „ Wunschbaum 2020“ wurde in der Kaserne KN Daun eine Geschenkaktion ins Leben gerufen, um Kinderwünsche zu erfüllen – über 80 Wünsche konnten erfüllt werden!
Ebenfalls starteten Lara Gillen und Julien Augarde zum 2. Mal eine Wunschbaumaktion vor dem Forum Daun und überreichten uns 35 Gutscheine, die in Daun eingelöst werden können.
Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern für dies großartige Weihnachtsaktion, die gerade in der jetzigen tristen und unsicheren Zeit Freude bereitet. Und ein besonders großes Dankeschön an alle Akteure und Mitwirkenden.
Bei Nacht werden die Kunstwerke angestrahlt. Foto: Janine Deinzer/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 23.12.2020 – Mit Bildern an der Rathausbrüstung kommt Kunst zu den Menschen – Bis Ende Januar zu sehen – Abends und frühmorgens werden die Bilder mit Strahlern beleuchtet. Es ist vollbracht. Die Bilder stehen parat. Hoch oben an der Rathaus-Brüstung werden 21 großformatige Werke einheimischer Künstler outdoor präsentiert.
Die Bauhof-Mitarbeiter (oben rechts) montieren die letzten Bilder. Der WDR filmt währenddessen. Foto: Gabi Schumacher/pp/Agentur ProfiPress
Sie sind ein Lichtblick in dunkler Corona-Zeit, wo Kunst und Kultur in der Krise steckt. Die ungewöhnliche „Kopf-hoch!“-Ausstellung, bei der der Titel Programm und Motto zugleich ist, entstammt einer Idee dreier Künstlerinnen: Ela Rübenach, Donata Reinhard und Petra Hansen.
Weil Kunst dem Publikum zurzeit nicht in geschlossenen Räumen gezeigt werden kann, komme die Kunst in die Öffentlichkeit, ans Rathaus, direkt zu den Menschen, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zur feierlichen Eröffnung der Outdoor-Ausstellung, die „auf sehr gelungene Art und Weise mit vielen schönen Bildern“ aufwarten könne.
Dr. Hans-Peter Schick (2.v.l.) lobte die Idee der Organisatorinnen, Kunst zu den Menschen zu bringen, v.r.: Donata Reinhard, Ela Rübenach, Petra Hansen, Gabi Schumacher, Paul Weiermann, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Stadt-Dezernent Ralf Claßen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Gezeigt wird eine große künstlerische Bandbreite, die sich über die gesamte Rathaus-Länge erstreckt. Ein „Blick auf Obergartzem“, „Zerbrechliche Schönheiten“ und der „Song of hope“ (Lied der Hoffnung) sind drei der Titel.
„Notlösung“ wurde „Volltreffer“
Petra Hansen bekennt: „Es ist was richtig tolles draus geworden, aber zu Beginn war es eine Notlösung.“ Denn eigentlich stand für die Drei, wie sonst auch, die traditionelle Kunstausstellung zwischen Weihnachten und Heilige-Drei-Könige zum 41. Mal im Foyer im Gymnasium Am Turmhof auf dem Plan.
Mittlerweile sieht Rübenach die Outdoor-Version sogar als einen „Volltreffer“ an. Denn mit dem Lockdown ab 16. Dezember wäre jede Form von Indoor-Kunst mit Besuchern völlig undenkbar geworden. Auch Reinhard ist zufrieden: „Weil es mal auch was anderes ist.“ Schön findet sie außerdem, dass nicht nur konkret kunstinteressierte Besucher, sondern auch Bürger, Passanten, Autofahrer und Rathausbesucher einen Blick auf die Bilder werfen können.
21 einheimische Künstler zeigen ihre Werke. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Beate Krupp aus Antweiler ist eine der ausstellenden Künstlerin. Normalerweise mache sie zwei Ausstellungen im Jahr zu Hause, die jedoch Pandemie-bedingt ausfallen mussten. Jetzt freut sie sich: „Es ist schön, dass wir hier endlich unsere Kunst wieder den Menschen zeigen können. „Ihre Kollegin Edda Rother aus Euskirchen pflichtet ihr bei und lobt die Organisatorinnen: „Toll, dass ihr das geschafft habt.“
Kunstwerke werden angestrahlt
Im Dunkeln, abends und morgens, werden die überdimensionalen Kunstwerke angestrahlt, berichtet Gabi Schumacher, Mitarbeiterin der Stadt, die das Projekt verwaltungsseitig organisatorisch unterstützte. Für die Technik haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofs gesorgt, wie auch dafür, dass die Kunstwerke eine eigens für den Zweck erstellte Holzkonstruktion aufgezogen werden konnten.
Rübenach betont: „Wir wollen zeigen, dass nichts still stehen muss, dass es immer irgendwie weiter geht und eine Möglichkeit gibt. Vielleicht auch ein bisschen trotzig den Kopf in den Nacken, nach dem Motto: wir lassen uns davon nicht unterkriegen.“ Und Hansen sagt: „Im Moment ist auch sehr viel Destruktivität und Spaltung durch Corona in der Gesellschaft.“ Deshalb wolle man mit der Ausstellung ein Zeichen setzen, um den Zusammenhalt wieder mehr zu fördern.
Bis Ende Januar werden die Werke auf dem Rathaus noch zu sehen sein. Um Temperaturen und Wetter müssen sich Künstler wie Organisatorinnen keinen Kopf machen. „Die Bilder sind LKW-Plane gedruckt, die ist witterungsbeständig und UV-echt.“
Kunstwerke erwerben
Die Kunstwerke können nach der Ausstellung erworben werden. 180 Euro soll jedes Unikat kosten. 1,50 mal 1,50 Meter groß sind sie. „Man kann sie ja auch als Geschäftsmann als Dekoration ins Schaufenster nehmen“, schlägt Reinhard vor, Hansen hat eine andere Idee: „Oder eine große Firma hängt sie ins Foyer.“
Eine Broschüre, die von Heiner Kirch gestaltet wurde und Auskunft über Künstler und Kunstwerke gibt, liegt im Rathaus aus. Daneben steht auch eine Spendendose bereit.
Unterstützt wurde die Aktion von: „Wir in Mechernich“ (Stadtverwaltung), Stadtmarketingverein „Mechernich aktiv“, Burgapotheke im REWE-Markt, Zahnarztpraxis Jahnke, Kirchdesign Euskirchen, Textil- und Bettenhaus Schmitz, Beauty Hair Design, Ein Stück Holz/Tischlermeister Mehrdad Jamneshan, Metzgerei Schmitz, Bücher Schwinning, Unabhängige Wählervereinigung Mechernich.
Die ausstellenden Künstler sind: Petra Hansen, Beate Krupp, Ela Rübenach, Heiner Kirch, Donata Reinhard, Ursula Dasburg, Pia Benz, Johannes Roos, Roland Rosenthal, Sam D. Samans, Anne Zimmermann, Alexander Kiefer, Peter Hein, Gerhard H. Lenz, Franziska Nöthen, Paul Weiermann, Edda Rother, Hermann Nöthen, Horst Kulbrock, Martina Hessel, Inge van Kann.
Stellvertretend für alle 42 mitwirkenden Kinder ließ sich Peter Reifferscheid aus Vollem zu Beginn der Krippenspiel-Dreharbeiten vor einigen Wochen ablichten. Foto: Agnes Peters/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 23.12.2020 – Heiligabend, 16 Uhr, bis Mitte Januar ist auf der Homepage der GdG St. Barbara (www.gdg-barbara-mechernich.de) ein selbst aufgenommenes musikalisches Krippenspiel zu sehen, an dessen Aufzeichnung sich in den vergangenen Wochen 42 schauspielernde Kinder und fünf Musikerinnen und Musik beteiligt haben.
„Und zwar unter etwas erschwerten Corona-Bedingungen“, berichtete Agnes Peters, die Regie führte: „Es wurden viele Einzelszenen gedreht, sodass die Kinder möglichst wenig Kontakt untereinander hatten. Das Maskentragen bis vor dem Dreh war für alle selbstverständlich.“
„Die Dreh-Termine mussten öfter wegen Quarantäne-Fällen verschoben werden. Nachdem nun auch die letzten Hirten aus der Quarantäne raus sind, ist jetzt glücklicherweise alles im »Kasten« und kann gezeigt werden“, so Agnes Peters: „Also, Heiligabend, 16 Uhr, auf der Homepage der GdG St. Barbara… Wir wünschen Euch viel Freude beim Zuschauen!“ Der Familienmesskreis feiert vor Beginn der Freischaltung auf dem YouTube-Kanal der GdG einen kleinen Wortgottesdienst.
Abschied nach einem halben Jahrhundert, von links: Andreas Reincke und Ullrich Hagedorn (beide Baubetriebshof), Claudia Gieraths sowie Bürgermeister Holger Jung. Foto: Privat
Meckenheim, 23.12.2020 -Verdiente Mitarbeiterin des Baubetriebshofes in den Ruhestand verabschiedet. Es war am 1. Juli 1971, als die damalige Bundespost die Gebühren für den Normalbrief auf 60 Pfennig erhöhte, der Preis für das Ortsgespräch von 18 auf 21 Pfennig anstieg und Claudia Gieraths ihre Ausbildung bei der Stadt Meckenheim begann. Knapp 50 Jahre später kostet ein Normalbrief 80 Cent, lösen Smartphones den Festnetzanschluss ab und ist die gute Seele des städtischen Baubetriebshofes nach einem halben Jahrhundert als Verwaltungsfachangestellte in den wohl verdienten Ruhestand gegangen.
„Wir werden sie schmerzlich vermissen“, verabschiedete sich der Leiter des Baubetriebshofes Ullrich Hagedorn gemeinsam mit Bürgermeister Holger Jung voller Dank von Claudia Gieraths. Diese hatte nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung verschiedene Aufgaben im Rathaus übernommen und war mit Jahresbeginn 2000 zum Baubetriebshof gewechselt. Ihr Büro dort galt als organisatorische Schaltzentrale. „Mit Claudia Gieraths geht unsere gute Seele“, sagte Ullrich Hagedorn. Zum Abschied wünschten er und Bürgermeister Jung ihrer verdienten Mitarbeiterin alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.
Künftiger DAB+-Sendemast am „Firmerich“ hoch über Daun. Foto: TechniSat
Daun, 23.12.2020 – Das digitale Radio über DAB+ gewinnt immer mehr Hörer und erlangt durch eine größere Programmvielfalt immer mehr Attraktivität. Seit dem 21. Dezember 2020 müssen Radios in Deutschland auch Zugang zu Digitalradio bieten, so auch in jedem Neuwagen.
Während es einige Programme nur in den jeweiligen Bundesländern gibt, werden auch viele andere im sogenannten Bundesmultiplex angeboten. Diese sind in ganz Deutschland in digitaler Qualität empfangbar.
Seit Oktober befindet sich mit dem zweiten bundesweiten Multiplex, betrieben durch die Antenne Deutschland GmbH, DAB+ im weiteren Ausbau. Leider konzentriert man sich hierbei aber zunächst auf die großen Ballungszentren sowie die Autobahnen. Ländliche Regionen haben wieder einmal das Nachsehen.
Die TechniSat Digital GmbH, welche sich schon seit Jahrzeiten für das Digitalradio in Deutschland stark macht und seit 2012 DAB+ Radios entwickelt und produziert, möchte dies für ihren Stammsitz in Daun nun ändern und hat mit der Media Broadcast GmbH, dem Netzbetreiber hinter der Antenne Deutschland, einen lokalen Ausbau vereinbart.
Hierzu wurde der nicht mehr genutzte Sendemast des SWR in Daun-Boverath gekauft und das zugehörige Grundstück von der Stadt Daun langfristig gepachtet. Der Standort wird nun für das neue Digitalradio vorbereitet. Ab Ende Februar 2021 ist das von TechniSat in Daun ansässige DAB+ Radio-Entwicklungsteam in der Lage mit dem Live-Signal zu testen. Ebenso können dann rund um die Stadt Daun bis zu 16 weitere Digitalradioprogramme kostenlos mit allen DAB+-fähigen Radios empfangen werden
Internetportale und Hotlines von Land und Bund bieten umfangreiche Informationen. Foto: Gerd Altmann
Jülich/Kreis Düren, 23.12.2020 – Die wichtigsten Corona-Regeln für Weihnachten und Silvester. Mit Blick auf die nach wie vor hohen Infektionszahlen gilt unverändert der Grundsatz, dass jede Person ihre Kontakte auf das unbedingt Notwendige reduzieren muss.
Weil der Wert der 7-Tages-Inzidenz über 200 liegt, musste der Kreis Düren in einer Allgemeinverfügung strenge Regelungen zur Ergänzung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes Nordrhein-Westfalen festlegen. Diese Regelungen gelten für den gesamten Kreis Düren, also auch in Jülich.
Grundsätzlich gilt zur Reduzierung privater Zusammenkünfte, dass sich zu Hause maximal 2 Hausstände treffen dürfen. Es dürfen dabei nicht mehr als 5 Personen zusammenkommen. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt.
Nur für die Weihnachtstage ist diese Regel für Familien etwas erweitert. Für private Zusammenkünfte zu Hause gilt im Zeitraum vom 24. bis zum 26. Dezember, dass sich Personen des eigenen Hausstandes mit höchstens vier weiteren Personen aus dem engsten Familienkreis treffen dürfen. Hierzu zählen Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, Geschwister und deren jeweilige Haushaltsangehörige. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Im Falle solcher Familientreffen ist die Anzahl der Haushalte nicht ausschlaggebend.
Grundsätzlich, also auch an den Weihnachtstagen und an Silvester, gilt die Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum. In der Öffentlichkeit dürfen sich maximal 3Personen aus insgesamt 2 Haushalten treffen. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt.
Ebenso grundsätzlich, also auch an den Weihnachtstagen und an Silvester, gilt im Kreis Düren die Ausgangsbeschränkung zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Das Verlassen der im Kreisgebiet Düren gelegenen eigenen Wohnung bzw. der Aufenthalt im Kreisgebiet von Personen, die keine Wohnung im Kreisgebiet haben, ist in diesem Zeitraum nur erlaubt, wenn triftige Gründe vorliegen.
Triftige Gründe sind insbesondere:
– die Rückkehr in die eigene Wohnung von einer zulässigen Beschäftigung oder einem zulässigen Kontakt
(z.B. die o.g. Personen, die in einem Haushalt zu Besuch sind, dürfen auch nach 21 Uhr wieder nach Hause fahren)
– die Ausübung der beruflichen Tätigkeit,
– das Einkaufen von Lebensmitteln,
– die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen,
– der Besuch des Ehegatten, des Lebenspartners (LPartG), des nichtehelichen Lebenspartners oder von Verwandten in gerader Linie,
– die Ausübung von Individualsport,
– ein Spaziergang mit Angehörigen des eigenen Hausstandes,
– Handlungen zur Versorgung von Tieren (Gassi gehen),
– in sonstigen Notlagen (u.a. Hausbrand).
Ergänzend dazu sind auch die folgenden Regelungen grundsätzlich zu beachten (auch an den Feiertagen und Silvester):
– Der Hinweg zu einem Treffen mit Freunden, Bekannten oder entfernten Verwandten ist kein triftiger Grund im Sinne der Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr.
– Im öffentlichen Raum ist der Verzehr von alkoholischen Getränken untersagt.
– Partys und vergleichbare Feiern sind generell untersagt. Das gilt im privaten und im öffentlichen Raum.
Aufgrund der dynamischen Lage ist es ratsam, sich jeweils aktuell über die gültigen Regelungen zu informieren.
Die für Jülich relevanten Regelungen (Coronaschutzverordnung NRW, Allgemeinverfügungen Kreis Düren und Stadt Jülich) werden auf www.juelich.de/coronavirus stetig aktualisiert.
Die Corona-Hotline der Stadt Jülich ist erreichbar per E-Mail: Hotline@juelich.de und per Tel.: 02461 – 63–605, Mo – Fr: 8.00-12.00 Uhr (außer an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr).
Das Museumskonzept für das Eifelmuseum – hier die Ausstellung „EifelTotal“ – wurde nunmehr verabschiedet. Foto: Stadt Mayen
Mayen, 23.12.2020 – Das Museumskonzept des Eifelmuseums wurde in der letzten Sitzung des Mayener Stadtrates im Jahr 2020 einstimmig beschlossen. „Damit wurde nicht nur eine wichtige Voraussetzung für die Förderung der Generalsanierung der Genovevaburg geschaffen, sondern auch für eine zukunftsorientierte Ausrichtung unseres Museums“, freut sich die Hauptverantwortliche für die Konzepte Museumsdirektorin Alina Wilbert-Rosenbaum. Die Museumsdirektorin und das beauftragte Unternehmen unter Leitung von Hans Schüller haben gemeinsam, das Konzept in den städtischen Gremien vorgestellt.
Im Zuge der Generalsanierung der Genovevaburg und der damit einhergehenden Bezuschussung, war es laut Mitteilung von Projektleiter Robert Dewald nach Vorgabe des Landes Rheinland-Pfalz zwingend erforderlich sowohl ein Museumskonzept, als auch ein Raumprogramm zu erstellen. Es folgt nunmehr, angepasst auf die Förderrichtlinien mit den zeitlichen Notwendigkeiten, noch die Ausstellungskonzeption für die festgelegten Räumlichkeiten in der Genovevaburg.
Das Konzept enthält unter anderem einen Maßnahmenkatalog mit zugehöriger Zieldefinition und bringt zudem das Selbstverständnis und Leitbild des Museums zum Ausdruck.
Das Eifelmuseum verfolgt als außerschulischer Lernort das bildungspolitische Ziel, bei Besuchern von außerhalb Empathie für die kulturellen Gegebenheiten der Region zu erwecken und gleichzeitig die Bildung einer Identität der vor Ort wohnhaften Bevölkerung zu fördern. Damit leistet das Museum einen Beitrag zu einem friedlichen, geeinten Europa. Das Land Rheinland-Pfalz erkennt an, dass das Eifelmuseum in Charakter und Aufgabenstellung eines überregional bedeutenden Museums entspricht und somit ähnlich einem Landesmuseum für die Eifel anzusehen ist.
Auf dieser Basis soll das Eifelmuseum in der Folge auch ein entsprechendes Marketingkonzept erhalten.
Bernd Wieczorek bleibt bis Ende 2023 Vorstandsmitglied der Energieversorgung Mittelrhein. Foto: evm/Dominik Ketz
Region/Koblenz, 22.12.2020 – Kontinuität an der Spitze der Energieversorgung Mittelrhein. Der Aufsichtsrat der Energieversorgung Mittelrhein (evm) hat die Bestellung von Bernd Wieczorek (59) als Vorstandsmitglied des Unternehmens vorzeitig bis Ende 2023 verlängert. Gemeinsam mit seinen Vorstandkollegen, Josef Rönz (Vorsitzender) und Dr. Karlheinz Sonnenberg, verantwortet er die Geschäftstätigkeit des größten kommunalen Energie- und Dienstleistungsunternehmen aus Rheinland-Pfalz.
Bernd Wieczorek ist seit 1. Januar 2014 Vorstandsmitglied der evm; von 2008 an war er bei der Koblenzer Elektrizitätswerk- und Verkehrsaktiengesellschaft (KEVAG) ebenfalls in dieser Position tätig. Im Jahr 2014 hatten sich dann die Energieversorgung Mittelrhein GmbH (EVM) und die KEVAG zu einem Unternehmen zusammengeschlossen – zur heutigen evm. In seinem Ressort Energiewirtschaft verantwortet er die Bereiche Vertrieb, Kundenservice, Energieerzeugung- und beschaffung.
Auch Radio Euskirchen interessierte sich für das Weihnachtsdorf. Peter Braun wird vor seinem Haus an der Kölner Straße von Moderatorin Annika Deist interviewt. Foto: Björn Schäfer/Vereinskartell Kommern/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern, 22.12.2020 – Vereinskartell, Gartenbau- und Verschönerungsverein sowie Anwohner schmückten historischen Ortskern weihnachtlich – Auch viele Bürger in den Neubaugebieten machen mit.
Es gehört mittlerweile zum guten Brauch. Jedes Jahr stellte das Vereinskartell Kommern an den historischen Lampen von Jakob Zimmermann Weihnachtsbäume auf, die dann von den Anwohnern der Gielsgasse, der Kölner Straße und der Mühlengasse geschmückt werden. Für die prächtig geschmückten Weihnachtsbäume auf dem Kirchberg sind der Gartenbau- und Verschönerungsverein sowie Dr. Marianne Bauerschmitz verantwortlich.
Auch Jürgen Klee stand vor seinem geschmückten Haus in der Mühlengasse der Radio-Euskirchen-Moderatorin Rede und Antwort. Foto: Björn Schäfer/Vereinskartell Kommern/pp/Agentur ProfiPress
An der Kirchbrücke hat das Vereinskartell noch einen leuchtenden Stern aufgehängt. Aber auch die Anwohner lassen sich nicht lumpen und schmücken im historischen Ortskern, genau wie in den Neubaugebieten fast alle Häuser wunderschön.
Jedes Jahr werden dann der schönste Weihnachtsbaum und der schönste Fensterschmuck nach einem Jury-Rundgang durch den festlich beleuchteten Ort prämiert. Doch diesmal gibt es nur einen Gewinner: Kommern. „Dieses Jahr haben wir so viele mit Liebe geschmückte Weihnachtsbäume und Fenster gesehen, dass wir uns entschlossen haben, keinen Gewinner zu bestimmen“, berichtete Ortsbürgermeister Rolf Jaeck. Alle Bäume und Fenster wurden gleich bewertet – und mit insgesamt zehn Gutscheinen und zwölf Flaschen Wein prämiert.
Mitgemacht hatte auch die Grundschule Kommern, die vor dem Corona-Lockdown die Schulfenster festlich geschmückt hatte. „Für diese schön bemalten Fensterbilder und den toll geschmückten Weihnachtsbaum auf dem Schulhof erhält die Schule 50 Euro für die Schulkasse“, so Jaeck.
Der Ortsbürgermeister kann sich an dem Anblick gar nicht sattsehen: „Viele Spaziergänger begutachten in der Dämmerung dann die Häuser und Gassen in unserem weihnachtlich geschmückten Fachwerkdorf. Ich bin stolz auf die Bürger.“ Aus Kommern ist also ein echtes Weihnachtsdorf geworden. Jetzt fehlt nur noch der Schnee…
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