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Ansprache von Bürgermeister Patrick Haas zu den neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Stolberg, 22.12.2020 – Liebe Stolbergerinnen und Stolberger,
auf uns kommen in der Corona-Pandemie weitere Entbehrungen und Einschränkungen zu. Zum zweiten Mal binnen neun Monaten geht das Land NRW in den Lockdown, um eine drohende gesundheitliche Notlage zu verhindern. In nur wenigen Wochen hat sich die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in NRW vervierfacht. Viele Kliniken stoßen an ihre Grenzen. Wir brauchen also dringend einen weiteren Lockdown und müssen feststellen: Die Maßnahmen der letzten Wochen haben nicht gegriffen. Es ist nun dringend notwendig, den bedenklichen Trend der letzten Wochen umzukehren.

Das ist für uns alle eine weitere Bewährungsprobe, keine Frage. Der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf muss ab morgen schließen. Zudem ist die Präsenzpflicht an Schulen für die Klassen 1 bis 7 ausgesetzt. Die Klassen 8 bis 13 werden auf Distanz unterrichtet.

Auch unser Rathaus darf nur nach vorheriger Terminvergabe betreten werden. Zwischen Weihnachten und Neujahr wird das Rathaus mit Ausnahme der Notfallversorgung komplett geschlossen.
Lassen Sie uns in Stolberg ein weiteres Mal eng zusammenstehen! Lassen Sie uns dafür sorgen, dass sich nicht noch mehr Menschen infizieren, nicht noch mehr Menschen mit den Spätfolgen einer Erkrankung leben müssen und nicht noch mehr Menschen den Kampf gegen das Virus verlieren. Lassen Sie uns verhindern, dass die immer knapperen Intensivkapazitäten unserer Krankenhäuser nicht vollständig überlastet werden und die Kliniken Patienten nicht behandeln können.

Besonders bedanken möchte ich mich bei den Stolberger Familien mit Kita-Kindern. Die Landesregierung hat am Freitag appelliert, dass alle Eltern, die nicht darauf angewiesen sind, ihre Kinder zu Hause lassen. Das hat bei uns in Stolberg dazu geführt, dass nur rund ein Viertel aller Kinder von ihren Eltern in die Kita gebracht werden. Vielen Dank an alle Eltern, die die Betreuung ihrer Kinder selber übernommen oder anderweitig organisiert haben! Ich weiß, welche Entbehrungen Sie dabei teilweise auf sich nehmen müssen.

Ich danke Ihnen von Herzen für das breite Verständnis für die Einschränkungen, das ich in unserer Kupferstadt tagtäglich spüre! Ich hoffe wie wir alle sehr, dass wir die Pandemie schnell in den Griff bekommen.
Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!
Ihr
Patrick Haas

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Engagement zum Wohl der Stadt Zülpich gewürdigt

Zülpich, 22.12.2020 – Nach den Kommunalwahlen im September kam es im Rat der Stadt Zülpich zu einer Reihe von personellen
Veränderungen. In der zweiten Ratssitzung der neuen Legislaturperiode hatte Bürgermeister Ulf Hürtgen nun die ehrenvolle Aufgabe, die ausgeschiedenen Ratsfrauen und -herren gebührend zu verabschieden.

Bürgermeister Ulf Hürtgen (l.) konnte der Mehrzahl der zu verabschiedenden Ratsmitglieder persönlich Dank und Anerkennung für ihre Arbeit aussprechen. Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen

Bei Frank Bung, Jürgen Degner, Ralf Engels, Andrea Fischer, Serkan Lorenz, Sina Krämer, Eva Krebs, Thorsten Mette, Patrick Müller, Franz-Josef Mörsch, Heinz-Hubert Pütz, Ester Reinfeld,
Siegfried Schäfer, Christin Stepanski, Karl Teichmann, Batu Tuncay und Dr. Willi Wassong bedankte er sich für die im Rat und seinen Ausschüssen zum Teil langjährigen, ehrenamtlichen Tätigkeiten zum
Wohle der Stadt Zülpich. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung erhielten alle neben einer Dankurkunde auch einen Blumenstrauß sowie den neuen Wandkalender des Zülpicher Fotografen Daniel Wirtz mit Motiven aus dem Stadtgebiet.

Eine besondere Überraschung gab es für Ralf Engels, Karl Teichmann und Franz-Josef Mörsch. Sie waren teils über viele Jahre als Vorsitzende ihrer jeweiligen Fraktionen aktiv. Dafür überreichte Bürgermeister Hürtgen ihnen eine großformatige Landschaftsaufnahme ihrer jeweiligen Wohnorte – ebenfalls
fotografiert von Daniel Wirtz.

Außerdem wurden in der Ratssitzung mit Willi Böhling (Weiler in der Ebene), Josef Heinrichs (Merzenich), Heinz-Hubert Pütz (Ülpenich), Luzia Schumacher (Nemmenich) und Leo Wolter (Enzen) fünf
Ortsvorsteher/innen aus ihren Ämtern verabschiedet. Auch ihnen sprach Bürgermeister Hürtgen für ihr Engagement zum Wohle der jeweiligen Ortschaften und deren Bürgerinnen und Bürgern Dank und
Anerkennung aus und auch sie durften sich neben der Dankurkunde und dem obligatorischen Blumenstrauß über eine großformatige Luftaufnahme ihres Ortes freuen.

Zu guter Letzt konnten mit Maik John (Nemmenich), Christoph Neuhaus (Enzen) und Daniela Pilz (Weiler in der Ebene) die bis dato vakanten Ortsvorsteherposten mit einem einstimmigen Votum des
Rates neu besetzt werden. Für Ülpenich und Merzenich waren mit Helmut Fischer beziehungsweise Christian Büttgenbach schon in der vorangegangenen Sitzung neue Ortsvorsteher gewählt worden. Die
übrigen Ortsvorsteher/innen wurden in ihren Ämtern bestätigt.

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Kreisstraße 7 in Gemünd wurde unter Aufrechterhaltung des Straßenverkehrs saniert – Gesamtkosten: 1,2 Mio. Euro

Schleiden/Gemünd/Euskirchen, 22.12.2020 – Die Kreisstraße 7, auch als die Urftseestraße bekannt, ist die einzige Zufahrt zu einem recht großen Wohngebiet in Gemünd. Als nun die Sanierung dieser Straße anstand, stellte das den Bauleiter, die ausführenden Baufirmen und natürlich die Anwohner vor eine ziemliche Herausforderung.  So mussten alle Arbeiten unter Aufrechterhaltung des gesamten Straßenverkehrs ausgeführt werden. „Wir haben diese Herausforderung angenommen“, sagte Markus Timmermann von der Tiefbau-Abteilung der Kreisverwaltung rückblickend. „Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Die Urftbrücke hat im Zuge der Straßensanierung ein neues Gesicht bekommen. Foto: (© Svea Kiesel / Kreisverwaltung

Von der Einmündung Kurhausstraße bis zum Ende der Ortsdurchfahrt am Übergang zum Fuß- und Radweg in den Nationalpark war die alte Fahrbahn vielfach rissig, uneben oder abgesackt. Auch die Straßenentwässerung wies zahlreiche Mängel auf. Dieser Zustand musste nach Überzeugung des Kreises Euskirchen ein Ende haben. Auf dieser 1,3 km langen Strecke baute er eine ca. 10 cm dicke neue Asphaltschicht ein. Um das Wasser in Zukunft von der Straße zu leiten, wurden alle Sinkkästen mitsamt ihren Leitungen erneuert und eine Gussasphaltrinne eingebaut.  Die Stadt Schleiden hat die Straßenbaumaßnahmen genutzt, um sämtliche Schachtabdeckungen der Entwässerungskanäle zu erneuern. Zusätzlich wurden beschädigte Hausanschlüsse erneuert.

Die Kreisstraße 7 (Urftseestraße) in Gemünd ist in 2019 / 2020 aufwändig saniert worden. Foto: (© Svea Kiesel / Kreisverwaltung

Es galt für den Kreis jedoch nicht nur die Mängel im Straßenraum zu beseitigen. „In diesem Bereich befindet sich zudem noch eine Brücke, die über die Urft führt. Auch sie war in die Jahre gekommen und hat nun im Zuge der Baumaßnahme ein neues Gesicht bekommen“, so der Bauleiter. „Dabei wurde nicht nur die Fahrbahn erneuert, sondern auch die Gehwegbereiche abgedichtet und mit einer neuen Oberflächenbeschichtung versehen.“

Es gab also viel zu tun in der Zeit von Juli 2019 bis Juni 2020. Doch den richtigen Abschluss setzte jetzt vor kurzem erst die Pflanzung von fünf Bäumen, direkt hinter der Brücke, entlang des Geh-/Radweges.

Die Gesamtkosten der Maßnahmen des Kreises und der Stadt Schleiden belaufen sich auf ca. 1,2 Mio €.  Die zuwendungsfähigen Kosten wurden zu 70 % vom Land für Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse gefördert.

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Gottesdienste in der Autobahn- und Radwegekirche St. Paul Wittlich in der Weihnachtszeit

Wittlich, 22.12.2020 – Am Heiligen Abend, 24.12.20 um 17.30 Uhr wird ganz herzlich zu einem Wortgottesdienst mit Musik eingeladen – gestaltet von einem Vorbereitungsteam. Am Ersten Weihnachtstag, dem 25.12.20, kann um 10.30 Uhr eine Eucharistiefeier (Gottesdienstleitung: Martin Lörsch) St. Paul besucht werden.

Am 2. Weihnachtsfeiertag und an Neujahr finden keine Gottesdienste statt. Die Kirche ist täglich geöffnet von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Zurzeit ist eine Ausstellung mit Bildern der Wittlicher Künstlerin Ursula Hess in St. Paul zu sehen. Sie hat zudem alle Bücher von Pater Stephan R. Senge O.Cist, Himmerod, künstlerisch gestaltet. Einige dieser Bilder sind in der Kirche zu sehen.

Am Sonntag nach Weihnachten, dem 27.12.2020, findet um 10.30 Uhr eine Wort-Gottes-Feier statt.

Bedingt durch die Abstandregeln ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Die absolute Anzahl der Gläubigen variiert entsprechend des notwendigen Abstands. So können Familienmitglieder zusammensitzen, während bei Einzelpersonen der nötige Abstand einzuhalten ist. Daher und aufgrund der Nachverfolgung möglicher Infektionen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Dabei werden Namen und Anschrift der angemeldeten Personen erfasst und im Bedarfsfall an die staatlichen Behörden weitergegeben. Die Anmeldung per Haushalt kann ausschließlich unter der Telefon-Nummer 06571 952240 jeweils freitags für den folgenden Sonntag zwischen 16:00 und 18:00 Uhr erfolgen. Jederzeit ist eine Anmeldung unter der E-Mail-Adresse „Anmeldung.St.Paul@gmail.com“ möglich. Bitte vermerken Sie auf Ihrer Anmeldung per E-Mail das Datum, die Anzahl der Teilnehmer aus Ihrem Haushalt, die Namen (alle) und Ihre Adresse.

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Neuer Friedhofswegweiser für die Gemeinde Kreuzau ist erschienen

Kreuzau, 22.12.2020 – Seit einigen Tagen steht der Gemeinde Kreuzau ein neuer Friedhofswegweiser zur Verfügung. Die reich bebilderte Broschüre enthält allerlei Wissenswertes rund um den Trauerfall und die Friedhöfe.

Der Tod eines geliebten Menschen verändert oft plötzlich und unerwartet das eigene Leben. Besonders in dieser schwierigen Zeit müssen viele Fragen geklärt und viele Entscheidungen trotz des Schmerzes und der Trauer getroffen werden. So fallen die zahlreichen Formalitäten, die für eine Beerdigung erledigt werden müssen, oft nicht leicht. Es kann daher nur hilfreich sein, einen Ratgeber zur Hand zu haben, der einem in einer solchen Situation zumindest eine erste Orientierung bietet. Die vorliegende Broschüre der Gemeinde Kreuzau soll helfen, Angelegenheiten rechtzeitig zu regeln. Bei einem Todesfall in der Familie soll sie den nächsten Angehörigen eine Hilfe sein, damit nichts vergessen wird. Des Weiteren gibt diese Broschüre einen Überblick über die vorhandenen Bestattungsmöglichkeiten auf den Friedhöfen der Gemeinde Kreuzau. Besonders im Hinblick auf die Zukunft und die immer steigende Nachfrage ist die Gemeinde Kreuzau stets an der Umsetzung alternativer Bestattungsmöglichkeiten interessiert. Friedhöfe sind in erster Linie Orte der Trauer und Besinnung, aber auch Orte des Lebens und der Begegnung.

Der neue Friedhofswegweiser liegt im Rathaus bereit und kann aber auch auf der Homepage der Gemeinde Kreuzau eingesehen werden.

Für alle Fragen stehen Ihnen selbstverständlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedhofsabteilung gerne zur Verfügung.

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Feuerwehr Nachwuchs trotzt Corona: Ideenwettbewerb für Bambini- und Jugendfeuerwehren

Region/Koblenz/Andernach, 22.12.2020 – Landesfeuerwehrverband RLP und Unfallkasse RLP initiieren gemeinsamen Wettbewerb. Die Corona-Pandemie bremst viele Aktivitäten aus. So auch für den Feuerwehrnachwuchs. Für den starten der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz (LFV RLP) und die Unfallkasse Rheinland-Pfalz (UK RLP) jetzt einen Ideenwettbewerb.

Bambini- und Jugendfeuerwehren bieten den Kleinsten der Gesellschaft die Möglichkeit, in das Ehrenamt Feuerwehr hineinzuwachsen. Sie erleben ein Team-Gefühl, Zusammenhalt und die Kraft der Gemeinschaft. Regelungen und Voraussetzungen für das Ehrenamt werden spielerisch an die Kinder herangetragen und aufgezeigt, was es bedeutet, Verantwortung – für sich und für andere – zu übernehmen.

Wie viele andere Bereiche des Lebens wird auch der Lernbereich für den Feuerwehrnachwuchs in Pandemiezeiten heruntergefahren. Theoretischer Unterricht, Feste, gemeinsame Aktivitäten: All das kann aktuell nicht in Präsenz stattfinden. Das bedeutet aber nicht, dass Feuerwehr nicht trotzdem für die Kinder erlebbar gemacht werden kann. Der LFV RLP und die UK RLP suchen mit einem Ideenwettbewerb gemeinsam Menschen, die dafür sorgen, dass die Arbeit der Bambini- und Jugendfeuerwehren trotz Corona weitergeht. Gute, nachhaltige und kreative Konzepte können bis 28. Februar 2021 eingereicht werden. Es werden insgesamt 5.000 Euro Prämiengelder vergeben. Jetzt informieren und mitmachen unter: www.ukrlp.de.

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Sperrung der Brücke im Solchbachtal

Stolberg, 22.12.2020 – Aufgrund von akuten Brückensanierungsarbeiten der Brücke über den Hasselbach ist der Fußweg durch das Solchbachtal voraussichtlich bis Ende Januar 2021 gesperrt.

Rundweg gesperrt. Foto: Lukas Stemplin /Kupferstadt Stolberg

Die Brücke ist wegen unsachgemäßer Benutzung derzeit unpassierbar. Es ist zurzeit daher leider nicht möglich, den Rundweg durch das Solchbachtal zu begehen. Eine entsprechende Beschilderung vor Ort ist bereits vorhanden.

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K.O.T. Mechernich per Tüte, Telefon oder digital

Mechernich, 22.12.2020 – Gunnar Simon und sein Team von der Mechernicher Jugendeinrichtung bleiben für Kinder und Jugendliche trotz Schließung vom 16. Dezember bis 10. Januar weiter erreichbar.

Wie viele andere Einrichtungen muss auch die K.O.T. „Jo4you“ Mechernich wegen des Corona-Erlasses zum 16. Dezember seine Türe schließen. „Dies wird zunächst bis zum 10. Januar 2021 auch so bleiben. Aber wir lassen unsere Kinder und Jugendlichen gerade in dieser schwierigen Zeit trotz Schließung und Urlaub nicht allein“, betont Gunnar Simon vom Leitungsteam der Kleinen offenen Tür (K.O.T.).

Die gepackten K.O.T.-Tüten für Kinder und Jugendliche. Foto: Gunnar Simon/pp/Agentur ProfiPress

Er, Anja Lehmann, Sieglinde Gehring und FSJ-ler Jan Günter haben „K.O.T für Zuhause“-Tüten gepackt. „Darin enthalten ist Material zur Beschäftigung, die zu bestimmten Zeitfenstern an der Einrichtung abgeholt werden können“, so Simon. Und zwar noch am Montag, 21. und Dienstag, 22. Dezember, jeweils von 14 bis 16 Uhr. Simon dazu: „Bitte einzeln kommen, auf Abstand achten und mit Mundschutz.“

Außerdem werden die Fachkräfte weiterhin telefonisch erreichbar bleiben unter den Nummern 0176-34326194 (Anja Lehmann), 0176-34319522 (Gunnar Simon) oder auch per Mail: KOT.Mechernich@t-online.de.

Gunnar Simon aus Erfahrung: „Es wird sicherlich aufgrund der aktuellen Einschränkungen zu Situationen kommen, in denen Kinder und Jugendliche eine Ansprechperson benötigen – zur Hilfe oder einfach nur, um jemand anderen zu hören.“ Seine Kollegin Anja Lehmann bittet um Verständnis, dass die Telefone nicht rund um die Uhr besetzt sein können und werden: „Wir werden aber regelmäßig unsere Geräte im Blick haben und uns zurückmelden“.

In dem in der ersten Lockdown-Phase entwickelten digitalen Jugendzentrum können Kinder und Jugendliche sich online treffen, austauschen und gemeinsam spielen. Repro: Gunnar Simon/pp/Agentur ProfiPress

Digitales Jugendzentrum

Zusätzlich sind Simon und der aktuelle FSJ-ler Jan Günter im digitalen Jugendzentrum aktiv. Dieses ist in der ersten Lockdown-Phase von mehreren Fachkräften aus kirchlich geführten Einrichtungen in den Regionen Düren und Eifel entwickelt worden und wird seitdem betrieben.

In „DEiN:Nexus“, so der Name des auf „Discord“ betriebenen Online-Dienst und vom Regionalteam Düren getragenen Servers. „Jugendliche können sich dort treffen, austauschen, gemeinsam (online) spielen. Das online-Team hat dafür gesorgt, dass alle Tage der Ferien der Server besetzt sein wird, auch an den Feiertagen“, so Simon.

Aus dem Kreis Euskirchen beteiligt sich neben der K.O.T. Mechernich auch das Point Hellenthal auf dem Server. Den Fachkräften ist es wichtig, dass die jungen Menschen einen Ort haben, an dem sie auch Menschen aus anderen Haushalten treffen dürfen, Spaß haben können und auch mal ein offenes Ohr finden oder auch ein beratendes Gespräch führen können – dann halt digital. Wer aus Mechernich Interesse hat dort teilzunehmen, kann sich bei Gunnar Simon unter 0176-34319522 melden.

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Winzer können jetzt Anträge stellen: Umstrukturierungs-Programm 2020/2021 für Rebflächen

Ahrweiler, 22.12.2020 – Winzer können ab Montag, dem 4. Januar 2021, ihre Anträge für die Teilnahme am EU-Umstrukturierungsprogramm für Rebpflanzungen im Jahr 2021 stellen. Die Antragsfrist gilt für den zweiten Teil des Antragsverfahrens und endet am 1. Februar 2021. Darauf macht die Kreisverwaltung aufmerksam.

Für Flächen in Flurbereinigungsverfahren gilt im Jahr der Besitzeinweisung eine gesonderte Antragsfrist. Sie endet am 30. April 2021. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die jetzt beantragten Flächen bereits in Teil 1 des Antragsverfahrens gemeldet wurden und einen positiven Rodungsbescheid erhalten haben. Ein Nachmelden ist nicht möglich.

Anträge können über das Weininformationsportal (WIP) der Landwirtschaftskammer unter https://www.lwk-rlp.de/de/weinbau/service/wip-weininformationsportal/  gestellt werden. Die Antragstellung über das Weininformationsportal erleichtert dem Antragsteller durch Fehlerhinweise das Ausfüllen des Antrages. Darüber hinaus stehen die Richtlinie und die Antragsformulare auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) zum Download bereit.

Die Pflanzung kann in diesem Programm mit allen in Rheinland-Pfalz klassifizierten Rebsorten erfolgen. Wie bereits in vorherigen Jahren werden auch nicht klassifizierte Rebsorten im Rahmen von genehmigten Anbaueignungsversuchen gefördert.

Weitere Informationen: Kreisverwaltung Ahrweiler, Abteilung 4.6 Förderprogramme/Landwirtschaft, Sonja Axeler, Telefon 02641/975-296, E-Mail Sonja.Axeler@kreis-ahrweiler.de .

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2,1 Mio. Euro investiert – Kreisstraße 39 aufwändig saniert

Euskirchen, 22.12.2020 – Neue Brücke, neue Fahrbahn, neue Leitplanken: Die Kreisstraße 39, die die Ortschaften Holzmülheim und Schönau miteinander verbindet, ist in den vergangenen Jahren aufwändig saniert worden.

Ausgangspunkt des Bauprojekts war die Erftbrücke nahe Schönau. 2015 musste die Traglast der Brücke auf maximal 12 Tonnen reduziert werden, bis sie dann 2018 durch ein neues Brückenbauwerk ersetzt wurde.  Damit entsprach die Brücke zwar wieder den aktuellen Verkehrsanforderungen, jedoch wies die Fahrbahn in einigen Teilbereichen erhebliche Mängel und eine auffällige Unfalllage auf. So hat es im Zeitraum zwischen September 2015 und Mai 2016 im Bereich des mit Bäumen flankierten Abschnitts drei schwere Verkehrsunfälle gegeben, bei denen zwei Todesopfer zu beklagen waren.

Die Vorher-Nachher-Ansichten zeigen, dass die alte Kreisstraße zwischen Holzmülheim und Schönau aufwändig modernisiert worden ist. Foto: Kreis Euskirchen

Forderungen nach Schutzeinrichtungen gegenüber den Alleebäumen ließen sich aufgrund der Engstellen nicht umsetzen. Die ungünstige Verkehrssituation bestand darüber hinaus auch darin, dass ein Teilstück der Strecke bereits seit Jahrzehnten auf eine Breite von ca. 6 Metern ausgebaut war und auf freier Strecke der Wechsel auf die geringe Querschnittsbreite unter 5 Meter erfolgte. Insofern stellte der Ausbau der schmalen Bereiche die einzige Möglichkeit zur Schaffung eines verkehrssicheren Straßenraums dar.

Eine besondere Herausforderung für die Planung waren die flankierenden Bäume und der Landschaftsraum im geschützten Erfttal. Hier galt es, die Eingriffe möglichst gering zu halten. Wegen der landschaftsprägenden Wirkung der Baumreihe und des damit einhergehenden Schutzstatus mussten die Bäume weitestgehend erhalten bleiben. Verkehrsteilnehmer werden nun durch die neue Leitplanke vor dem Anprall an Bäumen geschützt. Die für den Straßenbau hinderlichen und die bereits vor der Maßnahme nicht mehr gesunden Bäume wurden entfernt und die Baumreihe durch Neupflanzungen wieder vervollständigt.

Im Juli 2020 folgte dann der zweite Bauabschnitt. Auf einem ca. 630 Meter langen Teilstück wurde die einheitliche Fahrbahnbreite von 6 Metern fortgeführt und ebenfalls ein weiteres Brückenbauwerk erneuert.

Auch an die Verkehrsteilnehmer ohne Motor wurde gedacht. Im Zuge des Ausbaus bei Holzmülheim wurde außerorts ein Rad-/ Gehweg entlang der freien Strecke gebaut, um bis zum weiterführenden Wirtschaftswegenetz eine sichere Führung abseits der Hauptverkehrsstraße anbieten zu können. Hierbei wurde insbesondere an eine familienfreundliche Nutzbarkeit des Erftradwegs gedacht. Gleichzeitig stellt der Weg ein Angebot für Fußgänger der angrenzenden Ortslage dar. Durch die Fahrbahnversätze wird außerdem auf ein geringes Geschwindigkeitsniveau am Ortseingang und im Ort hingewirkt.

Während der Bauarbeiten sind im Auftrag der Gemeinde Nettersheim Wasser- und Kanalleitungen sowie teilweise die Straßenbeleuchtung erneuert worden. Weiterhin haben die Versorgungsträger in Teilbereichen die alten Strom- und Telekommunikationsleitungen durch neue Leitungen ersetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 2,1 Mio. Euro. Die Gesamtmaßnahme wurde zu 70 Prozent aus Landeszuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Gemeinden gefördert.