Die BUNGERT-Spende soll helfen, eine Ferienfreizeit in diesem Jahr zu verwirklichen. Foto: Bungert Wittlich
Wittlich, 08.01.2021 – Manche Kundinnen und Kunden nutzten vor Weihnachten den BUNGERT-Verpackungsservice, um die gekauften Geschenke fachgerecht und hübsch einpacken zu lassen. Viele bedankten sich für diesen kostenlosen Service mit einer kleinen Spende. So kamen insgesamt 680,- Euro zusammen, die vom Unternehmen auf 1.000,- Euro erhöht wurden.
Über die Spendensumme können sich die Kinder und Jugendlichen des Hauses St. Anton in Plein freuen. Die Jugendhilfeeinrichtung in Trägerschaft der Schwestern vom Guten Hirten umfasst die Förderbereiche Kinderkrippe mit 10 Plätzen, die stationäre Versorgung und Inobhutnahme von elf Kindern und Jugendlichen sowie acht Mutter-Kind-Plätze.
Die BUNGERT-Spende soll helfen, eine Ferienfreizeit in diesem Jahr zu verwirklichen. Stefan Mathy, Einrichtungsleitung Haus St. Anton: „Unsere Kinder, Jugendlichen und auch die jungen Mütter im Mutter-Kind-Bereich sind durch die massiven Einschränkungen der Corona-Schutzmaßnahmen sehr belastet. Deshalb haben wir nach Abklingen der Pandemie als eine Art „Entschädigung“ in diesem Jahr geplant, eine Ferien- und Freizeitmaßnahme für alle zu organisieren. Sehnlichster Wunsch der Kinder ist ein Aufenthalt am Meer, den wir auch gerne erfüllen würden. Einige haben das Meer bisher noch nie gesehen und erleben dürfen. Solche Kosten sind leider durch unsere Entgelte nicht abgedeckt. Da freuen wir uns sehr über eine Unterstützung durch Spenden, wie die von BUNGERT.“
Tut garnicht weh! Inge Schwechel (82) aus Gerolstein war eine der Ersten, die sich in Hillesheim impfen ließ. Foto: Peter Doeppes
Hillesheim, 08.01.2021 – Im Landkreis Vulkaneifel wird nicht lamentiert und genörgelt. Es wird einfach gemacht! Am Sonntag, 27.12.2020 hatten mobile Teams in den Senioreneinrichtungen des Landkreises mit der Corona-Impfung begonnen.
Am 06. Januar 2021 waren bereits alle willigen 80plus Bewohner samt Pflegepersonal in den Seniorenheimen des Landkreises geimpft.
Landrat Heiz-Peter Thiel hat sich als Krisenmanager bestens bewährt. Foto: Peter Doeppes
Am Donnerstagmorgen, 07.01.2021 pünktlich um 10.00 Uhr war dann der Start im neuen Landes-Impfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim. Finanziert wird das Zentrum je zur Hälfte von Land und Bund. Landrat Heinz-Peter Thiel war vor Ort und hatte sich mit dem Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Volker Schneiders, dem Leiter der Abteilung Kreisentwicklung Dieter Schmitz und dem Impfkoordinator Lucas Hürtgen ausgetauscht.
Dr. Volkhard Bangert aus Daun war ebenfalls unter den esrsten Implingen. Foto: Peter Doeppes
Vor der ehemaligen Viehmarkthalle standen schon die ersten 80plus Impflinge und warteten am Check-In geduldig bis sie dran waren. Dass man ohne Anmeldung und ohne Termin nicht geimpft werden kann, war nicht jedem bewusst. Ohne Termin ging überhaupt nichts. Wer also geimpft werden möchte, muss sich vorher unbedingt einen Termin einholen über die Telefon-Nummer 0800 57 58 100 oder im Internet unter www.impftermin.rlp.de
220 Impfungen war das Ziel am ersten Tag. Die Impflinge kommen ganz entspannt im Zweiminutentakt. Genauso entspannt geht es dann weiter. Überall sieht man in strahlende Gesichter. Keine Hektik macht sich breit. Tatsächlich geimpft wurden am ersten Tag mehr als 240 Menschen. Das kommt daher, weil die Apothekerinnen und Apotheker, die den Impfstoff vorbereiten, peinlich genau arbeiten, um aus jeder Impfeinheit keine fünft, sondern sechs Impfdosen gewinnen.
Schon nach kurzer Einarbeitungszeit waren die Einsatzkräfte routiniert. Menschen, die sich oftmals vorher noch nicht einmal kannten, arbeiten in Hillesheim Hand in Hand. Den Einsatzkräften sieht man es förmlich an, dass sie es gerne tun. „Wenn es mehr Impfstoff gäbe, könnte auch mehr geimpft werden“, war oft zu hören.
v.r.n.l.: Prof. Dr. Ziegler, Peter Lepper (Kuratoriumsvorsitzender der LEPPER Stiftung), Doris G. Lepper (Vorstandsvorsitzende der LEPPER Stiftung). Foto: Peter Doeppes
Daun, 08.01.2021 – Vor kurzem besuchte der Gründer und Initiator der Junior Universität Wuppertal die LEPPER Stiftung in Daun. Prof. Dr. Ziegler gab wertvolle Tipps für die Junior Universität Daun. Diese ist geplant auf dem Grundstück der ehemaligen Brotfabrik in Daun.
Prof. Dr. Ziegler sagte der LEPPER Stiftung die volle Unterstützung seiner Person und die des Teams der Junior Uni Wuppertal zu. Das Gebäude der Junior Uni Daun soll etwas höher werden als das der Junior Uni Wuppertal. Einer der wesentlichen Gründe hierfür ist, dass im Gebäude auch Duale Studiengänge angeboten werden sollen.
Der Werbekombi EIFELSCHAU.de und EIFELZEITUNG.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Düren, 08.01.2021 – Der Fördertopf des Klimaschutzprogrammes „1000 x 1000: Energie generieren – Energie einsparen“ im Jahr 2020 ist nun ausgeschöpft. Noch bis zum 18. Dezember gab es Gelegenheit, Anträge zu stellen. Wider Erwarten sind nach dem Stichtag viele weitere Anträge eingegangen, die leider nicht mehr berücksichtigt werden können.
Im vergangenen Halbjahr sind mehr als 1000 Anträge beim Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren eingegangen und bewilligt worden. Die Antragsteller erhalten Förderungen für Photovoltaik-Anlagen, energetisches Sanieren von Fenstern und Außentüren, Solarthermie-Anlagen und das Nachrüsten von Batteriespeichern bei Bestandsanlagen, die nicht bereits durch den Kreis gefördert wurden. Ziel der Aktion ist der Klimaschutz, denn der Kreis Düren möchte bis 2035 klimaneutral sein. Da das Förderprogramm beendet ist, können die zu spät abgegebenen Anträge persönlich abgeholt werden. Die Betroffenen werden darüber entsprechend informiert.
Aufgrund der positiven Resonanz aus den vergangenen Jahren erscheint eine Neuauflage des Klimaschutzprogrammes des Kreises Düren in diesem Jahr wahrscheinlich. Weitere Informationen werden entsprechend folgen.
Von links nach rechts: Joachim von Schnakenburg (RC Daun-Eifel), Matthias Kuhl (CEO Premosys), Alois Manstein (Vorsitzender des Fördervereins), Dr. Torsten Werner (Geschäftsführer des Fördervereins), Markus Schröder (Projekt-Koordinator „3D-Drucker“ am SMG), Tobias Lang (stellvertretender Schulleiter). Foto: SMG Gerolstein
Gerolstein, 08.01.2021 – Die Schulgemeinschaft des Sankt-Matthias-Gymnasiums Gerolstein freut sich über eine großzügige Spende der Firma Premosys aus Kalenborn. In den Sommerferien stellte Joachim von Schnakenburg als Vertreter des Rotary-Clubs Daun-Eifel das Rotary-3D-Drucker-Projekt in Gerolstein vor, welches bei der Schulleitung und den Vertretern der Schule sofort auf Begeisterung stieß. Die Schülerinnen und Schüler können mit diesen Systemen einen vollständigen Modellierungskreislauf ausgehend vom Entwurf eines 3D-Modells über den Druck bis hin zum Zusammensetzen einzelner Teile zu einem fertigen Produkt erfahren.
Auf der Suche nach Sponsoren fand Markus Schröder, der das Projekt seitens des Gymnasiums koordiniert, in Matthias Kuhl, dem CEO der Firma Premosys, einen großzügigen Unterstützer. Premosys finanzierte das Komplettpaket: Sechs Rechner mit 12 Monitoren steuern insgesamt vier 3D-Drucker. Geliefert und aufgebaut wurde die Anlage von der Firma TW Computersysteme aus Hillesheim. Somit wird aus dem Informatikraum jetzt ein 3D-Drucker-Labor mit drei Arbeitsinseln, an denen 3D-CAD-Systeme mit den entsprechenden Druckern zur Verfügung stehen.
Des Weiteren ist mittelfristig eine Kooperation zwischen der Firma Premosys und dem Sankt-Matthias-Gymnasium geplant, die den Schülerinnen und Schülern sicherlich interessante Einblicke in die Berufswelt eröffnet. Die Schulgemeinschaft bedankt sich herzlich bei Herrn Kuhl und der Firma Premosys für die großzügige Spende!
Ein PoC-Antigen-Test (hier: Beispiel) kann innerhalb kurzer Zeit eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler
Ahrweiler, 08.01.2021 – Kooperation mit dem DRK ermöglicht schnelle Umsetzung. Zu Beginn der Woche kündigte das Land kurzfristig an, dass sich das Personal in Kindertagesstätten und der Kindertagespflege vom 4. bis zum 18. Januar einmalig anlasslos und kostenfrei mittels PoC-Antigen-Test (Schnelltest) auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen kann.
Damit die vom Land angekündigte Testaktion im Kreis Ahrweiler überhaupt durchgeführt werden kann, musste schnellstmöglich eine eigene Infrastruktur aufgebaut werden. Denn ein sogenanntes „Landestestzentrum“, das für die Testungen vom Land vorgesehen ist, steht im Landkreis Ahrweiler nicht zur Verfügung. So hätte nach den Vorgaben des Landes das Betreuungspersonal bis nach Koblenz oder Mayen fahren müssen, um sich testen zu lassen. Aus Sicht von Landrat Dr. Jürgen Pföhler und mit Blick auf die 70 Kindertagesstätten sowie die Größe des Kreises Ahrweiler „eine nicht umsetzbare und praktikable Vorgehensweise“.
Nun übernehmen die DRK-Ortsvereine in Adenau, Bad Breisig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Grafschaft, Niederzissen und Sinzig die Testungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen sowie von derzeit aktiven Tagespflegepersonen. „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, gemeinsam mit unseren bewährten Partnern vom DRK Kreisverband Ahrweiler hier schnell und unbürokratisch eine Lösung für die Durchführung der Testungen in unserem Kreis zu finden“, betonen Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Siglinde Hornbach-Beckers, Fachbereichsleiterin Jugend, Soziales und Gesundheit. „Dies ist ein weiterer wichtiger präventiver Baustein bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.“
Das Landesjugendamt hat der Durchführung der Tests auf dezentraler Ebene zugestimmt und trägt alle anfallenden Kosten. Die Tests erfolgen anlasslos und sind freiwillig.
Landrat Dr. Pföhler und Siglinde Hornbach-Beckers rufen dazu auf, das Angebot verantwortungsbewusst wahrzunehmen: „Auch ein negatives Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme. Wir müssen auch weiterhin achtsam bleiben und die geltenden Hygiene- und Abstandregelungen einhalten und Kontakte weitestgehend reduzieren, damit die Pandemie überwunden werden kann.“
Mit reichlich Promille in den Straßengraben, die Unfallstelle vom 07.01.2021. Foto: Polizeifoto
Roth bei Prüm, 08.01.2021 – Am Donnerstag, den 07.01.2020, kam es gegen 14:35 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 265 in Fahrtrichtung Nordrhein-Westfalen zwischen dem Forsthaus Schneifel und Mooshaus.
Auf winterglatter Fahrbahn kam ein PKW Skoda alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und kam letztlich im Straßengraben zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde glücklicherweise nicht verletzt.
Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer alkoholisiert war. Eine Blutprobe wurde durchgeführt und der Führerschein des Fahrzeugführers wurde sichergestellt. Am PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Er musste durch einen Abschleppdienst abtransportiert werden. Im Einsatz waren der Rettungsdienst mitsamt Notarzt aus Prüm, die Straßenmeisterei Prüm sowie die Polizeiinspektion Prüm.
Die Auszubildenden zum Elektroniker bauen die CO2-Ampeln selbst in der unternehmenseigenen Ausbildungswerkstatt: Vom Design über die Platine bis hin zur Programmierung der Sensoren. Foto: Sascha Ditscher
Region/Koblenz, 08.01.2021 – Die Auszubildenden der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) helfen mit, die Corona-Pandemie zu bekämpfen: Sie stellen derzeit mithilfe eines 3D-Druckers selbst entwickelte CO2-Ampeln her. Die kleinen Geräte sollen in den Räumen der unternehmenseigenen Ausbildungswerkstatt daran erinnern, regelmäßig zu lüften. Zehn Geräte haben sie bereits gebaut. Zukünftig wollen die angehenden Elektroniker auch ihre Berufsschule und vielleicht auch die Partnerschulen der evm-Gruppe mit der Technik unterstützen.
Die CO2-Ampeln, die die Auszubildenden der evm-Gruppe in der Ausbildungswerkstatt bauen, geben ein optisches und akustisches Signal, wenn die CO2-Konzentration einen kritischen Wert übersteigt und gelüftet werden sollte. Foto: Sascha Ditscher
Im Kampf gegen Aerosole
Aerosole sind zum neuen Feindbild in der Corona-Pandemie geworden. Die kleinen Partikel, die beim Ausatmen, Niesen und Husten produziert werden, sind für die Verbreitung des Virus verantwortlich. Eine Lösung: regelmäßiges Lüften und sogenannte CO2-Ampeln. Die kleinen Geräte geben einen Alarm, wenn die Kohlendioxid-Konzentration im Raum eine kritische Marke übersteigt. Ideal für Schulen, in denen oft viele Schüler gemeinsam auf kleinem Raum sitzen. Das Problem: Die Technik hat oft lange Lieferzeiten oder ist sehr teuer. Hier wollte Florian Arzbächer, Ausbilder bei der evm-Gruppe, unterstützen: „Ich habe in einer Fachzeitschrift einen Artikel über CO2-Ampeln gelesen und dachte mir: Das können wir auch.“ Gesagt, getan. Der Elektronikermeister entwirft zusammen mit seinen Schützlingen nicht nur das Gehäuse, das mithilfe eines 3D-Druckers produziert wird, sondern auch die Software dahinter. „Das Projekt macht wirklich großen Spaß, begeistert für die Technik und passt perfekt in den Ausbildungsplan zum Elektroniker“, so Arzbächer. „Denn das macht die evm-Gruppe aus: Wir integrieren Digitalisierung von Anfang an in unseren Arbeits- und Ausbildungsalltag und machen unsere Azubis so fit für die Zukunft.“
Alarm ab 900 ppm
Ein orangenes Gehäuse samt Deckel aus dem 3D-Drucker, eine Platine, ein Akku und ein Display: Mehr braucht es nicht. Aus diesen Bestandteilen bauen die Azubis der evm-Gruppe ihre ganz eigenen und selbst designten CO2-Ampeln. Rund acht Stunden dauert die Produktion der Einzelteile inklusive 3D-Druck, eine weitere braucht der Zusammenbau und 30 Minuten die Kalibrierung an der frischen Luft. Die Geräte messen vor allem die Kohlendioxid-Konzentration im Raum: Bei 900 ppm erscheint eine optische Warnung, die anzeigt, dass gelüftet werden sollte. Steigt die Konzentration weiter auf 1300 ppm, ertönt ein schrilles Signal, das erst verschwindet, wenn gelüftet wurde. Daneben messen die eigens produzierten Ampeln auch wichtige Raumklima-Parameter wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit. „Gewöhnliche CO2-Ampeln, die im Handel zu kaufen sind, leuchten nur rot, gelb und grün. Unsere Geräte haben wir darüber hinaus mit einem Display ausgestattet, das die genauen Werte anzeigt. Außerdem haben wir einen Akku integriert, der einen Betrieb über mindestens 24 Stunden möglich macht“, erklärt der Ausbilder. Während die Azubis die meisten Bestandteile vom Gehäuse bis zur Platine selbst herstellen, musste der CO2-Sensor extern beschafft werden. „Das war gar nicht so einfach“, erinnert sich Arzbächer. „Wir waren wochenlang auf der Suche, bis wir endlich lieferbare Sensoren finden konnten. Das Thema ist sehr aktuell, bestärkt uns aber umso mehr, weiter daran zu arbeiten.“ Und die Azubis haben schon neue Ideen für ihr Projekt: Als nächstes sollen die Geräte nicht nur die aktuellen Werte anzeigen, sondern auch aufzeichnen, sodass ein Verlauf mit Statistiken möglich wird. So könnte zukünftig die durchschnittliche Luftqualität ganz einfach überwacht werden.
Live-Test in Berufsschule
Die zehn aktuell produzierten CO2-Ampeln haben sich im Praxistest bereits bewährt. „Ich hatte die Ampel mit in der Berufsschule. Wir sind 13 Personen in einem Raum. Da hat der Sensor in einer Unterrichtsstunde teilweise mehrfach Alarm gegeben“, erzählt einer der Auszubildenden. Im Schulalltag erreicht die Kohlendioxidkonzentration schnell die kritische Marke von 1000 ppm. Je nach Schüleranzahl und Raumgröße kann das alle zehn bis zwanzig Minuten passieren. Dann muss gelüftet werden. Erst wenn der CO2-Anteil in der Luft wieder gering genug ist, hört das Gerät der evm-Gruppe auf, einen Signalton abzugeben. „Ignorieren wird also schwierig“, lacht Arzbächer. „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit unseren Ampeln gemacht – in unseren eigenen Räumen und in denen der Berufsschule. Wir werden nun weitere Sensoren beschaffen, um noch mehr Geräte produzieren und diese an unsere Partnerschulen verteilen zu können. So tragen wir unseren Teil zum Kampf gegen die Corona-Pandemie bei.“
Die „Onleihe Rheinland-Pfalz“ wird vom Landesbibliothekszentrum koordiniert und vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. Grafik: ekidz
Region/Koblenz, 08.01.2021 – Wenn Schule und
Kindergartenbetreuung in Pandemiezeiten fehlen, fällt besonders den kleineren Kindern das Lernen schwer: Genau hier will die neue Lese-Lern-App „eKidz“ helfen. Die Bibliotheken im Verbund „Onleihe Rheinland-Pfalz“ halten ab sofort ein digitales Angebot zur Sprach- und Leseförderung für Mädchen und Jungen zwischen fünf und zehn Jahren bereit. Nutzerinnen und Nutzer mit gültigem Bibliotheksausweis der „Onleihe Rheinland-Pfalz“ haben kostenfreien Zugang zur werbefreien App eKidz.eu.
Die App unterstützt Kinder spielerisch und intuitiv beim Spracherwerb und verbessert ihre Lese- und Sprachfähigkeit. Deshalb eignet sich der Einsatz von „eKidz“ auch zum Lernen von Deutsch als Fremdsprache. Verfügbar sind auch Texte in den Sprachen Englisch und Spanisch.
Dabei sind die Geschichten und Sachtexte der App in zwölf Lesestufen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades kindgerecht zugeschnitten. Geboten werden animierte Illustrationen, eine Vorlesefunktion im Karaoke-Format, eine Aufnahmefunktion sowie Quizfragen zur Überprüfung des Leseverstehens.
Alle Texte wurden von professionelle Sprechinnen und Sprechern eingelesen, basieren auf lehrplanrelevanten Inhalten und bilden den empfohlenen Grundwortschatz ab. Die App wurde von Sprachtherapeutinnen und Sprachtherapeuten sowie Kinderbuchschreibern und Autorinnen in Zusammenarbeit mit der „Stiftung Lesen“ entwickelt. Dabei spricht die Auszeichnung mit dem Comenius EduMedia Siegel für exemplarische Bildungsmedien für Qualität.
So geht’s: Die eKidz-App im Google Play Store oder im Apple Store herunterladen, die Heimatbibliothek auswählen und mit Nummer und Passwort des Bibliotheksausweises beziehungsweise des Onleihe-Ausweises anmelden. Nach der erfolgreichen Anmeldung kann eKidz für bis zu zwei Kinder parallel für 14 Tage kostenlos genutzt werden. Nach Ablauf der Leihfrist wird man automatisch ausgeloggt. Danach ist es möglich, sich erneut anzumelden oder sich vormerken zu lassen. Der Leseverlauf bleibt dabei erhalten.
Die „Onleihe Rheinland-Pfalz“ wird vom Landesbibliothekszentrum koordiniert und vom Land Rheinland-Pfalz gefördert.
Diese Unterstützung erfolgt aktuell unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen. Foto: Caritasverband Westeifel e.V.
Daun, 08.01.2021 – Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf das Leben von uns allen. Restaurants haben geschlossen, Freizeitaktivitäten dürfen nicht mehr stattfinden, die Kontakte sind bis auf das Minimalste beschränkt und vieles mehr. Auch Migranten sind besonders von diesen Einschränkungen betroffen, Beratungsangebote, Sprachkurse und Veranstaltungen fallen aus, die Kontakte zu den Einheimischen finden nur noch sehr begrenzt statt.
Besonders in dieser Zeit sind viele Menschen einsam und sehnen sich nach sozialen Kontakten.
Auch in dieser schwierigen Zeit unterstützen unsere Ehrenamtlichen weiterhin Menschen mit Migrationshintergrund. Sie unterstützen bei alltäglichen Aufgaben und sind eine emotionale Stütze. Durch regelmäßige Anrufe und Spaziergänge kann die deutsche Sprache auch weiterhin erlernt werden.
Diese Unterstützung erfolgt aktuell unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen und in der persönlichen Risikoeinschätzung der Betreffenden.
Wenn sie Geflüchtete unterstützen möchten oder bei Projekten und Aktionen mitwirken möchten, dann melden sie sich gerne bei uns. Falls sie bereits eine Familie unterstützen und Beratung und Hilfestellung benötigen, können sie sich auch gerne bei uns melden.
Kontaktdaten: Integrationsförderung beim Caritasverband Westeifel e.V.:
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