Kategorien
Wirtschaft

Digitaler HwK-Neujahrsempfang: Spitzenpolitiker stellen sich den Fragen des Handwerks

Region/Koblenz, 16.01.2021 – Der Neujahrsempfang der Handwerkskammer (HwK) Koblenz findet traditionell mit vielen Hundert Gästen im Zentrum für Ernährung und Gesundheit statt und markiert für das Handwerk im nördlichen Rheinland-Pfalz den festlichen Jahresauftakt. Corona-bedingt wurde für 2021 ein neues, modernes und inhaltlich anspruchsvolles Digital-Format entwickelt. Im Vorfeld der Landtagswahlen wurden die Spitzenkandidaten ihrer Parteien eingeladen, sich im Dialog mit dem Handwerk wichtigen Fragen zu stellen. Technisch anspruchsvoll, wurde dafür der HwK-Veranstaltungsort in ein großes TV-Studio verwandelt. Moderiert durch Peter Burger, Chefredakteur der Rhein-Zeitung, und HwK-Präsident Kurt Krautscheid ging es durch einen kurzweiligen wie informativen Polit-Talk mit Staatsminister Roger Lewentz (SPD), Christian Baldauf, MdL (Fraktionsvorsitzender CDU),Staatsministerin Anne Spiegel (Bündnis 90/Die Grünen), Staatssekretärin Daniela Schmitt (FDP) und Michael Frisch, MdL (Landesvorsitzender AfD).

Das HwK-Zentrum für Ernährung und Gesundheit verwandelte sich für den HwK-Neujahrsempfang 2021 in ein großes TV-Studio. Spitzenpolitiker ihrer Parteien äußerten sich knapp zwei Stunden lang zu handwerkspolitischen Fragen. 500 digitale Gäste nutzten dieses neue, digitale Format. Foto: Michael Jordan

„Gerne hätten wir Sie alle hier persönlich begrüßt“, wandte sich Kurt Krautscheid zur Begrüßung an die X00 online zugeschalteten Gäste. Das neue Corona-konforme Format gestattete aber nur einen kleinen Personenkreis in Präsenzform, der vor der Veranstaltung einen Test negativ durchlaufen musste. In der folgenden, knapp zweistündigen Veranstaltung wurden fünf Schwerpunktthemen und damit verbundene handwerkspolitische Fragen durch die Politiker beantwortet.

„Uns war wichtig, ein Signal zu setzen. Eine Absage der Veranstaltung kam nicht in Frage und wir haben eine Vorwärtsstrategie gewählt“, erklärt HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich die Idee für diese Spitzenrunde aus Politik und Handwerk. „Gerade jetzt ist es wichtig, in Kontakt zu bleiben und eine Strategie zu entwickeln, um mit viel Schwung aus dieser Corona-Krise heraus zu starten. Das schließt politische Rahmenbedingungen ein, die im Sinne des Handwerks gestaltet werden. Eine künftige Landesregierung muss sich daran messen lassen, Politiker, die dabei eine Rolle spielen wollen, sich den Fragen des Handwerks stellen“.

Das HwK-Zentrum für Ernährung und Gesundheit verwandelte sich für den HwK-Neujahrsempfang 2021 in ein großes TV-Studio. Spitzenpolitiker ihrer Parteien äußerten sich knapp zwei Stunden lang zu handwerkspolitischen Fragen. 500 digitale Gäste nutzten dieses neue, digitale Format. Foto: Michael Jordan

Die Rolle des Nordens im landespolitischen Bewusstsein wurde dabei zum Auftakt kritisch hinterfragt. „Wirtschaftlich erfolgreich, von der Politik vergessen?“ richtete Peter Burger seine Fragen zu landespolitischen Förderschwerpunkten und Programmen mit zumeist südlicher Ausrichtung an Roger Lewentz. „Ich komme aus einer Handwerkerfamilie, lebe am Mittelrhein, mein Sohn ist Tischler. Insofern stehe ich dem Handwerk und der Region sehr nahe und weiß, dass die Landesregierung sich für den Norden einsetzt.“

Die weiteren Schwerpunkte „Digitalisierung“, „Verkehr“, „Bildung“ und „Ökologie / Nachhaltigkeit“ wurden über Kurzfilme eingeleitet. Dabei kamen Handwerker aus dem Kammerbezirk zu Wort, die aus ihrer Sicht und ganz authentisch über Probleme berichteten und entsprechende Fragen an die Politiker richteten. Bei der Beantwortung wurde im Sinne einer politischen Ausgewogenheit auf den Wechsel zwischen Regierungs- und Oppositionsparteien Wert gelegt.

So wurde Christian Baldauf auf das Thema „Digitalisierung“ angesprochen: „Wie können Schulabgänger besser auf die digitale Wirtschaftswelt vorbereitet werden und wie kann der Ausbau digitaler Netze in der Fläche, gerade im ländlichen Raum, schnellstmöglich sichergestellt werden?“ Baldauf ging in seiner Antwort auf die Bedeutung der Digitalisierung als „Werkzeug quer durch alle Bereiche“ ein. Wenn er nach der Landtagswahl Regierungsverantwortung übernähme, „wird Digitalisierung Chefsache und in der Staatskanzlei angekoppelt.“ Baldauf bedauerte, dass viel Digitalwissen gerade in der IT-geprägten Corona-Phase im Land ungenutzt blieb „und Entwickler aus Rheinland-Pfalz weggegangen sind.“

Daniela Schmitt kam der Part „Verkehr“ zu. Besonders die inzwischen jahrzehntewährende Langzeitdebatte um die Mittelrheinbrücke brennt vielen Betrieben dieser Region unter den Nägeln. Dabei geht es um Verkehrswege wie auch die Attraktivität des Lebensraums, Abwanderung von Jugendlichen inklusive. Auch die Verbesserung eines flächendeckenden öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) wurde hier angesprochen, denn viele junge Lehrlinge sind darauf angewiesen, sollen Ausbildungsstätten und Betriebe erreicht werden. „Eine flächendeckende Erreichbarkeit ist wichtig. ÖPNV ist dabei ein Thema. Dazu zählt aber auch die Individualmobilität und ich verweise auf den Führerschein mit 15 oder auch den Ausbau der Radwege. Wir setzen auf einen klugen Mobilitätsmix.“ Bei der Notwendigkeit der Mittelrheinbrücke herrschte politischer Konsens. Anne Spiegel wurde darauf durch Peter Burger direkt wie auch durch zugeschaltete Chat-Nutzer angesprochen und verwies auf den Koalitionsvertrag, „an dem wir uns selbstverständlich orientieren.“

Michael Frisch wurde auf Bildungsthemen angesprochen, was die Fachkräftesicherung einschließt. „Warum findet das Handwerk in der Berufsberatung der Gymnasien nicht mehr statt? Was kann die Politik bei der Migration von Flüchtlingen verbessern, damit eine unbürokratische und einfache Integration in Ausbildungsverhältnisse möglich ist?“ Frisch antwortete: „Bei der Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungsbereich gibt es gute und schlechte Beispiele“. Er legte Wert auf eine politische Trennung der Themen Fachkräftesicherung und Einwanderungspolitik. Für den heutigen fachlichen Nachwuchsmangel machte er auch Fehler in der Familienpolitik verantwortlich. Daniela Schmitt forderte mehr Einsatz für das Erreichen der Gleichwertigkeit akademischer und beruflicher Bildungswege. Roger Lewentz nahm auch die Eltern mit in die Pflicht, geht es um eine stärkere Öffnung Richtung Handwerk nach dem Schulabschluss.

Anne Spiegel schloss die Runde zum Thema „Ökologie und Nachhaltigkeit“. Dabei ging es um die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe, die stark mit bürokratischen Auflagen zu kämpfen haben, so im Fleischerhandwerk. Auch das Azubi-Ticket wurde thematisiert – eine inhaltliche Ergänzung zum verbesserten ÖPNV-Netz und seine kostenlose Nutzung durch Lehrlinge. „Handwerk spielt bei der Nachhaltigkeit wie auch beim Umweltschutz eine große Rolle“, lobte Anne Spiegel und favorisierte regionale Wirtschaftskreisläufe wie auch eine Versorgung mit kurzen Wegen. Beim Erreichen von Umweltschutz- und Klimazielen werde das Handwerk auch künftig stark gefragt sein.

Für die zugeschalteten 500 digitalen Gäste bot sich die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. „Wir haben uns über die rege Nutzung dieses Angebotes gefreut. Das hat den Talk noch lebendiger gestaltet, auch wenn wir nicht alle Fragen einbringen konnten“, zeigte sich Kurt Krautscheid als Co-Moderator an der Seite von Peter Burger zufrieden.

„Ein wirklich gutes Format, das inhaltlich anspruchsvoll durch alle Beteiligten gestaltet wurde – Politiker wie Fragesteller aus dem Publikum gleichermaßen“, zog Peter Burger ein positives Fazit.

Kurt Krautscheid appellierte an alle Gäste: „So wie sie heute Gebrauch gemacht haben von der Möglichkeit eines Dialogs mit der Politik, so machen Sie bitte auch Gebrauch vom Wahlrecht zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz am 14. März wie auch zur Bundestagswahl am 26. September! Nur so können wir Demokratie mitgestalten und für unser Land sicherstellen. Auch das spielt in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle und wir übernehmen damit alle gesellschaftliche Verantwortung!“

Der gesamte Neujahrsempfang der Handwerkskammer Koblenz mit allen Antworten der Politiker wurde aufgezeichnet und ist online abrufbar: www.hwk-koblenz.de/neujahrstalk

 

Weitere Informationen zum Neujahrsempfang der HwK Koblenz,
Telefon 0261/ 398-161, joerg.diester@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de

Kategorien
Top-Themen

Versuchte Sprengung in Marmagen – Polizei verhinderte Tatausführung in der Filiale der VR-Bank Nordeifel

Nettersheim-Marmagen/Kall, 15.01.2021 – Drei von vier Tatverdächtigen wurden festgenommen – Selbstbedienungsbereich in Marmagen bis auf Weiteres geschlossen. Durch viel Glück im Unglück und durch die hervorragende Arbeit der Kreispolizei Euskirchen konnte in der Nacht zu Freitag, 15. Januar, die Sprengung eines Geldautomaten am VR-Bank-Nordeifel-Standort in Marmagen verhindert werden. „Wir möchten den Polizeikräften vor Ort großen Danke aussprechen, dass Sie durch ihr Handeln Schaden von Menschen und von Gebäuden ferngehalten haben“, sagte Kai Zinken, Vorstand der VR-Bank Nordeifel eG.

Wie die Polizei berichtet, war um 4.16 Uhr einer Zivilstreife, die zufällig am Gebäude an der Kölner Straße in Marmagen vorbeikam, aufgefallen, wie drei Männer die Bank betraten. Die Selbstbedienungsbereiche der VR-Bank Nordeifel sind allerdings auf Empfehlung des Landeskriminalamtes seit Mitte des Jahres von 23 bis 6 Uhr wegen vorangegangener Geldautomatensprengungen geschlossen.

Die Tatverdächtigen hatten nur zwei Minuten vorher mit einem Brecheisen die Tür aufgehebelt und sich Zugang zum Selbstbedienungsbereich verschafft. Ihnen war es auch schon gelungen, den Geldautomaten aus der Wand zu reißen. Bei weiteren Manipulationen des Automaten wurden die Männer gestört.

Die Tatverdächtigen, insgesamt handelte es sich um vier Männer, versuchten zu Fuß zu fliehen. Ihr Fluchtfahrzeug ließen sie zurück. Der Polizist gab Warnschüsse ab, die dazu führten, dass sich einer der Tatverdächtigen noch vor Ort festnehmen ließ. Ein zweiter wurde relativ zeitnah im Rahmen einer Fahndung aufgegriffen. Dabei handelt es sich um einen 31-Jährigen und einen 23-Jährigen aus Nordafrika.

Ein dritter Tatverdächtiger, ein 21-jähriger Niederländer, wurde etwas mehr als fünf Stunden nach der Tat nahe der Landesstraße 22 zwischen Krekel und Steinfeld festgenommen. Einem Zeugen war der dreckverschmierte Mann gegen 9.30 Uhr aufgefallen. Der 21-Jährige ist einschlägig vorbestraft. Der vierte Tatverdächtige wurde am Freitagnachmittag in Wahlen gesichtet, befand sich zum Zeitpunkt des Versands dieser Pressemitteilung aber noch auf freiem Fuß.

Es ist nicht auszuschließen, dass es sich bei dem Quartett um die Personen handelt, die Mitte Dezember schon einmal versucht hatten, in Marmagen den Geldautomaten zu sprengen. In dem Gebäude hat die Firmenbank der VR-Bank Nordeifel eG mit ihren Mitarbeitern ihren Sitz.

Durch den Angriff wurde nicht nur die Eingangstür beschädigt, auch der Geldautomat wurde in Mitleidenschaft gezogen. „Wir müssen prüfen, wie groß der Schaden am Automaten tatsächlich ist“, sagte Bankvorstand Kai Zinken. Aufgrund des Vorfalls ist der Selbstbedienungsbereich der Bank bis auf Weiteres geschlossen.

Kategorien
News

Gerolstein bleibt Anlaufstelle für Patienten, die chirurgisch versorgt werden müssen

Gerolstein, 15.01.2021 – Obwohl zum Jahreswechsel die stationäre chirurgische Versorgung eingestellt wurde, bleibt das Marienhaus Klinikum Eifel St. Elisabeth in Gerolstein weiterhin eine Anlaufstelle für Patienten, die chirurgisch versorgt werden müssen. So wird montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr eine chirurgische Ambulanz vorgehalten, in der Fachärzte aus den Bereichen Unfall- und Viszeralchirurgie aus dem Schwesterkrankenhaus in Bitburg die professionelle Versorgung der ambulanten Patienten vor Ort sicherstellen. Hinzu kommt die chirurgische Institutsambulanz mit festen Sprechstunden und dem Angebot von ambulanten chirurgischen Eingriffen.

Von den strukturellen Veränderungen im Gerolsteiner Krankenhaus nicht betroffen sind die beiden Hauptfachabteilungen Innere Medizin sowie Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Sie bieten ihre stationären wie ambulanten Leistungen in bewährtem Umfang und hoher Qualität an. Das Angebot der Psychiatrie wird abgerundet durch die Tagesklinik. Sie ist ein wichtiger Baustein für die Patienten auf dem Weg zurück in ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben. – Nicht zu vergessen die Physiotherapie des Hauses, die stationäre wie ambulante Patienten professionell versorgt und damit ebenso ein Aushängeschild des Gerolsteiner Krankenhauses ist.

Dies teilte uns die Marienhaus Holding GmbH aus Waldbreitbach in einer Presseerklärung heute mit.

Kategorien
News

Aachener Wunschbaum mit Wünschen zur Europapolitik

Aachen, 15.01.2021 – Im Rahmen der Aktion „@aachener.wunschbaum“ strickten von September bis Dezember vergangenen Jahres über 100 Aachener Bürger und Bürgerinnen ungefähr 400 einzelne Quadrate für einen großen Wunschbaum mit Wünschen zur Europapolitik. Begleitet wurde das Projekt, eine Kooperation des Europe Direct Büros Aachen mit Görg & Görg – Wolle und Knöpfe, von der Aachener Künstlerin Monika Nordhausen.

Mittels dieses „Urban Knittings“ entstand nicht nur ein imposanter textiler Wunschbaum, sondern es kamen auch rund 60 individuelle Wünsche zur Europapolitik zusammen: von Kritik an der Asylpolitik und die Einhaltung demokratischer Werte über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer bis hin zur Abschaffung der Sommerzeit. Auf regionaler Ebene wurden zum Beispiel die Stichworte „umweltfreundliche Mobilität“, „Stärkung der Grenzregion“ und die Wahl des Erasmus-Austauschprogramms als „volksnaher“ Karlspreisträger genannt. Eine entsprechende Auflistung ist aktuell im Internet unter www.europa-sprechstunde.de zu finden.

Jetzt wurde die Wünsche der Bürger*innen an Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen übergeben. Sie zeigte sich begeistert von der Aktion und berichtete, dass sie selbst auch ein Quadrat für den Wunschbaum gestrickt habe. Sibylle Keupen sagte: „Dieser bunte Baum ist ein wundervolles Gesamtwerk von vielen Aachener Bürgerinnen und Bürgern. Ich bin beeindruckt von den Wünschen der Teilnehmenden, die sich allgemein auf die EU, aber auch in unserer Euregio beziehen. In meiner Arbeit werde ich mit Sicherheit diejenigen Themen aufgreifen, die lokal und regional umsetzbar sind. Indem wir den Blick über den Tellerrand riskieren, können wir viel von unseren europäischen Nachbar*innen lernen. Als sehr schön und anspornend empfinde ich den Wunsch, dass in Aachen das Dreiländereck noch mehr spürbar wird. Das kann ich nur unterstreichen.“

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Europawünsche auf schriftlichem Wege an die beiden Aachener Europa-Abgeordneten weitergeleitet. Europaparlamentarierin Sabine Verheyen erklärte in einer Reaktion: „Der Wunschbaum mit Wünschen an die zukünftige Europapolitik ist eine klasse Aktion! Vielen Dank für dieses großartige Engagement. Unsere europäische Gemeinschaft lebt genau davon – dass sich die Menschen einbringen, beteiligen, mitwirken und so gemeinsam Europas Zukunft gestalten. Als Europaabgeordnete für die Region Aachen nehme ich die vielen Wünsche der Bürgerinnen und Bürger natürlich als Anregung für meine Arbeit ins EU-Parlament mit und werde mich für die Interessen auf europäischer Ebene stark machen!“

Daniel Freund, seit 2019 Mitglied des Europaparlaments, veranschaulichte: „Der Europa-Wunschbaum schafft in Zeiten, in denen persönliche Treffen nicht möglich sind, ein Stück Bürger*innennähe für die europäische Politik. Dafür gilt den Organisator*innen mein Dank. Die aufgeschriebenen Wünsche verdeutlichen, wo unsere Baustellen auf europäischer Ebene liegen: Rechtsstaatlichkeit, Solidarität und eine menschenwürdige Asylpolitik müssen die Grundpfeiler unseres Handelns sein.“

Sabine Verheyen und Daniel Freund stehen übrigens am 28. Januar um 19 Uhr in einer Online-Veranstaltung von Europe Direct Aachen für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. „Was macht eigentlich das Europaparlament (für mich)?“ ist der Titel des kostenlosen Informationsabends, zu dem man sich bereits jetzt unter www.europa-dienstag.de anmelden kann.

Kategorien
Wirtschaft

FunkenSprüher 2021 gesucht! – Startschuss für die 6. Bewerbungsrunde gefallen

Daun/Landkreis Vulkaneifel, 15.01.2021 – Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel und die Kreissparkasse Vulkaneifel loben gemeinsamen die nächste Runde des „FunkenSprüher“ aus. Mit dem Award belohnt werden schulische und studentische Abschlussarbeiten sowie Einreichungen aus dem Handwerk, die sich mit dem Landkreis Vulkaneifel beschäftigen oder deren Ergebnisse einem Unternehmen oder einer Institution aus unserer Region zu Gute kommen. Bei den Ideen aus dem Handwerk werden (angehende) Handwerker/-innen oder Handwerksmeister/-innen aus dem Landkreis Vulkaneifel mit besonderen Ideen für ihr Gewerk, z. B. für (Produktions-)Verfahren oder Produkte gesucht.

Eingereicht werden können Facharbeiten, besondere Lernleistungen, Semester-, Bachelor-, Master- und Examensarbeiten, Dissertationen sowie Ideen aus dem Handwerk, bei denen der Funke in die Vulkaneifel überspringt. Eine Einreichung ist jederzeit möglich. Stichtag ist der 31. Mai 2021. Bei den schulischen und studentischen Einreichungen darf die Arbeit am Tag der Einreichung nicht älter als 12 Monate sein (Datum der Fertigstellung). Die Einreichung darf keine Geheimhaltungsverpflichtungen verletzen.

Eine fachkundige Jury entscheidet über die fristgerecht eingereichten Arbeiten und Ideen. Die prämierten Arbeiten und Ideen werden anlässlich einer Preisverleihung im Sommer / Herbst 2021 der Öffentlichkeit vorgestellt. Weitere Informationen sind online unter www.wfg-vulkaneifel.de/funken-sprueher abrufbar. Hier steht auch das Bewerbungsformular zum kostenfreien Download bereit. Aufgrund der Covid 19-Pandemie fand im Jahr 2020 keine Prämierungsveranstaltung statt. Die Wettbewerbsrunden 2020 und 2021 wurden zusammengelegt. Alle 2020 eingereichten Arbeiten bleiben natürlich im Wettbewerb. Die Einreicher wurden gesondert informiert. Weitere Informationen & Kontakt: www.wfg-vulkaneifel.de/funken-sprueher, Telefon: 06592/933-205, E-Mail: judith.klassmann-laux@wfg-vulkaneifel.de.

Kategorien
News

Keine Kita-Gebühren im Januar im Kreis Euskirchen

Euskirchen, 15.01.2021 – Für den Monat Januar werden keine Elternbeiträge für den Besuch einer Kita oder die Betreuung von Kindern in der Kindertagespflege fällig. Das hat der Kreistag per Dringlichkeit entschieden. Die Entscheidung steht unter dem Vorbehalt einer entsprechenden landesrechtlichen Regelung.

„Angesichts des Lockdowns und dem dringenden Appell, die Kinder zuhause zu betreuen, halte ich diese Entscheidung für absolut richtig“, so Landrat Markus Ramers. „Ich hoffe, dass wir mit diesem Beschluss auch noch weitere Eltern motivieren können, ihre Kinder selbst zu betreuen. Ich habe allerdings Verständnis für alle, bei denen sich das nicht realisieren lässt.“

Angesichts der hohen Infektionszahlen haben Bund und Land alle Eltern dringend aufgefordert, ihre Kinder nicht in der Kita oder Tagespflegestelle betreuen zu lassen, um die Kontakte – und damit das Ansteckungsrisiko – weitestgehend zu reduzieren. Daher hat das Land NRW im Einvernehmen mit den kommunalen Spitzenverbänden entschieden, dass für Januar keine Elternbeiträge erhoben werden. Dies gilt im Übrigen auch für die Eltern, deren Kinder aufgrund besonderer Umstände in einer Kita oder Tagespflegestelle betreut werden müssen.

Die Kosten teilen sich Land und Kommunen je zur Hälfte. Für den Kreis Euskirchen ist für den Januar mit einem Ausfall von rund 100.000 Euro zu rechnen. Bereits in den Monaten April und Mai 2020 wurden die Elternbeiträge in voller Höhe erlassen, in den Monaten Juni und Juli wurde nur die Hälfte des Elternbeitrages berechnet.

„Mein Dank“, so Landrat Ramers abschließend, „geht auch an die Kitas und Tagespflegestellen, die in dieser schwierigen Zeit einen tollen Job machen – flexibel und engagiert.“

Kategorien
Top-Themen

Dauner Krankenhaus ist längst bedarfsnotwendig und braucht jetzt dringend den Sicherstellungs-Zuschlag!

Daun, 15.01.2021 – Nachdem die Krankenhäuser in Adenau und Gerolstein keine Grundversorgung mehr leisten, ist das Krankenhaus in Daun nun die einzige Klinik in der Eifel-Region mit Grund- und Regelversorgung für die Bevölkerung. Allerdings bleibt der sogenannte Sicherstellungszuschlag dem Dauner Krankenhaus bis heute verwehrt, weil man aufgrund der Vorgaben des G-BA* für Sicherstellungszuschläge immer knapp über der Einwohnerzahl oder der Kilometerentfernung aus dem Raster fiel. Sowohl das Kran-kenhaus in Gerolstein, als auch das Krankenhaus in Daun haben diesen Zuschlag bisher nicht erhalten. Das Maria-Hilf Krankenhaus in Daun braucht jetzt unbürokratische Unterstützung auf allen Ebenen.

Mit Sicherstellungszuschlägen werden Krankenhäuser finanziell unterstützt, die für die regionale Basisversorgung der Bevölkerung notwendig sind, die aber – aufgrund geringer Fallzahlen im Verhältnis zu größeren Kliniken und daraus resultierenden höheren Vorhaltekosten – ihre relevanten Fachabteilungen nicht kostendeckend finanzieren können. Die Sicherstellungszuschläge werden pro Behandlungsfall über das übliche Entgeltsystem der Fallpauschalen hinaus gezahlt und helfen, das strukturell bedingte
Defizit des Krankenhauses auszugleichen.

Kategorien
News

Onlinedialog zu den Themen Gesundheit und Mobilität

Düren, 15.01.2021 – Die Themen Gesundheit und Mobilität spielen im Kreis Düren eine große Rolle. Wichtig dafür ist allerdings auch der persönliche Austausch, der in diesen Zeiten ein wenig kurz kommt. Daher lädt der Kreis Düren nun zum Regionalen Onlinedialog im Rahmen des Projekts „Care & Mobility Innovation“ für Donnerstag, 21. Januar, 15 bis 17 Uhr.

In dem Dialog soll es vor allem um Chancen und Visionen des Kreises Düren in den Bereichen Mobilität und Gesundheit gehen. Vorstellungen und Ideen können von allen Teilnehmern jederzeit eingebracht werden. Die Veranstaltung dient dazu, das Projekt vorzustellen und Aktive für die Bildung von Innovationskonzepten zu gewinnen. Spannende Impulsvorträge zu innovativen und zukunftsweisenden Themen der Mobilität und Gesundheit runden die Veranstaltung ab. Als Sprecher und Ansprechpartner stehen Walter Weinberger, Leiter des Amtes für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren, Dr.-Ing. Thomas Grube, Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK), IEK-3: Technoökonomische Systemanalyse, vom Forschungszentrum Jülich mit dem Thema „Mobilitätslösungen im Energiesystem 2050“ und Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen, MHBA Chefarzt/Stellv. ärztl. Direktor der Klinik für Anaesthesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Akutschmerztherapie, vom St. Augustinus Krankenhaus zur Gesundheitsvision des Kreises Düren zur Verfügung.

Die Themen der Impulsvorträge können anschließend in Workshops mit den Anwesenden diskutiert und vertieft werden. Die Ergebnisse werden in die konkreten Innovationsprojekte einfließen, die im Rahmen von Care & Mobility realisiert werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Online-Registrierungen sind möglich unter https://www.eventbrite.de/e/care-mobility-innovation-regionaler-dialog-des-kreises-duren-tickets-136253021455. Für weitere Fragen steht Rolf Chung unter r.chung@kreis-dueren.de zur Verfügung.

Kategorien
Tourismus

Keine Parkmöglichkeiten am Wanderparkplatz Michelsberg

Bad Münstereifel, 15.01.2021 – Aufgrund hoher Belastung der Parkflächen durch PKW ist ein Parken am Michelsberg nicht mehr möglich. Die ausgewiesenen Parkplätze sind verschlammt und mit tiefen Spurrillen überzogen. Da die Flächen nicht wiederhergestellt werden können, sind sie zur Verkehrssicherung für Besucher gesperrt. Die zusätzlich zu den festen Parkplätzen genutzten Wiesenflächen sind ebenso beschädigt und dürfen nicht beparkt werden. Sämtliche anderen Wiesen rund um den Michelsberg stehen unter Landschaftsschutz und dürfen aufgrund des Landschaftsschutzes ebenfalls nicht beparkt werden.

Gesperrter Wanderparkplatz am Michelsberg. Foto: Gina Burgwinkel-Ernst

Wir bitten Sie, den Michelsberg als Ausflugsziel zu meiden. Es bestehen hier keine ausgewiesenen Parkmöglichkeiten mehr und das Parken in der Ortschaft ist aus Rücksicht auf die Anwohner*innen möglichst zu vermeiden.

Kategorien
Wirtschaft

Wirtschaftsjunioren MY-Eifel – Erster Monatstreff der Wirtschaftsjunioren in 2021

Mayen/Region, 15.01.2021 – Der erste Monatstreff der Wirtschaftsjunioren fand im neuen Jahr 2021, wie auch schon in den Monaten zuvor, in digitaler Form statt. Zum ersten Monatstreff dürften die Wirtschaftsjunioren den Oberbürgermeister der Stadt Mayen Dirk Meid und den Landesvorsitzenden der Wirtschaftsjunioren RLP 2021, Thorsten Broich, begrüßen. Beide sicherten den Wirtschaftsjunioren ihre Unterstützung und offenes Ohr zu.

Themen wie die derzeitige Corona-Lage und Erfahrungsberichte, die neue Homepage der Wirtschaftsjunioren und Politikgespräche standen im Mittelpunkt des Monatstreffens.

„Besonders freut uns, dass auch immer mehr interessierte Gäste aus der Umgebung an den Treffen teilnehmen.“, so WJ-Kreissprecher Guido Braun-Ragusa. „Derzeit können wir uns nur digital treffen, das klappt auch sehr gut, jedoch wird das Netzwerken durch persönliche Treffen intensiver ge- und erlebt“, so Braun-Ragusa.

Kleiner Reminder – Wer oder was sind die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel?

Die Wirtschaftsjunioren sind junge selbstständige Unternehmer, junge Führungskräfte und Nachwuchsführungskräfte unter 40 Jahren, die den Erfahrungsaustausch und den Kontakt miteinander suchen. Gegründet haben wir uns im Juli 2019 und sind aktuell 19 Mitglieder.

„Wir als Wirtschaftsjunioren MY-Eifel lassen uns von der Corona Pandemie nicht unterkriegen und versuchen uns gegenseitig mit verschiedenen Ideen zu unterstützen. Ob persönlich oder eben digital und flexibel über Zoom“ – so Kreissprecher Guido Braun Ragusa.

Wenn die Wirtschaftsjunioren Ihre Neugier geweckt haben und Sie gerne Einblick in unseren Monatstreff haben möchten, melden Sie sich gerne bei unserem Kreissprecher Guido Braun-Ragusa an. Unser nächster Monatstreff findet am Dienstag, 02.02.2021 ab 19 Uhr per Zoom statt.