Der Eingang in die Hermann-Ritter-Straße, war bisher eine Einbahnstraße. Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg
Stolberg, 16.01.2021 – Die Hermann-Ritter Straße wird in beiden Richtungen für Radfahrer freigegeben. Der Radverkehr in der Kupferstadt Stolberg wird weiter gefördert. Auf Vorschlag der Verwaltung hat der ASVU entschieden, dass die Hermann-Ritter-Straße – bisher eine Einbahnstraße – zwischen Hüttenweg und Schellerweg auch in Gegenrichtung für den Radverkehr freigegeben wird.
Mit der Freigabe der Einbahnstraße schaffen Stadt und Politik eine wichtige Alternativroute für den Radverkehr. Die anschließenden Radwege an der Europastraße in Richtung Mühlener Ring und am anderen Ende zum Schellerweg/Kreuzung Europastraße lassen sich damit auch in der Gegenrichtung sinnvoll nutzen.
Aktuell prüft der Radverkehrsbeauftragte der Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Ordnungsamt und der zuständigen Stellen der Polizei, ob weitere Stolberger Einbahnstraßen in Gegenrichtung freigegeben werden können. In vielen Städten NRWs hat die Freigabe von Einbahnstraßen für Radfahrer zu keinen Problemen zwischen den Verkehrsteilnehmern geführt.
Der Werbekombi EIFELSCHAU.de und EIFELZEITUNG.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Aachen, 16.01.2021 – Die Stadt Aachen schreibt gemeinsam mit dem NRW KULTURsekretariat und seinen Mitgliedsstädten für das Jahr 2021 zehn Preise im Sinne einer Förderung für Bildende Künstler*innen aus den Sparten Malerei, Skulptur, (Video-)Installation, zeitbasierte Medien und Fotografie in der Gesamthöhe von bis zu 50.000 Euro aus. Die Preisgelder werden als Stipendien vergeben und betragen 5.000 Euro je Künstler*in und Mitgliedsstadt. Insgesamt werden bis zu zehn Künstler*innen aus zehn Mitgliedsstädten ausgezeichnet.
Die Ausschreibung richtet sich an einzelne Künstler*innen, die eine künstlerische Ausbildung (Hochschule, Akademie, Meisterklasse etc.) genossen haben und/oder eine Reihe von Ausstellungen in Museen, Kunsthallen, Kunstvereinen etc. vorweisen können. Die Bewerber*innen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung das 50. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz in der Mitgliedsstadt haben, in der sie sich bewerben. Künstler*innen, die sich im Jahr 2020 beworben haben, sind herzlich eingeladen, sich erneut zu bewerben. Davon ausgenommen sind die CityARTists-Preisträger*innen 2020.
Eine lokale Jury wählt unter der Federführung des Kulturamts/Kulturbüros der Stadt eine/n Künstler*in aus und schlägt sie der zentralen Jury des NRW KULTURsekretariats vor.
Gültig sind ausschließlich digitale Bewerbungen, die per E-Mail beim jeweils zuständigen Kulturamt/Kulturbüro eingehen. Die Bewerbung (maximal 12 Seiten und in einem PDF zusammengefasst) soll enthalten: Ihren künstlerischen Lebenslauf mit aussagekräftigen Angaben zur Ausbildung und zu Ausstellungen (maximal 2 Seiten) sowie Referenzen und Werkbeispiele. Internetverweise sind möglich, jedoch nicht maßgeblich. Ergänzend zum Bewerbungs-PDF wird ein Anschreiben (maximal 2 Seiten in einem PDF) erwartet, in dem u.a. die beabsichtigte Verwendung des Preisgeldes für ausschließlich künstlerische Zwecke dargelegt wird. In dem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass für die Jurys neben den Angaben zur Verwendung des Preisgeldes vor allem die Arbeiten der Künstlerin/des Künstlers maßgeblich sind. Sofern nicht anders verfügbar, kann dem Kulturamt/Kulturbüro fristgerecht ergänzendes Material in analoger Form bereitgestellt werden.
Die Ausschreibungsfrist endet am 30. April 2021. Später eingehende Einreichungen werden nicht berücksichtigt. Die Entscheidung der zentralen Jury wird spätestens am 30. September 2021 getroffen. Die Preisverleihung erfolgt Anfang Oktober 2021.
Aachener Bewerber*innen senden ihre digitale Bewerbung bitte an info@ludwigforum.de.
Alle Informationen zur Ausschreibung sowie auch weiterführende Links zu den Preisträger*innen 2020 finden sich auf der Webseite www.cityartists.de.
v.l.n.r. Wolfgang Saur vom Betriebshof der Stadt Mayen, Bernd May als Vertreter der Firma Horst Schulz Bauunternehmung GmbH, Frank Reicherts von der Tiefbauabteilung der Stadtverwaltung, Oberbürgermeister Dirk Meid, Bürgermeister Bernard Mauel, Schulleiter Stefan Ostrominski, Norbert May von der Tiefbauabteilung der Stadtverwaltung und Hausmeister Jakob Müller. Foto: Jacqueline Blang/Stadt Mayen
Mayen, 16.01.2021 – In diesen Tagen wurde die umfassende Erneuerung des Schulhofes und die Uferbefestigung der Grundschule Clemens am Habsburgring abgeschlossen. Die ehemaligen Asphaltflächen wurden gepflastert, dabei ist auch ein Retentionsraum, eine ungenutzte Fläche, die bei Hochwasser eines Flusses überflutet wird und so ein zu starkes Ansteigen des Wassers verhindert, entstanden.
Die Baumaßnahme wurde nach der öffentlichen Ausschreibung von der Firma Horst Schulz Bauunternehmung GmbH durchgeführt.
Selbstverständlich wird das Schulgelände sowie der Uferbereich auch noch neu bepflanzt: Dies erfolgt in Eigenleistung der Schule gemeinsam mit der Gärtnerkolonne des städtischen Betriebshofes bei entsprechender Wetterlage.
Die Sanierungsmaßnahme wurde mit einer 90 %igen Förderung im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms 3.0 vom Land Rheinland-Pfalz unterstützt. Die Bauarbeiten dauerten von Mitte September bis Anfang Dezember an. Nun können sich Lehrer- und Schülerschaft an einem neuen, modernen Schulhof erfreuen.
Die Gemeindeschwestern plus kümmern sich online um einen Impftermin und helfen auch sonst bei Fragen zum Ablauf des Verfahrens. Foto: Gerd Altmann
Region/Düsseldorf, 16.01.2021 – Mit den beginnenden Impfungen im Februar gegen das Corona-Virus in den Impfzentren werden große Hoffnungen verbunden. Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, appelliert an die Kreise und kreisfreien Städte, alle 53 Impfzentren barrierefrei zu gestalten.
Hierzu macht die Landesbehinderten- und Patientenbeauftragte deutlich: „Für Menschen mit Behinderung ist eine barrierefreie Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von hoher Bedeutung. Eine gleichberechtigte Teilhabe am Impfprozess darf weder an Treppen, noch an der fehlenden Umsetzung der nordrhein-westfälischen Corona-Impfstrategie scheitern, die sich klar für die Barrierefreiheit ausspricht.
Allen Menschen mit Beeinträchtigung muss eine barrierefreie Teilnahme ermöglicht werden: Personen mit Sinnesbehinderungen, Personen im Rollstuhl oder mit Geheinschränkungen, Personen mit kognitiven Einschränkungen oder psychischen Beeinträchtigungen.
Probeläufe in Impfzentren, bei denen die Impfstraße vorab auf Barrierefreiheit getestet wurde, verdeutlichen, dass Kommunen die Barrierefreiheit ernst nehmen. Dennoch ist darauf zu achten, dass vor Ort beispielsweise Gebärdensprachdolmetscher und Sanitäranlagen für Personen im Rollstuhl vorgehalten werden.“
Als Landesbehindertenbeauftragte steht Claudia Middendorf mit den Fachverbänden in der Abstimmung einer Checkliste, sodass vor Ort besser auf Barrieren eingegangen werden kann.
Die alte Brücke „In der Eule“ wird durch eine neue ersetzt. Für die Zeit der Baumaßnahme wird eine Umleitung ausgeschildert. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern, 16.01.2021 – Maßnahme soll Hochwasserschutz für Kommern verbessern – Neubau wird geringfügig anders positioniert, das Bleibach-Bachbett an dieser Stelle um ein Meter breiter. Die Brücke „In der Eule“ wird von Mitte Januar bis voraussichtlich Ende Mai komplett gesperrt. Das teilt Jörg Nußbaum von der Stadtverwaltung Mechernich mit. Grund ist der Abriss und Neubau des in die Jahre gekommenen, maroden Brückenbauwerks.
Umfahrungsmöglichkeiten bestehen über Mechernicher Weg, Hüllenstraße oder Pützgasse. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.
Die Brücke soll mit der Maßnahme um einige Zentimeter angehoben und geringfügig anders positioniert werden. Gleichzeitig wird das Bachbett um einen Meter verbreitert, was nach Angaben des Nideggener Planers Lorenz Cornelissen den Durchfluss des Bleibachs und damit die Entwässerungssituation bei Hochwasser oder Starkregen nicht nur vor Ort, sondern auch im Ort erheblich verbessern würde.
Die bisherige Breite der Fahrbahn wird beibehalten und außerdem ein durchgehend anderthalb Meter breiter Gehweg angelegt.
Die Veranstaltung findet beginnt heute Samstag, 16. Januar, ab 9 Uhr. Grafik: MINISTERIUM DES INNERN UND FÜR SPORT RHEINLAND-PFALZ
Region/Mainz, 16.01.2021 – Bereits mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland und darüber hinaus haben sich zum ersten virtuellen Landessymposium Rettungsdienst und Notfallmedizin Rheinland-Pfalz angemeldet. Das Symposium findet heute Samstag 16.01.2021 ab 09.00 Uhr statt.
„Ich freue mich über das große Interesse an unserem ersten virtuellen Landessymposium. Die regelmäßige Fortbildung ist auch in diesen Zeiten wichtig, weshalb wir diese Möglichkeit geschaffen haben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rheinland-pfälzischen Rettungsdienstes sowie die im Land tätigen Ärzte können sich daher auch die Fortbildungsstunden dieser digitalen Option anrechnen lassen. Mit der Landesärztekammer haben wir bereits im Vorfeld eine Vereinbarung getroffen“, so Innenminister Roger Lewentz. Man könne sich auf die Notfallmedizinerinnen und Notfallmediziner sowie auf den rheinland-pfälzischen Rettungsdienst zu jeder Zeit verlassen. Gerade während der Pandemie zeige sich das tagtäglich.
Nachdem die Landessymposien im Frühjahr und Herbst 2020 sowie die geplante Veranstaltung für Februar 2021 abgesagt werden mussten, geht das Ministerium mit diesem Format völlig neue Wege. Gemeinsam mit allen Partnern aus Rettungsdienst, Notfallmedizin und Katastrophenschutz hat sich das Ministerium entschieden, das Symposium in eine virtuelle Kongress-Umgebung zu verlegen. Unter dem Motto „Aufbruch in neue Zeiten“ wird es insgesamt 18 Vorträge, fünf Live-Diskussionen und vier Live-Workshops geben. Dabei werden Themen wie das Coronavirus, künftige Entwicklungen im Berufsbild der Notfallsanitäter und die Notfallversorgung der Zukunft behandelt.
Während der Veranstaltung können sich die Teilnehmer virtuell frei bewegen und die unterschiedlichen Teilveranstaltungen in den jeweiligen Räumen aufsuchen.
Die Stadt Mechernich schließt erneut das Rathaus für den Publikumsverkehr. Ein Besuch ist nur noch in dringenden Angelegenheiten und nach Terminabsprache möglich. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 16.01.2021 – Die Stadt Mechernich schließt das Rathaus im verschärften Lockdown ab Montag, 18. Januar, wieder für den Publikumsverkehr. Nur noch in dringenden Angelegenheiten sollen Bürger das Rathaus aufsuchen und dann nur mit Termin.
„Um eine weitere Verbreitung des Corona-Virus so gut es geht zu verhindern, sollten persönliche Kontakte nur in besonders dringenden Fällen stattfinden“, so Ralf Claßen, Dezernent der Stadt Mechernich.
Mechernicher Bürger werden gebeten, ihre Anliegen möglichst telefonisch, per E-Mail (info@mechernich.de) oder Fax (02443/49-4439) an die städtischen Mitarbeiter zu richten. Sollte ein Besuch im Rathaus dennoch notwendig sein, ist eine vorherige telefonische Terminvereinbarung unbedingt erforderlich.
Polit-Talk mit (von links) Roger Lewentz, Anne Spiegel, Daniela Schmitt, moderiert durch Peter Burger und Kurt Krautscheid, Christian Baldauf und Michael Frisch. Foto: Michael Jordan
Region/Koblenz, 16.01.2021 – Der Neujahrsempfang der Handwerkskammer (HwK) Koblenz findet traditionell mit vielen Hundert Gästen im Zentrum für Ernährung und Gesundheit statt und markiert für das Handwerk im nördlichen Rheinland-Pfalz den festlichen Jahresauftakt. Corona-bedingt wurde für 2021 ein neues, modernes und inhaltlich anspruchsvolles Digital-Format entwickelt. Im Vorfeld der Landtagswahlen wurden die Spitzenkandidaten ihrer Parteien eingeladen, sich im Dialog mit dem Handwerk wichtigen Fragen zu stellen. Technisch anspruchsvoll, wurde dafür der HwK-Veranstaltungsort in ein großes TV-Studio verwandelt. Moderiert durch Peter Burger, Chefredakteur der Rhein-Zeitung, und HwK-Präsident Kurt Krautscheid ging es durch einen kurzweiligen wie informativen Polit-Talk mit Staatsminister Roger Lewentz (SPD), Christian Baldauf, MdL (Fraktionsvorsitzender CDU),Staatsministerin Anne Spiegel (Bündnis 90/Die Grünen), Staatssekretärin Daniela Schmitt (FDP) und Michael Frisch, MdL (Landesvorsitzender AfD).
Das HwK-Zentrum für Ernährung und Gesundheit verwandelte sich für den HwK-Neujahrsempfang 2021 in ein großes TV-Studio. Spitzenpolitiker ihrer Parteien äußerten sich knapp zwei Stunden lang zu handwerkspolitischen Fragen. 500 digitale Gäste nutzten dieses neue, digitale Format. Foto: Michael Jordan
„Gerne hätten wir Sie alle hier persönlich begrüßt“, wandte sich Kurt Krautscheid zur Begrüßung an die X00 online zugeschalteten Gäste. Das neue Corona-konforme Format gestattete aber nur einen kleinen Personenkreis in Präsenzform, der vor der Veranstaltung einen Test negativ durchlaufen musste. In der folgenden, knapp zweistündigen Veranstaltung wurden fünf Schwerpunktthemen und damit verbundene handwerkspolitische Fragen durch die Politiker beantwortet.
„Uns war wichtig, ein Signal zu setzen. Eine Absage der Veranstaltung kam nicht in Frage und wir haben eine Vorwärtsstrategie gewählt“, erklärt HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich die Idee für diese Spitzenrunde aus Politik und Handwerk. „Gerade jetzt ist es wichtig, in Kontakt zu bleiben und eine Strategie zu entwickeln, um mit viel Schwung aus dieser Corona-Krise heraus zu starten. Das schließt politische Rahmenbedingungen ein, die im Sinne des Handwerks gestaltet werden. Eine künftige Landesregierung muss sich daran messen lassen, Politiker, die dabei eine Rolle spielen wollen, sich den Fragen des Handwerks stellen“.
Das HwK-Zentrum für Ernährung und Gesundheit verwandelte sich für den HwK-Neujahrsempfang 2021 in ein großes TV-Studio. Spitzenpolitiker ihrer Parteien äußerten sich knapp zwei Stunden lang zu handwerkspolitischen Fragen. 500 digitale Gäste nutzten dieses neue, digitale Format. Foto: Michael Jordan
Die Rolle des Nordens im landespolitischen Bewusstsein wurde dabei zum Auftakt kritisch hinterfragt. „Wirtschaftlich erfolgreich, von der Politik vergessen?“ richtete Peter Burger seine Fragen zu landespolitischen Förderschwerpunkten und Programmen mit zumeist südlicher Ausrichtung an Roger Lewentz. „Ich komme aus einer Handwerkerfamilie, lebe am Mittelrhein, mein Sohn ist Tischler. Insofern stehe ich dem Handwerk und der Region sehr nahe und weiß, dass die Landesregierung sich für den Norden einsetzt.“
Die weiteren Schwerpunkte „Digitalisierung“, „Verkehr“, „Bildung“ und „Ökologie / Nachhaltigkeit“ wurden über Kurzfilme eingeleitet. Dabei kamen Handwerker aus dem Kammerbezirk zu Wort, die aus ihrer Sicht und ganz authentisch über Probleme berichteten und entsprechende Fragen an die Politiker richteten. Bei der Beantwortung wurde im Sinne einer politischen Ausgewogenheit auf den Wechsel zwischen Regierungs- und Oppositionsparteien Wert gelegt.
So wurde Christian Baldauf auf das Thema „Digitalisierung“ angesprochen: „Wie können Schulabgänger besser auf die digitale Wirtschaftswelt vorbereitet werden und wie kann der Ausbau digitaler Netze in der Fläche, gerade im ländlichen Raum, schnellstmöglich sichergestellt werden?“ Baldauf ging in seiner Antwort auf die Bedeutung der Digitalisierung als „Werkzeug quer durch alle Bereiche“ ein. Wenn er nach der Landtagswahl Regierungsverantwortung übernähme, „wird Digitalisierung Chefsache und in der Staatskanzlei angekoppelt.“ Baldauf bedauerte, dass viel Digitalwissen gerade in der IT-geprägten Corona-Phase im Land ungenutzt blieb „und Entwickler aus Rheinland-Pfalz weggegangen sind.“
Daniela Schmitt kam der Part „Verkehr“ zu. Besonders die inzwischen jahrzehntewährende Langzeitdebatte um die Mittelrheinbrücke brennt vielen Betrieben dieser Region unter den Nägeln. Dabei geht es um Verkehrswege wie auch die Attraktivität des Lebensraums, Abwanderung von Jugendlichen inklusive. Auch die Verbesserung eines flächendeckenden öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) wurde hier angesprochen, denn viele junge Lehrlinge sind darauf angewiesen, sollen Ausbildungsstätten und Betriebe erreicht werden. „Eine flächendeckende Erreichbarkeit ist wichtig. ÖPNV ist dabei ein Thema. Dazu zählt aber auch die Individualmobilität und ich verweise auf den Führerschein mit 15 oder auch den Ausbau der Radwege. Wir setzen auf einen klugen Mobilitätsmix.“ Bei der Notwendigkeit der Mittelrheinbrücke herrschte politischer Konsens. Anne Spiegel wurde darauf durch Peter Burger direkt wie auch durch zugeschaltete Chat-Nutzer angesprochen und verwies auf den Koalitionsvertrag, „an dem wir uns selbstverständlich orientieren.“
Michael Frisch wurde auf Bildungsthemen angesprochen, was die Fachkräftesicherung einschließt. „Warum findet das Handwerk in der Berufsberatung der Gymnasien nicht mehr statt? Was kann die Politik bei der Migration von Flüchtlingen verbessern, damit eine unbürokratische und einfache Integration in Ausbildungsverhältnisse möglich ist?“ Frisch antwortete: „Bei der Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungsbereich gibt es gute und schlechte Beispiele“. Er legte Wert auf eine politische Trennung der Themen Fachkräftesicherung und Einwanderungspolitik. Für den heutigen fachlichen Nachwuchsmangel machte er auch Fehler in der Familienpolitik verantwortlich. Daniela Schmitt forderte mehr Einsatz für das Erreichen der Gleichwertigkeit akademischer und beruflicher Bildungswege. Roger Lewentz nahm auch die Eltern mit in die Pflicht, geht es um eine stärkere Öffnung Richtung Handwerk nach dem Schulabschluss.
Anne Spiegel schloss die Runde zum Thema „Ökologie und Nachhaltigkeit“. Dabei ging es um die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe, die stark mit bürokratischen Auflagen zu kämpfen haben, so im Fleischerhandwerk. Auch das Azubi-Ticket wurde thematisiert – eine inhaltliche Ergänzung zum verbesserten ÖPNV-Netz und seine kostenlose Nutzung durch Lehrlinge. „Handwerk spielt bei der Nachhaltigkeit wie auch beim Umweltschutz eine große Rolle“, lobte Anne Spiegel und favorisierte regionale Wirtschaftskreisläufe wie auch eine Versorgung mit kurzen Wegen. Beim Erreichen von Umweltschutz- und Klimazielen werde das Handwerk auch künftig stark gefragt sein.
Für die zugeschalteten 500 digitalen Gäste bot sich die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. „Wir haben uns über die rege Nutzung dieses Angebotes gefreut. Das hat den Talk noch lebendiger gestaltet, auch wenn wir nicht alle Fragen einbringen konnten“, zeigte sich Kurt Krautscheid als Co-Moderator an der Seite von Peter Burger zufrieden.
„Ein wirklich gutes Format, das inhaltlich anspruchsvoll durch alle Beteiligten gestaltet wurde – Politiker wie Fragesteller aus dem Publikum gleichermaßen“, zog Peter Burger ein positives Fazit.
Kurt Krautscheid appellierte an alle Gäste: „So wie sie heute Gebrauch gemacht haben von der Möglichkeit eines Dialogs mit der Politik, so machen Sie bitte auch Gebrauch vom Wahlrecht zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz am 14. März wie auch zur Bundestagswahl am 26. September! Nur so können wir Demokratie mitgestalten und für unser Land sicherstellen. Auch das spielt in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle und wir übernehmen damit alle gesellschaftliche Verantwortung!“
Der gesamte Neujahrsempfang der Handwerkskammer Koblenz mit allen Antworten der Politiker wurde aufgezeichnet und ist online abrufbar: www.hwk-koblenz.de/neujahrstalk
Weitere Informationen zum Neujahrsempfang der HwK Koblenz,
Telefon 0261/ 398-161, joerg.diester@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de
In der Marmagener Filiale der VR-Bank Nordeifel eG haben vier Männer versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Nettersheim-Marmagen/Kall, 15.01.2021 – Drei von vier Tatverdächtigen wurden festgenommen – Selbstbedienungsbereich in Marmagen bis auf Weiteres geschlossen. Durch viel Glück im Unglück und durch die hervorragende Arbeit der Kreispolizei Euskirchen konnte in der Nacht zu Freitag, 15. Januar, die Sprengung eines Geldautomaten am VR-Bank-Nordeifel-Standort in Marmagen verhindert werden. „Wir möchten den Polizeikräften vor Ort großen Danke aussprechen, dass Sie durch ihr Handeln Schaden von Menschen und von Gebäuden ferngehalten haben“, sagte Kai Zinken, Vorstand der VR-Bank Nordeifel eG.
Wie die Polizei berichtet, war um 4.16 Uhr einer Zivilstreife, die zufällig am Gebäude an der Kölner Straße in Marmagen vorbeikam, aufgefallen, wie drei Männer die Bank betraten. Die Selbstbedienungsbereiche der VR-Bank Nordeifel sind allerdings auf Empfehlung des Landeskriminalamtes seit Mitte des Jahres von 23 bis 6 Uhr wegen vorangegangener Geldautomatensprengungen geschlossen.
Die Tatverdächtigen hatten nur zwei Minuten vorher mit einem Brecheisen die Tür aufgehebelt und sich Zugang zum Selbstbedienungsbereich verschafft. Ihnen war es auch schon gelungen, den Geldautomaten aus der Wand zu reißen. Bei weiteren Manipulationen des Automaten wurden die Männer gestört.
Die Tatverdächtigen, insgesamt handelte es sich um vier Männer, versuchten zu Fuß zu fliehen. Ihr Fluchtfahrzeug ließen sie zurück. Der Polizist gab Warnschüsse ab, die dazu führten, dass sich einer der Tatverdächtigen noch vor Ort festnehmen ließ. Ein zweiter wurde relativ zeitnah im Rahmen einer Fahndung aufgegriffen. Dabei handelt es sich um einen 31-Jährigen und einen 23-Jährigen aus Nordafrika.
Ein dritter Tatverdächtiger, ein 21-jähriger Niederländer, wurde etwas mehr als fünf Stunden nach der Tat nahe der Landesstraße 22 zwischen Krekel und Steinfeld festgenommen. Einem Zeugen war der dreckverschmierte Mann gegen 9.30 Uhr aufgefallen. Der 21-Jährige ist einschlägig vorbestraft. Der vierte Tatverdächtige wurde am Freitagnachmittag in Wahlen gesichtet, befand sich zum Zeitpunkt des Versands dieser Pressemitteilung aber noch auf freiem Fuß.
Es ist nicht auszuschließen, dass es sich bei dem Quartett um die Personen handelt, die Mitte Dezember schon einmal versucht hatten, in Marmagen den Geldautomaten zu sprengen. In dem Gebäude hat die Firmenbank der VR-Bank Nordeifel eG mit ihren Mitarbeitern ihren Sitz.
Durch den Angriff wurde nicht nur die Eingangstür beschädigt, auch der Geldautomat wurde in Mitleidenschaft gezogen. „Wir müssen prüfen, wie groß der Schaden am Automaten tatsächlich ist“, sagte Bankvorstand Kai Zinken. Aufgrund des Vorfalls ist der Selbstbedienungsbereich der Bank bis auf Weiteres geschlossen.
Marienhaus Klinikum Eifel St. Elisabeth in Gerolstein bleibt weiterhin eine Anlaufstelle für Patienten, die chirurgisch versorgt werden müssen. So wird montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr eine chirurgische Ambulanz vorgehalten, in der Fachärzte aus den Bereichen Unfall- und Viszeralchirurgie aus dem Schwesterkrankenhaus in Bitburg die professionelle Versorgung der ambulanten Patienten vor Ort sicherstellen. Hinzu kommt die chirurgische Institutsambulanz mit festen Sprechstunden und dem Angebot von ambulanten chirurgischen Eingriffen. Foto: Peter Doeppes
Gerolstein, 15.01.2021 – Obwohl zum Jahreswechsel die stationäre chirurgische Versorgung eingestellt wurde, bleibt das Marienhaus Klinikum Eifel St. Elisabeth in Gerolstein weiterhin eine Anlaufstelle für Patienten, die chirurgisch versorgt werden müssen. So wird montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr eine chirurgische Ambulanz vorgehalten, in der Fachärzte aus den Bereichen Unfall- und Viszeralchirurgie aus dem Schwesterkrankenhaus in Bitburg die professionelle Versorgung der ambulanten Patienten vor Ort sicherstellen. Hinzu kommt die chirurgische Institutsambulanz mit festen Sprechstunden und dem Angebot von ambulanten chirurgischen Eingriffen.
Von den strukturellen Veränderungen im Gerolsteiner Krankenhaus nicht betroffen sind die beiden Hauptfachabteilungen Innere Medizin sowie Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Sie bieten ihre stationären wie ambulanten Leistungen in bewährtem Umfang und hoher Qualität an. Das Angebot der Psychiatrie wird abgerundet durch die Tagesklinik. Sie ist ein wichtiger Baustein für die Patienten auf dem Weg zurück in ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben. – Nicht zu vergessen die Physiotherapie des Hauses, die stationäre wie ambulante Patienten professionell versorgt und damit ebenso ein Aushängeschild des Gerolsteiner Krankenhauses ist.
Dies teilte uns die Marienhaus Holding GmbH aus Waldbreitbach in einer Presseerklärung heute mit.
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