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Aachener Wunschbaum mit Wünschen zur Europapolitik

Aachen, 15.01.2021 – Im Rahmen der Aktion „@aachener.wunschbaum“ strickten von September bis Dezember vergangenen Jahres über 100 Aachener Bürger und Bürgerinnen ungefähr 400 einzelne Quadrate für einen großen Wunschbaum mit Wünschen zur Europapolitik. Begleitet wurde das Projekt, eine Kooperation des Europe Direct Büros Aachen mit Görg & Görg – Wolle und Knöpfe, von der Aachener Künstlerin Monika Nordhausen.

Mittels dieses „Urban Knittings“ entstand nicht nur ein imposanter textiler Wunschbaum, sondern es kamen auch rund 60 individuelle Wünsche zur Europapolitik zusammen: von Kritik an der Asylpolitik und die Einhaltung demokratischer Werte über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer bis hin zur Abschaffung der Sommerzeit. Auf regionaler Ebene wurden zum Beispiel die Stichworte „umweltfreundliche Mobilität“, „Stärkung der Grenzregion“ und die Wahl des Erasmus-Austauschprogramms als „volksnaher“ Karlspreisträger genannt. Eine entsprechende Auflistung ist aktuell im Internet unter www.europa-sprechstunde.de zu finden.

Jetzt wurde die Wünsche der Bürger*innen an Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen übergeben. Sie zeigte sich begeistert von der Aktion und berichtete, dass sie selbst auch ein Quadrat für den Wunschbaum gestrickt habe. Sibylle Keupen sagte: „Dieser bunte Baum ist ein wundervolles Gesamtwerk von vielen Aachener Bürgerinnen und Bürgern. Ich bin beeindruckt von den Wünschen der Teilnehmenden, die sich allgemein auf die EU, aber auch in unserer Euregio beziehen. In meiner Arbeit werde ich mit Sicherheit diejenigen Themen aufgreifen, die lokal und regional umsetzbar sind. Indem wir den Blick über den Tellerrand riskieren, können wir viel von unseren europäischen Nachbar*innen lernen. Als sehr schön und anspornend empfinde ich den Wunsch, dass in Aachen das Dreiländereck noch mehr spürbar wird. Das kann ich nur unterstreichen.“

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Europawünsche auf schriftlichem Wege an die beiden Aachener Europa-Abgeordneten weitergeleitet. Europaparlamentarierin Sabine Verheyen erklärte in einer Reaktion: „Der Wunschbaum mit Wünschen an die zukünftige Europapolitik ist eine klasse Aktion! Vielen Dank für dieses großartige Engagement. Unsere europäische Gemeinschaft lebt genau davon – dass sich die Menschen einbringen, beteiligen, mitwirken und so gemeinsam Europas Zukunft gestalten. Als Europaabgeordnete für die Region Aachen nehme ich die vielen Wünsche der Bürgerinnen und Bürger natürlich als Anregung für meine Arbeit ins EU-Parlament mit und werde mich für die Interessen auf europäischer Ebene stark machen!“

Daniel Freund, seit 2019 Mitglied des Europaparlaments, veranschaulichte: „Der Europa-Wunschbaum schafft in Zeiten, in denen persönliche Treffen nicht möglich sind, ein Stück Bürger*innennähe für die europäische Politik. Dafür gilt den Organisator*innen mein Dank. Die aufgeschriebenen Wünsche verdeutlichen, wo unsere Baustellen auf europäischer Ebene liegen: Rechtsstaatlichkeit, Solidarität und eine menschenwürdige Asylpolitik müssen die Grundpfeiler unseres Handelns sein.“

Sabine Verheyen und Daniel Freund stehen übrigens am 28. Januar um 19 Uhr in einer Online-Veranstaltung von Europe Direct Aachen für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. „Was macht eigentlich das Europaparlament (für mich)?“ ist der Titel des kostenlosen Informationsabends, zu dem man sich bereits jetzt unter www.europa-dienstag.de anmelden kann.

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Wirtschaft

FunkenSprüher 2021 gesucht! – Startschuss für die 6. Bewerbungsrunde gefallen

Daun/Landkreis Vulkaneifel, 15.01.2021 – Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel und die Kreissparkasse Vulkaneifel loben gemeinsamen die nächste Runde des „FunkenSprüher“ aus. Mit dem Award belohnt werden schulische und studentische Abschlussarbeiten sowie Einreichungen aus dem Handwerk, die sich mit dem Landkreis Vulkaneifel beschäftigen oder deren Ergebnisse einem Unternehmen oder einer Institution aus unserer Region zu Gute kommen. Bei den Ideen aus dem Handwerk werden (angehende) Handwerker/-innen oder Handwerksmeister/-innen aus dem Landkreis Vulkaneifel mit besonderen Ideen für ihr Gewerk, z. B. für (Produktions-)Verfahren oder Produkte gesucht.

Eingereicht werden können Facharbeiten, besondere Lernleistungen, Semester-, Bachelor-, Master- und Examensarbeiten, Dissertationen sowie Ideen aus dem Handwerk, bei denen der Funke in die Vulkaneifel überspringt. Eine Einreichung ist jederzeit möglich. Stichtag ist der 31. Mai 2021. Bei den schulischen und studentischen Einreichungen darf die Arbeit am Tag der Einreichung nicht älter als 12 Monate sein (Datum der Fertigstellung). Die Einreichung darf keine Geheimhaltungsverpflichtungen verletzen.

Eine fachkundige Jury entscheidet über die fristgerecht eingereichten Arbeiten und Ideen. Die prämierten Arbeiten und Ideen werden anlässlich einer Preisverleihung im Sommer / Herbst 2021 der Öffentlichkeit vorgestellt. Weitere Informationen sind online unter www.wfg-vulkaneifel.de/funken-sprueher abrufbar. Hier steht auch das Bewerbungsformular zum kostenfreien Download bereit. Aufgrund der Covid 19-Pandemie fand im Jahr 2020 keine Prämierungsveranstaltung statt. Die Wettbewerbsrunden 2020 und 2021 wurden zusammengelegt. Alle 2020 eingereichten Arbeiten bleiben natürlich im Wettbewerb. Die Einreicher wurden gesondert informiert. Weitere Informationen & Kontakt: www.wfg-vulkaneifel.de/funken-sprueher, Telefon: 06592/933-205, E-Mail: judith.klassmann-laux@wfg-vulkaneifel.de.

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Keine Kita-Gebühren im Januar im Kreis Euskirchen

Euskirchen, 15.01.2021 – Für den Monat Januar werden keine Elternbeiträge für den Besuch einer Kita oder die Betreuung von Kindern in der Kindertagespflege fällig. Das hat der Kreistag per Dringlichkeit entschieden. Die Entscheidung steht unter dem Vorbehalt einer entsprechenden landesrechtlichen Regelung.

„Angesichts des Lockdowns und dem dringenden Appell, die Kinder zuhause zu betreuen, halte ich diese Entscheidung für absolut richtig“, so Landrat Markus Ramers. „Ich hoffe, dass wir mit diesem Beschluss auch noch weitere Eltern motivieren können, ihre Kinder selbst zu betreuen. Ich habe allerdings Verständnis für alle, bei denen sich das nicht realisieren lässt.“

Angesichts der hohen Infektionszahlen haben Bund und Land alle Eltern dringend aufgefordert, ihre Kinder nicht in der Kita oder Tagespflegestelle betreuen zu lassen, um die Kontakte – und damit das Ansteckungsrisiko – weitestgehend zu reduzieren. Daher hat das Land NRW im Einvernehmen mit den kommunalen Spitzenverbänden entschieden, dass für Januar keine Elternbeiträge erhoben werden. Dies gilt im Übrigen auch für die Eltern, deren Kinder aufgrund besonderer Umstände in einer Kita oder Tagespflegestelle betreut werden müssen.

Die Kosten teilen sich Land und Kommunen je zur Hälfte. Für den Kreis Euskirchen ist für den Januar mit einem Ausfall von rund 100.000 Euro zu rechnen. Bereits in den Monaten April und Mai 2020 wurden die Elternbeiträge in voller Höhe erlassen, in den Monaten Juni und Juli wurde nur die Hälfte des Elternbeitrages berechnet.

„Mein Dank“, so Landrat Ramers abschließend, „geht auch an die Kitas und Tagespflegestellen, die in dieser schwierigen Zeit einen tollen Job machen – flexibel und engagiert.“

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Wachstum

Dauner Krankenhaus ist längst bedarfsnotwendig und braucht jetzt dringend den Sicherstellungs-Zuschlag!

Daun, 15.01.2021 – Nachdem die Krankenhäuser in Adenau und Gerolstein keine Grundversorgung mehr leisten, ist das Krankenhaus in Daun nun die einzige Klinik in der Eifel-Region mit Grund- und Regelversorgung für die Bevölkerung. Allerdings bleibt der sogenannte Sicherstellungszuschlag dem Dauner Krankenhaus bis heute verwehrt, weil man aufgrund der Vorgaben des G-BA* für Sicherstellungszuschläge immer knapp über der Einwohnerzahl oder der Kilometerentfernung aus dem Raster fiel. Sowohl das Kran-kenhaus in Gerolstein, als auch das Krankenhaus in Daun haben diesen Zuschlag bisher nicht erhalten. Das Maria-Hilf Krankenhaus in Daun braucht jetzt unbürokratische Unterstützung auf allen Ebenen.

Mit Sicherstellungszuschlägen werden Krankenhäuser finanziell unterstützt, die für die regionale Basisversorgung der Bevölkerung notwendig sind, die aber – aufgrund geringer Fallzahlen im Verhältnis zu größeren Kliniken und daraus resultierenden höheren Vorhaltekosten – ihre relevanten Fachabteilungen nicht kostendeckend finanzieren können. Die Sicherstellungszuschläge werden pro Behandlungsfall über das übliche Entgeltsystem der Fallpauschalen hinaus gezahlt und helfen, das strukturell bedingte
Defizit des Krankenhauses auszugleichen.

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Onlinedialog zu den Themen Gesundheit und Mobilität

Düren, 15.01.2021 – Die Themen Gesundheit und Mobilität spielen im Kreis Düren eine große Rolle. Wichtig dafür ist allerdings auch der persönliche Austausch, der in diesen Zeiten ein wenig kurz kommt. Daher lädt der Kreis Düren nun zum Regionalen Onlinedialog im Rahmen des Projekts „Care & Mobility Innovation“ für Donnerstag, 21. Januar, 15 bis 17 Uhr.

In dem Dialog soll es vor allem um Chancen und Visionen des Kreises Düren in den Bereichen Mobilität und Gesundheit gehen. Vorstellungen und Ideen können von allen Teilnehmern jederzeit eingebracht werden. Die Veranstaltung dient dazu, das Projekt vorzustellen und Aktive für die Bildung von Innovationskonzepten zu gewinnen. Spannende Impulsvorträge zu innovativen und zukunftsweisenden Themen der Mobilität und Gesundheit runden die Veranstaltung ab. Als Sprecher und Ansprechpartner stehen Walter Weinberger, Leiter des Amtes für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren, Dr.-Ing. Thomas Grube, Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK), IEK-3: Technoökonomische Systemanalyse, vom Forschungszentrum Jülich mit dem Thema „Mobilitätslösungen im Energiesystem 2050“ und Dr. med. Markus Huppertz-Thyssen, MHBA Chefarzt/Stellv. ärztl. Direktor der Klinik für Anaesthesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Akutschmerztherapie, vom St. Augustinus Krankenhaus zur Gesundheitsvision des Kreises Düren zur Verfügung.

Die Themen der Impulsvorträge können anschließend in Workshops mit den Anwesenden diskutiert und vertieft werden. Die Ergebnisse werden in die konkreten Innovationsprojekte einfließen, die im Rahmen von Care & Mobility realisiert werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Online-Registrierungen sind möglich unter https://www.eventbrite.de/e/care-mobility-innovation-regionaler-dialog-des-kreises-duren-tickets-136253021455. Für weitere Fragen steht Rolf Chung unter r.chung@kreis-dueren.de zur Verfügung.

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Fortschritt

Keine Parkmöglichkeiten am Wanderparkplatz Michelsberg

Bad Münstereifel, 15.01.2021 – Aufgrund hoher Belastung der Parkflächen durch PKW ist ein Parken am Michelsberg nicht mehr möglich. Die ausgewiesenen Parkplätze sind verschlammt und mit tiefen Spurrillen überzogen. Da die Flächen nicht wiederhergestellt werden können, sind sie zur Verkehrssicherung für Besucher gesperrt. Die zusätzlich zu den festen Parkplätzen genutzten Wiesenflächen sind ebenso beschädigt und dürfen nicht beparkt werden. Sämtliche anderen Wiesen rund um den Michelsberg stehen unter Landschaftsschutz und dürfen aufgrund des Landschaftsschutzes ebenfalls nicht beparkt werden.

Gesperrter Wanderparkplatz am Michelsberg. Foto: Gina Burgwinkel-Ernst

Wir bitten Sie, den Michelsberg als Ausflugsziel zu meiden. Es bestehen hier keine ausgewiesenen Parkmöglichkeiten mehr und das Parken in der Ortschaft ist aus Rücksicht auf die Anwohner*innen möglichst zu vermeiden.

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Wirtschaft

Wirtschaftsjunioren MY-Eifel – Erster Monatstreff der Wirtschaftsjunioren in 2021

Mayen/Region, 15.01.2021 – Der erste Monatstreff der Wirtschaftsjunioren fand im neuen Jahr 2021, wie auch schon in den Monaten zuvor, in digitaler Form statt. Zum ersten Monatstreff dürften die Wirtschaftsjunioren den Oberbürgermeister der Stadt Mayen Dirk Meid und den Landesvorsitzenden der Wirtschaftsjunioren RLP 2021, Thorsten Broich, begrüßen. Beide sicherten den Wirtschaftsjunioren ihre Unterstützung und offenes Ohr zu.

Themen wie die derzeitige Corona-Lage und Erfahrungsberichte, die neue Homepage der Wirtschaftsjunioren und Politikgespräche standen im Mittelpunkt des Monatstreffens.

„Besonders freut uns, dass auch immer mehr interessierte Gäste aus der Umgebung an den Treffen teilnehmen.“, so WJ-Kreissprecher Guido Braun-Ragusa. „Derzeit können wir uns nur digital treffen, das klappt auch sehr gut, jedoch wird das Netzwerken durch persönliche Treffen intensiver ge- und erlebt“, so Braun-Ragusa.

Kleiner Reminder – Wer oder was sind die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel?

Die Wirtschaftsjunioren sind junge selbstständige Unternehmer, junge Führungskräfte und Nachwuchsführungskräfte unter 40 Jahren, die den Erfahrungsaustausch und den Kontakt miteinander suchen. Gegründet haben wir uns im Juli 2019 und sind aktuell 19 Mitglieder.

„Wir als Wirtschaftsjunioren MY-Eifel lassen uns von der Corona Pandemie nicht unterkriegen und versuchen uns gegenseitig mit verschiedenen Ideen zu unterstützen. Ob persönlich oder eben digital und flexibel über Zoom“ – so Kreissprecher Guido Braun Ragusa.

Wenn die Wirtschaftsjunioren Ihre Neugier geweckt haben und Sie gerne Einblick in unseren Monatstreff haben möchten, melden Sie sich gerne bei unserem Kreissprecher Guido Braun-Ragusa an. Unser nächster Monatstreff findet am Dienstag, 02.02.2021 ab 19 Uhr per Zoom statt.

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Fortschritt

Jetzt schmökern, später reisen: Neues Produktheft des GesundLand Vulkaneifel ist da

Daun, 15.01.2021 – Das GesundLand Vulkaneifel hat das Produktheft für das neue Jahr herausgegeben. 100 Seiten entführen den Leser schon jetzt zu den behaglichsten Unterkünften und spannendsten Ausflugszielen der Umgebung. Das Motto: Während des Lockdowns inspirieren lassen und später Urlaub in der Vulkaneifel genießen.

Jeweils nach Orten sortiert, finden sich im Heft „Angebote und Unterkünfte 2021“ die attraktivsten Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen, die die Region zu bieten hat. Das Heft vereint Imagebroschüre mit Unterkunftsverzeichnis und lädt mit großformatigen Fotos und Tipps für die schönsten Ausflüge, Rad- und Wandertouren dazu ein, als Gast das Land der Vulkane für sich zu entdecken. So ist das Produktheft der ideale Begleiter für die Urlaubsvorbereitung und das Schmökern macht richtig Spaß.

Auf weiteren Seiten finden die Leser zahlreiche GesundLand-Angebote, die den Gästen Lust auf eine Auszeit in der vulkanisch geprägten Landschaft machen und zu den reizvollsten Orten der Vulkaneifel entführen. Ein Auszug aus dem Veranstaltungskalender weist unter Vorbehalt schon jetzt darauf hin, zu welchen Events sich das Vorbeischauen dieses Jahr besonders lohnt. Auch die kleinen Gäste kommen nicht zu kurz: Die Seite „GesundLand für Kinder“ vereint alle Ausflugsangebote, die die Region speziell für Kinder bereithält, z.B. Tierparks, Museen und Schwimmbäder.

Das Prospekt „Angebote und Unterkünfte 2021“ kann online auf https://web4.deskline.net/gesundland/de/brochure/list geblättert sowie bestellt werden. Weitere Anfragen zum Prospekt nimmt der Gäste- und Buchungsservice gerne über info@gesundland-vulkaneifel.de oder unter 06592 951 370 entgegen.

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Wer will Baumpate werden? – 40 neue Eichen, Buchen und Ahörner für Kallmuth

Mechernich-Kallmuth, 15.01.2021 – Nachdem Kallmuth bereits das denkmalreichste Dorf der Eifel geworden ist – dank an allen Ortsein- und Ausgängen aufgestellten selbstgeschaffenen und von dem Künstler Franz Kruse entworfenen Skulpturen und Tafeln – schickt sich die in mehrfacher Hinsicht ganz außergewöhnliche 350-Einwohner-Ortschaft nun an, die an frischgepflanzten Laubbäumen reichste Siedlung im Stadtgebiet zu werden.

Auch Ortsbürgermeister Robert Ohlerth griff beim Pflanzen der bislang ersten 40 Bäume im Ort und auf dem Friedhof zu „Schöpp unn Hau“. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Diesen Herbst und Winter sind allein über 40 Eichen, Buchen, Ahörner und andere heimische Laubhölzer in die Erde gekommen – an den Ortseingängen jeweils ein kräftiger Solitär und im neuen Baumgräberfeld auf dem Kallmuther Friedhof wurden 33 ebenfalls bereits ansehnliche Pflanzbäume fachgerecht gesetzt und mit Drainagen und Dreipunkthalterung an Pfählen versehen.

Alexander Schröder und Marcel May (v.l.) vom städtischen Mechernicher Bauhof beim Baumpflanzen am Saum des Kallmuther Friedhofs. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Bauhof und Stadt sind behilflich

Bei den Pflanzungen war der städtische Mechernicher Bauhof gerne behilflich, auch bei der Anschaffung des Pflanzgutes griff die Kommune der rührigen Dorfgemeinschaft unter die Arme. Weitere Bäume sollen im Zuge örtlicher Patenschaften von Familien übernommen werden, die sie im Auge behalten und pflegen und in Trockenzeiten gießen.

Bislang hat Ortsbürgermeister Robert Ohlerth sieben Paten gefunden, aber er sucht und braucht noch deutlich mehr Mitbürger, die sich bei der Begrünungs- und Pflanzaktion für ihr Heimatdorf Kallmuth beteiligen. „Auch für die 33 Bäume im Friedhofswald suchen wir Paten“, so der Ortsvorsteher: „Sie sollen sich zunächst einmal um die Bäume kümmern, bis sie gut angewachsen sind und gedeihen.“

Auch für das tausend Quadratmeter große Baumgräberfeld bevorzugt Ohlerth eine Familiennutzung: „Man sollte beim städtischen Friedhofsamt einen Familienbaum übernehmen können, unter dem dann nach und nach die Urnen versterbenden Angehöriger bestattet werden.“ Gleichwohl sollten auch Einzelpersonen und Paare Baumgrabstätten für sich beanspruchen können, so der Kallmuther „Sheriff“.

Baumgräber im Dorf

„Aber noch ist nicht genau ausgetüftelt, wie man das satzungstechnisch ausgewogen und praktikabel hinbekommt“, so Robert Ohlerth im Gespräch mit dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Gepflanzt wurden bislang vorwiegend Elsbeeren, Eichen, Buchen und Ahorn. Sie sollen binnen zehn Jahren zu einem Friedhofswald heranwachsen.

Das Projekt „Friedwald auf dem eigenen Dorf“ sieht auch Christian Habrich von der städtischen Friedhofsverwaltung positiv: „Menschen, die jetzt in den weit entfernten Friedwald gehen, bleiben vielleicht mit solchen Angeboten im Stadtgebiet.“

Wer eine Baumpatenschaft übernehmen will, sollte sich mit Robert Ohlerth in Verbindung setzen, 02484/1331.

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Dorfgemeinschaft und Lions Club spenden für Westeifel Werke

Gerolstein, 15.01.2021 – Die Westeifel Werke in Gerolstein dürfen sich über eine Spende in Höhe von 3.700 Euro von der Dorfgemeinschaft Leudersdorf und dem Lions Club Vulkaneifel freuen. Die Spende stammt aus dem Erlös des Leudersdorfer Weih-nachtsmarktes von 2019 (2.500 Euro) sowie aus dem Erlös eines Verkaufsstandes des Lions Club (1.200 Euro). Mit Hilfe der Spende wurde der Snoezelraum am Standort in Gerolstein mit weiteren Möbeln ausgestattet. Eine gepolsterte Sitzecke mit luftgesteuerten und beleuchteten Blasensäulen, lädt die Mitarbeiter mit Behinderung dort nun zum Entspannen ein. Eine Spendenübergabe vor Ort konnte aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht durchgeführt werden.

„Wir möchten uns herzlich im Namen aller unserer Mitarbeiter bei der Dorfgemeinschaft Leudersdorf sowie beim Lions Club Vulkaneifel für die großzügige Spende von 3.700 Euro bedanken. Unsere Mitarbeiter mit Behinderung sind begeistert von dem neuen Möbel. Die neue Einrichtung bietet ihnen so noch eine weitere Möglichkeit der Entspannung. Mit den beleuchteten Blasensäulen werden zudem noch die Sinne stimuliert und angesprochen“, so Jürgen Morbach, Prokurist der Westeifel Werke. Die an die Fördergruppen der Westeifel Werke angegliederten Snoezelräume, sorgen für eine entspannte, erholsame Atmosphäre. In den Snoezelräumen befinden sich unter anderem verschiedene Liege- und Sitzmöglichkeiten, dimmbare, gedämpfte Lichter, verschiedene Lichtspiele mit unterschiedlichen Farben, beruhigende Klänge und daran angepasste, entspannende Vibrationen etc.

Die Mitarbeiter mit Behinderung können in den Snoezelräumen auf eine Entdeckungstour durch die Welt der Sinne gehen, indem sie die Einzelwirkung bzw. Kombination von Musik, Tönen, Klängen, Lichteffekten, taktilen Stimulationen und Düften erleben. „Snoezelen“ ist bei den Westeifel Werken ein Therapieangebot für Menschen mit überwiegend Schwerstmehrfachbehinderung, bei dem sie entspannen und zu sich selbst finden können. „Eher zufällig wurden wir durch ortsansässige Mitarbeiterinnen der Westeifel-Werke auf das Projekt „Einrichtung eines Snoezelraums“ aufmerksam gemacht. Gerne unterstützen wir Projekte in der Region, die unsere Mitmenschen benötigen und das Leben erleichtern. Der Dank gilt der Bevölkerung unserer Dörfer, die steht’s mit viel Herzblut einen Weihnachtsmarkt auf die Beine stellen und dabei „die gute Sache“ nicht aus den Augen verlieren“, so Thomas Heintz, Mitorganisator des Weihnachtsmarktes Leudersorf, über die Spende.