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Mobilitätskonzept Euskirchen – Der zweite Teil der Bürgerbeteiligung beginnt

Euskirchen, 15.01.2021 – Gestalten Sie mit uns die Mobilität von morgen! – Das ist der Aufruf zur Bürgerbeteiligung des neuen Mobilitätskonzeptes der Kreisstadt Euskirchen. Ab sofort ist der zweite Teil der Bürgerbeteiligung zum Mobilitätskonzept für Euskirchen eröffnet. Bürgerinnen und Bürger können sich erneut bis Ende Februar auf verschiedene Weise beteiligen. Dieses Mal zum Fuß-, Rad- und Autoverkehr.

Ziel des Konzeptes ist es, mehr Mobilität mit weniger motorisiertem Autoverkehr zu ermöglichen, um die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität innerhalb der Stadt zu erhöhen. Ortskerne und innerstädtische Straßen sollen gestalterisch wahrnehmbarer, barrierefrei und fußgängerfreundlich aufgewertet werden. Beim Radverkehr stehen zum Beispiel Themen wie Fahrradpendlerrouten ins Umland, städtische Radhauptverbindungen und die Planung eines Fahrradverleihsystems zur Diskussion.

Seit Oktober hatten alle Bürgerinnen und Bürger schon die Gelegenheit, ihre Meinung zu den erarbeiteten Projektvorschlägen zum Öffentlichen Personennahverkehr und zur Vernetzung der verschiedenen Verkehrsmittel kund zu tun. Mehr als 700 Kommentare und Bewertungen konnte die Kreisstadt auf diese Weise sammeln. Diese werden bei der Aufstellung des Mobilitätskonzept berücksichtigt.

Die Beteiligung erfolgt online über die Adresse www.wegedetektiv.de/euskirchen. In der digitalen Anwendung „Wegedetektiv“ sind die Maßnahmenvorschläge abgebildet und zur Bewertung und Kommentierung freigegeben. Auf der städtischen Internetseite www.euskirchen.de lassen sich zudem weitere Informationen und Hintergründe zum Mobilitätskonzept finden.

Für alle, die sich nicht digital beteiligen können oder möchten, befinden sich im Foyer des SVE-Kundenzentrums am Busbahnhof alle notwendigen Informationen zu der neuen Beteiligungsrunde. Auf einer großen Karte werden alle Vorschläge dargestellt und erläutert. Über Kommentarzetteln und eine Beteiligungsbox können die Beiträge der Stadt mitgeteilt werden. Bei Bedarf geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisstadt Euskirchen auch persönliche Informationen und Hilfestellungen. Hierzu ist eine Voranmeldung unter der Rufnummer 02251/14-461 (Fr. Mäncher) erforderlich.

Die ursprünglich geplanten Stadtspaziergänge und geführten Radtouren können aufgrund der Corona-Situation derzeit leider nicht stattfinden. Sofern es der Gesundheitsschutz zulässt, werden diese Bausteine im Laufe des Frühjahres 2021 möglichst nachgeholt.

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Mayener Oberbürgermeister zu Besuch bei Projekt 3

Mayen, 15.01.2021 – In diesen Tagen besuchte Oberbürgermeister Dirk Meid die Geschäftsstelle des Projekts 3 in Mayen. Projekt 3 ist ein Unternehmen im Bereich sozialer Dienstleistungen. Dazu gehören der Betrieb von Einrichtungen der stationären und teilstationären Altenhilfe, der Sucht- und Eingliederungshilfe und von ambulanten Diensten. Darüber hinaus hat man sich in den letzten Jahren besonders der Entwicklung neuer Wohnformen gewidmet und macht daher heute auch Angebote im Bereich betreutes Wohnen, ambulant betreute Wohngruppen und andere Formen gemeinschaftlichen Wohnens.

Das Unternehmen unter Leitung von Uwe Berens hat seine Marke „Liebe Leben“ im Leitbild fest verankert. Bei Projekt 3 stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner, Kunden und Besucher im Mittelpunkt. Davon konnte sich auch Oberbürgermeister Dirk Meid überzeugen, der die in Mayen ansässige Geschäftsstelle des Unternehmens kürzlich besuchte und von Geschäftsführer Uwe Berens intensiv über die Entwicklung der GmbH informiert wurde.

„Ich freue mich sehr, dass dieses wichtige Projekt mit seinen 21 Einrichtungen und Diensten in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt von Mayen aus geführt wird. Ich wünsche dem Team der Projekt 3 GmbH auch weiterhin viel Erfolg“, so Dirk Meid.

Über 450 Mitarbeitende sind an insgesamt 10 Standorten tätig und begleiten mehr als 1000 Bewohner, Kunden und Gäste. Das Unternehmen will weiter wachsen.

Mehr Informationen gibt es auch unter www.projekt-3.de

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Unterricht und Prüfungen in Coronazeiten

Region/Koblenz, 15.01.2021 – Landesbibliothekszentrum bietet viele digitale Hilfen für Abitur und Lernen zuhause. Lockdown an den Schulen im Land, Abiturprüfungen in Krisenzeiten: Vor dem Hintergrund der schwierigen Lernsituation vieler Schülerinnen und Schüler weist das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) auf seine vielfältigen digitalen Angebote hin. Dazu gehören die Angebote des Schüler-Duden ebenso, wie das Infoportal für Schülerinnen und Schüler. Für Abiturienten und Abiturientinnen kann das gesamte Angebot der Abibbar trotz Corona in der Rheinischen Landesbibliothek in Koblenz, in der Pfälzischen Landesbibliothek in Speyer und auch in der Bibliotheca Bipontina mit den bekannten Leihfristen ausgeliehen werden.

So wurde mit der vor zwei Jahren neu eingerichteten „Abibar“ gezielt für Oberstufen-schülerinnen und Schüler ein Angebot geschaffen, mit dem sich die Betroffenen gezielt auf ihre Prüfungen vorbereiten können. Mit ständig aktueller Literatur sind alle relevanten Themen vertreten, egal ob in den Natur- und Gesellschaftswissenschaften, in Deutsch, in den künstlerischen Wissenschaften oder in Sprachen. Die Bücher sind sowohl im LBZ-Katalog
(https://lbz.rlp.de/de/recherche/lbz-katalog/) einsehbar oder können ausgeliehen werden. Natürlich ist das Lernen vor Ort in der Bibliothek zurzeit nicht möglich.

Das Lernen zuhause leichter machen – das will auch das Infoportal für Schülerinnen und Schüler. In diesem Portal finden sich Links zu Datenbanken und qualitätsgeprüften Internetseiten für alle Schulfächer. Über einen Klick auf das jeweilige Fach gelangt man zu den entsprechenden Listen. Die Angebote stehen für alle angemeldeten Benutzerinnen und Benutzer des Landesbibliothekszentrums zur Verfügung. Zu erreichen ist das Infoportal auch über die Kurz-URL s.rlp.de/schuelerportal.

Seit einiger Zeit ebenfalls verfügbar: Online lernen mit dem DUDEN. Mit dem Angebot DUDEN-Basiswissen und DUDEN Sprachwissen bieten das LBZ und weitere öffentliche Bibliotheken kompetente Hilfe für alle, die jetzt vor Prüfungen stehen oder zuhause lernen.

Wer einsteigen möchte braucht nur den gültigen Bibliotheksausweis des LBZ oder einer der teilnehmenden Bibliotheken. Wer von zuhause zugreifen will, loggt sich zunächst bei Munzinger Online (https:www.munzinger.de/search/login-portal.jsp) mit dem Bibliotheksausweis ein. Das Angebot wird vom Landesbibliothekszentrum koordiniert und vom Land Rheinland-Pfalz gefördert.

Das DUDEN Basiswissen Schule beinhaltet alle wichtigen Schulfächer und Themen für die Sekundarstufen I und II: Deutsch, Mathematik, Physik, Biologie, Chemie, Englisch, Geschichte, Politik/Wirtschaft, Geographie, Kunst, Astronomie und Musik.

Beim DUDEN-Paket Sprachwissen über Munzinger Online kann schnell in 18 Nachschlagewerken aus dem DUDEN- Verlag gesucht werden – darunter sind bekannte Wörterbücher zur deutschen Rechtschreibung und Sprache, aber auch Lexika und Wörterbücher zu Themen wie Recht, Medizin, Fremdwörter und Wirtschaft.
Auch die Onleihe RLP (www.onleihe-rlp.de) bietet einen Bereich „Schule und Lernen“ beispielsweise mit Lernhilfen, Abiturhilfen und Vokabeltrainern an.

Alle Informationen zu den digitalen Angeboten des LBZ sind zu finden unter: www.lbz.rlp.de

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Beförderung bei der Stadtverwaltung Wittlich

Wittlich, 15.01.2021 – Bürgermeister Joachim Rodenkirch beförderte den städtischen Beamten Christian Leisch mit Wirkung vom 1. Januar 2021 zum Amtsrat. Christian Leisch ist Digitalisierungsmanager bei der Stadtverwaltung Wittlich. Im Oktober 2019 wurden ihm durch den
Bürgermeister zusätzlich die Aufgaben des Kämmerers sowie die Sachgebietsleitung Finanzen übertragen.

Zu den Gratulanten gehörten auch der Büroleiter Rainer Stöckicht und der Personalratsvorsitzende Percy Wagner.

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VR-Bank Nordeifel eG Immobilien setzt auf die neueste Virtual-Reality-Technologie und begeistert die Kunden

Euskirchen/Blankenheim, 14.01.2021 – Die Corona-Krise hat die Vermarktung von Immobilien verändert. Besichtigungen als Sammeltermine, bei denen sich Interessenten ziemlich nahekommen – das ist in der gewohnten Form erst einmal nicht mehr möglich. Auch der normale Makler-Alltag ist vielfältig berührt. Wie überall ist Abstand angesagt und das wird allen, schon erfolgten oder noch kommenden, Lockerungen zum Trotz wohl länger so bleiben.

Frank Müller, Mitarbeiter der Abteilung VR-Bank Nordeifel eG Immobilien, mit der Matterport-Kamera, mit der die 360-Grad-Rundgänge ermöglicht werden. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Vermarktung der Immobilien setzt VR-Bank Nordeifel eG Immobilien auf die neueste Virtual-Reality-Technologie von Matterport. Die innovative Kameratechnik ermöglicht die Erstellung von hochauflösenden, virtuellen 360-Grad-Rundgängen für ein äußerst realitätsnahes Besichtigungserlebnis.

Bisher war es nur möglich, Immobilien an zuvor festgelegten Standpunkten der Innenräume virtuell zu besichtigen. Dank smarter Weiterentwicklung kann sich der Interessent nun per PC, Smartphone, Tablet oder Virtual-Reality-Headset durch alle Räume und über alle Etagen frei bewegen und somit die Immobilie bequem und ortsunabhängig erkunden. Ein absolut einzigartiger Service im Bereich der digitalen Immobilien-Vermarktung.

Der 360-Grad-Rundgang, die Puppenhausansicht und die Grundrissdarstellung bieten dem Kunden eine bessere Entscheidungsgrundlage, ob das Objekt wirklich seinen Wünschen und Vorstellungen entspricht, noch bevor ein Besichtigungstermin vereinbart wird.

Auch der Eigentümer profitiert: Das Immobilienangebot erzielt eine höhere Aufmerksamkeit und hebt sich vom normalen Angebot ab. Die Besichtigung ist außerdem jederzeit und von überall möglich, das spart dem Interessenten Zeit, und der Verkaufsprozess wird insgesamt beschleunigt.

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Wirtschaft

50 Jahre Mobilität aus Illerich – Das Autohaus Gerhartz feiert ein nicht alltägliches Jubiläum

Illerich/Kaisersesch, 14.01.2021 – Der bemerkenswert hohe Anteil an italienischen Automobilen in der Region geht wohl auf das Bestreben nach hoher Kundenzufriedenheit und das bedarfsgerechte Angebot des Autohauses Gerhartz in Illerich zurück. Seit 51 Jahren halten die Kunden dem Unternehmen die Treue und machen das Autohaus zu einer festen Größe im automobilen Sektor unserer Region.

Im Januar 1970 von Peter Gerhartz gegründet, leiten Heike und Jörg Gerhartz heute das Unternehmen. Mit Sohn Jan steht schon die 3. Generationen in den Startlöchern.

Das Traditionshaus bietet neben einem qualifizierten Werkstattangebot ein umfangreiches Angebot von Neu- und Gebrauchtwagen mit italienischem Herzblut und ist seit nahezu 50 Jahren mit der Marke Fiat verbunden.

Angepasst an den Wandel, die wachsenden Kundenansprüche und dem einhergehenden Fortschritt der Fahrzeuge ist es dem Inhaber des familiengeführten Unternehmens wichtig, sich und die Mitarbeiter regelmäßig weiterzuentwickeln. So wird zeitnah eine Ladesäule für E-Mobilität am Autohaus das Angebot komplettieren.

Bürgermeister Albert Jung, Wirtschaftsförderer Mario Leidens sowie Tobias Wältermann von der ARGE Kaisersescher Gewerbetreibender gratulierten der Familie Gerhartz und ihrem Team herzlich zum 50-jährigen Jubiläum und wünschten für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.

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5450 neue Schutzmasken für Schulen im Kreis Ahrweiler nach Masken Rückruf

Ahrweiler, 14.01.2021 – Nach dem Rückruf von FFP2-Masken durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung werden den Schulen im Land nun rund 250.000 Schutzmasken aus rheinland-pfälzischer Produktion zur Verfügung gestellt. Das erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. Auch Schulen im Kreis Ahrweiler sind betroffen. Rund 5450 Masken werden in den nächsten Tagen zur Weitergabe an das Lehrpersonal ausgeliefert.

„Es darf nicht sein, dass unsere Lehrkräfte durch unwirksame Masken verunsichert werden und es muss sichergestellt werden, dass Schutz-Ausrüstung auch hält, was ihr Name verspricht“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Ein Teil der durch den Bund bereits im November bereitgestellten rund 200.000 Schutzmasken, darunter auch Masken der Marke Lamdown (Modell SD-KN95) des chinesischen Herstellers Lanshan Shendun Technology, entspricht nicht den gültigen Anforderungen der europäischen Verordnung über persönliche Schutzausrüstung und ist demnach nicht geeignet, Coronaviren abzuhalten. Noch im August waren die Masken durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd als unbedenklich eingestuft worden.

Die Abholung der rund 5450 Masken für alle Schulen im Kreis übernimmt der Eigenbetrieb Schulen Gebäudemanagement (ESG) der Kreisverwaltung. Am heutigen Dienstag werden die Schutzmasken in Mainz abgeholt, kommissioniert und im Laufe der Woche an die Schulträger sowie die kreiseigenen Schulen übergeben. Die Kosten für die Bereitstellung der FFP2-Masken übernimmt das Land.

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Eltern haben länger Anspruch auf Kinderkrankengeld

Region/Berlin, 14.01.2021 – Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen. Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder KiTas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der KiTa eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage pro Kind und Elternteil. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab 5. Januar.

Abgerechnet werden die zusätzlichen Leistungen über die Krankenkassen. Der Bund leistet zur Kompensation dieser Ausgaben zum 1.4.2021 einen zusätzlichen Bundeszuschuss zur Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds in Höhe von 300 Millionen Euro. Wie hoch die Kosten tatsächlich ausfallen, hängt davon ab, wie viele Eltern Kinderkrankengeld beantragen. Der Ausgleich darüber hinausgehender Aufwendungen erfolgt daher über eine Spitzabrechnung zum 1.7.2022.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn:

„Gleichzeitig die Kinder beschulen und von zu Hause aus arbeiten bringt gerade junge Familien in Pandemiezeiten häufig an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Deswegen wollen wir es diesen Eltern ermöglichen, sich unkompliziert und ohne finanzielle Verluste um ihre Kinder zu Hause zu kümmern. Dafür wird der Anspruch auf Kinderkrankengeld verlängert. Und es soll auch dann ausgezahlt werden, wenn Schulen und KiTas aus Infektionsschutzgründen geschlossen bleiben.“

Wer hat Anspruch?

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind gesetzlich versichert ist. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann.

Wie muss der Anspruch nachgewiesen werden?

Ist das Kind krank, muss der Betreuungsbedarf gegenüber der Krankenkasse mit einer Bescheinigung vom Arzt nachwiesen werden. Dafür wird die „Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes“ ausgefüllt. Muss ein Kind aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung zu Hause betreut werden, genügt eine Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung.

Darf der komplette Anspruch für Schul-/Kitaschließungen verwendet werden?

Ja. Die 20 bzw. 40 Tage können sowohl für die Betreuung eines kranken Kindes verwendet werden als auch für die Betreuung, weil die Schule oder Kita geschlossen bzw. die Präsenzpflicht aufgehoben oder der Zugang eingeschränkt wurde.

Muss die Schule bzw. Kita komplett geschlossen sein?

Nein, auch wenn die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben, der Zugang zur Kita eingeschränkt wurde oder nur die Klasse oder Gruppe nicht in die Schule bzw. Kita gehen kann, haben Eltern Anspruch.

Besteht der Anspruch parallel zum Anspruch auf Entschädigung nach §56 des Infektionsschutzgesetzes?

Nein, wenn ein Elternteil Kinderkrankengeld beansprucht, ruht in dieser Zeit für beide Elternteile der Anspruch nach §56 des Infektionsschutzgesetzes.

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Gute Nachrichten für Kreis Ahrweiler: EU erteilt Zulassung für Entnahme einer sechsten Dosis des Biontech-Impfstoffs

Ahrweiler, 14.01.2021 – Die europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat die Zulassung erteilt, dass nun auch eine sechste Dosis des Impfstoffs aus einer Phiole des Herstellers Biontech/Pfizer aufgezogen werden darf. Bislang waren lediglich fünf Impfdosen je Durchstechflasche zulässig. Grund für die Ausweitung ist eine einkalkulierte Übermenge des Impfstoffs der Flaschen, die aufgrund der bisher verwendeten Spritzen nicht entnommen werden durfte. Für den Kreis bedeutet das ein Plus an möglichen Corona-Schutzimpfungen von rund 20 Prozent gegenüber den bisherigen Kalkulationen.

„Es ist großartig, dass wir nun die Möglichkeit haben, das volle Potential des wertvollen Impfstoffs zu nutzen. Darüber hinaus hoffen wir natürlich auf die baldige Zulassung weiterer Impfstoffe, um die Pandemie schneller in den Griff zu bekommen“, sagt Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Um den Inhalt der Durchstechflaschen vollständig nutzen zu können, sind jedoch spezielle Spritzen und Kanülen notwendig. Mit sogenannten Feindosierungsspritzen und entsprechenden Kanülen kann die vorgeschriebene Menge von 0,3 Millilitern des Impfstoffs je Spritze sicher aus der jeweiligen Durchstechflasche entnommen werden. „Zusätzlich zu einer ersten Ausstattung unseres Impfzentrums, die durch das Land vorgenommen wurde, haben wir in Grafschaft-Gelsdorf bereits von Beginn an das entsprechende Material für eine sechste Impfdosis vorgehalten. Dank der herausragenden Unterstützung von Apotheker Heinz Brands und seinen KollegInnen, haben wir also schon vor der Zulassung ausreichend Materialien in Eigenregie besorgt und sind somit sehr gut ausgestattet“, erklärt Fabian Schneider, Impfzentrumskoordinator. Durch die nun mögliche Ausschöpfung der Impfstoffmenge können beispielweise statt bisher 975 jetzt 1170 Impfdosen entnommen werden.

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Ministerin Gebauer: Ein wichtiges Zusatzangebot für den Distanzunterricht – WDR startet erneut zusätzliches Bildungsprogramm

Region Eifel/Düsseldorf, 14.01.2021 – Zum Start des Zusatzangebots des WDR-Fernsehens für Grundschülerinnen und Grundschüler dankte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer dem Westdeutschen Rundfunk für die Programmerweiterung und erklärte: „Ich freue mich sehr über das große Engagement des WDR. Das Angebot ist hochwillkommen und ein wichtiges Zusatzangebot zum Distanzunterricht. Es wird uns dabei helfen, unsere Schülerinnen und Schüler gut durch diese herausfordernde Zeit zu bringen.“

Wie schon zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr hat der WDR erneut sein Programm zur Unterstützung der Schulen erweitert. Es beginnt mit einem Angebot speziell für die Grundschulen. Erneut sind Kinder-Moderator André Gatzke (Sendung mit der Maus) und die Grundschullehrerin Pamela Fobbe mit dabei. Diesmal beantworten die beiden live die Fragen, die Grundschülerinnen und Grundschüler ihnen stellen. Diese Sendung findet diesmal im Fernsehen und im Netz statt und wird live gestreamt unter https://kinder.wdr.de/. In den kommenden Tagen und Wochen kommen weitere Programmpunkte auch für die weiterführenden Schulen hinzu.