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Impfkoordinator Dr. Alexander Wilhelm: Bund liefert bis Mitte Februar fast 30.000 Dosen weniger nach Rheinland-Pfalz als erwartet

Region/Mainz, 20.01.2021 – Nachdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Länder am Freitag sehr kurzfristig darüber informiert hat, dass Impfstofflieferungen gekürzt werden, gibt es leider immer noch keine Planungs- und Liefersicherheit über den 15. Februar hinaus. Die Kürzung begründet Bundesgesundheitsminister Spahn damit, dass der Hersteller seine Produktion umstellt, um dauerhaft mehr Impfstoff produzieren zu können. Die jetzt vorliegenden Lieferangaben zeigen aber, dass Rheinland-Pfalz bis dahin in jedem Fall etwa 30.000 Impfdosen weniger bekommen wird, als bisher nach den Zusagen eingeplant wurde.

„Das führt dazu, dass bereits vereinbarte Termine in den Impfzentren für Erstimpfungen ab kommender Woche verschoben werden müssen. Zweitimpfungen finden weiterhin statt. Wir haben nach der Ankündigung des Bundes sofort in einer großen logistischen Anstrengung, auf der Basis der geringeren Impfstoffmenge, neue Terminvergaben treffen müssen. Wir werden als Landesregierung weiter alles in unserer Macht Stehende unternehmen, dass in Rheinland-Pfalz so schnell wie möglich, so viele Menschen wie möglich, geimpft werden“, sagte Landesimpfkoordinator Dr. Alexander Wilhelm.

Rheinland-Pfalz wird betroffene Bürgerinnen und Bürger, die bereits einen Impftermin haben, jeweils unmittelbar einen neuen Termin mitteilen. Jede und jeder wird darüber per Brief und per Mail, sofern die Mailadresse vorliegt, informiert. „Wir haben als Land Vorsorge getroffen, dass genügend Impfstoff für die Zweitimpfung zur Verfügung steht“, sagte Impfkoordinator Dr. Alexander Wilhelm. „Die Menschen, die ihre Erstimpfung bereits erhalten haben, bekommen ihre zweite Impfung zum bereits mitgeteilten Termin. Hier ändert sich nichts.“

„Weiterhin ist auch in den kommenden Wochen sichergestellt, dass die besonders schützenswerte Gruppe der älteren Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen von den mobilen Impfteams geimpft werden kann. Das gilt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen“, sagte der Landesimpfkoordinator.

Er betonte: „Sobald wir vom Bund zusätzlichen Impfstoff geliefert bekommen, werden wir auch schnell weitere und zusätzliche Termine anbieten. Das Land Rheinland-Pfalz ist gut vorbereitet, wir können schnell und effektiv den Impfstoff verimpfen, der uns geliefert wird.“

„Wir haben ein großes Tempo beim Impfen vorgelegt. Die Anzahl der möglichen Impftermine haben wir auf Basis der Angaben getroffen, wonach sechs Impfdosen aus einer kleinen Flasche, sogenanntes Vial, entnommen werden können. Die gekürzte Bundeslieferung ist ein deutlicher Dämpfer für unsere erfolgreiche und schnelle Impfkampagne und stellt uns vor große logistische Herausforderungen. Aber wir stellen als Land sicher, dass jede Bürgerin und jeder Bürger, die impfberechtigt ist, schnell einen neuen Termin bekommt“, so Landesimpfkoordinator Dr. Wilhelm.


Aktuelle Zahlen zu Impfungen in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz wurden bis 18.1.2021 abends insgesamt 92.613 Menschen (darunter 1.196 Zweitimpfungen) geimpft.

  • Impfungen in Krankenhäusern: 14.017
  • Impfungen in Pflegeeinrichtungen: 41.249
  • davon Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: 19.738
  • davon Bewohnerinnen und Bewohner: 21.511
  • Impfungen in Impfzentren: 37.347
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Patienten-Beauftragte der Bundesregierung appelliert: SORMAS flächendeckend einführen

Region/Berlin, 20.01.2020 – „Das digitale Nachverfolgungsprogramm SORMAS bietet alle Voraussetzungen, die Kontaktnachverfolgung von COVID-19 Fällen in den Gesundheitsämtern schnell und effizient zu gestalten und damit Infektionsketten systematisch zu unterbrechen. Ich appelliere daher eindringlich an die Kommunen, SORMAS  in ihren Gesundheitsämtern einzuführen“, erklärt die Patientenbeauftragte der Bundesregierung Prof. Dr. Claudia Schmidtke.

Das vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) federführend entwickelte SORMAS kann Gesundheitsämter erheblich entlasten.  Notwendige Arbeitsschritte der Gesundheitsämter zum Fall- und Kontaktpersonenmanagement sind bereits im System definiert, zum Teil digitalisiert und automatisiert. SORMAS erspart damit zahlreiche Schriftwechsel, Telefonate und redundante Dokumentationen und kann als zentrales Instrument dazu beitragen, die Coronavirus-Pandemie schneller einzudämmen. Die Bundesregierung und die Länder haben daher bereits im November 2020 zur flächendeckenden Einführung von SORMAS in den Gesundheitsämtern aufgerufen.

„Mein Eindruck ist jedoch, dass die bisherige Umsetzung nur schleppend verläuft“, so die Patientenbeauftragte weiter: „Jetzt sind die Kommunen gefordert, dieses Angebot auch tatsächlich anzunehmen und SORMAS endlich flächendeckend einzusetzen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um zu einer effektiven Nachverfolgung und Eindämmung der Fälle zurückkehren zu können. Jetzt ist nicht die Zeit, aus parteipolitischen Erwägungen auf sinnvolle und effektive Instrumente zu verzichten. Die Bewältigung der Pandemie kann nur gelingen, wenn wir alle an einem Strang ziehen.“

Die Umstellung auf SORMAS wurde vom HZI mittlerweile auf ein Plug-and-Play-fähiges Niveau gehoben, so dass bei einer Übernahme des Programms kaum Aufwand anfällt und die Einsatzbereitschaft inklusive Schulung innerhalb von 48 Stunden erfolgen kann. Durch die Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit steht SORMAS als einheitliche digitale Lösung allen Gesundheitsämtern kostenfrei zur Verfügung und ermöglicht die dringend notwendige flächendeckende digitale Vernetzung aller relevanten Akteure – von den zuständigen Gesundheitsämtern über die Landesbehörden bis hin zum Robert Koch-Institut.

Ausführliche Informationen zu SORMAS (Surveillance Outbreak Response Management and Analysis System) sind hier zu finden: www.sormas-oegd.de

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evm unterstützt Gewerbeverein aus der Verbandsgemeinde Gerolstein

Gerolstein, 20.01.2021 – Über insgesamt 500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ darf sich der Gewerbeverein GeroTeam e.V. aus der Verbandsgemeinde Gerolstein freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation musste die geplante persönliche Spendenübergabe an den Vorsitzenden des Vereins Hans-Hermann Grewe im Beisein von Berthold Nick, Leiter der Kommunalen Betreuung Verbandsgemeinden bei der evm, und Bürgermeister Hans-Peter Böffgen, Verbandsgemeinde Gerolstein, leider ausfallen. „Der Verein trägt einen wichtigen Teil zur Kreativität und der Kultur in unserer Gemeinde bei “, erklärt Böffgen. „Wir freuen uns, dass wir dies mit der Spende der evm weiter unterstützen können.“

Der Gewerbeverein GeroTeam e.V. hat mit der Spende die lebensgroße Krippe mit den Figuren Maria, Josef und dem Jesuskind schon vor Weihnachten um weitere Figuren ergänzt.

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Minister Laumann lädt zum „Digitalen Impfdialog” für Beschäftigte im Gesundheitswesen

Region/Düsseldorf, 20.01.2021 – Seit Ende Dezember laufen die Coronaschutzimpfungen in den stationären Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Bislang wurden rund 300.000 Impfungen durchgeführt. Zudem sind seit dem 18. Januar 2021 die Impfungen in den besonders von COVID-19 betroffenen Bereichen der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser gestartet. Um für die wichtigen Impfungen des medizinischen Fachpersonals zu werben, mögliche Bedenken zu diskutieren und Fragen rund um die Impfung zu beantworten, lädt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gemeinsam mit Dr. med. Carola Holzner, Sandra Postel und Dr. med. Burkhard Rieke zu zwei „Digitalen Impfdialogen“ ein.

Dr. med. Carola Holzner ist auch unter dem Namen „Doc Caro“ bekannt und arbeitet als leitende Oberärztin der Notaufnahme am Universitätsklinikum Essen. Sandra Postel ist Vorsitzende des Errichtungsausschusses der Pflegekammer Nordrhein-Westfahlen. Dr. med. Burkhard Rieke ist als niedergelassener Internist mit den Schwerpunkten Tropenmedizin und Infektiologie tätig und führt darüber hinaus seit vielen Jahren Impfkurse für Ärztinnen und Ärzte durch.

Die „Digitalen Impfdialoge“ finden statt

 

  • Donnerstag, 21. Januar 2021, 11.00 bis 12.30 Uhr
  • Montag, 25. Januar 2021, 19.00 bis 20.30 Uhr

Die Veranstaltungen richten sich an Beschäftigte im Gesundheitswesen, insbesondere in den Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und den ambulanten Pflegediensten. Moderiert wird die Veranstaltung von Jürgen Zurheide (u. a. WDR).

Nach kurzen Eingangsstatements wird die Runde für Fragen der angemeldeten Beschäftigten zum Thema Impfungen geöffnet.

Der Livestream kann hier verfolgt werden.

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Zwanzig weitere Fahrradboxen am Stolberger Hauptbahnhof

Stolberg, 20.01.2021 – Wegen der großen Nachfrage hat die Kupferstadt Stolberg die Zahl der Fahrradboxen am Hauptbahnhof von 16 auf 36 mehr als verdoppelt. Die Fahrradboxen lassen sich monatlich mieten und können monatlich gekündigt werden. Durch die Boxen haben Pendler, die mit dem Rad zur Weitereise zum Bahnhof fahren, die Möglichkeit, ihr Rad sicher, komfortabel und vor Wind und Wetter geschützt abzustellen. „Die große Nachfrage zeigt, wie sich die Mobilitätsbedürfnisse in Stolberg wandeln“, sagt Bürgermeister Patrick Haas. Der Hauptbahnhof werde deshalb, so der Bürgermeister, weiter an diese Mobilitätsbedürfnisse angepasst werden.

Der Hauptbahnhof soll „eine Visitenkarte sein und dokumentieren, dass die verkehrspolitischen Bestrebungen Stolbergs tatsächlich umgesetzt werden.“ Ziel des Verkehrskonzeptes sei es, den Pendlern attraktive vernetzte Mobilitätsangebote zu bieten und damit die Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsangebote zu ermöglichen. Aus diesem Grund hat die Stadt Stolberg bereits mit dem Parkhaus am Hauptbahnhof und dem neuen Parkplatz am Bahnhof Schneidmühle umfangreiche Park + Ride Angebote geschaffen.

Die Kosten für die Fahrradboxen werden zu 90 Prozent vom Nahverkehr Rheinland (NVR) übernommen. Interessierte können ihre Anfragen per Mail an die Abteilung Liegenschaften der Stadtverwaltung richten: thomas.dohr@stolberg.de Die Stadtverwaltung benötigt in dieser E-Mail folgende Kontaktdaten: Name, Anschrift und E-Mail-Adresse. Bedingung für die Mietung ist die Erteilung einer Sepa-Einzugsermächtigung. Die Stadt weist darauf hin, dass die Nachfrage sehr groß ist und neue Anfragen deshalb womöglich zuerst auf Wartelisten landen.

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Regionales Impfzentrum in Marmagen geht am 1. Februar an den Start – Anmeldung ab 25. Januar möglich -Bürgertelefon eingerichtet

Euskirchen, 20.01.2021 -Ein kleiner Pieks, der Leben retten kann:  Am 1. Februar geht das regionale Impfzentrum des Kreises Euskirchen in der ehemaligen Eifelhöhenklinik Marmagen an den Start. Ab diesem Tag können Menschen aus dem Kreis Euskirchen, die 80 Jahre und älter sind, geimpft werden. Voraussetzung ist, dass vorab ein Termin vereinbart wurde. Dies ist ab Montag, 25. Januar, telefonisch über die Kassenärztliche Vereinigung unter 0800 / 116 117 01 (Anruf kostenlos) oder online unter www.116117.de möglich.

„Ich freue mich sehr, dass wir jetzt loslegen können“, sagt Landrat Markus Ramers kurz vor Beginn der Impfkampagne. „Gegen Ende dieser Woche erhalten alle Seniorinnen und Senioren im Kreis Euskirchen einen Brief, in dem die wichtigsten Fragen beantwortet werden.“ Dieser Brief enthält zwei Schreiben. Zum einen erklärt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann allgemeine Fragen rund um die Impfung, zum anderen beschreibt Landrat Markus Ramers die Abläufe im Kreis Euskirchen. Dazu gehört auch eine einfache Grafik, die den Weg von der Anmeldung zuhause bis ins Impfzentrum in Marmagen beschreibt. „Die Corona-Schutzimpfung wurde von uns allen lange herbeigesehnt. Nutzen Sie das kostenlose Angebot zur Impfung“, so der Appell von Ramers.

Der Kreis Euskirchen hat ab Mittwoch, 20. Januar, ein Bürgertelefon eingerichtet. Wer Fragen zum Impfen hat, kann sich täglich von 8 bis 20 Uhr unter Tel. 02251 / 15-800 melden. Fragen können auch per E-Mail unter impfen@kreis-euskirchen.de gestellt werden. Darüber hinaus findet sich ab dem 20. Januar auf der Corona-Website des Kreises Euskirchen eine ausführliche Fragen-und-Antworten-Liste, die Themen von der Anmeldung über die Anreise bis hin zum Impfablauf aufgreift und erklärt: https://corona.kreis-euskirchen.de

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„Tiere in unserem Garten“ heißt das Kinderbüchlein der Kallerin Ira Richter, für das sie einen Verlag sucht

Kall, 20.01.2021 – „Im Garten rund um unser Haus, da sieht die Welt ganz lustig aus. Viele Pflanzen und Getier, versteckt im Grünen, leben hier.“ So beginnt das Abenteuer des Igels Stachel , der im Garten auf allerhand Nachbarn trifft: die Schnecke Nimmersatt, die Kröte Kunigunde, den Marienkäfer Pünktchen und den Regenwurm Herrn Kringel beispielsweise.

Ersonnen hat diese fabelhafte Welt Ira Richter aus Kall. Seit die 66-Jährige in Rente ist, hat sie zahlreiche kleine Gedichte verfasst und diese nun im Büchlein „Tiere in unserem Garten“ veröffentlicht. Abgerundet wird das 30-seitige Kinderbuch mit Illustrationen von Ira Richters Schwester Hanka Walter. Die beiden sind nun auf der Suche nach einem Verlag, der „Tiere in unserem Garten“ veröffentlicht.

Ursprünglich wollten die Schwestern nur ein kleines Werk für Familie und Freunde gestalten. Doch als mehrere Eltern berichteten, dass sie ihren Kindern abends vor dem Einschlafen die tierischen Gedichte vorlasen und die Illustrationen bewunderten, erkannten die beiden, dass das Buch Potenzial hat. „Eine Mutter berichtete mir, dass ihr Sohn ohne das Buch nicht ins Bett gehen wollte“, erzählt Ira Richter und freut sich.

Ira Richter weiß aus ihrer Erfahrung als zweifache Mutter, dreifache Oma (die Enkel sind dem Zielgruppenalter bis Ende Grundschule allerdings schon entwachsen) und als jemand, der für rund fünf Jahre als Betreuerin in Kindergärten und Grundschulen gearbeitet hat, wie man Kindern kleine Geschichten erzählt: nämlich in Reinform in wohldosierten Häppchen. Und wie jeder weiß, lockern Bilder eine Geschichte nicht nur auf, sondern helfen auch noch beim Einprägen.

Deshalb fragte Ira Richter ihre Schwester, ob sie ihre Gedichte nicht mit Zeichnungen bereichern wolle. Hanka Walter zeichnet für ihr Leben gern, hat bereits das Buch einer Freundin illustriert und ihre Werke auch schon in Ausstellungen präsentiert.

Seit 23 Jahren wohnt Ira Richter in Kall. Einen eigenen Garten haben sie und ihr Mann schon – und die Tiere darin waren dann die Inspiration. „Wir lieben Tiere, wir haben beispielsweise viele Futterkästen aufgestellt“, erzählt sie. Geschrieben hat sie bisher aber nur „für den Hausgebrauch“, wie sie es nennt. Gedichte für ehemalige Kollegen (Ira Richter ist eigentlich Buchhalterin) oder Texte in Reimform für die goldene Hochzeit der Eltern etwa. „Tiere in unserem Garten“ ist folglich ihr publizistisches Debüt.

Mit ihrer Schwester schickte sie Bilder und Texte hin und her, „Manöverkritik“ gab es dann per Telefon. Stets im Blick hatten die Schwestern, dass das Buch kindgerecht bleibt – und bei allem Spaß auch lehrreich. „Ich wollte die Kinder direkt ansprechen. Sie sollten Spaß haben, aber auch etwas lernen – und die Liebe zur Natur entwickeln“, sagt sie. Und nicht nur das: Es geht der 66-Jährigen auch darum, ein Bewusstsein für die Kostbarkeit der Lebewesen im heimischen Garten zu vermitteln. Deshalb schließt das Buch auch mit dem Satz: „Wenn du sie [die Tiere, Anm.] siehst, sei nett zu ihnen, weil sie mit ihrem Tun uns allen dienen.“

„Tiere im Garten“ ist unter anderem in der Buchhandlung Pavlik in Kall erhältlich und kostet zehn Euro. Ein Exemplar hat Ira Richter außerdem der Gemeindebibliothek Kall übergeben, wo das Buch ausgeliehen werden kann. „Ich will kein Geld mit dem Buch verdienen, sondern den Kindern Freude bereiten.“

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Angebot für kostenlose Schnelltests bei Personal in Kitas und Kindertagespflege verlängert bis 25. Januar

Ahrweiler, 20.01.2021 – Wie das Land Rheinland-Pfalz kurzfristig mitgeteilt hat, kann sich das Personal in Kindertagesstätten und der Kindertagespflege noch bis einschließlich 25. Januar einmalig anlasslos und kostenfrei mittels PoC-Antigen-Test (Schnelltest) auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen kann. Die Kosten der Test übernimmt das Landesjugendamt.

Die DRK-Ortsvereine in Adenau, Bad Breisig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Grafschaft, Niederzissen und Sinzig übernehmen die Testungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen sowie von derzeit aktiven Tagespflegepersonen auch weiterhin. „Wir begrüßen die Entscheidung des Landes ausdrücklich und rufen das Personal der Kitas und Kindertagespflege auf, dieses Angebot auch wahrzunehmen“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

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Heilwasser-Neujahrskampagne stellt Händler ins Schaufenster

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 19.01.2021 – Citymanagement und Marketing GmbH unterstützen lokalen Handel. Seit Anfang des Jahres zieren sie das Stadtbild – die Großflächen-Plakate zur Neujahrskampagne des Bad Neuenahrer Heilwassers. An passenden Stellen im Stadtgebiet zeigen sie nicht nur das Produkt selbst, sondern vor allem, wo Interessierte es kaufen können – nämlich bei den örtlichen Verkaufsstellen Edeka Timo Boden und dem Getränkehandel Braun & Blumenrath. Das städtische Citymanagement sowie die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH rücken so den Einzelhandel vor Ort in den Fokus und bieten lokalen Händlern eine weitere werbewirksame Plattform.

Timo Boden (r.), Inhaber des Edeka-Marktes in der Weinbergstraße, und Dania Münch (l.) setzen auf regionale Produkte im Einzelhandel. Foto: © Kevin Hengsberg/Dania Münch – Marketing GmbH

Lokale Händler und Produkte fördern – das ist die Devise von Kevin Hengsberg, Citymanager der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Unter dem Hashtag #supportyourlocal wird insbesondere nun während des Lockdowns auf das Online-Portal www.liefernlassen.ahrtal.de aufmerksam gemacht. „Das Portal bietet einen umfassenden Überblick über bestehende Lieferangebote und Online-Shops aus der Region. Auf Produkte regionaler Händler, Winzer und Gastronomen soll aber nicht nur online aufmerksam gemacht werden, sondern auch direkt vor Ort“, erläutert Kevin Hengsberg.

„Und dies möchten wir mit der Heilwasser-Kampagne erreichen“, betont Dania Münch, Referentin Gesundheitswirtschaft und Heilwasser der Marketing GmbH. „Denn die Kampagne verbindet Lokales mit Lokalem, in diesem Fall Händler und Produkt, an prominenten Stellen im Stadtgebiet, wo sie aktiv wahrgenommen werden kann“, führt sie weiter aus.

Das Bad Neuenahrer Heilwasser entspringt dem Herzen Bad Neuenahrs, dem Großen Sprudel im Kurpark und wird von dort aus über Leitungen unterirdisch zum Apollinaris-Werk geleitet, wo das wertvolle Nass in Glasflaschen abgefüllt wird.

Wer sich täglich etwas Gutes mit dem mineralstoffreichen Heilwasser tun und gleichzeitig den heimischen Handel unterstützen möchte, findet unter www.das-heilwasser.de alle weiteren Informationen und Verkaufsstellen. Einige Getränkemärkte, unter anderem auch der Getränkevertrieb Braun & Blumenrath, bieten übrigens einen Lieferservice im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler an.

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100.000 Euro für 151 Vereine – VR-Bank Nordeifel eG Stiftung unterstützt von der Corona-Pandemie gebeutelte Vereine

Kreis Euskirchen, 19.01.2021 – Die Corona-Pandemie trifft viele Vereine in der Region hart. Eine ganze Karnevalssession ist vielerorts abgesagt. Amateurfußballspiele fallen ebenso aus wie Konzerte von Musikvereinen. Und auch die Einnahmen aus Kirmessen, Weihnachtsmärkten oder sonstigen Traditionsfesten fehlen komplett.

Aus diesem Grund hat die VR-Bank Nordeifel beschlossen, ihre seit vielen Jahren bei den Vereinen der Region populären Vereinsspenden diesmal unter dem Schwerpunkt „Corona-Hilfe“ zu vergeben. 100.000 Euro hat die VR-Bank Nordeifel eG Stiftung aus dem VR-MitgliederFonds Nordeifel, dem sogenannten Regionalfonds, zur Verfügung gestellt. Mit dem Regionalfonds werden im Regelfall regionale Projekte und Einrichtungen unter dem Gesichtspunkt: „Wie gestalten wir unsere Zukunft?“ gefördert.

Über die Verteilung der Gesamtsumme in den sechs Kommunen (plus Mechernicher Randgebiet) entschieden noch im alten Jahr, also quasi als Weihnachtspräsent, die Regionalbeiräte. Diese setzen sich aus je drei Mitgliedern aus einer der sechs Städte oder Gemeinden, einem Mitglied des Aufsichtsrats und einem Mitglied des Vorstands zusammen.

„Gerade in Krisenzeiten liegt uns als Genossenschaftsbank viel daran, die Menschen und die Eifel zu stärken. Mit unserem gut gefüllten VR-Mitglieder-Fonds Nordeifel möchten wir in diesem Jahr deshalb vor allem Corona-gebeutelten Vereinen helfen“, haben es Klaus Reiferscheid, Abteilungsleiter Vertriebsmanagement, und dessen Kollegin Andrea Schmitz in einem Anschreiben an die Vereine formuliert.

In den jeweiligen Förderanträgen wurden die Klubs auch dazu aufgerufen zu formulieren, inwiefern der Verein von der Corona-Pandemie betroffen ist.

Unterstützt wurden folgende Vereine:

BLANKENHEIM: 1. FC Oberahr, Ahrhüttener Musikanten, Betreuungsverein Ahr-Grundschule Dollendorf, Bürgerverein Blankenheimerdorf, Bürgerverein Hüngersdorf, Chorgemeinschaft Blankenheim, DRK OV Blankenheim, FC Dollendorf-Ripsdorf, Förderverein tumor- und leukämiekranke Kinder Blankenheimerdorf, Förderverein kath. Kindergarten Hülchrath, Freiwillige Feuerwehr Freilingen, Freiwillige Feuerwehr Ripsdorf, Heimat-, Brauchtums- und Geschichtsverein Dollendorf, Karnevalsverein „Spetzebötzche“ Rohr-Lindweiler, Karnevalsverein Ripsdorf, Lommersdorfer Musikanten, Musikverein „Armutsbach“ Rohr-Lindweiler, Musikverein Blankenheimerdorf, Musikverein Concordia Hüngersdorf, Musikverein Dollendorf, Musikverein Freilingen, Musikverein Reetz, Musikverein Waldorf, SG Oberahr-Lommersdorf, Sozialverband VdK OV Blankenheim, Vereinskartell Rohr-Lindweiler, Vereinskartell Ahrhütte, Vereinskartell Freilingen, Vereinskartell Mülheim

DAHLEM: Behindertensportgemeinschaft Dahlem, Bürgerhausverein Schmidtheim, Förderverein Dorfentwicklung Dahlem, Förderverein Freiwillige Feuerwehr Dahlem, IG Schmidtheim „Eifeler Musikcafé“, Kindern Leben geben, Kneipp-Verein Dahlem, Musikverein Schmidtheim

HELLENTHAL: Bürger- und Brauchtumsverein Wolfert, DJK Eintracht Ländchen, Dorf- und Brauchtumsverein Hecken, Dorfgemeinschaft Giescheid, Dorfgemeinschaft Wahld, Dorfgemeinschaft Wollenberg, DRK OV Hellenthal, Eifelblasorchester Rescheid, Eifelverein Udenbreth, Eifelverein Blumenthal, Eifelverein Reifferscheid, FC Sieberath, Förderkreis St. Ägidius Wolfert, Förderverein Kapelle St. Antonius, Friedhofsverein Wollenberg, Heimatverein Rescheid, IG St. Florian, Kapellenverein Felser, Karnevalsgesellschaft Ruet-Jold Hellenthal, Karnevalsverein Blau-Gelb Sieberath, Kath. Kirchengemeinde St. Anna Hellenthal, Löschgruppe Rescheid, Modellautoclub Eifel Elos, Musikverein Harmonie Manscheid, Musikverein Harmonie Wolfert, Musikverein Hecken, Musikverein Udenbreth, SG Hellenthal, SpVg Ländchen Sieberath, St.-Matthias-Schützenbruderschaft Reifferscheid, Tambourcorps Hellenthal, Theaterverein Wolfert „Die Eifelgeister“, TuS Hellenthal, VdK OV Hellenthal, Vereinskartell Hellenthal, Vereinskartell Wolfert, VfL Reifferscheid

KALL/MECHERNICH: Bürgerverein Golbach, Bürgerverein Sistig, DLRG OG Kall, Förderkreis Gemeinschaftsgrundschule Kall, Förderverein kath. Kirchengemeinde St. Stephanus Sistig/St. Sebastianus Wollenberg, Förderverein Kindergarten Pusteblume, Förderverein Pfadfinder Kall, Hilfsgruppe Eifel, Jugendfeuerwehren Kall/Sistig/Wahlen, KG Jecke Krohe von Wahle, Kolpingfamilie Kall, KV „Löstige Bröder“ Kall, Musikkapelle Kall, Musikverein Sistig-Krekel, Musikverein Sötenich, Ortskartell Kallmuth, Reitverein Kommern-Eicks, SSV Golbach, St.-Rochus-Schützenbruderschaft Wahlen, SV Rinnen, Tierschutzverein Kall und Umgebung, TV Kall (Tanzsport), TV Kall (Badminton), Förderverein Gemeinschaftsgrundschule Sistig, Wirkstatt

NETTERSHEIM: Blasorchester Marmagen, Dorfgemeinschaft Zingsheim, Förderverein Pfarrkirche St. Margareta Frohngau, Förderverein Kindergarten Nettersheim, Förderverein Kindergarten Tondorf, Förderverein Löschgruppe Tondorf, Heimatverein Tondorf, Karnevalsverein Rot-Weiß Engelgau, Kirchenchor Cäcilia Weyer, Musikverein Frohngau, SG Blau-Weiß Zingsheim-Engelgau, SG Erfthöhen, SV Concordia Weyer, St.-Laurentius-Schützengilde Marmagen, SV Erfttal, Tanzoffensive Nettersheim, TC Nettersheim, Theaterverein Edelweiß Nettersheim, Vereinsgemeinschaft Frohngau, VfL Germania Nettersheim

SCHLEIDEN: Arbeitskreis Pfadfinderzentrum im Deutschen Pfadfinderbund Gau Rheinland, Bahn- und Businitiative Schleidener Tal, Brauchtums-Förderverein KG Rot-Weiß Gemünd, Bürgerbad Gemünd, Bürgerverein Bronsfeld, Deutscher Teckelclub Gruppe Schleiden, Dorfgemeinschaft Dreiborn, Dorfgemeinschaftsverein Harperscheid, Eifel Kunst, Ettelscheider Kapellenverein, Förderverein Telefon-Seelsorge Aachen-Eifel, Förderverein Kindertagesstätte St. Nikolaus Gemünd, Förderverein Maler der Eifel, Freiwillige Feuerwehr Herhahn-Morsbach, Freiwillige Feuerwehr Oberhausen, Jagdhornbläserkorps Schleiden, Kapellenverein St. Josef Oberhausen, KG Blau-Weiß Schleiden, KG Ett’schelder Eechhörnche, Männergesangverein Gemünd, Musikverein Concordia Dreiborn, Musikverein Eifelklänge Herhahn-Morsbach, Seelsorge im Nationalpark Eifel + Vogelsang, SG Oleftal, Singgemeinschaft Schleidener Tal, SV Schöneseiffen, Taekwondo-Club Schleiden, Tambourcorps Eifelgold Herhahn-Morsbach, THW  Helfervereinigung Schleiden, TuS Schwarz-Rot Oberhausen, Verein der Förderer und Ehemaligen der Clara-Fey-Schule Schleiden, Förderverein Dorfsaal und Bürgerhaus Oberhausen.