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„Wir feiern das Jubiläum etwas anders“

Bitburg/Gerolstein, 23.01.2021 – Ein Dreivierteljahrhundert gibt es nun den Caritasverband Westeifel e.V. Er ist heute tätig im Landkreis Vulkaneifel und im Eifelkreis Bitburg-Prüm und bietet für Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen Hilfe, Beratung und Unterstützung an. Zum Einzugsgebiet der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung gehört zudem noch die Verbandsgemeinde Ulmen. Der Familienservice bietet seine Dienste nicht nur im Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifelkreis an, sondern auch in der Stadt Trier und den Landkreisen Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich und Cochem Zell.

Die Anfänge liegen im Nachkriegsjahr 1946: Als Notleidende, Trauernde, Flüchtlinge den Alltag bestimmen, werden landesweit Caritas-Geschäftsstellen gegründet, eine davon in Prüm mit der Fürsorgerin Margarethe Heinelt. Hier liegt der Ursprung des heutigen CV Westeifel e.V. In den folgenden Jahren werden vom CV des Bistums Trier Sozialarbeiterstellen in Bitburg, Prüm und Daun eingerichtet. In den 1970er Jahren beginnen die ersten spezialisierten Beratungsstellen für Suchtkranke und Schwangere ihre Arbeit. In dieser Zeit werden auch die ersten Sozialstationen mit integrierter Familienpflege gegründet. 1986 werden die Geschäftsstellen in Prüm, Daun und Bitburg in dem Verein „CV für die Region Westeifel“ zusammengefasst. 2006 wurde dieser in „Caritasverband Westeifel e.V.“ umbenannt und ist als katholischer Wohlfahrtsverband Arbeitgeber für ca. 550 hauptamtlich Mitarbeitende.

Zum Wesen der verbandlichen Caritas gehört auch das Ehrenamt. Herr Wülferath erklärt stolz in der Videobotschaft: „und wir haben mehr als 500 ehrenamtlich Engagierte“; die sich gemeinsam für die Menschen in allen Altersstufen und Lebenslagen einsetzen – von der Schwangerenberatung über die ambulante Pflege bis zur Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung. Mehrere Tausend Menschen nehmen jährlich die vielfältigen Hilfs- und Unterstützungsangebote des CV Westeifel an. Und wenn Caritasdirektor Wülferath erklärt: „Wir feiern das Jubiläum etwas anders“, schaut er auf die kreativen Ideen einer internen Arbeitsgruppe, die eine Reihe von unterschiedlichen Informationen und Formaten übers ganze Jahr verteilt geplant hat.

„Vorwiegend digital“, räumt Andrea Ennen, die stv. Caritasdirektorin ein. „auf unserer Homepage, über Facebook, Instagram, Youtube, aber auch immer wieder in der regionalen Presse. Sie können sich freuen auf Filme über die Geschichte und die aktuelle Arbeit des Caritasverbands, Interviews mit Mitarbeitenden, Patienten, Klienten, Gremienvertretern und Kooperationspartnern. Infos über Spendenaktionen stehen ebenso auf dem Programm wie ungewöhnlich und spannend präsentierte Informationen über Zahlen, Daten und Fakten. Alle Aktionen werden auf einer Jubiläumsseite der Internetseite www.caritas-westeifel.de gesammelt. Schauen Sie gerne mal rein!

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NRW-Ministerin Gebauer: Auch in Pandemiezeiten gibt es Zeugnisse

Region/Düsseldorf, 23.01.2021 – Halbjahreszeugnisse im Schuljahr 2020/21. Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Auch zum Ende des Schulhalbjahres 2020/2021 werden die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen aussagekräftige Zeugnisse erhalten. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Das vergangene Schulhalbjahr hat fast vollständig im Präsenzunterricht stattgefunden. Daher gibt es Zeugnisse. Es zahlt sich jetzt aus, dass unsere Schulen so lange wie möglich Präsenzunterricht erteilt haben. Damit konnten wir unseren Schülerinnen und Schüler auch in Zeiten der Pandemie ein Stück Normalität geben und Lernerfolge dokumentieren und sichern.“

Aufgrund der besonderen Pandemiesituation haben die Schulen in diesem Jahr bei der Zeugnisvergabe flexible Möglichkeiten. Die Schulen können die Zeugnisse auf dem Postweg versenden oder eine Abholung an den Schulen anbieten. Mit Zustimmung der Eltern kann auch eine elektronische Vorabübermittlung mit späterer Aushändigung erfolgen. Über die konkrete Ausgestaltung der Zeugnisübergabe entscheiden die Schulen in eigener Zuständigkeit. Die im Zusammenhang mit der Zeugnisvergabe bestehenden Beratungspflichten, vor allem in der Grundschule, bleiben unverändert.

Die Zeugniskonferenzen und die vorbereitenden Dienstgeschäfte in den Schulen können wie gewohnt unter Beachtung der erforderlichen Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Das Ministerium für Schule und Bildung hat den Schule jedoch empfohlen, digitale Formen der Durchführung von Konferenzen zu nutzen.

Abschließend betonte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Unseren Schülerinnen und Schülern darf durch die Pandemie kein Nachteil entstehen. Das ist die Leitlinie der gesamten Landesregierung. Deshalb muss und wird es auch in Pandemiezeiten Zeugnisse geben, damit die Schülerinnen und Schüler ihren Bildungsweg erfolgreich fortsetzen können. Jetzt kommt es darauf an, alle Vorkehrungen zu treffen, nun den Verlauf des Schuljahres 2020/2021 weiterhin sicher und erfolgreich zu gestalten.“

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Neue Mietwertanalyse für den Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz, 23.01.2021 – Die Sozialämter und das Jobcenter sind gesetzlich dazu verpflichtet, Wohnkosten in einer angemessenen Höhe zu gewährleisten. Da die angemessene Höhe nicht weiter definiert ist, hat der Landkreis Mayen-Koblenz gemeinsam mit seinen Städten und Verbandsgemeinden eine neue Mietwertanalyse in Auftrag gegeben und zum 1. Januar veröffentlicht. Diese stellt ab sofort die Grundlage für die Bemessung zahlreicher Sozialleistungen im Landkreis dar.

Zur Erstellung der Analyse waren von Juni bis August des vergangenen Jahres die Vermieter in Mayen-Koblenz zu Mietpreis, Größe und Ausstattung der Wohnungen sowie die Höhe der Nebenkosten befragt worden. „Ich danke allen, die mit ihren Antworten zur Erstellung der Mietwertanalyse beigetragen haben. Ohne die vielen Rückmeldungen wäre das Projekt nicht möglich gewesen“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth. Die Wohnkosten wurden dabei für jede der zehn Städte und Verbandsgemeinden des Landkreises einzeln ermittelt, was den Vorgaben des Bundessozialgerichtes entspricht. Die Gutachter haben auch den Marktanteil des „sozialen Wohnungsmarktes“ berechnet. So hat die Analyse unter anderem ergeben, dass rund 46 Prozent der kreisweit vorhandenen Ein-Personen-Wohnungen für Menschen mit niedrigen Einkommen benötigt werden.

Nicht verwechselt werden darf die Mietwertanalyse mit der Erstellung eines Mietspiegels, wie Alexandra Kiel, die zuständige Referatsleiterin in der Kreisverwaltung erklärt: „Ein Mietspiegel stellt die Miethöhen für alle Wohnungen in einer Gemeinde dar. Die Mietwertanalyse hingegen untersucht nur den Wohnungsmarkt für Mieter, die aufgrund von niedrigem Einkommen oder dem Bedarf an Sozialleistungen auf bezahlbare Wohnungen angewiesen sind.“

Die neue Analyse wurde im Auftrag des Landkreises von dem Fachinstitut F+B GmbH aus Hamburg erstellt. Veröffentlicht ist diese Analyse auf der Homepage der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter www.kvmyk.de , Suchbegriff: Mietwertanalyse.

Ansprechpartnerin in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz zum Thema Mietwertanalyse ist Alexandra Kiel, E-Mail: alexandra.kiel@kvmyk.de Tel. 0261/108-397

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Tagesbetreuung wohnungsloser und bedürftiger Menschen in der Kirche St. Peter Aachen

Aachen, 23.01.2021 – Seit einigen Tagen wird die Kirche St. Peter in einem beispiellosen Schulterschluss zwischen Stadt, Städteregion, des regionalen Caritas-Verbandes sowie der Pfarre St. Franziska als Tagesbetreuung für wohnungslose und bedürftige Menschen genutzt. In einem Pressegespräch in der Kirche betonten alle Beteiligten ihre große Dankbarkeit, dass die Gemeinde das Haus für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt habe. „Es ist uns allen wirklich wichtig, dass die betroffenen Menschen in diesem Winter nicht zum zweiten Mal Opfer der Pandemie werden“, sagte Michael Ziemons, Dezernent für Soziales und Gesundheit der Städteregion Aachen.

Die Coronapandemie hat besondere Auswirkungen auf wohnungslose und bedürftige Menschen. Zum einen hat sich die Einkommenssituation für die Personen, die Pfandflaschen sammeln und/oder betteln seit dem Frühjahr stark verschlechtert. Außerdem werden Lebensmittel-, Frühstücks- oder Mittagsangebote aufgrund der Abstands- und Hygienevorgaben nicht mehr in der bisherigen Form angeboten. Rolf Frankenberger, Leiter des städtischen Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration: „Die Einnahme der Mahlzeiten innerhalb eines geschlossenen Raumes ist aktuell kaum realisierbar; die meisten Angebote erfolgen nur zur Mitnahme. Gleichzeitig fehlen Räumlichkeiten, in denen sich die Menschen aufhalten und in der momentanen kalten Jahreszeit auch aufwärmen können.“

Nur drei Wochen Vorbereitung

Entsprechend suchte die Stadt Aachen in den vergangenen Wochen gemeinsam mit den Trägern der Wohlfahrtspflege einen zentral gelegenen Raum, in dem eine Essensausgabe erfolgen, gleichzeitig aber auch niederschwellig Hilfen angeboten werden können. Durch die Pfarre Franziska von Aachen wurde den Caritas-Einrichtungen Café Plattform und Troddwar schließlich die Kirche St. Peter zur vorübergehenden Nutzung angeboten. Und nach nur drei Wochen Vorbereitung, unkomplizierten formalen Abstimmungen, finanzieller Unterstützung von Stadt und Städteregion in Höhe von jeweils 30.000 Euro sowie kleineren Umbauarbeiten kann die Kirche jetzt entsprechend genutzt werden.

Wohnungslose und bedürftige Menschen werden hier bis Ende Mai montags bis samstags von 10 bis 22 Uhr sowie sonntags von 15 bis 22 Uhr unter Berücksichtigung der Corona-Schutzverordnung mit Speisen und Getränken versorgt. An Tischen und auf Bänken verteilt, finden maximal 80 Menschen gleichzeitig in der Kirche Platz. Tische und Bänke, die das Aachener Unternehmen Walbert-Schmitz als Sponsoring sowie mit viel ehrenamtlichen Engagement seiner Mitarbeiter*innen auf einem Teil der Kirchenbänke installiert hat.

Provisorisches Büro auf der Empore von St. Peter

Hier und in einer kleinen Medienecke haben die obdachlosen Menschen die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum aufzuhalten und aufzuwärmen. Gleichzeitig bieten Mitarbeiter*innen von Café Plattform und Troddwar in einem provisorischen Büro, das auf der Empore von St. Peter, auf der sonst der Kirchenchor singt, eingerichtet wurde, ihre Beratung an. Duschen können die wohnungslosen Menschen dagegen weiterhin im Café Plattform und in der Einrichtung Troddwar. Im Troddwar ist den kommenden Monaten nach wie vor das Safer User – Spritzentauschangebot möglich.

Die medizinische Ambulanz am Kaiserplatz bleibt ebenfalls geöffnet.
„Wir sind sehr froh“, so Bernhard Verholen, Geschäftsführer des regionalen Caritas-Verbandes, „dass unsere Klienten auf diese Weise in St. Peter die Möglichkeit haben, in einem geschützten Raum mit vertrauten Mitarbeiter*innen zur Ruhe zu kommen. Es hat für uns einen hohen symbolischen Wert, dass die Kirche an dieser Stelle ihre Arme weit für die von uns betreuten Menschen öffnet“.

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Anpassung der Coronaschutz-Verordnung in NRW gültig ab Montag, 25. Januar

Region/Düsseldorf, 23.01.2021 – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW teilt mit: Um die Infektionszahlen weiter abzusenken und die Verbreitung des Corona-Virus und seiner Mutationen einzudämmen, setzt die Landesregierung die am Dienstag, 19. Januar 2021, von Bund und Ländern getroffenen Beschlüsse konsequent um.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Viele Menschen wünschen sich eine Rückkehr zur Normalität. Das ist verständlich. Die aktuelle Lage aber ist, dass die Infektionszahlen nicht deutlich genug sinken und parallel eine mutierte schneller übertragbare Corona-Variante auftritt, deren Ausbreitung verhindert werden muss. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat nach den Beschlüssen von Bund und Ländern unverzüglich gehandelt, indem sie heute mit einer neuen Verordnung die bestehenden Maßnahmen verlängert, präzisiert und nachschärft“, sagt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Minister Laumann weiter: „Ich möchte noch einmal meinen Dank an die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land aussprechen: Danke für Ihre Geduld und Ihre Disziplin. Gemeinsam werden wir die Pandemie meistern“.

Neben den bislang gültigen Lockdown-Regelungen gelten ab Montag, 25. Januar 2021, folgende Bestimmungen:

Kontakte

Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind weiterhin nur im eigenen Haushalt und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Generell sind Kontakte unverändert auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken.

Pflicht zum Tragen von Masken

In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften und in Arztpraxen gilt eine Pflicht zum Tragen mindestens medizinischer Masken. Vorgeschrieben sind daher in diesen Bereichen so genannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2. Sie bieten eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken. Die Verpflichtung zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske besteht im ÖPNV, in Handelseinrichtungen und Arztpraxen unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstandes.

Homeoffice

Überall dort, wo es möglich ist und die Tätigkeiten es zulassen, muss Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice angeboten werden. Hierzu hat der Bund am 20. Januar 2021 entsprechende Regelungen erlassen. Dort, wo Arbeiten in Präsenz weiter erforderlich ist und kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann, sind medizinische Masken künftig Pflicht; diese Masken sollen die Unternehmen den Beschäftigten zur Verfügung zu stellen. Auch dies ergibt sich unmittelbar aus der neuen Bundes Corona-Arbeitsschutzverordnung.

Gottesdienste

Auch bei Gottesdiensten in Kirchen, Synagogen und Moscheen und anderen Zusammenkünften zur Religionsausübung sind statt Alltagsmasken nun medizinische Masken zu tragen.

Außerdem müssen Religionsgemeinschaften, die keine den Regelungen der Coronaschutzverordnung entsprechenden Schutzkonzepte vorgelegt haben, ihre Zusammenkünfte bei mehr als zehn Teilnehmern beim zuständigen Ordnungsamt vorab anzeigen.

Lokale und regionale Maßnahmen

Die Coronaschutzverordnung sieht nun vor, dass auch Kreise und kreisfreie Städte mit einer 7-Tages-Inzidenz von weniger als 200 weitere Schutzmaßnahmen prüfen, wenn nach Einschätzung der zuständigen Behörden ohne solche Maßnahmen ein Absinken der Inzidenz unter 50 bis zum 14. Februar 2021 nicht zu erwarten ist.

Die Coronaschutzverordnung gilt bis zum 14. Februar 2021 und ist unter diesem Link abrufbar: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/210121_coronaschvo_ab_25.01.2021_lesefassung.pdf

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Einladung zum kostenlosen Webcast der KSK Vulkaneifel und der DekaBank am Dienstag, 26. Januar

Daun, 23.01.2021 – Das Corona-Jahr hat Gesellschaft und Wirtschaft bewegt wie keine andere Krise in den letzten Jahrzehnten. Das war auch an den Aktienkursen deutlich zu sehen. Wird das eben erst begonnene Börsenjahr 2021 genauso holprig wie das vergangene? Und welche Trends sind für Sparer und Geldanleger gerade jetzt wichtig? Die Kreissparkasse Vulkaneifel und die DekaBank beantworten in einem digitalen Dialog diese und viele weitere Fragen rund um die „Geldanlagetrends 2021“. Das an Aufregern reiche Börsenjahr 2020 wird als Ausnahmeerscheinung vermutlich in die Finanzgeschichte eingehen.

Falsch wäre es jedoch, auch die niedrigen Zinsen für eine Ausnahmesituation zu halten. Denn realistisch betrachtet werden diese noch über viele Jahre Normalität bleiben. Für Sparer und Anleger ein ernst zu nehmendes Hemmnis beim Vermögensaufbau oder der privaten Vorsorge. Wie sehen die Zins- und Wirtschaftsprognosen für das neue Jahr aus? Wie kann man jetzt den Einstieg in Wertpapieranlagen clever gestalten? Welche Möglichkeiten bieten nachhaltige Anlageprodukte oder Digitalthemen? Was sollte man bei einem Depot-Check beachten? Im Rahmen der 90-minütigen Online-Sendung „Geldanlagetrends 2021“ werden am 26. Januar, ab 19:00 Uhr all diese und weitere Fragen beantwortet.

Anmeldung Live-Webcast: Dienstag, 26. Januar, 19:00 Uhr. Melden Sie sich jetzt an – die kostenlose Registrierung ist auch für Nichtkunden der Kreissparkasse Vulkaneifel möglich unter www.ksk-vulkaneifel.de

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Bildung digital: Die Gesamtschule der Stadt Mechernich im Homeschooling 2.0

Mechernich, 23.01.2021Dennis Schwinnen, Lehrer an der Gesamtschule und Tutor einer 8. Klasse schreibt in seinem Report und Erfahrungsbericht zum Homeschooling: Seit dem 11. Januar ist es wieder still in deutschen Klassenzimmern. Der Präsenzunterricht ist bis zum 31. Januar ausgesetzt und die Schülerinnen und Schüler befinden sich im Homeschooling. Lediglich für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Jahrgangstufe 6, die zu Hause nicht betreut werden können, wurde an den Schulen ein Betreuungsangebot eingerichtet.

Auch wenn es nach einer Woche im Distanzlernen sicherlich zu früh ist, ein Fazit zu ziehen, zeigt sich, dass Digitalisierung an deutschen Schulstandorten vollkommen unterschiedlich verläuft: Während die einen über technische Probleme klagen und andere die Schülerinnen und Schüler sogar lediglich über Materialpakete versorgen können, gelingt es einigen Schulen bereits das Unterrichtsgeschehen weitestgehend ins Netz zu verlagern. So auch an der Gesamtschule der Stadt Mechernich, die zeigt, wie gute Bildung auch in Krisenzeiten gelingen kann.

Strukturierter Tagesablauf

„Für uns war es in erster Linie wichtig, die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit Unterrichtsmaterialien zu versorgen, sondern die Kinder und ihre Familien auch dabei zu unterstützen, einen klar strukturierten Tagesablauf zu haben“, so Dagmar Wertenbruch, Schulleiterin der Gesamtschule. Der Unterricht findet nach Stundenplan im Distanzlernen statt.

Pünktlich zu Stundenbeginn treffen sich die unterschiedlichen Lerngruppen gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. Hier können über Webcam und Mikrofon Fragen gestellt und Unterrichtsgespräche geführt werden. Außerdem können die Lehrkräfte Arbeitsblätter und Musterlösungen teilen, diese zur gemeinsamen Bearbeitung freigeben, Präsentationen halten und weiterführende Aufgaben schicken. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, eigene Arbeitsergebnisse zu teilen oder diese zur Kontrolle an ihre Lehrerinnen und Lehrer zu schicken, um eine individuelle Rückmeldung zu ihren Lernerfolgen zu erhalten.

Sogar auf Smartphones

Um einen reibungslosen Unterrichtsablauf ohne technische Probleme und Systemausfälle zu gewährleisten, nutzt die Gesamtschule die Kommunikationssoftware eines professionellen Anbieters mit Serverstandorten in Europa und Deutschland. Allen Schülerinnen und Schülern stehen individuelle Nutzerprofile und E-Mail-Adressen zur Verfügung, zudem kann die Software plattformübergreifend und sogar auf dem Smartphone genutzt werden.

Digitales Arbeiten und der Umgang mit Office-Programmen waren bereits vor Corona fester Bestandteil der schulischen Ausbildung an der Gesamtschule. Die Erfahrungen aus dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 wurden durch das Kollegium entsprechend ausgewertet und zum weiteren Ausbau des digitalen Lernens genutzt.

„Um uns bestmöglich auf einen möglichen zweiten Lockdown vorzubereiten, haben wir die Zeit zwischen Sommer und Weihnachtsferien dazu genutzt, die entsprechenden Strukturen zu schaffen, Lehrerfortbildungen zu veranstalten und die Nutzung der Software mit unseren Schülerinnen und Schülern intensiv einzuüben. Diese Vorbereitung zahlt sich nun aus: Die Kommunikation funktioniert in 99% der Fälle reibungslos“, so Schwinnen.

Umsichtiger Schulträger

Für die Kinder und Jugendlichen, bei denen es zum Wochenanfang noch Probleme gab, wurden schnell individuelle Lösungen gefunden: So hat die Gesamtschule beispielsweise bereits im November erhoben, welche Kinder über keine digitalen Endgeräte verfügen, so dass diese bereits am Dienstagmorgen mit Leihgeräten der Schule ausgestattet werden konnten.  „Dank der umsichtigen Planung durch den Schulträger, die Stadt Mechernich, konnten wir so für alle Kinder die Teilnahme am Distanzlernen ermöglichen“, so Dagmar Wertenbruch.

Entlastung für Mutter

Auch von Familien, die durch Corona ohnehin schon vor zahlreichen Herausforderungen stehen, wird das Konzept der Gesamtschule als große Entlastung empfunden. „Ich möchte mich absolut positiv zum Homeschooling 2.0 äußern. Dass mein Sohn jeden Morgen pünktlich zu Schulbeginn am PC sitzt, ist eine große Entlastung für mich als Mutter. Unter anderem da er so einen strukturierten Tagesablauf hat. Die Technik funktioniert einwandfrei“, so die Mutter eines Schülers des Jahrgangs 6.

Die Gesamtschule der Stadt Mechernich zeigt also, wie man die aktuelle Lage dazu nutzen kann, Digitalisierung im System Schule voranzutreiben. Eines steht jedoch fest: Corona hat uns klar gezeigt, dass das Homeschooling die Schule als Ort des sozialen Miteinanders nicht ersetzen kann. Sei es die individuelle Rückmeldung der Lehrerinnen und Lehrer, die Interaktion im Unterricht oder einfach nur der Kontakt zu Freunden auf dem Pausenhof, all dies ist zu Hause nicht möglich.

So findet auch ein Schüler der gymnasialen Oberstufe „…gerade was das digitale Lernen angeht, habe ich in der Pandemie unfassbar viel gelernt: Ich bewege mich sicher durch unterschiedliche Plattformen und kann inzwischen sicher mit den gängigen Programmen umgehen. Ich bin trotzdem froh, wenn ich wieder zur Schule kann. Der Kontakt zu Lehrern und Mitschülern fehlt einfach“.

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Digital zum Traumjob am Dienstag, 26. Januar – mit Chat, Familienabend und Ausbildungs-Botschafter

Region/Trier, 23.01.2021 – Viele Schüler stehen bald vor einer der wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens: Welcher Beruf passt zu mir? Wo sehe ich meine Zukunft? Hierbei unterstützen sie die rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) mit einem landesweiten Tag der Berufsorientierung am Dienstag, 26. Januar 2021. Dieser wird wegen der aktuellen Kontaktbeschränkungen komplett digital sein.

Schüler und auch Eltern können sich zwischen 14:00 und 16:00 Uhr über die Homepage der IHK Trier per Chat mit ihren Ausbildungsexperten austauschen. Hier bekommen sie aus erster Hand Tipps zur Ausbildungsplatz-Suche in der Corona-Zeit und zu individuellen Fragen zu einzelnen Ausbildungsberufen.

Von 16:00 bis 17:00 Uhr ist der Chat für Studienzweifler freigeschaltet. Wer also darüber nachdenkt, statt des Studiums eine duale Ausbildung zu beginnen, bekommt hier Rat.

Um 18:00 Uhr startet dann der digitale Familienabend, bei dem die IHK Schüler und Eltern über die vielen Möglichkeiten informiert, die sich beim Übergang von der Schule in den Beruf bieten.

In den Schulen fällt an diesem Tag der Startschuss für die Aktion „AskZuBi“. Moderiert von der IHK berichten junge Auszubildende in einer digitalen Fragestunde über den eigenen Weg der Berufswahl, den Bewerbungsprozess und den Alltag im Betrieb.

Kontakt: IHK Trier, Anne Janeczek, Telefon: (0651) 97 77-360, E-Mail: janeczek@trier.ihk.de

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Gemeinsame Kraftanstrengung sichert stabiles Verfahren für die Corona-Schutzimpfungen in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz, 23.01.2021 – Die Mitglieder der Steuerungsgruppe „Landeskoordinationsstelle Impfen“ haben in enger Partnerschaft einen Weg gefunden, die Corona-Schutzimpfungen in Rheinland-Pfalz trotz der reduzierten Impfstofflieferungen auf einer stabilen Basis fortsetzen zu können. Alle Akteure haben es gemeinsam bewerkstelligt, dass obgleich der unvorhersehbaren Situation alle notwendigen Zweitimpfungen in Rheinland-Pfalz sichergestellt sind und zudem Erstimpfungen in den Senioreneinrichtungen fortlaufen.

„Ich danke alle Beteiligten, dass wir die Fortführung der dringend notwendigen Schutzimpfungen durch eine gemeinsame Kraftanstrengung sichergestellt haben“, sagte der Leiter der Steuerungsgruppe, Gesundheitsstaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm. „Sehr froh bin ich darüber, dass Impfungen der Gruppe der besonders vulnerablen Bürgerinnen und Bürger in den Alten- und Pflegeeinrichtungen trotz der Lieferengpässe weiter stattfinden.“ Alle Mitglieder der Steuerungsgruppe waren sich einig, dass die aktuelle Situation zeige, wie wichtig es sei, an der Priorisierung der STIKO und des Ethikbeirats Rheinland-Pfalz festzuhalten, so lange der Impfstoff nur stark begrenzt zur Verfügung steht.

„Die Lieferengpässe haben dafür gesorgt, dass wir leider Termine zu Erstimpfungen in den Impfzentren ab Mitte kommender Woche verschieben mussten“, so Wilhelm. „In Rheinland-Pfalz gibt es jedoch keine Absagen. Alle Betroffenen bekommen unmittelbar in der Nachricht über die Terminverschiebung neue Termine mitgeteilt.“

Die Mitglieder äußern die klare Erwartung, dass sich die Situation der begrenzten Impfstofflieferungen in der zweiten Februarhälfte verbessert und im zweiten Quartal ausreichend Impfstoff vorhanden ist, um die Impfungen auszuweiten. Man sei durch mobile Impfteams, Impfzentren und Impfungen in Krankenhäusern sowie den Aufbau weiterer Strukturen, beispielsweise durch Hausärztinnen und Hausärzte, in der Lage, die Impfungen ad hoc zu steigern. „Die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir gut vorbereitet sind. Wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, können wir schnell reagieren und diesen auch verimpfen“, sagte Landesimpfkoordinator Wilhelm.

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Internationale Grüne Woche in Berlin findet digital statt – Land bietet App zu Angeboten aus Nordrhein-Westfalen an

Region/Düsseldorf, 23.01.2021 – Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: Zum Auftakt der in diesem Jahr digital stattfindenden Internationalen Grünen Woche in Berlin fordert Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser, die gemeinsame europäische Agrarpolitik (GAP) und Verbesserung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung stärker miteinander zu verzahnen: „Das Thema Tierschutz taucht in der Farm-to-Fork-Strategie der EU kaum auf. Durch Maßnahmen wie etwa die Einführung einer EU-weiten Tierwohlkennzeichnung können wir den Tierschutz und die GAP stärker miteinander verzahnen“, erklärte Heinen-Esser. Die Ministerin rief die Landwirtschaft und den Einzelhandel auf, einen gemeinsamen Kodex zu erarbeiten, in dem Produktqualität unter Berücksichtigung von Umwelt-, Tierschutz- und Sozialstandards neu definiert und entsprechend honoriert wird.

Nordrhein-Westfalen setzt sich dafür ein, dass Betriebe, die besonders umwelt- und tiergerechte Haltungsverfahren umsetzen, langfristige Förder-Perspektiven für Investitionen in artgerechte Tierhaltung erhalten. Auch bei langen Tiertransporten bestehe Handlungsbedarf, sagte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser weiter: „Wir müssen dringend Kontrollen bis zum Bestimmungsort ermöglichen. Dazu sollte eine verbindliche Übersicht über die für Tiertransporte in Drittstaaten erforderlichen und geeigneten Infrastrukturen auch außerhalb der EU erstellt und regelmäßig aktualisiert werden.“

 Preisdumping bei Lebensmitteln muss unterbunden werden

Zur Verbesserung des Tierwohls in der Nutztierhaltung und um den steigenden Ansprüchen der Verbraucherinnen und Verbraucher gerecht zu werden, hatte Ministerin Heinen-Esser am Rande der Internationalen Grünen Woche 2019 den Prozess für eine nachhaltige Nutztierstrategie gestartet. „Damit gehen wir voran und ändern im Dialog mit allen Beteiligten Schritt für Schritt die Rahmenbedingungen hin zu mehr Nachhaltigkeit vom Stall bis zu Teller. Es geht darum, die Belange in den Bereichen Tierwohl, Umweltschutz, Baurecht, Ökonomie und gesellschaftliche Akzeptanz in eine ausgewogene Balance zu bringen“, erklärte die Ministerin. Entscheidend sei, dass das Engagement der Landwirte in Tier-, Umwelt- und Naturschutz von geeigneten Förderinstrumenten begleitet und vom Handel und den Verbrauchern auch honoriert wird. Dreh- und Angelpunkt seien faire Preise. Die Praxis des Preisdumpings bei Lebensmitteln müsse unterbunden werden.

Drei von vier wünschen sich mehr regionale Lebensmittel

Das Interesse, auf welche Art und Weise Lebensmittel erzeugt werden, ist in der Corona-Zeit weiter gestiegen. Regional erzeugte Lebensmittel sowie die artgerechte Haltung von Tieren werden zunehmend zum Kaufkriterium. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums wünschen sich drei von vier Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen mehr regionale Lebensmittel im Einzelhandel. Für rund 50 Prozent der Befragten ist der Konsum regionaler Lebensmittel wichtig, für 25 Prozent sogar sehr wichtig.

„Stadt.Land.Fluss.“ – Nordrhein-Westfalen präsentiert sich digital

Unter dem Motto „Stadt.Land.Fluss“ präsentiert sich Nordrhein-Westfalen auch in diesem Jahr wieder auf der Internationalen Grünen Woche – aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr digital.

Für ein umfassendes Erlebnis des nordrhein-westfälischen Angebots wurde der Messe-Auftritt in eine Smartphone-App verlegt. Insgesamt präsentieren 90 Unternehmen und teilnehmende Institutionen ihr Angebot; auch ist via App eine direkte Kontaktaufnahme möglich.

Der Präsident des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Dr. Thomas Delschen: „Mit dem neuen digitalen Angebot präsentieren wir die Vielfalt der nordrhein-westfälischen Land- und Ernährungswirtschaft und informieren ganzjährig über die Aktivitäten des Netzwerkes zur Regionalvermarktung. In der App präsentieren sich die Unternehmen und zeigen, dass sie auch in diesen Zeiten jederzeit erreichbar sind. Im Jahr 2022, wenn die Internationale Grüne Woche wieder mit Publikumsverkehr stattfinden wird, dient sie als Wegweiser während des Messebesuches.“

Auf einer interaktiven Karte können die Standpositionen des bisherigen Messeauftritts in der nordrhein-westfälischen Länderhalle auf der Internationalen Grünen Woche abgerufen werden; mit der Verknüpfung zu einer Fotogalerie werden die Erlebnisse und die Präsentationen aus den vergangenen Messeauftritten vermittelt. Die Bildergalerie wurde ergänzt mit neuen Videos einzelner Initiativen, unter anderem mit Informationen zur Arbeit in Pandemiezeiten.

Die App kann über die Stores von Apple und Android (Stichwort NRW Halle) und über folgende Links heruntergeladen werden:

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