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Interviewreihe der DLG Eifel mit Malte Duisberg Geschäftsführer der Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim Gemünd, EvA

Schleiden/Gemünd, 25.01.2021 – Malte Duisberg, Geschäftsführer der Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim Gemünd (EvA), spricht im Interview über die Vorzüge der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel.

Warum ist für Sie solidarisches Handeln hier bei uns in der Eifel konkret so wichtig?

In der Eifel sind wir in unseren jeweils spezifischen Arbeitsfeldern manches Mal auf uns alleine gestellt sind. Da ist es wichtig, dass man über seinen Tellerrand hinausschaut. Man kann dann nämlich feststellen, dass andere Unternehmen, die vielleicht aus anderen Branchen kommen, dennoch ganz ähnliche Probleme und Fragestellungen haben. Das ermöglicht gemeinsame Lösungsansätze, von denen alle profitieren – auch kostentechnisch.

Dazu gehört natürlich die Bereitschaft, sich daran zu beteiligen und solidarisch mit anderen zu sein, auch wenn ich im ersten Schritt vielleicht nicht selbst davon profitiere. Gerade in der Corona-Pandemie zeigt sich aber, wie die Menschen in der Eifel in besonderem Maße füreinander einstehen und sich helfen. Das ist real existierende Solidarität! Darauf können die Mitglieder der DLG hervorragend aufbauen.

Inwiefern hat Ihnen und „EvA“ die Zusammenarbeit in der DLG Eifel schon geholfen?

Die Stiftung EvA als Anbieter im Bereich der Pflege und Betreuung ist mit ihren fast 250 Mitarbeitenden auch ein Unternehmen der Dienstleistungsbranche. Durch die Corona-Pandemie war das Thema „Homeoffice“ bei uns brandaktuell, worüber wir uns innerhalb der DLG Eifel mit anderen „Betroffenen“ austauschen konnten und uns auch umsetzbare Lösungen vorgestellt wurden. Ebenso in Fragen zur Personalgewinnung oder zum Digitalisierungsprozess. Überall lebt die DLG Eifel vom offenen Austausch.

Haben Ihre Mitarbeiter bereits von den hochwertigen Dienstleistungen der DLG Eifel Gebrauch gemacht?

Ja, und profitiert. Die Beratercafés sind ein echter Gewinn! In überschaubarer Runde steht neben dem Informationsaustausch auch die konkrete Erarbeitung von Sachthemen im Mittelpunkt. Und die Teilnehmenden lernen sich dabei besser kennen, können also ihre Netzwerke ausbauen. Einige Mitarbeitende haben auch schon an Workshops teilgenommen, z.B. zum wichtigen Thema Resilienz. Hier ist die Zusammenarbeit der DLG mit dem Eichenberg Institut aus Koblenz ein absoluter Qualitätsfaktor. Den Mitarbeitenden des Instituts gelingt es, komplexe Fragestellungen für alle Mitglieder der DLG greifbar und umsetzbar zu machen.

Es geht der DLG Eifel auch um die Erhöhung der Attraktivität und der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in der Region Eifel. Warum und wie hilft sie?

Bei vielen Unternehmen ist die „versteckte Attraktivität“ das Problem. Es sind oft Firmen, die seit langen Jahren am Markt sind, aber denen es nicht gelingt, ihre Besonderheiten an den Mann und die Frau zu bringen: sichere Arbeitsplätze, faire Bezahlung, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten, Teamarbeit auf Augenhöhe oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die DLG kann durch ihre Beratung diese Vorzüge herausarbeiten und eine Plattform bieten, auf der diese wichtigen Aspekte vorgestellt und vermarktet werden. Die Erkenntnisse daraus müssen dann aber auch die Verantwortlichen in diesen Firmen umsetzen, damit sie nicht nur schöne Werbung bleiben. So kann die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden.

Unabhängig davon bleibt eine wichtige Aufgabe in der Region, bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen zu schaffen, die wir für unsere Arbeit dringend benötigen und die sich hier ansiedeln wollen. Hier können die Mitglieder der DLG gemeinsam Signale in Richtung Kommunen und Wohnungswirtschaft senden, denn Wohnen und Arbeiten sind gerade für die junge Generation untrennbare Argumente für oder gegen einen Arbeitsplatz.

Was wünschen Sie sich?

Meine Hoffnung ist, dass noch viele weitere Firmen sich von der Idee eines gemeinsamen Vorgehens und Profitierens anstecken lassen und aktiv mit ihren Erfahrungen aber auch Fragestellungen einbringen. Einfach: mitmachen, mitmachen, mitmachen!

Mit Malte Duisberg sprach Kirsten Röder

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Zutritt zur Kreisverwaltung Ahrweiler ab sofort nur noch mit medizinischen Masken

Ahrweiler, 25.01.2021 – Im Zuge des weiterhin hohen Infektionsgeschehens ist es besonders wichtig, Kontakte noch stärker zu reduzieren. Dazu gehört auch, nicht notwendige Behördengänge zu vermeiden und stattdessen Online-Angebote zu nutzen.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler appelliert erneut eindringlich an die Bevölkerung, sich konsequent an die Schutzregeln gegen Corona zu halten und Kontakte weitestgehend zu reduzieren. „Die Kreisverwaltung hat ihre digitalen Angebote im vergangenen Jahr noch einmal umfangreich ausgebaut, so dass den Bürgerinnen und Bürgern eine Vielzahl von Serviceleistungen online zur Verfügung steht. Nutzen Sie dies – Sie schützen damit nicht nur sich selbst, sondern auch Ihre Mitmenschen und unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Pföhler.

Wer dennoch in dringenden Fällen die Kreisverwaltung persönlich aufsuchen muss, für den gelten folgende Regelungen:

  1. Zutritt zur Kreisverwaltung nur mit einem Termin;
  2. Ab sofort Zutritt nur noch mit medizinischem Mund-Nasen-Schutz (OP- oder FFP2-Maske); Herkömmliche Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff sind nicht ausreichend;
  3. Bitte ohne Begleitung kommen, damit möglichst wenig Bürgerinnen und Bürger gleichzeitig anwesend sind.

Viele Angelegenheiten können bereits online unter www.kreis-ahrweiler.de erledigt werden, eine persönliche Vorsprache ist nicht nötig. Die KFZ-Zulassung und die Führerscheinstelle bieten eine Online-Terminvergabe sowie weitere Leistungen digital an, wie beispielsweise alle Standardzulassungsvorgänge oder die Reservierung des Wunschkennzeichens (dazu „I-KFZ online“ anklicken).

Insbesondere Abmeldungen können unkompliziert digital selbst erledigt werden.

Bei sämtlichen Fahrzeugen, die ab dem 1. Januar 2015 neu beziehungsweise wieder zugelassen wurden, findet sich unter der Stempelplakette auf dem Kennzeichen ein verdeckter Sicherheitscode, der beim Entfernen der Plakette zum Vorschein kommt. Darüber hinaus ist auch auf dem Fahrzeugschein ein solcher Code vermerkt. Beide Codes müssen online eingegeben werden. Die anfallende Gebühr kann ebenfalls online bezahlt werden. Danach kann man sich direkt eine Bestätigung über die erfolgte Abmeldung downloaden.

Neben diesen Online-Services besteht weiter die Möglichkeit, Formulare der einzelnen Abteilungen der Kreisverwaltung über die Internetseite herunterzuladen (Bürgerservice – Formularübersicht). Zudem gibt es auf der Website unter dem Namen der Abteilungen detaillierte Übersichten über die benötigten Unterlagen und die Preise der vorzunehmenden Sachbearbeitung. Anträge können per E-Mail oder Post eingereicht werden und müssen nicht persönlich abgegeben werden. Der Briefkasten der Kreisverwaltung befindet sich direkt am Haus.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb bietet auf seiner eigenen Website www.awb-ahrweiler.de die Möglichkeit zur Online-Anmeldung von Sperrabfällen, alle Informationen zu Abfuhrterminen, Gebühren und alle Abfallratgeber zum Download an.

Über den Link https://termine-reservieren.de/termine/ahrweiler können die Bürgerinnen und Bürger bequem und rund um die Uhr online Termine zu ihrem Anliegen bei der KFZ-Zulassung Ahrweiler und den Außenstellen in Adenau, Niederzissen und Sinzig oder der Führerscheinstelle verbindlich reservieren.
Für alle Bereiche und Abteilungen außerhalb der KFZ-Zulassung und der Führerscheinstelle sind Termine unmittelbar mit dem zuständigen Sachbearbeiter oder per Mail unter info@kreis-ahrweiler.de zu vereinbaren. Die E-Mail-Adressen sind unter www.kreis-ahrweiler.de zu finden.

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Digitale Live-Touren durch „Bon Voyage! Reisen in der Kunst der Gegenwart“

Aachen, 25.01.2021 – Das Ludwig Forum für Internationale Kunst bietet während der Schließung des Museums an mehreren Terminen pro Woche virtuelle Rundgänge durch die Ausstellung „Bon Voyage! Reisen in der Kunst der Gegenwart“ an.

Reisen – ein Thema, das momentan mit besonderer Sehnsucht verbunden ist. Die Ausstellung Bon Voyage! zeigt, warum das Reisen für zahlreiche Künstler*innen inspirierend ist. Jenseits touristischer Pfade suchen Künstler*innen die persönliche Herausforderung, zeigen uns politische Grenzerfahrungen oder animieren zu fiktiven Reisen im Kopf.

In einer Zoom-Konferenz führen Kuratorinnen und Kuratoren des Ludwig Forum Aachen und Vermittler*innen des Museumsdienstes live durch die Ausstellung. Die fünf Ausstellungskapitel werden vorgestellt und ausgewählte Werke besprochen. Eine Vielzahl von Raumansichten ergänzen den digitalen Rundgang. Die Teilnehmenden können miteinander in den Dialog treten und Fragen stellen oder einfach nur zuschauen und zuhören. Die Teilnahme ist kostenlos.
Termine und Anmeldung

Die digitalen Live-Führungen im Februar dauern 60-75 Minuten und werden an folgenden Terminen angeboten:

Di 02.02., 18 Uhr
Mi 03.02., 15 Uhr
Fr 05.02., 11 Uhr
Di 09.02., 18 Uhr
Mi 10.02., 15 Uhr
Fr 12.02., 11 Uhr
Di 16.02., 18 Uhr
Mi 17.02., 15 Uhr
Fr 19.02., 11 Uhr
Di 23.02., 18 Uhr
Mi 24.02., 15 Uhr
Fr 26.02., 11 Uhr

Die Voraussetzungen zur Teilnahme an der ZOOM-Konferenz sind ein internetfähiges Endgerät (Computer, Tablet, Smartphone), ein Breitband-Internetanschluss, dazu kompatible Browser wie Google Chrome, Microsoft Edge oder Firefox oder ein entsprechender ZOOM-Client und ein E-Mail Account.

Die Teilnehmenden erhalten einen Einwahl-Link per E-Mail für die Konferenz und wählen sich kurz vor Führungsbeginn mit dem Link in die Führung ein.

Information und Anmeldung:
Museumsdienst Aachen, Tel.: +40 241 432-4998 oder an museumsdienst@mail.aachen.de

„Bon Voyage! Reisen in der Kunst der Gegenwart“ ist der 2. Teil der Ausstellungs-Trilogie „Dürer – Karl V. – Aachen“. Mehr dazu: www.duerer2020.de

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Digitale Unterstützung bei der Behandlung von COVID-19 Patienten in NRW

Region/Düsseldorf, 25.01.2021 – Das Land fördert die Anschaffung von Televisitenwagen in Krankenhäusern mit bis zu drei Millionen Euro. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Das Land führt die Vorstufe des Virtuellen Krankenhauses fort und fördert die Anschaffung von Televisitenwagen in Krankenhäusern mit bis zu drei Millionen Euro. Ziel ist, dass sich die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen schnellstmöglich technisch so ausstatten können, dass sie bei der Behandlung von an COVID-19 erkrankten Patienten auch Televisiten und Telekonsile durchführen und so aus der Ferne auf die Expertise des Virtuellen Krankenhauses Nordrhein-Westfalen zugreifen können.

Bei der Visite am Krankenbett kann der Arzt dann mittels Videokonferenztechnik und weiterer technischer Komponenten Kontakt zu Fachärzten aufnehmen, die über besondere hochschulmedizinische Fachkenntnisse verfügen, um eine digitale Konsultation durchzuführen.

„Die Telemedizin kann die medizinische Versorgung unterstützen und verbessern. Das zeigt sich insbesondere in der Pandemie sehr deutlich. Unsere neue Förderung unterstützt Kliniken dabei, sich fit für die Telemedizin zu machen. Die Landesregierung leistet damit einmal mehr einen Beitrag dazu, eine hochklassige medizinische Versorgung landesweit – also auch außerhalb der Ballungsräume – sicherzustellen”, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Um die intensivmedizinischen Kapazitäten aller Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen optimal zu nutzen und die Behandlung von an COVID-19 erkrankten Patienten sicher zu stellen, wurde im April letzten Jahres die Vorstufe des Virtuellen Krankenhauses mit dem Fokus auf die Intensivmedizin und die Infektiologie in Betrieb genommen. Durch Telekonsile und Televisiten wird hochschulmedizinische Fachexpertise zur Behandlung von schwer an COVID-19 erkrankten Patienten landesweit zur Verfügung gestellt. Patientengefährdende Transporte zwischen Krankenhäusern werden auf diese Weise verringert und die vor Ort vorhandenen Ressourcen können bestmöglich genutzt werden.

Krankenhäuser können unter virtuelles-krankenhaus.nrw/home Termine für Telekonsile und elektronische Visiten vereinbaren.

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Die evm ermöglicht Städten und Gemeinden den Einstieg in die Welt der klugen Dinge – Jetzt bewerben

Region/Koblenz, 25.01.2021 – Parkplätze die melden, ob sie frei sind oder nicht oder Räume, die selbst ihr Klima und die Luftqualität überwachen. Mit Hilfe moderne LoRaWAN-Funktechnik und speziellen Sensoren lassen sich solche und viele weitere Details sichtbar machen und messen. Gemeinsam mit kommunalen Partnern entwickelt die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) intelligente Lösungen, um die Technik für mehr Lebensqualität vor Ort einzusetzen. Jetzt ist die evm-Gruppe auf der Suche nach drei Partnerkommunen, mit denen sie weitere Erfahrungen im Echtbetrieb sammeln kann.

Mit intelligenter Technik zur smarten City

Die Entwicklung von smarten Anwendungen in Städten und Kommunen steht noch am Anfang, eröffnet Pionieren aber vor allem eins: Freiraum für Kreativität. „Die LoRaWAN-Technik ermöglicht Kommunen den Start zu einer Smart City (z.dt. intelligente Stadt). Bisher können wir noch nicht sagen, wo die Technik in Zukunft überall zum Einsatz kommen wird. Die Kommunen liefern viele Ideen für Anwendungsfälle und wir entwickeln die technischen Lösungen“, erklärt Claudia Probst, Leiterin der kommunalen Betreuung Städte und Gemeinden bei der evm . Dabei bauen alle smarten Projekte auf einer ähnlichen Technik auf: Spezielle Sensoren sammeln in der Kommune Daten, diese werden per sogenannter LoRaWAN-Funktechnik an eine Basisstation übermittelt. LoRaWAN steht für „Long Range Wide Area Network“. Frei übersetzt handelt es sich um ein Netzwerk, in dem Daten über hohe Reichweiten von bis zu 15 Kilometern mit geringer Größe übertragen werden können. Unterschiedliche Sensoren können jetzt die Daten von Pegelständen, Parkraumsensoren oder über Besucherzahlen aus der Fläche einsammeln und übermitteln. „Besonders interessiert zeigen sich unsere Partner an Lösungen zur Parkraumüberwachung. So kann beispielsweise die Belegung einzelner Parkplätze überprüft werden. Es besteht auch die Möglichkeit zu kontrollieren, ob Autos an Stellen stehen, wo sie nicht stehen sollten, wie zum Beispiel vor Feuerwehrzufahrten“, berichtet Claudia Probst. Gerade durch die Corona-Pandemie gewinnen auch die Sensoren zur Überprüfung der Luftraumqualität an Bedeutung. „Diese und ähnliche Messungen gibt bereits als Insellösungen. Durch LoRaWAN können unterschiedliche Anwendungen jedoch mit einem Übertragungsweg abbilden werden“, resümiert Claudia Probst. Kommunen, die mit einer Basisstation den Sprung in die Welt der schlauen Dinge wagen, können zusätzliche Anwendungen schrittweise erweitern.

Unterstützung für Pioniere – jetzt bewerben

Interessierte Kommunen können ihre Projektbeschreibung noch bis zum 15. Februar einreichen. Die Projekte, die am meisten überzeugen, erhalten die technische Ausstattung für einen von fünf Anwendungsfällen, den sie frei wählen können. Die anfallenden Kosten übernimmt die evm-Gruppe. Weitere Informationen dazu erhalten Interessierte unter www.smartmacher.evm.de/smartepioniere.

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Kupferstadt Stolberg bietet „Telefonketten gegen Einsamkeit“

Stolberg, 25.01.2021 – In der aktuellen Zeit fällt es besonders schwer, soziale Kontakte zu aufrecht zu erhalten. Ein zwangloses Treffen auf einen Kaffee, der Sportkurs und selbst der regelmäßige kurze Plausch im Treppenhaus finden derzeit kaum statt.

Um der drohenden Einsamkeit etwas entgegenzusetzen, hat die Koordinierungstelle „Rund ums Alter“ der Kupferstadt Stolberg die Aktion „Telefonketten gegen Einsamkeit“ gestartet. Telefonieren ist eine wunderbare Möglichkeit in Kontakt zu kommen, ohne sich gegenseitig zu gefährden.

Zu einer Telefonkette gehören bis zu 6 Personen, die sich vorher nicht kennen müssen und die sich einmal täglich zur selben Zeit „im Kreis herum“ anrufen. So führen alle Teilnehmenden täglich mindestens zwei Telefonate.

Pünktlich zu Weihnachten ist die erste Telefonkette in Stolberg mit 4 Damen und einer „Kapitänin“ gestartet. Die „Kapitänin“ oder der „Kapitän“ übernimmt die Initiative und startet jeden Tag die Anrufe. Die „Kapitänin“ der ersten Kette hat sich ohne Zögern auf das Projekt eingelassen und berichtet:

„Das Projekt klang einfach und unaufwändig und das ist es auch tatsächlich. Der Aufwand für mich als Kapitänin ist gering. Vor dem Start telefonierte ich einmal mit allen Teilnehmenden, um mich vorzustellen, den Ablauf zu erklären und zu erfragen, um wieviel Uhr die Telefonkette täglich gestartet werden sollte. Wir einigten uns auf 16.00 Uhr. Direkt am nächsten Tag konnte es losgehen. Beim ersten Durchgang vergewisserte ich mich, ob die Kette erfolgreich „durchgelaufen“ war. Seitdem klappt alles wie am Schnürchen. Am ersten Weihnachtstag fuhr ich kurz bei allen Teilnehmerinnen vorbei und stellte mich – mit einem Abstand von 3-4 Metern zur Haustür dann auch mal ohne Maske persönlich vor. Das war ein Erlebnis, das mir sehr zu Herzen ging. Die Damen freuten sich alle sehr. Zum Jahreswechsel haben wir die Reihenfolge mal variiert. Bisher scheint der regelmäßige kurze Plausch allen gut zu tun. Für die Zeit nach dem Lockdown ist aber auch schon ein gemeinsamer Cafébesuch geplant.“

Neue Interessenten sind herzlich willkommen!
Bitte melden Sie sich in der Koordinationsstelle „Rund ums Alter“ der Kupferstadt Stolberg bei Frau Astrid Paschke Tel.: 02402/13-238 oder astrid.paschke@stolberg.de

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Wirtschaft

„Aufbruch und Erneuerung“ – Forderungen der rheinland-pfälzischen Handwerkskammern zur Landtagswahl 2021

Region/Trier/Koblenz, 25.01.2021 – Landes-Handwerk stellt Programm für „Aufbruch und Erneuerung“ vor. Am 14. März 2021 findet die Wahl zum rheinland-pfälzischen Landtag statt. Die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz hat deshalb Forderungen mit den wichtigsten landespolitischen Anliegen des Handwerks an die rheinland-pfälzische Landespolitik zusammengestellt.

Nicht nur in der anhaltenden Corona-Krise, besonders danach ist für rheinland-pfälzische Handwerksbetriebe eine wirtschaftsfreundliche Politik mehr denn je Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches unternehmerisches Handeln. Dabei verdient das Handwerk eine besondere Wertschätzung. Denn mit 52.000 Handwerksbetrieben im Land, knapp 266.000 Beschäftigten, darunter über 20.000 Auszubildenden und gut 31 Milliarden Euro Umsatz, bilden die kleinen und mittelständischen Betriebe des Handwerks eine tragende Säule der rheinland-pfälzischen Wirtschaft.

„Selbst mit Corona hat sich das Handwerk als stabile Wirtschaftsmacht bewährt. Auch die besonders betroffenen Branchen nutzen die Chance, sich in der Krise neu aufzustellen. Dieser Impuls der Transformation braucht aber auch politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, das Handwerk in seiner Entwicklung fördern“, kommentiert Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer Koblenz und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz.

Um sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, setzen Handwerksbetriebe, neben der notwendigen Entlastung von bürokratischen Anforderungen, auf eine aktive Wirtschafts- und Bildungspolitik, welche die Chancen der beruflichen Bildung tatsächlich greifbar macht und die Digitalisierung auf allen betrieblichen Ebenen unterstützt.

Die Kernforderungen aus den Themenfeldern Aus- und Weiterbildung, lebenslanges Lernen sowie Digitalisierung und Innovation stehen dabei auf der Agenda der Handwerkskammern ganz oben. „Besonders in der Ausbildung muss es schnellstmöglich eine Kehrtwende geben, damit mehr junge Menschen den Weg ins Handwerk finden und die Betriebe ihre Zukunft sichern können“, so Dirk Fischer, Präsident der Handwerkskammer der Pfalz.

Die digitale Transformation und Wettbewerbsfähigkeit rheinland-pfälzischer Handwerksbetriebe hängt entscheidend davon ab, wie sie Innovationen aus eigener Kraft generieren können und dabei Unterstützung beim notwendigen handwerksgerechten Technologietransfer erhalten.

Eine ebenso unverzichtbare Kernforderung für ein erfolgreiches Arbeiten des Handwerks ist der weitere Ausbau einer leistungsfähigen und modernen Infrastruktur im eher ländlich geprägten Rheinland-Pfalz. Auch bei der bestmöglichen Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf das Berufsleben besteht Handlungsbedarf. „Egal ob analoger oder digitaler Unterricht: Die Berufsorientierung braucht ihren festen Platz im Stundenplan der Schülerinnen und Schüler und das auch fest verankert im Schulgesetz.

Auch Schülerinnen und Schüler am Gymnasium müssen sich in Form von Praktika orientieren können“, fordert Hans-Jörg Friese, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen. Neben einer modernen Ausstattung der Berufsschulen und der handwerklichen Ausbildungsstätten fordert Rudi Müller, Präsident der Handwerkskammer Trier, auch eine finanzielle Entlastung der Auszubildenden und Ausbildungsbetriebe. Die Forderung eines vergünstigten Azubitickets für den ÖPNV in ganz Rheinland-Pfalz sei ein ebenso wichtiges Signal wie eine noch stärkere finanzielle Unterstützung von der neuen Landesregierung, um das lebenslange Lernen im Handwerk zu etablieren. „Die duale Ausbildung ist unser schärfstes Schwert im Kampf gegen den Fachkräftemangel im Handwerk“, betont Präsident Müller.

Eine klare und über einzelne Reformschritte hinausgehende Perspektive fordert Rudi Müller auch beim Klima- und Umweltschutz. Der ökologische Wandel darf nicht nur steigende betriebliche Energieeffizienzmaßnahmen zur Folge haben, sondern muss dem Handwerk auch die wirtschaftlichen Chancen einer beschleunigten Umsetzung der Energiewende eröffnen.

Die Forderungen zur Landtagswahl sind als E-Paper auf der Internetseite der Handwerkskammern unter www.handwerk-rlp.de abrufbar.

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Jülicher Rathaus ab heute, 25.Januar für Publikumsverkehr geschlossen

Jülich, 25.01.2021 – Bürgermeister Fuchs setzt die Maßnahmen zur Kontaktreduzierung auch im eigenen Haus konsequent um. Die Bundeskanzlerin hat gemeinsam mit den Ländern dazu aufgerufen, die Maßnahmen zur Kontaktreduzierung nochmals deutlich zu verschärfen. Damit sollen die Infektionszahlen in Deutschland schnell weiter gesenkt und somit auch die Risiken, die durch die neuen Mutationen hinzutreten können, verringert werden.

Ziel ist es, die 7-Tagesinzidenz auf unter 50 zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Mithilfe aller sowie eine strikte Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen notwendig. Dies betrifft auch den Dienstbetrieb der Stadtverwaltung.

Um die Kontakte am Arbeitsplatz zu reduzieren, wird die gesamte Stadtverwaltung ab Montag, 25.01.2021, für den Publikumsverkehr geschlossen. Dies gilt zunächst bis zum 14.02.2021.

Wo es möglich ist, sollen Aufgaben online, telefonisch, postalisch oder per Mail erledigt werden. Soweit es sich nicht um unabdingbare Anliegen der Daseinsfürsorge oder der Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung handelt, werden auch bereits vereinbarte Termine abgesagt bzw. verschoben. Die hiervon betroffenen Personen werden entsprechend kontaktiert.

Beispiele für unaufschiebbare Angelegenheiten sind

  • die Beurkundung von Sterbefällen,
  • die Planung und Durchführung von Bestattungen oder
  • die Gewährung von Sozialleistungen.

Auch bereits terminierte und unaufschiebbare Trauungen finden statt, jedoch ausschließlich mit dem Brautpaar.

Für unabdingbare persönliche Treffen im Rathaus gilt die Pflicht eine medizinische Maske (OP-Maske oder FFP 2) zu tragen.

Soweit das Aufgabengebiet es zulässt, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Jülich verstärkt im Homeoffice arbeiten. Die Erreichbarkeit der Ämter bleibt insbesondere während der regulären Servicezeiten (Montag – Mittwoch: 8:00 – 15:30 Uhr; Donnerstag: 8:00 – 18:00 Uhr; Freitag: 8:00 – 12:00 Uhr) sichergestellt. E-Mails werden wie gewohnt bearbeitet, Telefonate werden, soweit möglich, zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Homeoffice weitergeleitet. Die Verwaltung bittet um Verständnis, dass es aus technischen Gründen zu Verzögerungen kommen kann.

„Nach dem Aufruf der Bundeskanzlerin, die Anstrengungen nochmals zu verstärken, sehe ich die Verwaltung in der Pflicht Kontakte mit Publikum zu reduzieren und verstärkt ins Homeoffice zu gehen, auch wenn dies Abläufe teilweise erschwert. Seien Sie versichert,“ so Bürgermeister Axel Fuchs, „dass wir trotz geschlossener Rathaustüren und technischer Umwege ins Homeoffice bei der Arbeit sind. Wir bleiben für die Bürgerinnen und Bürger so gut wie möglich erreichbar, auch wenn es an der ein oder anderen Stelle einmal haken sollte und bitten um Verständnis.“

Wann wieder Termine für persönliche Vorsprachen im Rathaus angeboten werden, hängt von der Entwicklung der Fallzahlen und den politischen Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene ab. Schon jetzt ist abzusehen, dass es dann zu längeren Wartezeiten kommen wird, da Rückstände aufzuarbeiten sein werden. Die Stadtverwaltung Jülich bittet auch dafür bereits heute um Verständnis.

Die Stadt Jülich bleibt erreichbar

per E-Mail: info@juelich.de

per Telefon: 0 24 61 / 63 – 0

oder direkt über die bekannten E-Mail-Adressen oder Durchwahlnummern der Fachbereiche.

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Fortschritt

Der „VulkaMaar-Pfad“ in der Eifel gehört zu den 10 Nominierten in der Kategorie „Mehrtagestouren“

Daun, 25.01.2021 – Mit gleich fünf Wanderwegen geht Rheinland-Pfalz 2021 in das Rennen um den Titel „Deutschlands Schönste Wanderwege“ der Fachzeitschrift „Wandermagazin“. Der „Lahnwanderweg“ und der „VulkaMaar-Pfad“ in der Eifel gehören zu den 10 Nominierten in der Kategorie „Mehrtagestouren“, die „Loreley Extratour“ am Romantischen Rhein, die „Vitaltour Geheimnisvoller Lemberg“ an der Nahe und der „Felsenweg 6 – Teufelsschlucht“ in der Eifel sind in der Kategorie „Tagestouren“ nominiert.

Nun sind Outdoor-Fans aufgefordert, ihre Stimme abzugeben: Die Publikumswahl des vom „Wandermagazin“ initiierten Wettbewerbs läuft seit dem 4. Januar und noch bis zum 30. Juni online sowie per Postkarte. Die jeweils drei Bestplatzierten der beiden Kategorien dürfen dann mit dem Titel „Deutschlands Schönster Wanderweg 2021“ werben.

Bereits im Vorjahr konnte Rheinland-Pfalz mit seinen Prädikatswegen im Wettbewerb punkten: In der Kategorie „Tagestouren“ belegte die 11 Kilometer lange „Traumschleife Heimat“ im Hunsrück den zweiten und der „Manderscheider Burgenstieg“ in der Eifel den 3. Platz. Auch die Plätze 4, 5 und 6 in dieser Kategorie gingen mit dem Teufelspfad, dem Hauensteiner Schusterpfad und dem Höhlen- und Schluchtensteig Kell nach Rheinland-Pfalz.

Die aktuelle Abstimmung erfolgt online unter wandermagazin.de/wahlstudio. Im Tourenplaner Rheinland-Pfalz gibt es alle Infos zu den fünf diesjährig nominierten Wanderwegen aus Rheinland-Pfalz sowie zu allen rheinland-pfälzischen Gewinnern der vergangenen Jahre. ( RPT)

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Interkommunale Energieberatung der Gemeinde Wachtberg

Wachtberg/Region, 25.01.2021 – Da persönliche Energieberatungsgespräche aufgrund der Corona-Pandemie aktuell nicht möglich sind, finden diese telefonisch statt… das nächste Mal am Donnerstag, 28. Januar 2021. In der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.45 Uhr beantwortet Dipl.-Ing. Waltraud Clever von der Verbraucherzentrale NRW wieder kompetent und anbieterneutral Fragen zu sämtlichen Energiethemen. Die Beratung steht allen Bürgerinnen und Bürgern aus Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg offen, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Ansprechpartner ist der interkommunale Klimaschutzmanager Tobias Gethke (Telefon: 02222/945-285, E-Mail: tobias.gethke@stadt-bornheim.de.) Die individuelle Beratung dauert 45 Minuten und ist dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kostenfrei.

Beratungen zum Energieausweis vorgeschrieben. Neues Gebäudeenergiegesetz (GEG) bringt Änderungen.

Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG), das seit 1. November 2020 gilt, tritt unter anderem der Energieausweis für Wohngebäude stärker ins Rampenlicht. Die inhaltliche Beschäftigung mit dem Dokument, das den Energiebedarf einer Immobilie beschreibt, wird in einigen Situationen vorgeschrieben. „Wer ein Ein- oder Zweifamilienhaus kauft oder umfassend saniert, muss sich zum Energieausweis beraten lassen“, erklärt Energieberaterin Dipl.-Ing. Waltraud Clever von der Verbraucherzentrale NRW. Einzige Bedingung: Die Beratung ist nur vorgeschrieben, wenn sie kostenlos erhältlich ist. Die sechs Städte und Gemeinden der Klimaregion Rhein-Voreifel bieten in Kooperation mit der Verbraucherzentrale regelmäßig entsprechende Beratungsmöglichkeiten an.

Eine weitere Neuerung des GEG sind Lockerungen der Anforderungen an den Wärmeschutz im Neubau. „Wer ein Eigenheim baut, sollte sich aber davor hüten, nur nach den neuen Mindeststandards zu planen“, betont Energieberaterin Clever. „Die Kosten, die man durch die geringeren Anforderungen bei der Materialrechnung sparen kann, zahlt man über die Jahre mit der Heizungsabrechnung locker wieder drauf.“ Vorausschauender sei das Bauen mit höheren energetischen Standards, für das dann auch Fördermittel fließen könnten.

Informationen zu weiteren Neuerungen des GEG, die teils mehr Flexibilität für die Energiekonzepte und das Zusammenspiel von Heiztechnik und Stromerzeugung eröffnen, sowie zu allen anderen Themen des privaten Energieverbrauchs beantwortet Dipl.-Ing. Waltraud Clever am Donnerstag, 28. Januar 2021. (mm)