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Kreissparkasse Mayen unterstützt Förderkreis Synagoge Saffig e.V.

Saffig/Mayen – Der Förderkreis Saffiger Synagoge e.V. konnte kürzlich eine Spende der Kreissparkasse (KSK) Mayen über 5000 Euro entgegen nehmen. Der Förderkreis, der sich seit knapp 40 Jahren für den Erhalt des Gotteshauses in Saffig einsetzt, traf sich hierzu kürzlich im Vorfeld des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus mit weiteren Unterstützern des Sanierungsvorhabens zur symbolischen Scheckübergabe, die auf Empfehlung von Landrat Dr. Alexander Saftig zustande kam. KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch nahm die Gelegenheit gerne wahr, persönlich den symbolischen Spendenscheck an den Vorsitzenden des Förderkreises Martin Roggatz im Beisein der weiteren Unterstützer des Bauvorhabens, der Verbandgemeinde Pellenz und der Ortsgemeinde Saffig zu überreichen. Esch lobte den unermüdlichen Einsatz des Fördervereins zum Erhalt des Gotteshauses als Mahnmal und Begegnungsstätte.

Martin Roggatz bedankte sich im Namen des Förderkreises für das Engagement der KSK sowie den weiteren Unterstützern des Sanierungsprojektes, der Verbandgemeinde und der Ortsgemeinde Saffig.

Roggatz freut sich, dass die Sanierungsarbeiten noch in diesem Jahr beginnen können, wozu auch Fördermittel des Bundes sowie des Landes Rheinland-Pfalz beitragen. Im Wesentlichen geht es darum, Feuchtigkeitsschäden zu beheben. Konkret werden die Fundamente frei gelegt, um eine Horizontalsperre einzulegen. Zudem wird der Putz ausgebessert und ggf. erneuert.

Das 1844 aus Baumaterialien der Region erbaute Gotteshaus zählt zu den beeindruckendsten Landessynagogen des 19. Jahrhunderts. Zu der Zeit Errichtung waren 10 Prozent der Saffiger Bürger jüdischen Glaubens und damals selbstverständlicher Bestandteil der Dorfgemeinschaft.

In der Reichsprogromnacht im Jahr 1938 wurde das Gebäude stark verwüstet und das Inventar verbrannt. Mutmaßlich aus Sorge um die umliegenden Gebäude kam es seinerzeit es nicht zu einem Brand des Gebäudes, wodurch die Bausubstanz unversehrt blieb. Mit der Deportation der letzten im Dorf verbliebenen jüdischen Mitglieder der Gemeinde in die nationalsozialistischen Vernichtungslager endete 1942 die rund 350-jährige Gesichte der jüdische Gemeinde in Saffig.

Bis in die 1980er Jahre wurde das Gebäude – seinerzeit im Eigentum der Ortsgemeinde – als Geräteschuppen genutzt und drohte zu verfallen. Saffiger Bürger setzten sich für den Erhalt des Bauwerks ein, welches 1984 dann unter Denkmalschutz gestellt wurde. Im Folgejahr gründete sich der Förderkreis Saffiger Synagoge e.V., der das Gebäude von der Ortsgemeinde erwarb und das Gotteshaus restaurieren ließ. Seit Anfang der 1990er Jahre ist es wieder öffentlich zugänglich und diente ab Anfang der 2006 der jüdischen Gemeinde Neuwied Mittelrhein, welche die Synagoge für Gottesdienste einrichtete, mehrere Jahre als Bethaus.

Das Gebäude selbst sowie eine Gedenktafel erinnern heute an die jüdische Geschichte in Saffig und an die 1942 deportierten und ermordeten jüdischen Menschen. Bisweilen wird das Gotteshaus auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Im Rahmen von fachkundigen Führungen ist die Synagoge auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich.

Landrat Dr. Alexander Saftig, der selbst in Saffig aufgewachsen ist, betonte, dass das Gotteshaus heute auch als Brücke in die Vergangenheit zu betrachten ist und dass es als Mahnmal für die grausame Verfolgung jüdischer Mitbürger stehe. Er Lobte abschließend die Anstrengungen des Förderkreises zum Erhalt des Gebäudes und dankte allen Unterstützern für ihr Engagement.

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Kabarettistin Vera Deckers ist am Mittwoch 6. März in der Aula des GAT Mechernich zu Gast

Mechernich – „Wenn die Narzissten wieder blühen“ – „Die Narzissten haben die Macht übernommen. Verpackung ist wichtiger als Inhalt. Aufmerksamkeit ist die globale Währung. Existent ist nur noch, wer online ist – und der Lauteste gewinnt. Das ist einerseits schrecklich, andererseits zum Schreien komisch.“ Wohl einer der Gründe, wieso die Kabarettistin Vera Deckers sich dieses Thema zu Herzen genommen hat – in Form ihres Soloprogramms „Wenn die Narzissten wieder blühen“, das sie am Mittwoch, 6. März, um 20 Uhr in der Aula des Gymnasium Am Turmhof Mechernich zum Besten geben wird.

Sie führt aus: „Selbstverwirklichung ist das Gebot und jeder kann ein Star sein. Aber wenn jeder die erste Geige spielt, wie klingt dann das Orchester? Und wieso kann man Schreihälsen nicht einfach den Twitteraccount sperren? Solche Zeiten erzeugen Selbstzweifel: Kann Kabarett am Puls der Zeit sein, wenn man nicht mal ’ne Pulsuhr hat?“

„Doch noch nicht alles verloren?“

Den Wahnsinn der heutigen Zeit belegt die studierte Psychologin anhand von wissenschaftlichen Studien und findet auch Beruhigendes: „Gelegenheitstrinker leben länger als Leute, die gar keinen Alkohol trinken. Ist also doch noch nicht alles verloren?“

„Wie soll ich mich selbst verwirklichen, wenn ich als Freiberufler nicht mal eine Wohnung finde? Warum ist ein Vollbart nicht mehr Mathelehrern mit Cordhosen vorbehalten? Seit wann wird nicht mehr auf Begabung hin gefördert, sondern auf Verdacht? Und wieso werden im Flugzeug eigentlich keine Nüsschen mehr gereicht?“ Diese und weitere Fragen gilt es im kabarettistischen Rahmen zu klären.

Das Ganze ist Teil von „Kultur Am Turmhof“. Entsprechende Abo-Karten seien laut GAT Mechernich noch telefonisch unter (0 24 43) 40 31 im Sekretariat der Schule vorbestellbar.

 

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Digitalisierung – Kreisverwaltung Mayen-Koblenz legt Wert auf Mitarbeitermeinung

Region/Mayen-Koblenz – Neue Digitale Sprechstunde informiert über Prozesse und nutzt Ideen der Belegschaft – In der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz ist jüngst ein neues Format gestartet: eine monatliche digitale Sprechstunde für alle Mitarbeitenden. Hierbei handelt es sich um einen gemeinsamen Stand der Koordinierungsstelle Digitalisierung (KoDig), des Personalrates und der Stabsstelle „Smart Cities“, an dem sich alle Mitarbeitenden über die neuesten Digitalisierungsprojekte und -initiativen, innovative Arbeitswerkzeuge und digitale Trends innerhalb der Kreisverwaltung informieren und darüber diskutieren können. Jeden Monat widmet sich die Sprechstunde einem neuen Schwerpunktthema. Der Auftakt stand im Zeichen der Digitalisierung der Verwaltung sowie der „Mein MYK-App“. Landrat Dr. Alexander Saftig und der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong nutzten, neben zahlreichen Mitarbeitenden, ebenfalls die Gelegenheit, den Stand zu besuchen und sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren.

Dazu konnten aktuelle Fragen aus einzelnen Fachbereichen, die die Einführung der elektronischen Akte in der Kreisverwaltung, Leistungen des Online-Zugangsgesetzes oder auch andere Projekte der „Smarten Region MYK10“ betreffen, in aller Ruhe mit den Verantwortlichen besprochen werden. Obwohl in den öffentlichen Medien, im Intranet sowie in Besprechungen immer wieder digitale Themen behandelt werden, kommen nicht alle Mitarbeitenden im Arbeitsalltag damit in Berührung. Der direkte Austausch in Form einer Digitalen Sprechstunde bietet die Chance, mit Ideen aus der Mitarbeiterschaft neue Impulse zu setzen, andere Perspektiven einzubringen, durch konstruktive Rückmeldungen Prozesse zu optimieren und letztlich die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit in der Kreisverwaltung zu vertiefen. Die Idee zur Sprechstunde ist bei einem Besuch der Personalratssitzung durch die KoDig sowie der Stabsstelle „Smart Cities“ entstanden.

Die „Mein MYK-App“ wurde seit ihrer Veröffentlichung im Herbst 2023 nicht nur von Bürgern des Landkreises, sondern auch von zahlreichen Mitarbeitenden der Kreisverwaltung heruntergeladen. Im Laufe des Vormittags nutzten immer wieder Einzelpersonen und kleine Gruppen die Gelegenheit, ihre Meinung zum aktuellen Entwicklungsstand der App mit der Stabsstelle „Smart Cities“ zu teilen. Die vielen Vorschläge und Ideen zur Optimierung der App haben wichtige Impulse gesetzt, um diese noch nützlicher und attraktiver für alle Nutzenden zu gestalten.

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7,3 Millionen Euro für Erweiterungsbau am Berufskolleg Kaufmännische Schulen Kreis Düren

Düren – Das Berufskolleg Kaufmännische Schulen in Trägerschaft des Kreises Düren ist gewachsen. Landrat Wolfgang Spelthahn und Schulleiterin Christine Stein haben vor Ort den neuen Erweiterungsbau nun offiziell eröffnet. „Wir investieren in die Zukunft, in die Schülerinnen und Schüler, in die Region. Der Neubau symbolisiert dies.

Im Rahmen des Strukturwandels setzen wir auf den Rohstoff Bildung. Sie ist ein hohes Gut und hier steckt viel Potenzial auch für die Unternehmen, die sich auf gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen können. Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir diese Türen offiziell öffnen können“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn zur Begrüßung der rund 40 Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Politik, Schul- und Bauwesen am Freitag, den 23. Februar 2024. In dem neuen rund 15 Meter hohen Gebäude lernen derzeit neun Schulklassen des Wirtschaftsgymnasiums. Neun Klassenräume, zwei Beratungs- beziehungsweise Lehrräume sowie sechs sogenannte Differenzierungsräume verteilen sich auf drei Geschosse. Differenzierungsräume sind vielfältig nutzbare Räume für Besprechungen, Elterngespräche oder Unterricht.

„Bildung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Wir haben zukunftsorientierte, moderne Lehrräume, die ein sehr gutes Lernen in einer digitalen Welt ermöglichen und eine umfassende Bildung gewährleisten“, sagte Schulleiterin Christine Stein, die sich bei allen Beteiligten für die gute Unterstützung bedankte.

Da das Gebäude innerhalb eines Jahres in Modulbauweise errichtet wurde, konnte die Lärmbelastung für die rund 1700 Schülerinnen und Schüler vergleichsweise gering gehalten werden. Der Erweiterungsbau erfüllt den KfW 55 Standard, was bedeutet, dass nur 55 Prozent der Energie eines konventionellen Baus benötigt werden. Auf dem Dach wird zusätzlich eine Photovoltaik-Anlage errichtet. Geheizt wird über zwei Wärmepumpen und Fußbodenheizung.

„Schule ist mehr als Lehrraum, er ist Lebensraum. Das spiegelt sich im Neubau wider“, sagte die schulfachliche Dezernentin der Bezirksregierung Köln per Videobotschaft, bevor sich die Gäste bei einem Rundgang durch das neue Gebäude selbst ein Bild machen konnten. Große Glastrennwände erlauben eine helle und offene Lernlandschaft. Die Räume sind mit modernen, digitalen Tafeln ausgestattet. Alt und Neu werden durch eine Glasbrücke verbunden, die die Zusammengehörigkeit des Schulgebäudes versinnbildlicht. Auch die Außenfassade ist gestalterisch an das bestehende Gebäude angelehnt.

Die Projektkosten belaufen sich auf rund 7,3 Millionen Euro. Für den Bau gab es eine Förderung durch das Land NRW in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro. Die Projektsteuerung übernahm die Gesellschaft für Infrastrukturvermögen (GIS) des Kreises Düren.

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Dritte Fastenpredigt in Maria Laach am Mittwoch 28. Februar 2024 mit Armin Laschet

Maria Laach – Die neue Reihe der Fastenpredigten in Maria Laach geht weiter. Die Laacher Mönche erwarten am Mittwoch, dem 28. Februar 2024, den Bundestagsabgeordneten und ehem. Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westphalen Armin Laschet. Dieser sagte bereits gegenüber dem Nachrichtenportal domradio.de zu seiner Fastenpredigt in Maria Laach: „Über Politik reden wir ständig. Aber eine ‚Fastenpredigt‘ zu halten, einen biblischen Text zu nehmen und den auf die heutige Zeit zu übersetzen, ist etwas anspruchsvoller, als über Wärmepumpen zu reden.“

Im Rahmen der klösterlichen Vesper, dem Abendgebet der Mönche, um 17:30 Uhr, tauscht Laschet nun am 28. Februar das Rednerpult des Deutschen Bundestages gegen den Ambo in Maria Laach. „Wir sind sehr froh, dass wir so prominente Predigerinnen und Prediger für unsere neu initiierte Predigtreihe gewinnen konnten, die damit auch gegenüber unserer Gemeinschaft und unserem Wirken hier in Maria Laach echte Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Pater Prior Petrus Nowack OSB in Bezug auf die Predigtreihe, die bisher sehr gut angenommen worden ist.

Anschluss an die Fastenpredigt öffnet die Klostergaststätte und bietet ein Fastenessen an und damit einen Raum der Begegnung mit den Predigenden und auch den Mönchen. Reservierungen werden gern unter klostergaststaette@maria-laach.de entgegengenommen. Weitere Informationen zu der Reihe der Fastenpredigten gibt es unter www.maria-laach.de.

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Kunst & Kultur

Schrittmacher Festival in Aachen – Joost Meyer im Gespräch zu seiner Ausstellung „Lichtwesen“

Aachen – Im Rahmen des Tanzfestivals Schrittmacher können Interessierte mit dem Aachener Bildhauer Joost Meyer am Freitag, 1. März, um 18.45 Uhr im Foyer der Fabrik Stahlbau Strang, Philipsstraße 2, über seine Werke sprechen. In der Ausstellung „Lichtwesen“ finden die Besucher*innen Skulpturen verschiedener Meeresbewohner vom Hammerhai bis zum Mondfisch „schwebend“ in der alten Fabrikhalle. „Die Formen von Meyers Haien erzählen von der Vergänglichkeit, von dem langsamen Auflösen, vom Verschwinden mit der Zeit. Er macht aus ihnen Geister, Lichtwesen, die schwimmen und schweben zugleich. Ob sie sich uns nähern oder sich von uns entfernen, hängt davon ab, woran wir mehr glauben“, beschreibt der Aachener Künstler Robert Sukrow die Werke des Bildhauers.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. März immer bei Abendvorstellungen des Schrittmacher Festivals in der Fabrik Stahlbau Strang in Aachen kostenfrei zu sehen.

Zum Künstler

Joost Meyer, geboren 1976, studierte Bildhauerei in Aachen bei Prof. Lutz Brockhaus. Die von ihm geschaffenen Kreaturen führen uns unsere Beziehungen und Gefühle zu den Mitgeschöpfen vor Augen. Seit 2021 arbeitet Joost Meyer als PostDoc am Institut für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen. Er initiierte das Projekt Willowprint, um mit einem jungen Team nachhaltige, holzbasierte Lösungen für das Additive Manufacturing zu finden und zu erforschen.

 

 

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Wirtschaft

Erfolgreicher Abschluss – Für 13 Auszubildende endet nach 2,5 Jahren die Ausbildung bei der KSK Ahrweiler!

Ahrweiler – Vor wenigen Tagen haben Ali Bid Hendi, Cathalina Mies, Cedric Kübler, Enrico Damiani, Jan Sagenschneider, Juliana Hermez, Lars Selbach, Lea Bleis, Luis Raths, Maja Bleis, Malte Isrif, Xufe Krasniqi und Yannic Waupke vor der Industrie- und Handelskammer Koblenz ihre Abschlussprüfung zur Bankkauffrau-/mann abgelegt. Alle Auszubildenden des Lehrjahres bestanden die Prüfung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann und konnten oft mit herausragenden Ergebnissen glänzen.

Bankkauffrau bzw. Bankkaufmann – so dürfen sich die ehemaligen Auszubildenden ab sofort nennen. Nach zweieinhalb Jahren intensiven Lernens, sowohl auf praktischer als auch theoretischer Ebene in allen Markt- und Fachbereichen der Kreissparkasse Ahrweiler, nahmen sie in einer kleinen Feierstunde strahlend Glückwünsche und ihre Abschlusszeugnisse vom Vorstandsvorsitzenden Dieter Zimmermann und der Ausbildungsleiterin Lara Fritsche entgegen.

„Die Ausbildung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Personalstrategie und wird dies auch in Zukunft sein. Junge und engagierte Mitarbeiter bringen oft neue Ideen und Ansichten mit ein und haben zudem auch einen positiven Einfluss auf unser Betriebsklima. Daher freuen wir uns über die ausgezeichneten Ergebnisse und dass wir unseren Auszubildenden hierdurch den ersten Schritt auf der Karriereleiter ebnen können“, so Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

12 Auszubildende planen ihre weitere berufliche Zukunft bei der Kreissparkasse Ahrweiler und werden in ein Angestelltenverhältnis übernommen. Mit internen Qualifizierungsmaßnahmen, den Angeboten der Sparkassenakademie oder auch einem berufsbegleitenden Studium stehen ihnen nun die unterschiedlichsten Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Der Schwerpunkt der betrieblichen Ausbildung liegt im Marktbereich und erfolgt daher zum Großteil in den Geschäftsstellen der Sparkasse, wo die Auszubildenden zunächst Serviceaufgaben übernehmen dürfen. Darüber hinaus verfolgen sie Beratungsgespräche als aufmerksame Zuhörer. Daneben warten weitere spannende Aufgaben in den verschiedenen Abteilungen. Sie werden beispielsweise in verschiedene Projekte eingebunden, denn auch organisatorische und planerische Aufgaben gehören wie auch Kontrollaufgaben und Teamwork zum Berufsalltag eines jeden Bankkaufmanns und einer jeden Bankkauffrau. Neben der betrieblichen Ausbildung besuchen die Bankkaufleute den Unterricht an der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler, um sich das nötige theoretische Wissen anzueignen.

Auch an einer Ausbildung bei der Kreissparkasse Ahrweiler interessiert? Für 2024 ist die Kreissparkasse Ahrweiler auf der Suche nach jungen Leuten, die Interesse an einer spannenden und anspruchsvollen Ausbildung haben. Bewerbungen nimmt die KSK gerne über die Homepage www.ksk-ahrweiler.de entgegen. Jetzt direkt online bewerben!

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Politik

Neues Pkw-Label kommt – Deutlich verbesserte Verbraucher-Information

Region/Berlin – Die novellierte Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungs-Verordnung (Pkw-EnVKV) ist heute in Kraft getreten. Die Pkw-EnVKV regelt, wie Verbraucherinnen und Verbraucher von Händlern und Herstellern über technische und ökonomische Fakten eines Pkw-Neuwagens und seines Betriebs informiert werden müssen. Das Ziel der Novelle ist eine deutlich verbesserte und um weitere wichtige Angaben ergänzte Verbraucherinformation.

Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck: „Die verbesserte Kennzeichnung von neuen Pkw bringt mehr Transparenz beim Autokauf. Künftig müssen die absoluten Verbrauchs- und Emissionswerte auf Basis des realitätsnäheren WLTP-Prüfmessverfahrens angegeben werden. Das neue Pkw-Label informiert zudem über die Energiekosten und erstmals auch über die CO2-Kosten der Fahrzeuge. Die verbesserte Kennzeichnung ermöglicht eine informierte Kaufentscheidung, die das Klima schützt und den Geldbeutel schont.“

Anlass für die Novellierung ist die europaweite Umstellung des Prüfmessverfahrens zur Ermittlung der Verbrauchs- und Emissionsangaben von Pkw: vom früheren NEFZ- (Neuer Europäischer Fahrzyklus) wurde EU-weit auf das WLTP-Verfahren (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) umgestellt. Mit der Novelle werden die europarechtlichen Vorschriften nun in deutsches Recht überführt.

Das BMWK hat entschieden, in diesem Zuge auch die Transparenz und die Information für Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich zu erhöhen. Zudem werden anspruchsvollere CO2-Klassen für Pkw eingeführt.

Zukünftig werden Pkw-Neuwagen ausschließlich mit Werten nach WLTP gekennzeichnet. Dieses Prüfverfahren liefert realitätsnähere Energieverbrauchs- und CO2-Emissionswerte. Zudem sind nun Emissionsklassen auf Basis der absoluten CO2-Emissionen vorgesehen – das Gewicht des Fahrzeugs spielt keine Rolle mehr. Farblich gekennzeichnete CO2-Klassen zeigen auf einen Blick, wie viele CO2-Emissionen ein Pkw im Vergleich zu alternativen Modellangeboten ausstößt.

Außerdem wird für jede Antriebsart bzw. jeden Energieträger ein eigenes Label eingeführt. Damit erhalten Kundinnen und Kunden deutlich mehr relevante Einzelinformationen. Erstmals werden jetzt auch Verbrauchsangaben für vier unterschiedliche Fahrtmodi eingetragen. Für Elektro-Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (PHEV) werden zusätzlich der Stromverbrauch und die elektrische Reichweite angegeben.

PHEV haben einen kombinierten Antrieb mit einem Verbrennungs- und einem Elektromotor. Das neue Pkw-Label sieht für PHEVs erstmals eine doppelte Klassen-Kennzeichnung vor. Ein Pfeil weist auf die CO2-Klasse für den offiziellen Durchschnittswert der CO2-Emissionen, ein zweiter Pfeil zeigt auf die CO2-Klasse im reinem Verbrenner-Betrieb mit entladener Batterie. Beide Informationen sind wichtig für die Pkw-Kaufentscheidung.

Das Pkw-Label informiert außerdem über die jährlichen Energiekosten bei einer Laufleistung von 15.000 km und über die aktuelle Kfz-Steuer des neuen Pkw. Auf der Informationsplattform „alternativ mobil“ der Deutschen Energie-Agentur wird zudem zeitnah ein Pkw-Verbrauchskostenrechner bereitgestellt werden, der anhand individueller Parametereinstellungen eine flexiblere und genauere Berechnung des Energieverbrauchs und der möglichen CO2-Kosten alternativer Pkw-Modelle ermöglicht.

Bei der Pkw-EnVKV handelt es sich um eine Ministerverordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), die mit Zustimmung des Bundesrates und im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) erlassen wird.

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Kunst & Kultur

Ausstellungs-Eröffnung im Kreishaus Düren – „Licht der Farben“

Düren – Das Kreishaus in Düren verwandelt sich noch bis Freitag, 22. März, in eine Galerie, denn mit der Ausstellung „Licht der Farben“ zeigen Künstlerinnen unter der Federführung von Marie-Luise Klein, Dozentin der Volkshochschule Düren, ihre Werke im „Lichthof“ der Kreisverwaltung. Landrat Wolfgang Spelthahn eröffnete gemeinsam mit Maximilian Dichant, Ausschussvorsitzender für Kultur, Sport & Ehrenamt, und den Künstlerinnen die Ausstellung im Kreishaus.

Es ist bereits die dritte Ausstellung von der zertifizierten Meisterkünstlerin Marie-Luise Klein im Kreishaus, die sie nun gemeinsam mit sechs Malerinnen, die bei ihr gelernt haben, auf die Beine gestellt hat. „Mit Marie-Luise Klein haben wir eine hervorragende Künstlerin, die sowohl national als auch international bekannt ist und somit eine Kunstbotschafterin des Kreises Düren ist. Mit den hier ausgestellt Werken zaubern die Künstlerinnen den Besucherinnen und Besuchern ein Lächeln auf die Lippen. Vielen Dank dafür“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn vor den rund 50 Gästen.

Irmgard Braun, Hilde Crefeld, Olga Dück, Andrea Groß, Iwona Mattern und Beate Stemmeler gestalten ihre Werke in Öl auf Leinwand. Neben der Ölmalerei und der Begeisterung für die Kunst verbindet sie die Intensität der Farben in ihren Werken und die Liebe zum Detail, mit der sie ihre Gemälde gestalten.

„Kunst kann in schwierigen Zeiten für eine Auszeit, einen kurzen Moment der Pause sorgen. Der Lichthof der Kreisverwaltung ist ein idealer Ort. Hier kann beim Gang durch das Haus kurz inne gehalten und die Werke, in denen ich sehr viel Talent sehe, betrachtet werden. Es ist eine Ausstellung, die wir alle sehr schätzen“, sagte Maximilian Dichant. Die Künstlerinnen erhielten in der feierlichen Stunde zudem ihr Meisterzertifikate durch Marie-Luise Klein für die belegten Malkurse und als Zeichen ihres Fortschritts. Seit nunmehr 43 Jahren leitet Marie-Luise Klein als Dozentin der VHS-Düren Seminare in Malerei in ihrem Atelier „Ma-Lu“ in Soller. „Vielen Dank für die Möglichkeit, dass wir hier ausstellen dürfen und für die Unterstützung“, sagte sie. Mit dem Akkordeon musikalisch untermalt wurde die Ausstellungseröffnung von Andrei und Florin Floca aus der Ukraine.

Zu sehen ist die kostenfreie Ausstellung im Kreishaus Düren (Bismarckstraße 16) Haus B in der ersten Etage.

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Europa-Miniköche EIFEL erkunden Berlin – Bildungsreise mit spannendem Programm

Prüm – Vom 14. bis zum 18. Februar 2024 begaben sich die Europa-Miniköche EIFEL auf eine aufregende Bildungsreise nach Berlin. Die Kinder im Alter von 10 – 12 Jahren, begleitet von Ihren Eltern und teilweise den Geschwisterkindern, erlebten eine vielfältige und lehrreiche Reise durch die deutsche Hauptstadt.

Die Exkursion begann mit einem Empfang am Besucherzentrum des Reichstagsgebäudes, wo die Teilnehmer einen informativen Vortrag auf der Empore des Bundestages verfolgten, gefolgt von einem Gespräch mit dem Schirmherrn der Europa-Miniköche EIFEL, MdB Patrick Schnieder. Anschließend hatten sie die Gelegenheit, die berühmte Reichstagskuppel zu besichtigen. Nach einem Imbiss im Besucherrestaurant des Deutschen Bundestags setzten die Teilnehmer ihre Reise fort mit Einblicken hinter die Kulissen des größten Hostel-Unternehmens Europas. Im a&o Hostel Berlin-Mitte führten sie eine Waffel-Back-Aktion und die „Miniköche“ erfuhren mehr über die Umsetzung der ausgeprägten Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Projekte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) des gemeinnützigen „a&o educare e. V.“.

Am Abend wurden die Jugendlichen begleitet zum Besuch im „Club Matrix“, einem der größten Clubs Berlins und bekannt aus der Fernsehsendung „Berlin Tag und Nacht“. Während die Erwachsenen an einer begleiteten Kneipentour teilnahmen, wurde für die jüngeren Kinder eine Betreuung in der Jugendherberge angeboten.

Am darauffolgenden Tag erkundeten die Teilnehmer die Sehenswürdigkeiten Berlins, darunter das Brandenburger Tor, das Holocaust-Mahnmal und den Potsdamer Platz. Sie genossen eine atemberaubende Aussicht vom Panoramapunkt und unternahmen eine orientierende Fahrt durch den West- und Ostteil der Stadt.

Weiter ging es am kommenden Tag mit einem Besuch des Deutschland-Museums am Leipziger Platz, wo die Jugendlichen in lebensgroße, detailgetreue Welten eintauchten und die Geschichte Deutschlands in 12 Epochen kennenlernten.  Der Abend endete mit einem Theaterbesuch im Theater Strahl, wo das Stück „Hamsterrad“ Weltpremiere feierte. Das Stück bot einen vielschichtigen Einblick in die Gedankenwelt junger Menschen auf der Suche nach Identität und Stärkung auf dem Weg ins Erwachsenenalter.

Die Bildungsreise der Europa-Miniköche EIFEL bot den 93 Teilnehmern eine einzigartige Gelegenheit, Berlin aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen und gleichzeitig neue Erfahrungen zu sammeln. Die Berlinfahrt wurde federführend organisiert von Ralf Olk, der diese Fahrten auch bereits mit den Vorgängergruppen der Europa-Miniköche EIFEL organisierte. Unterstützt wird das Projekt der Europa-Miniköche Eifel durch das Gasthaus Herrig in Meckel und das Hotel Heidsmühle in Manderscheid, welche die Miniköche in ihren Betrieben in die Geheimnisse des guten Geschmacks und die Grundlagen des gastronomischen Handwerks einweisen. Bei den monatlichen Treffen stehen insbesondere die regionalen Produkte aus der EIFEL im Mittelpunkt. Die Vermittlung des theoretischen Wissens erfolgt durch Pia Lehnen, Ernährungsfachkraft aus Gondorf.

Hintergrundinformationen:

Das Projekt der Europa-Miniköche, das 1989 im Rahmen des „Ferienprogramms Bartholomä“ vom Gründer der Europa Miniköche, Jürgen Mädger, ins Leben gerufen wurde, hat sich bis heute zu einem europaweiten Projekt entwickelt. Neben Gruppen aus Deutschland werden auch in Österreich, Finnland, der Schweiz und Frankreich Miniköche ausgebildet.

2021 ging Jürgen Mädger in den wohlverdienten Ruhestand und übergab sein Lebenswerk in die bewährten Hände der DEHOGA Landesverbände Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen, die neuen Gesellschafter der Europa Miniköche gGmbH. Damit einher ging auch die Verlegung der Geschäftsstelle der Europa Miniköche nach München.

2009 wurde erstmalig eine Gruppe der Europa-Miniköche EIFEL ins Leben gerufen. Seitdem wurden 199 Kinder in der Eifel-Gruppe betreut und zu Miniköchen ausgebildet. In der aktuellen Gruppe nehmen 38 Kinder teil.

Unter dem Motto „Gesundheit durch richtige Ernährung in einer intakten Umwelt“ werden die Miniköche, zu Beginn im Alter von 10-12 Jahren, innerhalb von 2 Jahren spielerisch für das Kulturgut Essen und Trinken sensibilisiert. Unter fachkundiger Anleitung von Ernährungsberatern, Chefköchen und Servicekräften werden die Kinder gleichermaßen in die Theorie wie in die Praxis eingeführt. Schwerpunkte der regelmäßigen, regionalen Gruppentreffen sind die Bedeutung regionaler Produkte, der Umweltschutz, sowie die Konfrontation mit der Bedeutung einer beruflichen Ausbildung.

Die Miniköche werden federführend betreut durch Thomas Herrig, Gasthaus Herrig in Meckel und Tobias Stadtfeld, Hotel Heidsmühle, Manderscheid. Als Ernährungsfachfrau unterstützt Pia Lehnen – die Koordination der EIFEL-Gruppe erfolgt bei der Eifel Tourismus (ET) GmbH, Prüm.