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Abschied auf Distanz, aber live

Kall-Steinfeld, 28.01.2021 – Lehrerin Regine Wollgarten geht nach 40 Jahren am Hermann-Josef-Kolleg in Steinfeld in den Ruhestand. Auch wenn das äußere Klima kühl war, haben die Kollegen und der Träger des Hermann-Josef-Kollegs Regine Wollgarten einen umso wärmeren Abschied bereitet. Am 1. Februar endet ihre Dienstzeit und damit ein 40-jähriges Schaffen am Steinfelder Gymnasium. Weil wegen der Corona-Pandemie keine „normale“ Verabschiedung möglich war, fand der Abschied im Rahmen einer Lehrerkonferenz in der Aula bei geöffneten Fenstern auf Distanz statt.

„Pater Lambertus als Trägervertreter, Schulleiter Thomas Frauenkron sowie der Mitarbeitervertretung des Kollegiums war es wichtig, dass diese Verabschiedung in der persönlichen Begegnung stattfinden konnte“, formuliert es Wollgartens Kollegin Mechthild Pfingstmann. Mit Sekt und einem Imbiss, den Wollgarten, ihre Tochter und ihre Schwiegertochter zubereitet und coronakonform portionsweise verpackt hatten, bedankte sich die Lehrerin für ihre Zeit am HJK.

Frauenkron war der letzte von insgesamt fünf Schulleitern, die Regine Wollgartens Arbeit besonders im Fach Philosophie begleitet hatten. Ein besonders wichtiges Projekt aus der jüngeren Vergangenheit war die aus dem Fach Religion erfolgte Gründung der Streitschlichtungs-AG, die für viele Schüler aus den unteren Klassen einen wichtigen Anlaufpunkt darstellt. Auch Deutsch unterrichtete sie. Regine Wollgarten wusste die Schüler durch ihre offene und herzliche Art zu begeistern.

Wollgartens Religions-Kollege Benjamin Schaafstall zitierte zum Abschied bedeutungsvoll aus dem Alten Testament bei Kohelet „Alles hat seine Zeit“. Neben Geschenken wurde auch ein großer Bilderrahmen überreicht, in dem die Kunst-Fachschaft gute Wünsche gesammelt hatte.

In ihrem „(Un-)Ruhestand“, wie Mechthild Pfingstmann es bezeichnet, wird sich Regine Wollgarten nun den Enkeln und ihrer Familie widmen. „Wir bedanken uns für die vielen Jahre guter Zusammenarbeit und hoffen, Regine Wollgarten noch oft in Steinfeld zu sehen“, sagte Schulleiter Thomas Frauenkron.

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Mayener Gremiumssitzungen können bis auf weiteres über Youtube verfolgt werden – Die 1. Heute, 28. Januar 17.00 Uhr

Mayen, 28.01.2021 – Ab sofort werden die städtischen Gremiumssitzungen per Videokonferenz abgehalten und über den Youtube-Kanal der Stadt Mayen gestreamt.

Diese digitale Art der Zusammenkunft bietet damit nicht nur den Ausschussmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern eine größere Sicherheit vor einer Ansteckung mit Covid-19, sie erleichtert es auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die Gremiumssitzungen ganz bequem von zu Hause aus zu verfolgen. Auch die Pressevertreter können so leichter über die Gremiumssitzungen berichten.

Die Sitzungen werden jeweils über den Youtube-Kanal gestreamt, dieser ist unter https://www.youtube.com/stadtmayenzeit erreichbar. Wer den Kanal abonniert und die Benachrichtungen mit dem „Glocken-Icon“ aktiviert, verpasst keine neue Aktivität mehr.

Alle städtischen Ausschusssitzungen finden bis auf weiteres digital statt und können somit via Youtube verfolgt werden. Einen Überblick über die Sitzungen erhält man unter https://www.mayen.de/rathaus-buergerservice/rat-stadtvorstand/buergerinformationssystem/

Die nächsten Termine: Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Forst tagt am 28. Januar um 17 Uhr, der Ortsbeirat Kürrenberg am 2. Februar um 19.30 Uhr.

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1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – Landesregierung bekräftigt Engagement im Kampf gegen Antisemitismus

Region/Düsseldorf, 27.01.2021 – Ministerpräsident Armin Laschet: Möge dieses Jubiläum unsere Gesellschaft stark machen für ein friedliches Zusammenleben und gegen jede Form von Antisemitismus. Die Landesregierung teilt mit:

Vor dem Hintergrund des 1700-jährigen Bestehens der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und des 76. Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar hat das Landeskabinett  am Dienstag, 26. Januar 2021, eine Erklärung zum jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen verabschiedet und damit ein deutliches Zeichen zur Bekämpfung des Antisemitismus gesetzt.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Der 27. Januar erinnert uns jedes Jahr an die unfassbaren Verbrechen der Shoa und an die Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz. Er mahnt uns jedes Jahr, wozu blinder Hass, Verachtung und Wegsehen führen können. Diese Mahnung darf niemals verhallen, wir müssen sie – so schmerzhaft und grausam sie ist – in uns tragen und sie unserem politischen und gesellschaftlichen Leben zugrunde legen. ‚Nie wieder‘ muss unser aller Handeln und Entscheiden prägen.“

„Jüdisches Leben gehört zu Deutschland – seit 1700 Jahren“, so der Ministerpräsident weiter. „Dieses besondere Jubiläumsjahr bietet die Chance, die tiefe Verwurzelung des Judentums in der Geschichte unseres Landes stärker bekanntzumachen und noch immer bestehende Vorurteile gegen Jüdinnen und Juden abzubauen. Wir erleben im Zuge der Corona-Pandemie ein erneutes Aufleben von wirren und verachtenden, auch antisemitischen Verschwörungsmythen, denen von Beginn an die Stirn geboten werden muss. Möge dieses Jubiläum unsere Gesellschaft stark machen für ein friedliches Zusammenleben und gegen jede Form von Antisemitismus.“

Mit der Erklärung zum jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen bekräftigt die Landesregierung ihr stetiges Engagement gegen Antisemitismus. Bereits 2018 wurde das Amt der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen eingerichtet.

Die Antisemitismusbeauftrage des Landes Nordrhein-Westfalen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: „Antisemitismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und gefährdet die Grundwerte unseres Zusammenlebens. Dass die Landesregierung mit ihrem heutigen Kabinettsbeschluss ihr Engagement in der Bekämpfung des Antisemitismus bekräftigt und weitere Präventionsschritte einleiten wird, ist eine gute Unterstützung auch meiner Arbeit und zeigt die große Bedeutung dieses Themas für die Arbeit der Landesregierung. Besonders hervorheben möchte ich die Meldestelle Antisemitismus, die dieses Jahr eingerichtet wird. Gerade im Festjahr 2021, in dem 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gefeiert wird, ist es wichtiger denn je, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen und alles dafür Nötige unternehmen, damit Jüdinnen und Juden endlich frei und ohne Angst hier leben können.“

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Ein Dekret des römischen Kaisers Konstantin, datiert auf den 11. Dezember 321, gilt als ältester Nachweis für die Existenz einer Jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Dieses legte fest, dass Juden städtische Ämter in der Kurie, der Stadtverwaltung Kölns, bekleiden dürfen und sollen. Die jüdische Gemeinde in Köln gilt damit als die älteste nördlich der Alpen. Nordrhein-Westfalen ist mit rund 27.000 Menschen jüdischen Glaubens Heimat der größten jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.

Das 1700. Jubiläum dieses historischen Datums verdeutlicht die lange gemeinsame Geschichte jüdischer und nicht-jüdischer Bevölkerung in Deutschland. 2021 wird das Jubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Zur Förderung und Koordinierung der Veranstaltungen dieses Festjahres hat sich der Verein „321 – 2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ gegründet, den das Land Nordrhein-Westfalen fördert.

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SARS-CoV-2: Modellprojekt zur Erfassung der britischen Virusmutation in Nordrhein-Westfalen gestartet

Region/Düsseldorf, 27.01.2021 – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: In den letzten Wochen mehrten sich die weltweiten Berichte zu weiteren Varianten von SARS-CoV-2. Dazu zählen insbesondere die neue sogenannten britische SARS-CoV-2 Variante (B.1.1.7), die zunächst in Großbritannien beobachtet wurde und sich dort rasch verbreitet hat, und die südafrikanische Variante (B.1.351). Aufgrund der bislang weitgehend Unklarheit über die Verbreitung der verschiedenen Virusmutationen in Nordrhein-Westfalen hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales das Modellprojekt „Molekulare Surveillance von SARS-CoV-2-Varianten in NRW“ gestartet, das deren Verbreitung möglichst schnell und umfassend erfassen soll. Leiter des mit rund 200.000 Euro geförderten Projekts ist Professor Alexander Mellmann vom Institut für Hygiene des Universitätsklinikums Münster. Universitäre Projektpartner sind zudem Professor Alexander Dilthey vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene und Professor Jörg Timm vom Institut für Virologie des Universitätsklinikums Düsseldorf.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt dazu: „Mir ist es ein besonderes Anliegen zu untersuchen, ob sich die Varianten in Nordrhein-Westfalen unterschiedlich verbreitet haben, beispielsweise in den Grenzregionen zu den Niederlanden. Noch diese Woche wird damit begonnen, rund 1.000 positive SARS-CoV-2 Proben insbesondere aus dieser Region zu sammeln und auszuwerten.“ In den Niederlanden gilt die Variante B.1.1.7 bereits als verbreitet und dies mit steigender Tendenz. Es wird davon ausgegangen, dass die Virusmutation ansteckender ist als die ursprüngliche SARS-CoV-2 Variante.

„Ich freue mich über diese kurzfristige Zusammenarbeit von universitärer Medizin in Kooperation mit einigen großen Laboren. Das Modellprojekt wird ein gemeinsamer Kraftakt, der aber notwendig ist, um über die gegenwärtige Verbreitung der SARS-CoV-2-Mutationen näheren Aufschluss zu bekommen. Glücklicherweise können wir aber auf bereits bestehenden Strukturen und Kooperationen zurückgreifen“, so Professor Alexander Mellmann.

Das Projekt ist eine Punktprävalenzstudie. Das heißt, es soll vor allem die Frage beantwortet werden, in welchem Umfang in Nordrhein-Westfalen bereits SARS-CoV-2-Varianten wie beispielsweise die Variante B.1.1.7 oder B.1.351 zu einem bestimmten Zeitpunkt vorkommen. Zudem soll geklärt werden, ob es neben den bekannten noch weitere Virusvarianten gibt.

Bisher sind in Nordrhein-Westfalen elf Fälle einer SARS-CoV-2 Infektion mit der B.1.1.7 Variante sowie drei Fälle einer Infektion mit der B.1.351 Variante bekannt, die anhand einer Gesamtgenomsequenzierung nachgewiesen wurden. Weitere Verdachtsfälle liegen aufgrund spezifischer PCR-Untersuchungen vor bzw. werden derzeit sequenziert.

Gemäß Infektionsschutzgesetz ist ergänzend zum Untersuchungsbefund das Typisierungsergebnis ein übermittlungspflichtiger Bestandteil der SARS-CoV-2 Meldung, somit wird das Typisierungsergebnis auch dem RKI bekannt.

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Kreis Düren: Vier weitere Fälle des mutierten Coronavirus nachgewiesen

Düren, 27.01.2021 – Im Kreis Düren sind vier weitere Fälle des mutierten Coronavirus B.1.1.7 (sogenannte englische Mutante) nachgewiesen worden. Sie stehen im Zusammenhang mit dem ersten Fall, der am vergangenen Wochenende bestätigt worden war (wir berichteten).

Bei den fünf Personen handelt es sich um zwei Bewohnerinnen, zwei Beschäftigte und eine Besucherin der Stadt Dürener Wohn- und Pflegeeinrichtung Haus St. Anna. Leider ist eine der Bewohnerinnen (95) am vergangenen Wochenende verstorben.

Zudem sind seit gestern im Kreis Düren drei weitere Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, gestorben. „Wir drücken den Angehörigen unser tiefes Mitgefühl aus“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Als sofortige Reaktion auf die Fälle wurde das schon bestehende Besuchsverbot durch eine sogenannte Pendel-Quarantäne aller Beschäftigten ergänzt. Die Mitarbeiter dürfen ihre Wohnung oder ihr Haus nur für den Weg zur Arbeit verlassen und ansonsten keinerlei Kontakte außerhalb ihres Hausstandes haben. „Kontakte innerhalb der Wohnung müssen auf ein absolutes Minimum reduziert werden“, sagte der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Norbert Schnitzler. Zudem gilt: Alle Menschen, mit denen die Beschäftigten zusammen leben, müssen ebenfalls in Quarantäne und können diese erst verlassen, wenn der Mitarbeiter der Einrichtung ein negatives Testergebnis vorweisen kann. Diese Maßnahmen sind für knapp 100 Beschäftigte und deren Familien absolut bindend. Innerhalb der Einrichtung galten auch bisher schon strikte Vorsichtsmaßnahmen.

„Bereits seit Ende Oktober 2020 wurden zusätzlich zu allen anderen bereits bestehenden Hygienemaßnahmen täglich bei allen Mitarbeitern, Besuchern und Therapeuten PoC-Schnelltests durchgeführt“, sagte der Leiter von Haus St. Anna, Frank Leßenich. Der jetzige Ausbruch zeige leider wieder deutlich, wie heimtückisch dieses Virus sei.

Außerdem werden sämtliche Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung heute auf das Coronavirus getestet. Bei einem positiven Ergebnis wird auch auf die englische Mutante untersucht. „Diese Fälle zeigen, dass es nun für uns alle nochmals wichtiger ist, alle Abstandsregeln und Hygiene-Maßnahmen ohne Einschränkung einzuhalten“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Nur so könne verhindert werden, dass sich die mutierte Form und das Virus überhaupt weiter ausbreiten. „Bitte halten Sie sich an die Maßgaben“, appellierte der Landrat erneut an die Menschen.

Der Kreis Düren und die betroffene Senioreneinrichtung versichern, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Menschen innerhalb und außerhalb des Hauses zu schützen. „Das war und ist immer unser oberstes Ziel“, unterstrich Landrat Wolfgang Spelthahn.

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Achtung Gewerbetreibende in Kall: Betrüger am Werk!

Kall, 27.01.2021 – Jüngst haben die Verwaltung mehrfach Hinweise von Gewerbetreibenden erreicht, die darauf hinweisen, dass Telefonbetrüger im Kaller Gemeindegebiet aktiv
sind. Dabei werden ansässige Firmen bzw. Gewerbetreibende kontaktiert mit der Anfrage, in der angeblichen Bürgerbroschüre der Gemeinde eine Anzeige zu schalten.

Die Gemeinde weist ausdrücklich darauf hin, dass aktuell keine Bürgerbroschüre aufgelegt wird und rät zur Vorsicht. Experten raten in dem Zusammenhang, weder auf die Anfragen einzugehen, noch auf irgendeine Frage mit „ja“ zu antworten.

Sollte in der Zukunft eine Neuauflage der Kaller Bürgerbroschüre erfolgen, wird dies in den kommunalen Medien (Rundblick, Internetauftritt) sowie der lokalen Presse bekanntgegeben. Zudem können sich von der Verwaltung beauftragte Firmen stets
mit einem Empfehlungsschreiben der Gemeinde Kall ausweisen.
Bei Fragen oder Unsicherheiten können sich Betroffene jederzeit an die Gemeindeverwaltung wenden. Ansprechpartnerinnen im Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit sind Alice Gempfer, Tel. 02441/ 888-76, sowie Michaela Kratz, Tel 02441/ 888-11. Auch während der pandemiebedingten Schließung des Rathauses stehen die Verwaltungsmitarbeiter/innen ohne Einschränkungen telefonisch oder per Mail zur Verfügung.

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Jetzt „Durchstarten“ trotz Krise

Daun/Weiler, 27.01.2021 – Profitieren Sie von neuen Impulsen und besetzen Sie Ihre freien Stellen mit uns im Handumdrehen. Die aktuellen Stellenanzeigen finden Sie in der Navigationsleiste durch „Click“ auf den Button „Stellenmarkt“ auf eifelschau.de auf eifelzeitung.de und in der Printausgabe der Eifel-Zeitung.

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Gefahrloser Unterricht auch in der Corona-Pandemie: Energieverorgung Mittelrhein stellt Geräte für bessere Luftqualität zur Verfügung

Region/Koblenz, 27.01.2021 – Schulen und Kindergärten sind derzeit aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Der Unterricht läuft online und über Aufgabenpakete für die Schüler weiter. Um einen sicheren Schulbetrieb bald wieder möglich zu machen, beschäftigen sich immer mehr Schulträger mit dem Thema der sauberen Luft. So auch die Verbandsgemeinde Rhein-Mosel.

Peter Nebenführ von der evm erklärt die Funktionsweise des Luftreinigers vor Ort. Foto: Thomas Frey.

Als Trägerin von acht Grundschulen ist es ihr ein Anliegen, möglichst bald wieder einen gefahrlosen Unterricht nach allen Maßnahmen der Landesregierung und des Bundesumweltamts zu ermöglichen. Sie steht hierbei auch im engen Austausch mit den vier Grundschulen, die in direkter Trägerschaft der Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde sind.

Dazu testet sie nun ein Luftdesinfektionsgerät und eine CO2-Ampel, die von der Energieversorgung Mittelrhein (evm) zur Verfügung gestellt werden. „Wir wollen den Schulen in unserem Versorgungsgebiet unter die Arme greifen. Denn es gibt so viele unterschiedliche Produkte am Markt. Hier nutzen wir unsere Expertise und geben unser Wissen gerne weiter“, erklärt Berthold Nick, Leiter der Kommunalen Betreuung Verbandsgemeinden bei der evm. Die CO2-Ampeln stellt die Ausbildungswerkstatt der evm-Gruppe gerade selbst her und verteilt diese nach und nach auch an Partnerschulen. „Beim Luftreiniger arbeiten wir mit einer Firma zusammen, die 15 Jahre Erfahrung mit Lufthygiene in sensiblen und medizinischen Bereichen hat“, erklärt Peter Nebenführ, Projektmanager der evm. „Der Vorteil: Die Geräte sind mobil, brauchen keine Filter oder Chemikalien und sind einfach in der Handhabung – perfekt also für den Einsatz in Schulen.“

Saubere Luft in Astrid-Lindgren-Grundschule

Beide Geräte werden in einem der Klassenräume der Astrid-Lindgren-Grundschule in Winningen getestet. Aktuell herrscht hier die Notfallbetreuung. Etwa 15 Kinder sind derzeit in den Klassenräumen. Perfekt für den Test, denn das Luftdesinfektionsgerät ist für einen Raum mit etwa 20 Personen ausgelegt. Das sogenannte UV-C-Gerät saugt Raumluft am Boden an und leitet sie durch UV-C-Lampen. Dadurch werden alle darin befindlichen Viren und Bakterien abgetötet. Darunter fallen neben Covid-19 zum Beispiel auch Erreger der Magen-Darm-Grippe. Die saubere Luft wird anschließend nach oben an die Decke geblasen. So wälzt sich die Luft drei Mal pro Stunde um. „Lüften spielt natürlich weiterhin eine zentrale Rolle“, erklärt Bruno Seibeld, Bürgermeister der Verbandsgemeinde. „Drei Mal pro Stunde ist das vorgesehen. Doch die Geräte, die wir hier in den nächsten Wochen testen, können einen zusätzlichen Schutz bieten und sind daher eine sinnvolle Ergänzung – übrigens auch nach Meinung des Umweltbundesamts.“ Die Behörde empfiehlt grundsätzlich das regelmäßige Lüften, insbesondere Querlüften mit offenen Türen und Fenstern. Als Ergänzung oder, wo das nicht immer möglich ist, sollen Luftreiniger zum Einsatz kommen und die Aerosol-Belastung reduzieren. „Ich bin gespannt, wie die Geräte abschneiden. Sollten sie unsere Erwartungen erfüllen, wollen wir uns in der nächsten Gremiensitzung über eine mögliche Anschaffung beraten“, so Seibeld. Auch Dörthe Frölich, Leiterin der Grundschule in Winningen, ist vorsichtig optimistisch: „Schulen und gerade auch Grundschulen sind wichtig für den gesamten späteren Lebensweg der Kinder. Daher müssen sie so schnell wie möglich wieder öffnen. Ich hoffe, dass wir durch die innovative Technik hier auf einem guten Weg zu einem gefahrlosen Schulbetrieb sind.“

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Digitale Übergabe der Förderurkunde für das Modellvorhaben Smarte.Land.-Regionen an den Landkreis Bernkastel-Wittlich

Wittlich, 27.01.2021 – Der Landkreis Bernkastel-Wittlich ist einer von sieben Landkreisen, die am Modellvorhaben Smarte.Land.Regionen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft teilnehmen. Am 20. Januar 2021 wurde dem Landkreis im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des 14. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung die Förderurkunde überreicht.

Aufgrund der Corona-Pandemie war eine Übergabe vor Ort leider nicht möglich, weswegen Bundesministerin Julia Klöckner alle Landkreise per Live-Schalte besuchte. Landrat Gregor Eibes befand sich zu diesem Zwecke im Dorfgemeinschaftshaus in Klausen, was auch sinnbildlich für ein Teilprojekt steht, in dem Dorfgemeinschaftshäuser als sogenannte „Co-Working-Space“ eine weitere Nutzung erhalten sollen. Die Aufzeichnung der digitalen Übergabe der Förderurkunde können Sie auf der Seite des Zukunftsforums gerne noch einmal ansehen: https://www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de/zukunftsforum-2021/eroeffnung/

Mit der Übergabe fiel nun der Startschuss für das Projekt Gemeinsam.digital des Landkreises Bernkastel-Wittlich mit dem besonderen Fokus auf die Bereiche Gemeinschaft.digital, Mobilität.digital und Arbeiten.digital. Ein wichtiger Bestandteil dieses Modellvorhabens ist auch die Zusammenarbeit mit den Partnerlandkreisen Coesfeld und Potsdam-Mittelmark. In den nächsten vier Jahren werden in einem gemeinsamen Netzwerk begleitet durch das Fraunhofer-Institut IESE viele Projekte entwickelt und umgesetzt.

Weitere Informationen zum Modellvorhaben Smarte.Land.Regionen finden Interessierte unter https://www.bmel.de/DE/themen/laendliche-regionen/digitales/smarte-landregionen/mud-smarte-landregionen.html

Zum Projekt Gemeinsam.digital im Landkreis Bernkastel-Wittlich können Interessierte gerne Kontakt aufnehmen mit Sarah Haussmann, Tel.: 06571 14-2239, E-Mail: Sarah.Haussmann@Bernkastel-Wittlich.

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Azubi-Speed-Dating per Telefon und Videochat

Aachen, 27.01.2021 – Auch in diesem Jahr laden die Industrie und Handelskammer (IHK) Aachen und die Bundesagentur für Arbeit Aachen-Düren im Februar und März zum Azubi-Speed-Dating „Speed-Aix“ ein. Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen, können sich unabhängig von schriftlichen Bewerbungen in jeweils zehnminütigen Gesprächen regionalen Ausbildungsbetrieben vorstellen – telefonisch oder per Videochat. Mehr als 100 Unternehmen haben sich für das Azubi-Speed-Dating angemeldet und suchen für das laufende Jahr noch Auszubildende. Im Angebot sind eine Vielzahl gewerblich-technischer und kaufmännischer Berufe sowie Ausbildungsplätze im Dienstleistungsbereich. Die Angebote richten sich an Schüler aller Schulformen.

„Die Zahl der teilnehmenden Unternehmen und die angebotenen Ausbildungsplätze zeigen, dass trotz aller aktuellen Schwierigkeiten Ausbildung und Nachwuchssicherung bei den Betrieben ganz oben angesiedelt ist“, betont Michael Arth, Referent für Ausbildungsfragen bei der IHK Aachen. „Das Engagement der Unternehmen in Sachen Ausbildung ist trotz Corona sehr stark“, sagt Bereichsleiterin Astrid Brokmann von der Bundesagentur für Arbeit.

„Speed-Aix“ findet für die Region Aachen am Donnerstag, 4. Februar, statt, für die Region Heinsberg am Donnerstag, 25. Februar, und für die Region Düren am Donnerstag, 18. März. Unter www.speed-aix.de sind die teilnehmenden Betriebe und ihre Ausbildungsberufe aufgelistet. Bewerber, die an dem Azubi-Speed-Dating teilnehmen möchten, müssen sich vorab über die Website anmelden. Michael Arth informiert telefonisch unter 0241 4460-218 oder per E-Mail an michael.arth@aachen.ihk.de.