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Neue Händler auf dem Mayener Wochenmarkt

Mayen, 29.01.2021 – Ab sofort hat der beliebte Mayener Wochenmarkt noch ein breiteres Angebot zu bieten. Zwei neue Stände waren kürzlich das erste Mal mit von der Partie. Neu mit dabei ist der Pfalzfelder Brotbäcker, denn jeden Dienstag und Samstag ist dieser mit seinen hochwertigen Brot- und Backwaren am Oktogon zu finden.

Außerdem bietet der Mayener Wochenmarkt nun auch einen neuen Käseverkaufswagen, der von Familie Pies aus Naunheim, mit einem breiten Käse-Angebot präsentiert wird. Zu finden sind die Käsespezialitäten jeden Samstag vor dem Alten Rathaus. Familie Pies war bereits auf früheren Veranstaltungen mit Kürbissen beim Stein- und Burgfest sowie beim Lukasmarkt in Mayen mit dabei.

„Ich freue mich, dass sich unser bereits gut aufgestelltes Angebot an Produkten dank Ihnen noch erweitert“, erklärt Marktmeister Horst Krämer und wünscht den „Neuankömmlingen“ und „Wiederholungstätern“ viel Erfolg auf dem Wochenmarkt.

Auch Oberbürgermeister Dirk Meid unterstreicht: „Wer auf dem Wochenmarkt einkauft, bekommt nicht nur hochwertige Produkte, sondern hilft damit auch unserer heimischen Wirtschaft. Machen Sie also von dem Angebot auf unserem Mayener Marktplatz rege Gebrauch.“

Zusammen mit den großen Gemüse- und Obstständen, Eierkörben, Marmeladen- und Honigprodukten, der Blumenvielfalt und vielen mehr wird das Gesamtangebot nun abgerundet. Dreimal wöchentlich, 150 Termine im Jahr immer dienstags, donnerstags und samstags, kann auf dem Marktplatz gekauft werden.

Gerade in den Zeiten der Corona-Pandemie ist es wichtig, die Mayener Händler zu unterstützen und auf dem Wochenmarkt, unter freiem Himmel, den frischen Wochen-Einkauf zu erledigen.

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Mechernicher Rat und Ausschüsse tagen alle erst nach dem 14. Februar

Mechernich, 29.01.2021 – Mit der bundesweiten Verlängerung des Corona-Lockdowns bis zum 14. Februar hat die Stadtverwaltung entschieden, die für Anfang des Monats geplanten Sitzungen der Ausschüsse und des Rates auf spätere Dienstage zu verschieben.

Der Ausschuss für Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz tagt daher erst am 16. Februar. Die Ratsmitglieder kommen erstmals in 2021 am 23. Februar zusammen. Die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) findet am 23. März statt. Danach folgt eine weitere Ratssitzung am 13. April.

Dafür entfallen die bisherigen Termine: der Planungs-Ausschuss am 2. Februar, der Haupt- und Finanzausschuss am 2. März sowie die Ratssitzungen am 9. Februar und 23. März.

„Damit ist gewährleistet, dass die Haushaltsberatungen ohne Zeitdruck erfolgen können“, so Claßen. Die Vorsitzenden der Gremien seien mit der Terminverschiebung einverstanden. Dringende Angelegenheiten, die keinen Aufschub dulden, werden demnach über Dringlichkeitsentscheidungen getroffen.

Getagt wird Corona-bedingt in der Kommerner Bürgerhalle. Die Sitzungen beginnen jeweils um 17 Uhr.

Um Kontakte weitestgehend zu vermeiden bleibt im verschärften Lockdown auch das Rathaus für den Publikumsverkehr weiterhin geschlossen. Nur noch in dringenden Angelegenheiten sollen Bürger das Rathaus aufsuchen und dann nur mit Termin. Wenn möglich, sollten die städtischen Mitarbeiter telefonisch, per E-Mail (info@mechernich.de) oder via Fax (02443/49-4439) kontaktiert werden.

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Raiffeisenbank Eifeltor setzt Wachstumskurs fort

Kaisersesch, 29.01.2021 – Zum ersten Mal wurde die Generalversammlung der Raiffeisenbank Eifeltor virtuell durchgeführt. „Das ist ein Novum, auf das wir gerne verzichtet hätten,“ erklärte der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Bank, Günter Urwer aus Binningen. Dazu führte Vorstandsmitglied Elmar Franzen aus, dass die Bankenaufsicht eine Dividendenausschüttung zuerst bis Ende Juni 2020 verhindert habe. Daher hatten Vorstand und Aufsichtsrat den Termin der ordentlichen Generalversammlung in den Herbst 2020 verschoben. Doch leider machte die Corona-Pandemie und die steigenden Infektionszahlen auch diese Möglichkeit zunichte, so dass die Generalversammlung erstmals virtuell durchgeführt werden musste.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen – anhaltende Niedrigzinspolitik, Fülle von Vorschriften und Regularien – habe man den Wachstumskurs fortgesetzt, blickte Bankvorstand Elmar Franzen auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2019 zurück. Die Bilanzsumme der Raiffeisenbank mit sechs Filialen und dem Hauptsitz in Kaisersesch ist um 4,4 Prozent auf 277 Millionen Euro gestiegen.

Das Kreditgeschäft hat sich nach Angaben von Thomas Welter erneut erfreulich entwickelt und ist auf insgesamt 195 Mio. EUR gestiegen. Die Kundeneinlagen haben sich um 4,9 Prozent auf insgesamt 230 Millionen Euro erhöht. Der Trend zu täglich fälligen Anlagen habe sich wegen niedriger Zinsen fortgesetzt, wurde als Ursache genannt. Etliche Anleger hätten auch direkt in die Wirtschaft investiert, indem sie vermehrt entweder Aktien oder Fonds der Partner in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe kauften. Das Kundenvermögen bei den Verbundpartnern lag in 2019 bei 73 Millionen Euro, ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Eigenmittel konnten im Jahr 2019 wiederum spürbar aufgestockt werden. Die gesamten Eigenmittel wuchsen so um rund 5 Prozent auf nunmehr knapp 33 Millionen Euro.

Nach Abzug der Aufwendungen von den Erträgen und nach Einstellungen in die gesetzliche Rücklage und die anderen Ergebnisrücklagen weisen wir einen Bilanzgewinn in Höhe von 334.729,87 Euro aus. Davon sollte wie in den Vorjahren, eine Dividende von unverändert 3,0 Prozent ausgeschüttet werden. Doch leider macht uns die Bankenaufsicht einen Strich durch die Rechnung. Die EZB und auch die BaFin führen an, dass die Auswirkungen, die die Corona-Krise auf die Unternehmen in Deutschland und Europa und in Folge dessen auf die Banken haben, nicht absehbar sind. Daher sollen die Banken auf Dividendenzahlen in 2020 verzichten. Damit die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 aber nicht aus der Erinnerung verschwindet, wollen wir den Dividendenbetrag in Summe auf neue Rechnung vortragen und im nächsten Jahr erneut darüber beschließen. So haben wir der Vorgabe der Bankenaufsicht Rechnung getragen und in 2020 keine Dividende gezahlt. Aber auch die Interessen der Mitglieder können gewahrt werden, in dem der Betrag im nächsten Jahr für eine zusätzliche Dividendenzahlung zur Verfügung steht,“ begründete Thomas Welter den Dividenenvorschlag. Diesem Vorschlag stimmte die Generalversammlung so dann auch zu.

Zur Wahl in den Aufsichtsrat stellten sich in diesem Jahr zur Wiederwahl Gabriele Mindermann aus Büchel, Werner Schaub aus Brohl und Günter Urwer aus Binningen. Alle drei Bewerber wurden wieder gewählt.

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Wichtiger Meilenstein zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Landkreis Vulkaneifel erreicht

Daun, 29.01.2021 – Zweitimpfungen in allen Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Vulkaneifel abgeschlossen. Etwas mehr als vier Wochen ist es bereits her, dass am Sonntag, 27.12.2020 die ersten Impfungen durch die Mobilen Teams in den Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Vulkaneifel gestartet sind. Umso hoffnungsvoller stimmt es jetzt alle Beteiligten, dass mit dem heutigen Tag alle Zweitimpfungen in allen zehn Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Vulkaneifel abgeschlossen werden konnten.

„Damit erreichen wir als erster Landkreis in Rheinland-Pfalz einen wichtigen Meilenstein zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Gerade ältere Menschen sind ganz besonders durch das Corona-Virus gefährdet. Daher ist es richtig und wichtig, dass diese besonders geschützt werden und auch als erstes den Impfstoff erhalten. Nachdem wir auch im Landkreis in mehreren Einrichtungen bereits Einträge hatten, war es auch mir persönlich ein sehr wichtiges Anliegen, dass wir dort so schnell es irgendwie möglich ist, die Impfungen komplettieren“, betont Landrat Heinz-Peter Thiel. Erst 7- 10 Tage nach der Zweitimpfung ist ein ausreichender Impfschutz zu erwarten.

Im Landkreis Vulkaneifel wurden bisher insgesamt 3038 impfwillige Personen gegen COVID-19 geimpft. Davon haben bereits 1115 Personen die notwendige zweite Impfung erhalten, so dass bisher insgesamt 4153 Impfdosen im Landkreis Vulkaneifel verimpft worden sind. Im Landkreis Vulkaneifel leben aktuell 60.646 Menschen. Damit haben bereits 5 % der Bevölkerung einen ersten Schutz und 1,8 % den zweiten Schutz erhalten. Der Landkreis Vulkaneifel liegt mit dieser Impfquote über dem derzeitigen Landes- und Bundesdurchschnitt.

Von den 3038 geimpften Personen wurden rund 1000 Personen – und somit rund ein Drittel – durch die Mobilen Impfteams in Alten- und Pflegeheimen geimpft. Dabei handelt es sich um Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen. Ebenso konnten bei den prioritär zu impfenden Personen inzwischen auch schon sehr viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten im Landkreis Vulkaneifel mit berücksichtigt werden.

„Die Impfungen in unserem Impfzentrum in Hillesheim laufen weiter. Allerdings warten wir ebenso wie alle anderen Landkreise und Städte auch aktuell auf weiteren Impfstoff. Das Impfzentrum ist bestens ausgerüstet und vorbereitet und kann bei Vorhandensein von ausreichend Impfstoff jederzeit auf drei Impfstraßen aufrüsten und dann in Volllast bis zu 800 Impfungen am Tag durchführen“, erläutert Landrat Heinz-Peter Thiel. „Wir hoffen, dass sukzessive in den nächsten Wochen und Monaten mehr Impfstoff zur Verfügung stehen wird und wir dann in großer Zahl die impfwilligen Menschen im Landkreis impfen können. Bis dahin bitte ich alle, sich unbedingt weiterhin an die geltenden Regeln und Beschränkungen zu halten. Auch diese sind zur Bekämpfung der Pandemie weiterhin unerlässlich. Durch das Reduzieren von Kontakten hat jeder und jede von uns es selbst mit in der Hand, die Infektionszahlen weiter nach unten zu bekommen“, so Landrat Heinz-Peter Thiel abschließend.

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Euskirchener Landrat Ramers gibt sein Haushaltsdebüt – Entwurf des Kreishaushaltes vorgestellt

Euskirchen, 28.01.2021 – Der Haushalt des Kreises Euskirchen stellt gleich in zweifacher Hinsicht eine Premiere dar – es ist der erste Haushalt, der durch Landrat Markus Ramers eingebracht und der in Form einer Online-Präsentation vorgestellt wurde.

Der Haushaltsentwurf 2021 umfasst Aufwendungen von ca. 400,2 Mio. € und Erträge in einer Größenordnung von rd. 390,2 Mio. €. Durch Entnahme aus der Ausgleichsrücklage in Höhe von 10 Mio. € sollen die kreisangehörigen Städte und Gemeinden entlastet werden.

Wie in den vergangenen Jahren setzt damit der Kreis auf Vorschlag des Landrates und des Kreiskämmerers auch für den Haushalt 2021 wieder Eigenkapital ein, um die Kreisumlage zu senken und damit die kreisangehörigen Kommunen zu entlasten. „Eine gemeindefreundliche Haushaltspolitik ist wichtiger denn je. Wir wissen noch nicht, wie sich die Pandemie auf die finanzielle Lage unserer Kommunen auswirken wird. Deshalb wollen wir die Städte und Gemeinden so weit wie möglich entlasten“, so Landrat Ramers.

Anders als die Städte und Gemeinden verfügt der Kreis nicht über eigene Steuereinnahmen und finanziert sich in erster Linie über Kreisumlage und Schlüsselzuweisungen. Neben der Allgemeinen Umlage erhebt der Kreis Euskirchen eine Jugendamtsumlage, eine ÖPNV-Umlage sowie eine Förderschulumlage.

Wesentlich für die Entwicklung der gestiegenen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahreshaushalt sind die mit einer Steigerung von über 3,2 Mio. € erneut deutlich höhere Landschaftsumlage, höhere Personalaufwendungen, die Verteuerung der Erziehungshilfen und der Kindertagesstätten einschließlich Tagespflege. Erfreulich, da die Sozialaufwendungen entlastend, ist eine Gesetzesänderung aus dem September 2020, wonach der Bundesanteil für die Kosten der Unterkunft im Sozialbudget dauerhaft und rückwirkend zum 01.01.2020 um 25 %-Punkte erhöht wurde. Dies trägt zu einer spürbaren Entlastung der Kreisfinanzen bei.

Finanzielle Auswirkungen der Corona-Pandemie machen sich im Haushalt 2021 nicht unmittelbar bemerkbar. Mehraufwendungen und Mindererträge sind nach dem Gesetz zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie folgenden Belastungen der kommunalen Haushalte im Land Nordrhein-Westfalen (NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz – NKF-CIG) zu isolieren und damit für 2021 nicht kreisumlagerelevant.

Die Allgemeine Umlage reduziert sich im Vergleich zum Vorjahr nach vorliegendem Haushaltsentwurf um 3,3 Mio. € auf rd. 87,4 Mio. €. Dagegen steigt die Jugendamtsumlage auf ca. 72,5 Mio. €, was einer Erhöhung von rd. 7,4 Mio. € entspricht. Die Umlagesätze ergeben sich aus der Division des Bedarfs durch die Umlagegrundlagen. ÖPNV- und Förderschulumlage unterliegen besonderen Berechnungsmethoden, wobei die ÖPNV-Umlage um 1,7 Mio. € steigt und sich die Förderschulumlage wie im Vorjahr nur leicht um lediglich rd. 38.000 € erhöht. Bezogen auf die Umlagesätze 2021 heißt das für die Allgemeine Umlage einen Wert von 30,28 % und damit ein Minus von 2,14 %-Punkten. Die Jugendamtsumlage entwickelt sich von 23,23 % im Vorjahr auf 25,09 %.

Im Vergleich der 31 Kreise in NRW steht der Kreis Euskirchen gut da. Bei den Umlagesätzen der Allgemeinen Umlage im Jahr 2020 entspricht der Umlagesatz von 32,42 % dem 7. Platz in NRW bzw. dem 3. Platz im Rheinland. Beim Aufkommen der Allgemeinen Kreisumlage je Einwohner liegt der Kreis Euskirchen mit 472,38 € (Vorjahr: 444,79 €) ebenfalls auf einem sehr niedrigen 5. Platz in NRW. Bei der Jugendamtsumlage liegen derartige Vergleichswerte zwar nicht vor, laut Kreiskämmerer Hessenius ist es jedoch allgemein bekannt, dass die Kreise in NRW, in denen eine einzige Institution die Jugendamtsaufgaben für das gesamte Kreisgebiet wahrnimmt, wirtschaftlicher arbeiten als die Regionen, in denen die Jugendamtsstruktur stark zersplittert ist.

Schwergewichte des Kreishaushaltes bleiben nach wie vor die weiter steigenden Aufwendungen des Sozial- und Jugendbereichs, die zusammen mit der Landschaftsumlage wie im Vorjahr ca. 71 % des Zuschussbedarfs des aktuellen Haushaltsentwurfs bilden. Hierunter fallen insbesondere die Kindergärten und Tagespflege, die Hilfen zur Erziehung, Grundsicherungsleistungen, Hilfen zur Pflege, Pflegewohngeld, Hilfen zum Lebensunterhalt und die Eingliederungshilfen.

Vergleicht man die Entwicklung der vergangenen 10 Jahre, so fällt auf, dass die Allgemeine Kreisumlage insgesamt um 9,3 Mio. € gestiegen ist. Die hier enthaltene Landschaftsumlage stieg in diesem Zeitraum um 16,3 Mio. €, während die restliche Allgemeine Umlage um 7,0 Mio. € gesunken ist. Im selben Zeitraum stieg die Jugendamtsumlage um 38 Mio. €.

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Die Bürgermeisterin von Bad Münstereifel: Mir liegt das Thema „Impfen“ am Herzen

Bad Münstereifel, 28.01.2021 – Liebe Bürgerinnen und Bürger, die Coronapandemie ist für viele von uns eine schwere und düstere Zeit. Die harten Lockdownbeschränkungen prägen unseren Alltag und haben ihn maßgeblich verändert. Für einige von uns ist diese Veränderung zeitlich begrenzt und wird mit Ende der Pandemie wieder verschwunden sein. Für viele andere ist der Veränderung dauerhaft, denn sie haben geliebte Angehörige verloren.

Daher liegt mir das Thema „Impfen“ am Herzen. Zum Schutz der Liebsten ist es wichtig diese optimal aufzuklären und bei einer gewünschten Impfung zu unterstützen. Seit dem 25.01.2021 ist es möglich Impftermine zu vereinbaren. Der Impfstart selbst beginnt am 08.02.2021. Ich möchte Sie ermutigen dieses Angebot wahrzunehmen- auch wenn der Beginn holprig ist- da eine Impfung Sie selbst, Ihre Angehörigen und die Mitmenschen in Ihrer Umgebung schützen kann. Unser Ziel muss es sein, dass die Zahl der Verstorbenen nicht weiter steigt und nicht noch mehr Löcher in Familien gerissen werden, die für immer bestehen bleiben.

Ich möchte in diesen Tagen gerade jenen betroffenen Familien und deren Angehörigen mein Mitgefühl aussprechen und ein sichtbares Zeichen setzen, damit diese nicht in Vergessenheit geraten. In diesem Zuge möchte ich die Aktion #Lichtfenster von Bundespräsident Frank- Walter Steinmeier unterstützen und mit einem Lichtfenster im Rathaus an die Verstorbenen erinnern und den Menschen, die noch um ihr Leben kämpfen ebenso den Angehörigen, die noch um ihre Liebsten bangen, ein Hoffnungslicht senden. Wir aus dem Rathaus sind in Gedanken bei jenen und möchten ihnen Kraft senden diese Krankheit zu überstehen. Sie sind nicht vergessen, denn jeder einzelne ist wichtig. Ich hoffe, dass dieses Licht einen Weg aus den schweren Zeiten aufzeigt und etwas Wärme in diesen zum Teil einsamen Zeiten spendet.

Das Licht* im Rathaus wird in der Zeit bis zu der zentralen Berliner Gedenkfeier nach Ostern allabendlich in meinem Bürofenster leuchten. Bleiben Sie stark!

Ihre Bürgermeisterin

Sabine Preiser-Marian

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TechniSat erweitert Geschäftsführung

Daun, 28.01.2021 – Die Geschäftsführung der TechniSat Digital GmbH, besetzt durch den Geschäftsführer und Firmengründer Peter Lepper, den Geschäftsführer Stefan Kön und die Geschäftsführerin Evelyn von Hellfeld, ist mit Wirkung zum 19.01.2021 mit Tyrone Winbush erweitert worden. Tyrone Winbush zeichnet sich auf Geschäftsführerebene für die Bereiche Marketing, Kommunikation und Digitalisierung verantwortlich. „Wir freuen uns, dass sich Tyrone Winbush dieser neuen Verantwortung stellt. Wir sind fest davon überzeugt, dass er auch in dieser neuen Position dazu beitragen wird, dass sich TechniSat weiterhin sehr positiv entwickelt“, so Peter Lepper. Die Geschäftsleitung komplettiert nach wie vor Irene Roth als Mitglied der Geschäftsleitung. Irene Roth ist verantwortlich für die Bereiche Recht und Personal.

Lang jährige Erfahrung in verantwortungsvollen Positionen

Tyrone Winbush, gelernter Industriekaufmann und Diplom-Informatiker ist seit Oktober 2003 bei der TechniSat Digital GmbH in Daun beschäftigt und übernahm im Januar 2005 die Abteilungsleitung Marketing. Anfang des vergangenen Jahres wurde ihm als Bereichsleiter Marketing und Kommunikation Prokura erteilt. Zusätzlich zu seinen Aufgaben bei der TechniSat Digital GmbH verantwortet Tyrone Winbush als Geschäftsführer die Geschäfte der nexxoo Apps & Internet GmbH in Berlin (seit 2013) und der Digital 1A GmbH in Daun (seit 2020). Für die LEPPER Stiftung, welche 100% der Unternehmensanteile der von Peter Lepper gegründeten Techniropa Holding GmbH hält, ist Tyrone Winbush seit Februar 2020 als stellvertretender Vorstandsvorsitzender tätig.

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KSK-Filiale unter neuer Leitung – Irene Hermann übernimmt die Leitung der BeratungPlus-Filiale in Rieden

Mayen/Region, 28.01.2021 – Die 62 jährige Irene Hermann übernahm kürzlich die Leitung der BeratungPlus-Filiale der Kreissparkasse Mayen (KSK) in Rieden. KSK-Vorstandsmitglied Christoph Weitzel und Vertriebsleiter Stefan Weber sowie Klaus Wermes als Leiter des BeratungsCenters Mayen St.-Veit-Straße, dem die kleineren Standorte der KSK Mayen in der Vordereifel – darunter auch Rieden – organisatorisch zugeordnet sind, gratulierten der frisch gebackenen Filialleiterin zur neuen anspruchsvollen Aufgabe und wünschten ihr einen erfolgreichen Start in Rieden.

Irene Hermann. Foto: KSK Mayen

Irene Hermann gehört seit über 40 Jahren zum Team der Kreissparkasse Mayen. Bis 2002 arbeitete sie in der Giroabteilung – dem späteren Bereich Zahlungsverkehr bei der KSK. Ab 2003 bis 2012 leitete die gebürtige Nachtsheimerin dann die KSK-Filiale in Virneburg. In den Jahren 2013 bis 2016 war Irene Herrmann in internen Bereichen eingesetzt. Von 2016 bis 2018 wechselte sie wieder ins Kundengeschäft und war in den KSK-Filialen Nickenich und Kruft als Serviceberaterin tätig. Zuletzt arbeitete sie in der Serviceberatung der BeratungPlus-Filiale in Kottenheim. In den vergangenen Jahren sammelte Irene Hermann umfassende Erfahrungen im Filialgeschäft der KSK Mayen. 2019 feierte sie dann ihr 40 jähriges Dienstjubiläum bei der Kreissparkasse Mayen.

Irene Hermann hat sich zum Ziel gesetzt, die von ihrer Vorgängerin bestens gepflegten Kundenbindungen auszubauen sowie den KundInnen in Rieden weiterhin als kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen. Die bisherige Leiterin Carmen Wissem wechselte zu Jahresbeginn innerhalb der KSK zur Verstärkung in das Team des BeratungsCenters nach Plaidt.

Ihre Freizeit verbringt die in Nachtsheim lebende Irene Hermann gerne mit Wandern, Lesen und der Gartenarbeit. Zudem widmet sie auch einen Großteil ihrer feien Zeit ihrer Enkeltochter.

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Modellprojekt ZOAST Eifel geht an den Start

Region/Mainz, 28.01.2021 – Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler nahm die Schlusszeichnung einer Vereinbarung zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung in der Eifel vor. Zuvor hatten die Verbände der rheinland-pfälzischen Krankenkassen sowie das belgische Krankenhaus St. Josef in St. Vith den Vertrag unterschrieben. „Das ist ein richtungsweisender Schritt in Richtung einer deutlich erleichterten, entbürokratisierten Inanspruchnahme medizinischer Dienstleistungen über die Binnengrenze hinweg. Wenn sich das Modellprojekt bewährt, dann haben wir mit dieser Vereinbarung ein Stück europäische Geschichte geschrieben“, begrüßte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler die Einrichtung der ZOAST Eifel (fr.: Zones Organisées d’Accès aux Soins Transfrontaliers: Zone der grenzüberschreitenden Inanspruchnahme medizinischer Dienstleistungen).

Vor mehr als zehn Jahren hatten die nur etwa 20 Fahrminuten voneinander entfernten Krankenhäuser in Prüm und St. Vith eine Kooperation im Bereich der bildgebenden Verfahren eingeleitet. Bei Betrachtung des Leistungsangebots der beiden Kranken­häuser war auch eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Geburtshilfe naheliegend. Während es in St. Vith eine klinische Geburtshilfe gibt, ist eine solche in Prüm nicht vorhanden.

Die Sicherstellung der stationären Versorgung kann auch mit Hilfe eines grenzübergreifenden Leistungsangebotes möglich sein. „Nicht zuletzt, weil in den letzten Jahren auf rheinland-pfälzer Seite mehrere Krankenhäuser ihre Geburtshilfen geschlossen haben, ist für die schwangeren Frauen in der Eifel die Möglichkeit der Inanspruchnahme der stationären Geburtshilfe am Krankenhaus St. Josef in St. Vith eine sinnvolle und notwendige Ergänzung“, sagte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler. „Frauen mit Wohnsitz im Landkreis Bitburg-Prüm oder im Landkreis Vulkaneifel können sich unmittelbar an das Krankenhaus St. Josef in St. Vith wenden“, betonte die Ministerin.

Die regionale Beschränkung, aber auch die auf bestimmte medizinische Leistungsbereiche wie hier die Geburtshilfe fokussierende Betrachtung ist typisch für die so genannten ZOAST. Die Verbände der gesetzlichen Krankenkassen in Rheinland-Pfalz sowie das Krankenhaus St. Josef auf dem Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens waren frühzeitig in die Erarbeitung der Vereinbarung dieses grenzübergreifenden Modellprojekts eingebunden, um den Menschen in den grenznahen Gebieten eine bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten. Als Leistungserbringer und Kostenträger sind sie die tragenden Säulen der Regelung.

Erklärtes Ziel der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in Rheinland-Pfalz ist eine hochwertige Versorgung der Versicherten auch im ländlichen Raum. „Daher begrüßen wir diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Verbesserung der Versorgung in Rheinland-Pfalz, aber auch in Belgien“, so Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. Die GKV hat den Gestaltungsprozess von Anfang an am Runden Tisch konstruktiv mitgestaltet. „Um dieses Angebot noch weiter abzurunden steht noch auf unserer To-Do-Liste, dass künftig auch belgische Patienten Leistungen im Krankenhaus Prüm erhalten können“, so Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung Rheinland-Pfalz. Auf diese Weise wird eine qualitätsgesicherte und zugleich wirtschaftliche medizinische Versorgung sichergestellt. Im Sinne guter Versorgung und zum Wohl der Versicherten entspricht es hier auch dem europäischen Gedanken, dass die Versicherten auch auf Krankenhäuser in der Umgebung zugehen können.

Das Modellprojekt sieht u. a. folgende Punkte vor:

  • Schaffung einer „ZOAST Eifel“
  • Inanspruchnahme geburtshilflicher Leistungen des Krankenhauses St. Josef in St. Vith / Belgien durch Frauen aus der Eifel.
  • Modellprojekt für zunächst ein Jahr mit laufendem Monitoring und Möglichkeit der automatischen Verlängerung.
  • Das Land Rheinland-Pfalz trägt die Eigenanteile bei Entbindungen, zurzeit etwa 200 Euro pro Geburt.
  • Der Vertrag gestattet explizit die spätere Erweiterung für belgische Patientinnen und Patienten / Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen in Rheinland-Pfalz.
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Achtung! Neue Betrugsmasche!

Gerolstein, 28.01.2021 – In den vergangenen Tagen meldeten sich vermehrt Bürger bei der Polizeiwache Gerolstein, welche eine dort aktuell vorherrschende Betrugsmasche anzeigten.

Demnach bestellten bisher unbekannte Täter verschiedenste Waren und ließen die Pakete an augenscheinlich willkürlich ausgewählte Anschriften im Bereich des Stadtgebietes von Gerolstein senden. Nach Auslieferung der Pakete durch die Paketdienste erschien sodann eine Person, welche angab, dass das Paket versehentlich an die falsche Anschrift versandt worden sei und baten um Herausgabe der Pakete.

Die Pakete waren stets mit abweichenden Namen der an der Anschrift gemeldeten Personen versehen.

Die Polizeiwache Gerolstein fragt:

– Gibt es weitere vergleichbare Taten?

– Können Angaben zu den möglichen Abholern getätigt werden?

Durch die Polizeiwache Gerolstein wird angeraten, keinerlei Pakete entgegenzunehmen, welche nicht tatsächlich von den Anwohnern bestellt und ordnungsgemäß adressiert waren.

Weitere Hinweise zu dem beschriebenen Tathergang dürfen an die Polizeiwache Gerolstein unter der Telefonnummer 06591 95260 erbeten werden.