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35.000 Euro von der „Glücksspirale“ – DRK Mechernich expandiert enorm

Mechernich, 02.02.2021 – 35.000 Euro aus dem Erlös der „Glückspirale“ nahm das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen als Zuschuss zu seiner neuen, insgesamt 200.000 Euro teuren Fahrzeughalle am Rotkreuzzentrum, Nyonskreisel, entgegen. Das ist der Standort für den ehrenamtlichen Sanitätsbetreuungsdienst des DRK-Ortsvereins Mechernich, für die Blutspendetermine und die Angebote des Jugendrotkreuzes.

Die neue Fahrzeughalle mit dem Gesamtkomplex des Rotkreuzzentrums Mechernich im Hintergrund. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die Summe war Teil einer Förderung über drei Jahre von insgesamt 120.000 Euro, die die „Glücksspirale“ über den Rotkreuz-Landesverband Nordrhein dem Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen zukommen ließ. „Und damit Ergebnis einer guten Förderbeziehung zwischen dem Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen und der Soziallotterie“, so Boris Brandhoff, der Fundraising-Beauftragte (Spenden) des Roten Kreuzes und Teamleiter „Migration/Integration“.

Rotkreuz-Ortsvereinsvorsitzender und Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker (l.) und der Teamleiter „Migration/Integration“ und Spendenbeauftragte Boris Brandhoff, beim Anbringen eines „Glücksspirale“-Emblems an der neuen Fahrzeughalle am Mechernicher Nyonskreisel. Die Lotterie hat den 200.000-Euro-Bau mit 35.000 Euro gefördert. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Zuvor seien bereits das Kompetenzzentrum „Bildung und Integration“ am Rotkreuz-Zentrum Euskirchen/Eifel und die Dachsanierung des Rotkreuzmuseums Vogelsang von der Lotterie gefördert worden. Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker, der auch ehrenamtlicher Ortsvereinsvorsitzender des Roten Kreuzes in Mechernich ist, sagte bei der Anbringung eines „Glückspirale“-Emblems an der Fahrzeughalle in Mechernich, die Spende der Glücksspirale sei eine „große Hilfe gewesen, ohne die wir diesen dringend notwenigen Bau nicht in dieser Form und in der Kürze der Zeit hätten errichten können“.

Insgesamt halbe Million investiert

Insgesamt steckte der seit Jahren aufstrebende und mitgliederstarke Rotkreuz-Ortsverein Mechernich eine halbe Million Euro in sein neues Zentrum am Nyonskreisel. Die Unterbringung der Bereitschaft und des Ortsvereins in der Alten Schule im Sande sei am Ende mehr als unzureichend gewesen, so Rolf Klöcker: „Lange haben wir vergeblich nach einer neuen Unterkunft im Kernort Mechernich gesucht.“

Es sei ein Glücksfall gewesen, dass man dann die relativ modernen Gebäude eines früheren Bestattungsinstituts im Bereich Vierwege/Busunternehmen „Schäfer-Reisen“ habe erwerben und für den neuen Zweck umfangreich umbauen und renovieren können.

Eine offizielle und förmliche Einweihung des neuen Zentrums im Beisein der Rotkreuzmitglieder, der Bevölkerung, von Rat, Verwaltung und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sowie von Landrat Markus Ramers, des neuen Schirmherrn des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, sei pandemiebedingt bislang nicht möglich gewesen, werde aber nachgeholt.

DRK Mechernich expandiert enorm

Boris Brandhoff, der sich zurzeit an einer Akademie in Frankfurt/Main zum Fundraising-Manager fortbilden lässt, dankte der „Glücksspirale“ ebenso wie Rolf Klöcker für die Förderung der Ehrenamtlichkeit im Roten Kreuz. Fahrzeughalle wie Fahrzeuge im Rotkreuz-Zentrum Mechernich dienten ausschließlich der Einsatzbereitschaft ehrenamtlicher Kräfte.

Jugendrotkreuz und Bereitschaft im Ortsverein Mechernich hätten seit Jahren einen enormen Aufschwung und Zulauf gewonnen, so Ortsvereinsvorsitzender, Kreisgeschäftsführer und Syndikusanwalt Rolf Klöcker. Dem trage der Kreisverband durch entsprechende Unterstützung und den Ausbau zum Rotkreuz-Zentrum Rechnung.

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Neues Förderprogramm in NRW: Drohnen retten Rehkitze

Region/Düsseldorf, 02.02.2021 – Land NRW stellt 200.000 Euro zur Beschaffung von Drohnen mit Wärmebildkameras bereit / Ministerin Heinen-Esser: Durch moderne Technik können Tiere vor dem Tod gerettet werden. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: Jedes Jahr sterben etliche Rehkitze bei Mäharbeiten. Sie werden von den Ricken, den weiblichen Rehen, im hohen Gras abgesetzt. Allein im tiefen Gras liegend, sind die geruchlosen Rehkitze für Fressfeinde so gut wie unauffindbar – leider auch für Landwirte mit ihren Mähgeräten. Der sogenannte „Drückinstinkt“ sorgt dafür, dass die Kitze reglos auf dem Boden verharren anstatt zu flüchten, wenn ihnen Gefahr droht.

Drohnen mit Wärmebildkamerasystemen und Echtbildübertragung können helfen, die Tiere vor dem Mähtod zu bewahren. Zur Unterstützung der Anschaffung von Drohnen zur Rehkitzrettung startet das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium ein neues Förderprogramm. Das Land stellt hierfür auf Antrag der Regierungsfraktionen Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung.

„Die Landwirte praktizieren seit Jahren verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Rehkitze, der Einsatz von Drohnen kann dies erheblich unterstützen und vereinfachen“, sagt Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. „Unser neues Förderprogramm soll durch den Einsatz moderner Technik dazu beitragen, viele Tiere vor einem grauenvollen Tod zu retten.“

Die Ministerin rief die nordrhein-westfälischen Kreisjägerschaften auf, die Chance zu nutzen und vom dem Programm rege Gebrauch zu machen: „Bis zur ersten Mahd bleibt noch genug Zeit, sich mit der neuen Technik vertraut zu machen.“ Landwirt- und Kreisjägerschaft sollten sich vor der ersten Frühjahrsmahd gut abstimmen, damit die Maschinen erst dann zum Einsatz kommen, wenn sich auf den betreffenden Flächen kein Jungwild mehr befindet.

Das neue Förderprogramm richtet sich gezielt an die nordrhein-westfälischen Kreisjägerschaften. Gefördert wird die Beschaffung geeigneter Drohnen mit Echtbildübertragung und Wärmebildkamerasystemen zur Rehkitzrettung. Die Zuwendung beträgt maximal 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Anträge können schriftlich an das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Postfach 101052, 45610 Recklinghausen gestellt werden.
Antragsformulare sind erhältlich unter folgender LANUV-Seite: https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme.

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Kostenlos mit Bus und Bahn zum Impfzentrum in Nettersheim-Marmagen

Euskirchen, 02.02.2021 – Am 8. Februar beginnen die Corona-Schutzimpfungen im regionalen Impfzentrum der ehemaligen Eifelhöhenklinik in Nettersheim-Marmagen. Das Impfzentrum ist über Bahn und Bus sowie den TaxiBusPlus an alle Kommunen im Kreisgebiet angeschlossen.

Von den Haltestellen Nettersheim Bahnhof/Gleis 1 und Nettersheim Bahnhof/Zutendaalplatz fährt ein Shuttle-Bus zum Impfzentrum in Marmagen (Haltestelle: Eifelhöhenklinik, Impfzentrum). Hierfür wird ein zusätzlicher Bus auf der Linie 820 eingerichtet, der auf direktem Weg zum Impfzentrum fährt und vorher nicht bestellt werden muss. Von Nettersheim fährt der Bus stündlich zwischen 13:40 Uhr bis 19:40 Uhr nach Marmagen. Von Marmagen zurück nach Nettersheim fährt der Bus ebenfalls stündlich von 14:05 Uhr bis 20:05 Uhr. Die letzte Fahrt von Marmagen fährt um 20:40 Uhr bis Kall Bahnhof.

Am Bahnhof in Nettersheim besteht Anschluss an die Bahn in Richtung Weilerswist und Dahlem. Für die letzte Fahrt nach Kall besteht am Bahnhof in Kall ebenfalls Anschluss an die Bahn in Richtung Weilerswist und Dahlem.

Wichtig: An den Tagen der Impfungen können der „Impfling“ (Menschen über 80 Jahre) und die Begleitperson den ÖPNV (TaxiBusPlus, Bus, Bahn sowie den Shuttle-Bus) im Kreisgebiet kostenlos für die Hin- und Rückfahrt nutzen. Die schriftliche Terminbestätigung für die Impfung gilt zusammen mit dem Personalausweis als Fahrkarte für den Impfling und die Begleitperson. Diese sollen bereitgehalten werden.

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Siedler- und Bürger-Gemeinschaft sagt Wohltätigkeits-Konzert für den Tierpark Alsdorf ab

Alsdorf, 02.02.2021 – Angesichts des anhaltenden Lockdowns hat die Siedler- und Bürgergemeinschaft Broicher Siedlung ihr geplantes Wohltätigkeitskonzert mit dem Heeresmusikkorps Koblenz  abgesagt. Am 10. März hätte das Wohltätigkeitskonzert zugunsten des Alsdorfer Tierparks in der Stadthalle am Denkmalplatz stattfinden sollen, nachdem es bereits vom ursprünglich geplanten Termin am 7. April 2020 verschoben worden war. „Wir haben uns nun für eine Absage der Veranstaltung entschieden, die als Höhepunkt unseres 85-jährigen Bestehens im Jubiläumsjahr 2020 gedacht war“, sagt der Vorsitzende der Siedler- und Bürgergemeinschaft, Thomas Lausberg. „Eine Veranstaltung, die für ein Jubiläum geplant ist, kann nicht endlos nach hinten geschoben werden.“ Nicht nur er bedauert die Absage. Auch Bürgermeister Alfred Sonders hätte das Konzert gerne genossen und die daraus resultierenden Spenden als Vorsitzender des Tierparkvereins begrüßt. „Für mich war es keine Frage, für dieses Konzert die Schirmherrschaft zu übernehmen. Es ist sehr schade, dass es nicht stattfinden kann.“

Natürlich können Karteninhaber nun ihr Geld zurückerhalten, betont Thomas Lausberg, „aber wir würden uns sehr freuen, wenn viele Karteninhaber auf die Rückerstattung ihres Geldes verzichten würden. Wir garantieren, dass jeder nicht zurückgeforderte Euro für den Tierpark in Alsdorf gespendet wird!“  Bei Verzicht auf Geldrückerstattung könne die Siedlergemeinschaft gerne eine Spendenbescheinigung ausstellen. Karteninhaber die ihre Karten über das Kartenhaus erworben haben, können diese auf Wunsch auch dort zurückgeben. Für Karteninhaber, die ihre Karten bereits bei dem Siedlerfest 2019 erworben haben, gibt es die Möglichkeit, diese an mehreren Terminen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln in der Gemeinschaftshalle der Broicher Siedlung zurückzugeben. Geld oder Spendenquittungen werden nur nach Vorlage der Originalkarten ausgehändigt. Rückgabezeiten in der Gemeinschaftshalle an der Osterfeldstraße sind: 27. Februar, 10 bis 14 Uhr; 13. März, 10 bis 12 Uhr; 27 März, 14 bis 16 Uhr; 10 April, 10 bis 12 Uhr sowie 24. April, 14 bis 16 Uhr. (apa)

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Online-Steuererklärung: Der neue Service der KSK Ahrweiler

Ahrweiler, 02.02.2021 – Ab sofort können Sparkassenkunden mit ihrem Online-Banking-Zugang die Befüllung und Abgabe ihrer Steuerklärung mithilfe der vielfach ausgezeichneten Steuer­software WISO steuer:WEB des Steuer-Dienstleisters „Buhl Data“ online starten.

Die neue Funktion „Online-Steuererklärung“ wird nur für Online-Banking-Kunden bereitgestellt. Im Online-Banking selbst werden keine Eingaben für die Steuererklärung gemacht oder Berechnungen erstellt. Der Kunde wird lediglich bei der Auswahl und Auslese der Daten unterstützt, die er innerhalb einer Steuerperiode produziert hat und für die Steuererklärung online benötigt. Der Kunde muss dieser Datenauslese selbstverständlich ausdrücklich zustimmen und per TAN bestätigen. Erst dann erfolgt eine vollautomatische Analyse aller Zahlungsvorgänge auf steuerrelevante Inhalte. Zudem erhalten Sparkassenkunden einen vergünstigten Preis mit 10% Rabatt auf die Anwendung “WISO steuer:WEB” der Buhl Data.

Der neue Service der Sparkasse in Zusammenarbeit mit dem Steuer-Dienstleister und Softwareanbieter “Buhl Data” bietet viele Vorteile. Die Nutzung der Funktion im Online-Banking ist komplett kostenlos und es ist kein Download auf dem eigenen PC notwendig. Durch die vollautomatische und verschlüsselte Übernahme der erfassten steuerrelevanten Zahlungsvorgänge und der persönlichen Daten entfällt ein Großteil des Arbeits- und Zeitaufwands für die jährliche Steuererklärung.

Sparkassenkunden können die Online-Steuererklärung sofort ohne Risiko ausprobieren. Kosten fallen erst bei einer abschließenden Nutzung an. Mithilfe der Software erledigt sich die Steuererklärung fast wie von selbst- man spart lästiges Suchen, Abtippen, Zeit und Arbeit. Zudem helfen clevere Tipps dabei, Steuern zu sparen. Weitere Informationen zum Ablauf gibt es auf der Homepage der KSK Ahrweiler: www.kreissparkasse-ahrweiler.de

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Deutsche Rentenversicherung und die Kreisstadt Euskirchen warnen vor Betrügern

Euskirchen, 02.02.2021 – Ein täuschend echt wirkender Brief, ein unangekündigter Besuch zuhause oder ein unerwartetes Telefonat: Getarnt als Mitarbeitende der Rentenversicherung versuchen Betrüger, an persönliche Daten oder sogar die Bankverbindung von Versicherten zu kommen. Mit Jahresbeginn wurde die Grundrente eingeführt und daraus versuchen Trickbetrüger aktuell einen Vorteil zu ziehen.

Derzeit werden gefälschte Vordrucke versendet, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund mitteilt. Sie warnt deshalb ganz besonders vor Trickbetrügern, die gefälschte „Fragebögen zur Grundrente“ verschicken. Darin werden Rentnerinnen und Rentner aufgefordert, persönliche und sensible Angaben zu machen, um den Grundrentenzuschlag zu erhalten.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund betont, dass niemand einen Antrag auf Grundrente stellen muss. Ob Rentnerinnen oder Rentner einen Anspruch auf die Grundrente, also auf den Zuschlag zu ihrer Rente haben, wird von der Rentenversicherung automatisch geprüft. Die Auszahlung erfolgt ebenfalls automatisch. Sie müssen nichts unternehmen.

Um ihre Kundinnen und Kunden zu unterstützen, stellt die Deutsche Rentenversicherung die gängigsten Tricks in ihrer Broschüre „Vorsicht Trickbetrüger“ vor und erklärt, wie man sich am besten schützen kann. Die Broschüre wendet sich nicht nur an Rentnerinnen und Rentner, sondern ausdrücklich auch an Angehörige und Nachbarn älterer Menschen sowie Mitarbeiter von Pflegediensten, denn in Zweifelsfällen können sie wertvolle Ansprechpartner sein.

Die Broschüre „Vorsicht Trickbetrüger“ kann direkt unter

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/national/vorsicht_trickbetrueger.html

heruntergeladen sowie am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 4800 bestellt werden. Unter dieser Telefonnummer hilft das Team der Deutschen Rentenversicherung gerne weiter.

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Bürgermeister Jörg Schmidt stellt neuen Referenten vor

Wachtberg, 02.02.2021 – Am 01. Februar hat der neue Persönliche Referent des Bürgermeisters,  Benedikt Bungarten, seinen Dienst im Rathaus Wachtberg angetreten. In erster Linie wird er die Arbeit im Büro des Bürgermeisters koordinieren und den Verwaltungsvorstand bei der Prüfung und Bearbeitung von besonderen strategischen Aufgaben innerhalb und außerhalb der Verwaltung unterstützen.

Dabei obliegt ihm auch die Geschäftsführung des Verwaltungsvorstandes, wozu unter anderem die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen, die Schriftführung sowie die Aufbereitung, Recherche und Vorbereitung von anstehenden Themen gehört. Zudem wird er die Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinderates und der Ausschüsse überprüfen. Aber auch Themen wie die Digitalisierung des Rathauses und der Internetauftritt der Gemeindeverwaltung werden zu seinem Aufgabengebiet zählen.

Benedikt Bungarten bringt durch sein rechts- und wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Universität Bonn die notwendige fachliche Expertise mit. Zu seinen Schwerpunkten zählen das Verwaltungsrecht, insbesondere Kommunalrecht, aber auch volks- und betriebswirtschaftliche Themen. Darüber hinaus hat er Erfahrungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gesammelt und als Ratsmitglied in Sankt Augustin bereits starke Berührungspunkte mit der Kommunalpolitik. Vor diesem Hintergrund wird er an der Schnittstelle zwischen Verwaltung, Bürgerschaft und Politik arbeiten.

„Ich bin sehr froh, dass die Gemeinde Wachtberg Benedikt Bungarten für diese Aufgabe gewinnen konnte“, erläutert Bürgermeister Jörg Schmidt. „So verspreche ich mir, dass mit seiner Expertise einige Aufgaben, die wir vor der Brust haben, jetzt angeschoben werden können. Gerade die Digitalisierung der Gemeindeverwaltung liegt mir mit hoher Priorität am Herzen. Und das ist eine riesige Aufgabe.“ Der Personalrat der Gemeinde Wachtberg hat der Berufung des Persönlichen Referenten einmütig zugestimmt. „Das“, so Jörg Schmidt, „ist auch ein Vertrauensvotum, das mich schon sehr freut.“

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14 Jahre für Ordnung gesorgt: Detlev Fröhlke geht in den Ruhestand

Aachen, 02.02.2021 – Detlev Fröhlke konnte an seinem letzten Arbeitstag, am 29. Januar, auf über 47 Dienstjahre bei der Stadt Aachen zurückblicken. Die letzten 14 Jahre leitete er den Fachbereich Sicherheit und Ordnung. Nicht nur in diesem Fachbereich hat er in seinen Dienstjahren einiges bewegt.

Im Jahr 1973 begann Fröhlke seine Ausbildung als Verwaltungsbeamter im gehobenen Dienst. Nach der Ausbildung machte er zunächst Station im Hochbauamt, dem heutigen Gebäudemanagement und im Liegenschaftsamt, heute Immobilienmanagement, bevor er für den Personalrat der allgemeinen Verwaltung freigestellt wurde.

Massagen am Arbeitsplatz

1999 übernahm Fröhlke die Leitung des Bezirksamts Laurensberg. Dort legte er im Jahr 2000 den Grundstein für das heutige betriebliche Gesundheitsmanagement „Gesunde Verwaltung“. Zu dem Zeitpunkt vielleicht etwas eigenartig anmutend, aber immer das Wohlbefinden der Kolleginnen und Kollegen im Blick, führte er eine Massage am Arbeitsplatz ein. Eine weitere Verbesserung für Mitarbeitende sowie Bürgerinnen und Bürger war die Einführung des neuen Service- und Arbeitszeitmodells. Dies ermöglichte den Laurensbergern Termine „auf dem Amt“ vorauszuplanen und zu reservieren. Eine Kombination aus Terminsprechzeiten und offenen Sprechstunden erweiterten das Serviceangebot auf 56 Stunden in der Woche. Die Zeit in Laurensberg hinterließ auch bei Fröhlke gute Erinnerungen. „Ich bin im Herzen Aachener“, sagt er „eigentlich Burtscheider, denn dort bin ich aufgewachsen. Aber im zweiten Herzen bin ich durch die Zeit im Bezirksamt auch Laurensberger geworden.“

Aachen als deutschlandweiter Vorreiter

Von 2007 bis zum Eintritt in den Ruhestand 2021 leitete Fröhlke den Fachbereich Sicherheit und Ordnung. Als Mensch und Fachbereichsleiter war und ist er stets den Menschen zugewandt. Er ist überzeugt: „Die Stadt lebt von den Menschen, deshalb muss man vor allem im Ordnungsamt vernünftig mit Ihnen umgehen. Ein Leben ist mehr als der Inhalt zwischen zwei Aktendeckeln.“ Für seine Mitarbeitenden ist er nicht nur rückblickend dankbar und auch stolz auf sein Team. Ihm war immer klar, dass in der Verwaltung und in seinem Fachbereich viel Potential steckt. Viele Menschen, die bereit sind etwas für die Stadt zu tun und die es wert sind, gefördert und unterstützt zu werden. So ist das Aachener Ordnungsamt in vielen Dingen Vorreiter auf Bundes- und Landesebene:

Als erste Großstadt Deutschlands erfasst Aachen seit dem Jahr 2011 alle „Knöllchen“ mit dem iPhone und überträgt sie online ins System. Dies führte zu Arbeitserleichterung bei den Überwachungskräften des ruhenden Verkehrs und zu 40 % Effizienz-Gewinn. Im selben Jahr wurden neue Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen, welche nach dem Unglück bei der Loveparade 2010 gefordert wurden, umgesetzt. Auch die Neuaufstellung und Professionalisierung der Außendienste, insbesondere des OSD, trieb Fröhlke voran. Aachen war ebenfalls die erste Stadt mit Hochsicherheitspollern. Pünktlich zum Weihnachtmarkt 2017 konnten diese automatisch an den entscheidenden Stellen rauf- und runtergefahren werden.

Vertrauen und starker Zusammenhalt

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen bedankt sich persönlich bei Fröhlke für sein Tun als Leiter des Ordnungsamtes: „Mit ihrer Souveränität, ihrem Frohsinn und ihrer Verbindlichkeit, haben sie sich für die Sicherheit und Ordnung in dieser Stadt eingesetzt. Ein solcher Einsatz, unermüdlich und wertschätzend, ist für das Zusammenleben und den Zusammenhalt in unserer Stadt und gerade in der aktuellen Situation unerlässlich.“

Sein letztes Dienstjahr war geprägt von der Coronakrise. Nach über 100 Krisenstabsitzungen verabschiedete sich Fröhlke auch dort Ende Januar. „Der Krisenstab, eine weitere Stelle, ein weiterer Ort der Zusammenarbeit. Und wie immer konnte man sich verlassen und vertraute einander“, bedankte sich seine direkte Vorgesetzte, Ordnungsdezernentin Annekathrin Grehling, in seiner letzten Sitzung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, den starken Zusammenhalt und den tatkräftigen Einsatz. Für dieses gegenseitige Vertrauen ist auch Fröhlke dankbar. Seiner Vorgesetzten gegenüber, aber natürlich auch seinen Mitarbeitenden im Ordnungsamt.

Jetzt ist es Zeit Abschied zu nehmen. „Wenn ich sozusagen in einem Schnelldurchlauf das alles noch einmal Revue passieren lasse, dann empfinde ich große Freude und auch ein wenig Stolz, dass wir Vieles gemeinsam geschafft und erlebt haben“, sieht Fröhlke auf seine Zeit bei der Verwaltung zurück.

Reisen und andere Pläne

Langweilig wird ihm auch im Ruhestand nicht sein. Die Freude und die Neugierde auf das, was kommt, lässt ihn optimistisch in die Zukunft blicken. Neben vielen Reisen mit seiner Frau – wenn man denn wieder darf – wird er weiterhin Geschäftsführer beim „Club Aachen International“ bleiben und auch weiterhin Lehrgangstreffen seines Einstellungsjahrgangs organisieren. Spätestens bei diesen Treffen wird er sich in geselliger Runde mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen sicher immer gern an die Zeit in der Verwaltung erinnern.

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Polizei und Ordnungsamt schließen illegale Shisha-Bar in Stolberg

Stolberg, 02.02.2021 – Aufgrund von verdeckten Beobachtungen konnte am Freitag, 29.01.2021, der illegale Betrieb einer Shisha-Bar in der Salmstraße unterbunden werden. Bei einer abendlichen Kontrolle wurde festgestellt, dass immer wieder Personen in die Lokalität eintraten und dort verblieben. Durch das Fenster konnte beobachtet werden, dass sich ca. 7 Personen in den Räumlichkeiten befanden und Shisha rauchten.

Da es sich hierbei um einen eindeutigen Verstoß gegen die CoronaschutzVO handelte, forderten Ordnungsamt und Polizei die Gäste zum Öffnen der Türe auf. Da dies trotz mehrfacher Aufforderung unterblieb, wurde sich Zugang über einen Nebeneingang mittels unmittelbaren Zwangs verschafft.

Obwohl sich zahlreiche Gäste versteckten, konnten alle Personalien aufgenommen und die ordnungswidrigen Handlungen beendet werden. Sowohl dem Betreiber als auch den Gästen werden nun empfindliche Strafen auferlegt.

Auch zukünftig werden Polizei und Ordnungsamt im Rahmen der Ordnungspartnerschaft Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchführen.

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Bewerbungsfrist für „Europa bei uns zuhause“ 2021 in NRW startet

Region/Düsseldorf, 02.02.2021 – Der Wettbewerb prämiert Städtepartnerschaften und grenzüberschreitendes Engagement. Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales teilt mit: Kommunen, Städtepartnerschaftsvereine und zivilgesellschaftliche Organisationen können sich ab sofort beim Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“ 2021 bewerben. Die Landesregierung prämiert innovative, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Projekte europäischer Städtepartnerschaften und Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Partnern in den Niederlanden und Belgien.

Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner: „Die europäische Gemeinschaft entsteht ausschließlich durch den persönlichen Austausch. Städte- und Projektpartnerschaften bauen Brücken zwischen den Menschen. Sie sind das Fundament für eine vertrauensvolle Zukunft in Europa. Diese wichtige Arbeit unterstützen wir mir mit ,Europa bei uns zuhause‘.“

Für die Freundschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und Nordrhein-Westfalen ist 2021 ein besonderes Jahr. Gemeinsam blicken beide zurück auf 75 Jahre besondere Beziehungen – von der Gründung Nordrhein-Westfalens, bei dem das Vereinigte Königreich Pate stand, bis heute.

Minister Holthoff-Pförtner: „Willkommen heiße ich mit Blick auf das 75. Jubiläum besonders Projekte, die diese enge Verbindung zwischen dem Vereinigten Königreich und Nordrhein-Westfalen besonders deutlich machen.“

Prämiert werden im Rahmen von „Europa bei uns zuhause“ öffentlichkeitswirksame Projekte, die den europäischen Gedanken bei kulturellen Ereignissen, bei Jubiläen, Festivals oder sportlichen Begegnungen vermitteln oder Projekte, die in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern entstehen. Ebenso werden Workshops prämiert, in denen Ideen für neue Zielgruppen oder innovative Strategien erarbeitet werden, wie Europa den Menschen in Nordrhein-Westfalen nähergebracht wird.

Gleiches gilt für Projekte zum Austausch über Fachthemen wie Ehrenamt, Umweltschutz, Jugendarbeit oder Hilfen für Menschen mit Handicap mit dem Ziel, das gegenseitige Verständnis zu fördern und die Vielfalt Europas sichtbar zu machen. Viele weitere gute Beispiele geben die bereits prämierten Projekte der letzten Jahre. Sie sind auf www.mbei.nrw abrufbar.

Dort zu finden sind detaillierte Informationen, die Wettbewerbsbedingungen und der Bewerbungsbogen. Einsendeschluss für Projekte, die im Zeitraum vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022 durchgeführt werden müssen, ist der 1. Juni 2021. Erfolgreiche Projekte werden mit bis zu 5000 Euro nachträglicher Kostenerstattung ausgezeichnet.