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Die Stadt Zülpich hat einen neuen Kämmerer

Zülpich – Christian Antons zum Kämmerer bestellt – Die Stadt Zülpich hat einen neuen Kämmerer. Mit Wirkung zum 24. Februar 2024 wurde Christian Antons von Bürgermeister Ulf Hürtgen zum Leiter der Finanzverwaltung der Stadt Zülpich bestellt. Antons folgt damit auf Ottmar Voigt, der diese Position zuvor 18 Jahre lang bekleidet hatte und am 23. Februar sowohl in dieser Funktion als auch in der des Beigeordneten in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden war.

Christian Antons ist 35 Jahre alt und leitet bei der Stadt Zülpich bereits seit Juni 2022 den Geschäftsbereich Finanzen. Zuvor war der zweifache Familienvater, der mit seiner Familie in der Zülpicher Kernstadt lebt, 16 Jahre bei der Stadt Erftstadt beschäftigt. Dort hatte er ab dem Jahr 2008 auch seine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt absolviert, nachdem er im selben Jahr am Franken-Gymnasium Zülpich das Abitur erworben hatte.

Nachfolger von Ottmar Voigt als Beigeordneter wird Michael Höhn. Der 45 Jahre alte Merzenicher wurde vom Stadtrat am 06. Februar einstimmig zum Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters bestellt. Höhn, der zurzeit noch als Dezernent für die Bereiche Personal, Organisation, IT und Digitalisierung, Projektmanagement sowie für das Fördermittelmanagement bei der Stadt Kerpen tätig ist, wird seine neue Position am 01. Mai 2024 übernehmen.

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Die Stadt Mayen bereitet sich auf Ernstfall vor

Mayen – Kürzlich fand im Sitzungssaal des Rathauses eine Schulung für den Verwaltungsstab der Stadtverwaltung zum Risiko- und Krisenmanagement statt, bei der die Mitglieder des Stabes nicht nur wichtiges theoretisches Grundlagenwissen erworben haben, sondern auch den Ernstfall über konnten. Die Schulung wurde von der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) durchgeführt.

Gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass Risiko- und Krisenmanagement zunehmend an Bedeutung gewinnen. Sei es ein Bombenfund oder verschiedene Unwetterereignisse – bei solchen Szenarien hat keiner die Garantie verschont zu bleiben und es kann plötzlich und unangekündigt jeden treffen. Das Stadt Mayen möchte auf solche Situationen gut vorbereitet sein und hat sich daher entsprechend schulen lassen.

Peter Wirtz, Dozent der BABZ, informiert zunächst allgemein zum Katastrophenschutz in Deutschland. Wer ist wann zuständig? In welcher Form kann Unterstützung gewährleistet werden? Diese und noch viele andere Fragen konnten zu Beginn geklärt werden.

Im weiteren Verlauf wurde die Einberufung einer Stabssitzung im Ernstfall erprobt. Anhand eines fiktiven Krisenszenario wurde die Einberufung bzw. der Ablauf einer Stabssitzung geübt.

Eine abschließende Feedback-Runde durfte ebenfalls nicht fehlen: Von Seiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde dabei nicht nur beleuchtet, was bereits gut lief und was noch verbesserungswürdig war, sondern auch das ein oder andere „To do“ festgehalten, sodass die Erkenntnisse der Schulungen auch in die weitere Verwaltungsarbeit einfließen werden.

„Was mir besonders positiv aufgefallen ist, ist, dass wir beim Übungsszenario alle wichtigen Punkte gemeinschaftlich herausgearbeitet haben“, fasste Oberbürgermeister Meid positiv zusammen. „Dennoch bin ich dankbar, dass wir in diesem wichtigen Aufgabenbereich unsere Arbeitsprozesse und Strukturen nochmals einüben und so weiter optimieren konnten. Auch wenn ich hoffe, dass wir nie darauf zurückgreifen müssen““, so der OB.

Lob gab es auch seitens der BABZ: Peter Wirtz attestierte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass die Stadt Mayen bereits gut aufgestellt sei und lobte vor allem die gute Zusammenarbeit innerhalb des Stabes.

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Wirtschaft

Feierliche Campuseröffnung der FHM nahe Bismarckquartier in Düren

Düren – Neue Räumlichkeiten und ein neues Logo für die Fachhochschule des Mittelstands in Düren – Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) hat am heutigen Montag, 26. Februar ihren neuen Hochschul-Campus in der Hans-Brückmann-Straße 12 feierlich eröffnet.

Vor den Türen des neuen Campus: (v.l.) Dr. Kerstin Felser, Wissenschaftliche Standortleiterin FHM Düren, Landrat Wolfgang Spelthahn, Prof. Dr. Anne Dreier, Rektorin der FHM, Prof. Dr. Volker Wittberg, Prorektor Forschung & Entwicklung der FHM. Foto: Fachhochschule des Mittelstands.

Die rund 70 geladenen Gäste, Repräsentanten aus der Düre-ner Politik und Verwaltung sowie Wirtschaft und Gesellschaft, wurden begrüßt von FHM-Rektorin Prof. Dr. Anne Dreier und Landrat Wolfgang Spelthahn sowie Prof. Dr. Volker Wittberg, FHM-Prorektor für Forschung und Entwicklung und Dr. Kerstin Felser, Wissenschaftliche Standortleiterin der FHM Düren. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das neue Logo der FHM präsentiert: Ab sofort zeigt sich die FHM in kräftigen Farben, einer modernen Typografie und einem komplett neuen Außenauftritt.

Der moderne, lichtdurchflutete Campus ist ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der FHM Düren – und auch dieser wurde ganz im Sinne des neuen Logos und Außen-auftritts der FHM gestaltet. Unterrichtet werden hier bereits die Studierenden im Be-reich Cyber Security, Digital Business Management und Pflege & Management, neu hin-zukommen sollen im Oktober die Bachelorstudiengänge Physician Assitance und Heb-ammenwissenschaft sowie der Master Nachhaltigkeits- und Klimamanagement. Neu ak-kreditiert wird außerdem der Master Digital Transformation Management, für den sich Studieninteressierte ebenfalls bereits jetzt bewerben können.

Prof. Dr. Anne Dreier: „Die FHM ist eine innovative, persönliche Hochschule und legt ihren Schwerpunkt klar auf den Mittelstand. Wir bilden die zukünftigen Leistungsträger aus. Hier in Düren sind wir von Anfang an herzlich empfangen worden und haben viel Unterstützung erhalten. Mein besonderer Dank gilt zuerst dem Kreis Düren: Landrat Spelthahn, dem Dürener Kreistag und der Dürener Kreisverwaltung – für Ihr Vertrauen in uns und Ihre große Unterstützung bei allen unseren Anstrengungen und Aktivitäten hier vor Ort. Nur in diesem Umfeld können wir einen Zukunfts-Campus bauen: Digitali-sierung, Nachhaltigkeit und Gesundheit sind unsere Themen.“

Landrat Wolfgang Spelthahn: „Das ist heute ein wichtiger Tag für den Kreis Düren. Bildung ist für den Strukturwandel ein ganz entscheidender Aspekt. Bildung ist ein we-sentlicher Rohstoff für uns und entscheidet sehr stark mit darüber, wie wir als Region künftig aufgestellt sind. Wir sind froh, dass sich die FHM hier in Düren etabliert hat. Da-mit bestehen im Kreis Düren nochmals vergrößerte Bildungsangebote, die mit zu einem gelingenden Strukturwandel beitragen.“

Prof. Dr. Volker Wittberg: „Es ist ziemlich genau zwei Jahre her, da haben wir im Be-rufskolleg für Technik den Grundstein für den Campus Düren gelegt und das Institut für Cyber-Sicherheit und digitale Innovationen eröffnet. Damals haben wir sechs Studie-rende online – wir sind mitten in der Coronapandemie-Zeit gestartet – immatrikuliert. Überhaupt waren wir eine sehr, sehr kleine Festgesellschaft bei diesem Gründungsakt. Heute sieht das alles ganz anders aus: Wir haben einen lebendigen Campus mit Präsenz- und Online-Lehre, eine Study Lounge, einen Boardroom, das Mission Control Center und viel wichtiger: Wir treffen uns, sehen täglich Studierende, trinken gemeinsam eine Tasse Kaffee, lehren, diskutieren, ringen um die besten Ideen und können wie heute auch miteinander feiern.“

Dr. Kerstin Felser: „Digitalisierung, Dekarbonisierung und Demographie – mit diesen Schwerpunkten wollen wir unseren Campus konsequent auf die Gegebenheiten im Rheinischen Revier ausrichten. Der Campus ist ein Raum des Wissens, der Innovation und der Zusammenarbeit, an den auch die ehemaligen Studierenden und die werden-den Führungs- und Fachkräfte immer wieder zurückkehren, um ihr Wissen zu vertiefen. So wächst ein Ökosystem, welches auch in der Lage ist, die talentiertesten Studierenden auf attraktiven Arbeitsplätzen in der Region zu halten. Über das Technologie- und Bil-dungsnetzwerk entsteht ein Gefühl der Zugehörigkeit und der gemeinsamen Verant-wortung, in dem Potenzial für den Mittelstand entfaltet werden kann.“

Der Studienbetrieb an der FHM Düren läuft bereits seit Oktober 2021. Der Campus ist aus dem im September 2021 von der FHM und der britischen University of Glouces-tershire (UoG) gegründeten Institut für Cybersicherheit und digitale Innovationen her-vorgegangen. Förderer des Institutes ist der Kreis Düren. Bisher war die Fachhochschule des Mittelstands in den Räumlichkeiten des Berufskollegs für Technik angesiedelt.

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Krönung der 13. Meckenheimer Blütenkönigin

Meckenheim – Antonia Augenstein heißt Meckenheims 13. Blütenkönigin. Bürgermeister Holger Jung hat die neue Repräsentantin der Apfelstadt gekrönt und ihr im Sängerhof die Schärpe umgelegt. Parallel verabschiedete der Bürgermeister die bisherige Blütenkönigin Celina Kotz, die das Amt zwei Jahre ausgeübt hatte.

„Ich freue mich, Antonia Augenstein zu inthronisieren. Sie ist ein Paradebeispiel dafür, wie schnell man sich bei uns einleben und heimisch fühlen kann“, sagte Holger Jung. In Bielefeld aufgewachsen, zog die 19-jährige VWL-Studentin erst vor vier Jahren ins Rheinland, um sich im Eiltempo zu akklimatisieren. „Ich sehe Meckenheim als meine Heimat an. Die Kultur und die Traditionen wie der Karneval und selbstverständlich das Blütenfest begeistern mich immer wieder aufs Neue, sodass ich mich gerne aktiv einbringe“, erklärte die neue Blütenkönigin. Binnen kurzer Zeit hat sie hier vor Ort bereits enge Bande geknüpft. „Da ich praktisch inmitten der Apfelfelder wohne, genieße ich die Natur beim Joggen oder Spazierengehen. Ich habe auch schon bei der Apfelernte mitgeholfen und eine Patenschaft für einen Apfelbaum übernommen“, berichtete Antonia Augenstein, die in Altendorf lebt. In den kommenden Monaten warten viele spannende Termine auf Meckenheims Majestät, „bei denen Antonia die Apfelstadt gebührend vertreten wird“, ist sich der Bürgermeister sicher.

Die Stadt Meckenheim freut sich auf die neue Repräsentantin der Apfelstadt und dankt ihrer Vorgängerin ganz herzlich. Celina Kotz hatte nicht zuletzt aufgrund der Corona-Krise ihre Amtszeit um ein zweites Jahr verlängert „und Meckenheim mit ihrer freundlichen und charmanten Art ganz hervorragend repräsentiert“, würdigte Bürgermeister Jung das gewinnbringende Auftreten von Celina Kotz.

Meckenheims Blütenkönigin ist als strahlende Botschafterin der Apfelstadt das gesamte Jahr über im Einsatz: Neben zahlreichen Terminen ist der Höhepunkt einer jeden Amtszeit das Meckenheimer Blütenfest, dessen Durchführung für 2024 am 21. April geplant ist.

In diesem Jahr unterstützen die Sponsoren Dresscode by Schlösser – Accessoires und Kleidung sowie Schuhmode Velten die Meckenheimer Blütenkönigin Antonia Augenstein. Ebenfalls dankte Bürgermeister Holger Jung Katharina Ley und ihrer Familie für den gastgebenden Part der Krönung der 13. Meckenheimer Blütenkönigin.

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Politik

Eröffnung des bundesweit einzigartigen Modellprojekts „Stall der Zukunft“

Region/Düsseldorf – Mehr Platz, mehr Licht, mehr Tierwohl – NRW Ministerin Gorißen und Landwirtschaftskammerpräsident Werring eröffnen bundesweit einzigartiges Modellprojekt „Stall der Zukunft“ – Im Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen sind zwei neue Modellställe errichtet worden, die beispielhaft zeigen sollen, wie eine nachhaltige und zukunftsorientierte Nutztierhaltung praxisnah gelingen kann. Innovative Bautechnik und modernste Haltungsmethoden sollen für mehr Tierwohl sorgen und gleichzeitig Emissionen im Sinne des Umweltschutzes verringern. Dies stärkt die gesellschaftliche Akzeptanz für die heimische Schweinehaltung. Nach rund vierjähriger Planungs- und Entwicklungszeit haben die Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Silke Gorißen und Karl Werring, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW, am 26. Februar gemeinsam den „Stall der Zukunft“ im westfälischen Bad Sassendorf eröffnet. Damit startet dort ein bundesweites Vorzeigeprojekt für die Nutztierhaltung, die ein wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland ist. Die Landesregierung hat den Bau des Demonstrationsprojekts „Stall der Zukunft“ mit 3,9 Millionen Euro unterstützt.

Ministerin Gorißen sagte im Zuge der Einweihung: „Das Projekt ‚Stall der Zukunft‘ sorgt für mehr Tierwohl und mehr Nachhaltigkeit und ist bislang einzigartig in Deutschland. Nordrhein-Westfalen ist ein starkes Agrarland und mit unserem Know-how in landwirtschaftlicher Forschung, Entwicklung und Praxis wollen wir einen guten Beitrag zum Umbau in der Nutztierhaltung leisten. Die Landwirtschaft in Deutschland braucht bessere Zukunftsperspektiven und der ‚Stall der Zukunft‘ zeigt, wie die Transformation der Nutztierhaltung gelingen kann, bei der auch die konventionellen bäuerlichen Betriebe mitgenommen werden.“

Karl Werring, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW: „So war das Projekt von den ersten Gedanken an darauf ausgelegt, verschiedene Zukunftskonzepte zu präsentieren, um darüber eine große Vielzahl an verschiedenen Impulsen geben zu können.“ Weiter ergänzte der Präsident, dass hier nicht nur zwei Ställe, sondern vielmehr ein Lern- und Begegnungsort geschaffen wurde, ein Ort der Forschung und Entwicklung und ein Ort, an dem traditionelles Wissen und moderne Technologien sich vereinen.

Stall der Zukunft: Mehr Platz, Wühlgarten und Gewächshausdach

Am renommierten Forschungs- und Weiterbildungsstandort Haus Düsse der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen sind zwei innovative Ställe mit verschiedenen technischen Systemen und Kombinationsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe geschaffen worden: Es gibt eine so genannte „evolutionäre“ Weiterentwicklung eines Musterstalls mit Außenklimakontakt für Schweine mit bis zu 400 Mastplätzen und eine „revolutionäre“ Stallanlage mit bis zu 270 Schweinemastplätzen, um Tieren noch mehr Platz zur Bewegung und zum Auslauf zu geben. Hinzu kommen noch verschiedene Lösungen für die Ausbildung tiergerechter Funktionsbereiche im Stall. Im „Revolutionären Stall“ ist dies beispielsweise eine innovative Dachkonstruktion – eine Art Gewächshausdach aus Glas, das sich bei passender Witterung öffnen lässt. Es gibt dort ebenfalls Wühlgärten und Stroh. Holzhackschnitzel auf dem Boden sollen zudem als Beschäftigungsmaterial für Tiere im Wühl- und Liegebereich erprobt werden. Weitere Besonderheiten sind modernste technische Verfahren zur Reduktion von Lärm oder zur Trennung von Kot und Harn. So sollen Gerüche reduziert werden. Die Ställe orientieren sich an den aktuellen Vorgaben des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes in der Haltungsform 3 „Frischluftstall“ bzw. Haltungsform 4 „Auslauf/Weide“. Die Ställe werden darüber hinaus der Aus- und Weiterbildung dienen und sollen wichtige Erkenntnisse über den Betrieb und das Management von Außenklimaställen liefern – etwa, ob die die Ställe mit ihren Funktionsflächen den natürlichen Verhaltensweisen von Schweinen weitmöglich entsprechen und wie sich damit die Emissionen verhalten.

Dr. Arne Dahlhoff, Direktor der Landwirtschaftskammer NRW, erklärte, dass in den kommenden Jahren durch weitere Bauprojekte für Mastschweine, Sauen und Ferkel sowie Rinder ein kammerweites Gesamtkonzept zur zukunftssicheren Nutztierhaltung entstehen wird. Ziel der Landwirtschaftskammer sei es, allen interessierten Tierhaltern in Nordrhein-Westfalen weitere Impulse für Neu- und Umbauten im Rahmen der Betriebsentwicklung geben zu können.

Nutztierhaltung in Nordrhein-Westfalen

Die heimische Nutztierhaltung ist eine wichtige Säule der landwirtschaftlichen Familienbetriebe und ein elementarer Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum. Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es rund 23.000 Betriebe mit Tierhaltung. In den letzten fünf Jahren ist bei schweinehaltenden Betrieben die Zahl um mehr als 20 Prozent zurückgegangen.

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Kunst & Kultur

„Freestyle Euskirchen“ – Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Euskirchen – Bereits zum dritten Mal werden im Rahmen vom Projekt „Freestyle Euskirchen“ Fotografien von Jugendlichen an verschiedenen Stellen in der Stadt ausgestellt. 134 junge Menschen aus Euskirchen und Umgebung haben dabei insgesamt 863 Fotos eingereicht.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern sowie anderen geladenen Gästen der Stadt Euskirchen. Foto: Ghazanfar Adeli

120 davon wurden nun von einer Jury ausgewählt und können vom 29. Februar bis 30 März in der Stadt bewundert werden. Zu den Ausstellungsorten gehören beispielswiese das Rathaus und die Stadtbibliothek, aber auch Boutiquen und andere Geschäfte haben sich mit Freude bereit erklärt, junger Kunst eine Plattform zu geben. „Es freut mich für Euskirchen sehr, wie viel Kreativität und Initiative in den jungen Menschen unserer Stadt steckt. Die ausgestellten Kunstwerke zeigen auf lebhafte Weise die Blickwinkel einer Generation, die Lust hat sich zu beteiligen, aktiv zu sein und unsere Stadt mitzugestalten. Die „Freestyle“ – Jugendkunstgalerie bietet ihnen hierfür die perfekte Bühne“, fasst Bürgermeister Sacha Reichelt das diesjährige Projekt mit Begeisterung zusammen.

Zum Auftakt der Ausstellung versammelten sich die jungen Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern sowie anderen geladenen Gästen der Stadt Euskirchen zu einer feierlichen Vernissage im Wohnraum der Alten Tuchfabrik in Euskirchen. Zum ersten Mal konnten hier die 120 ausgewählten Kunstwerke der jungen Menschen auf Leinwänden präsentiert und von den knapp 200 Gästen bewundert werden. Die sehr unterschiedlichen Motive spiegelten dabei die vielzähligen Sichtweisen junger Menschen wider, ohne dass es einer weiteren Erläuterung bedurfte. „Es ist immer besonders beeindruckend zu sehen, wie Bilder ganz ohne Sprache wirken und Geschichten erzählen. Sie haben keine Sprachbarriere und schließen somit jeden in das Projekt ein, der Teil davon sein möchte, ganz unabhängig von Herkunft, Alter oder Sprachverstehen“, erfreut sich Projektleitung Xenia Struppe (Ensible e.V.) an den Werken der jungen Menschen. Eine besondere Art der Bildkunst wurde zudem von Schülerinnen und Schülern der Kaplan Kellermann Realschule zur Ausstellung beigesteuert, die sich im Rahmen von besonderen Workshops an der Möglichkeit probierten, digitale Bilder mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellen zu lassen. Zum weiteren Programm des Abends gehörte außerdem, neben der Vorführung von Animationsfilmen, die gemeinschaftlich von Jugendlichen der vier weiterführenden Schulen in Euskirchen erstellt wurden, die Bekanntgabe zweier Werke, die eine besondere Würdigung durch die Jury erfahren sollten. Die Fotos von Elisabeth Galliat (15) und Jonas Michel (13) überzeugten nicht nur durch ihre Motivwahl, sondern auch durch ihre Kreativität. Insgesamt ging an diesem Abend jedoch keiner der jungen Künstlerinnen und Künstler ohne eine Aufmerksamkeit nach Hause. Über 100 Eisgutscheine, 20 Kinogutscheine und eine professionelle Kamera im Gesamtwert von über 1.000 € wurden an die Teilnehmenden ausgegeben.

Das Projekt „Freestyle Euskirchen“ wird gefördert aus dem Programm „Gemeinsam Mehrwert“ des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Es ist eine Jugendkunstgalerie für digitale Fotografie, bei der Jugendliche im Alter von 10-25 Jahren teilnehmen können. Ziel ist es, jungen Menschen die Gelegenheit zu bieten, sich mit ihren Fotos künstlerisch zu beteiligen und mit ihrem eigenen Blick auf die Welt, ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Über Ausstellungen in Schaufenstern der Innenstadt und Online-Galerien werden die kreativen Potentiale und die Themen, die die jungen Menschen beschäftigen, sichtbar gemacht. In Fotografie-Workshops mit einer professionellen Fotografin konnten sich die jungen Teilnehmenden einzelner Stufen der weiterführenden Schulen Euskirchen zudem im Vorhinein im Bereich der Fotografie weiterbilden. Durchgeführt wird das Projekt vom Schmallenberger Ensible e.V. – Stützpunkt für Jugendkultur in NRW im Auftrag der Stadt Euskirchen.

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Start der neuen MYK-Akademie – Fokus auf Mitarbeiter-Förderung

Region/Mayen-Koblenz – Mayen-Koblenzer Behörde setzt mit Weiterbildungsangebot „MYK-Akademie“ neue Marke als moderner Arbeitgeber – In der heutigen Zeit, in der der Arbeitsmarkt ständig im Wandel ist und die Bedürfnisse der Arbeitnehmer immer vielfältiger werden, ist es für Arbeitgeber von entscheidender Bedeutung, sich nicht nur um die betrieblichen Angelegenheiten zu kümmern, sondern auch um das Wohl und die Entwicklung ihrer Mitarbeitenden. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat sich als ein solcher Arbeitgeber etabliert, der dieses Engagement vorbildlich umsetzt. Ein zentraler Aspekt dieses Engagements ist die Fort- und Weiterbildung. Aus diesem Grund bietet die Kreisverwaltung ihren Mitarbeitenden neuerdings eine eigene Online-Lernplattform an: die MYK-Akademie!

„Fortbildung haben wir in der Kreisverwaltung schon immer großgeschrieben. Im neuen Sachgebiet ankommen, als Quereinsteiger fit werden für die Verwaltung oder ganz einfach die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln – all das haben wir bisher schon in unserem Fortbildungsangebot in Präsenz drin. Hinzu kommt nun die Akademie, eine intelligente Lösung, durch die wir eine moderne Möglichkeit der zeitlich und räumlich flexiblen Weiterbildung sicherstellen“, erläutert Büroleiterin Petra Kretzschmann, die stolz auf das neue Angebot ist und insbesondere den Mitarbeiterinnen Anna Bornheim und Dorothee Weis für die Entwicklungsarbeit dankt.

Ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs können beim Angebot der MYK-Akademie via Internet das eigene Wissen sowie die persönlichen sozialen und emotionalen Kompetenzen erweitert und gefestigt werden. Die digitalen Lernangebote und Kurse der Online-Plattform werden dabei stetig aktualisiert, erweitert und durch neue Lernmodule ergänzt. Präsentiert wird das neue Angebot den Mitarbeitenden der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz über eine optisch und inhaltlich überaus ansprechende Internetseite. Mehr als ein Jahr lang hat das Personalreferat an der Umsetzung gearbeitet. Mit Unterstützung der IT-Abteilung und der Pressestelle der Kreisverwaltung sowie des Dienstleisters WTT Campus ONE, der sich auf moderne, cloudbasierte Lern-Management-Systeme für Verwaltungen spezialisiert hat, ist das Thema Fort- und Weiterbildung so auf eine neue Ebene gehoben worden.

Darüber hinaus legt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz großen Wert auf das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter. Dies zeigt sich beispielsweise in flexiblen Arbeitszeitmodellen, die es den Mitarbeitern ermöglichen, ihre Arbeit besser mit ihren persönlichen Verpflichtungen zu vereinbaren. Zudem werden regelmäßige Gesundheitschecks angeboten und Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance implementiert. Schließlich sind gesunde und ausgeglichene Mitarbeitende nicht nur produktiver, sondern auch motivierter und weniger anfällig für Krankheiten. „In einer Zeit, in der Fachkräftemangel und hohe Fluktuation in vielen Branchen herrschen, wird es immer wichtiger, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, der nicht nur eine gute Bezahlung bietet, sondern auch ein Umfeld, in dem sich die Mitarbeiter geschätzt, unterstützt und gefördert fühlen“, weiß Büroleiterin Petra Kretzschmann.

Diese Aussage kann auch Landrat nur unterschreiben. Dr. Alexander Saftig weiß, dass nicht nur die Mitarbeitenden von der seit jeher in der Kreisverwaltung umgesetzten und gelebten nachhaltigen und familienfreundlichen Personalpolitik profitieren, sondern eben auch die Kreisverwaltung als Organisation. „Eine motivierte, gut ausgebildete Belegschaft ist das Herzstück eines jeden erfolgreichen und modernen Unternehmens oder einer jeden Institution. Indem wir in das Wohl und die Fortbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern investieren, legen wir den Grundstein für eine nachhaltige und erfolgreiche Zukunft“, betont Landrat Dr. Alexander Saftig.

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Kunst & Kultur

Mechernicher Maler und Bildhauer Günter Preuss stellt ab 3. März in Kölner Galerie aus

Mechernich-Schützendorf/Köln – In der Köln-Kalker Galerie „Kunstmeile Buchforst“ stellt der mit Atelier in Schützendorf wirkende Maler und Bildhauer Günter Preuss (75) vom 3. bis 31. März „Zeichen, Spuren, Symbole, Botschaften“ aus. Die Vernissage findet am Sonntag, 3. März, von 15 bis 18 Uhr in den Räumen der Galerie statt (Mülheimer Straße 320).

In Mechernich hat sich der vielfach fortgebildete Autodidakt unter anderem durch seine Kunstschule und Lehrprojekte an Schulen einen Namen gemacht. Seine größte Skulptur, zwei drei Meter hohe abstrahierte und ineinander verschlungene Torbögen aus Cortenstahl mit einem Durchmesser von 4,70 Meter, befindet sich im Zentrum der Verkehrsinsel am westlichen Stadteingang von Mechernich (Bahnunterführung).

In Köln zeigt der Schützendorfer jetzt abstrakte Gemälde mit experimentellem Charakter. Die Galerie schreibt: „Seine Ideen, durch Zeichen, Spuren und Symbole Inspiration zu finden und zu erfinden und in seine Bilder zu integrieren, sind seine Botschaft an den Betrachter.“

Preuss experimentiere mit den unterschiedlichsten Materialien wie Spachtelmasse, Zement, Kohlenstaub, Bitumen und Bienenwachs und kombiniere dabei moderne und altmeisterliche Lasurtechnik. Gemeinsam seien seinen Bildern bei aller Abstraktion Harmonie und Einklang sowie der Phantasie des Betrachters freien Lauf zu lassen, in den Darstellungen doch auch realistische Formen erkennen zu wollen. Instagram guenter_preuss

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Blues, Jazz, Folk und Kölsch-Rock in Kall – Auftakt am 23. März

Kall – Unterhaltsames Halbjahres-Programm des „Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier“ – Kaum sind in Kall die letzten Karnevalstöne verklungen, da bereitet sich der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier auf die Saal-Veranstaltungen im ersten Halbjahr vor. Freunde des Blues-Rock, des Dart-Sports, des Kölsch-Rocks, des Würfelspiels, des Folk-Rocks, der Ballermann-Musik und des Fußballsports kommen von März bis Juni auf ihre Kosten.

Den Auftakt des Musikprogramms gestalten am Samstag, 23. März, um 20 Uhr, die vier gestandenen Musiker der Blues-Rock-Band „MOTHER‘Z BOYZZ“.  Muttersöhnchen sind die vier Typen sicherlich nicht. Eher musikalische Bad Boys, wie sie im Track „Bad Boy Blues“ ihres neuen Albums „Slutmachine“ deutlich klarstellen.

Vor gut zwölf Jahren hat das Kölner Quartett begonnen, das Rheinland mit einer Mischung aus erdigem Southern Rock, klassischem Hard-Rock und dreckigem, markantem Blues unsicher zu machen. Zwei Alben „Bad Boy Blues“ und „Pink Cadillac“, sowie ein Ruf als Lokalmatadore in ihrem Metier, stehen seitdem auf der Habenseite. Jetzt, mit dem dritten Album, soll sich das derzeitige Einzugsgebiet der Rheinländer entscheidend vergrößern.

Die Band besteht neben dem Gitarristen und Sänger Wolfgang Schmidder aus dem Bassisten Friedel Holler, dem Drummer Chris Verhalen und dem 2021 zur Band gestoßenen Lückerather Keyboarder Lutz Meißner. Einflüsse der „MOTHER‘Z BOYZZ“ sind neben ZZ Top, AC/DC, Gary Moore, Motörhead und Deep Purple auch die „klassischen Blueser“ der 20er und 30er Jahre bis heute.

14 Tage später, am Samstag, 6. April, verwandelt sich der Saal Gier in eine große Darts-Arena. Dann findet von 10 bis 22 Uhr unter dem Motto „Kally Pally“ die Vorrunde des ersten Steeldarts-Turniers des neu gegründeten Darts Club Kall statt. Das Finale findet eine Woche später, am Samstag, 13. April, ab 15 Uhr statt. Das Turnier ist auf 64 Teilnehmer begrenzt. Zuschauer sind willkommen.

Kölsch-Rock vom Feinsten ist am Samstag, 20. April, ab 20 Uhr, angesagt. Dann gastiert die preisgekrönte Band „Kerk & Bänd“ im Saal Gier. Ein Konzert der Band in Kall musste im vergangenen Jahr verschoben werden, weil Bandleader Oliver Kerk nach einem Motorradunfall im Schwarzwald schwer verletzt worden war.

Die Band hatte vor zwei Jahren nach einem zweiten Platz im Jahr 2017 den Kölsche-Musik-Bänd-Kontest gewonnen. Inzwischen ist auch ihr Album „Unverbrüchlich“ erschienen. Individuell und kunstvoll wandern die Musiker auf dem schmalen Grat zwischen Rockmusik und Singer/Songwriter-Klängen und haben dabei ihren ganz eigenen Sound entwickelt.

„Kerk & Bänd“ sind Oliver Kerk (Gesang, elektrische und akustische Gitarren), Claus Connot (Gesang und Bass), Herman Heuser (Gesang, elektrische und akustische Gitarren), Lutz Meisner (Orgel, Piano und Quetsch) und Robin Dick (Schlagzeug und Percussion). Die Band wurde bereits 1993 gegründet. „Im Herzen sind wir jung“, sagt Frontmann Oliver Kerk. Die Leidenschaft, Songs zu schreiben, damit rauszugehen und Menschen zu berühren sei das Wesentliche, so der Bandleader: „Dofür jon mer op die Bühn“. Kölsch-Rock-Fans können sich schon jetzt auf das Gastspiel der preisgekrönten Band im Saal Gier freuen.

Zum „Schockertempel“ wird der Saal Gier am Pfingstsamstag, 18. Mai, wenn dort ab 18 Uhr die nunmehr zehnte Kaller Schockermeisterschaft über die Bühne geht. Bei dem Turnier (Startgeld 10 Euro) geht es um den „Großen Preis der VR-Bank Nordeifel“ und natürlich um den Wanderpokal „Luisjen-Cup“, der an die Kultwirtin Luise Gier erinnert.

Das Turnier, dessen Teilnehmerzahl auf 44 beschränkt ist, geht über drei Durchgänge mit je 15 Spielen, wobei nach jedem Durchgang die Besetzung der Spieltische neu ausgelost wird. Den Siegern winken Pokale und Sachpreise. Erste Anmeldungen liegen bereits vor. Freunde des Schockerspiel können sich während der Öffnungszeiten direkt in der Gaststätte (Tel.: 02441-4225), oder per Mail (rz@zuell-kall.de) bei Turnierleiter Reiner Züll anmelden.

Folk-Rock der 80er Jahre ist am Samstag, 25. Mai, ab 20 Uhr, angesagt. Dann gastiert die Keldenicher Band „Pro terra“ erstmals im Saal Gier. Die Band ist ein Synonym für Spielfreude und Spontanität, für Entertainment und Unterhaltung. Ausschlaggebend hierfür ist in erster Linie der semiprofessionelle Status der Band. Denn keiner der Musiker muss damit sein Geld verdienen, die Band ist ihr Hobby und mehr. Und ein Hobby soll Spaß machen. Diese Einstellung überträgt sich bei jedem Auftritt unweigerlich auf das Publikum.

„Pro terra“ lässt den Runrig-Sound der 80er wieder aufleben oder weckt, zum Beispiel mit Loch Lomond, Erinnerungen an eine fast vergangene Zeit. Die fünf Musiker verfügen alle über mehrjährige Band- und Bühnenerfahrung in der lokalen Musikszene. „Pro terra“ sind Georg Kaiser (Gesang, Gitarre), Nicole Schilling (Keyboard, Background), Otto Wawer (Gitarre, Background), Stefan Brass (Schlagzeug, Background) und Willi Lennartz (Bass).

„Mallorca Ole“ heißt es am Samstag, 8. Juni, wenn um 20 Uhr die zweite Ballermann-Fete mit Sangria und Cocktails startet.  Für schmissige Stimmungsmusik sorgt der Alleinunterhalter Achim Pütz. Bei allen Musikveranstaltungen ist der Eintritt frei. Der Hut geht rund.

Am Freitag, 14. Juni, beginnt die Fußball-Europameisterschaft mit dem Eröffnungsspiel der deutschen Mannschaft gehen Schottland um 21 Uhr. Dieses Spiel wird auf den Fernsehgeräten in der Gaststätte zu sehen sein. Danach werden alle Spiele mit deutscher Beteiligung auf der Großleinwand im Saal gezeigt.

Bereits bekannte Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte sind das Kirmes-Warm-Up am Freitag, 23. August, mit „Von Stülp“, der Kirmesball am Samstag, 24. August, mit „Mac Henry“, der Jazz-Abend mit der Copper Town Dixie Cooperation am Samstag, 30. August, das Oktoberfest mit den Ahrhüttener Musikanten am Samstag, 5. Oktober, ein Jazz-Abend mit der Band „Villa Amarilla“ am Freitag, 11. Oktober und der Weihnachtsmarkt am Sonntag, 1. Dezember.   (Reiner Züll)

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Aderlass-Termin des DRK in Kall außerhalb der Karnevalszeit am heutigen 25. Februar

Kall – „Blutspender sind Lebensretter“ – Das „Federwölkchen“-Dreigestirn erschien deshalb im zivilen Shirt zum Blutspenden, um für die gute Sache zu werben. Es ist bei dem Kaller Karnevalsverein „Löstige Bröder“ seit Jahren ein guter Brauch, dass Mitglieder des Vereins und die Tollitäten während der närrischen Zeit bei den Blutspende-Terminen der Kaller DRK Ende Februar zum Aderlass im närrischen Outfit dabei sind. In diesem Jahr war das nicht möglich, weil Karneval schon Anfang Februar vorbei war, der Blutspende-Termin aber erst am heutigen 25. Februar stattfand.

Dennoch entschloss sich das „Federwölkchen“-Dreigestirn mit Prinz Michael Schulz, Jungfrau Markus Walker und Bauer Uwe Walber, dem Ruf des Blutspendedienstes zu folgen, und auch nach dem Ende der Karnevalszeit zum Blutspenden zu gehen, um die Wichtigkeit dieser Sache zu dokumentieren. Man wolle dafür werben, denn, so Bauer Uwe Walber: „Blutspender sind Lebensretter“.

Zusammen mit der Vorsitzenden des KV „Löstige Bröder“, Simone Saßmann, erschienen die drei Tollitäten am Mittag in ihren „Federwölkchen“-Shirts zum Aderlass. Für Prinz Michael war es die erste Blutspende, die er aber souverän meisterte. Carmen Dahm und Thomas Urfell vom DRK-Ortsverein waren froh über die Unterstützung der Kaller Tollitäten. Jede Blutspende sei für die Behandlung schwer kranker Menschen von großer Wichtigkeit.   (Reiner Züll)