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9664 Kilometer für die Hilfsgruppe Eifel

Kall/Eicks, 04.02.2021 – „Ein Wahnsinnsergebnis“, konstatierte Willi Greuel, der Vorsitzende der Hilfsgruppe Eifel, als ihm das Mutter-Tochter-Gespann Carmen und Annika Karwanska im Schatten der Eickser Burg einen Spendenscheck über 17.053,45 Euro übergab. Bei der Spende handelte es sich den Erlös des ersten virtuellen St.-Nikolaus-Spendenlaufs am ersten Adventswochenende, den Carmen und Annika Karwanska aus Eicks zugunsten der Hilfsgruppe Eifel organisiert hatten.

Den Halbmarathon über 21,11 Kilometer gewann Markus Mey vom Peters Sportteam Gemünd in 1:15,57 Stunden. Er war in Köln am Rhein entlanggelaufen. Foto: Max Rautenberg/pp/Agentur ProfiPress

1001 Läufer, Jogger und Walker aus Deutschland, Österreich und sogar eine Läuferin aus dem spanischen Barcelona waren dem im Internet veröffentlichten Aufruf von Mutter und Tochter zum virtuellen „Lauf gegen Krebs bei Kindern“ am 5. und 6. Dezember gefolgt und hatten die Premiere zu einem Riesenerfolg geführt.

Über 600 der 1001 Lauf-Teilnehmer leben im Kreis Euskirchen. Sie hatten sich an frei gewählten Orten auf die Lauf- oder Walkingstrecke begeben. Die Foto-Dokumentation zeigt, dass sie am Rursee, im leicht verschneiten Höhengebiet oder sogar in Köln unterwegs waren, wie zum Beispiel Markus Mey, der im Trikot des Gemünder „Peters Sport Team“ am Rhein entlanggelaufen war und den Halbmarathon über 21,11 Kilometer gewonnen hatte.

Teilnehmer aus allen elf Kommunen

Als allen elf Kommunen hatten sich Sportbegeisterte am Lauf beteiligt. Aus der Stadt Euskirchen waren 132 Läufer oder Walker dabei gewesen, aus der Stadt Mechernich 105. Es folgten die Kommunen Kall (69), Zülpich (63), Schleiden (61), Hellenthal (60), Nettersheim (31), Blankenheim (28), Bad Münstereifel (27), Weilerswist (24) und Dahlem (8). Das Möbelhaus Brucker, in dem Carmen Karwanska in der Deko-Abteilung beschäftigt ist, hatte mit einem Team von 15 Mitarbeitern eine der stärksten Gruppen gestellt. Auch die Betriebssportgemeinschaft der VR-Bank Nordeifel sowie der Hochseilgarten Nettersheim hatten Sportler für den guten Zweck an den Start gebracht.

Sagenhafte 17.053,45 Euro kamen durch die Startgelder der Teilnehmer und die Unterstützung durch Sponsoren für die Hilfsgruppe zusammen. „Die Resonanz hat alle unsere Erwartungen gesprengt“, resümierte Annika Karwanska, die vor 15 Jahren selbst an Leukämie erkrankt war und auf der Kinderkrebsstation der Bonner Uniklinik erfolgreich behandelt worden war. Jetzt ist die 20-jährige kerngesund und studiert beim Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche, der die Familie aus Eicks damals während der Krebsbehandlung ihres Kindes betreute, Gesundheitsmanagement im dualen System.

Am Ende des Spendenlaufes waren Annika und Carmen Karwanska, die sich selbst auf die Zehn-Kilometer-Laufstrecke begeben hatten, vom Erfolg überwältigt. Man sei allen Läufern und Sponsoren für die großartige Unterstützung sehr dankbar.

Die Älteste aus Urfey, der Jüngste aus Keldenich

Das Ergebnis des Laufes war imposant: Die 1001 Teilnehmer waren zwischen fünf und 85 Jahren alt. Sie legten beim Laufen oder Walken eine Strecke von insgesamt 9664 Kilometern zurück – die Entfernung von Köln zum Kap der guten Hoffnung in Südafrika. Ältester Teilnehmer war der 85-jährige Karl Tausche aus Haldern am Niederrhein. Mit 77 Jahren war Marlene Handels-Schmidt aus Mechernich-Urfey, selbst Mitglied der Hilfsgruppe Eifel, die älteste Teilnehmerin des Spendenlaufes. Die neunjährige Janne Lücht aus Leer (Niedersachsen) war jüngste Teilnehmerin, der fünfjährige Joel Huppertz vom FC Keldenich jüngster Teilnehmer.

Der virtuelle Spendenlauf war über das Internet abgewickelt und mittels Fotos der Teilnehmer dokumentiert worden. Zeitpunkt und Strecke hatten die Teilnehmer beliebig wählen können. Angeboten wurden Strecken zwischen fünf und 21 Kilometern. Das Startgeld, das jetzt in voller Höhe der Hilfsgruppe zugutekam, wurde per Lastschrift eingezogen.

Viele Sponsoren unterstützten die Aktion, sodass die entstandenen Nebenkosten für Startnummern, Ergebnis-Dokumentation, Teilnehmer-Urkunden oder Medaillen gedeckt werden konnten.

Carmen und Annika Karwanska wollten mit dem Spendenlauf die Hilfsgruppe unterstützen, die derzeit infolge der Corona-Pandemie den Ausfall vieler Benefiz-Veranstaltungen und einen damit verbundenen Spendenrückgang verzeichnen muss. Nach dem jetzigen Erfolg steht die Wiederholung eines solchen Spendenlaufes im nächsten Jahr für Mutter und Tochter fest. Carmen Karwanska: „Der ist schon für den 27. und 28. November 2021 geplant.“

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel war von der Idee und dem Ergebnis der Aktion überwältigt. Es sei einfach fantastisch, wie Mutter und Tochter den Spendenlauf so perfekt organisiert und an einem Wochenende so viele Menschen in Bewegung gebracht hätten. Greuel: „Das gibt es nur in der Eifel.“

Statt 100.000 jetzt 130.000 Euro fürs Familienhaus

Den jetzigen Erlös von über 17.000 Euro wird die Hilfsgruppe für die Finanzierung der Inneneinrichtungen von 42 Elternzimmern im neuen Familienhaus nahe der Bonner Uniklinik mitverwenden. In Kooperation mit dem Möbelhaus Brucker wollte die Hilfsgruppe Eifel die Einrichtung dieser Zimmer ursprünglich mit einem Betrag von 100.000 Euro unterstützen. „Dank vieler Dezember-Spenden und dem tollen Ergebnis des Nikolaus-Spendenlaufes werden wir diese Summe jetzt auf 130.000 Euro erhöhen“, berichtet Willi Greuel.

Das Familienhaus wird vom Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche gebaut und steht kurz vor der Fertigstellung. In dem Haus wohnen Familien während der Behandlung ihrer schwerkranken Kinder in der Uniklinik.

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Wirtschaft

Tarifabschluss im Maler- und Lackiererhandwerk – Lohnerhöhungen ab Mai und Corona-Prämie

Wittlich, 04.02.2021 – Der neue Tarifabschluss zu Lohntarif, Corona-Prämie, Mindestlöhnen und Ausbildungsvergütungen im Maler- und Lackiererhandwerk steht. Nach vier schwierigen Verhandlungsrunden wurde von den Kommissionen beider Seiten ein Kompromiss erreicht. Dem Tarifvorschlag haben am 27. Januar 2021 Gewerkschaft und Arbeitgeber mehrheitlich zugestimmt.

Kernpunkte des Tarifabschlusses sind Lohnerhöhungen ab Mai 2021, neue Branchen-Mindestlöhne sowie eine steuerfreie Corona-Prämie und neue Ausbildungsvergütungen für die Ausbildungsjahre 2021/22 und 2022/23. Ab Mai 2021 sieht der Tarifabschluss eine Lohnerhöhung um 2,1 % vor. Der Ecklohn steigt damit auf 17,51 Euro pro Stunde in den alten Bundesländern. Zudem wurde eine steuer- und abgabenfreie Corona-Prämie von 330 Euro für gewerbliche Arbeitnehmer ermöglicht, die spätestens mit der Lohnabrechnung im kommenden April ausgezahlt werden kann.

Bereits im Vorfeld von Betrieben gezahlte steuerfreie Corona-Prämien sind anrechenbar. Der Branchen-Mindestlohn wird ebenso ab Mai angehoben. Er liegt bei einem gelernten Gesellen bei 13,80 Euro und bei ungelernten Arbeitnehmern bei 11,40 Euro je Stunde. „Das sind 30 Cent mehr als vorher und ist deutlich über dem allgemeinen Mindestlohn von derzeit 9,50 Euro“, so die beiden Obermeister Stephan Gerhard, Maler- und Lackierer-Innung Bernkastel-Wittlich, und Uwe Wallerius von der Innung Westeifel. „Die beschlossene Erhöhung ist eine Konsequenz und Möglichkeit zum Inflationsausgleich. Dieser liegt zwar zurzeit bei rund ein Prozent, aber damit will unsere Branche ein Zeichen setzen. Natürlich steigen dadurch auch die Umlagen für die Betriebe.“

Auch Auszubildende können sich freuen. Sie erhalten zwischen 30 und 35 Euro mehr ab August und im kommenden Jahr noch mal die gleiche Erhöhung. Damit liegt die Ausbildungsvergütung in 2021 für Starter bei 710 Euro und für die im dritten Lehrjahr bei 945 Euro. In 2022 werden es analog 740 beziehungsweise 980 Euro sein. Damit will die Branche zusätzliche Anreize schaffen, um junge Leute für das Malerhandwerk zu begeistern.

Der Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite, der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, Markus Heineke begrüßte die Zustimmung zur Tarifeinigung. „In schwierigem Umfeld ist es ohne Schlichtung gelungen, einen tragfähigen Kompromiss zum Ausgleich der Belange in der Branche zu finden.“ Heineke hob unter anderem die Perspektive für den Nachwuchs hervor. Von Gewerkschaftsseite ist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mit Sitz in Frankfurt am Main Tarifpartner. ( Christian Wyrwa )

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Idee aus Rheinland-Pfalz: Sonderbriefmarke zum Festjahr 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Region/Mainz, 04.02.2021 – Auf Initiative von Dieter Burgard, dem Beauftragten der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, erscheint am 4. Februar eine Sonderbriefmarke anlässlich des Festjahrs „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

„Ich freue mich sehr, dass eine Sonderbriefmarke zum Festjahr ‚1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland‘ durch das Bundesministerium der Finanzen realisiert wurde.

Gestaltet wurde die Briefmarke vom Designer Detlef Behr aus Köln. Foto: Ministerium

Und ich bin mir sicher, dass sie nicht nur unter Philatelisten auf große Resonanz stoßen wird. Danken möchte ich dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein, der meinen Vorschlag einer Sonderbriefmarke zum Festjahr unterstützt hat“, so Dieter Burgard.

Gestaltet wurde die Briefmarke vom Designer Detlef Behr aus Köln. Sie hat den Portowert 80 Cent und kann beispielsweise für einen Standardbrief innerhalb Deutschlands genutzt werden. Die Briefmarke bildet das Symbol und den hebräischen Schriftzug „Chai“ ab, was so viel bedeutet wie „Leben“. Auch im jüdischen Alltag in Deutschland wird das Wort häufig verwendet: „L’Chaim“ – „Auf das Leben“ heißt ein klassischer Trinkspruch, der Lebensfreude symbolisiert. „In diesem Sinne wünsche ich mir ein lebhaftes Festjahr und der Sonderbriefmarke eine breite Beachtung“, betonte Burgard.

In einem persönlichen Schreiben dankte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dieter Burgard mit den Worten: „Im Namen der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, aber auch persönlich darf ich Ihnen meinen Dank für Ihre Initiative und Ihr Engagement in dieser Sache zum Ausdruck bringen.“ Und weiter: „Insofern ist es nur richtig, dass das Leben die zentrale Aussage der Marke bildet: Wir sind da und wir bleiben da!“

Das Festjahr geht zurück auf das Jahr 321. Damals erließ der römische Kaiser Konstantin ein Dekret, das es Juden ermöglichte, in Ämter der Kurie und der Stadtverwaltung berufen werden zu können. Das heute im Vatikan konservierte Dokument ist ein Beleg dafür, dass Jüdinnen und Juden nachweislich seit mindestens 1.700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands leben. Aus diesem Anlass wird unter dem Namen #2021JLID ein bundesweites deutsch-jüdisches Festjahr gefeiert, das unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steht.

Das Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ startete in Rheinland-Pfalz am 12. Januar mit der Vorstellung einer Programmbroschüre in der Staatskanzlei. Mehr als 70 Veranstaltungen sind geplant. Auf der Internetseite www.rlp.de finden Sie weitere Informationen zum Festjahr

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Ergänzende Regeln zum Schutz vor mutiertem Coronavirus ab Donnerstag, 04. Februar im Kreis Düren

Düren, 03.02.2021 – „Die Verbreitung des mutierten Coronavirus bereitet uns erhebliche Sorge“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn mit Blick auf mittlerweile 66 nachgewiesene Fälle der sogenannten englischen Mutante. „Um eine weitere Verbreitung einzudämmen, müssen wir sehr vorsichtig sein“, betont der Landrat. Deshalb führt der Kreis Düren ab Donnerstag, 4. Februar, ergänzende Schutzmaßnahmen ein, die für das gesamte Kreisgebiet gelten.

In seiner heutigen Video-Botschaft erläutert der Landrat zusammen mit Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, die weiteren Vorsichtsmaßnahmen, die trotz der zaghaft sinkenden, aber nach wie vor zu hohen Inzidenzzahl von derzeit um die 90 Infektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen notwendig werden.

Und hier die wichtigsten neuen Regeln:

Der Mindestabstand soll dringend bei allen erlaubten Zusammenkünften und Versammlungen in Innenräumen künftig mindestens 2 Meter betragen (bisher: 1,5 Meter).

Haushaltsangehörige, die mit einem Menschen zusammenleben, der nachweislich mit dem mutierten Coronavirus infiziert ist (oder wo der Verdacht auf eine solche Infektion besteht), müssen für 14 Tage in Quarantäne ohne dass eine Freitestung nach 10 Tagen möglich ist .

Wer länger als 5 Minuten Kontakt zu einem Menschen hatte, der mit dem mutierten Virus infiziert ist und dabei weniger als 1,5 Meter Abstand hielt, ist nun Kontaktperson 1. Grades und muss in Quarantäne.

Für die Karnevalstage (Donnerstag 11. Februar,  bis Dienstag, 16. Februar), herrscht ein Alkoholverbot in Innenstädten, Ortskernen und an Orten, bei denen es erwartungsgemäß regelmäßig zu Ansammlungen von Menschen kommt. Das ist insbesondere dort der Fall, wo nach der Corona-Schutzverordnung im öffentlichen Raum eine Maskenpflicht herrscht.

„Wir müssen das mutierte Virus sehr ernst nehmen“, betonte Gesundheitsamtsleiter Dr. Norbert Schnitzler angesichts der ergänzenden Regeln. Nach allem, was bislang bekannt ist, sei es deutlich ansteckender. Landrat Wolfgang Spelthahn appellierte, sich unbedingt an die Vorsichtsmaßnahmen zu halten, um die derzeit günstige Entwicklung sinkender Fallzahlen nicht zu gefährden. „Wir wollen so schnell wie möglich unter einen Inzidenzwert von mindestens 50.“

Das NRW-Gesundheitsministerium hat diese präventiven Maßnahmen, die der Kreis Düren in einer sogenannten Allgemeinverfügung (bit.ly/AVKreisDüren) zusammengefasst hat, zugestimmt. Sie gilt bis zum 16. Februar.

Zur Stunde sind im Kreis Düren 372 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit gestern (2.2.) gibt es 37 Neuinfektionen. Leider sind zwei weitere Menschen gestorben (63 und 80 Jahre). „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, denen wir unser aufrichtiges Beileid aussprechen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Somit steigt die Zahl der Todesfälle auf 213. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 8390 Menschen positiv getestet worden. Die Zahl der Genesenen steigt um 12 auf 7805. (Stand: 14 Uhr).

Die 372 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 19 (Gesamtzahl aller jemals positiv Getesteten je Ort: 572)
Düren: 162 (3302)
Heimbach: 10 (120)
Hürtgenwald: 4 (298)
Inden: 6 (149)
Jülich: 45 (908)
Kreuzau: 17 (445)
Langerwehe: 13 (304)
Linnich: 23 (345)
Merzenich: 8 (352)
Nideggen: 21 (370)
Niederzier: 21 (497)
Nörvenich: 6 (281)
Titz: 5 (191)
Vettweiß: 12 (256).

Die Anzahl der Todesopfer beträgt 213.

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Bildungsstätte für Kinder zerstört

Bad Münstereifel, 03.02.2021 – Anfang der Woche wurde im Teichmannhaus zwischen Kalkar und Antweiler eingebrochen: Die Einbrecher öffneten ein Vorhängeschloss mit Kette um auf das Gelände zu kommen, brachen die Gartenhütte auf und rissen die verzinkten Regenrinnen an der Hütte ab.

Zerstörung am Teichmannhaus. Foto: Stadt Bad Münstereifel

Außer den Regenrinnen wurde zwar nichts gestohlen, doch die Tür der Hütte und das Dach wurden beim Einbruch stark beschädigt. Der entstandene Schaden liegt bei mehreren tausend Euro und wurde der Polizei Euskirchen angezeigt.

Besonders ärgerlich ist dieser Diebstahl und Vandalismus, da das Teichmannhaus gern als Seminargebäude genutzt wird und im Zuge der Umweltpädagogik Kinder im Garten selbst Gemüse anbauen und pflegen.

Kontaktieren Sie bei sachdienlichen Hinweisen bitte die Kreispolizeibehörde in Euskirchen Tel.: 02251-799295 oder die Stadtverwaltung. Die zuständige Revierleiterin Frau Nies erreichen Sie unter 02253/505-0 oder senden eine E-Mail an J.Nies@bad-muenstereifel.de .

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Über 1 Million Euro für starke Schulen in Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz, 03.02.2021 – In seiner ersten Online-Sitzung hat der Kreisausschuss des Landkreises Mayen-Koblenz die Ausschreibung folgender Baumaßnahmen an kreiseigenen Schulen beschlossen: Ein Austausch alter Holzfenster ist im Gebäude B der Realschule plus und Fachoberschule Mendig, im Gebäude B der Carl-Burger-Berufsbildenden Schule Mayen sowie im Hauptgebäude des Mayener Megina-Gymnasiums geplant. Eine Sanierung der Fenster, die teilweise noch aus den 70er-Jahren stammen, ist aufgrund ihres Alters und der Konstruktion nur über den Austausch möglich. Die Arbeiten sollen in den Sommerferien 2021 durchgeführt werden.

An der Realschule plus und Fachoberschule Untermosel in Kobern-Gondorf werden Abbrucharbeiten an Decken in Fluren und Treppenhäusern ausgeschrieben. Bevor im Zuge der Digitalisierung mit der Neuverlegung der Kabelstränge begonnen werden kann, sind daher zunächst die vorhandenen Lamellendecken in den Flurbereichen sowie Treppenhäusern im Schulgebäude und in der Sporthalle an der Realschule plus und Fachoberschule zurückzubauen. Die Arbeiten sollen in den Pfingst- und Sommerferien 2021 durchgeführt werden.

Zur Umsetzung des DigitalPaktes I werden an der Realschule plus und Fachoberschule Untermosel Kobern-Gondorf und am Bertha-von-Suttner-Gymnasium Andernach Stark- und Schwachstromarbeiten ausgeschrieben. Es ist geplant, jeden Klassenraum mit weiteren Netzwerkdosen des aktuellen Standards auszustatten und die vorhandenen Anschlüsse zu erneuern. Im Rahmen der Arbeiten müssen auch neue Verteiler in den Netzwerken errichtet werden. Jeder Klassenraum wird außerdem standardmäßig mit zusätzlichen Steckdosen ausgestattet, um weitere Lademöglichkeiten für mobile Endgeräte zur Verfügung stellen zu können. Hierzu müssen unter anderem auch Haupt- und Unterverteilungen erneuert oder ergänzt werden. Auch die Präsentationsmedien in den Klassenräumen sollen ein Update erfahren und werden deshalb nach Vorgabe der Medienkonzepte der Schulen erneuert. Mit den Arbeiten soll in den Sommerferien 2021 begonnen werden.

Die Auftragssumme aller genannten Arbeiten wird auf über 1,1 Million Euro geschätzt.

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Meister-Gründungsprämie NRW – Landesregierung stellt für Existenz-Gründungen im Handwerk 13,5 Millionen Euro bereit

Region/Düsseldorf, 03.02.2021 – Minister Pinkwart: Mit der Neufassung der Prämie wird das Gründen einfacher und finanziell attraktiver. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit: Gründen wird für Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister in Nordrhein-Westfalen nicht nur einfacher, sondern finanziell auch attraktiver: Die Förderung wird von bislang 7.500 Euro auf bis zu 10.500 Euro erhöht. Insgesamt stehen mit der Neufassung der Meistergründungsprämie NRW im Landeshaushalt in den nächsten drei Jahren 13,5 Millionen Euro bereit. Gefördert werden Meisterinnen und Meister, die sich selbstständig machen, einen Betrieb übernehmen oder sich an einem Unternehmen mit mindestens 50 Prozent beteiligen. Bereits ab einer Mindestinvestitionssumme von 12.000 Euro (bisher: 15.000) wird eine Förderung von 8.400 Euro gewährt. Der Höchstbetrag von 10.500 Euro wird ab einer Investitionssumme von 15.000 Euro gewährt.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Junge Unternehmen meistern große Herausforderungen – gerade auch in Zeiten wie diesen. Wir möchten Meisterinnen und Meister im Handwerk ermutigen, ihre innovativen Ideen und Konzepte zu verwirklichen und den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Die Meistergründungsprämie, auf die Gründerinnen und Gründer seit 25 Jahren setzen, ist dabei ein wichtiger Baustein. Mit der Neufassung der Prämie machen wir das Gründen unkomplizierter und finanziell noch attraktiver und geben dem Gründungsgeschehen im Handwerk damit neue Impulse.“

Hans Hund, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertags: „Die Meistergründungsprämie macht viele Betriebsgründungen oder -übernahmen im Handwerk erst möglich. Ein Zuschuss, der Arbeits- und Ausbildungsplätze nicht nur erhält, sondern ­vor allem auch neue schafft. Daher sind wir sehr froh, dass das Wirtschaftsministerium die Meistergründungsprämie fortführt und gleichzeitig die Förderbedingungen weiter verbessert. Handwerk hat Zukunft und Gründung im Handwerk lohnt sich – das sind die starken Botschaften dieser Prämie. Die jungen Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeistern haben gute wirtschaftliche Perspektiven und sind echte Vorbilder. Gut, dass unser Land sie tatkräftig bei den ersten Schritten in die Selbstständigkeit unterstützt.“

Die 1995 eingeführte Meistergründungsprämie ist eines der erfolgreichsten Instrumente der Gründungs- und Arbeitsmarktförderung in Nordrhein-Westfalen. Mehr als 18.000 Existenzgründungen wurden damit im Handwerk gefördert, rund 69.000 Arbeits- beziehungsweise Ausbildungsplätze wurden geschaffen oder gesichert.

Wie bisher ist die Gewährung der Meistergründungsprämie an eine Existenzgründungsberatung bei der zuständigen Handwerkskammer sowie an die Schaffung oder Sicherung von Arbeits- beziehungsweise Ausbildungsplätzen geknüpft. Weitergehende Information zur neuen Meistergründungsprämie sowie die notwendigen Antragsunterlagen finden Sie auf den Webseiten der Bewilligungsstelle, der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (www.lgh.nrw).

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Erste Sanktionen in Zusammenhang mit illegaler Veranstaltung im Billiger Wald

Euskirchen, 03.02.2021 – Nachdem die Polizei am frühen Sonntagmorgen eine illegale Freiluftparty im Bereich des Billiger Waldes festgestellt und beendet hat, wurden seitens der Stadt Euskirchen unmittelbar entsprechende ordnungsbehördliche Maßnahmen ergriffen.

Gegen den nach derzeitigen Erkenntnissen verantwortlichen Belgier wurde eine Sicherheitsleistung im hohen vierstelligen Bereich erhoben, da nach Prüfung aller einschlägigen Vorgaben der Corona-Schutzverordnung NRW mit der Festsetzung eines Bußgeldes mindestens in dieser Höhe zu rechnen ist.

Die übrigen ca. 30 – 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, deren Identität seitens der Polizei festgestellt wurde, erwartet ein Bußgeld von jeweils 250 €. Dieses wird unmittelbar nach Zuleitung der entsprechenden Daten festgesetzt.

Nach den bisher vorliegenden Informationen handelt es sich hierbei um lediglich zwei Personen aus dem Kreisgebiet, die übrigen stammen aus dem Rhein-Erft-Kreis sowie den Niederlanden und Belgien.

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Baldiger Start für den Bau der Eigenheime im Nachtigallenschlag in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 03.02.2021 – Ab Spätsommer Vertriebsstart für weitere Häuser und Eigentumswohnungen. Seit rund zwei Monaten laufen im Neubaugebiet „Nachtigallenschlag“ am Johannisberg die Erschließungsarbeiten auf Hochtouren. Mit der Herrichtung von Straßen und Wegen sowie dem Legen der Ver- und Entsorgungsleitungen nimmt das Projekt einen weiteren großen Schritt hin zu seiner Realisierung als neues Wohnviertel in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kurz vor dem Abschluss der Erschließungsarbeiten machten sich jetzt Bürgermeister Guido Orthen, Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, und Thomas Köppinger, Geschäftsführer der Kölner PARETO GmbH, vor Ort ein Bild.

„Wir freuen uns, dass wir aktuell im Zeitplan liegen und das neue Wohnviertel bald schon sichtbar wird. Der Nachtigallenschlag schafft weiteren Wohnraum für Bürger in der Kreisstadt. Bedeutend ist vor allem die Vereinbarung, dass 50 Prozent der Grundstücke an Einheimische und junge Familien veräußert werden. Darüber hinaus handelt es sich aufgrund der starken Hanglage um ein topographisch anspruchsvolles Projekt. Aber mit dem Willen, gemeinsam mit starken Partnern eine ansprechende Bebauung zu steuern, die sich in die landschaftliche und bauliche Umgebung anpasst, hat die Stadt gezeigt, dass solche Herausforderungen zu meistern sind“, so Bürgermeister Guido Orthen.

Wie begehrt Bad Neuenahr-Ahrweiler als Wohnort ist, wurde beim Nachtigallenschlag nach dem Vertriebsstart erneut deutlich: Alle 43 Grundstücke zur Bebauung mit Eigenheimen waren in wenigen Monaten verkauft. „Die Grundstückskäufer stehen jetzt in den Startlöchern und können zeitnah mit dem Bau ihrer Eigenheime beginnen, sobald die Erschließungsarbeiten fertig gestellt sind“, erläutert Thomas Köppinger. Die PARETO GmbH, Immobilienprojektentwickler der Kreissparkasse Köln, hat in Kooperation mit der Kreissparkasse Ahrweiler die Erschließung des rund 2,3 Hektar großen Baugebietes übernommen. Für die Kölner PARETO ist mit dem Ende der Erschließungsarbeiten der Auftrag im neuen Wohnviertel abgeschlossen. Die Kreissparkasse Ahrweiler bleibt beim Nachtigallenschlag weiter aktiv und hat eine gute Nachricht für alle, die sich noch für eine Wohnung am Johannisberg interessieren: „Im Spätsommer startet der Bau von 18 Doppelhaushälften, fünf Reihenhäusern und 16 Eigentumswohnungen, die neben den von privaten Bauherren realisierten Eigenheimen zum Nachtigallenschlag gehören werden“, berichtet Guido Mombauer. Angeboten werden die Häuser und Wohnungen über die Immobilienvermittlung der KSK-Ahrweiler.

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Novemberhilfen: Rund 11.000 Anträge in Rheinland-Pfalz bewilligt

Region/Mainz, 03.02.2021 – Drei Wochen, nachdem der Bund die Software für die Auszahlung der Novemberhilfen durch die Länder freigegeben hat, hat die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) rund 100 Millionen Euro an gut 11.000 Unternehmen und Soloselbstständige überwiesen. Damit sind in kurzer Zeit drei Viertel aller Anträge bearbeitet worden.

„Das Land hat seine Hausaufgaben gemacht und zahlt die vom Bund lange angekündigten Hilfen schnell aus. Wir unterstützen unsere Unternehmen dabei, diese schwierige Situation zu meistern und setzen uns weiterhin mit ganzer Kraft für die Interessen der Unternehmen und ihrer Beschäftigten ein“, sagte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

„Wir arbeiten mit Hochdruck an der Bewilligung und Auszahlung der uns vorliegenden Anträge“, sagte ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer. „Uns ist bewusst, dass die Gelder dringend benötigt werden.“ Seit 12. Januar 2021 können die Bewilligungsstellen der Länder die Novemberhilfen bearbeiten.

„Mein besonderer Dank geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ISB, die seit Beginn der Pandemie mit großem Einsatz für unsere Unternehmen bereitstehen“, sagte Wissing.

Die Auszahlung der Dezemberhilfen konnte am 1. Februar 2021 beginnen, Abschlagszahlungen fließen bereits seit Anfang Januar durch den Bund. An rund 13.000 Unternehmen in Rheinland-Pfalz sind bislang 79 Millionen Euro an Abschlägen ausgezahlt worden. Unternehmen und Soloselbstständige können noch bis Ende April Anträge für die November- und Dezemberhilfe unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de stellen, die Überbrückungshilfe II kann noch bis Ende März auf dem gleichen Portal beantragt werden