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Anmeldestart zu den Sommerferien-Spielen der Stadt Jülich

Jülich, 09.02.2021 – Seit dem 1. Februar sind die Flyer auf der Homepage freigeschaltet. Trotz des anhaltenden Lockdowns sind die Planungen für die Sommerferienspiele im Jugendheim und im Brückenkopfpark abgeschlossen. Seit dem 1. Februar sind die beiden Flyer mit den Anmeldeformularen auf der städtischen Homepage unter www.juelich.de/ferienspiele freigeschaltet. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs des Anmeldebogens vergeben. Reservierungen sind nicht möglich.

Da die Schulen und das Rathaus geschlossen sind, läuft das Anmeldeverfahren überwiegend digital per E-Mail. Interessierte können den Flyer ausdrucken, ausfüllen und als Scan oder Foto an Elisabeth Fasel-Rüdebusch, efasel@juelich.de senden. Jede Mail erhält ein Antwortschreiben. Erst mit dieser Bestätigung ist die Buchung wirksam. Wer keine Möglichkeit zum Drucken hat, kann einen Flyer per Mail oder telefonisch unter 02461-62411 anfordern. Fragen werden gerne beantwortet.

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200.000 Corona-Schutzimpfungen in Rheinland-Pfalz verimpft – Erstimpfungen in nahezu allen Pflegeeinrichtungen absolviert

Region/Mainz, 08.02.2021 – „Mehr als 200.000 Impfungen in Rheinland-Pfalz seit dem bundesweiten Impfstart vor nur rund sechs Wochen zeigen, dass wir mit unserem Vorgehen bei den Corona-Schutzimpfungen auf einem sehr guten Weg sind“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Die Zahlen belegen, wie leistungsfähig und verlässlich unser dreigliedriges System mit Impfungen in den neu errichteten Impfzentren, über die mobilen Teams sowie in den Krankenhäusern ist. Ich kann allen Beteiligten für diesen tollen Erfolg und das große Engagement, das dahintersteht, nur ausdrücklichen danken. So ermöglichen wir alle gemeinsam den bestmöglichen Schutz für die Menschen in Rheinland-Pfalz.“

Innerhalb von nur sechs Wochen hat es in Rheinland-Pfalz bereits 201.075 Corona-Schutzimpfungen gegeben. Stand Sonntagabend haben 146.797 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer ihre Erstimpfung erhalten, mehr als ein Drittel (54.278) davon auch schon die Zweitimpfung. Damit liegt Rheinland-Pfalz im bundesweiten Vergleich der Länder auch bei den Zweitimpfungen in der oberen Hälfte. Bei den Erstimpfungen hat kein anderes Bundesland anteilig so vielen seiner Einwohner bereits einen ersten Corona-Schutz anbieten können.

Auch in den Alten- und Pflegeeinrichtungen kommen die Erstimpfungen sehr zügig voran. Mehr als 99 Prozent – exakt 472 der 474 Einrichtungen – konnten bislang bedient werden. Die beiden noch ausstehenden Häuser werden in Kürze Erstimpfungen erhalten. Auch die Termine für die Zweitimpfungen sind in nahezu allen Einrichtungen vergeben. „Das ist eine großartige Leistung, die wir in erster Linie den engagierten Mitarbeitenden in den Einrichtungen sowie den mobilen Impf-Teams zu verdanken haben, aber auch den hausärztlichen Teams, die in vielen Pflegeeinrichtungen nach einer entsprechenden Eigenorganisation geimpft haben“, sagten Ministerpräsidentin Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Gleichzeitig kündigte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler weitere Erstimpfungen für die Personen der Gruppe mit höchster Priorität an, die beim ersten Besuch der mobilen Impfteams in den Einrichtungen nicht geimpft werden konnten, aber grundsätzlich impfbereit sind. Für die Mitarbeitenden sowie die Bewohnerinnen und Bewohner soll es in den kommenden Wochen ein zweites Angebot für eine erste Corona-Schutzimpfung geben. „Die Impfquoten sind mit rund 80 Prozent bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie rund 70 Prozent bei den Mitarbeitenden erfreulich hoch“, sagte Bätzing-Lichtenthäler. „Dennoch werden wir auf jeden Fall einen zweiten Durchgang organisieren, in dem in den Einrichtungen alle Personen mit höchster Priorisierung zum Zuge kommen können, die sich erst später für eine Impfung entschieden haben oder die bei der ersten Runde nicht dabei sein konnten.“ Auch die zweite Runde wird durch mobile Impf-Teams oder in Eigenorganisation erfolgen. Die Vorbereitungen laufen.

Mit Stand vom 7. Februar abends haben bereits 34.940 Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten, 10.317 von ihnen auch schon die Zweitimpfung. Bei den Mitarbeitenden liegen die Zahlen bei 30.440 (Erstimpfung) beziehungsweise 9188 (Zweitimpfung). In Rheinland-Pfalz leben etwa 42.000 Personen in einer Pflegeeinrichtung, beschäftigt sind dort rund 40.000 Mitarbeitende.

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Studie zu den niedrigschwelligen sozialen Wohnungslosen-Hilfen der Stadt Aachen

Aachen, 08.02.2021 – Der städtische Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration veröffentlicht jetzt in Kooperation mit der Katholischen Hochschule NRW eine Studie zu den niedrigschwelligen sozialen Hilfen der Stadt Aachen. Im Auftrag der Stadt erarbeitete Dr. Markus Baum von der Katholischen Hochschule NRW in den vergangenen anderthalb Jahren auf über 80 Seiten eine soziale Netzwerkanalyse der Hilfen für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen in Aachen.

Ausgehend vom aktuellen Forschungsstand und der lokalen Debatte untersucht seine wissenschaftliche Studie dabei anhand von leitfadengestützen Interviews die Herausforderungen und Potentiale des existierenden Netzwerks der Wohnungslosenhilfen, benennt Versorgungslücken und formuliert verschiedene Vernetzungsvorschläge und konzeptionelle Ideen.

Diese gelungene Zusammenarbeit von Stadt und Wissenschaft ist Teil einer übergeordneten Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Aachen und der Katholischen Hochschule NRW, die im Dezember 2017 auf den Weg gebracht wurde und aktuell vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Programm „Karrierewege FH-Professur“ gefördert wird.
Die Studie von Dr. Markus Baum ist ab sofort im Internet unter dem Link www.aachen.de/niederschwelligewohnungshilfen abrufbar.

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Nachhaltige Perspektiven für Unternehmen und Innenstädte

Region/Mainz, 08.02.2021 – Wirtschaftsrat fordert Lockerung des Lockdowns. Der Landesvorstand des Wirtschaftsrates fordert die rasche Öffnung der Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen und eine nachhaltige Perspektive für die Kulturschaffenden und die Unternehmen, insbesondere den Einzelhandel, die Dienstleister und das Gastgewerbe, so der Landesvorsitzende Frank Gotthardt. Hier sieht er auch die Kommunen gefordert.

Es gehe nicht nur um einzelne notleidende Firmen, sondern um die Gefahr, dass zentrale Grundfesten unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens dauerhaft beschädigt werden. Die ökonomischen und gesellschaftlichen Schäden gerade hinsichtlich der Kleinunternehmen, des Handels und des Gastgewerbes steigen im Augenblick irreversibel stark an.

Der andauernde Lockdown habe zu massiven Umsatzrückgängen geführt, die die Unternehmen, aber auch die Beschäftigten in ihrer Existenz bedrohten. Dabei handelt es sich keineswegs um Einzelfälle. Vielmehr drohe aktuell eine regelrechte Insolvenzwelle. Die Politik sei daher dringend gefordert, durch eine Lockerung des Lockdowns eine Öffnung unter den bekannten Hygienemaßnahmen schnellstens zu ermöglichen. Gerade die vom Handel, den Dienstleistern, wie Friseuren und dem Gastgewerbe bereits vor der Schließung erfolgten und durchgeführten Hygienemaßnahmen böten Kunden und Beschäftigten einen wirksamen Schutz vor Ansteckung. Das Virus und die damit verbundenen staatlichen Regeln dürften die Wirtschaft in unserem Land nicht strangulieren. Es sei höchste Zeit, so Gotthardt, den Unternehmen wie auch den Kulturschaffenden eine wirkliche Perspektive für die Fortführung ihrer Arbeit zu bieten, ansonsten drohten Insolvenzen und eine Verödung unserer Innenstädte. Dazu gehört auch, die lange angekündigten finanziellen Hilfen endlich schneller und unbürokratischer fließen zu lassen.

Die Maßnahmen der Pandemiebekämpfung müssen dem Schutz der Bevölkerung und unserer Gesellschaft dienen. Es müssen aber auch alle Möglichkeiten gegeneinander abgewogen werden. Die grobflächige Pandemiebekämpfung könne nicht die alleinige Wahl sein.

Alternativ zu den bisherigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie seien die staatlichen Stellen in Rheinland-Pfalz gefordert, alles dafür zu tun, Infektionsherde zu isolieren, und besonders gefährdete Mitbürger und Mitbürgerinnen durch mehr Tests besser zu schützen.

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Mehr als 2.000 Einsätze bei Wintereinbruch in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf, 08.02.2021 – Innenminister Reul: Nur, weil tausende freiwillige und hauptamtliche Einsatz- und Rettungskräfte auf den Straßen helfen, ist das große Chaos ausgeblieben. Das Ministerium des Innern teilt mit: Eisregen, Sturm und viel Schnee haben die Einsatz- und Rettungskräfte in Nordrhein-Westfalen am Wochenende in über 2.000 Einsätzen stark gefordert. Vor allem das Münsterland und Ostwestfalen erwischte es kalt.

„Ich danke allen, die für uns am Wochenende ununterbrochen draußen in der Kälte waren und es weiterhin sind. Nur, weil tausende freiwillige und hauptamtliche Einsatz- und Rettungskräfte auf den Straßen helfen, ist das große Chaos ausgeblieben“, sagte Innenminister Herbert Reul.

Die Bilanz der NRW-Polizei: Insgesamt 1.568 Einsätze, darunter 729 Verkehrsunfälle (Stand: 8. Februar 2021, 6.00 Uhr). In Duisburg starb ein Fahrer, weil er mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und in einem Bach gestürzt war. Bei weiteren Verkehrsunfällen verletzten sich drei Menschen schwer und 63 leicht. Darüber hinaus zählte die Polizei von Samstag (6. Februar) auf Sonntag (7. Februar) 122 weitere witterungsbedingte Einsätze, die nicht in Zusammenhang mit Verkehrsunfällen standen.

Die Feuerwehren und Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen rückten zu 717 Einsätzen aus. 3.733 Kräfte waren hierbei im Einsatz (Stand: 8. Februar 2021, 10.00 Uhr). Sie halfen bei Verkehrsunfällen, liegen gebliebenen Fahrzeugen, Sturmschäden oder umgekippten Bäumen. In Minden-Lübbecke rückte die Feuerwehr zum örtlichen Impfzentrum aus. Dort hatten Teile des Zelts den Schneemassen nicht mehr standgehalten. Beim Einsturz war niemand verletzt worden. Auch der heutige Impfstart war nicht gefährdet. In Viersen war ein Baum auf eine Stromleitung gekippt. 300 Haushalte hatten für etwa zwei Stunden keinen Strom.

„Bei allem, was wir an diesem Wochenende schon geleistet haben: Der Blick aus dem Fenster und auf die Wetterprognosen verrät uns auch, dass es noch nicht vorbei ist. Bitte bleiben Sie auch in den nächsten Tagen weiterhin vorsichtig“, appellierte Reul.

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Tourismus

Nürburgring investiert weiter in Digitalisierung: Erstmals Maßnahme auf der Nordschleife

Nürburg, 08.02.2021 – Erstmals bekommt ein Streckenabschnitt der Nürburgring-Nordschleife eine digitale Infrastruktur. Die Döttinger Höhe wird auf einer Länge von 2,7 Kilometern mit Kameras, Anzeigesystemen und intelligenter Software ausgestattet. Die Baumaßnahme verbindet den 1927 eröffneten Kurs mit der modernen Infrastruktur der Grand-Prix-Strecke und der neuen Racecontrol. Die neue Technik soll bereits in der anstehenden Saison zum Einsatz kommen.


Bauarbeiten am Nürburgring. Kein ungewöhnliches Bild zur aktuellen Jahreszeit auf der längsten permanenten Rennstrecke der Welt: Regelmäßig sind im Winter Baufahrzeuge auf der Nordschleife unterwegs – zum Beispiel wenn der Asphalt erneuert wird. Doch anstatt der sonst üblichen Straßenfertiger oder –walzen ist dieses Jahr zunächst ein überdimensionaler Pflug am Nürburgring unterwegs. Mit seiner Hilfe verlegen die Facharbeiter dort etliche Kilometer Leerrohre, in die später Leitungen und Kabel eingebracht werden können.

Das sogenannte „Digital Marshalling“ soll ebenfalls weiter ausgebaut werden. Hierbei werden Signale und wichtige Informationen dem Fahrer direkt auf dem Display im Cockpit angezeigt. Foto: Nürgburgring

„Digital Marshalling“ bringt Flaggensignale direkt ins Auto
2021 wird der Nürburgring nun hier unterschiedliche Systeme testen. Zahlreiche Kameras werden dabei das Bild direkt in die neue Racecontrol bringen. Eine neue Software mit künstlicher Intelligenz soll helfen Gefahren schneller zu erkennen. Zudem soll das sogenannte „Digital Marshalling“ weiter ausgebaut werden. Mit digitalen Anzeigepanels, die auch Flaggensignale darstellen, können die Verantwortlichen das Geschehen auf der Strecke steuern. Darüber hinaus werden die Signale und wichtige Informationen dem Fahrer direkt auf dem Display im Cockpit angezeigt. Wichtiger Bestandteil der Maßnahme auf der Döttinger Höhe ist ebenfalls der Test verschiedener Möglichkeiten der Stromversorgung des gesamten Systems.

Aus dem gesamten Testlauf sollen sich auch Rückschlüsse ergeben, welche Anforderungen eine Digitalisierung weiterer Streckenabschnitte der Nordschleife mit sich bringen würde. Mit ihrer Länge und Topografie bringt die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt besondere Anforderungen mit sich. Hier gibt es unzählige Quadratkilometer Wald, eine hügelige Landschaft und ein Streckenlayout mit vielen Kurven, starken Steigungen und Gefällen. Das, was den Nürburgring so weltberühmt gemacht hat, würde insbesondere die Stromversorgung sowie die Datenverarbeitung und –weitergabe zu einer großen Aufgabe machen.

In knapp vier Wochen soll die Maßnahme auf der Döttinger Höhe abgeschlossen sein. Schließlich warten am ersten März-Wochenende die ersten kontaktlosen Touristenfahrten des Jahres 2021.

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Thomas Scheppe ist seit 01. Februar 2021 Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun

Daun, 08.02.2021 – Am 13. Dezember 2020 haben die Bürger der Verbandsgemeinde Daun Thomas Scheppe zum Bürgermeister gewählt. Nur sechs Wochen später ist es nach intensiver Vorbereitungszeit seitens der Verwaltung und des designierten Bürgermeisters gelungen, offiziell das Amt zu übernehmen. Wie die Ernennung, Vereidigung und Einführung eines Bürgermeisters von statten zu gehen hat, steht in § 54 der Gemeindeordnung. Demnach ist der Bürgermeister nach den Vorschriften des Beamtenrechts zu einem Beamten auf Zeit zu ernennen.

Er wird normalerweise in öffentlicher Sitzung nach Aushändigung der Ernennungsurkunde vereidigt und in sein Amt eingeführt. Die Ernennung, die Vereidigung und die Einführung erfolgen durch dessen noch im Amt befindlichen Vorgänger oder durch den allgemeinen Vertreter. Aufgrund von Corona fand das Prozedere am 01. Februar 2021 in der Lehwaldhalle in Darscheid in etwas abgespeckter Form statt. In kleiner Runde waren die Beigeordneten der Verbandsgemeinde Daun, die Fraktionsvorsitzenden, einige Ortsbürgermeister, der Feuerwehrchef Thomas Simonis und Vertreter der Verwaltung zusammengekommen.

Als erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Daun hatte Otmar Monschauer die ehrenvolle Aufgabe, Thomas Scheppe offiziell zum Bürgermeister zu ernennen und die Vereidigung vorzunehmen. Die Kommunalaufsicht hatte im Vorfeld grünes Licht für die Form der Vereidigung gegeben. Otmar Monschauer wünschte dem „frischgebackenen“ Bürgermeister im Namen Aller einen guten Start.

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Wirtschaft

Wirtschaftsminister der Länder fordern Öffnungsperspektive für die Wirtschaft und weitere Verbesserungen bei den Coronahilfen

Region/Düsseldorf, 08.02.2021 – Vereinfachung und Zusammenlegung von November- und Dezemberhilfen Plus und Extra wird einstimmig begrüßt. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW teilt mit: Die Perspektiven für eine verantwortliche Öffnung der Wirtschaft und neue Entwicklungen bei den Coronawirtschaftshilfen – das waren die Themen, über die sich die Wirtschaftsministerinnen und -minister der Länder mit Bundesminister Peter Altmaier am Donnerstag, 4. Februar 2021, in einer Schalte austauschten. Mit großer Mehrheit sprachen sich die Ressortchefs für einen Perspektivplan Wirtschaft aus. Sie begrüßten angekündigte Verbesserungen bei den Corona-Hilfen und forderten den Bund auf, verbindliche Termine für den Start der dringend benötigten Überbrückungshilfe III zu nennen, damit die Wirtschaft Planungssicherheit erhalte.

Öffnungen:

Vor dem Hintergrund der erheblichen volkswirtschaftlichen Schäden eines langandauernden Lockdowns sprechen sich die Ministerinnen und Minister für Öffnungsszenarien aus, die in größtmöglicher Abstimmung und unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten von den Ländern umgesetzt werden sollen. Bis heute sei es nicht ausreichend gelungen, die mit bestimmten Lebenssituationen, Verhaltensweisen und Maßnahmen verbundenen Infektionsrisiken und -folgen verlässlich abzuschätzen. Sie forderten die Bundesregierung deshalb auf, unter Einbeziehung wissenschaftlicher Expertise die Risikoabschätzung zu verbessern.

Die Wirtschaftsministerkonferenz begrüßte die positive Entwicklung der Infektionslage. Daher müsse zur Rechtfertigung von Schließungen ein strenger Maßstab angesetzt werden.

Sie befürwortete abgestufte Öffnungen, die neben der 7-Tage Inzidenz weitere Faktoren berücksichtigen, zum Beipiel die Behandlungskapazitäten der Krankenhäuser, den Reproduktionswert, die Anzahl der durchgeführten Tests und Fortschritte bei der Immunisierung der Bürgerinnen und Bürger.

Wirtschaftshilfen:

Die immer angespanntere Liquiditätslage erfordere aus Sicht der Wirtschaftsministerinnen und -minister eine wesentlich schnellere Auszahlung der Wirtschaftshilfen als bisher. Um Verzögerungen zu vermeiden, fordern die Ministerinnen und Minister die Bundesregierung auf, die Stichprobenkontrollen für die Überbrückungshilfe III auf durchschnittlich zehn Prozent zu begrenzen.

Die vom Bundeswirtschaftsminister angekündigten Vereinfachungen und Verbesserungen für die Überbrückungshilfe III begrüßten die Länder ebenso wie die geplante Zusammenführung von November- und Dezemberhilfe einfach, PLUS und EXTRA zu jeweils einem Programm. Mit Hilfe eines Wahlrechts zwischen den möglichen Beihilferegimen könnten die Unternehmen Handlungsspielräume bei der November- und Dezemberhilfe flexibel nutzen.

Für Einzelunternehmer mit bis zu zehn Beschäftigten forderten die Länder die Aufnahme eines Unternehmerlohns in den Fixkostenkatalog der Überbrückungshilfe III. Sie begrüßten, dass Einzelhändler Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware als erstattungsfähige Fixkosten ansetzen können und baten den Bundeswirtschaftsminister, dies auch den Herstellern und dem Großhandel zu ermöglichen, die Abschreibungsregelungen zu vereinfachen und für alle betroffenen Unternehmen dieses Sektors zu öffnen.

Die Wirtschaftsministerkonferenz bittet das Bundeswirtschaftsministerium zu prüfen, ob eine Abtretung von Forderungen der Unternehmen aus zu erwartenden Überbrückungs- oder November-/Dezemberhilfen an Kreditinstitute ermöglicht werden kann. Dies könne die Kreditwürdigkeit der betreffenden Unternehmen verbessern.

Zudem sollten öffentliche Betriebe, insbesondere aus dem Bereich der Kommunen und der Kammern auch bei der Überbrückungshilfe III zum Kreis der antragsberechtigten Unternehmen gehören.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschafts- und Digitalminister in Nordrhein-Westfalen, ist seit Jahresbeginn Vorsitzender der Wirtschaftsministerkonferenz und leitete die Sitzung am 4. Februar 2021. Die Beschlüsse können unter www.wirtschaftsministerkonferenz.de heruntergeladen werden.

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Wirtschaft

Auch IHK Trier Präsident und Geschäftsführer beim Besuch der Ministerpräsidentin Dreyer in Daun dabei

Daun, 08.02.2021 – Beim Besuch der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer vergangene Woche in Daun, waren auch der IHK Trier Präsident und der IHK Trier Geschäftsführer in Daun anwesend. Im Anschluss an die Gespräche mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer gab es noch Gespräche mit dem Präsidenten der IHK Trier, Peter Adrian, und dem IHK-Geschäftsführer Dr. Jan Glockauer.

Beide sagten der LEPPER Stiftung eine allumfassende Kooperation zu. Dazu gehört unter anderem auch die Realisierung von Kontakten zu potentiellen Professoren und Dozenten für die zukünftige Junior Uni Daun sowie für das Duale Studium. TechniSat ist seit einigen Jahren kontinuierlich in persönlichen Gesprächen sowohl mit Dr. Glockauer als auch mit Peter Adrian.

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Land NRW stellt rund 8,7 Millionen Masken für Bedürftige zur Verfügung

Region/Düsseldorf, 08.02.2021 – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Die Landesregierung unterstützt bedürftige Menschen mit einem Sofortprogramm, in dessen Rahmen sie über 8,7 Millionen medizinische Masken zur Verfügung stellt. Die Masken werden vor Ort und unbürokratisch von den Städten und Gemeinden in den bewährten sozialen Anlaufstellen, die den Menschen gut bekannt sind, ausgegeben.

Die Kommunen informieren vor Ort in geeigneter Weise, wie und an welchen Stellen bedürftige Menschen zeitnah die Masken erhalten. Land, Städten, Kreisen und Gemeinden geht es um eine zügige und unbürokratische Soforthilfe. Rund 3 Millionen der Masken werden über die Tafeln zu beziehen sein. Über eine Kooperation mit dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V. sollen 600.000 der Masken an obdachlose Menschen in ganz Nordrhein-Westfalen über das Netzwerk der freien Wohlfahrtspflege verteilt werden.

„Mir geht es darum, dass bedürftige Menschen schnell einen Zugang zu Schutzmasken bekommen. Dabei bauen wir zu einem großen Teil auf die Unterstützung der Kommunen, die in dieser Pandemie schon so oft gezeigt haben, dass sie für die Bürgerinnen und Bürger als erster Ansprechpartner da sind”, so Arbeits-, Gesundheits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann. „Wir sind aber nicht naiv: 8,7 Millionen medizinische Masken sind nur ein erster Schritt angesichts der Anzahl bedürftiger Menschen in Nordrhein-Westfalen, wir wollen schnell und ohne große Bürokratie und Antragsformulare helfen! Eine weitere Tranche ist geplant.”

Die Verteilung soll so schnell wie möglich starten. Laumann bittet aber auch um Verständnis, wenn es zu Beginn zu Verzögerungen kommt: „Die Masken werden ab heute den Kommunen zur Verfügung gestellt. Die Verteilung vor Ort bedarf etwas Vorbereitungszeit. Deshalb werden die Masken vielleicht nicht morgen, aber doch in den kommenden Tagen vor Ort zur Verfügung stehen.“

In Nordrhein-Westfalen beziehen aktuell rund 1,4 Millionen Menschen Leistungen nach dem SGB II, dem SGB XII und dem Asylbewerberleistungsgesetz.