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Vorsicht mit Perspektive: Bund und Länder verlängern Corona-Maßnahmen bis zum 7. März

Region/Berlin, 11.02.2021 – Die Kontaktreduzierungen zeigen Erfolge: Die Corona-Fallzahlen sinken deutlich. Gleichzeitig breiten sich ansteckendere Varianten des Coronavirus aus. Daher bleibt der Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ das wesentliche Mittel gegen die Pandemie.

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden grundsätzlich bis zum 7. März verlängert. Das ist das Ergebnis der Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder am Mittwoch.

Die Kontaktreduzierungen zeigten ihre Wirkung, betonte Kanzlerin Merkel. Die Fallzahlen sind deutlich zurückgegangen. Zugleich verbreiteten sich neue Varianten des Coronavirus. Die Mutation sei eine „Realität“, so Merkel. Die Zeitspanne bis Mitte März sei daher existenziell. Bis dahin müssten die Infektionszahlen weiter sinken und die Ausbreitung der Corona-Mutation bekämpft werden, sagte Merkel.

Bisherige Regeln gelten weiterhin

Die bisherigen Beschlüsse gelten fort. Das bedeutet: Private Treffen sind weiterhin im eigenen Haushalt und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Im ÖPNV und beim Einkaufen gilt die Pflicht zum Tragen OP-Masken oder Masken der Standards KN95 oder FFP2. Arbeitgeber müssen Beschäftigten überall dort, wo es möglich ist, Homeoffice ermöglichen. Auf nicht notwendige private Reisen und Besuche ist zu verzichten.

Die nächsten Schritte

Mit Blick auf die kommenden Wochen und Monate haben die Kanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs unter anderem dieses weitere Vorgehen festgelegt:

Schule und Kitas: Öffnungen in diesem Bereich haben Priorität. Hier soll als erstes schrittweise wieder geöffnet werden. Der Beschluss legt fest: Die einzelnen Bundesländer entscheiden über die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht und die Ausweitung des Kita-Angebots. „Masken, Lüften und Hygienemaßnahmen werden dabei weiterhin nötig sein“, heißt es im Beschluss. Vermehrt sollen auch Schnelltests den sicheren Unterricht und die Betreuung in Kitas ermöglichen und Infektionsrisiken minimieren.

Öffnung von Friseuren ab 1. März: Unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken können Friseure ab dem 1. März wieder öffnen.

Weitere Öffnungen: Der nächste Öffnungsschritt kann durch die Länder bei einer stabilen Inzidenz von maximal 35 Neuinfektionen an mindestens drei Tagen pro 100.000 Einwohner erfolgen. Dieser soll die Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 20 qm umfassen, darüber hinaus Museen und Galerien sowie die noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe.

Regionale Regeln bei zu hohen Fallzahlen: In Ländern bzw. Landkreisen, die aufgrund ihrer hohen 7-Tages-Inzidenz weiterhin die Inzidenz von 50 nicht unterschreiten, werden die Länder bzw. Landkreise umfangreiche lokale oder regionale Maßnahmen beibehalten oder ausweiten.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben vereinbart, am 3. März 2021 erneut zu beraten.

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Benediktiner-Abtei Maria Laach hebt ca. 100 Jahre alten Bauhaus-Schatz

Maria Laach, 10.02.2021 – Die Keramikmanufaktur Maria Laach startet das Jahr 2021 mit einem Paukenschlag: Bogler Vorratsdosen und –flaschen, 1923 als Referenzwerke für das Bauhaus-Musterhaus „am Horn“ entworfen, sind nun aus der traditionsreichen Keramikmanufaktur Maria Laach erhältlich.

„Vom Bauhaus nach Maria Laach“ beschreibt es treffend: Theodor Bogler, neben Otto Lindig einer der beiden großen Keramiker am Bauhaus, trat 1927 in die Benediktinerabtei in der Osteifel ein. Im Gepäck hatte der spätere Pater und Mönch im Laacher Konvent die Bauhaus-Ideen: Funktional. Einfach. Schön. So, wie es der Bogler-Mentor Walter Gropius am Staatlichen Bauhaus in Dessau lehrte.
Der heutige Leiter der Laacher Keramikmanufaktur, Bruder Stephan Oppermann OSB, legt großen Wert darauf, die Vorratsgefäße – wie 1923 – weitestgehend nach typischen Bauhaus-Verfahren herzustellen.

Dies beinhaltet das Gießverfahren, das in der Bauhaus-Keramikwerkstatt in Dornburg entwickelt wurde, als auch entsprechende Handarbeit. Die weiße und schwarze Glasur, die heute auf den Vorratsgefäßen zum Einsatz kommt, basiert auf dem je-weiligen Rezept aus der Bauhaus-Zeit.

Mehr Informationen über die neuaufgelegten Bogler Vorratsdosen und -flaschen auf www.maria-laach.de

Seit über 920 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benedik-tiner-Ordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack. Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zu Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugs-Ziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

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Volksbank RheinAhrEifel eG baut im Gewerbegebiet von Mendig ein neues Verwaltungsgebäude

Mendig , 10.02.2021 – Die Volksbank RheinAhrEifel eG investiert in die Region und errichtet im Industriegebiet von Mendig nahe der B262 ein neues Verwaltungsgebäude. Es wird rund 110 MitarbeiterInnen der Genossenschaftsbank Platz bieten. Der Baubeginn auf dem rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück ist für 2021 geplant, die Fertigstellung im Laufe des Jahres 2023. „Der Neubau ist ein klares Bekenntnis zu unserer Region. Wir tragen damit dem Wachstum unserer Bank Rechnung, indem wir ein neues, klimafreundliches Gebäude mit großzügig geschnittenen Büros errichten, das gut erreichbar mitten in unserem Geschäftsgebiet liegt“, erklärt Markus Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel und zuständig für die Bauprojekte der Bank.

Einzug des Bereichs Volksbank Direkt

In das neue Bürogebäude ziehen unter anderem die MitarbeiterInnen aus dem Bereich Volksbank Direkt ein. Den Bereich baut die Volksbank aktuell stark aus. Hier bietet sie den Kunden sämtliche Leistungen einer stationären Filiale digital bzw. telefonisch. Dazu gehört auch die genossenschaftliche Beratung per Video und Chat. Ebenfalls Teil des Bereichs Volksbank Direkt ist das Team „Elektronische Bankdienstleistungen“, das unter anderem Firmenkunden berät und Privatkunden bei den Themen Online-Banking und Banking-App unterstützt.

Volksbank stärkt die heimische Wirtschaft

Bei der Bauausführung setzt die Volksbank RheinAhrEifel – wie bei allen Bauprojekten und getreu ihrem Motto „Wir sind Heimat“ – ausschließlich auf Handwerksfirmen und Dienstleister aus der Region und stärkt so die heimische Wirtschaft. Darüber hinaus wird das Gebäude nach modernsten energetischen Standards errichtet. Die Stadt Mendig wurde frühzeitig in das Bauvorhaben eingebunden. So besichtigte Vorstandsmitglied Markus Müller kürzlich gemeinsam mit Michael Hessel, Leiter des Bereichs „Dienstleistungszentrum Immobilien“ der Volksbank, Peter Ammel, Bürgermeister der Stadt Mendig sowie Frank Post, Beigeordneter der Stadt Mendig, das Areal im Gewerbegebiet.

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Schmitt: Lokalen Einzelhandel unterstützen – Öffnungs-Perspektive geben

Region/Mainz, 10.02.2021 – Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt hat beim Handelsgipfel mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen, Verbänden, Kammern und Institutionen dazu aufgerufen, den lokalen Einzelhandel zu unterstützen. Sie appellierte auch an den großen Lebensmitteleinzelhandel, bei der Bewerbung von Non-Food-Artikeln Maß zu halten und warb bei Verbraucherinnen und Verbrauchern dafür, die Bestellmöglichkeit der Einzelhändler zu nutzen. Zugleich sprach sie sich dafür aus, dem Handel eine Öffnungsperspektive zu geben.

„Wir alle sind dazu aufgerufen, gemeinsam alles in unserer Kraft Stehende zu unternehmen, um die rheinland-pfälzischen Innenstädte lebenswert zu erhalten – und dazu gehört unbedingt ein vitaler Einzelhandel“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt zum Auftakt des Handelsgipfels, an dem 30 Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Verbänden, Kammern und Institutionen von Gewerkschaft bis Kirchen teilnahmen.

Der Handelsgipfel, der als virtuelles Format stattfand, schließt sich an den ersten Handelsgipfel vom Dezember 2020 an.

In diesem Zusammenhang appellierte die Staatssekretärin an die großen Lebensmittelhändler, bei der Bewerbung und dem Angebot von klassischen Sortimenten des innenstädtischen Einzelhandels mit Augenmaß vorzugehen. „Wir müssen in dieser Situation zusammenstehen und hier sind alle aufgerufen, ihren Teil beizutragen“, sagte Schmitt. „Ich wünsche mir ebenso, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher die Angebote des Einzelhandels in ihrer Region wahrnehmen. Viele Geschäfte bieten die Möglichkeit, Waren zu bestellen und abzuholen und zeigen ihr Sortiment auf ihren Internetseiten oder in Social-Media-Kanälen“, sagte Schmitt.

Die Staatssekretärin sprach sich gleichzeitig dafür aus, dem Einzelhandel eine Öffnungsperspektive zu geben. „Wir haben mit Impfungen begonnen, die Infektionsraten sind rückläufig. Wir brauchen Konzepte, die im Lichte der gemachten Fortschritte eine schrittweise Öffnung des Handels ermöglichen. Der Handel braucht eine Zukunftsperspektive, es ist auch die Ungewissheit, die viele Unternehmerinnen und Unternehmer stark belastet“, so Schmitt.

Weiter voran schreitet die gemeinsame Arbeit von Ministerium, Kammern, Kommunalverbänden und Handelsverband an der Erarbeitung von Mustersatzungen, um lokale Entwicklungs- und Aufwertungsprojekte in Innenstädten voranzubringen. „Wir werden verschiedene Satzungen und Leitfäden entwickeln, um den unterschiedlichen Standortbedingungen in den Kommunen Rechnung zu tragen“, sagte Schmitt.

Mit einem neuen Förderprogramm „DigiBooster“ möchte das Land zudem kleinen und mittleren Unternehmen zudem unter die Arme greifen beim Einstieg in digitale Geschäftsmodelle oder –prozesse. Hier können Zuschüsse bis zu 15.000 Euro pro Unternehmen gewährt werden, sowohl für Hard- als auch für Software. Neue Kassensysteme, digitale Lösungen oder Beratung sollen förderfähig sein. „Der DigiBooster kann auch dem stationären Einzelhandel zugutekommen, etwa um Bestandskundschaft noch besser zu pflegen oder neue Kundenkreise zu erschließen“, sagte Schmitt.

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IHK Aachen bescheinigt Außenwirtschafts-Dokumente künftig digital

Aachen, 10.02.2021 – Schneller, effizienter, nachhaltiger: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen wird als erste IHK Deutschlands Ursprungszeugnisse und weitere Außenhandelsdokumente für ihre Mitgliedsunternehmen künftig ausschließlich digital bescheinigen.

„Unsere Vollversammlung hat sich für das elektronische Bescheinigen entschieden, weil es Unternehmen viele Vorteile bringt“, sagt Dr. Gunter Schaible, Geschäftsführer der IHK Aachen für die Bereiche International, Verkehr und Handel. „Das neue Verfahren spart Zeit, Papier und Geld – und ist deshalb für alle Beteiligten ein Gewinn.“

Die rein elektronische Bescheinigung beginnt am Donnerstag, 1. April. Vorab stellt die IHK Aachen das digitale Verfahren am Donnerstag, 11. März, um 10:00 Uhr in dem halbstündigen Webinar „Elektronisches Ursprungszeugnis“ vor. Interessierte können sich kostenfrei unter www.aachen.ihk.de/zoll anmelden. Fragen zur Einführung des neuen Verfahrens beantworten darüber hinaus Andrea Müller und Bernadette Schmalen telefonisch unter 0241 4460-487 und -483 oder per E-Mail an bescheinigungen@aachen.ihk.de.

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Land fördert Marienhaus Klinikum Eifel in Bitburg mit 8,9 Millionen Euro

Bitburg/Mainz, 10.02.2021 – Mit 8,948 Millionen Euro wird das Land die Umstrukturierung und Modernisierung der OP-Abteilung sowie die Errichtung einer überdachten Liegendkrankenvorfahrt am Marienhaus Klinikum Eifel in Bitburg fördern, teilte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit.

Durch die Errichtung eines Neubaus entstehen drei moderne und technisch gut ausgestattete OP-Säle. Des Weiteren wird mit dem Bau einer Liegendkrankenvorfahrt eine direkte Übergabe des Patienten im Bereich der Notaufnahme und Funktionsdiagnostik ermöglicht.

„Ich freue mich, dass wir mit der Landesförderung zur Modernisierung der OP-Abteilung beitragen können. Gleichzeitig ist es uns gelungen mit der Planung einer Liegenkrankenvorfahrt für Rettungsfahrzeuge die Anfahrt und Andienung an der Notaufnahme zum Wohle der Patientinnen und Patienten deutlich zu verbessern“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

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Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler: „Patienten mit Herzschwäche die bestmögliche Therapie anbieten“

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 10.02.2021 – Dr. Theodoros Ballidis hat sich mit einer Zusatzqualifikation der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie für die Behandlung von Patienten mit Herzschwäche spezialisiert. „Herzinsuffizienz, also eine akute oder chronische Herzschwäche, ist einer der häufigsten Gründe für einen Krankenhausaufenthalt“, sagt Dr. Theodoros Ballidis. Der Chefarzt der Inneren Medizin/Kardiologie und Leiter der Schlaganfalleinheit hat in den vergangenen zwei Jahren die Zusatzqualifikation Curriculum Herzinsuffizienz der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie absolviert und sich damit auf die Diagnostik und Therapie von Patienten mit Herzschwäche spezialisiert.

„Patientinnen und Patienten, die zu uns mit einer Herzinsuffizienz ins Krankenhaus kommen, werden zunächst vom kardiologischen Team gründlich untersucht“, so Dr. Ballidis. Denn ihre Symptome können verschiedenen Ursachen haben: beispielsweise ein Herzinfarkt, ein Herzklappenfehler, ein schlecht eingestellter oder unbehandelter Bluthochdruck aber auch Rhythmusstörungen. „Kennen wir die Ursache, dann können wir die Therapie einleiten“, sagt er. Das kann zum Beispiel ein Eingriff im Herzkatheterlabor sein, wenn bei dem Patienten Verengungen in den Herzkranzgefäßen diagnostiziert wurden. Diese Engstellen müssen geöffnet werden, damit der Herzmuskel wieder mit sauerstoffreichem Blut versorgt werden kann. „Anderen Patienten können wir helfen, indem wir ihnen einem Herzschrittmacher oder einen Defibrillator implantieren“, so Ballidis.

Benötigt ein Patient jedoch eine Bypass- oder eine Herzklappen-Operation, die Unterstützung durch ein Kunstherz oder eine Herztransplantation, dann wird er an ein Herzzentrum weitergeleitet, in dem er auch herzchirurgisch versorgt werden kann. „Als Teil des Herzinsuffizienz-Netzwerks arbeiten wir mit den Maximal-Versorgern sowie mit zahlreichen Kooperationspartnern in der Region zusammen“, so Ballidis. Denn ihm und seinem gesamten Team ist es wichtig, dass die Patientinnen und Patienten die bestmögliche Therapie erhalten. „Wir wollen helfen, ihre Beschwerden lindern, damit sie wieder belastbarer werden und am normalen Leben teilnehmen können“, sagt er.

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Gesundheitsminister Laumann: Impfstart in den Impfzentren gelungen

Region/Düsseldorf, 10.02.2021 – Über 80-Jährige trotzen zum Teil widrigen Wetterbedingungen – Große Hilfsbereitschaft vor Ort – Dank an die Kommunen und die Beschäftigten in den Impfzentren. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Die 53 nordrhein-westfälischen Impfzentren sind am Montag (8. Februar) wie geplant gestartet. Trotz zum Teil sehr widriger Wetterbedingungen erschien nach den ersten Rückmeldungen, die das Gesundheitsministerium erreicht haben, der weit überwiegende Teil der über 80-Jährigen zu ihrem vorab gebuchten Termin. Auch die Anlieferungen der Impfdosen durch den vom Land beauftragten Logistiker verliefen nach Plan, so dass alle Impfzentren am Montag öffnen konnten. Insgesamt wurden am Montag rund 10.000 Erstimpfungen in den Impfzentren durchgeführt.

„Viele haben lange auf diesen Tag warten müssen. Vor allem in den besonders vom Schneefall betroffenen Landesteilen wurde von großer Hilfsbereitschaft untereinander berichtet. Ich freue mich sehr, dass das System der Impfzentren bislang so gut funktioniert. Wöchentlich werden nun rund 70.000 Impflinge in die Impfzentren kommen können. So kommen wir mit dem Impfen Schritt für Schritt voran. Es bleibt aber weiterhin dabei: Wir können nur so viele Impfdosen verimpfen, wie wir haben. Aber das, was wir haben, wird der Bevölkerung zeitnah zur Verfügung gestellt. Und da halten wir uns an die Priorisierungen der Ständigen Impfkommission und die Impfverordnung des Bundes“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Einen ganz besonderen Dank möchte ich natürlich den vielen Engagierten vor Ort aussprechen. Sowohl die Kreise und kreisfreien Städte als auch das medizinische und nicht-medizinische Personal in den Impfzentren haben den Löwenanteil an diesem Erfolg. Mein Dank gilt auch dem vom Land beauftragten Logistikunternehmen Kühne + Nagel, das den Impfstoff zuverlässig im Land verteilt.“

In den letzten zwei Wochen wurden bisher mehr als rund 1,3 Millionen Impftermine vergeben. Jeweils die Hälfte davon fällt auf Erst- und Zweittermine. Es sind weiterhin Impftermine verfügbar. Jede über 80-jährige Person, der sich impfen lassen möchte, erhält einen Termin.

Der weitere Impfplan sieht vor, dass die bis zur ersten Märzwoche angekündigten 600.000 Dosen des Impfstoffs AstraZeneca vollständig verimpft werden, ohne Rücklagen zu bilden. Die Zweitimpfung ist bei diesem Impfstoff neun bis zwölf Wochen nach der Erstimpfung vorgesehen. Davon werden die ersten 150.000 Impfdosen zur Impfung des Personals von ambulanten Pflegediensten, Tagespflegeeinrichtungen sowie Demenzwohngemeinschaften verwendet. Ebenfalls geimpft werden Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige in Hospizen beziehungsweise ambulanten Hospizdiensten und das Personal der Rettungsdienste. Zudem erhalten (Zahn-)Ärztinnen und Ärzte und deren medizinisches Fachpersonal ein Impfangebot, sofern sie regelmäßig in Pflegeinrichtungen tätig sind oder in Schwerpunktpraxen vorrangig Corona-Patientinnen und -Patienten behandeln oder in onkologischen Praxen und Dialysepraxen arbeiten.

Für Personen aus den oben genannten Gruppen, die mindestens 65 Jahre alt sind, wird abweichend Impfstoff der Firma BioNTech eingesetzt. Minister Laumann dazu: „Ich weiß, dass es im Vorfeld Diskussionen um die Wirksamkeit von AstraZeneca gegeben hat. Hier ist aber die Impfverordnung des Bundes ganz klar: Unter-65-Jährige dürfen aktuell nur mit AstraZeneca geimpft werden. Und: Auch dieser Impfstoff ist den bisherigen Studien zufolge hochwirksam – gerade mit Blick auf eine schwere Verlaufsform der Erkrankung.“

Die Organisation dieser Impftermine erfolgt durch die Kommunen, die die Termine wiederum mit den Einrichtungen oder ihren Trägern abstimmen. Grundsätzlich sollen größere personelle Einheiten an einem gemeinsamen Termin in den Impfzentren geimpft werden.

Neben den Impfungen in den Impfzentren haben bislang insgesamt 346.792 Erstimpfungen in den stationären Pflegeeinrichtungen stattgefunden. 335.868 Menschen haben dort sogar bereits die Zweitimpfung erhalten. Zum Vergleich: Laut IT.NRW gibt es 376.156 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in den nordrhein-westfälischen Pflegeeinrichtungen. Darüber hinaus sind bislang 171.400 Erstimpfungen in den besonders von COVID-19 betroffenen Bereichen der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser erfolgt.

Minister Laumann erklärt: „Nachdem wir fast die Hälfte der Corona-Verstorbenen in den Pflegeheimen zu beklagen haben, bin ich über die zahlreichen Impfungen dort besonders froh. Dank der Impfungen in den Pflegeheimen, einer umfassenden Teststrategie in den Einrichtungen und wirksamen Infektionsschutzmaßnahmen bin ich zuversichtlich, dass wir die hochverletzliche Gruppe der Pflegeheimbewohner in Zukunft so wirkungsvoll wie möglich schützen können – und zwar ohne schmerzhafte Besuchsverbote.“

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Baumfällarbeiten am Geschwister-Scholl-Platz in Stolberg

Stolberg, 10.02.2021 – Im Frühjahr beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung des Geschwister-Scholl-Platzes. In der Planungsphase hatten bereits viele Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen eingebracht, von denen viele berücksichtigt worden sind. Ziel ist es, den Geschwister-Scholl-Platz als ursprüngliche Mitte des Quartiers wieder zum „Herz der Liester“ zu machen. Eine große neue Bürgerwiese, deutlich mehr Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, moderne Bepflanzungen, Sitzmöglichkeiten und Fahrradabstellanlagen sowie Elemente zur Erinnerung an die Namensgeber des Platzes sind nur einige Beispiele der neuen Gestaltung. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2023 abgeschlossen sein.

Damit die notwendigen Bauarbeiten beginnen können, müssen am 17. und 18. Februar fast alle derzeit bestehenden Bäume gefällt werden. Erhalten bleiben ein Baum im Platzbereich sowie acht Bäume im Bereich der Ardennenstraße. Nach Beendigung der Arbeiten werden wie beschrieben deutlich mehr neue Bäume gepflanzt, als derzeit am Geschwister-Scholl-Platz vorhanden sind.

Der Forstbetrieb der Kupferstadt Stolberg schneidet die Bäume vorerst ca. 50 cm über dem Boden ab. Die Wurzelstöcke werden später im Verlauf der Straßenbauarbeiten gerodet, damit die Straße und der Parkplatz bis zum eigentlichen Baubeginn weiter nutzbar sind.

Zur Durchführung der Arbeiten muss die anliegende Ardennenstraße im Bereich des Geschwister-Scholl-Platz am 17.02.2021 zeitweise voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Die Stellplatz- und Spielplatzflächen des Geschwister-Scholl-Platzes müssen am 17.02. und 18.02.2021 ebenfalls voll gesperrt werden. An beiden Tagen wird aus Sicherheitsgründen der Aufenthalt im Platzbereich nicht möglich sein.

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Mama Mija – Junge Eltern werden weiterhin unterstützt!

Mayen, 10.02.2021 – Das Angebot der Katholischen Familienbildungsstätte für junge Schwangere und Mütter bzw. Eltern kann nach wie vor nicht vor Ort in den Räumen der FBS stattfinden. Trotzdem erfahren die jungen Familien Unterstützung durch Susanne Landvogt-Ludwig, die das Angebot leitet.

Die Familien erhalten einmal in der Woche Lebensmittel, Windeln und eine Zeitung. Die Lebensmittel werden von der Tafel Mayen gesammelt und gespendet und die Windeln werden weiterhin von der Firma Ontex Mayen GmbH bereitgestellt. Von der Schlags Apotheke erhielt die Familienbildungsstätte 50 FFP 2 Masken, welche an die Familien verteilt werden. Mit diesen Spenden werden die jungen Familien in dieser schwierigen Zeit unterstützt und finanziell entlastet.

Hierfür möchten wir uns ganz herzlichst bedanken. Außerdem erstellt Frau Landvogt-Ludwig eine kleine Zeitung, die Wochenpost. Die „MAMA MIJA-Wochenpost“ enthält wichtige Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Verhaltensregeln und Verordnungen bezüglich der Corona-Pandemie. Darüber hinaus gibt es jede Woche neue Rezepte, Spielideen, Bastelanleitungen, zum Beispiel für Kinder-Fashingsmasken, Liedvorschläge, kleine Geschichten und Bewegungsspiele zum Ausprobieren für zu Hause, damit Langeweile keine Chance hat.

Durch Telefonate und persönliche Gespräche stehen die Teilnehmer*innen in regelmäßigem Austausch mit der FBS-Mitarbeiterin, so kann auf persönliche Probleme, aber auch auf allgemeine Unsicherheiten sowie Wünsche reagiert und eingegangen werden. Die Teilnehmer*innen freuen sich jede Woche über ihr Paket und den kurzen Austausch an der Haustüre. Die Rückmeldungen der jungen Menschen zeigen uns, wie sehr die Lebensmittel und Windeln, aber auch der Kontakt und die Unterstützung benötigt werden.

Weitere Infos zum Angebot: www.fbs-mayen.de