Kategorien
News

Innenminister Lewentz: Corona-Regeln gelten auch in der Fastnachtszeit

Region/Mainz, 11.02.2021 – Mit der „Altweiberfastnacht“ am Donnerstag läuten eigentlich Tausende Närrinnen und Narren die heiße Phase der „Fünften Jahreszeit“ in den rheinland-pfälzischen Fastnachtshochburgen ein. In diesem Jahr sind derartige Geselligkeit und Miteinander Corona-bedingt nicht angebracht. Angesichts des nach wie vor dynamischen Pandemiegeschehens und der damit verbundenen Infektionsgefahr wurden die Fastnachtsveranstaltungen in Rheinland-Pfalz abgesagt. „Aktuell ist nicht die Zeit für unbeschwertes Feiern“, so Innenminister Roger Lewentz. Mit Blick auf die sich rasch ausbreitenden Virusmutationen appelliert der Innenminister an alle Bürgerinnen und Bürger sich auch in der närrischen Zeit an die geltenden Corona-Regeln zu halten.

Es werde keine Ausnahmen über die Fastnachtszeit geben und es gelte nach wie vor, die Verbreitung der Viren zu verlangsamen. „Wir dürfen unseren mühevoll erarbeiteten, aber noch begrenzten Erfolg im Kampf gegen das Virus jetzt nicht leichtfertig aufs Spiel setzen“, so Lewentz weiter. Aus diesem Grund werden rheinland-pfälzische Polizistinnen und Polizisten selbstverständlich in der Fastnachtszeit auf die Einhaltung der Corona-Bekämpfungsverordnung achten. „Die Polizei Rheinland-Pfalz ist über die Fastnacht #IMMERDA. Das Coronavirus übrigens auch“, mahnte Lewentz.

Bei den landesweiten Einsatzmaßnahmen, die sich über das lange Fastnachtswochenende erstrecken, werden die fünf regionalen Polizeipräsidien durch zusätzliche Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik unterstützt. Allein für Schwerdonnerstag und Rosenmontag setzt die Abteilung Bereitschaftspolizei insgesamt rund 250 Einsatzkräfte im ganzen Land ein.

Kategorien
Tourismus

Burgfestspiele Mayen schreiben an den Kultusminister

Mayen, 11.02.2021 – Der Oberbürgermeister der Stadt Mayen, Dirk Meid, und Burgfestspiel-Intendant Daniel Ris haben den Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Konrad Wolf, gemeinsam auf die besondere Lage der Festspiele im Sommer 2021 aufmerksam gemacht. Mit dem Brief wurde dem Minister auch ein Positionspapier des Verbunds „Zehn Deutsche Festspielorte“ zugesandt.

Das Papier fasst Erkenntnisse zusammen, die inzwischen über die geringere Ansteckungsgefahr bei Freiluftveranstaltungen vorliegen und schildert, welche Maßnahmen sich bereits als besonders sinnvoll für einen möglichst sicheren Vorstellungsbetrieb erwiesen haben. Darüber hinaus hebt das Anschreiben an den Minister auch speziell auf die Mayener Situation ab. Dirk Meid und Daniel Ris führen aus, dass die Stadt Mayen den Zuschuss zum Etat der Burgfestspiele bereits verdoppelt hat, um ggf. auch im Sommer noch notwendige Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Zusätzlich bitten Ris und Meid für die Burgfestspiele um verbindliche Nennung der Regelungen des Landes Rheinland-Pfalz bezüglich der Schutzmaßnahmen, die ab dem Probenbeginn am 26. April einzuhalten sind.

Eine rechtzeitige Sicherheit über die geltenden Regeln kann dann einen reibungslosen und gut geplanten Ablauf für Team und Zuschauer in der Saison 2021 gewährleisten: Mit Sicherheit – Theater! Mehr Informationen zu den Festspielen finden Sie unter https://www.burgfestspiele-mayen.de

Kategorien
News

Ahrtal-Werke versorgen die kreiseigene Schule mit klimaschonender Fernwärme

Ahrweiler, 11.02.2021 – Bereits seit Ende 2013 beheizt der Kreis Ahrweiler den Altbau des kreiseigenen Are-Gymnasiums mit klimaschonender Fernwärme, bezogen von den Ahrtal-Werken. In der Vergangenheit konnten so bereits rund 110 Tonnen klimaschädliches CO2 pro Jahr eingespart werden. Zum Vergleich: Um eine Tonne CO2 aufzunehmen, muss eine Buche ungefähr 80 Jahre wachsen.

Um den Klimaschutz im Kreis noch weiter voranzubringen, wird auch der Neubau des Gymnasiums samt Sporthalle mit Fernwärme versorgt. Der Anschluss an das Fernwärmenetz erfolgt Anfang Februar. Durch die Umstellung von Gas auf Fernwärme können weitere rund 65 Tonnen CO2 pro Jahr – also 175 Tonnen insgesamt – eingespart werden.

„Mit dem Anschluss des Neubaus gehen wir als Kreis einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Energiewende und möchten unsere Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz weiter ausbauen“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler, der gemeinsam mit Bürgermeister Guido Orthen die neue Fernwärmestation in Augenschein nahm. Begleitet wurden sie dabei von Dominik Neswadba, Geschäftsführer der Ahrtal-Werke, dem zuständigen Projektleiter Christophe Vianden, Jörg Hamacher, Werkleiter des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement, sowie dem stellvertretenden Schulleiter Marco Müller.

„Wir beheizen bereits seit geraumer Zeit sowohl den Altbau des Are-Gymnasiums, die Don-Bosco-Schule, die Levana-Schule, die Philipp-Freiherr-von-Boeselager-Realschule plus als auch die Berufsbildende Schule mit klimaschonender Fernwärme. Nach den guten Erfahrungen der bisherigen Zusammenarbeit zwischen den Ahrtal-Werken und dem Kreis freuen wir uns, auch bei unserem neuen Projekt Hand in Hand zu agieren“, unterstreicht Jörg Hamacher.

Auch Bürgermeister Guido Orthen ist von der Nachhaltigkeit der Maßnahme überzeugt: „Der vollständige Anschluss des Are Gymnasiums an das regionale Fernwärmenetz erhöht die CO2-Ersparnis nochmals deutlich und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Verbesserung der Luftqualität unserer Kurstadt. Darüber hinaus ist auch dies ein weiterer Schritt auf dem Wege der Zielerreichung einer klimaneutralen Landesgartenschau.“

Kategorien
News

Familienzentren im Kreis Düren unterstützen Familien digital

Düren, 11.02.2021 – Die Corona-Pandemie stellt viele Menschen vor große Herausforderungen. Bedingt durch den Lockdown wurde der Kita-Betrieb eingeschränkt, viele Menschen erleiden finanzielle Einbußen, arbeiten im Home-Office und betreuen ihre Kinder selbst vor Ort. In diesen besonderen Zeiten möchten die Familienzentren in Jülich Familien unterstützen.

Eltern und Kinder sollen derzeit nicht allein gelassen werden. Die Belastung ist sehr hoch, der Alltag deutlich anstrengender. Dennoch gibt es Menschen, die allen Familien bestmöglich zur Seite stehen. Daher bieten die Familienzentren in Jülich alternativ zu Präsenzveranstaltungen auch virtuelle Angebote.

Alle Beratungsangebote rund um die Themen Familie, Erziehung, Entwicklung und Entwicklungsauffälligkeiten von Kindern, Geld und Konsum oder zu allgemeinen sozialen Fragen, werden gemeinsam mit Kooperationspartnern auch weiterhin angeboten. Alternativ zu Präsenztreffen ist eine Beratung auch per Telefon oder Videokonferenz möglich.

Nähere Informationen zu den einzelnen Familienzentrumsangeboten erhalten Sie unter der Telefonnummer: 02461/53595 oder per E-Mail an purzelbaum@kita-juelich.de und in der Angebotsbroschüre des Familienzentrums (erhältlich im Familienzentrum, oder online unter

http://bit.ly/InfosFamilienzentrum).

Kategorien
News

Insektenschutz-Gesetz: Der Kampf gegen restriktive Auflagen muss weitergehen

Region/Koblenz, 11.02.2021 – „Trotz vieler Aktionen der Bauern, politischen Gesprächen und Aufforderungen an die maßgebenden Politiker werden ordnungsrechtliche Maßnahmen und Auflagen gegen die Landwirtschaft geplant. Wir müssen weiter Einfluss auf die Abgeordneten nehmen, um das Insektenschutzpaket mit der Landwirtschaft und nicht gegen sie umzusetzen“, erklärte der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau Michael Horper nach dem heutigen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung zum Gesetzesentwurf.

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper. Grafik/Foto: Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

„Wir stehen weiterhin für freiwillige Umweltmaßnahmen ein. Wenn landwirtschaftliche Flächen in Schutzgebieten nur noch unter Berücksichtigung ordnungsrechtlicher Auflagen und Anwendungsverbote bewirtschaftet werden dürfen, hat dort die Landwirtschaft keine Zukunft mehr und die bisherige sehr positive Entwicklung des freiwilligen landwirtschaftlichen Einsatzes für den Naturschutz würde in diesen Gebieten zerstört werden. Dabei werden in Rheinland-Pfalz bereits über ein Drittel der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche auf Basis des Vertragsnaturschutzes bewirtschaftet. Solche Gesetze, wie sie die Bundesregierung plant, helfen weder der Landwirtschaft noch der Biodiversität“, erklärte der Präsident. Es sei sinnvoll, nun die heimische Landwirtschaft zu unterstützen, anstatt sie für populistische vordergründige Regelungen zu opfern. Ein faktisches Bewirtschaftungsverbot in Schutzgebieten bis zu 10 Metern an Gewässern und ein völliges Verbot der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf Grünland seien kontraproduktiv. Darüber hinaus würden bestehende Vertragsnaturschutzprogramme gefährdet. Dies sei der falsche Weg, der revidiert werden müsse.

Kategorien
News

BD Rowa-Studie: Deutsche bevorzugen Impfung in Apotheke

Kelberg, 11.02.2021 – Impfen in der Apotheke? Wenn es nach der deutschen Bevölkerung geht, könnte sofort damit begonnen werden. Denn insgesamt gaben 50% der Befragten in einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Appinio im Auftrag von BD Rowa™ an, dass sie sich in der Apotheke impfen lassen möchten. Weitere 9% machen es von der Art der Impfung abhängig. Bevorzugt würden dabei die jährliche Grippeimpfung und zukünftig sogar die Covid-19-Impfung in der Apotheke vorgenommen. Das zeigt, dass die Apotheke vor Ort ihren Stellenwert als lokale Instanz in der Gesundheitsversorgung konsequent weiter ausbaut.

Erste regionale Modellprojekte zur Grippeimpfung in Apotheken haben bereits im Jahr 2020 bewiesen, dass Apotheker auf die Impfung vorbereitet sind und Kunden das Angebot gerne wahrnehmen. Der schnelle und unkomplizierte Zugang zur Impfung in der Apotheke ist dabei ein entscheidender Vorteil. „Die Terminvergabe und das Wissen, dass der Impfstoff zur Verfügung steht, sind wesentliche Faktoren für Kunden“, erläutert Dirk Bockelmann, Global Commercial Director bei BD Rowa™. „Über 40% der Deutschen wünschen sich beispielsweise eine Terminvergabe online. Dabei ist ihre Erwartungshaltung, dass Impfstoff, Personal und Raum verfügbar sind, wenn ihr Termin stattfindet. Für die Apotheken ist das eine logistische Herausforderung, die es in Zukunft durch vernetzte Systeme zu lösen gilt.“

Doch nicht nur Impfungen bieten Apotheken in Zukunft ein großes Potenzial sich jenseits der Medikamentenabgabe so positionieren. Auch weitere Gesundheitsleistungen, wie Verbandswechsel und Wundversorgung (48%), Kosmetikberatung und kosmetische Behandlungen (40%) und Ernährungsberatung (35%) werden unter anderem von den Deutschen zukünftig verstärkt in Apotheken gewünscht. „Es zeigt sich, dass Apotheken derzeit eine große Chance haben sich als starker, lokaler Gesundheitsdienstleister zu positionieren. Wichtig ist dabei diese Leistungen entsprechend zu bewerben und Kunden die Terminbuchung so einfach wie möglich zu machen. Das kann beispielsweise eine Kombination aus digitaler Terminvergabe für junge Menschen und analoger Buchung in der Apotheke oder per Telefon für ältere Kunden sein. Ist so ein System einmal für eine Gesundheitsleistung aufgebaut, lässt es sich für weitere angebotene Leistungen problemlos und ohne großen Aufwand erweitern“, erläutert Dirk Bockelmann.

BD Rowa™ möchte Apotheken im nächsten halben Jahr Möglichkeiten und Lösungen aufzeigen, wie sie ihre Systeme und Abläufe für die Grippeimpfungen im Herbst des Jahres sowie für den Aufbau weiterer Gesundheitsleistungen optimieren können. Details hierzu folgen in Kürze.

Kategorien
News

Dr. Schick an der Spitze

Mechernich/Kreis Euskirchen/Rhein-Erft-Kreis, 11.02.2021 – Der Verbandsrat des Erftverbandes hat Dr. Hans-Peter Schick, Bürgermeister der Stadt Mechernich, einstimmig zum neuen Verbandsratsvorsitzenden gewählt. Pandemiebedingt wurde die Wahl im schriftlichen Verfahren durchgeführt. Der Mechernicher Verwaltungschef tritt die Nachfolge des früheren Euskirchener Bürgermeister Dr. Uwe Friedl an, der Ende Oktober 2020 in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Dr. Hans-Peter Schick ist seit 1999 Bürgermeister der Stadt Mechernich. Er wurde am 13. September 2020 mit absoluter Mehrheit zum vierten Mal wiedergewählt. Von der Delegiertenversammlung des Erftverbandes wurde Dr. Hans-Peter Schick in der jüngsten Sitzung für die Mitgliedergruppe 3 – Städte und Gemeinden – in das Aufsichtsgremium des Verbands, den Verbandsrat, gewählt.

Vorstandssprecher Jochen Birbaum: „Seit mehr als 20 Jahren vertrat er zuvor die Stadt Mechernich in der Delegiertenversammlung des Erftverbandes und fungierte auch als Sprecher der kommunalen Mitgliedergruppe.“ Seine erste Verbandsratssitzung als Vorsitzender leitete Dr. Hans-Peter Schick bereits als Online-Meeting am 9. Februar. Zum Stellvertreter des Mechernicher Bürgermeisters im Verbandsrat wurde Prof. Dr. Christian Forkel, Leiter Wasserwirtschaft bei der RWE Power AG, bestellt.

43 Kommunen in fünf Kreisen

Der Erftverband betreibt Wasserwirtschaft für 43 Kommunen und fünf Kreise, 13 Mitglieder aus der Elektrizitätswirtschaft und des Braunkohlenbergbaus, 41 Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung, 158 gewerbliche Unternehmen und die Erftfischerei-Genossenschaft.

Die Vertreter der Mitglieder in der Delegiertenversammlung, im Verbandsrat und den Ausschüssen werden jeweils für fünf Jahre bestimmt, beziehungsweise gewählt. Dr. Hans-Peter Schick sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“ zu seinem neuen Nebenamt: „Ich fühle mich persönlich geehrt von der einstimmigen Wahl durch meine Kolleginnen und Kollegen. Der Vorsitz im Verbandsrat ist aber auch für »meine« Stadt Mechernich eine Würdigung in der Gemeinschaft der 43 verbandsangehörigen Kommunen.“

Dr. Schick weiter: „Ich werde mich natürlich so in meiner neuen Nebenaufgabe als Mechernicher Bürgermeister einsetzen, dass das Beste für den Erftverband, seine Mitglieder und für die Menschen im Verbandsgebiet dabei herauskommt!“

Kategorien
News

Rund 4,5 Millionen Euro für den Brand- und Katastrophenschutz im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 11.02.2021 – Überörtlicher Bedarfsplan für kommende Dekade beschlossen. In seiner jüngsten Sitzung hat der Kreis- und Umweltausschuss – auf Vorschlag von Landrat Dr. Jürgen Pföhler ­– dem Bedarfsplan des Brand- und Katastrophenschutzes für 2021 bis 2031 zugestimmt. So sollen in den kommenden zehn Jahren unter anderem Einsatzfahrzeuge für rund 4,5 Millionen Euro angeschafft werden, darunter ein Tanklöschfahrzeug speziell für Waldbrände sowie ein kreiseigenes Löschgruppenfahrzeug „Katastrophenschutz“.

Landrat Dr. Pföhler begrüßt die Entscheidung ausdrücklich: „Der Anteil des Kreises beläuft sich nach Abzug der zu erwartenden Landesmittel auf mehr als 3,6 Millionen Euro – Geld, das wir für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gerne in die Hand nehmen. Denn nur ein technisch gut ausgerüsteter Brand- und Katastrophenschutz kann letztendlich lebensrettende Hilfe leisten.“

Der Plan ist eine Fortführung des im Jahr 1981 erstellten Feuerwehrbedarfsplanes des Kreises sowie dessen dritter Fortschreibung von 2015. Die in den ursprünglichen Plänen vorgesehenen Beschaffungen sind inzwischen weitestgehend abgeschlossen. Veränderte Gefahrenlagen, vor allem Starkregenereignisse und Vegetationsbrände, machen das erweiterte Konzept sowie zusätzliche Anschaffungen jedoch notwendig.

Neben neuer Fahrzeuge plant der Brand- und Katastrophenschutz, dort wo es möglich und sinnvoll ist, die Einführung sogenannter Wechselladerfahrzeuge. Diese Fahrzeuge hätten den Vorteil, dass sie keine reinen Sonderfahrzeuge sind, sondern für verschiedene Einsatzzwecke eingesetzt werden können. Mittel- bis langfristig könnten so Arbeit, Zeit und Kosten eingespart werden.

„Mit unserem Konzept ist der Brand- und Katastrophenschutz des Kreises in den kommenden zehn Jahren bestens aufgestellt und für die Bewältigung möglicher Gefahren gut gerüstet. Gleichzeitig ist es aber wichtig, den Bedarfsplan regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls an sich ändernde Verhältnisse und Rahmenbedingungen anzupassen“, betont Kreisfeuerwehrinspektor Michael Zimmermann.

Kategorien
Top-Events

Digitale Wiedereröffnung mit „Inside@Suermondt-Ludwig-Museum“ Aachen

Aachen, 11.02.2021 – Im Rahmen seiner digitalen Wiedereröffnung präsentiert das Suermondt-Ludwig-Museum sich jetzt regelmäßig mit der neuen Reihe „Inside@Suermondt-Ludwig-Museum“ in den Sozialen Medien Jeden Freitag um 16 Uhr zeigen so die Kurator*innen des Hauses auf Facebook und auf Instagram @suermondtludwig die neuen Räume.

Sarvenaz Ayooghi, Wibke Birth, Dr. Dagmar Preising und Michael Rief stellen dabei ihre Lieblingswerke vor und erklären, worauf sie bei der Neugestaltung der Ausstellung Wert gelegt haben.

Zum Start haben Kulturdezernentin Susanne Schwier und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sich bereits persönlich ein Bild gemacht. „Das neue Format ergänzt die bestehende „Kunstpause digital“ und gibt dem Online-Publikum freitags in den social media exklusive Einblicke in das neue Museumsambiente. So können Interessierte die Räume online besuchen, während das Haus in der Corona-Zeit geschlossen bleiben muss“, erklärt Irit Tirtey, Geschäftsführerin des Aachener Kulturbetriebs.

Bis das Suermondt-Ludwig-Museum an der Aachener Wilhelmstraße wieder öffnen und seine Schätze analog zeigen kann, tritt es ausschließlich online in Erscheinung. In Corona-Zeiten wird jeweils dienstags um 13 Uhr eine „Kunstpause digital“ online gestellt. In den Videos, die sich großer Beliebtheit erfreuen, erklären Kurator*innen kurz und knapp ausgewählte Werke.

„Inside@Suermondt-Ludwig-Museum“ bietet in den kommenden Monaten digitale Streifzüge durch die vielfältige Sammlung des Hauses: Malerei vom 15 bis 20. Jahrhundert, italienische und spanische Kunst, eine graphische Sammlung, Skulpturen, Stadtgeschichte und Spezialsammlungen wie Frauenköpfe und Glasmalerei.

Spannend ist die Bürgerliche Kunstkammer. Aachens Bürgerschaft hat eine erstaunliche Sammlung zusammengetragen. Fundstücke aus der Natur stehen neben artifiziellen Kunststücken, Fossilien neben griechischen Vasen, Kopien neben Originalen – eine Weltausstellung en miniature. Im didaktischen Bereich gibt es Werkstätten eines Holzschnitzers und Malers. All das wird digital anschaulich erklärt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.suermondt-ludwig-museum.de .

Kategorien
News

Gleis 13 in Jülich glänzt mit neuem Anstrich

Jülich, 11.02.2021 – Der Lockdown legt auch die pädagogische Arbeit im Gleis13, dem städtischen Jugendzentrum in der Bahnhofstraße auf Eis. Der Jugendheimleiter Laurent Müller hält zwar den Kontakt zu den Stammbesuchern über Instagram und digitale Angebote wie Schatzsuche und Geocaching, aber den Wunsch nach persönlichem Kontakt und Austausch kann das nicht ersetzen. Und so sehnen sich alle danach, dass das Haus endlich wieder öffnen kann und Begegnungen möglich sind. In der Zwischenzeit nutzt Müller die besucherfreie Zeit, um gemeinsam mit Maxime Dohmen, Bundesfreiwilligendienstlerin, die Räume neu zu gestalten.

Bereits im Herbst wurden mit Unterstützung der Jugendlichen die kleineren Räume gestrichen und neu möbliert. Einhellig waren die Jugendliche der Meinung, dass die Räume nun zeitgemäß und gemütlich aussehen. Eben ein Ort, wo sie gerne verweilen und Freunde treffen. Nun wurde der Hauptraum mit über 80 Quadratmeter Wandfläche gestrichen und das war eine echte Herausforderung. Die Dachgeschossräume sind völlig verwinkelt und es brauchte fünf Tagen zum Abkleben und Streichen. Dafür erstrahlen die Wände nun in tollem Patinagrün. Grün, weil diese Farbe ja bekanntlich auch die der Hoffnung ist.

Und nun warten die Mitarbeiter des Gleis 13 sehnsüchtig auf die Wiederöffnung, damit die Jugendlichen die neuen Räumlichkeiten erobern können.

Und wer weiß, was sich sonst noch verändert – Müller und Dohmen haben noch viele weitere kreative Ideen, die sie gerne gemeinsam mit den Besuchern umsetzen möchten.

Wer gerne weitere Fotos der Räume ansehen oder Informationen möchte, kann bei Instagram nachsehen oder sich bei Laurent Müller, Festnetz: 346936, Diensthandy: 0160-2447786 oder per E-Mail melden: LMueller@juelich.eu