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Wahl des 5. Wachtberger Jugendrats – Kandidaten stehen fest

Wachtberg, 12.02.2021 – In der Zeit vom 15. bis 26. März 2021 findet die Wahl zum 5. Wachtberger Jugendrat statt. Bereits Ende letzten Jahres sind alle 13- bis 21-Jährigen im Gemeindegebiet angeschrieben worden mit der Aufforderung, sich zur Wahl aufstellen zu lassen. Von den 1886 Angeschriebenen haben sich 18 engagierte Jugendliche bei der Gemeinde Wachtberg gemeldet, um Teil des nächsten Jugendrats zu werden.

Insgesamt 12 ordentliche und 12 stellvertretende Sitze gilt es ab dem 24.04.2021 neu zu bekleiden.

Im Februar werden die rund 2.544 Wahlberechtigten angeschrieben und mit einem Stimmzettel ausgestattet. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona- Pandemie kann bei dieser Wahl nur im Rathaus, zu den üblichen Öffnungszeiten, oder via Briefwahl gewählt werden. Trotzdem hoffen alle Beteiligten auf eine hohe Wahlbeteiligung unter den Jugendlichen.

Gewählt werden können für die anstehende Wahlperiode die folgenden jungen Damen und Herren:

Eslem Defne Aydin, 16 Jahre alt aus Berkum: Eslem möchte gerne Teil des Jugendrats sein, weil sie schon in ihrem nächsten Umfeld viele Verbesserungsvorschläge aufgenommen hat, die der ganzen Wachtberger Jugend zu Gute kommen würden.

Abdullo Azizov, 18 Jahre alt aus Pech: Abdullo möchte gerne in den Jugendrat, weil er Interesse hat.

Lennart Düsterdiek, 15 Jahre alt aus Pech: Lennart möchte Wachtberg gerne attraktiver für Jugendliche machen und für die Interessen und Belange der Jugendlichen eintreten.

Phillip Hombach, 13 Jahre alt aus Holzem: Phillip möchte gerne mit ganz konkreten Ideen in den Jugendrat einziehen: mehr Freizeitangebote, bessere Busverbindungen zwischen den Dörfern, mehr Sicherheit für Radfahrer und mehr Kulturangebote für Jugendliche.

Marie Sophie Kaus, 17 Jahre alt aus Pech: Marie möchte nicht „auf der faulen Haut sitzen“, sie möchte sich lieber in der Politik engagieren und die Interessen aller Kinder und Jugendlichen vertreten und durchsetzen.

Sophie Kochethu, 13 Jahre alt aus Villip: Sophie möchte sich gerne in die anderen Jugendlichen hineinversetzen und ihre Meinung vertreten. Sie wünscht sich, etwas verändern zu können.

Mia Lebrenz, 13 Jahre alt aus Ließem: Mia freut sich auf spannende Projekte im Jugendrat und auf die ganzen neuen Erfahrungen, die sie dort sammeln wird.

Louis Linnert, 16 Jahre alt aus Berkum: Louis ist der Meinung, dass man sich besonders als Jugendlicher in der Politik engagieren muss, damit die Stimme der Jugend dort nicht überhört wird. Dieses Engagement möchte Louis auch bei anderen Jugendlichen wecken und sich für die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Wachtberg einsetzen.

Alena Neuhoff, 15 Jahre alt aus Berkum: Alena möchte die Interessen ihrer Generation vertreten und mehr über das politische System in Deutschland lernen.

Ricarda Oehl, 13 Jahre alt aus Gimmersdorf: Ricardas Hauptanliegen ist es, alternative Plätze für Jugendliche und junge Erwachsene zu finden, damit öffentliche Plätze nicht mehr zu privaten Zusammenkünften zweckentfremdet werden.

Tim Pietrusziak, 14 Jahre alt aus Ließem: Tim hat in den beiden vergangenen Wahlperioden als ehrenamtlicher Helfer die Projekte und Veranstaltungen des Jugendrats mit begleitet und möchte nun endlich „selber mitreden können“.

Sara Roskosch, 13 Jahre alt aus Villiprott: Sara wäre eine Bereicherung für den Jugendrat, da sie meist offen ist, sich gerne auch einmal überraschen lässt, sie diskutiert gerne und setzt sich für Andere ein.

Marie Luise Rumler, 15 Jahre alt aus Ließem: Marie Luise möchte sich dafür einsetzen, Jugendliche und ältere Generationen zusammen zu bringen. Außerdem möchte sie gerne Kooperationen mit anderen Gemeinden und Städten einrichten.

Sophia Thomas, 13 Jahre alt aus Niederbachem: Sophia möchte gerne positive Veränderungen hervorrufen und etwas zum Wohle von Wachtberg beitragen. Sie beschäftigt sich gerne mit ihrer Umwelt und den Menschen darin.

Henriette Trübestein, 13 Jahre alt aus Berkum: Henriette diskutiert gerne und möchte dies nun auch in der Politik tun. Sie hat Ideen für neue Projekte in Wachtberg und möchte diese gerne vorstellen können und wenn man dabei auch noch neue Leute kennen lernt, ist das auch gut.

Lana Walldorf, 14 Jahre alt aus Niederbachem: Lana möchte gerne die Ansichten der Jugendlichen mit in die Gemeinde einbringen. Sie ist politisch interessiert und setzt sich gerne für Andere ein.

Anna Welter, 14 Jahre alt aus Pech: Anna interessiert sich schon lange für Politik und möchte ihren Sitz im Jugendrat nutzen, um eigene Ideen und Projekte einzubringen und umzusetzen. Sie möchte gerne etwas verändern.

………….. ,19 Jahre alt aus Pech: Dieser junge Mann möchte seinen Namen nicht öffentlich nennen, hat aber Interesse.

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St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen bietet mit der Kapselendoskopie ein schonendes Diagnoseverfahren

Mayen, 12.02.2021 – Sie hat die Größe einer dicken Vitaminpille, wiegt nur wenige Gramm und liefert Bilder vom Inneren des Darms. Die Rede ist von der Pillcam, einer Videokapsel, die bei der Kapselendoskopie der neuesten Generation zum Einsatz kommt. Einmal heruntergeschluckt nimmt sie auf ihrem Weg durch den Magen-Darm-Kanal Bilder der Schleimhaut des Verdau­ungstraktes auf und sendet sie nach außen an einen tragbaren Datenrekorder.

„Wir freuen uns, ein neues schonendes Verfahren in der gastroenterologischen Diagnostik in Mayen anbieten zu können“, so Harald Binczyk, Chefarzt der Klinik für Viszeralmedizin im St. Elisabeth. „Die Kapselendoskopie wird vor allem bei der Untersuchung des Dünndarms, das ist ein mehrere Meter langer Abschnitt des mittleren Verdau­ungstraktes, eingesetzt. Bisher war die Beurteilung der inneren Oberfläche dieses Bereichs unterhalb von Magenspiegelung und oberhalb der Dickdarmspiegelung nur eingeschränkt und mit einem hohen Aufwand zu leisten – jetzt geht es mit minimalem Aufwand.“ Neben einer Kamera enthält die Kapsel LED-Lampen zur Ausleuchtung der Darm­schleimhaut, Batterien und einen Sender zum Weiterleiten der Aufnahmen. Die kleine Kamera liefert über einen Zeitraum von etwa 13 Stunden insgesamt 50.000 bis 60.000 Aufnahmen. Ein Rekorder, den man am Gürtel tragen kann, zeichnet die Daten auf.

Die Untersuchung verläuft in aller Regel einfach und schmerzfrei zudem ist weder ein Beruhigungs- noch ein Kontrastmittel nötig. „Der Patient kann sich frei bewegen. Nach erfolgreicher Passage durch den Magen-Darm-Kanal wird die Kapsel auf dem natürlichen Wege ausgeschie­den“, erläutert Chefarzt Dr. Cvijetin Branding-Cvijanovic, der gemeinsam mit Harald Binczyk die Klinik für Viszeralmedizin leitet. „Allerdings kann die Kapselendos­kopie keine Magen- und Darmspiegelungen ersetzen. Es ist ein rein diag­nostisches Verfahren, welches zur Lokali­sation und Beurteilung pathologischer Veränderungen im Dünndarmbereich dient.“ Ärzte nutzen die Kapsel vor allem bei einer Magen-Darm-Blutung, wenn die Blutungsquelle weder bei der Magenspiegelung noch bei der Darmspiegelung gefunden wurde. Zunehmend wird sie auch bei Verdacht auf chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (zum Beispiel Morbus Crohn) eingesetzt.

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20 Jahre Arztpraxis Daniela Peters in Birresborn

Birresborn, 12.02.2021 – Am 05. Februar 2021 feierte die Arztpraxis Peters in Birresborn 20-jähriges Bestehen. „Feiern“ ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen, denn Corona-bedingt konnten selbstverständlich keine Feierlichkeiten wie bei der Eröffnung stattfinden. Die Arztpraxis der Familie Dr. Peters in Birresborn hat schon eine lange Tradition: Bereits 1959 ließ sich Dr. Peter Peters in Birresborn nieder, damals noch mit der Berufsbezeichnung „praktischer Arzt und Geburtshelfer“.

Daniela Peters. Foto: Privat

Seit Ende der 1990er Jahre führten Daniela Peters und ihr mittlerweile verstorbener Bruder Michael, beide Fachärzte für Allgemeinmedizin, die väterliche Praxis zunächst in der Neustrasse weiter. Doch es zeigte sich relativ schnell, dass die bisherigen Räumlichkeiten dem Platzbedarf einer zeitgemäßen Praxis mit zwei Ärzten nicht mehr genügten.

So entschloss sich Daniela Peters, eigene Praxisräume in der Ortsmitte einzurichten und zu beziehen. Seit dem 5. Februar 2001 bereichert ihre Arztpraxis damit ihren Heimatort um einen weiteren „Traditionsbetrieb“ – erfreulicherweise gibt es nämlich in Birresborn zahlreiche Betriebe und Unternehmen, die bereits in zweiter oder gar dritter Generation weitergeführt werden, beispielsweise Bäckerei/Konditorei, Hotel und Gaststätte, Taxi- und Busunternehmen, Sanitär und Heizung sowie mehrere landwirtschaftliche Betriebe.

Das Praxisjubiläum soll, sobald es wieder möglich ist, nachgefeiert werden. Herzlichen Glückwunsch zu 20 Jahren hervorragender Betreuung der Patientinnen und Patienten im Kylltal, herzlichen Dank für den unermüdlichen Einsatz als „Landärztin“ und hoffentlich noch viele erfolgreiche Jahre im Dienste der Gesundheit.

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Innovative Startups gesucht! – Bewerbungsphase für Gründerwettbewerb ist gestartet

Ahrweiler, 12.02.2021 – Die Kreiswirtschaftsförderung macht auf den Gründungswettbewerb „startup innovativ“ des Landes Rheinland-Pfalz aufmerksam. Gründerinnen und Gründer können sich noch bis zum 31. März 2021 auf die dritte Runde des 2018 neu etablierten Gründungswettbewerbs in Rheinland-Pfalz bewerben, der in diesem Jahr den Fokus auf die digitale Medienwirtschaft legt.

Bewerben können sich Startups mit innovativen Gründungsideen, die für ihr Geschäftsmodell verstärkt digitale Möglichkeiten nutzen, selbst aber keine neuen Technologien entwickeln. Dabei kann es sich um neuartige Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess-, Organisations- und/oder Marketingkonzepte wie auch Geschäftsmodelle handeln. Der Wettbewerb wird in diesem Jahr zudem um den Sonderbereich „Digital Interactive Media/Games“ erweitert und fördert damit ganz gezielt auch die digitale Medienwirtschaft. Unterstützt werden innovative, digitale Entwicklungen von Gründern oder jungen Unternehmen.

Gefördert werden können Startups bis zum fünften Jahr nach Unternehmensstart mit mindestens 10.000 Euro bis maximal 100.000 Euro. Insgesamt stehen über 400.000 Euro für den Wettbewerb bereit. Die Bekanntgabe der Vorhaben, die eine Förderung erhalten, erfolgt im Frühsommer 2021.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind zu finden unter https://gruenden.rlp.de/de/startseite/startup-innovativ/.

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Mehr Raum für Eifel-Therme-Mitarbeiter

Firmenich, 12.02.2021 – An der Eifel-Therme Zikkurat wird frontseitig ein Verwaltungstrakt angebaut. Auf insgesamt 90 Quadratmeter sollen in dem eingeschossigen Anbau drei Büros, ein Besprechungszimmer und ein kleiner Nebenraum entstehen.

Geschäftsführer Thomas Hambach und Betriebsleiter Christian Klein rechnen mit einem halben Jahr Bauzeit bis zur Fertigstellung. Erste vorbereitende Fundamentarbeiten wurden bereits vorgenommen. Aktuell ruhen die Arbeiten allerdings, wie Hambach erläutert: „Bei dem derzeitigen Frost kann noch nicht betoniert werden. Daher müssen wir uns etwas in Geduld üben.“

Wegen Frost ruhen die Arbeiten aktuell. Angrenzend an die Eifel-Therme Zikkurat soll ein neuer Verwaltungstrakt für die Mitarbeiter mit drei Büros, einem Besprechungszimmer und einem kleinen Nebenraum entstehen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Einziehen werden in die Etage Mitarbeiter der Verwaltung und der Betriebsleiter. Sie alle sind bisher im Hauptgebäude in einem kleinen Büro untergebracht. „Dort ist es eng und nicht optimal“, so Hambach: „Um die Arbeitsbedingungen für unsere Verwaltungs-Mitarbeiter grundlegend zu verbessern, haben wir uns entschlossen anzubauen.“

Das bisherige Büro soll zur Umkleide und zu Lagerflächen umfunktioniert werden. Rund 120.000 Euro investiert die Eifel-Therme für die Maßnahme insgesamt.

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HARIBO schenkt mit Karnevalsvereinen aus Bonn und Grafschaft 600 Kilogramm Kamelle für den guten Zweck

Grafschaft, 11.02.2021 – „Schwaade, laache, joode Saache maache“. Ganz im Sinne des Bonner Karnevalsmottos der Session 2021 wog HARIBO Anfang Februar die Tanzmitglieder der Bonner und Grafschafter Karnevalsgesellschaften gegen Kamelle auf. In HARIBOs Geburtsstadt Bonn hat die Aktion bereits lange Tradition, aber auch am neuen Unternehmensstandort in Grafschaft ist das bunte Ereignis mittlerweile fest etabliert. Das Besondere in diesem Jahr: Das Aufwiegen fand Corona-bedingt nicht im HARIBO-Fabrikverkauf in Bonn/Bad Godesberg oder im Ringener Rathaus statt, sondern in den heimischen Wohnzimmern der Nachwuchsjecken. Normalerweise werden die jüngsten Vertreter der Karnevalsgesellschaften gegen Wurfmaterial für die Züge aufgewogen. Dieses Jahr geben sie die HARIBO-Produkte an eine gemeinnützige Institution ihrer Wahl weiter.

Süße Karnevalstradition in den eigenen vier Wänden

Um den Nachwuchsjecken die dieses Jahr etwas stillere fünfte Jahreszeit zu versüßen, setzt HARIBO gemeinsam mit den sieben Vereinen ein Corona-konformes Konzept für das traditionelle Aufwiegen um. Ob Marienkäfer, Clown oder Prinzessin: Fröhlich-karnevalistisch gekleidet stellten sich die jungen Jecken zu Hause auf die Personenwaagen und sendeten ihr Gewicht und bunte Bilder an HARIBO. Wie immer unterstützte auch der Goldbär auf der Waage – wenn auch nur im Plüsch-Format. Das Gewicht aller beteiligten Kinder wurde schließlich summiert und großzügig aufgerundet. „Als rheinisches Familienunternehmen liegt HARIBO Karneval quasi im Blut. Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr einen Weg gefunden haben, an unseren Traditionen festzuhalten und gemeinsam mit den Vereinen trotz allem etwas bunte Karnevalsstimmung zu verbreiten. Es ist momentan wichtiger denn je, unseren Mitmenschen kleine Momente der Freude zu schenken“, so Burkhard Zyber, Leiter Unternehmenskommunikation bei HARIBO.

Aufwiegen in Bonn: Prinz Leo I. und Gefolge erreichen gemeinsam 273 Kilogramm

Beim zwölften Aufwiegen in Bonn leisteten das Cadettencorps der Bonner EhrenGarde und das Kadettencorps der Bonner Stadtsoldaten wie jedes Jahr Teamarbeit. Für die EhrenGarde stieg Kinderprinz Leo I. auf die Waage – tatkräftig unterstützt von seinen Paginnen Linda Mauer und Lina Klein. Die Kadettinnen Tonja Pfeiler und Silvie Schäfer sowie Kadett Nicolas Berendt vertraten die Bonner Stadtsoldaten auf der Waage. Gemeinsam brachten die beiden Vereine stolze 273 Kilogramm zusammen. Das aufgerundete Gewicht von 300 Kilogramm geben sie in Form von Kamelle an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche e.V. sowie die Kindertagesstätte des Vereins für Gefährdetenhilfe e.V. in Bonn weiter.

Aufwiegen in Grafschaft: Marienkäfer und Prinzessinnen wiegen sich für guten Zweck

In der Gemeinde Grafschaft stellten sich auch beim fünften Aufwiegen die jeweils jüngsten Tanzmitglieder der fünf Karnevalsvereine auf die Waage: Florian Dreser der KG Garde Grün-Weiss Esch, Paula Wolff des Möhnenvereins Gelsdorf, Emilia Scholl und Lina Paulissen der KG Ringener Wendböggele, Lotta Stegmann der Fidelen Möhnen Birresdorf und Emma Gehrmann des Möhnenvereins Nierendorf. Insgesamt brachten die lustig verkleideten Nachwuchsjecken stolze 149 Kilogramm auf die Waage. Auch ihren Anteil des aufgerundeten Gewichts von 300 Kilogramm geben die Vereine jeweils an eine Institution ihrer Wahl weiter. Über die süßen Spenden freuen dürfen sich vor allem regionale Institutionen wie die Janusz-Korczak-Förderschule in Sinzig oder der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes in Grafschaft-Ringen. „Es ist eine tolle Idee, die Kamelle an Vereine weiterzugeben, bei denen Nervennahrung in dieser Zeit besonders gebraucht wird“, so Florian Koch, 1. Vorsitzender der KG Ringener Wendböggele e.V. „Wir möchten uns bei HARIBO für diese schöne Alternative bedanken und freuen uns schon, für das Aufwiegen bald wieder persönlich zusammenzukommen.“

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Weiter geht es mit Eifel Karneval Digital

Region Eifel, 11.02.2021 – Nach dem großen Auftakt am 11.11. des Vorjahres geht es nun so richtig weiter mit Eifel-Karneval-Digital, dem Gemeinschaftsprojekt von 22 Karnevalsvereinen aus der Eifel-Region. Alleine über 14 bekannte Bands und Künstler aus dem kölschen Karneval haben bereits ihre Grußbotschaften für die Jecken in der Eifel zugesendet.

Ab Weiberdonnerstag werden täglich die Best-Of-Beiträge der teilnehmenden Vereine aus den Vorjahren gezeigt. Alle Videos können über das Internet abgerufen werden unter www.eifel-karneval-digital.de. Besondere Idee: Auch den regionalen Altenheimen werden die Videos zur Verfügung gestellt, sodass auch die älteren Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, die Videos abzurufen.

Das Highlight bildet der Livestream am Karnevalssamstag, 13. Februar 2021 ab 20:11 Uhr, der über YouTube und die Homepage eingeschaltet werden kann. Auftreten werden regionale Künstler wie Reiner Roos, Elmar Malburg, Anke Brausch, Jürgen & Horst, Tanzmariechen Laura aus Berndorf und die Band „Bademeister“. Aus Köln live dazugeschaltet ist Björn Heuser.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Kitas und Grundschulen starten am 22. Februar – Friseure können am 1. März öffnen

Region/Mainz, 11.02.2021 – „Wir haben gemeinsam viel erreicht, dafür haben die Menschen in Rheinland-Pfalz meinen größten Dank. Unsere 7-Tagesinzidenz liegt Stand 10. Februar bei 55,3. Das ist der niedrigste Wert aller Bundesländer. Vor allem unsere ehemaligen Hot-Spots haben sich sehr gut entwickelt. Und dennoch: Wir haben eine gegenläufige Entwicklung. Eine höhere Ansteckungsrate durch mutierte Viren ist zunehmend auch in Rheinland-Pfalz zu verzeichnen. Die Warnungen der Wissenschaftler müssen wir ernst nehmen, dass die Mutationen jetzt schon 20 Prozent der Infektionszahlen betragen könnten“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Wissenschaft könne auch heute noch keine Gewissheiten liefern. Deswegen müssten die Kontaktbeschränkungen bis zum 7. März beibehalten werden. Die Grundsätze „Wir bleiben zuhause, halten Abstand und tragen Maske“ blieben das wesentliche Instrument im Kampf gegen die Pandemie.

„Ich appelliere an alle Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen: Bitte halten Sie sich an die Regeln, treffen möglichst niemanden und passen Sie auf sich auf. Jetzt beginnen die närrischen Tage und der Drang, Karneval und Fastnacht zu feiern ist groß. Wir haben wahnsinnig viel gemeinsam erreicht in den vergangenen Wochen, das dürfen wir nicht gefährden“, so die Ministerpräsidentin.

Das Tragen medizinischer Masken in Innenräumen reduziere das Infektions-geschehen deutlich – es werde, sofern nicht ohnehin rechtlich vorgeschrieben, daher weiter dringend in allen Situationen empfohlen, bei denen zwei oder mehr Personen in Innenräumen zusammenkommen.

Grundschulen beginnen am 22. Februar mit Wechselunterricht

„Für mich war immer klar: Bildung hat Priorität. Wir beginnen mit den Kleinen in der Grundschule, für die es besonders schwierig ist, im Fernunterricht klar zu kommen. Um die Gruppen klein zu halten, werden wir im Wechselunterricht starten. Ab dem 22. Februar sollen die Klassen 1 bis 4 wieder zur Schule gehen. Die Klassen der Orientierungsstufe sollen im März zügig folgen. Das war uns in Rheinland-Pfalz besonders wichtig. Die Kinder und Jugendlichen haben eine große Last getragen, ebenso wie ihre Eltern. Corona-Schutzmaßnahmen bleiben wichtig. Wann immer möglich, sollen medizinische Masken getragen werden, Lüften und Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden. Aber da sind unsere Schulen sehr gut aufgestellt“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Da es besonders in Kitas und Grundschulen schwierig ist die Abstandsregeln einzuhalten und es auch nicht möglich ist, durchgehend Masken zu tragen, freue ich mich, dass die Ministerpräsidentenkonferenz und die Bundeskanzlerin gestern dem Vorschlag aus Rheinland-Pfalz und anderen Ländern gefolgt sind, Erzieher und Erzieherinnen, die übrigen Beschäftigten in der Kindertagespflege sowie die Lehrer und Lehrerinnen und weitere Beschäftigte in den Grundschulen in der Impfreihenfolge zu priorisieren. Wir haben den Gesundheitsminister gebeten zu prüfen, ob dies bei der nächsten Fortschreibung der Impfverordnung erfolgen kann“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wenn der Bundesgesundheitsminister die Impfverordnung kurzfristig ändert, werden wir in Rheinland-Pfalz den Beschäftigten in Kitas und Grundschulen noch vor Ostern ein Impfangebot machen.“

Schnelltests für Eigengebrauch schnell zulassen

„Schnelltests sollen Infektionsrisiken minimieren. Wir haben 215 Testeinrichtungen in Rheinland-Pfalz. Erzieher und Erzieherinnen sowie die Lehrerschaft können sich schon jetzt in Rheinland-Pfalz anlasslos testen lassen. Dieser Schutz ist uns sehr wichtig. Zusätzlich sollen jetzt Selbsttests für den Eigengebrauch vom Bund auf Zulassung geprüft und bei erfolgreicher Prüfung zugelassen werden. Der Bund muss hier das Zulassungsverfahren beschleunigen.

Am 1. März können Friseurbetriebe wieder öffnen

„Friseure erbringen besonders für viele ältere Menschen eine ganz wichtige hygienische Dienstleistung. Natürlich bleiben auch hier die Schutzmaßnahmen wichtig. Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie die Nutzung medizinischer Masken sollen für Sicherheit sorgen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wir werden stufenweise vorgehen. Das gibt uns die Chance, immer zu prüfen, welche Folgen eine Öffnung hat“, sagte die Ministerpräsidentin: „Ich beabsichtige, meinem Kabinett vorzuschlagen, dass wir in Rheinland-Pfalz Angleichungen an die bisher schon erfolgten Öffnungen im Bereich von Dienstleistung und Handel in den Nachbarbundesländern prüfen. Dies betrifft zum Beispiel den praktischen Unterricht und Prüfungen in Fahrschulen oder auch kleine Blumengeschäfte.“

Öffnungsperspektiven schaffen und Kontrolle über die Virusentwicklung behalten

„Ich bedaure, dass es in dieser Konferenz noch nicht möglich war, ein Stufenkonzept für ganz Deutschland umzusetzen. Wir hatten mit dem Rheinland-Pfalz-Plan vorgearbeitet. Es ist aber ein hohes Gut, dass wir gemeinsam handeln, daher werden wir im Geleitzug der Länder vorgehen. Die Bevölkerung muss wissen, was zu tun ist, ohne dass sie vorher verschiedene Landesverordnungen studieren muss“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Bund und Länder arbeiteten weiter an der Entwicklung nächster Schritte, um auch Kultur, Sport in Gruppen, Freizeit, Gastronomie und Hotelgewerbe eine realistische Perspektive zu geben. Hierzu finde am 3. März die nächste Besprechung statt.

7-Tagesinzidenz von 35 als Zielmarke für weitere Öffnungen wegen der Virusmutationen

„Gerade, weil wir so wenige gesicherte Erkenntnisse über die Mutationen haben, müssen wir sehr vorsichtig sein. Daher sehen wir vor, dass nächste Öffnungsschritte erst bei einer stabilen Landesinzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und Einwohnerinnen erfolgen. Dafür sehen wir die Öffnung des Einzelhandels und die Öffnung von Museen und Galerien vor. Um einen regen Reiseverkehr zwischen Ländern, in denen der Einzelhandel schon geöffnet wurde und denen, in denen er geschlossen bleiben muss, zu verhindern, sollen benachbarte Gebiete mit höheren Inzidenzen gemeinsame Vorkehrungen treffen, um länderübergreifende Inanspruchnahme der geöffneten Angebote möglichst zu vermeiden“, so die Ministerpräsidentin. Außerdem werde man noch strikter in Hot-Spots gegensteuern. In Landkreisen und kreisfreien Städten, die aufgrund ihrer hohen 7-Tages-Inzidenz weiterhin die Inzidenz von 50 nicht unterschreiten könnten, würden umfangreiche weitere lokale oder regionale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz beibehalten oder ausgeweitet, damit eine entsprechend schnelle Senkung der Infektionszahlen erreicht werde.

Impfen bleibt Schlüssel bei der Öffnungsstrategie

„In Rheinland-Pfalz wurden in nahezu allen Altenheimen Erstimpfungen vorgenommen. Wir haben in den Alten- und Pflegeeinrichtungen 200 Hilfsorganisations-Teams im Einsatz und 460 Soldaten. Das ist ein wichtiger Meilenstein“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „So schützen wir in Rheinland-Pfalz die besonders verwundbaren Menschen nachhaltig und effektiv.“

„Aktuell haben fast 150.000 Menschen in Rheinland-Pfalz ihre Erstimpfung erhalten, das sind 3,6 Prozent der Bevölkerung, einer der Spitzenplätze bundesweit. Über 75.000 Menschen haben auch ihre Zweitimpfung bereits bekommen, gemessen an der Bevölkerungszahl so viele wie in keinem anderen Bundesland.

Wenn der Bund kontinuierlich und ausreichend für Impfstoff sogt, sind Bund und Länder weiterhin optimistisch, dass allen Bürgern und Bürgerinnen spätestens bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot gemacht werden kann. Dies ist nach dem Stand der aktuell von den Herstellern zugesagten Zulassungsdaten und Liefervolumen erreichbar.

Für das 1. Quartal präzisieren sich nun zunehmend die zu erwartenden Liefermengen. Vor allem ist sehr erfreulich, dass BioNTech mehr liefern wird, als bisher kalkuliert. Ich bin froh, dass wir so ein gutes Unternehmen hier in der Heimat haben. Damit werden wir nun in die konkrete Impfplanung für März einsteigen können. Unser Ziel ist es, möglichst noch im März Jedem und Jeder der Prioritätsgruppe 1 ein Impfangebot zu machen. Details dazu werden wir in der kommenden Woche vorstellen,“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Wirtschaftshilfen

„Ganz klar ist: Unsere Unternehmen brauchen finanzielle Unterstützung und zwar schnell“, sagte die Ministerpräsidentin. Gestern habe der Bundeswirtschaftsminister die Überbrückungshilfe III online gestellt. Damit könnten jetzt unmittelbar Anträge gestellt werden: Abschlagszahlungen bis 100.000 Euro je Monat und maximal 400.000 Euro automatisiert für vier Monate beginnen.

Kulturschaffende seien besonders von der Pandemie betroffen, deshalb habe der Bund das Rettungs- und Zukunfts-Programm „Neustart Kultur“ mit einer weiteren Milliarde Euro ausgestattet, die auch zügig zur Auszahlung gebracht werden solle.

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Wirtschaft

Gerolsteiner Brunnen: Gut gerüstet in einem sich verändernden Markt – Ausbau von Erfrischungs-Getränken

Gerolstein, 11.02.2021 – Bilanz 2020: Marktführerschaft bei Mineralwasser ausgebaut. Der Gerolsteiner Brunnen ist mit viel Schwung ins Jahr 2021 gestartet. Mit der konsequenten Verfolgung seiner Nachhaltigkeitsstrategie, der 2020 neu aufgesetzten Markenpositionierung sowie frischen Ideen für neue Produktkonzepte sieht sich das Unternehmen aus der Vulkaneifel für die Herausforderungen eines sich verändernden Marktes gut gerüstet. Im Fokus der Aktivitäten des aktuellen Geschäftsjahres stehen der Ausbau der Marktführerschaft unter den Markenmineralwässern sowie die Stärkung des Segments Erfrischungsgetränke. „Der Markt ist in Bewegung, und die sich daraus ergebenden Chancen wollen wir nutzen“, sagt Roel Annega, Vorsitzender der Geschäftsführung.

„Der Markt ist in Bewegung, und die sich daraus ergebenden Chancen wollen wir nutzen“, sagt Roel Annega, Vorsitzender der Geschäftsführung. Foto: Gerolsteiner Brunnen

Ungeachtet der Auswirkungen der Corona-Pandemie, vor allem auf das Gastronomiegeschäft und den Out-of-Home-Markt, ist es dem Unternehmen gelungen, den Absatz mit 7,6 Mio. Hektolitern annähernd auf Vorjahresniveau zu halten (-1,9 %). Ein Grund dafür war unter anderem das starke Wachstum im Glas-Mehrweg-Sortiment (+11,7 % zum Vorjahr), das im vergangenen Jahr um ein neues 0,75 l-Individualgebinde erweitert wurde. Der Nettoumsatz des Gerolsteiner Brunnen lag im Jahr 2020 bei 292 Mio. Euro (-3,3 %). „Die Bilanz zeigt, dass wir durch frühzeitiges Handeln und eine große gemeinsame Kraftanstrengung verhältnismäßig gut durch dieses besondere Jahr gekommen sind. Wir haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschützt und als systemrelevanter Lebensmittelhersteller zugleich die Lieferfähigkeit unserer Produkte sichergestellt“, so Annega.

„Echte Kraft kommt aus der Natur“ – klare Markenpositionierung

Beim Kerngeschäft Mineralwasser hat der Gerolsteiner Brunnen seine Marktführerschaft im vergangenen Jahr ausgebaut und liegt mit einem Umsatz-Marktanteil von 9,4 % (2019: 29,2%) weiter unangefochten an der Spitze der Markenmineralwässer in Deutschland (Quelle: Nielsen). Als Erfolgsgarant bestätigt sich auch 2020 die Gebindevielfalt von Gerolsteiner, mit der alle Käufergruppen optimal bedient werden können: Gerolsteiner ist absatz- und umsatzstärkster Anbieter bei Glas- sowie PET-Mehrweg, der Mehrweganteil lag 2020 bei 67 %. Durchstarten will Gerolsteiner 2021 mit der im vergangenen Jahr überarbeiteten Markenpositionierung. Hinter der Botschaft „Echte Kraft kommt aus der Natur“ steht eine klare Fokussierung auf die hohe Mineralisierung des Gerolsteiner Mineralwassers.

Großes Innovationspotenzial bei Erfrischungsgetränken

Ein weiterer Grund für die positive Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr sind die starken Impulse durch Saisonartikel bei den Erfrischungsgetränken. Roel Annega: „Wir sehen noch großes Potenzial bei den Erfrischungsgetränken, die wir zukünftig gezielt ausbauen werden.“ Ab Juli sind fünf Klassiker aus dem Gerolsteiner Erfrischungsgetränkesortiment erstmals in der 0,75 l-Glas-Mehrwegflasche erhältlich, bereits seit Januar gibt es zwei „Leichte Schorlen“ in den Sorten Apfel und Apfel-Kirsche. Weitere Neueinführungen folgen im Laufe des Jahres.

Nachhaltigkeit: Erhöhung des Recycling-PET-Anteils bei Einwegflaschen auf 75 %

Ein elementarer Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie ist der Gerolsteiner Zukunftswald – ein lokales Aufforstungsprojekt. Foto: Gerolsteiner Brunnen

Auch im Corona-Jahr hat Gerolsteiner seine ambitionierten Nachhaltigkeitsziele konsequent umgesetzt. Seit 2020 ist das Unternehmen am Standort und entlang der gesamten Wertschöpfungskette klimaneutral (Scope 1 bis 3). Das Unternehmen bekennt sich als erster deutscher Mineralbrunnen zum 1,5-Grad-Ziel der internationalen Klimaschutzpolitik, nach dem der globale Temperaturanstieg durch den Treibhauseffekt bis 2030 auf maximal 1,5 Grad C beschränkt werden soll. Ein elementarer Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie ist der Gerolsteiner Zukunftswald – ein lokales Aufforstungsprojekt in Kooperation mit den Landesforsten Rheinland-Pfalz, bei dem das Unternehmen seit 2013 in der Region rund um Gerolstein bereits 85.000 neue Bäume gepflanzt hat. „Neben der konsequenten Fortführung unseres Klimaengagements mit ambitionierten Reduktionszielen stehen in diesem Jahr die Erhöhung des Recycling-PET-Anteils bei Einwegflaschen von 50 % auf 75 % sowie der Einsatz für geschlossene Verpackungskreisläufe auf unserer Nachhaltigkeitsagenda“, stellt Roel Annega heraus.

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Gute Marktstellung trotz Corona weiter ausgebaut – KSK Vulkaneifel jetzt Milliardensparkasse

Daun, 11.02.2021 – Die Kreissparkasse Vulkaneifel blickt auf ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2020 zurück. „Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben auf den Kopf gestellt. Auch die Kreissparkasse Vulkaneifel musste viele Herausforderungen meistern. Trotz der weiterhin anhaltenden Niedrigzinssituation ist es uns gelungen, ein solides Ergebnis zu erzielen“, erklärte KSK Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen im Rahmen der Jahrespressekonferenz, die pandemiebedingt digital durchgeführt wurde.

Kreissparkasse Vulkaneifel in Daun. Foto EAZ

„Unser Dank gilt als allererstes unseren Kunden und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie haben großes Verständnis für die umfangreichen und teilweise sehr einschneidenden coronabedingten Maßnahmen gezeigt, die wir im betrieblichen Ablauf umsetzen mussten“, betonte Vorstandsmitglied Stephan Alt. „Wir alle hoffen sehr, dass wir bald nochmal in die Normalität zurück gelangen“. Im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres ist die Kreissparkasse Vulkaneifel vor dem Hintergrund der besonderen Rahmenbedingungen durchweg zufrieden. Die Marktführerschaft im Landkreis Vulkaneifel konnte weiter gefestigt werden.

Denn zum ersten Mal in der Geschichte der Kreissparkasse Vulkaneifel wurde die Milliardengrenze mit rund 1,07 Milliarden Euro bei der Bilanzsumme überschritten. Die Bilanzsumme erfuhr mit einem Plus von 84 Millionen Euro einen kräftigen Zuwachs in Höhe von aufgerundet 8,5 Prozent. Grund dafür seien ein steigendes Kreditgeschäft und eine Flut von Kundeneinlagen gewesen.

Das Kreditvolumen wuchs um 41 Millionen Euro auf 774 Millionen Euro und damit ebenfalls um rund 5,6 Prozent. Infolge der COVID-19- Auswirkungen war die Kreissparkasse Vulkaneifel als wichtiger Partner der heimischen Wirtschaft gefordert. „Viele Unternehmen können erfreulicherweise auf hohe Liquiditätsreserven und Eigenkapitalbestände zurückgreifen. Allerdings trifft es auch manche Unternehmen stärker“, erläuterte Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen. Es wurden über 20 Millionen Euro als Corona-Darlehen zur Liquiditätssicherung zugesagt und weit über eintausend Tilgungslösungen umgesetzt. Die Firmenkundenberater führten über zweitausend Gespräche und zeigten ihren Kunden im Hinblick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen Handlungsoptionen auf. Das abgelaufene Jahr habe somit deutlich gezeigt, wie sehr sich die Kunden auch in schwierigen Zeiten auf ihre Kreissparkasse Vulkaneifel verlassen können.

Neben den Firmenkrediten sind auch die Privatkundenkredite überproportional angewachsen. Als erster Ansprechpartner vor Ort wurden bei unseren Baufinanzierungsexperten in unseren sieben Filialen zahlreiche Baufinanzierungen, auch verstärkt für den Bau von Eigenheimen, nachgefragt und zügig bewilligt. Das Baufinanzierungsvolumen stieg allein um 16 Prozent auf knapp 100 Millionen Euro, ein absolutes Rekordergebnis für die Kreissparkasse Vulkaneifel. All diese Faktoren führten dazu, dass die Kreditneubewilligungen mit einem Plus von über 12 Prozent auf 191 Millionen Euro außergewöhnlich stark angewachsen sind. „An dieser Stelle zeigt sich unsere, seit 166 Jahren regionale Verankerung: Aus der Vulkaneifel und für die Vulkaneifel. Die uns anvertrauten Gelder werden fast eins zu eins wieder an unsere Kunden der Vulkaneifel ausgereicht“, erklärte Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen.

Auf der Einlagenseite verzeichnete die Kreissparkasse Vulkaneifel eine wahre „Einlagenflut“. Die Kundeneinlagen sind innerhalb eines Jahres um 68 Millionen Euro und damit um 9,0 Prozent auf 825 Millionen Euro angewachsen. Auslöser dieser Entwicklung ist in erster Linie die Einführung von Verwahrentgelten zahlreicher Mitbewerber. Dies führe zu vielen Einlagenumschichtungen zur Sparkasse, für die bei der Deutschen Bundesbank 0,50 % Strafzinsen von der Sparkasse zu zahlen sind. „Bisher haben wir auf die grundsätzliche Einführung von Verwahrentgelten bei unseren Kunden verzichtet. Dies können wir leider jetzt so nicht mehr aufrechterhalten. Für Neukunden wird von daher grundsätzlich ein Verwahrentgelt eingeführt. Für Bestandskunden ist die Höhe des Verwahrentgeltes abhängig von der Intensität der Kundenverbindung“, erläuterte Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen.

Gerade in der anhaltenden Niedrigzinsphase rät die Kreissparkasse zur Vermögensabsicherung den Vermögensaufbau über Wertpapiere zu gestalten. Die Gelder auf Giro– und Tagesgeldkonten werden so gut wie nicht verzinst und versprechen keinen Inflationsschutz. „Entsprechend den Wünschen unserer Kunden in puncto Sicherheit, Liquidität und Rendite bieten wir individuell abgestimmte werterhaltende sowie wertsteigernde Geldanlagealternativen an“, unterstrich Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen.

Trotz den coronabedingten Verwerfungen konnte der DAX das Aktienjahr doch noch mit einem moderaten Plus von rund 3,6 Prozent beenden. „Die von unserem Haus empfohlene breite, internationale Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen und -themen war auch 2020 richtig gewesen“, erläuterte Vorstandsmitglied Stephan Alt. „Die Depotwerte unserer Kunden sind um mehr als 8 Prozent auf 213 Millionen Euro gestiegen“. Bei den rheinland-pfälzischen Sparkassen nimmt die Kreissparkasse Vulkaneifel hinsichtlich ihrer Vertriebsorientierung im Bereich Investmentfonds einen Spitzenplatz ein.

Das Thema Vorsorge- und Sicherheitsbedürfnis der Kunden steht bei der Kreissparkasse Vulkaneifel ganz besonders im Vordergrund. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2018 eine eigenständige Versicherungsagentur geschaffen. Seit dem Start verzeichnet die neue Agentur von Jahr zu Jahr bei den Lebens- und Sachversicherungen enorme Zuwächse. Immer mehr Menschen sichern sich gegen Sachschäden, Unfälle und andere Risiken des täglichen Lebens ab oder sorgen fürs Alter vor. „Dabei setzen sie auf das Vertrauen unserer Kolleginnen und Kollegen unserer Versicherungsagentur. Mittlerweile sind wir im Verhältnis zu unserer Größe die zweitstärkste Vertriebssparkasse im kompletten Geschäftsgebiet der Provinzial Rheinland. Also vom Ruhrgebiet über das Rheinland bis hin zum nördlichen Rheinland-Pfalz“, erklärte Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen.

Die Bedeutung digitaler Beratung und Services im Bankgeschäft nimmt seit Jahren stetig zu. Die Corona-Pandemie habe diese Entwicklung auch bei der Kreissparkasse Vulkaneifel noch einmal enorm beschleunigt. Gemessen am Gesamtbestand der Girokonten stieg die Onlinequote jetzt auf 75 Prozent. Mittlerweile nutzen mit einem Zuwachs von rund 20 Prozent knapp 7000 Kunden die von Stiftung Warentest ausgezeichnete Sparkassen-App. Fast alle Online-Banking-Verträge sind mit einem elektronischen Postfach verknüpft. Die Kreissparkasse Vulkaneifel ist im Hinblick auf die Digitalisierung sehr gut aufgestellt. „Gerade in Coronazeiten haben sich unsere telefonischen und digitalen Service-und Beratungsangebote bewährt. Aktuell wollen wir die digitalen Serviceund Beratungsmöglichkeiten zu einer eigenständigen Filiale ausbauen“, informierte Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen. Daneben hat die Kreissparkasse Vulkaneifel auch verschiedene Veranstaltungsformate digital angeboten. Gemeinsam mit der DekaBank, dem zentralen Wertpapierhaus der Sparkassen in Frankfurt, wurden mehrere Webcast-Veranstaltungen zu den Entwicklungen und Aussichten an den Kapitalmärkten durchgeführt.

Auch 2020 habe sich die Kreissparkasse Vulkaneifel in den Bereichen Kultur, Bildung, Sportförderung und Soziales mit über 200.000 Euro engagiert und viele Spenden an soziale und karitative Einrichtungen vergeben. Hinsichtlich dem Thema Nachhaltigkeit ist die Kreissparkasse Vulkaneifel im vergangenen Jahr der „Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften“ beigetreten. Unser bisher schon nachhaltiges Geschäftsmodell wollen wir weiter bis hin zur Klimaneutralität ausbauen“, so Vorstandsmitglied Stephan Alt. Gute Noten erhielt die Kreissparkasse Vulkaneifel bei ihrer Onlineumfrage zum Thema Kundenzufriedenheit, die im vergangenen Jahr wieder durchgeführt wurde. 96 Prozent der Teilnehmer beurteilten ihre Gesamtzufriedenheit mit der Kreissparkasse Vulkaneifel mit mindestens gut. Besonders überzeugen konnten die Bereichen Serviceleistungen, Kundenbetreuung, Vertrauenswürdigkeit und Beratung. Gerade die Kunden, die in den letzten 12 Monaten eine Beratung in Anspruch genommen haben, gaben der Kreissparkasse Vulkaneifel besonders gute Noten.

„Hierüber freuen wir uns natürlich sehr und danken unseren Kunden für ihre Verbundenheit. Unser Dank gilt auch unseren knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren 12 Auszubildenden für ihr großes Engagement in einem außergewöhnlichen Geschäftsjahr. Alles in allem können wir feststellen, dass die Kreissparkasse Vulkaneifel bestens gerüstet ist und allen Grund hat positiv in die Zukunft zu blicken“, so der Vorstand der Kreissparkasse Vulkaneifel.