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Stadt und StädteRegion Aachen vergeben 25 Ehrenamts-Stipendien an junge Erwachsene

Aachen – 25 junge Menschen haben am Mittwoch, 28. Februar, in einer feierlichen Überreichung im Aachener Rathaus das gemeinsame Ehrenamts-Stipendium der StädteRegion Aachen und der Stadt Aachen erhalten. Sie bekommen nun ein Jahr lang 100 Euro im Monat. „Das ist nicht nur als finanzielle Unterstützung gedacht. Stadt und StädteRegion möchten Ihr außergewöhnliches Engagement damit ehren und Sie ermutigen, weiterhin Großes zu leisten und andere zum Nachahmen zu inspirieren“, betonte Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen räumte direkt zu Beginn mit Vorurteilen gegen die junge „Generation Z“ auf: Jede zweite Person aus dieser Generation engagiert sich ehrenamtlich, sei es im Sport, für soziale oder politische Ziele, im Bereich Klima- und Umweltschutz oder in der Welt von Kultur und Musik.“

Die Stipendiaten sind zwischen 16 und 27 Jahre alt und kommen aus der gesamten StädteRegion Aachen. Sie alle bringen sich ehrenamtlich auf unterschiedlichste Art und Weise ein. Die jungen Menschen waren zum Beispiel als Schiedsrichter, Feuerwehrmann, Messdienerleitung, Pfadfinder, Sanitäter oder Jugenddirigent aktiv. Es gibt aber auch Bereiche, an die man beim Stichwort Ehrenamt nicht sofort denkt: Das Citymanagement organisieren, den ADFC leiten, in der Tagespflege helfen, oder sich ehrenamtlich als Projektleitung der Flugwissenschaftlichen Vereinigung engagieren gehört auch dazu.

„Ehrenamtliches Engagement darf kein Luxus sein. Gerade bei jungen Menschen muss neben Schulausbildung und Studium oft noch ein Nebenjob Platz haben – da bleibt dann einfach nicht die Zeit für ein Ehrenamt“, so Oberbürgermeistern Keupen. Genau das soll jetzt mit der Prämie von 1.200 Euro je Stipendiatin oder Stipendiaten für das Jahr 2024 ein wenig gemildert werden. Dr. Grüttemeier führt weiter aus: „Die StädteRegion Aachen ist vielfältig und bunt. Wir können stolz sein auf das große ehrenamtliche Engagement, das in Vereinen und anderen Gruppierungen geleistet wird. Genau das wollen wir mit dem Stipendium gezielt bei jungen Menschen fördern.“

Stadt und StädteRegion Aachen hatten schon im September 2022 das Pilotprojekt „Ehrenamtsstipendium für junge Erwachsene“ an den Start gebracht. Für das Jahr 2023 wurden erstmals 20 Stipendien vergeben. Die Anzahl der zu vergebenden Stipendien wurde wegen des großen Erfolgs (es hatten sich mehr als 100 junge Menschen beworben) von 20 auf 25 erhöht. Zudem wurden einheitliche Voraussetzungen für die Vergabe der Stipendien geschaffen, um gleiche Chancen für alle jungen Menschen in der StädteRegion Aachen zu gewährleisten. Auch für das kommende Jahr ist eine Fortführung des Förderprogramms geplant. Für alle 25 Stipendiat*innen gab es an diesem Abend bei der Einzelvorstellung und Auszeichnung einen herzlichen Dank und einen großen Applaus im Ratssaal, der klar signalisierte: „Vielen Dank für alles und macht weiter in eurem phantastischen Engagement für andere Menschen!“

Hintergrund:

Insgesamt stellen Stadt und StädteRegion Aachen eine Fördersumme in Höhe von 30.000 Euro zur Verfügung. Bewerben können sich Personen ab dem 16. bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, die sich in weiterführender schulischer oder beruflicher Ausbildung befinden und eine ehrenamtliche Schlüsselposition innehaben oder vergleichbar in erheblichem Maße ehrenamtlich tätig sind. Alle Informationen gibt es unter: https://www.staedteregion-aachen.de/stipendium

Die Ehrenamts-Stipendiat*innen 2024

(Ein Kooperationsprojekt von StädteRegion und Stadt Aachen)

Jennifer Bach, Mats Becker, Jannis Bergmann, Miguel Angel Borsten, Jonas Boßhammer, David Bonk, Fabian Bugs, Martin Clever, Chayenne Fertacz, Moritz Förster, David Gassen, Matthis Heidemanns, Janns Heidecker, Nina Holtmanns, Ben Joschua Jansen, Lars Krause, Finn Marten Kumpe, Nils Oidtmann, Hannes Ortmann, Jan Niclas Peters, Vanessa Rubin, Klara Marie Schmitt, Valentin Storre, Denis Ukehaxhaj und Julian Winterscheid.

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Wirtschaft

GKD Group Düren – Ilonka von Bodman wird Finanzvorstand

Düren – Die GKD Group in Düren schließt die Neuaufstellung im Vorstand ab. Zum 1. März trat Ilonka von Bodman die Position als Chief Financial Officer (CFO) des Weltmarktführers für Gewebelösungen an. Ab 1. Juli wird Lara Kufferath die Geschicke des Familienunternehmens als CEO in die Hand nehmen und den Generationswechsel endgültig vollziehen.

Der Vorstand der GKD Group wird jünger und weiblicher und richtet sich klar auf die Herausforderungen der global agierenden, technischen Weberei aus. Mit Ilonka von Bodman tritt ein CFO in Düren mit weitreichender internationaler Managementerfahrung an, zudem mit dem Know-how aus umfassenden Nachhaltigkeitsprojekten. Lara Kufferath: „Ilonka passt perfekt zu uns – fachlich wie menschlich. Sie bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im Finanzbusiness mit, ist erfahren in grenzübergreifenden Transaktionen und Kooperationen und sie schätzt die unternehmenskulturellen Besonderheiten des Mittelstands wie Familiensinn, Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungskraft. Außerdem bringt sie den für uns so wichtigen Background in allen Nachhaltigkeitsthemen mit.“

Ilonka von Bodman löst Markus Kosel als Finanzvorstand ab, der nach über 20 Jahren Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand geht. Sie komplettiert den Vorstand um Dr. Stephan Kufferath, Lara Kufferath und Dr. Daniel Holstein. Von Bodman kommt von der Freudenberg Group, wo sie in den letzten sieben Jahren unter anderem als CFO verschiedener Tochterunternehmen agierte. Im Verlauf ihres Berufslebens arbeitete sie unter anderem zehn Jahre im Deutsche Bank-Konzern in unterschiedlichen Positionen in Frankfurt und London. Bei GKD wird es ihre Aufgabe sein, im Rahmen des internationalen Wachstums die finanzielle Stabilität zu sichern und gleichzeitig den Kurs der Innovation und Digitalisierung zu fördern. Von Bodman: „Märkte, Lieferketten und Technologien verändern sich derzeit in einer nie gekannten Geschwindigkeit. Das ist eine Herausforderung auch für das finanzielle Management von Unternehmen. Wir müssen flexibler werden und schnelle Transformation möglich machen.“

Endgültig vollzogen wird der Generationswechsel bei GKD zum 1. Juli. Nach seinem Bruder Ingo Kufferath wird dann auch Dr. Stephan Kufferath aus dem Vorstand ausscheiden und die Verantwortung für das Unternehmens in die Hände seiner Tochter Lara übergeben, die dann die Position als CEO des Unternehmens einnehmen wird. GKD wird dann in bereits vierter Generation von einem Mitglied der Familie Kufferath geführt. Lara Kufferath ist bereits seit fünf Jahren im Unternehmen und seit 2021 Teil des Vorstands. Bislang verantwortet sie vor allem die digitale und nachhaltige Transformation von GKD sowie die Führung der weltweiten Standorte.

GKD Gruppe

Die GKD – Gebr. Kufferath AG ist als inhabergeführte technische Weberei Weltmarktführer für Lösungen aus Metallgewebe, Kunststoffgewebe und Spiralgeflecht. Das Unternehmen bedient mit seinen Lösungen seit 1925 eine Vielzahl an Anwendungsfeldern in den Bereichen Architektur & Design, Industrie & Filtration, Prozessbänder und Mining Equipment. Dabei strebt GKD danach, einen Beitrag zu einer gesünderen, sauberen und sicheren Welt zu leisten. Mit dem Stammsitz in Deutschland, sechs weiteren Werken in den USA, Südafrika, China, Indien und Chile sowie Niederlassungen in Frankreich, Spanien und weltweiten Vertretungen ist GKD überall auf dem Globus vertreten und nah an Kunden und Märkten.

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Wirtschaft

Start des OUT OF THE BOX.NRW 2024 – Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro stellt die NRW.BANK zur Verfügung

Region/Düsseldorf – Bewerbungsphase für die besten digitalen Start-ups des Landes beginnt – NRW Ministerin Neubaur: Wir würdigen die mutigen und kreativen Geschäftsmodelle aus Nordrhein-Westfalen. Der beliebte Start-up-Wettbewerb OUT OF THE BOX.NRW geht in die nächste Runde: ab sofort können sich digitale Start-ups mit Sitz in Nordrhein-Westfalen direkt über die Webseite www.ootb.nrw bewerben oder dort empfohlen werden. Anschließend müssen die Gründerinnen und Gründer in einem Online-Voting und vor einer Fachjury bestehen. Die Preisverleihung mit Live-Pitches der zehn Finalisten findet im Sommer erstmals auf der international bekannten Start-up-Konferenz „Hinterland of Things“ in Bielefeld statt. Das Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro stellt die NRW.BANK zur Verfügung.

Ministerin Neubaur: „Gerade in Krisenzeiten müssen wir alles daransetzen, um neue Geschäftsmodelle, nachhaltige Technologien und innovative Lösungen zu entwickeln. Mit dem OUT OF THE BOX.NRW würdigen wir die mutigen und kreativen Köpfe in unserem Land, die mit ihren unternehmerischen Ideen die digitale und nachhaltige Transformation unseres Landes gestalten. Wir wollen sie ins Schaufenster stellen und ihr Wachstum fördern, indem wir sie mit etablierten Unternehmen und Investorinnen und Investoren zusammenzubringen. Dafür bietet die „Hinterland of Things“ als eine renommierte europäische B2B-Konferenz ein hervorragendes Umfeld und die perfekte Bühne.“

Teilnahmeberechtigt sind Start-ups mit Sitz in Nordrhein-Westfalen, die nicht älter als drei Jahre sind und ein digitales Geschäftsmodell verfolgen. Im Anschluss an die Bewerbungsphase treffen Venture Capital Investorinnen und Investoren eine Vorauswahl der „Top24 in 2024“-Start-ups. Um in das Finale einzuziehen, müssen diese 24 Start-ups in einem Online-Voting möglichst viele Stimmen sammeln und sich parallel der Bewertung durch eine Fachjury stellen. Die 10 finalen Start-ups pitchen dann am 13. Juni auf der „Hinterland of Things“, die seit 2018 von der Founders Foundation gGmbH veranstaltet wird.

Dominik Gross, Geschäftsführer der Founders Foundation: „Das größte Bundesland Deutschlands braucht eine Visitenkarte für seine wachsende Start-up-Landschaft!  Diese Entwicklung wollen wir sichtbar machen und auch in schwierigen Zeiten unternehmerische Erfolgsgeschichten unterstützen und erzählen. Die ‘Top24 in 2024’ Liste wird die besten Gründerinnen und Gründer NRWs auf den Radar setzen! Durch die enge Zusammenarbeit mit Kapitalgebern und dem NRW-weiten Start-up-Netzwerk erhalten Gründerinnen und Gründer neben Sichtbarkeit auch den notwendigen Marktzugang – zu Kapital und potentiellen Kunden. Wir freuen uns darauf das Finale des Wettbewerbs erstmals auf der diesjährigen Hinterland of Things-Konferenz auszurichten – denn diese wird so groß wie noch nie zuvor!“

Über den Wettbewerb

Mit dem Landespreis OUT OF THE BOX.NRW (OOTB) kürt das NRW-Wirtschaftsministerium seit 2020 die besten digitalen Start-ups aus Nordrhein-Westfalen. Mit insgesamt 50.000 Euro Preisgeld ist der OOTB einer der am höchst dotierten Start-up-Wettbewerbe in Deutschland. Darüber hinaus verschafft er den Start-ups eine hohe mediale Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, sich vor hochkarätigen Investorinnen und Investoren zu präsentieren und damit wertvolle neue Kontakte zu knüpfen. Das Finale findet ab diesem Jahr bei der Start-up-Konferenz „Hinterland of Things“ in Bielefeld statt.

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Die Nürburgring-Highlights im März

Nürburg – Darts am Ring mit dem amtierenden Weltmeister Luke Humphries – Premiere der Nürburgring Endurance Serie bei freiem Eintritt – Touristenfahrten an Ostern mit dem ersten Highlight-Wochenende des Jahres.

Eine Premiere, ein amtierender Weltmeister und ein erster Höhepunkt im Touristenfahrten-Kalender: Mit Vollgas startet der Nürburgring im März in die Saison 2024. Während die Nordschleife am Samstag, 16. März, erstmals ihre Tore für Touristenfahrer öffnet, bringt die internationale Darts-Elite rund um Weltmeister Luke Humphries am gleichen Abend die ring°arena zum Kochen. Eine Woche danach feiert am 22. und 23. März die neue Nürburgring Endurance Serie ihre Premiere am Ring, bevor das darauffolgende Osterwochenende vier Tage lang ganz im Zeichen der Touristenfahrten steht.

Die Höhepunkte im Kurzportrait:

Darts am Ring | 16. März
Ally Pally goes Green Hell: Die Darts-Stars reisen wieder an den Nürburgring. Am Samstagabend, 16. März, treten sie in der ring°arena gegeneinander an. Mit Luke Humphries dürfen sich Fans auf den amtierenden Weltmeister freuen. Ebenso zu Gast sind andere Größen des Sports wie Michael Smith, Jonny Clayton und Dirk van Duijvenbode. Die Vorfreude ist groß: Für den Innenraum waren die Tickets in Windeseile vergriffen. Eine tolle Darts-Atmosphäre ist also garantiert. Wer ebenfalls dabei sein möchte: Es gibt noch letzte Tribünenticktes mit guter Sicht ins Rund der ring°arena – bereits für 30 Euro. Alle Infos und Tickets gibt es online.

Nürburgring Endurance Serie | 22. – 23. März
Mit freiem Eintritt lädt die neue Nürburgring Endurance Serie zum großen Kennenlernen. Nach dem Warm-up am Freitag stehen am Samstag, 23. März, die Rennen auf dem Plan. GT-Rennautos und seriennahe Tourenwagen haben am Vormittag zunächst die Möglichkeit, auf der Nordschleife zu testen, bevor ab Samstagmittag die Grand-Prix-Strecke in den Fokus rückt. Nach den Qualifyings sind zwei Rennen über jeweils 90 Minuten geplant. Fans erleben die Premiere komplett kostenlos. Sowohl der Zutritt zu den Tribünen und ins Fahrerlager als auch der Eintritt ins Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk und das Parken sind an beiden Tagen frei.

Touristenfahrten an Ostern | 29. März – 1. April
Das Osterwochenende steht am Nürburgring traditionell im Zeichen der Touristenfahrten. Von Karfreitag (29. März) bis einschließlich Ostermontag (1. April) öffnen Nordschleife und Grand-Prix-Strecke täglich nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung ihre Tore für Jedermann. Zwei- und Vierradliebhaber können dann für 35 Euro pro Runde zwei der schönsten Strecken dieser Welt selbst erfahren. Los geht es mit den Touristenfahrten in 2024 jedoch schon früher. Am Samstag, 16. März, öffnen sich die Schranken zu den 20,832 Kilometern der Grünen Hölle. Am Eröffnungswochenende direkt mit zwei vollen Tagen Touristenfahrten (16. und 17. März).

Simon Stäblein | 28. März
Komiker Simon Stäblein kommt an den Nürburgring. Am Donnerstag, 28. März, gastiert er mit seinem aktuellen Programm im ring°kino. Stäblein, der in der Presse mit einem Augenzwinkern als „gemeinster Comedian des Landes“ bezeichnet wird, betrachtet sich selbst lieber als den realistischsten Comedian. Tickets für seine Stand-Up Show gibt es für 25 Euro auf der Webseite des Nürburgrings.

Veranstaltungen im März 2024:

  • 16.3. Start der Touristenfahrten 2024
  • 16.3. Darts am Ring
  • 23.3. Nürburgring Endurance Serie / Prolog
  • 28.3. Comedian Simon Stäblein
  • 29.3. – 1.4. Touristenfahrten am Osterwochenende
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Wirtschaft

20 Jahre Regionalmarke EIFEL GmbH

Prüm – Als am 01.03.2004 der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, die Eifel Tourismus GmbH, die Kreishandwerkerschaft MEHR und die beiden Naturparke Nord- und Südeifel die Regionalmarke EIFEL GmbH gründeten, waren damit verschiedene Ziele verbunden. Zum einen sollten die Ideen und Vorhaben aus dem Bundeswettbewerb „Regionen Aktiv – Land gestaltet Zukunft“, den die Eifel ca. 2 Jahre zuvor gewonnen hatte, mit einer eigenen Organisation umgesetzt und verstetigt werden. Zum anderen wurden so die verschiedenen Handlungsfelder dieser Gesellschafter in die Qualitätssystematik der Regionalmarke EIFEL strukturell eingebaut. Denn es sollten eifelweit Kooperationen und regionale Wirtschaftskreisläufe zwischen Handwerk, Landwirtschaft und Tourismus angekurbelt werden. Und zwar immer schon unter Berücksichtigung von Natur-, Klima- und Umweltschutz. Es sollte eine Marke der Nachhaltigkeit aufgebaut werden, die hohe und klar definierte Qualität aus der Eifel garantiert, die damit zu höherer Wertschöpfung für die Leistungserbringer und für die Region führt und die der Eifel nach innen und außen zu mehr Identität, höherer Bekanntheit und besserem Image verhelfen sollte.

Wie steht die Regionalmarke EIFEL heute da? Das Netzwerk repräsentiert ca. 270 aktive Unternehmen aus den Bereichen EIFEL Arbeitgeber, EIFEL Energie, EIFEL Gastgeber, EIFEL Produzent und EIFEL Partner. Über die Mitgliedsbeiträge dieser Unternehmen finanziert sich die Regionalmarke EIFEL GmbH komplett selbständig – und das schon seit mehr als 12 Jahren. Die Netzwerkmitglieder setzen aktiv die Philosophie der Regionalmarke EIFEL bei den Arbeitnehmern, Gästen und Konsumenten um – das Management der Regionalmarke EIFEL sorgt für umfassendes Marketing, kümmert sich um die Weiterentwicklung der Qualitäts-Systeme und forciert das wertschöpfende Kooperieren untereinander. Dazu Markus Pfeifer, seit gut 18 Jahren Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL GmbH: „Der Erfolg der Regionalmarke basiert insbesondere auf unseren engagierten Mitgliedsbetrieben. Diese vermarkten jährlich ca. 24.000 EIFEL Schweine mit höherer Wertschöpfung, diese produzieren und verkaufen 40 Millionen EIFEL Eier pro Jahr, diese erzeugen und vermarkten grüne Energie an mehr als 30.000 Haushalte, diese sind attraktive und sichere Arbeitgeber für knapp 10.000 Beschäftigte, diese bescheren einigen tausend Touristen und Gästen unvergessliche Momente und kulinarische Genüsse in der Eifel – um einmal ein paar Zahlen zu nennen.“ Doch in den 20 Jahren lief nicht alles reibungslos. Es gab auch Rückschläge und Hindernisse. Markus Pfeifer bedauert, dass der damals erfolgreich aufgebaute zentrale Produktvertrieb nicht verstetigt werden konnte. Auch kam es immer wieder vor, dass sich Betriebe trotz erfolgreicher und intensiver Zusammenarbeit unter dem Dach der Regionalmarke EIFEL aus dem Qualitätsnetzwerk verabschiedeten, um individuellere Wege zu gehen. „In den 20 Jahren haben wir uns permanent gewandelt und angepasst bzw. neu orientiert. Wir sind von einer Produkt- zu einer Betriebsbetrachtung gewechselt, wir mussten uns mit einem „Qualitäts-Konzept-Vertrieb“ neu positionieren, wir haben uns – alles aus eigener Kraft – mit den Zukunftsthemen „Arbeits- und Fachkräfte“ und „Energie“ diversifiziert. Wir haben uns von einer Regionalmarke zu der Qualitätsmarke EIFEL entwickelt und sind aber immer unserem Ursprungsauftrag „Qualitätsorientierung ist Zukunftsorientierung“ treu geblieben“, so Pfeifer. Ähnlich bewertet auch Dirk Kleis, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft MEHR, als Gesellschafter die Marke: „Die Philosophie der Regionalmarke passt sehr gut zur Ausrichtung des regionalen Handwerks. Wertschöpfungsketten, Nachhaltigkeit und die Verwurzelung vor Ort sind klassische gemeinsame Merkmale. Sicherlich hätten wir uns seinerzeit eine noch stärkere Einbindung vor allem der Betriebe aus dem Nahrungsmittelhandwerk vorstellen können. Aber die teilnehmenden Betriebe haben von der Marke profitiert und sich ein zusätzliches positives Standing aufbauen können.“

Daniela Torgau, Geschäftsführerin des Zweckverbandes Naturpark Südeifel, weiterer Gesellschafter der Regionalmarke EIFEL GmbH, lenkt auf das Thema „Regionalentwicklung“ über: „Die Regionalmarke EIFEL ist seit vielen Jahren ein wertvoller Partner für den Naturpark Südeifel. Uns vereint das Engagement für die nachhaltige Entwicklung der Region. Wir gratulieren der Regionalmarke EIFEL zu 20 Jahren hoher Qualität der Produkte und Angebote in der EIFEL trotz ständiger Veränderungen.“

Der Wert der Regionalmarke EIFEL für die Region ist nicht nur an Erfolgen und Verkaufszahlen der Mitgliedsbetriebe zu bemessen. Etliche positive externe Effekte sind durch das konsequente Arbeiten in regionalen Wertschöpfungsketten für die gesamte Eifel entstanden, auch die Themen „Strukturerhalt“, „Versorgungssicherheit“ oder „Kreislaufwirtschaft“ gehören dazu. Als Pionier bei regionalen Produkten hat die Regionalmarke EIFEL landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Eifel salonfähig gemacht und vielen Vermarktern einen Weg bereitet. Gleiches gilt auch für gastronomische Angebote. „Eifel“ hat sich zu einem wertvollen Vermarktungsargument gemausert. Pfeifer sieht das differenziert: „Ich freue mich über die Omnipräsenz des Wortes „Eifel“ bei Produkten, Leistungen und Angeboten. Doch wäre mir eine konsequentere Bündelung unter dem Dach der Regionalmarke EIFEL lieber. Na klar würden wir unsere Einnahmen dadurch steigern – aber das käme doch den Mitgliedsbetrieben und der Region im Nachgang mit höheren Mehrwerten wieder deutlich spürbar zugute. Kleinere, lokaler orientierte Unternehmen würden einen eifelweiten und überregionalen Bekanntheitsgrad bzw. Verbreitung bekommen. Unser Marketing könnte mit mehr Budget zum Wohle aller verbessert und forciert werden, die eifelweite Vernetzung untereinander durch unsere Marke würde uns alle resilienter machen. Aber wir müssen ja auch noch wichtige Aufgaben für die Region für die Zukunft haben.“

Auch aufgrund der eifelweiten Bedeutung und Wirkweise ist die Regionalmarke EIFEL GmbH mit dem Thema „Qualität“ als eine von drei strategischen Ausrichtungen der übergeordneten „Marke Eifel“ positioniert worden. Dazu Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, die auch die Führung der gesamten „Marke Eifel“ innehat: „Wir stehen mehr denn je im Wettbewerb der Regionen. Wir wollen die Eifel als lebenswerte und attraktive Region im Herzen Europas zukunftsfähig machen – als Wirtschaftsstandort, als Tourismusregion und mit unseren Qualitätsanbietern. Das Image und die Leistung der Regionalmarke EIFEL für unsere Region in den letzten 20 Jahren wollen wir gemeinsam, stolz und bewusst für eine positive Zukunftsentwicklung nutzen.“

Die „große Linie“ für die kommenden Jahre steht also. Doch die eigentliche Stärke der Regionalmarke EIFEL liegt im Operativen, in der Zusammenarbeit mit den Netzwerkmitgliedern. Wie soll es hier weitergehen? Grundsätzlich steht natürlich immer die Gewinnung neuer Mitglieder im Vordergrund. So soll insbesondere der Bereich der Arbeitgebermarke EIFEL noch mehr in den Fokus gerückt werden. „Bei unserem regionalen Fachkräftenetzwerk haben wir das einfachste, klarste und wirksamste Konzept für Eifeler Betriebe parat. Die Netzwerkmitglieder sollen zukünftig noch mehr Mitgestaltungsspielräume erhalten. So werden wir alle noch erfolgreicher – und können die besten Effekte für unsere Heimatregion erzielen,“ so Markus Pfeifer mit Blick auf die nächsten Aufgaben und Vorhaben.

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Kreissparkasse Ahrweiler und Familien-Bildungsstätte in Bad Neuenahr-Ahrweiler verlängern ihre Zusammenarbeit

Ahrweiler – Die im vergangenen Jahr beschlossene Kooperation der Kreissparkasse Ahrweiler mit der Familienbildungsstätte in Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde nun für das Jahr 2024 verlängert. Die Kooperation dient zur Finanzierung des Projektes „Familien-Zeit“ der Familienbildungsstätte.

„Nachdem wir bereits im vergangenen Jahr das Projekt mit 40.000 € unterstützen konnten, freuen wir uns, dass wir die Kooperation für dieses Jahr verlängern können“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

„Die „Familien-Zeit-Aktionen“ sind Ausflüge in verschiedenen Formaten und werden durch eine qualifizierte Fachkraft sowie ehrenamtliche Helfer begleitet. Ziel dieser Aktionen ist es, dass Eltern mit ihren Kindern ohne viel Aufwand Qualitätszeit verbringen können. Hierdurch wird das Familiensystem gestärkt und gleichzeitig Zeit für Erholung geboten“, erläutert Christine Kläser, Geschäftsführerin der Familienbildungsstätte, und Rolf Eberle, stellvertretender Bereichsleiter der Firmen- und Immobilienkunden der Kreissparkasse Ahrweiler und Vorstandsmitglied der Familienbildungsstätte, führt weiter aus: „Um möglichst viele Familien im Kreis Ahrweiler erreichen zu können, war es uns wichtig, ein niedrigschwelliges und kostengünstiges Angebot unterbreiten zu können und hierdurch die Familien finanziell zu entlasten. Dies ist uns durch die großzügige Spende der Kreissparkasse Ahrweiler gelungen. Die Familien-Gebühr beträgt dank der Unterstützung lediglich 10 €. Bereits im vergangenen Jahr konnten wir hiermit und mit den Familien-Zeit-Gutscheinen über 1.300 Familien-Menschen begeistern und unterstützen.“

„Die Idee der Familienbildungsstätte hat uns im vergangenen Jahr direkt überzeugt und wir waren begeistert von den Vorschlägen. Wir freuen uns, dass die Maßnahme so erfolgreich angenommen wurde und sind froh, dadurch unseren Beitrag zur Förderung des familiären Umfelds der Menschen aus unserer Region leisten zu können“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, und führt weiter aus: „Für Kundinnen und Kunden der Sparkasse gibt es sogar noch einen kleinen Bonus, da für diese die Familien-Gebühr lediglich 5 € beträgt.“

Weitere Unterstützung bei der Gestaltung gemeinsamer Familien-Zeit bieten im Laufe des Jahres die Familien-Zeit-Gutscheine. Das sind Gutscheine verschiedener Anbieter der Region. Diese bieten nicht nur Ideen für schöne Familienausflüge, sondern schonen dabei zugleich den familiären Geldbeutel.

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Nach Bombenfund am Königshügel Aachen – Bombe erfolgreich entschärft

Aachen – Der Kampfmittelbeseitigungsdienstdienst hat die US-Fliegerbombe am gestrigen Mittwoch, 28. Februar gegen 20.45 Uhr erfolgreich entschärft und verladen. Die evakuierten Anwohner*innen konnten wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Die Bombe mit einem Gewicht von 250 Kilogramm wurde am gestrigen Mittwoch, 28. Februar bei Bauarbeiten auf dem RWTH-Sportgelände am Königshügel gefunden.

Daher wurde im Nachmittag ein Bereich im Radius von 300 Metern um die Bombe herum geräumt. Betroffen waren rund 700 Personen. Insgesamt hatten sich 75 Menschen in der Betreuungsstelle Mensa Academica eingefunden. Drei Personen waren auf Hilfe des Rettungsdiensts angewiesen, um den Evakuierungsbereich zu verlassen. Für diese Personen wird auch der Rücktransport organisiert.

Vor Ort waren 192 Kolleg*innen der Feuerwehr im Einsatz. Diese unterstützten gemeinsam mit 46 Kräften von Hilfsorganisationen und 30 Polizist*innen die 30 Kolleg*innen des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung bei der Evakuierung des Gebiets.

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140.000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel eingespielt

Kall/Vogelsang – Stabshauptmann Johannes Langendorf, Tourmanager der Bigband der Bundeswehr, nannte am Dienstag, 27. Februar 2024 im Kulturkino in Vogelsang die Gründe, weshalb die Bigband alle zwei Jahre vor Weihnachten an zwei Tagen in Folge die Christmas-Show zugunsten der Hilfsgruppe Eifel präsentiert. „Das Kulturkino ist eine tolle Lokalität, die Organisation durch die Hilfsgruppe ist zuverlässig, die perfekte Werbung, der gute Zweck und die Nähe zum Heimatstandort“, so Langendorf, seien gute Gründe für die weltweite Einzigkeit, dass die Bigband an zwei Tagen in Folge am gleichen Ort ein Konzert gebe.

Johannes Langendorf war nach Vogelsang gekommen, um der Hilfsgruppe einen symbolischen Spendenscheck über 23.773,83 Euro zu übergeben. Dabei handelt es sich um den Erlös der zweitägigen Christmas-Show der Bundeswehr-Bigband vor Weihnachten mit dem Comedian Markus Maria Profitlich.

Wie Willi Greuel berichtete, hat die Bigband ein treuer und verlässlicher Partner sei. Bei den bisherigen Konzerten vor Weihnachten 2015 zum Abschied von Tourmanager Thomas Ernst, 2017 mit der Sängerin Pe Werner, 2019 mit Sänger Klaus Lage und jetzt 2023 mit Comedian Markus Maria habe das uniformierte Ensemble rund 140.000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel eingespielt.

Willi Greuel dankte Stabshauptmann Langendorf für all diese tollen Konzerte und der tollen Spendenbilanz. Seinen Dank richtete der Hilfsgruppen-Vorsitzende auch an den Geschäftsführer von Vogelsang IP, Thomas Kreyes, für die jahrelange Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in Vogelsang und die Bereitstellung des einzigartigen Konzertsaales. Greuel wies darauf hin, dass das kulturelle Angebot der Hilfsgruppe ein wichtiger Teil ihrer Arbeit sei. „Wir bereiten den Leuten damit viel Freude und bekommen das doppelt und dreifach zurück“, so Greuel.

Wie Willi Greuel berichtete, sei er erstaunt gewesen, wie der Gaststar Markus Maria Profitlich mit seiner Parkinson-Krankheit umgegangen sei. Stabshauptmann Langendorf kündigte an, dass Profitlich auch in diesem Jahr bei den Shows der Bigband dabei sei.

Der Tourmanager lobte die unkomplizierte und gute Zusammenarbeit mit dem Management von Vogelsang. Ebenso die professionelle Organisation der Hilfsgruppe. Aber, so Langendorf: „Das sind wir auch nicht anderes gewohnt“. Und so ließ der Tourmanager bereits durchblicken, dass die Bigband im nächsten Jahr vor Weihnachten wieder in Vogelsang konzertiere – und auch wieder an zwei Tagen.

Diese Botschaft hörten Thomas Kreyes und Willi Greuel gern. „Alles, was funktioniert, solle man auch beibehalten“, so der Hilfsgruppen-Chef, der die Bundeswehr-Bigband als die besten Diplomaten der Republik bezeichnete.  Johannes Langendorf zeigte sich glücklich darüber, dass die Bigband die Freiheit genieße, derartige Benefiz-Konzerte kostenlos spielen zu könne, weil das Ensemble ja nicht davon leben müsse. Sonst wären solche Shows für Veranstalter kaum zu finanzieren. Langendorf: „Ich dankbar dafür, dass der Staat uns das ermöglicht“. (Reiner Züll)

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Brandbrief an die Minister Laumann und Lauternach wegen Unterfinanzierung der Pflege

Mechernich – „In der Pflege ist es »fünf nach zwölf«“: Sozialwerk-Geschäftsführer Norbert Arnold von der Communio in Christo in Mechernich mit 280 Beschäftigten schlägt Alarm in Berlin und Düsseldorf – Kölner Tageszeitungen berichten.

„In der Pflege ist es »Fünf nach zwölf«“ titeln „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Kölnische Rundschau“ in ihren Ausgaben am Mittwoch, 28. Februar. Der Redakteur Thorsten Wirtz berichtet über einen „Brandbrief“, den Sozialwerks-Geschäftsführer Norbert Arnold von der Communio in Christo in Mechernich mit 280 Beschäftigten tags zuvor an die Gesundheitsminister Laumann und Lauterbach in Düsseldorf und Berlin geschrieben hat.

Das Schreiben aus Mechernich ist Teil einer konzertierten Aktion des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V. (VDAB), einem bundesweiten Trägerverband für private Pflegeunternehmen. „Für uns geht es derzeit um das wirtschaftliche Überleben!“, heißt es in dem offenen Schreiben von Norbert Arnold, das auch an die örtlichen Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie an die Medien versendet wurde: „Uns geht schlicht das Geld aus, es ist schon fünf nach zwölf!“

„Die gegenwärtige Lage in der Pflegebranche stellt mich und das von mir geführte Unternehmen vor immense Herausforderungen“, so Norbert Arnold weiter, der das Sozialwerk des Ordo Communionis in Christo mit Pflegeinrichtungen in Mechernich (Langzeitpflege Communio in Christo) und Blankenheim (Seniorenpflegeeinrichtung „Haus Effata“) sowie das Sterbehospiz „Stella Maris“ in Mechernich seit über 20 Jahren leitet.

Gleichzeitig wolle der 59-jährige Jurist die Mitarbeiter nicht beunruhigen, schreibt Thorsten Wirtz: „Wir sind ein stabiles Unternehmen, das die aktuelle Situation auf jeden Fall überleben wird. Als gemeinnütziger Verein dürfen wir Spenden entgegennehmen, das hilft uns natürlich.“

Aber: „Wir sind darauf angewiesen, dass uns Pflegekassen und Sozialhilfeträger zeitgerecht auskömmliche Preise zugestehen und wir die Zahlungen dann auch pünktlich erhalten.“ Genau das aber sei das Problem: „Seit Jahresbeginn zahlen wir unseren Mitarbeitern in der Pflege höhere Gehälter und einen Inflationsausgleich von 250 Euro pro Monat. Aber die höheren Sätze werden uns aktuell noch nicht erstattet.“

„Mit dem Rücken zur Wand“

Jährlich zum 1. November verhandelten die Pflegeeinrichtungen mit Vertretern der Krankenkassen und des Landschaftsverbands die neuen Pflegesätze aus, sagte Arnold im Interview: „Mit viel Glück haben wir bis zum Jahresende einen unterschriebenen Vertrag vorliegen, der die neuen Sätze regelt.“

Doch aktuell sei es anders: „Es ist jetzt Ende Februar, und wir haben immer noch keinen Bescheid. Es ist eine Unverschämtheit“, klagt Arnold im Gespräch mit den großen Kölner Tageszeitungen, die mit ihren Lokalausgaben auch in der Stadt Mechernich und im Kreis Euskirchen erscheinen: „Uns laufen die Kosten davon und Einnahmen fehlen.“

Um das Verfahren zu beschleunigen, fordert Arnold eine Sechs-Wochen-Frist: „Diese Zeit sollte mehr als ausreichen, um die neuen Pflegesätze zu bestätigen. Wir brauchen Planungssicherheit!“ Während er sein Unternehmen trotzdem als gut aufgestellt betrachte, sehe er für viele kleinere Häuser eine existenzbedrohende Lage: „Was ja noch hinzukommt, ist, dass wegen des Personalmangels nicht alle Plätze belegt werden können.“

Wirtschaftlich stünden dadurch in der Branche viele Einrichtungen mit dem Rücken zur Wand. „Dass das kein Hirngespinst, sondern Realität ist, zeigen die vielen Meldungen über Insolvenzen in der Pflegebranche“, betont der 59-Jährige in der „Kölnischen Rundschau“ und im „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Wenn sich nicht zügig etwas bei den bürokratischen Verfahren ändere, „wird die flächendeckende Versorgung mit professioneller Pflege nicht mehr gesichert sein“, so Arnolds düsteres Bild. Verschärft werde die Situation durch die Lage am Arbeitsmarkt. Auch die gemeinsame Ausbildung der Pflegefachkräfte aus der Alten-, der Kranken- und der Kinderpflege, die sogenannte „Generalistik“, habe sich für die Betriebe der Altenpflege als Nachteil erwiesen.

Der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo: „Viele, die eine gute Ausbildung zum Altenpfleger bzw. Altenpflegerin hätten machen können, die generalistische Ausbildung aber nicht schaffen, gehen jetzt der Pflege verloren. Das verschärft einen völlig unsinnigen Konkurrenzdruck zu den Krankenhäusern.“ Die Zahl der tatsächlich in Deutschland zur Verfügung stehenden Pflegefachkräfte sei begrenzt.

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NITRO bleibt TV-Partner der 24h Nürburgring

Nürburgring/Köln – Der Free-TV-Sender überträgt weiterhin die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring – Verlängerung des Exklusivvertrages bis inklusive 2026 – Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring sind auch in den kommenden Jahren bei NITRO zu sehen. Der Kölner Sender drückt mit dem ADAC Nordrhein gemeinsam weiter aufs Gaspedal und bleibt Heimat der 24h Nürburgring. Der bestehenden TV-Vertrag für die exklusiven Live-Übertragungen des prestigeträchtigen Motorsport-Festivals wurde um drei Jahre bis einschließlich 2026 verlängert. NITRO und die 24h Nürburgring setzen damit ihre erfolgreiche Partnerschaft fort und lassen die Fans im Free-TV in diesem Jahr bereits zum neunten Mal in Folge den Motorsportklassiker genießen.

„Das 24h-Rennen am Ring bei NITRO steht für eine unglaubliche Kontinuität im deutschen Free-TV. Seit 2016 sorgt das Team Jahr für Jahr für außergewöhnliche Übertragungen und setzt dabei immer wieder neue Maßstäbe“, sagt Oliver Schablitzki, Executive Vice President Multichannel bei RTL Deutschland und ergänzt: „Erst 2022 haben wir unseren eigenen Weltrekord für die längste TV-Übertragung eines Live-Sportevents verbessert – 27 Stunden war das Team live on air. Wir sind stolz auf unsere Motorsport-Kompetenz im Sender und werden auch in diesem Jahr den TV-Marathon in gewohnter Manier fortsetzen.“

TV-Weltrekorde und Top-Quoten – mit der 51. Ausgabe des Rennens gab NITRO auch 2023 quotentechnisch Vollgas. Mit einem hervorragenden Marktanteil von 6,4 Prozent in der Zielgruppe der 30- bis 49-jährigen Männer war der Sender auf der Überholspur unterwegs und konnte mit 4,2 Prozent auch bei den 14- bis 49-jährigen Fans punkten. Bis zu 560.000 Fans verfolgten die legendären 24h Nürburgring live bei NITRO.

Für die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring bedeutet die Partnerschaft mit dem motorsportaffinen Sender einen zentralen Baustein in der Medialisierung des Motorsport-Festivals. „Wir freuen uns, mit NITRO einen langjährigen Partner weiter an unserer Seite zu haben, der unsere Begeisterung für dieses einmalige Rennsport-Spektakel teilt“, sagt Matthias Wurm, Managing Director der für die 24h-Vermarktung zuständigen SPORTTOTAL LIVE GMBH. „Wir können mit Hilfe dieses starken Medienpartners den Fans zu Hause eine einzigartige Liveübertragung bieten. Auch in Zukunft werden sie die komplette Dauer des Rennens bei NITRO genießen können und so keine Sekunde der Action verpassen.“