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„Märchenhaftes Kreuzau“ Verlängerung des Märchen-Schreib-Wettbewerbs bis zum 28. Februar 2021

Kreuzau, 18.02.2021 – Im Dezember hat das Dorfmanagement zum Märchen Schreiben aufgerufen:  Die Kreuzauerinnen und Kreuzauer sollen ihr eigenes Märchen über besondere Orte der Gemeinde verfassen. Da wir weiterhin dazu aufgerufen sind, zu Hause zu bleiben, verlängert das Dorfbüro den Wettbewerb bis zum 28. Februar. Unter anderem stehen hierfür der Birkenweg an der Rur oder die Burg Kreuzau zur Verfügung. Alle Motive, die von Uschi Kitschke fotografiert wurden, können im Schaufenster des Dorfbüros auf der Hauptstraße 68 und auf der Website des Dorfmanagements eingesehen werden. Ein Spaziergang zu den Orten selbst sorgt sicherlich für besondere Inspiration!

Der Wettbewerb gliedert sich in drei Alterskategorien, für Kinder bis 12 Jahre, Jugendliche von 12-18 Jahre und Erwachsene ab 18 Jahren. Die Märchen sollen mindestens eine und maximal fünf Din-A4 Seiten in Schriftgröße 12 mit einem anderthalbfachen Zeilenabstand umfassen. Jede Einsendung muss gut lesbar mit Namen, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Autorin/des Autors versehen sein. Mit der Einsendung der Märchen erklären sich die Autorinnen und Autoren mit einer gemeinschaftlichen Veröffentlichung der Werke bereit.

Eine dreiköpfige Experten-Jury (Mitglied der Europäische Märchengesellschaft e.V., Mitarbeiterin der Buchhandlung Lesezeichen, sowie Gymnasial-Deutschlehrerein Frau Rubel) wird unter allen Einsendungen jeweils eine Gewinnerin/einen Gewinner küren. Zu gewinnen gibt es für jede Alterskategorie jeweils ein Bücherpaket im Wert von 50€ von der Buchhandlung Lesezeichen, dass vor Ort individuell zusammengestellt werden darf.

Einsendeschluss ist Sonntag, der 28. Februar 2021. Einsendungen werden bitte postalisch an das Dorfbüro, Hauptstraße 68, 52372 Kreuzau oder per E-Mail an dorfbuero@kreuzau.de gesendet. Weitere Informationen, sowie die Teilnahmebedingungen finden sich online auf der Website des Dorfmanagements: www.kreuzau.de/masterplan.

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Frösche, Kröten und Molche wandern wieder. Maßnahmen zum Schutz der Tiere haben begonnen

StädteRegion Aachen, 18.02.2021 – Die frostigen Temperaturen der vergangenen Wochen sind abgeklungen und es wird zunehmend milder. Das ist quasi auch ein „Startschuss“ für viele Frösche, Kröten und Molche: Die Amphibienwanderung beginnen in den nächsten Tagen. Die ersten, die sich auf den Weg zur Eiablage machen, sind die Frösche und Molche. Sie riskieren sogar, dass ihre Laichballen im Wasser einfrieren. Das schadet aber nicht, sondern verzögert nur die Entwicklung ein wenig. Die Kröten beginnen ihren Weg zu den Laichgewässern etwas später, erklärt die untere Naturschutzbehörde der StädteRegion Aachen. Hier werden die Vorbereitungen für Schutzmaßnahmen koordiniert, die dafür sorgen, dass Kröten, Molche und Frösche sicher über die Straßen kommen. Dazu gehören Schutzzäune mit Eimerfallen, Warnschilder und Teilsperrungen von Wirtschaftswegen. Die Arbeiten im Wurm- und Broichbachtal haben bereits begonnen, unmittelbar danach geht es in Stolberg und der Eifel weiter. Insgesamt werden die Artenschutzmaßnahmen zehn bis zwölf Wochen dauern.

Wie schon in den vergangenen Jahren wird ab Donnerstag, dem 18.02.2021 die Ottenfelder Allee im Bereich des Schlossparks Ottenfeld und der Straßeneinmündung nach Reifeld und Noppenberg für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Sperrung, die die Städte Alsdorf und Herzogenrath in Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde umsetzen, wird voraussichtlich bis Ende Mai dauern. Überall dort, wo Frösche und Co. wandern, gilt jetzt für Autofahrer: Bitte zum Schutz der Tiere und ihrer menschlichen Helfer langsam fahren.

In Herzogenrath ist im Bereich der Bergerstraße, nahe dem Rückhaltebecken und dem Hallenbad, bereits ein Amphibienzaun mit 27 Fangeimern aufgebaut worden. Zweimal täglich transportieren ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die in den Eimern gefangenen Tiere über die Straße. Organisiert wird das von der „Arbeitsgemeinschaft Wurmtal“. 2020 konnten die engagierten Ehrenamtler so etwa 5.000 Tieren vor dem Tod auf der Straße bewahren. Darunter waren Erdkröten, Gras- und Grünfrösche ebenso wie Teich-, Faden-, und Bergmolche. Die untere Naturschutzbehörde bittet darum die Leitzäune nicht zu beschädigen oder niederzutreten, da die Amphibien sonst auf der Straße von Fahrzeugen getötet werden. Die Tiere werden auf der Hinwanderung von Bierstraß aus in das Rückhaltebecken und den Angelteich gebracht und auf dem Rückweg wieder in den Wald transportiert.

Nach Abschluss der Arbeiten in der Bergerstraße gehen die Arbeiten zum Schutz von Amphibien im Wurmtal (Mühlenweg zwischen Bardenberg und der Alten Mühle Bardenberg) weiter. Auch hier bauen Mitarbeiter der Lebenshilfe im Auftrag der StädteRegion Aachen Schutzzäune auf. Wo besonders viele Amphibien vorkommen und wandern, setzt die StädteRegion Aachen langfristige Lösungen um. In Bardenberg können die Tiere beispielsweise die Fahrbahn ganz ohne fremde Hilfe durch eigens eingerichtete „Amphibientunnel“ gefahrlos überqueren.

Weitere Informationen zum Thema gibt es bei Iris Heinrichs oder Richard Bollig von der unteren Naturschutzbehörde (Tel.: 0241/5198-2174 und 5198-2633).

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Premiere: Studien-Integrierende Ausbildung startet in Jülich

Düren, 18.02.2021 – Ab dem Sommer 2021 können junge Menschen in Jülich erstmalig eine Studienintegrierende Ausbildung (SiA) beginnen. Das Berufskolleg Jülich ist in Partnerschaft mit der FH Aachen, Campus Jülich einer von landesweit sechs Pilotstandorten.

Die Studienintegrierende Ausbildung ermöglicht es jungen Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung innerhalb eines Ausbildungsweges einen dualen Berufsabschluss und den Bachelor of Engineering zu erwerben. Neu hierbei ist, dass der Azubi sich innerhalb einer Frist von 18 Monaten zwischen drei verschiedenen Ausbildungswegen entscheiden kann.

Am Standort des Berufskollegs Jülich sind ab Sommer die Ausbildungsberufe des Industriemechanikers und des Feinwerkmechanikers mit einem Maschinenbaustudium an der FH Aachen verknüpft. Die Auszubildenden erhalten Berufsschulunterricht im Ausbildungsberuf und absolvieren gleichzeitig verschiedene Module an der Fachhochschule, um das Studium kennenzulernen und erste Credits zu erwerben. Nach Ablauf der ersten 18 Monate haben die Auszubildenden dann die Möglichkeit, ihren weiteren Ausbildungsweg und die Art des Abschlusses – Berufsabschluss, Berufs-und Studienabschluss oder Studienabschluss – zu wählen.

Unternehmen, die eine Studienintegrierende Ausbildung anbieten möchten, melden ihre Auszubildenden zur Berufsschule am Berufskolleg Jülich an. Zusätzlich zum Beginn der Ausbildung schreiben sich die Interessierten an der Fachhochschule Aachen, Camups Jülich ein. Weitere Informationen gibt es im Internet (https://www.berufskolleg-juelich.de/sia) sowie im Amt für Kreisentwicklung und Wirtschafsförderung des Kreises Düren bei David Plum (Telefon 02421/22-1061-212, E-Mail d.plum@kreis-dueren.de).

Im Rahmen des Bundeswettbewerbs „InnoVET Zukunft gestalten –  Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung“ wird das Projekt „Studienintegrierende Ausbildung NRW“ als eines von 17 bundesweiten Projekten gefördert.

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Lohner’s Spendentaler – Gemeinsam stark!

Polch, 17.02.2021 – 2020 war ein bewegendes und außergewöhnliches Jahr, was so bisher noch niemand erlebt hat. Außergewöhnliche Zeiten verlangen dementsprechend außergewöhnliche Maßnahmen.

Daher gab es im letzten Jahr gleich drei Auflagen des traditionellen Lohner’s Spendentalers. Anfang des Jahres zugunsten von den Tafeln und im Herbst zugunsten der Clowndoktoren e.V. Für die Aktion in der Vorweihnachtszeit hat sich der Polcher Bäckereibetrieb einen altbekannten Partner ausgesucht, den sie schon im Jahr 2014 erfolgreich unterstützen durften und der 2020 sein 20-jähriges Jubiläum feierte: Herzenssache e.V.

Herzenssache leistet Hilfe zur Selbsthilfe für gemeinnützige Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche fördern und sich für sie einsetzen. Ihr übergreifendes Ziel: Kindern und Jugendlichen im Südwesten Deutschlands auf Dauer gleiche Chancen zu schenken, so dass sie glücklich aufwachsen. Schützen, unterstützen und stark machen – das ist deren Aufgabe!

Die Lohner’s freuen sich sehr, nun offiziell eine Spendensumme von 15.234 Euro zugunsten von Herzenssache bekannt geben zu dürfen! Ein großes Dankeschön gilt der treuen Kundschaft, den fleißigen Mitarbeiter*innen und allen weiteren Unterstützer*innen. So beispielsweise auch der Kreissparkasse Mayen, welche kurz vor Weihnachten sage und schreibe 3.000 Spendentaler kaufte und diese mit einem kleinen Weihnachtsgruß an die Kundschaft der Lohner’s verschenkte.

Eine gelungene Aktion mit einem tollen Ergebnis zugunsten einer überaus wichtigen Organisation!

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Erstimpfungen in Impfzentren wieder angelaufen – Ministerin Bätzing-Lichtenthäler ruft Priogruppe 1 zur Terminregistrierung auf

Region/Mainz, 17.02.2021 – In Rheinland-Pfalz sind heute planmäßig die Erstimpfungen in den Impfzentren wieder aufgenommen worden. Es handelt sich aktuell um Termine, die aufgrund der Lieferengpässe seitens des Bundes um drei Wochen verschoben werden mussten. Allein heute waren es in der Impfzentren mehr als 7.000 Erstimpfungen.

„Ich freue mich, dass wir nun wieder mit vollem Tempo für den Schutz der Menschen in Rheinland-Pfalz sorgen können“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Trotz der erzwungenen Pause der Erstimpfungen in den Impfzentren liegen wir im bundesweiten Vergleich weiter in der Spitzengruppe, bei den Zweitimpfungen hat sogar kein anderes Bundesland anteilig so viele seiner Bürger geschützt. Das zeigt, wie zuverlässig die Impfstrategie des Landes funktioniert.“

Aktuell sind in Rheinland-Pfalz (Stand 16. Februar) 268.429 Corona-Schutzimpfungen durchgeführt worden – darunter 113.295 Zweitimpfungen. Darüber hinaus gab es in allen 474 Altenpflegeeinrichtungen des Landes zumindest Erstimpfungen, in vielen der Häuser auch schon die Zweitimpfungen. Die Impfquote bei den in den Einrichtungen betreuten Personen liegt bei 80 Prozent. In den Pflegeeinrichtungen waren die Erstimpfungen trotz der Lieferengpässe fortgeführt worden.

Ziel des aktuellen Impfplans ist es, bis Ende März rund 400.000 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer erstgeimpft zu haben. Dies entspricht rund 10 Prozent der Bevölkerung. Ministerin Bätzing-Lichtenthäler appellierte erneut an alle Menschen aus der Prioritätsgruppe 1, die sich noch bisher noch nicht angemeldet haben, sich für Impftermine zu registrieren. Für alle unter 65 Jahren könne es aufgrund des neu hinzugekommenen Impfstoffs von AstraZeneca, der seit vergangenem Samstag im Land verimpft wird, sehr kurzfristig ein Impfangebot geben. Für alle älteren Menschen der Priogruppe 1 erfolge die Terminvergabe auf jeden Fall noch im März.

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Informationen zu den aktuellen Abrufzahlen der Corona-Wirtschaftshilfen

Region/Berlin, 17.02.2021 – Seit Beginn der Corona-Krise sind insgesamt über 83 Mrd. Euro an Hilfen für die Wirtschaft bewilligt; hinzukommt das Kurzarbeitergeld im Umfang von rund 25 Mrd. Euro. Zu den Corona-Hilfen für die Wirtschaft zählt ein breites Portfolio an Instrumenten für Unternehmen und Beschäftigte. Auch für das Jahr 2021 bestehen allein im Bundeswirtschaftsministerium sechs große Unterstützungsprogramme zur Verfügung fort (KfW-Sonderprogramm, Überbrückungshilfen, außerordentliche Wirtschaftshilfe (November-/Dezemberhilfe), Wirtschaftsstabilisierungsfonds – WSF, Schutzschirm für Warenkreditversicherer, Bürgschaftsprogramm). Einen Überblick über die Corona-Hilfen für die Wirtschaft finden Sie auch hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Infografiken/Wirtschaft/corona-hilfen-fuer-unternehmen.html

Die Auszahlungen zur November- und Dezemberhilfe steigen täglich an. Aktuell wurden rund 6,3 Mrd. Euro an die betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer ausgezahlt. Vergangene Woche waren es noch 5 Mrd. Euro. Der Bund hat bei der November- und Dezemberhilfe über 93% der Abschlagszahlungen geleistet, die regulären Auszahlungen sind nun seit einigen Wochen Sache der Länder (seit 12.01.2021  bei der Novemberhilfe und seit 1.2. 2021 bei der Dezemberhilfe).

Vergangene Woche ist zudem die Überbrückungshilfe III gestartet. Die Beantragung der Überbrückungshilfe III ist seit dem 10.02.21 möglich, die Abschlagszahlungen laufen seit dem 11.02.2021.Mit Stand 17. Februar wurden mittlerweile Abschlagszahlungen in einer Höhe von über 65,1 Millionen Euro ausgezahlt. Aktuell sind bereits 6.388 Anträge gestellt wurden.

Seit gestern (16.02.) ist auch die Antragstellung für die Neustarthilfe für natürliche Personen gestartet. Die Neustarthilfe ermöglicht Soloselbständigen einen Einmal-Zuschuss von bis zu 7500 Euro. Seit gestern wurden fast 13.000 Anträge gestellt in einem Volumen von über 76 Millionen Euro.

Im Einzelnen, Stand heute, 17.2.2021:

Außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November:

Die Abschlagszahlung für die Novemberhilfe läuft seit dem 27.11.2020, die reguläre Auszahlung durch die Länder seit dem 12.01.2021.

Es sind bisher 341.441 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen in Höhe von 5.153.706.857,19 Euro eingegangen und 3.675.722.781,38 Euro (= Abschlagszahlungen + reguläre Auszahlungen in Summe) wurden bereits ausgezahlt. Von der ausgezahlten Summe sind 1.849.483.100,42 Euro reguläre Auszahlungen durch die Länder; der Rest sind Abschlagszahlungen, nämlich 1.826.239.680,96 Euro.

Bei 92.370 handelt es sich um Direktanträge. Die übrigen 249.071 Anträge wurden über prüfende Dritte eingereicht.

Außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat Dezember:

Die Abschlagszahlung für die Dezemberhilfe läuft seit Anfang Januar (05.01.2021).

Es sind bisher 301.570 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen in Höhe 4.705.995.209,04 Euro eingegangen und 2.672.958.764,33 Euro (= Abschlagszahlungen + reguläre Auszahlungen in Summe) wurden bereits ausgezahlt. Von der ausgezahlten Summe sind 764.596.124,68 Euro reguläre Auszahlungen durch die Länder; der Rest sind Abschlagszahlungen, nämlich 1.908.362.639,65 Euro.

Bei 79.178 handelt es sich um Direktanträge. Die übrigen 222.392 Anträge wurden über prüfende Dritte eingereicht.

Überbrückungshilfe III

Die Beantragung der Überbrückungshilfe III ist seit dem 10.02.21 möglich, die Abschlagszahlungen laufen seit dem 11.02.2021. Mit Stand 15. Februar sind bereits 6.388 Anträge gestellt wurden. Abschlagszahlungen wurden bereits in einer Höhe von etwa 65,1 Mio. Euro geleistet.

Neustarthilfe für Soloselbständige

Die Beantragung der Neustarthilfen ist seit dem 16.02. möglich. Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona Krise betroffen sind, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro erhalten. Anträge können ab seit dem 16.02.2021 über ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Mit Stand heute,17.02.21, wurden 12.987 Anträge in einem Gesamtvolumen von 76.474.326,78 gestellt.

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Helferinnen und Helfer in Impfzentren von NRW erhalten steuerliche Unterstützung

Region/Düsseldorf, 17.02.2021 – Ehrenamtlich im Gesundheitsschutz Tätige profitieren von angehobener Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale/ Minister Lienenkämper: Ein Ausdruck des Respekts für diejenigen, die sich für unsere Gesellschaft einsetzen.

Das Ministerium der Finanzen teilt mit: Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in den Impfzentren von Nordrhein-Westfalen erhalten steuerliche Entlastungen. Die Finanzministerien von Bund und Ländern haben sich darauf geeinigt, dass Menschen, die nebenberuflich beim Impfen der Bevölkerung unterstützen, von der sogenannten Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale profitieren. „Das ist ein wichtiges Zeichen und ein Ausdruck des Respekts für all diejenigen, die sich ehrenamtlich für unsere Gesellschaft und den Schutz der Gesundheit einsetzen“, sagt Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Finanzministerkonferenz.

Für Menschen, die neben ihrem eigentlichen Beruf beispielsweise in einem Impfzentrum Aufklärungsgespräche führen oder beim Impfen selbst beteiligt sind, greift die Übungsleiterpauschale. Diese Regelung gilt nach dem Beschluss der Finanzministerien von Bund und Ländern für Einkünfte in den Jahren 2020 und 2021. Die Pauschale wurde von 2400 Euro im vergangenen Jahr auf 3000 Euro im Jahr 2021 erhöht. Bis zu diesem Betrag sind demnach alle Einkünfte steuerfrei.

Wer nebenberuflich in der Verwaltung und der Organisation von Impfzentren arbeitet, kann die Ehrenamtspauschale in Anspruch nehmen. Für das Jahr 2020 betrug sie bis zu 720 Euro, seit 2021 sind bis zu 840 Euro steuerfrei.

Die Erhöhung der vorstehenden Beträge wurde mit dem Jahressteuergesetz 2020 vorgenommen. Für deutliche Entlastungen ehrenamtlich tätiger Menschen im Rahmen dieses Gesetzes hatten sich die Finanzminister aller Länder im vergangenen Jahr auf Initiative Nordrhein-Westfalens stark gemacht. Allein in Nordrhein-Westfalen erhalten dadurch rund sechs Millionen Personen, die sich freiwillig in Vereinen oder in der Pflege engagieren, eine bessere steuerliche Unterstützung.

Konkret greifen seit dem 1. Januar neben der angehobenen Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale die folgenden Verbesserungen:

 

  • Die Grenze für den vereinfachten Zuwendungsnachweis für Spenden wird von 200 auf 300 Euro angehoben. Bis zu diesem Betrag ist keine Spendenbescheinigung erforderlich. Es genügen ein Kontoauszug und ein Beleg des Zuwendungsempfängers über die Berechtigung, Spenden entgegennehmen zu dürfen.
  • Gemeinnützige Vereine müssen im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe erst dann Körperschaft- oder Gewerbesteuer zahlen, wenn ihre Bruttoeinnahmen 45.000 Euro übersteigen – bisher liegt die Freigrenze bei 35.000 Euro.
  • Kleinere Vereine werden unterstützt, indem die Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung bei jährlichen Einnahmen bis zu 45.000 Euro abgeschafft wird.
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Jecker Lindwurm im Wohnzimmer

Mechernich-Lorbach, 17.02.2021 – Opa Dieter Friedrichs, seine Tochter Carmen und drei Enkel sorgten für bunten Zoch – Büggel für die Pänz kamen von der IG Lorbach. Alice und Ben hatten Augen zu wenig. Zum ersten Mal hatten sie die Leitung des Lorbacher Zochs inne.

Opa Dieter Friedrichs, Tochter Carmen und Enkel hatten viel Spaß und ließen zum Zoch das Piratenlied in voller Lautstärke erklingen. Foto: Private/pp/Agentur ProfiPress

Nachdem 2013 der bislang letzte Umzug im Dorf stattfand, zog jetzt der jecke Lindwurm nun Corona-bedingt und -konform mitten durch ihr Wohnzimmer. Die Playmobil-Lorbacher reihten sich angesichts des Schauspiels an den Absperrungen als sich der bunte Tross vom Trecker bis Camping-Van in Bewegung setzte. Die drei Enkel ließen mit Opa Dieter Friedrichs und ihrer Mama passend das Piratenlied der Band Kasalla ertönen.

Mit viel Liebe zum Detail bastelten die eifrigen Helfer unter Leitung von Helmut Dahmen die jecken Tüten für die Pänz im Ort. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Doch gab es noch mehr karnevalistisches Treiben im Dorf. Mitglieder der Interessensgemeinschaft (IG) Lorbach unter der Leitung von Helmut Dahmen bastelten und bemalten Karnevalstüten für die Lorbacher Pänz. Verteilt wurden die prallgefüllten Büggel durch Fraulück der IG am Karnevalssamstag – natürlich unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften: mit Maske und Abstand.

„Auch so kann man Karneval feiern. Die Aktion hat viele Ortsbewohner gefreut“, so Ortsbürgermeister Dieter Friedrichs, der mit großer Zuversicht auf die Session 2021/22 schaut: „Im nächsten Jahr feiern wir richtig und wieder mit alle Mann im Dorfgemeinschaftshaus.“

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Der Rheinland-Pfälzische Justizminister Herbert Mertin mahnt

Region/Mainz, 17.02.2021 – „Lockerungen sind bei Unterschreiten einer Inzidenz von 50 verfassungsrechtlich zwingend geboten“. Nachdem in Rheinland-Pfalz die landesweite Inzidenz der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen, also der Infektionen je 100.000 Einwohner der vergangenen sieben Tage, seit mehreren Tagen in Folge unter dem Wert von 50 liegt, mahnt Justizminister Herbert Mertin baldige Rücknahmen der derzeitigen Grundrechtseingriffe aufgrund der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes an:

„Das Infektionsschutzgesetz des Bundes ist im vergangenen Jahr eigens angepasst worden und sieht inzwischen ausdrücklich eine Inzidenz von 50 vor, damit ‚umfassende Schutzmaßnahmen‘ zur Eindämmung der Pandemie ergriffen werden dürfen. Bei einer Inzidenz zwischen 35 und 50 erlaubt das Gesetz dagegen nur noch ‚breit angelegte‘ Schutzmaßnahmen, unterhalb der Inzidenz von 35 sogar nur noch ‚unterstützende Schutzmaßnahmen‘. Zwischen den verschiedenen Inzidenzen besteht damit ein klar definiertes Stufenverhältnis.

Es ist daher verfassungsrechtlich zwingend, dass bereits bei einem stabilen Unterschreiten der Schwelle von 50 substantielle Öffnungsschritte eingeleitet werden müssen. Dieser Schwellenwert steht auch nicht im Belieben der Bundesregierung und der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten. Wenn aufgrund der Mutationen des Virus und einer damit verbundenen erhöhten Gefährlichkeit die Inzidenzwerte angepasst werden müssen, dann muss hierzu das Infektionsschutzgesetz des Bundes erneut geändert werden.

Der Bundestag hat im vergangenen Jahr mehrfach demonstriert, dass das notfalls auch in wenigen Tagen möglich ist. Die Politik erwartet von den Bürgerinnen und Bürgern, dass diese die gesetzlichen Bestimmungen einhalten – und setzt dies auch notfalls mit hohen Bußgeldern durch. Dann dürfen die Bürgerinnen und Bürger umgekehrt aber auch erwarten, dass die gesetzlichen Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes von der Politik eingehalten werden!“

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Therme Euskirchen spendet dem DRK Coronatests

Euskirchen, 17.02.2021 – Der Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen freut sich über eine materielle Spende der Thermen & Badewelt Euskirchen GmbH. DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker und der Bereichsleiter Einsatzdienste, Thomas Heinen, nahmen 1500 Corona-Schnelltests von Mirja Bernardy, Head of Therme (Geschäftsleiterin) in Euskirchen, entgegen.

„Diese Tests helfen uns ungemein, weil wir so in einem Verdachtsfall frühzeitig Gewissheit haben, ob wir Personal aus den unterschiedlichen Einsatzbereichen des DRK wie beispielsweise dem Rettungsdienst, Krankentransport, der Flüchtlingshilfe oder den Kindergärten in Quarantäne schicken müssen“, erklärte Rolf Klöcker das Einsatzgebiet der Schnelltests.

Ursprünglich waren die Schnelltests von Frank-Sebastian Becker in Shanghai bestellt worden. Becker ist Sicherheitsbeauftragter in der Thermen & Badewelt Sinsheim, die wie das Badeparadies Schwarzwald zur Thermengruppe Josef Wund gehört, dem weltweit führenden Entwickler und Betreiber von Thermen- und Badeanlagen. „Mit den Schnelltests sollten Gäste und Mitarbeiter getestet werden, um maximalen Schutz zu bieten“, berichtet Mirja Bernardy.

Doch als die bestellten Schnelltests, die zunächst nicht lieferbar waren, eintrafen, war Deutschland längst im Lockdown. Seit Mitte November ist die Therme Euskirchen geschlossen. Geheizt werden muss trotzdem, zum Wohl der Palmen. Auch die Tiere wie Fische, Vögel und Schildkröten müssen versorgt werden.

Bereits vor Ort in Sinsheim hat Frank-Sebastian Becker guten Kontakt zum Deutschen Roten Kreuz. Dadurch entstand in der Thermengruppe Josef Wund die Idee, auch an den anderen Standorten das Rote Kreuz zu unterstützen, weshalb Frank-Sebastian Becker und Mirja Bernardy sich schließlich an Rolf Klöcker wandten.