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Kostenloses Schnelltest-Angebot im Kreis Düren gut angelaufen

Düren, 09.03.2021 – Das Angebot der kostenlosen Schnelltests, die der Kreis Düren nun jeden Sonntag in Düren und Jülich anbietet, wurde von 745 Bürgern im Kreisgebiet wahrgenommen. Fünf Schnelltests zeigten ein positives Ergebnis. Das geschulte Personal der Johanniter-Unifallhilfe, die die Nasenabstriche entnommen haben, nahm bei den positiv Getesteten einen PCR-Test vor. Der Kreis Düren bietet die Schnelltests jeden Sonntag im Kreishaus in Düren (Bismarckstr. 16, Haupteingang) und in der Geschäftsstelle der Kreisverwaltung in Jülich (Düsseldorfer Str. 6) unter coronakonformen Bedingungen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Gestern trat die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW in Kraft. Die Maßnahmen und somit auch die Lockerungen, die dort festgeschrieben sind, gelten für alle Kreise, unabhängig davon, welche 7-Tages-Inzidenz der jeweilige Kreis aufweist (egal ob 30 oder 150). Für die jeweiligen Öffnungsschritte ist somit die 7-Tages-Inzidenz des Landes NRW maßgeblich (heute 65,8).

Gleichzeitig können laut Coronaschutzverordnung die Kreise, die eine 7-Tages-Inzidenz von über 100 aufweisen, in Abstimmung mit dem Land strengere Maßnahmen erlassen, um das Infektionsgeschehen zu verlangsamen. Der Kreis Düren hat dies in einer Allgemeinverfügung für das Kerngebiet der Stadt Düren sowie Birkesdorf und Rölsdorf gemacht. In diesen Gebieten der Stadt Düren gilt also die Coronaschutzverordnung (mit den Lockerungen beispielsweise im Einzelhandel), die von den einschränkenden Regeln der Allgemeinverfügung ergänzt wird (u.a. Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht, Verweilverbot). Im übrigen Kreisgebiet gilt die neue Coronaschutzverordnung ohne Einschränkungen.

Rund 7,3 % (Erstimpfung) bzw. 3,7 % (Zweitimpfung) der Menschen im Kreis Düren konnten bisher geimpft werden. Laut Robert-Koch-Institut beträgt die Impfquote in Nordrhein-Westfalen 6 % (Erstimpfung) bzw. 2,8 % (Zweitimpfung). Der Kreis Düren erhält in dieser Woche 1100 Dosen von Astra-Zeneca und rund 3190 Dosen von Biontech vom Land NRW.

Und hier die aktuellen Zahlen:

Aktuell sind im Kreis Düren 560 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit der letzten Meldung (5.3.) gibt es 110 Neuinfektionen. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 9481 Menschen positiv getestet worden. Die Zahl der Genesenen steigt um 116 und beträgt nun 8692. (Stand: 08.03.21 – 15.30 Uhr)

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Kallmuth wird immer ökologischer… 40 Bäume wurden gepflanzt – Unterkunft für Nutzinsekten

Mechernich-Kallmuth, 09.03.2021 – „Die ökologische Umgestaltung des Kallmuther Friedhofs schreitet voran“, meldete zum Wochenauftakt Ortsbürgermeister Robert Ohlerth. Vergangenes Wochenende stellten er, die Brüder Peter und Dietmar Evertz und Dominik Sistig drei so genannte Insektenhotels auf den Kallmuther Friedhöfen auf – zwei auf dem alten und eins auf dem neuen.

Ein Nützlingshotel ist eine künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfe für Insekten, die seit den 1990er Jahren vor allem bei naturnahen Gärtnern und in der Schulbiologie zunehmend Verbreitung findet. Die Insektenhäuser gehen zurück auf erste Wildbienenkästen, die Privatleute in England bereits um 1840 bauten.

Der Begriff Insektenhotel entstand umgangssprachlich in Anlehnung an das hausartige Erscheinungsbild moderner Anlagen, die durch freistehende mehrstöckige Bauweise und – zum Schutz vor Witterungseinflüssen – ausgeprägte Dachkonstruktionen auffallen. Die drei Kallmuther Insektenhotels entstanden in der Werkstatt der Gebrüder Peter und Dietmar Evertz.

Auch am „Hengasch“-Ortsschild Richtung Georgspütz, das Kallmuth als Drehort der Kultkrimireihe „Mord mit Aussicht“ ausweist, wurde ein Patenbaum gepflanzt. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Wie Ortsvorsteher Robert Ohlerth berichtet, schreitet auch die Bepflanzung des Dorfes voran. So sind inzwischen alle 40 Eichen, Buchen und Ahörner in der Ortslage gepflanzt worden. Die Bürger sind aufgerufen, selbst ein Auge auf die Pflanzlinge zu werfen und ab zu eine Kanne Wasser zu gießen. Wer eine feste Baumpatenschaft eingehen möchte, kann sich mit Robert Ohlerth in Verbindung setzen unter Tel. (0 24 84) 13 31.

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Wieder mehr Möglichkeiten für den Sport im Freien – Sport für Kinder steht an erster Stelle

Region Eifel/Mainz, 09.03.2021 – Die Landesregierung hat eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung (17. CoBeLVO) erlassen, die an diesem Montag in Kraft getreten ist und die von Bund und Ländern getroffenen leichten Lockerungen für den Sport in Rheinland-Pfalz bis zum 28. März regelt. Ein erster richtiger Lichtblick nach monatelangem Stillstand für den Amateur- und Freizeitsport. Zwar bleibt der Amateursportbetrieb weiterhin untersagt, jedoch bestehen entscheidende Ausnahmen für den Trainingsbetrieb – insbesondere für Kinder bis einschließlich 14 Jahre ebnen die neuen Lockerungen die Wiederaufnahme des Vereinssports im Freien und mit Abstand.


Für den Amateur- und Freizeitsport ist ab sofort kontaktfreies Training im Freien und auf allen öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen allein, zu zweit und mit allen Personen des Hausstands sowie zusätzlich mit Personen eines weiteren Hausstands – höchstens jedoch mit insgesamt fünf Personen – erlaubt. Darüber hinaus ist Training in kleinen Gruppen bis maximal zehn Personen und einem/einer Trainer*in unter Einhaltung des Abstandsgebots im Freien zulässig. Für Kinder bis einschließlich 14 Jahre ist Training in Gruppen von bis zu 20 Kindern und einer/m Trainer*in auch mit Kontakt wieder erlaubt. Zuschauer*innen sind nicht zugelassen, ausgenommen sind Verwandte ersten und zweiten Grades bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger. Die Nutzung öffentlicher und privater Sportanlagen hat unter Einhaltung von Hygienekonzepten zu erfolgen, bei der Nutzung von Sanitäranlagen und Umkleideräumen ist lediglich die Einzelnutzung von Toilettenräumen gestattet.

Die Verordnung sieht bestimmte Voraussetzungen für die Lockerungen für viele gesellschaftlichen Bereiche – so auch den Sport – vor. Überschreitet die landesweite 7-Tages-Inzidenz an mehr als drei Tagen in Folge die Zahl 50, sind von den Landkreisen/kreisfreien Städten, die über 50 liegen, unverzüglich Allgemeinverfügungen zu erlassen, die auch den Sport wieder beschränken und die oben beschriebenen Ausnahmen der Lockerungen zurücknehmen. Bei einer Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz über 100 an mehr als drei Tagen in Folge sind von den betroffenen Landkreisen/kreisfreien Städten unverzüglich Allgemeinverfügungen zu erlassen, die unabhängig von der landesweiten Inzidenz gelten. So setzt die landesweite 7-Tages-Inzidenz von unter 50 den ersten grundlegenden Maßstab für die Lockerungen. Die 7-Tages-Inzidenz von unter 100 der Landkreise/kreisfreien Städte ist der zweite Maßstab, der eingehalten werden muss. Steigt der Wert in einen der beiden Fällen über die ausgegebene Grenze, müssen die betroffenen Landkreise/kreisfreien Städte ihre Infektionszahlen erst wieder stabil – auch hier gelten die drei aufeinanderfolgenden Tage – unter die Grenze zurückdrängen, um ihren Bewohner*innen oben beschriebene Freiheiten für den Sport zu ermöglichen.

Ziel ist es weiterhin, Kontakte auf ein nötiges Minimum zu reduzieren, um die Gefahr einer exponentiellen Dynamik der Ausbreitung der Infektionszahlen so gering wie möglich zu halten. Der Landessportbund und die regionalen Sportbünde appellieren daher an alle ihre Verbände und Vereine, gewohnt verantwortungsbewusst und sorgsam die Regeln einzuhalten.

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Profi- und Spitzensports ist auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen weiterhin zulässig, sofern ein von den Sportfachverbänden oder Ligaverantwortlichen erstelltes Hygienekonzept vorliegt und beachtet wird. Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios, Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen im Innenbereich bleiben geschlossen.

Die 17. Corona-Bekämpfungsverordnung gilt bis zum 28. März. Weitere Öffnungsschritte sind von der rheinland-pfälzischen Landesregierung bislang noch nicht kommuniziert, die vom organisierten rheinland-pfälzischen Sport erarbeitete Corona-Sportampel liegt den zuständigen Ministerien zu weiteren Überlegungen in diesem Bereich vor. Die bundesweit vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) auf Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses kommunizierten Öffnungsstufen – insbesondere auch mit Blick auf kontaktfreien Sport im Innenbereich – sind zunächst nicht für Rheinland-Pfalz heranzuziehen.

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Leerstands-Kataster der Innenstadt Mayen jetzt auf mayen.de online

Mayen, 09.03.2021 – Auf der neuen Website der Stadtverwaltung Mayen gibt es nun auch die Möglichkeit, online nach Immobilien zu suchen bzw. kostenfrei Immobilien in diese Datenbank aufnehmen zu lassen. Unter https://www.mayen.de/arbeiten-leben/stadtentwicklung-wirtschaft/leerstandskataster-innenstadt/ findet man die leerstehenden Ladenlokale und Gewerbeobjekte der Innenstadt Mayen.

„Es würde uns sehr freuen, wenn noch mehr Gewerbetreibende von dieser kostenfreien Möglichkeit Gebrauch machen und ihre Räumlichkeiten melden. Mit den konkreten Daten können wir bei der Vermittlung noch besser unterstützen.“, erklärt Wirtschaftsförderin der Innenstadt Christina Wolff.

Die Mitarbeiterin steht den Gewerbetreibenden auch für persönliche Kontakte gerne zur Verfügung. Sie ist erreichbar unter 02651-88 2111 oder per Email an christina.wolff@mayen.de.

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Lange Wartezeiten vor dem Impfzentrum in Polch vermeiden

Region/Mayen-Koblenz, 09.03.2021 – Da es jüngst an einzelnen Tagen zu langen Warteschlangen vor dem Impfzentrum Polch gekommen ist, weist die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz dringend noch einmal drauf hin, dass sich Personen mit einem Impftermin maximal 15 Minuten vorher an der Maifeldhalle einfinden sollten. Angesichts der aktuellen und bevorstehenden Witterung mit niedrigen Temperaturen ist es umso wichtiger, dass sich die Impflinge an die Anweisungen in ihrer schriftlichen Terminbestätigung halten.

Zu den langen Warteschlagen war es unter anderem gekommen, da sich viele Personen zwischen 30 und mehr als 60 Minuten vor ihrem Impftermin vor der Maifeldhalle eingefunden hatten. Sofern es sich bei den Impflingen um ältere Menschen mit Begleitperson handelt, kommt es so schnell zu einer Vielzahl Wartender, für die der Platz vor dem Eingangsbereich nicht ausgelegt ist. Die Kreisverwaltung bittet zudem um Verständnis, dass es nicht möglich ist, bereits lange wartende Personen einfach vorzuziehen. Das würde den reibungslosen Ablauf im Impfzentrum erheblich stören.

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Sportsmann durch und durch

Mechernich-Strempt, 09.03.2021 – Elmar Esser (72), TuS-Strempt-Fußballer und Funktionär, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Mechernich, Kirchenrendant und Erfinder der Fußball-Jugendcamps am Bleiberg starb nach längerer Krankheit, aber unerwartet – Wegen Corona Beisetzung nur im Familienkreis.

Elmar Esser ist tot. Der als ruhig und besonnen geltende Sportfunktionär und Familienvater starb am Montag, 1. März, nach längerer Krankheit, aber doch für seine Frau Heidi, seine Kinder, Enkel, Angehörigen und Freunde plötzlich und unerwartet auf der Fahrt zu einer medizinischen Behandlung.

Der als ruhig und besonnen geltende Elmar Esser bei der Bundesverdienstmedaillenverleihung im August 2019 im Euskirchener Kreishaus zusammen mit Ehefrau Heidi und dem zu der Zeit amtierenden Landrat Günter Rosenke. Foto: Sven Gnädig/Kreis/pp/Agentur ProfiPress

Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Sport-Fachbereichsleiter Holger Schmitz und Dezernent Ralf Claßen von der Stadtverwaltung Mechernich, die im August vorvergangenen Jahres auch bei der Bundesverdienstmedaillenverleihung an Elmar Esser im Kreishaus zugegen waren, sprachen Heidi Esser und der ganzen Familie im Namen der Bürgerschaft der Stadt Mechernich ihr Beileid aus.

Elmar Antonius Esser (72), so sein vollständiger Name, war über 40 Jahre Mitglied im Stadtsportbund Mechernich. Seit 1992 ist der freundliche und liebenswerte Strempter als Geschäftsführer des Sportbunds ein verlässliches Bindeglied zwischen Vereinen und Kommune. Er war besonders der Sportjugend eng verbunden und Erfinder der jährlichen Fußball-Jugendcamps mit jeweils bis zu 100 Teilnehmern. Die sterbliche Hülle des 72Jährigen wird wegen der Corona-Pandemie im engsten Familienkreis beigesetzt.

Laschet und Walsken gratulierten

Elmar Esser hat sich zeitlebens ehrenamtlich für die Allgemeinheit eingesetzt, vor allem in Sport und Kirche, zuvorderst in seinem Heimatort Strempt, aber auch im gesamten Stadtgebiet Mechernich. Die Verdienstmedaille wurde ihm dafür 2019 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen.

Landrat Günter Rosenke überreichte sie im Beisein von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick in Euskirchen. Ministerpräsident Armin Laschet und Regierungspräsidentin Gisela Walsken ließen zur Zeremonie im Kreishaus schriftliche Gratulationen überreichen.

Rosenke lobte dabei Elmar Essers „Elan und Zielstrebigkeit“, seine „Kompetenz und Erfahrung“. Der 72jährige habe viel bewegt und „die sportliche Vereinslandschaft im Stadtgebiet Mechernich nachhaltig geprägt.“

Elmar Esser war aktiver Fußballer, Turner und Jugendtrainer im TuS Strempt 1919 e.V. seit 1954, später Vorstand, Kassierer und Geschäftsführer. Als es um die Gründung des Strempter Bürgerhauses ging, erwies sich Esser als geschickter Verhandlungspartner.

Elmar Esser galt als in allen Gesellschaftsbereichen der Stadt hervorragend vernetzter Akteur und Funktionär. 1973 bis 2005 war er auch ehrenamtlicher Rendant der katholischen Pfarrgemeinde St. Rochus in Strempt. 28 Jahre lang war er, der zivilberuflich in der Personalverwaltung eines großen Chemiewerks arbeitete, Mitglied im Strempter Pfarrgemeinderat.

 

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Diagnose Nierentumor – Welche Therapieformen gibt es? Chefarzt des Kemperhofs informiert am 11. März in einer Telefon-Sprechstunde

Region/Mayen-Koblenz, 09.03.2021 – Nur 1 bis 2 Prozent aller diagnostizierten bösartigen Tumore sind Nierentumore. Die relativ seltene Krebserkrankung kommt meistens erst ab dem 60. Lebensjahr vor. Dabei sind Männer doppelt so häufig betroffen wie Frauen.

Meist handelt es sich bei bösartigen Nierentumoren um sogenannte Nierenzellkarzinome. Diese weisen jedoch in den Frühstadien der Erkrankung keine bzw. kaum Symptome auf und werden somit eher zufällig bei Ultraschalluntersuchungen des Bauchraums diagnostiziert. Somit ist es wichtig, sich mit den verschiedenen Früherkennungsmöglichkeiten und Vorsorgeuntersuchungen zu befassen. Um Fragen zur Diagnostik und den verschieden Behandlungsmöglichkeiten von Nierentumoren zu beantworten, steht Dr. Ludger Franzaring, Chefarzt der Urologie und Kinderurologie im Kemperhof am Donnerstag, 11. März, anlässlich des Weltnierentages in einer Telefonsprechstunde zur Verfügung. Zwischen 17 und 18 Uhr ist er persönlich unter 0261 499-2502 zu erreichen.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Neue Allgemein-Verfügung ermöglicht ab sofort kostenlose Corona-Schnelltests in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf, 08.03.2021 – Das Testangebot kann ab sofort umgesetzt werden. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Nachdem das Bundesgesundheitsministerium mit einer am Sonntag (7. März) an die Länder versendeten Neufassung der Coronavirus-Testverordnung des Bundes die Grundlage für kostenlose Bürgertestungen geschaffen hat, hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium am Sonntag umgehend eine Allgemeinverfügung für die Umsetzung in Nordrhein-Westfalen erlassen.

Diese regelt, dass unter anderem Apotheken, private Testzentren und andere Leistungsanbieter, die schon bisher Corona-Schnelltests durchgeführt haben und bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, ab dem heutigen Montag (8. März), auch die neuen, kostenlosen Schnelltests für Bürgerinnen und Bürger anbieten und abrechnen können. Die Testverordnung des Bundes legt fest, dass die Testangebote von Bürgerinnen und Bürgern, die ihren Wohnsitz oder ständigen Aufenthaltsort im Bundesgebiet haben, mindestens einmal pro Woche genutzt werden können.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Wir können jetzt sofort starten. Gleichzeitig arbeiten wir gemeinsam mit den Kommunen mit Hochdruck daran, die ortsnahe Teststruktur landesweit flächendeckend für absehbar steigende Bedarfe so auszubauen, wie der Beschluss der Ministerpräsidenten dies bis Anfang April vorsieht. Da ich weiß, dass viele Kommunen, Apotheken und andere Anbieter schon in den Startlöchern stehen und nur auf die Rechtssicherheit aus Berlin gewartet haben, bin ich zuversichtlich, dass wir das in Nordrhein-Westfalen schnell sicherstellen können.“

Die Kosten für die Testungen werden den Teststellen nach den Regelungen der Bundestestverordnung erstattet.

Die kostenlosen Schnelltests können ab heute von folgenden Teststellen erbracht werden:

  • Ärzte und Testzentren, die von den kassenärztlichen Vereinigungen betrieben werden
  • Testzentren, die von den kommunalen Gesundheitsämtern betrieben werden oder von Dritten, die schon von den Gesundheitsämtern beauftragt wurden
  • Apotheken und private Testzentren etc., die schon bisher Testungen angeboten haben und bestimmte Mindeststandards erfüllen

Bürgerinnen und Bürger erhalten vor Ort einen Nachweis über das Testergebnis (entweder elektronisch oder in Papierform).

Bei positivem Testergebnis soll eine sofortige PCR-Bestätigungstestung erfolgen (ggf. auch in Kooperation mit einer anderen ortsnahen Teststelle).

Die Testungen dienen vor allem einer schnelleren Aufdeckung und Vermeidung von Infektionsketten. In der seit heute geltenden Coronaschutzverordnung ist für gesichtsnahe Dienstleistungen wie von Friseuren oder Kosmetikern, bei denen die Maske nicht getragen werden kann, ein vorheriger tagesaktueller Test vorgesehen. Bis zum 1. April 2021 ist hier für die Kundinnen und Kunden ein Schnelltest direkt vor Ort vor der Dienstleistung in Anwesenheit des Personals des Dienstleisters ausreichend.

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Stadtverwaltung Mayen feiert den Weltfrauentag

Mayen, 08.03.2021 – Heute, am 8. März ist Weltfrauentag und an diesem Tag wird auch in der Verwaltung ein Hauptaugenmerk darauf gelegt, Frauen „besonders zu verwöhnen“. Den Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Mayen wurden Osterglocken für den Garten und eine Grußkarte überreicht.

„Ich möchte den Frauen in der Verwaltung eine Freude bereiten und sie daran erinnern welchen Wert sie haben und sie ermutigen sich für sich selbst einzusetzen“, so Gleichstellungsbeauftragte Sarah Sondermann.

Gerade dies gehört aber nicht zu den Beweggründen der Begründerinnen, diesen Tag ins Leben zu rufen und seit dem 08. März 1921 regelmäßig zu begehen.

Auch das Bestreben der weiblichen Interessenvertreterinnen liegt in erster Linie vielmehr darin, Frauen durch verschiedenste Veranstaltungen zu ermutigen, ihre Rechte auf Gleichberechtigung sowohl im politischen, wirtschaftlichen und auch im privaten, also im gesamten gesellschaftlichen Bereich, einzufordern.

Hintergrund des Weltfrauentages ist auch, auf die immer noch bestehende unterschiedliche Behandlung von Frauen aufmerksam zu machen. Interessenvertreterinnen setzen sich dafür ein, dass sich die Öffentlichkeit darüber bewusst wird, dass es trotz der gesetzlich vorgeschriebenen Gleichbehandlungsgrundsätze weiterhin zu Ungleichbehandlungen von Frauen und Männern im politischen, gesundheitlichen, beruflichen, sozialen und familiären Umfeld kommt.

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Corona-Schnelltest-Angebot im Landkreis Vulkaneifel ab heute Montag, den 08. März

Daun, 08.03.2021 – Vulkaneifeler*innen können sich jetzt kostenlos mittels Antigen-Schnelltest auf COVID-19 testen lassen. Der Landkreis Vulkaneifel setzt die Vorgabe des Bundes nach kostenlosen Schnelltests im Rahmen des Projektes „Testen für alle“ um und bietet ab heute Montag, 08. März 2021 kostenlose Antigen Schnelltests für alle Einwohner des Landkreises Vulkaneifel an.

Kostenlose Testungen in Daun, Gerolstein, Hillesheim und Uersfeld

An 3 Tagen in der Woche ist es ab der kommenden Woche möglich, in der Zeit von 16:00 bis 19:00 Uhr kostenlose Corona-Schnelltests im Landkreis Vulkaneifel durchführen zu lassen. Beim DRK-Ortsverein in Daun werden am Montag, Mittwoch und Freitag die Testungen genauso angeboten wie bei den jeweiligen Ortsvereinen in Gerolstein, Hillesheim und Uersfeld. In Kooperation mit dem DRK-Kreisverband
Vulkaneifel e.V., der Technischen Einsatzleitung (TEL) des Landkreises und den jeweiligen Ortsverbänden bietet der Landkreis Vulkaneifel allen Bürgerinnen und Bürgern dieses freiwillige und kostenlose Angebot an. Die Testungen finden jeweils draußen durch geschultes Personal des DRK statt. Mit den Schnelltests ist es möglich, innerhalb kurzer Zeit festzustellen, ob jemand ohne Symptome mit COVID-19 infiziert ist. Der Landkreis Vulkaneifel will damit einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Infektionsketten aufzuspüren und schneller zu unterbrechen.

Je nach Bedarf und Infektionsgeschehen werden die mobilen Teams in den kommenden Wochen flexibel eingesetzt. Eine vorherige Anmeldung für die kostenlosen Schnelltests ist nicht notwendig. Lediglich der Personalausweis oder Reisepass muss mitgebracht werden. Landrat Heinz-Peter Thiel hofft, dass das Angebot von vielen Bürgern wahrgenommen wird.

„Die nun angebotenen Schnelltests sind neben dem Einhalten der unerlässlichen AHA-Regeln sowie einem zügigen Impfen einer breiten Bevölkerungsmasse, ein weiterer wichtiger Baustein, die Pandemie beherrschbar zu halten, weiter einzudämmen und schnellstmöglich zu weiteren Lockerungen zu kommen. Die meisten von uns sehnen sich nach einem mehr an Normalität, viele Wirtschaftszweige benötigen einen klaren Fahrplan. Dabei muss immer der Gesundheitsschutz als oberste Maxime mit bedacht werden. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir im Landkreis Vulkaneifel auch flächendeckend die Möglichkeit der Schnelltestung für alle anbieten“, so Landrat Heinz-Peter Thiel.

Darüber hinaus wird ein „Mobiles Testzentrum“ – eingerichtet in einem ehemaligen Feuerwehrfahrzeug – zur Verfügung stehen, welches bei Bedarf in Unternehmen, Kindertagesstätten, Schulen oder sonstige Einrichtungen kommt. Eine Anmeldung hierzu ist ab sofort möglich. Ansprechpartner ist Rainer Leuer, Kreisverwaltung  Vulkaneifel, rainer.leuer@vulkaneifel.de, 06592-933210

Personen mit Symptomen sollten Hausarzt oder Corona Ambulanzen aufsuchen

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung
Vulkaneifel verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass Personen mit typischen COVID-19 Symptomen nicht per Schnelltest getestet werden. In diesem Fall soll direkt der Hausarzt oder die Corona-Ambulanzen telefonisch kontaktiert werden.

AHA-Regeln gelten weiterhin

Darüber hinaus sollte auch bei vorliegendem negativem Schnelltest keine falsche Sicherheit aufkommen. Die Schnelltests bieten eine sehr gute Möglichkeit unerkannte und asymptomatische Infektionen zu entdecken und somit eine weitere Verbreitung zu unterbrechen. Sie sind jedoch immer nur eine Momentaufnahme. Die aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln sowie die Regularien der Kontaktbeschränkungen laut aktueller Corona-Bekämpfungsverordnung gelten unangetastet selbstverständlich weiterhin.

Weitere Informationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen erhalten Bürger auf der Internetseite des Landkreises Vulkaneifel unter www.vulkaneifel.de

Test-Orte und Test-Termine für die kostenlosen Corona-Schnelltests:

Kostenlos und ohne vorherigen Termin können sich Kreisbewohner ohne Krankheitssymptome ab Montag, 08. März testen lassen. Hier die Orte und Öffnungszeiten:

Hier können die Test gemacht werden:

DRK-Ortsverein Daun, Alter Neunkirchender Weg 1, Daun

DRK-Ortsverein Gerolstein, Fuchsbau (Richtung Büschkapelle), Gerolstein

DRK-Ortsverein Hillesheim, Handwerkerstr. (Nähe Polster Moritz), Hillesheim

DRK-Ortsverein Uersfeld, Bürgersaal, Schulstr, Uersfeld

Testzeiten:

Die kostenlosen Corona-Schnelltests werden an allen 4 Test-Orten wie folgt durchgeführt.

Montag 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Mittwoch 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Freitag 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr